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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 8
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Titel: Avec un double V
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2012
produziert von: SR; DLR; France Culture
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Marguerite Gateau
Komponist: Jakob Diehl
Inhalt: Anfang der 1960er Jahre: Sie unterrichtet Deutsch an einem Pariser Gymnasium, verbirgt aber ihre Herkunft, vor der Last der Geschichte, der deutschen und ihrer eigenen, ist sie nach Frankreich "geflüchtet". Da bekommt sie eine neue Schülerin, eine Französin, deren Name aber mit dem im Französischen seltenen Buchstaben W beginnt - das ruft in der Lehrerin Erinnerungen an den Krieg wach. Klug, treffend und präzise skizziert Cécile Wajsbrot in ihrem deutsch-französischen Spiel der inneren Stimmen, wie auf Dauer niemand der eigenen Geschichte entfliehen kann, wie die Sprache, auch eine fremde, eine rettende Insel sein und wie mit der Zeit Annäherung möglich werden kann.
Sprecher:Aurélie Youlia
Andrea Schieffer
Geno Lechner
David Bennent
Anne Bennent
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 8
Titel: Bildbeschreibung
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Achim Scholz
Bearbeitung: Peter Goslicki; Wolfgang Rindfleisch; Achim Scholz
Komponist: Einstürzende Neubauten
Dramaturgie: Peter Goslicki
Inhalt: "Eine Landschaft zwischen Steppe und Savanne, der Himmel preußisch blau" - so beginnt Heiner Müllers Bildbeschreibung: ein Prosatext, der sich zunehmend verrätselt und zugleich zur Beschreibung einer magischen Realität wird, einer Bild-Szene, die zu handeln beginnt.

Ein scheinbar harmloses Bild ist Anlass für eine Gruppe von Betrachtern, sich mit den eigenen Erwartungen an das Leben, Neugier, aber auch Argwohn, Furcht vor der Zukunft und mit ihren Hoffnungen auseinander zusetzen.

In der Hörspielfassung mit der Musik der Einstürzenden Neubauten und vor allem mit der Stimme David Bennents, öffnet der Text seine radophonische Dimension, in der die Bilder der Sprache mit den akustischen Bildern korrespondieren.
Sprecher:David Bennent (Sprecher)
Reiner Heise
Andrea Solter
Gerd Ehlers
Daniela aus dem Ensemble der Sprecherkinder
MusikerEinstürzende Neubauten
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Helga Schlundt; Jörg Theil
Regieassistenz: Wolfgang Rindfleisch
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 14.11.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 8
Titel: Erzählung des Gleichgewichts 4:W
Autor: Jean Daive
produziert in: 2012
produziert von: DKultur
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Ulrike Haage
Übersetzer: Werner Hamacher
Inhalt: W ist die Aufschrift auf einem Papierbündel und einem Paket, in dem eine störende Schwester, ein stummer Vater, eine entfernte Mutter auf die Post gebracht und verschickt werden, um vom Adressaten - einem Leser/Hörer - Stück für Stück einverleibt zu werden. W, ein gezahnter Buchstabe, ist sein Biss. Er richtet sich gegen alles, was W sonst noch ist oder andeutet: das Weiß, auf das es geschrieben ist, Wien als den Ort einer bestimmten, Psychoanalyse genannten Hör- und Sprechpraxis, das Weh, das mit der Sprache und mit ihrem Fehlen verbunden ist. W, das Gedicht, ein paranalytischer Parcours, eine Übung in gehemmter Dissoziation, eine stenografische Erzählung von einem, der sich zur Sprache zu bringen versucht (und, da er viele ist, nur zu verschiedenen, geteilten und widersprüchlichen Sprachen kommen kann).
Sprecher:Jean Daive
David Bennent
MusikerJohanna Helm (Cello) Ulrike Haage (Klavier)
Daten zu Jean Daive:geboren: 13.05.1941
Vita: Jean Daive, geboren 13. Mai 1941 in Bonsecours, französischer Lyriker, Romancier und Übersetzer, u.a. von Paul Celan. Er war seit 1975 Redakteur bei France Culture, initiierte das Magazin "Visuelle Künste" und ist Direktor des cipM (centre international de poésie Marseille). Daive lebt in Paris.
Erstsendung: 16.12.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 8
Titel: Landschaft mit entfernten Verwandten
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2006
Autor: Heiner Goebbels
produziert in: 2006
produziert von: SWR; EMO
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Heiner Goebbels
Komponist: Heiner Goebbels
Inhalt: Nach Texten von T.S. Eliot, Henri Michaux, Nicolas Poussin und Gertrude Stein

