• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.028 Einträge, sowie 1.776 Audiopool-Links und 440 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 519 (519/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 70
Kriterien: Sprecher entspricht 'Daniel Kasztura' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Achille Campanile
produziert in: 1991
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Edna Kuhlmann
Inhalt: Das Verbrechen in der Villa Roung

"Der Erfinder des Pferdes" 1925, in der Akademie der Unsterblichen: Die Akademiemitglieder haben sich zusammengefunden, um Professor Bolibine, den "Erfinder des Pferdes", zu ehren. Während sie auf ihn warten, führen die anwesenden Wissenschaftler und Poeten Nonsensgespräche, deren Ernsthaftigkeit sie nicht im mindesten in Frage stellen. Dann erscheint der "Erfinder" und stellt den begeisterten Kollegen seine neue Schöpfung vor, bis unvermittelt von draußen Fanfarenklänge eines Kavallerieregiments in die Feierlichkeiten einbrechen. Ursendung "Das Verbrechen in der Villa Roung" In der Villa Roung werden Vorbereitungen für eine Hochzeit getroffen. Die Situation ist undurchsichtig. Offenbar will jemand die Hochzeit verhindern. Von Drohbriefen ist die Rede, von Erpressung, von unglaublich viel Geld und heimlichen Beziehungen. Die Ankunft eines ebenso unerwarteten wie unbekannten Neffen läßt die Handlung eskalieren. Für kurze Zeit erlischt das Licht, und schon ist es geschehen, das Verbrechen in der Villa Roung. Ausgerechnet den Bräutigam hat es erwischt. Polizeiinspektor Brown und Sergeant Mortimer ermitteln in bester englischer Manier. Erstsendung und 1939 entstandenen Einaktern und diversen als Zwischenspiel dienenden Kurzszenen wird der italienische Autor Achille Campanile zum erstenmal im deutschsprachigen Raum vorgestellt. Campanile gilt als Meister der futuristischen Groteske. Bei einem breiteren Publikum kamen seine skurrilen Abstraktionen, die wesentliche Züge der frühen Einakter Ionescos vorwegnehmen, jedoch zunächst nicht an. Er galt in den 30er Jahren als "der am meisten ausgepfiffene Autor Italiens". Erst in den 70er Jahren kam von seiten einer antirealistischen, vom Strukturalismus beeinflußten Avantgarde wieder ein Interesse an seinen absurden, von Sprachwitz gesteuerten Theaterstöcken auf.
Sprecher:Gert Westphal (Erzähler)
Walter Schmidinger (Ivor Belli)
Christine Ostermayer (Mary O'Maugham)
ergänzender Hinweis: auch gelistet als:
Das Verbrechen in der Villa Roung
Der Erfinder des Pferdes
Daten zu Achille Campanile:geboren: 28.09.1899
gestorben: 04.02.1977
Vita: Achille Campanile (* 28. September 1899 in Rom; † 4. Februar 1977 in Lariano) war ein italienischer Journalist und Schriftsteller und ein Meister der Ironie.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.02.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Nazim Hikmet
produziert in: 2009
produziert von: NDR
Laufzeit: 86 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Jo Ambros
Übersetzer: Ümit Güney
Inhalt: Das Hörspiel "Anatolien-Express" bildet den zweiten Teil der von Heinz von Cramer für den Süddeutschen Rundfunk hergestellten Hörspielfassung des Werkes "Menschenlandschaften" von Nazim Hikmet. Das im "Personenzug Haydarpasa-Eskisehir" entworfene Panorama der Leiden des Volkes wird hier ergänzt durch den Blick auf die im Speise- und Schlafwagen des Anatolien-Express reisenden Passagiere: Journalisten und Intellektuelle, Waffenhändler und Grundbesitzer, Politiker und Unternehmer. Herrschaftsinteressen und Machtansprüche, Geschäfte und Gewinne sind Inhalt der Gespräche und werden zur hintergründigen Folie, vor der die Entbehrungen und Unterdrückungen des Volkes ihre gesellschaftliche Dimension erhalten. Nazim Hikmet, 1902 in Saloniki geboren, gilt als einer der bedeutendsten Lyriker, Epiker und Dramatiker der türkischen Moderne, dessen Werke allerdings zwischen 1950 und 1964 in der Türkei verboten waren. Er begann mit patriotischer Lyrik, wurde während eines Studienaufenthalts in Moskau in den zwanziger Jahren mit Expressionismus und Dadaismus bekannt und ging als ersten türkischer Lyriker zur Verwendung des freien Verses über. Nach zwölfjähriger Haft wurde er 1950 erst aufgrund lebhafter Protestaktionen in aller Welt freigelassen. Er starb 1963 im Exil. Heinz von Cramer, 1924 in Stettin geboren, studierte Musiktheorie bei Boris Blachner. Nach dem Krieg war er eine Zeitlang als Dramaturg und als Regisseur am Rias Berlin tätig. Seit 1952 als freier Schriftsteller in Italien lebend, hat er sich als Erzähler, als Librettist und als Hörspielautor, vor allem aber als Funk- und Filmregisseur einen Namen gemacht. Von seiner Regietätigkeit sind bedeutende Anregungen für die Entwicklung des Hörspiels ausgegangen.
