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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 56
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Titel: (schreibt auf. unsere haut.) - PROJEKT RAF
Autor: Paul Plamper
Alban Rehnitz
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Paul Plamper
Andreas Weiser
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: "Kampfzonen" - Unter diesem Titel steht eine vierteilige Hörspielreihe, die an der Grenzerfahrung Krieg die alte Frage nach dem Verhältnis von Ästhetik und Moral, Parteinahme und Kunst neu zur Debatte stellt. Zum Vermächtnis der "Rote Armee Fraktion" gehört neben bewaffneten Anschlägen, Morden und Entführungen ein umfangreicher Briefwechsel. Zwischen 1973-1977 führten die in den Hochsicherheitstrakten von Stuttgart-Stammheim oder Köln-Ossendorf inhaftierten RAF-Mitglieder eine Korrespondenz, die in einer Auswahl, "das info" genannt, 1987 veröffentlicht wurde. Dieses Kompendium dient Plamper/Rehnitz, die den "Deutschen Herbst '77" nur als Nachgeborene kennen, als Ausgangspunkt einer "Annäherung an die revolutionäre Gewalt des 20. Jahrhunderts". Das Ergebnis: RAF meets Slam Poetry und Funk. "Der Versuch, die Texte als Sprach- und Musikmaterial zu verstehen, war die einzige Möglichkeit, abseits von sympathisierenden oder denunzierenden Kategorien an das Phänomen RAF heranzugehen." (P. Plamper/A. Rehnitz)
MusikerKenny Martin (Schlagzeug) Andreas Weiser (Schlagzeug)
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.10.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 56
Titel: alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Regie: Ulrike Haage
Inhalt: 12 Miniaturen über Eva Hesse

"Vielleicht stellen Worte die beste Möglichkeit zu kommunizieren dar, aber ich war nicht in der Lage das zu erreichen. Ich habe mehr Praxis im Visuellen. Ich weiß mehr darüber, und ich habe mehr Vertrauen zum Visuellen. Aber ich würde das alles gerne mit Worten erreichen" schrieb Eva Hesse in eines ihrer Tagebücher. Tatsächlich zählt sie heute zu den wichtigsten bildenden Künstlerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts. Geboren 1936 in Hamburg, gestorben 1970 in New York: ihr kurzes, intensives Leben ist von so vielen traumatischen Erlebnissen geprägt, das es mehrere Biografien ausfüllen könnte. Im Alter von zwei Jahren wird sie mit ihrer Schwester Helen auf dem Bahnhof Altona von den Eltern getrennt, die Emigration der jüdischen Familie gelingt nur, da die Eltern die Töchter alleine vorschicken und für Monate in einem niederländischen Kinderheim unterbringen. Später wird die Familie in New York wieder vereint. Die Mutter, die ihre eigenen Eltern im Holocaust verliert, kommt mit der neuen Lebenssituation im fremden Land nicht klar und springt von einem Hochhaus, als Eva zehn Jahre alt ist. "Mein Vater war Strafverteidiger und meine Mutter war die schönste Frau der Welt. Sie sah aus wie Ingrid Bergmann, und sie war depressiv" schreibt Eva Hesse später über ihre Familie. Ihr Vater heiratet wieder. Mit der Stiefmutter wird Eva Hesse zeit ihres Lebens nicht warm. Nach der Schule beginnt sie ein Studium der Grafik, wirft dieses aber hin, da es ihr mit zu vielen Normen behaftet