Landschaftsbilder und Geschichten, die etwas taugen, haben gemein, dass sie sich nicht in einer Perspektive erschöpfen und nicht aus einem einzigen Zentrum bestehen. Was sie belebt, ist - wie jeder Krimileser weiß - der Respekt für alle Details. Davon ausgehend, hat Heiner Goebbels aus seinem ersten Opernprojekt »Landschaft mit entfernten Verwandten« ein Hörstück entwickelt, das auf solch einer landschaftlichen Wahrnehmung der Abläufe beruht: Klang und Textstücke, in denen der Zuschauer sozusagen herumschauen, herumhören, herumlesen kann.
Sprecher:David Bennent
Georg Nigl
Catherine Milliken
Ensemble Modern
Deutscher Kammerchor
musikalische Leitung: Franck Ollu
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Erstsendung: 23.04.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 8
Titel: Lockbuch
Autor: Ulrike Haage
Nora Gomringer
Annemarie Bostroem
produziert in: 2016
produziert von: NDR; DLF
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulrike Thoma
Inhalt: Kleine Novelle von der Liebe und dem Verlassen-Werden

In der Liebe hat sich seit 1946 nicht viel verändert. Vielleicht sind ein paar ihrer Anbahnungswege elektronischer geworden. Die Phasen kürzer. Notiert sind sie im "Lockbuch" von Nora Gomringer und Ulrike Haage. In dem Bewusstsein, dass alles eine Einheit bildet und wir weder der Liebe noch dem Schmerz entfliehen können, treffen hier Sprachbilder der Dichterin und Performance-Künstlerin Nora Gomringer auf Gedichte von Annemarie Bostroem aus dem Jahre 1946. Durch die Handschrift der Pianistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage treten sie in einen Dialog. Die Produktion lockt uns in eine Welt aus Sprachperformance und Gesang - auf der musikalisch-akustischen Jagd durch Tag und Nacht, Club und Park. Das Hörspiel ist der Lyrikerin Annemarie Bostroem gewidmet, die im September 2015 starb.
Sprecher:Nora Gomringer
David Bennent
Annemarie Bostroem (O-Tongeberin)
MusikerVokalisten: Christa Diwiak, Christfried Biebrach, NDR Chor Musiker: Ulrike Haage (Flügel), Philipp Scholz (Schlagzeug)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Nora Gomringer:geboren: 1980
Vita: Nora Gomringer (* 1980), Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg. Sie schreibt, vertont, erklärt, souffliert und liebt Gedichte. Alle Mündlichkeit kommt bei ihr aus dem Schriftlichen und dem Erlauschten. Sie fördert im Auftrag des Freistaates Bayern Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft. Dies tut sie im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Und mit Hingabe. Für SRF 2 Kultur schreibt und interpretiert Nora Gomringer regelmässig poetische «Früh-Stücke».
Erstsendung: 01.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 8
Titel: MAeLSTROMSÜDPOL
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1992
Autor: Heiner Goebbels
Heiner Müller
produziert in: 1987
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 33 Minuten
Genre: Fantasy; Klangkunst
Regie: Heiner Goebbels
Komponist: Heiner Goebbels
Inhalt: Hörstück nach dem gleichnamigen Text von Heiner Müller zu einer gemeinsamen Aktion mit Erich Wonder; aufgeführt auf der Documenta 8, Kassel 1987; E-88, Landwehrkanal, Berlin 1988; ars electronica, Linz 1988.

Recorded 1987/88 at F.T.F. and Unicorn Studios, Frankfurt/Main Engineers: Peter Fey and Jürgen Hiller Mixed at Rainbow Studio, Oslo / Engineer: Jan Erik Kongshaug

In dem Text MAeLSTROMSÜDPOL verarbeitet Heiner Müller Motive aus dem Umständlichen Bericht des Arthur Gordon Pym zu Nantucket ... von Edgar Allan Poe. Die weitschweifigen Tagebucheintragungen setzte Poe zur Untermauerung einer vorgeblichen Authentizität fiktiver Erlebnisse ein. Sie werden hier von Müller radikal entschlackt, Müller kommt ausschließlich "zur Sache", was bleibt, sind die letzten Eindrücke eines Menschen in der Anziehungskraft des Südpols.