Sprecher:Patrick Güldenberg (Donald)
Matthias Brandt (Adrian)
Samuel Weiss (Erzähler)
Björn Grundies (Roy)
Marion Breckwoldt (Renata)
Hannes Hellmann (Jim)
Birger Frehse (Jeff)
Moritz Grove (Michael)
Ole Lagerpusch (Raff)
Uli Pleßmann (Dr. Sipetka)
Uli Pleßmann (Taxifahrer)
Nina Weniger (Sophie)
Theresa Rose (Shelly)
Sandra Borgmann (Tanya)
Tina Eschmann (Nutte 1, 2, 3 und 4)
Marie Leuenberger
Jürgen Uter (Vorsitzender)
Rolf Becker (Pfarrer)
Daten zu Nazim Hikmet:geboren: 15.01.1902
gestorben: 03.06.1963
Vita: Nâzım Hikmet (Ran) [naːˈzɯm hikˈmet] (* 15. Januar 1902 in Thessaloniki; † 3. Juni 1963 in Moskau) war ein türkischer Dichter und Dramatiker. Er gilt als Begründer der modernen türkischen Lyrik und als einer der bedeutendsten türkischen Dichter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.12.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Paul Scheerbart
produziert in: 1996
produziert von: HR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Einige Episoden aus Paul Scheerbarts Roman "Lesabéndio"

Paul Scheerbart hat in Zeiten debütiert, als der Naturalismus das Feld beherrschte. Sein Ansatz kann als Gegenentwurf verstanden werden und wendet die naturalistische Tugend der Präzision auf Erzählstoffe an, die nicht dem Gegebenen verhaftet sind. Unbeeindruckt von der Autorität des Tatsächlichen entwirft er neue Welten, in denen sich für alte Probleme der Erdbewohner schwindelerregende Lösungen ergeben - bis hin zur Aufhebung der Sterblichkeit. So in seinem Hauptwerk, dem 1913 erschienenen Asteroiden-Roman "Lesabéndio", der vom schwerelosen Leben der Pallasianer handelt. Heinz von Cramer hat diesen unirdischen Wesen, die schon die utopische Phantasie eines Walter Benjamin beflügelt haben, eine eigene Sprache gegeben, die auf stimmlicher Mimesis beruht.
Sprecher:Monika Hessenberg
Heinz Werner Kraehkamp
MusikerDie Quikkojaner
Daten zu Paul Scheerbart:vollständiger Name: Paul Carl Wilhelm Scheerbart
geboren: 08.01.1863
gestorben: 15.10.1915
Vita: Paul Carl Wilhelm Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15. Oktober 1915 in Berlin), auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.08.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Fritz Lichtenauer
produziert in: 1982
produziert von: HR
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Inhalt: Ein Dorfschuhmacher und sein Sohn erinnern sich an das Leben auf dem Land. Zentrum ihrer Existenz ist das Dorf. Die Kindheitserfahrungen des Vaters (vor dem Zweiten Weltkrieg) und die des Sohnes (Nachkriegszeit) gleichen einander: harte Zeiten, schöne Zeiten - eine Huldigung an das einfache Leben. Aber die Zeiten ändern sich. Mitte der fünfziger Jahre muß die Familie aus wirtschaftlichen Gründen in die Stadt ziehen. Aber die Fremde bleibt fremd.