scheint. Sie beschließt, Künstlerin zu werden, da es das einzige zu schein scheint, das ihr leicht fällt. Anfang der sechziger Jahre erhält sie wesentliche Impulse durch die Arbeit von Marcel Duchamp. Doch bald verfolgt sie einen eigenständigen künstlerischen Ansatz: "Nicht-Kunst, nicht assoziativ, nicht anthropomorph, nicht geometrisch, nicht Nichts. Alles, aber anders, als Vision von einem ganz anderen Referenzpunkt." Sie wendet sich Objekten und Skulpturen zu, experimentiert mit Stoffen, Latex, Seilen, Polyesterharz, Fiberglas und mit sich zersetzenden Materialien. Sie lebt für ihre Kunst und versucht mithilfe ihrer Kunst am Leben zu bleiben. Als ihr mit 33 Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert wird, und sie sich operieren lassen muss, arbeitet sie weiter. 1970 stirbt sie, gerade mal 34 Jahre alt. Ihr Verhältnis zum Schreiben ist trotz ihrer Selbstzweifel ausgeprägt vorhanden. Es erscheint in Form von Notizen, Listen, Stichwortsammlungen, Aufzählungen und nicht zuletzt in Form von Titeln, die sie ihren Werken gibt. Textgrundlage des Hörspiels bildet eine Auswahl unkommentierter Zitate aus ihren Aufzeichnungen und Interviews. Die Produktion folgt den Grundgedanken und der Materialbesessenheit Eva Hesses und transformiert die Sinnlichkeit ihrer Skulpturen und ihrer Materialien unmittelbar ins Akustische.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 08.05.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 56
Titel: Am Rand der Catskills
Autor: Håkan Nesser
produziert in: 1975
produziert von: SDR
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Heinrich Huber
Inhalt: Wo ist Sarah? Seit 14 Monaten ist die vierjährige Tochter von Erik und Winnie Steinbeck verschwunden. Offensichtlich wurde sie entführt. Erik sah einen fremden Mann, der sie auf der Straße aufgriff und in einem dunklen Wagen verschleppte. Danach verliert sich die Spur: kein Erpresserbrief, kein Hinweis auf mögliche Täter. Um Abstand zu gewinnen, überredet Winnie Erik, nach New York zu ziehen. Doch das Paar lebt sich immer mehr auseinander. Erik entdeckt, dass Winnie sich aus dem Haus schleicht, wenn er fort ist und obskure Bekanntschaften pflegt, von denen er nichts wissen soll. Ihm wird klar, dass er die Frau an seiner Seite gar nicht kennt.
Sprecher:Blandine Ebinger (Tante Gerda)
Inge Langen (Camilla)
Edgar Wiesemann (Runar, ihr Gatte)
Bernd Herberger (Sven)
Eric Schumann (Eric)
Karin von Wangenheim (Serine Frau Anna)
Raolf Voss- Steffenhagen (Urban)
Daten zu Håkan Nesser:geboren: 21.02.1950
Vita: Håkan Nesser, geboren 1950, war zunächst Lehrer und lebt heute als freier Autor in Uppsala. Seine Van-Veeteren-Krimis sind vielfach preisgekrönt worden. DeutschlandRadio Berlin produzierte zuletzt "Das vierte Opfer" (2001) und "Die Frau mit dem Muttermal" (2002).
Hompepage o.ä.: http://www.nesser.se/
Erstsendung: 06.01.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 56
Titel: Anselm Kiefer - Die Schöpfung und ihre Elemente
Autor: Klaus Dermutz
Genre: Biografie
Regie: Oliver Sturm
Inhalt: In einer gleichsam faustischen Reflexion der Schöpfung wendet sich der Maler Anselm Kiefer den Elementen zu, um zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält.