Bei der akustischen Inszenierung dieser knappen Seite Text reizte mich - im Gegensatz zu meinen anderen Hörstücken - nicht die mehr oder weniger kunstvolle Verknüpfung, sondern die Entzerrung von Musik und Sprache im Verhältnis Erlebnis/Beschreibung. Den Sog vor Augen, von dem Arthur Gordon Pym in den antarktischen Katarakt gezogen wird, konzentrierte ich mich zum ersten Mal auf die Arbeit mit einer Stimme (die David Bennents). Es ist der gleiche Sog, der als zentrales Motiv bei der anderen von Heiner Müller im Titel zitierten Erzählung von Poe, Der Sturz in den Maelstrom, die Fischer in den Strudel der Lofoten treibt.

CD-Tracks:
1. Pym 3:35
2. Tsalal 7:05
3. Oh 6:43
4. Fff 1:41
5. Tekelili 6:22
6. Nunu 1:59
7. Keep the dog 5:00
Sprecher:David Bennent (Stimme)
Rene Lussier (Guitar and Vocal-dubs)
Peter Brötzmann (Saxophones, Tarogato)
Peter Hollinger (Drums, Darbouka)
Heiner Goebbels (Synthesizer, Programming)
Daten zu Heiner Goebbels:geboren: 17.08.1952
Vita: Heiner Goebbels, geboren 1952 in Neustadt/Weinstrasse, lebt als Komponist, Regisseur und Hörspielmacher in Frankfurt am Main.
Hompepage o.ä.: http://www.heinergoebbels.com/
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.02.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 8
Titel: The Moon Tapes
Autor: Stephan Krass
Ulrike Haage
produziert in: 2014
produziert von: SWR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Inhalt: In einem Raumschiff umrunden zwei Koala-Bären die Welt. Mit hoch aufgestellten Antennen-Ohren lauschen sie den Gesängen der Lakonikerin, der Semantikerin und des Antipoden, die (unterstützt von ihren Chören) unten auf der Erde das hohe Lied von der Ankunft einer Raumkapsel anstimmen. Lange haben die Koalas in ihrem Raumschiff den Gesang der Gestirne erforscht, die Moon-Tapes aufgenommen und in einer Kapsel in Richtung Erde geschickt. Als die Kapsel landet, entsteht ein Augenblick der absoluten Stille. In einem großen Finale feiern die Semantikerin, die Lakonikerin und der Antipode die Ankunft des Gedichts.
Sprecher:Ken Yamamoto (Antipode)
David Bennent (Castor)
Bernhard Schütz (Pollux)
MusikerSWR Vokalensemble
Daten zu Stephan Krass:geboren: 1951
Vita: Stephan Krass, geboren 1951 in Ochtrup/Westfalen. Er lebt in Karlsruhe und New York und arbeitet als Literaturredakteur (SWR) und Dozent für Literatur an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuletzt erschienen der Band "Konzil der Planeten". Poetische Konstellation (Berlin 2010) und das Hörspiel "Die Amnesie der Ozeane" (SWR 2009). Für "Ponderabilien. Ein Spiel mit Worten und Werten" (SWR 2007) erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 12.06.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 8
Titel: W wie ihr Name
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2012
produziert von: SR; DLR; France Culture
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Marguerite Gateau
Komponist: Jakob Diehl
Inhalt: Anfang der 1960er Jahre: Sie unterrichtet Deutsch an einem Pariser Gymnasium, verbirgt aber ihre Herkunft, vor der Last der Geschichte, der deutschen und ihrer eigenen, ist sie nach Frankreich "geflüchtet". Da bekommt sie eine neue Schülerin, eine Französin, deren Name aber mit dem im Französischen seltenen Buchstaben W beginnt - das ruft in der Lehrerin Erinnerungen an den Krieg wach. Klug, treffend und präzise skizziert Cécile Wajsbrot in ihrem deutsch-französischen Spiel der inneren Stimmen, wie auf Dauer niemand der eigenen Geschichte entfliehen kann, wie die Sprache, auch eine fremde, eine rettende Insel sein und wie mit der Zeit Annäherung möglich werden kann.
Sprecher:Aurélie Youlia (L'élève)
Andrea Schieffer (Le professeur)
Geno Lechner (Die Sprache)
David Bennent (Die Zeit)
Anne Bennent (Der Tod)
Julia Myrto Kunze
MusikerJakob Diehl (Klavier; Violine) Judith Wekstein (Posaune)
ergänzender Hinweis: Klanggestalter: Sophie Bissantz
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
Erstsendung: 13.01.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Saarländischer Rundfunk vorwiegend französische Fassung
Saarländischer Rundfunk vorwiegend deutsche Fassung
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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