Sprecher:Edda Seippel
Helmut Dickow
Erstsendung: 24.01.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 70
Titel:
Auszeichnungen (1):Robert Geisendörfer Preis: 1987
Autor: Heinz von Cramer
Christian Wagner
produziert in: 2010
produziert von: SR; DLR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Votivtafeln zu einer bäuerlichen Apokalypse aus Texten Christian Wagners

Dieses Hörspiel, das Heinz von Cramer aus Texten des Warmbronner Dichters Christian Wagner zusammengestellt hat, der lange Zeit bestenfalls ein Geheimtip war unter Liebhabern und Kollegen, wie etwa Hermann Hesse oder Peter Handke, und der erst in letzter Zeit eine Art Renaissance erfährt, ist ein in seiner Schlichtheit ebenso seltenes wie tief anrührendes Gewebe aus Apokalypse und Utopie, bäuerlichem Alltag und dessen poetischer Überhöhung, aus Volksnähe und einsamer Dichtermelancholie. Nicht die tönern-pathetischen Reden beschwören hier noch einmal die Schönheit und Schrecken der Welt und ihrer Bewohner; es sind die schlichten, die stillen Verse Christian Wagners, der uns die Welt durch seine Augen zeigt: genau beobachtet, mit Liebe und Aufmerksamkeit für alles Lebendige und voll Schmerz über schon Verlorenes oder noch zu Verlierendes.
Sprecher:Erzählerin: Jule Böwe
Moderator: Gerd Heger
Studiogäste: Frank Arnold
Studiogäste: Walter Renneisen
Berichte: Antje von der Ahe
Berichte: Michael Evers
Berichte: Maria Hartmann
Berichte: Alexander Khuon
Berichte: Eva Meckbach
Berichte: Mira Partecke
Berichte: Oliver Urbanski
Jürgen Albers
Katharina Bihler
Stefan Dutt
Rainer Furch
Frank Johannsen
Peter König
Wolfgang Korb
Anette Kührmeyer
Eva-Maria Kurz
Volkmar Lotholz
Harald Martin
Stefan Scheib
Marietta Schröder
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Christian Wagner:geboren: 05.08.1835
gestorben: 15.02.1918
Vita: Christian Wagner, eigentlich Christian Friedrich Wagner, (* 5. August 1835 in Warmbronn (heute zu Leonberg); † 15. Februar 1918 in Warmbronn) war ein deutscher Schriftsteller und Kleinbauer.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.09.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Heinz von Cramer
Donatien Alphonse Francois de Sade
Honoré de Balzac
Charles Baudelaire
produziert in: 1997
produziert von: SWF
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Heinz von Cramer
Inhalt: Divertimento in Poesie und Prosa für zwölf Sprechstimmen

Das Cythera-Motiv hat vor allem in Frankreich seit dem 17. Jahrhundert literarische und künstlerische Tradition. Kithara oder Cythère ist in der griechischen Mythologie die Insel der schaumgeborenen Aphrodite, wo Liebe und Vergnügen herrschen. Das Hörstück montiert Texte französischer Schriftsteller von de Sade über Balzac bis zu Baudelaire. Das Schwergewicht der Textfragmente liegt auf den Symbolisten, aber auch der Dramatiker Labiche wird zitiert. In einem Prolog, fünf Sequenzen und einem Epilog ergeben sich auf der ersten Ebene des Stücks aus den Montagen Preislieder der Liebe und bukolische Szenen, wobei sich Verliebtheit, Koketterie und Heiterkeit im Bereich der Tiere wiederholen. Aber nicht ungebrochene Heiterkeit herrscht vor, sondern eine Atmosphäre des Einbekennens der unwiederbringlichen Vergangenheit von Kithara, des Verlustes ungetrübter Schönheit, des bloßen Zitierens von längst zu Bildern geronnenen Träumen, deren Realität schon immer fragwürdig war, aber erst in der Moderne ins Zentrum der Werke gerückt ist. Nach seinem Lautréamont-Madrigal für Stimmen "Maldoror, den alten Ozean grüßend..." hat Heinz von Cramer mit seinem "Ausfahrt nach Cythera, Divertimento in Poesie und Prosa für zehn Sprechstimmen" eine zweite deutsch-französische Sprachmontage komponiert. "Es ist ungefähr das genaue Gegenteil vom Lautrèamont. Es soll ganz leicht und durchsichtig werden, eine Art Sommernachtstraum - der sich allerdings immer mehr in Nachtschatten und Schwärze auflöst, bis ihn Finsternis endlich ganz überdeckt, und der Spielverderber Baudelaire das letzte Wort behält. Doch auch das in einer gewissen ironischen Distanz. Ich möchte auch, stärker als im 'Maldoror', Kontrast schaffen zwischen dem Deutschen und dem Französischen, in den jeweiligen Sequenzen, so daß sich die beiden Sprachen meist komplementär zueinander verhalten. Ein ständiges Fluktuieren zwischen Text-Nähe und Text-Distanz, Bindung an den Text und Befreiung vom Text, mitunter bis zum reinen Referieren eines Inhalts. Ich möchte diesmal auch - vorsichtig und allein atmosphärisch - Musik und Geräusche verwenden. Es sollte eine richtige Phantasmagorie entstehen; und selbst da, wo sich alles düster färbt, sollte der Grundton Heiterkeit bleiben. Melancholische Heiterkeit." (Heinz von Cramer)