In diesem Hörstück wird ein Porträt des international renommierten Künstlers Anselm Kiefer entworfen. In einer gleichsam faustischen Reflexion der Schöpfung wendet sich der Maler den Elementen zu, um zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Zu Feuer, Wasser, Erde und Luft gesellt sich bei Anselm Kiefer das Blei, das von Kindheit an Kiefers Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Eine akustische Collage mit Texten und Selbstreflexionen des Künstlers sowie Äußerungen von Autoren, Kuratoren und Wissenschaftlern.

Anselm Kiefer wurde am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren. Es war dreimal bei der documenta vertreten: 1977, 1982 und 1987.
Erstsendung: 08.03.2015
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 56
Titel: Arabische Apokalypse
Autor: Etel Adnan
produziert in: 2000
produziert von: MDR; SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: 48nord
Bearbeitung: Klaudia Ruschkowski
Übersetzer: Ulrike Stoltz
Inhalt: Etel Adnans Arabische Apokalypse ist ein Zyklus von 59 Gedichten über den libanesischen Bürgerkrieg, der bis 1990 andauerte. Im Zentrum der entfesselten apokalyptischen Gewalt steht das Massaker von Tel al- Zaatar (1976). Durch die Ereignisse von 2011, den Arabischen Frühling und die weitergehenden, nicht kalkulierbaren Folgen im arabischen Raum bekommen Adnans poetische Texte eine bedrohliche Aktualität.
Sprecher:Simone von Zglinicki (Detective Mike Hoolihan)
Dieter Bellmann (Detective Johnny Macatitch)
Hilmar Eichhorn (Detective Silvera)
Hans Teuscher (Colonel Tom Rockwell)
Marylu Poolman (Miriam Rockwell)
Wolfgang Jakob (Paulie No)
Marlies Reusche (Mrs. Rolfe)
Rainer Sellien (Trader Faulkner)
Günter Grabbert (Doc Tulkinghorn)
Hans-Peter Hallwachs (Bax Denzinger)
Clara Hofmann (Sophie)
Elke Domhardt (Sekretärin Linda)
Johannes Gabriel (Werbe-Stimme A)
Kathleen Gaube (Werbe-Stimme B)
Till Schmidt (Werbe-Stimme C)
Daten zu Etel Adnan:geboren: 24.02.1925
Vita: Etel Adnan, geboren 1925 in Beirut, lebt in Paris, Sausalito (Kalifornien) und Beirut. Ihre Bilder, Zeichnungen und Künstlerbücher waren 2012 in eigenen Räumen auf der documenta13 zu sehen. Hörstücke: "Schiff im Sturm Berg Mond Meer ganz und gar schwerelos. Etel Adnans Reise durch Leben und Länder" (DKultur 2008), "Arabische Apokalypse" (DKultur/HR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 6 von insgesamt 56
Titel: Ärger mit Och
Autor: Liese Haug
Gabriele Neumann
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Stefanie Lazai
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: Max ist sieben Jahre alt und wohnt in der Nähe von Köln. Früher war sein Leben sehr schön: Die Eltern hatten viel Zeit für ihn, sie haben oft zusammen gespielt und gemeinsam Ausflüge gemacht. Doch dann kam Pauline, die kleine Schwester, und alles wurde anders. Inzwischen ist sie vier Jahre alt und nervt Max total. Die Eltern verwöhnen Pauline so sehr, dass Max eines Tages wütend aufstampft und "Och, och, och" schreit. Da plötzlich steht ein kleiner grüner Giftzwerg, der "Och", vor ihm: "Du hast gerufen. Was ist los?" Der Och versteht Max sehr gut. Der Och denkt sich die größten Gemeinheiten aus. Eines Tages übertreibt er so sehr, dass Max ihn davonjagt.
Sprecher:Meister Anton: Günter Naumann
seine Frau: Anne Wollner
Klara: Simone von Zglinicki
Karl: Peter Reusse
Leonhard: Christian Grashof
Sekretär: Daniel Minetti
Wolfram: Joachim Tomaschewsky
Adam: Viktor Deiß
Daten zu Liese Haug:Vita: Liese Haug, geboren 1954 in Berlin, lebt und arbeitet als freie Autorin in München.
Daten zu Gabriele Neumann:geboren: 1951
Vita: Gabriele Neumann, geboren 1951 in Hamburg, studierte Anglistik und Gesellschaftswissenschaften. Sie lebt als frei schaffende Lektorin und Autorin in Köln. Zuletzt produzierte DeutschlandRadio Berlin "Die verzauberten Kinder" (2001).
Erstsendung: 10.10.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 56
Vorige/nächste Ausstrahlung:10.02.2019 um 18:20 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Bilder von uns
Autor: Thomas Melle
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Inhalt: Ein Mann, noch keine 40 Jahre alt, erfolgreicher Manager eines Großunternehmens, wird von einem Foto aufgeschreckt. Es landet aus dem Nichts heraus auf seinem Handy: Er als zehnjähriger Junge. Nackt. Wer hat ihm das geschickt? Erinnerungs-Bilder aus seiner Schulzeit drängen in sein Bewusstsein. Katholisches Eliteinternat, Fotoshooting im Umkleideraum, im Park, Berührungen – er war sicherlich nie Opfer von sexuellem Missbrauch. Oder doch? Er sucht Kontakt zu drei Klassenkameraden. Einer von ihnen könnte der Absender des Fotos sein. Seine Suche nach Antworten entwickelt sich zu einem komplexen, bedrängenden Psychokrimi, einem Kampf um Recht und Unrecht, um die Deutungshoheit über die eigene Vergangenheit, das eigene Leben.
Daten zu Thomas Melle:geboren: 17.03.1975
Vita: Thomas Melle (* 17. März 1975 in Bonn) ist ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

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Erstsendung: 03.10.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 56
Titel: Chronik der Nähe
Autor: Annette Pehnt
produziert in: 1971
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Bearbeitung: Beatrix Ackers
Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter, die Geschichte einer Familie zwischen Liebe und Hass. Wortgewaltige Lästermäuler, nicht auf den Mund gefallen, Plaudertaschen. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Das war so zwischen der Großmutter und der Mutter. Und auch bei Mutter und Tochter ist es so. Sie schweigen, bis eine klein beigibt, bis eine die Stärkere ist und ihren Willen bekommt. Aber wie wollen sie so eine Antwort auf die Frage finden: Liebst du mich auch? Auf einer Reise lässt sich das vielleicht besser herausfinden. Bevor die Mutter stirbt. Aber ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht?
Sprecher:Pumuckl: Hans Clarin
Meister Eder: Alfred Pongratz
Erzähler: August Riehl
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Daten zu Annette Pehnt:geboren: 25.07.1967
Vita: Annette Pehnt wurde 1967 in Köln geboren und lebt nun mit ihrer Familie in Freiburg im Breisgau.
Hompepage o.ä.: http://www.annette-pehnt.de/