Sprecher:Ulrich Pleitgen (Erzähler)
Hans-Werner Meyer (Gabriel Lecouvreur)
Werner Eichhorn (André Sloga)
Klaus Spürkel (Gérard)
Ellen Schulz (Cheryl)
Gerlach Fiedler (Pedro Ferre)
Hüseyin Cirpici
Gertraud Heise
Wolfgang Höper
Heinz Meier
Sabine Niethammer
Bodo Primus
Walter Renneisen
Peter Rühring
Nele Woydt
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.10.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Richard Huelsenbeck
produziert in: 2009
produziert von: DKultur
Laufzeit: 159 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Inhalt: 1918 veröffentlichte Richard Huelsenbeck neben der Novelle "Verwandlungen", deren Radiofassung (BR 1994) als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet wurde, das Prosastück "Azteken oder die Knallbude. Eine militärische Novelle". "Es war das Jahr, in dem Huelsenbeck in Berlin den 'Club Dada' mitbegründete und eine Zeit, in der er Anlässe wie die große Dada-Soirée in der Sezession am Kurfürstendamm in Berlin nutzte, um vehement gegen die "blutleere Abstraktion des Expressionismus" zu polemisieren. Die gesellschaftskritische Novelle "Azteken oder die Knallbude", die ihrer Sprache und Darstellung nach der expressionistischen Prosa zugeordnet werden kann, brachte Huelsenbeck in keinen Zusammenhang mit seinen dadaistischen Texten und Aktionen. Die Novelle wurde vor dem Ersten Weltkrieg verfaßt, vermutlich im Sommer 1913. In diesem Jahr feierte Kaiser Wilhelm II. sein 25jähriges Regierungsjubiläum, auf das sich der Text ganz offensichtlich bezieht. Protagonist und Opfer der 'Azteken' ist der einfache, von vornherein durch eine gewisse Resistenz auffallende Soldat Böhme, ein Außenseiter, ein Heimatloser, der sich in der starren militärischen und gesellschaftlichen Ordnung nicht zurechtfindet: Böhme ist ein Woyzeck der wilhelminischen Zeit. Aus heutiger Sicht ist die Novelle eine gelungene ironische Darstellung eines militärischen Marionettentheaters und eine erzählerische Attacke gegen die Philister mit der Eisenfresserweltanschauung: auf die Sitze genagelte Soldaten erscheinen als Material, Offiziere als Karikaturen; sprechende Automaten führen mechanische Konversation, reden Blech" (Herbert Kapfer).
Sprecher:Christian Redl (Erzähler 1)
Traute Hoess (Erzählerin 1)
Michael Rotschopf (Erzähler 2)
Götz Schubert (selden)
Lena Stolze (Britta)
Judith Engel (Hannah)
Udo Schenk (Kleist)
Hans-Peter Hallwachs (Holms)
Burghart Klaußner (Nick)
Maximilian von Pufendorf (Per)
Tonio Arango (Rubber)
Meike Droste (Mania)
Marian Funk (Tick)
Shelly Kupferberg (Stimme 2, Stimme englisch)
Martin Brauer (Erik)
Simon Böer (Stimme 3, Junger Arbeiter, Moderator)
Michael Evers (Stimme 4, Radiostimme)
Thomas Schmidt (Stimme 5)
Christian Gaul (Raabe)
Daten zu Richard Huelsenbeck:geboren: 1892
gestorben: 1974
Vita: Richard Huelsenbeck, geb. 1892 in Frankenau/Hessen, gest. 1974 in Minusio/Tessin. Arzt und Psychologe, Autor, Maler, Mitbegründer der dadaistischen Bewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg als Schiffsarzt Reisen nach Ostasien, Afrika, Indien, Nord- und Südamerika. Als Korrespondent in China, Westindien und Mexiko. 1936 Emigration nach New York. 1970 bis zu seinem Tod verbringt er im Tessin. Werke u.a. "Phantastische Gebete" (1916 u. 1920), "Schalaben, Schalabai, Schalamezomai" (1916), "Dadaistisches Manifest" (1918), "Azteken oder Die Knallbude" (1918), "Verwandlungen" (1918), "En avant Dada" (1920), "Dada siegt" (1920), "Deutschland muß untergehen. Erinnerungen eines dadaistischen Revolutionärs" (1920), "China frißt Menschen" (1930), "Sexualität und Persönlichkeit" (1954), "Mit Witz, Licht und Grütze. Auf den Spuren des Dadaismus" (Autobiografie, 1957), BR-Hörspieladaptionen "dr. huelsenbecks mentale heilmethode" (1992), "Verwandlungen" (1994, Hörspiel des Jahres), "Azteken oder die Knallbude" (1997).
Erstsendung: 21.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1983
produziert von: SRF
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Heinz von Cramer
Übersetzer: Heinz von Cramer
Inhalt: Ein Volk bezeugt in Liedern, Tänzen und Szenen anderthalb Jahrtausende Fremdherrschaft, Unterdrückung und Aufstand

Im Jahr 1839 veröffentlichte der Vicomte Hersat de la Villemarque unter dem Titel "Barzaz Breiz" - wörtlich: "Sänger Bretagne" - eine Sammlung bretonischer Volksdichtung. Unter Verwendung von Mitschnitten bretonischer Volksmusik, die er über Jahre hinweg während zahlreicher Aufenthalte in der Bretagne sammelte, hat Heinz von Cramer seine Obersetzung dieser Textvorlage nun akustisch in Szene gesetzt. - "Es handelt sich bei der bretonischen Volksdichtung zum größten Teil um Dokumente einer konkreten politischen Auseinandersetzung. Eines der seltenen Beispiele, an denen sich ablesen läßt, wie ein Volk selber seine Geschichte sieht und beschreibt; in wem es seine Helden erkennt, in wem seine Feinde; wie es leidet, sich empört, betrogen wird und sich betrügen läßt, wie es allmählich über Jahrhunderte hin dem Einfluß und den Einflüsterungen von Kirche und Obrigkeit unterliegt ..." (Heinz von Cramer)
Sprecher:Klaus Degenhardt
Silvia Jost
Birgit Steinegger
Alex Freihart
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.11.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Gabriel Josipovici
produziert in: 1996
produziert von: HR
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Ein Mann wirft eines Tages alles hin, läßt Beruf, Familie und Großstadt hinter sich. Nun sitzt er in einem einsamen Haus auf dem Land, starrt vor sich hin, folgt dem unwillkürlichen Fluß seiner Gedanken. Der plötzliche, aber längst erwartete, ja, sogar dialoggenau vorgestellte Besuch seines Bruders scheint ihn nicht zu irritieren: Er hat gelernt, allein zu sein und nicht mehr zu fragen, ob da eine Stimme von außen oder von innen zu ihm spricht. Er hat gelernt zu leben, glaubt er. Aber lebt er wirklich? Und spricht er wirklich mit seinem Bruder oder nur mit sich selbst?
Sprecher:Edgar M. Böhlke
Claus Boysen
Daten zu Gabriel Josipovici:geboren: 08.10.1940
Vita: Gabriel Josipovici, 1940 in Nizza geboren, entstammt einer kosmopolitischen jüdischen Familie. Er lehrt als Professor für Literatur an der Universität Sussex, veröffentlichte Kurzgeschichten, Theaterstücke, Romane und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://www.gabrieljosipovici.org/
Erstsendung: 29.11.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Peter Weingartner
produziert in: 1987
produziert von: HR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Ein hölzerner Stock mit feinen Schnitzereien erinnert die alte Anna an eine kurze Begegnung im Sommer 1940: Damals waren französische Soldaten im Dorf interniert, unter ihnen auch die dunkelhäutigen Spahis, nordafrikanische Soldaten aus den damaligen französischen Kolonien. Einer davon war Ali, und zu ihm hatte die 18-jährige Anna eine besondere Zuneigung. Die 90-jährige Anna erzählt ihrer Urenkelin Rebekka von dieser Zeit und von dieser Begegnung. In ihrem Tagebuch und in szenischen Rückblenden werden ihre Erinnerungen lebendig.

Der Stoff zu diesem Hörspiel basiert auf historischen Gegebenheiten: Im luzernischen Dorf Triengen waren im Sommer 1940 rund 550 französische Soldaten interniert, darunter auch die nordafrikanischen Spahis. Zwischen der Dorfbevölkerung und den Internierten herrschte ein reger und freundlicher Austausch, an den man sich auch heute noch gern erinnert.