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Erstsendung: 24.11.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 56
Titel: Dampf/Para
Autor: Zuzana Ulicianska
produziert in: 1989
produziert von: SWF
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Übersetzer: Gerda Zschiedrich
Inhalt: Als Buba das Fitnesscenter betritt, werden ihr zunächst die Vorschriften an den Kopf geknallt: Handy aus, links dem Pfeil zu den Kabinen folgen, Schuhe aus! Buba lässt ihr Handy an, sie muss unbedingt mit Milo sprechen. "Etwas ist mit Ihnen passiert", sagt die Frau in der Sauna zu ihr. Warum lässt sie Buba nicht in Ruhe und kümmert sich um ihre eigenen Probleme? Und dann rutscht Buba auch noch dem Ehemann jener Frau in die Arme: "Halten Sie sich an mir fest, Baby. Sie machen mich ja ganz nass."
Sprecher:Hubert Harzer
Volker Jeck
Renate Oelrich
Thomas Vogel
Daten zu Zuzana Ulicianska:Vita: Zuzana Ulicianska, geboren in Kosice (Slowakei), unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater in Bratislava; sie schreibt seit 1990 Hörspiele. 1993 erhielt sie den "Prix Futura" für "Grammatik der Träume". "Gemischte Gefühle" wurde zum "Prix Italia 2000" eingereicht.
Erstsendung: 31.12.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 56
Titel: Das mörderische Leben
Autor: Félix Edouard Valloton
produziert in: 1992
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Komponist: Hermann Naehring
Übersetzer: Werner Weber
Inhalt: Unter Vallottons literarischen Arbeiten ragt dieser Roman als ein tiefgründiges Lebensbild hervor. Schuld, Leiden und Liebe des jungen Jacques Verdier, eines Kunstkritikers, kommen hier unter schicksalhaften Fügungen ans Licht.

Verdier zieht seit seiner Kindheit das Unheil an. Aber wirklich getroffen werden stets die anderen. Wo immer er auftritt, folgt ein "absurder Tod". Im Paris der Jahrhundertwende muss er sich dann zwischen zwei Frauen entscheiden. Das Schicksal nimmt seinen Lauf ...
Sprecher:Lissy Tempelhof (Sprin)
Dietrich Körner (Sultan)
Peter Bause (Schems-ed-din)
Martin Seifert (Nur-ed-din)
Margit Bendokat (Geistin)
Jürgen Rothert (Ifrit)
Klaus Manchen (Wesir von Basra)
Wilfried Loll (Jussuff)
Franziska Troegner (Mirja)
Helmut Straßburger (Vater)
Thomas Pötzsch (Sohn)
Michael Schweighöfer (Hundewäscher)
Nadja Engel (Sitt)
Götz Schulte (Hassan)
Carl-Heinz Choynski (Bäcker)
André Zankl (Hassan Junior)
Veit Schubert (Siegfried)
Gerry Wolff (Wesir von Damaskus)
Herbert Sand (Schreiber)
Jörg Kleinau (Stimme)
Alexander Höchst (Stimme)
Katharina Lind (Stimme)
Karlheinz Liefers (Stimme)
Katrin Martin (Stimme)
MusikerChristoph Baumann (Farblichtflügel; Präpariertes Klavier) Matthias Ziegler (Flöten)
Daten zu Félix Edouard Valloton:Vita: Félix Edouard Vallotton (1865-1925), Maler, Grafiker und Schriftsteller schweizerischer Herkunft, kam 1882 nach Paris, beeinflusste mit seinen Illustrationen und Holzschnitten den Jugendstil und den Symbolismus. "La Vie meurtrière", 1907/08 geschrieben, erschien erst nach dem Tode des Autors.
Erstsendung: 05.11.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 56
Titel: Der Absprung
Autor: Paul Plamper
produziert in: 2011
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Paul Plamper
Komponist: Jan Christoph
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraff
Inhalt: Eine schrumpfende Kleinstadt im Osten der Republik. Mit aller Macht versuchen die Einwohner von Leerstadt, sich in der strukturschwachen Region zu behaupten: „Wir sind nämlich Wieder-Aufrappel-Weltmeister.“ Doch viele junge Leute gehen weg, die Stadt schrumpft erheblich. Was liegt näher, als Flüchtlingsfamilien in die freien Wohnungen aufzunehmen?