Sprecher:Hans-Helmut Dickow
Walter Renneisen
Daten zu Peter Weingartner:geboren: 1954
Vita: Peter Weingartner, geboren 1954 im Schweizer Kanton Luzern, lebt dort mit Frau und drei Kindern. Er schreibt Gedichte, Kurzgeschichten, Hörspiele, außerdem für die Neue Zürcher Zeitung und die Satirezeitschrift "Nebelspalter".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Robert Gernhardt
produziert in: 1959
produziert von: SRF
Laufzeit: 92 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Jürgen Dluzniewski
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Inhalt: "Gott und der Teufel schauten wieder einmal auder einmal auf die Erde, als Gott den Teufel plötzlich anstieß und auf einen jungen Mann deutete, welcher gerade dabei war, auf ein junges Mädchen einzureden." Offensichtlich hat der junge Mann etwas vor, was Gott und auch dem Teufel nicht so recht gefällt. Aber was? - Doch nicht etwa das ...? Nein! Wie nun sollte das Schreckliche verhindert werden können? Da kommt der Teufel auf eine geniale Idee.
Daten zu Robert Gernhardt:geboren: 13.12.1937
gestorben: 30.06.2006
Vita: Robert Gernhardt (* 13. Dezember 1937 in Tallinn (deutsch Reval), Estland; † 30. Juni 2006 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.05.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Peter Zeindler
produziert in: 2005
produziert von: RBB
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Franziskus Abgottspon
Inhalt: Ein Esskrimi will gekonnt serviert sein. Man nehme die Hauptdarsteller eines ordentlichen Mahls: Geschirr und Besteck, Speisen und Weine plaudern und streiten, scherzen und leiden - und schildern die Intrige zwischen dem "stern-gekrönten" Chef de Cuisine und seinem Erzfeind, dem verdeckt ermittelnden Gastrokritiker. Das Duell der beiden wird zusätzlich geschürt durch die Machenschaften des Bedienungspersonals...

Das Hörspiel entstand in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Belvoirpark in Zürich.
Sprecher:Stefan Baumecker
Jockel Tschiersch
André Szymanski
Carmen-Maja Antoni
Ursula Karusseit
Daten zu Peter Zeindler:geboren: 18.02.1934
Vita: Peter Zeindler, geboren 1934 in Zürich, Journalist und Autor vor allem von Kriminalromanen. 1996 erhielt er für sein Gesamtwerk den Glauser-Ehrenpreis. Hörspiele u.a.: 'Duett in Zürich' (SWF/SFB 1996), 'Der letzte Gang' (DRS 2000). In Zeindlers Konrad Sembritzki Reihe erschien 2014 'Die weiße Madonna'.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Helmut Eisendle
produziert in: 1979
produziert von: HR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Das rätselhafte Lächeln Mona Lisas war und ist immer wieder Anlaß zu mehr oder weniger spekulativen Deutungsversuchen. Der "unvoreingenommene" Betrachter scheint beim Anblick dieses Lächelns einem unbezähmbaren Interpretierzwang zu verfallen Der Autor dieses Hörspiels rückt nun der Frage, was das Lächeln der Mona Lisa in den Köpfen derer auslöst, die Kunst zu verstehen glauben, mit sprachanalytischem Witz, philosophischem Hintersinn und einem kräftigen Schuß Ironie zu Leibe. Denn: "Wenn man das Lächeln der Mona Lisa eine Zeitlang aus einer leichten Distanz betrachtet, verschwindet es nach und nach und wird schließlich völlig unsichtbar."
Sprecher:Sylvia Heid (Weibliche Lautsprecherstimme)
Peer Schmidt (1. Mann)
Heinz Schimmelpfennig (2. Mann)
Karl-Heinz Staudenmeyer (Schaffner)
Daten zu Helmut Eisendle:geboren: 12.01.1939
gestorben: 20.09.2003
Vita: Helmut Eisendle (* 12. Januar 1939 in Graz; † 20. September 2003 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller und Psychologe.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.06.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Georges Perec
produziert in: 2004
produziert von: SR; DKultur
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Franziska Hirsbrunner
Bearbeitung: Bruno Beusch
Komponist: Sabine Worthmann
Inhalt: Stellen wir uns folgenden Ausgangspunkt vor: Es ist uns die seltsame Geschichte des Milliardärs Percival Bartlebooth zu Ohren gekommen, jenes alten Engländers, der, seit seinem zwanzigsten Lebensjahr, ausschließlich mit einem ebenso verrückten wie letztlich undurchführbaren Projekt beschäftigt ist, das, vereinfacht gesagt, darin besteht, während zwanzig Jahren in 500 verschiedenen Meerhäfen 500 Aquarelle zu malen, und diese, in der Zwischenzeit zu Puzzles verarbeiteten Aquarelle, in weiteren zwanzig Jahren wieder zusammenzusetzen. In Barthlebooth's Haus, einem alten, großen Mietshaus, treffen wir, unerwartet, auf verschiedene Hausbewohner, die, wie sich bald herausstellt, jeder auf seine Weise, in irgendeiner Form an diesem jahrzehntelangen Projekt beteiligt sind, oder zumindest damit in Berührung gekommen sind; sei es direkt, wie Valène, der Bartlebooth seinerzeit das Aquarellieren beigebracht hat, sei es indirekt, wie die Hausmeisterin Frau Nochère, an der selbstverständlich nichts unbemerkt vorbeigeht. In den Erzählungen der Bewohner klingt auch die vielschichtige Geschichte des fast hundertjährigen Hauses an ...
Sprecher:
offen
Heidemarie Rohweder (Frau 1)
Pia Podgornik (Frau 2)
Hedi Kriegeskotte (Frau 3)
Heinrich Giskes (Mann 1)
Rainer Bock (Mann 2)
Guntram Brattia (Mann 3)
Michael Holz (Mann 4)
Christian Büsen (An- und Absage)
Daten zu Georges Perec:geboren: 07.03.1936
gestorben: 03.03.1982
Vita: Georges Perec (1936-1982), geboren in Paris, war Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer. Als Hauptwerk des vielfach ausgezeichneten Autors gilt der Roman "Das Leben. Gebrauchsanweisung" (1978).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Sibylle Nicolai
produziert in: 1986
produziert von: HR
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Kriminalgroteske
Regie: Reinhard Zobel
Inhalt: "An den Intendanten des GDF: Heute nacht haben wir Ihre Ansagerin Aline Tüttelberger entführt. Wir fordern zwei Millionen Mark Lösegeld. Gezeichnet: Die Aktion der Unzufriedenen Zuschauer." Milchtrübe Nebel schwadeln über dem einsamen Schrebergartengelände. Hier, in einer unscheinbaren Hütte, hinter brettervernagelten Fenstern, befindet sich Alines Geiselquartier... Sibylle Nicolai - Ex-TV-Ansagerin und Ex-Mitglied der Münchener Lach- & Schießgesellschaft - schildert in ihrer ersten Kriminalkomödie den zähen und trickreichen Existenzkampf einer allseits beliebten Fernsehansagerin, an deren faltenlosen Gesichtszügen der Zahn der Zeit nagt.
Sprecher:Frank Adam
Erstsendung: 18.02.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Friedrich Glauser
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Martin Bopp
Bearbeitung: Markus Michel
Komponist: Christoph Stiefel
Inhalt: Wachtmeister Studer wird diesmal in den kleinen Ort Pfründisberg gerufen. Hier hat man James Jakob Farny - auf dem noch frischen Grab seiner Nichte - erschossen aufgefunden. Studer hatte Farny selbst vor Monaten kennengelernt und ihn insgeheim wegen seiner geschlitzten Augen den "Chinesen" genannt. Farny war gerade - nach langen Wanderjahren - in die Schweiz zurückgekehrt, um an seinen Memoiren zu schreiben. Schon damals fühlte er sich bedroht und bat Studer, im Falle seines plötzlichen Ablebens die Suche nach dem Mörder zu übernehmen...

Die Figur des Wachtmeisters Jakob Studer ist in der Schweiz beinahe so berühmt wie sein englischer Kollege Sherlock Holmes oder Georges Simenons Kommissar Maigret.

Er ist ein eigensinniger Kriminalpolizist, dieser Brissago rauchende Wachtmeister Studer, einer, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt und einer, der ungewöhnlich viel Verständnis für gestrauchelte Existenzen hat. Nach 'Wachtmeister Studer' (1936) und 'Die Fieberkurve' (1938) löst Studer in 'Der Chinese' (1939) seinen dritten Fall, den Fall «der drei Atmosphären»...

Glausers Romanen merkt man an, dass der Autor weiss, wovon er spricht, dass er immer wieder eigene Erlebnisse verarbeitet. Und er schlägt einen mit eindringlichen Milieustudien und packenden Schilderungen der sozialpolitischen Situation in seinen Bann.
Sprecher:Michael Hasenfuß (Guy, Nachtportier)
Linda Olsansky (Mascha, Callgirl)
Fabian Krüger (Frank, Sohn mit Kreditkarte)
Ludwig Boettger (Charlie, Chef von Moonlight)
Horst Warning (Franks Vater)
Matthias Breitenbach (Anwalt, Maschas Prinz)
Rebecca Klingenberg (Maschas Schwester)
Lucy Betulius (Maschas Tochter)
Daten zu Friedrich Glauser:vollständiger Name: Friedrich Charles Glauser
geboren: 04.02.1896
gestorben: 08.12.1938
Vita: Friedrich Charles Glauser (* 4. Februar 1896 in Wien; † 8. Dezember 1938 in Nervi bei Genua) war ein Schweizer Schriftsteller. Er gilt als einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.02.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 70
Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: Hansjörg Betschart
produziert in: 2011
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Wenn Tiere sich wehren.
Sprecher:Thomas Sarbacher (Erzähler)
Sigi Terpoorten (Leypoldt)
Bernhard Bettermann (Nowak)
Isabelle Menke (Jeanette)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 70
Titel:

Carvalho (Folge 5)
Autor: Manuel Vázquez Montalbán
produziert in: 2000
produziert von: WDR; Ronald Steckel 1999 (Auftragsproduktion)
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Peter Michel Ladiges
Bearbeitung: Peter Michel Ladiges
Komponist: Charles Morrow
Inhalt: Privatdetektiv Pepe Carvalho wird engagiert, um den neuen englischen Fußballstar John Mortimer vor einem angekündigten Attentat zu schützen. Es ist nicht ein nationalistisch gesinnter Fußballfanatiker, der hinter der Morddrohung steht. Die Zeiten der simplen Lebensweisheiten sind unwiederbringlich vorbei. Zwar ist der Ball immer noch rund, aber für den sportlichen Erfolg ist der Public Relations-Manager wichtiger als der Trainer. Und die Aufklärung der Morddrohung bedarf neuer Methoden: die Polizei versucht es mit einer Kombination von Inhaltsanalyse und Psycholinguistik, um so das Phantombild der Seele des Erpressers zu extrapolieren. Carvalho kann darüber nur den Kopf schütteln. Zu Anfang.
Daten zu Manuel Vázquez Montalbán:geboren: 27.07.1939
gestorben: 18.10.2003
Vita: Manuel Vázquez Montalbán (* 27. Juli 1939 in Barcelona; † 18. Oktober 2003 auf dem Flughafen Bangkok) war ein spanischer Schriftsteller und Journalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.08.1991
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Georg Schmid
produziert in: 1985
produziert von: RIAS
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Alfred Pittertschatscher
Inhalt: Vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen, unterhalten sich über den Tod einer fünften Person. Das immer wiederkehrende Leitmotiv in diesen Gesprächen stammt von Jean-Pierre Melville: "Es gibt keine größere Einsamkeit als die des Samurai - es sei denn die des Tigers im Dschungel".
Sprecher:Friedrich W. Bauschulte (Professor van Dusen)
Klaus Herm (Hutchinson Hatch)
Herbert Herrmann (Eddie, ein Reporter)
Herbert Weißbach (Dr. Tuttle, ein Historiker)
Gerd Duwner (Kellner / Blinder / Hilfsbibliothekar / Ausrufer / Sergeant Pepper / Ballonfrau / Totengräber / Proteus)
Will Hollers (Kutscher)
Ruth Piepho (Wirtin)
Krikor Melikyan (Schaffner)
Uwe Müller (Phipps, Clubsekretär)
Erstsendung: 18.09.1987
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 70
Titel:
Autor: Wolfgang Stauch
produziert in: 1979
produziert von: SDR
Regie: Stefan Dutt
Inhalt: Ein Kriegsmärchen

Die einen nennen ihn Vogelbaum, die anderen Totenbaum, da er Unglück bringe: den alten Baum, der schon immer oben auf dem Vogelhügel stand und um den sich Kriegsgeschichten aus ferner Vergangenheit ranken. Gepflanzt haben soll ihn ein Soldat, der nicht in die Heimat zurückkehrte, da sie ihm so fremd wie die Fremde geworden war. Er blieb in der Nähe des Dorfes, in dem er einst gemordet hatte. In der Erzählung eines alten Mannes für seine Enkelin wird diese seltsame Geschichte lebendig.
Daten zu Wolfgang Stauch:geboren: 1968
Vita: Wolfgang Stauch, 1968 in Contwig geboren, lebt in Saarbrücken. Er veröffentlichte Kurzgeschichten ("Die fette Nelly", "Der Unglücksberg" - 1990) und den Roman "Eine schlechte Geschichte" (1992). Ein weiterer Roman ("Fünf Füße einer wunderbaren Frau") ist in Vorbereitung. "Der Vogelbaum" ist Stauchs erstes Hörspiel.
Erstsendung: 03.12.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 0,9767 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (19.03.2019)  (20.03.2019)  (21.03.2019)  (22.03.2019)  (23.03.2019)  (24.03.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1552938375
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.672.215
Top