Doch das bringt auch in Leerstadt Probleme mit sich. Politiker, Theaterleute und um Verschiedenes besorgte Bürger positionieren sich.
Sprecher:Wilfried Dziallas
Peter Kaempfe
Rolf Petersen
Frank Grupe
Heino Stichweh
Klaus Nowicki
Jasper Vogt
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Johannes Scherzer; Michael Krajczok; Titus Maderlechner; Paul Plamper
Regieassistenz & Schnitt: Tilman Meckel
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

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Erstsendung: 17.11.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 56
Titel: Der Assistent
Auszeichnungen (1):Robert Geisendörfer Preis: 2010
Autor: Paul Plamper
produziert in: 1982
produziert von: BR; HR
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Paul Plamper
Inhalt: Ein Mann aus der Wirtschaftswelt hat mit allem gebrochen und will nun etwas Soziales tun. Er sucht sich einen neuen Job bei einem ambulanten Dienst, als Assistent einer komplett gelähmten Frau. Sie braucht Hilfe - rund um die Uhr - um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ihre Privatsphäre wird damit sein Arbeitsplatz.

Paul Plamper und Nils Kacirek erzählen vom Aufeinandertreffen eines ungleichen Paares. Im Mikrokosmos einer sozialen Dienstleistung spürt ihr Hörspiel den Machtstrukturen nach und führt uns in einen Konflikt, der die Grenzen zwischen behindert und nicht-behindert aufzulösen scheint.
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

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Erstsendung: 07.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 56
Titel: Der Kauf
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 5.2013
ARD-Hörspielpreis: 2013
Autor: Paul Plamper
produziert in: 2007
produziert von: BR
Laufzeit: 59 Minuten
Kunstkopf:
Regie: Paul Plamper
Komponist: Samuel Schaab
Inhalt: Kann man Glück bauen? Besitzen wir das Eigentum oder besitzt das Eigentum uns? Wenn man im Jahr 2030 über die vielen missglückten Bauprojekte der 10er Jahre diskutiert, dann wird dieses Viertel - das sich in jeder deutschen Großstadt befinden könnte - immer als Gegenbeispiel gehandelt werden: keine Gentrifizierung, keine Bausünden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Paar Mitte 40: Damals ist es in das alternativ angehauchte Bauprojekt eingestiegen und hat sich eine Wohnung im schönsten Haus des Viertels gekauft. Mittlerweile ist es aber an einem Punkt, wo der an den Besitz geknüpfte Lebensentwurf manchmal wie eine Fessel wirkt. In dieser Situation taucht ein anderes Paar auf, ebenfalls Mitte 40 und wohlhabend. Sie haben sich in die Wohnung vernarrt und wollen sie kaufen. Sie schleichen sich zunächst in die Lebensbereiche des Paares und okkupieren die nächste Umgebung. Als wären sie ein Ersatzpaar, das freundlich lauernd bereit steht, die Wohnung - und fast auch das Leben darin - zu übernehmen. Die Besitzer lehnen das Angebot zuerst reflexartig ab, weil ihnen die eigene Idylle wieder wertvoller erscheint, wenn sie von anderen begehrt wird. Dann geraten sie ins Wanken. Geld und die Tatsache, dass Dinge käuflich sind, scheinen allen immer irrationalere Handlungen abzuverlangen. Der Kauf wird zu einer höheren Macht, die wie ein Magnetfeld vier Menschen in ihren Strudel zieht und wieder ausspuckt.

Neben der Radiosendung wird Der Kauf in einer Version für den Stadtraum in Köln, München und Berlin präsentiert - in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln, den Münchner Kammerspielen und der Volksbühne Berlin. Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche. Der Kauf skizziert eine mögliche Zukunft der urbanen Leerstelle und lädt die Besucher dazu ein, sich ausgestattet mit Kopfhörern und Audioplayern auf dem Gelände zu bewegen und sich darauf ein Stadtviertel vorzustellen. Der Hörer kann in eine akustische Kunstwelt eintauchen, die mit der sichtbaren Realität spielt und aus der Brachfläche eine Projektionsfläche macht.
Sprecher:Christiane Roßbach
Oliver Stritzel
Wolfgang Pregler
Oliver Mallison
Hans Kremer
Peter Veit
Philipp Grimm
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.05.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 56
Titel: Die Canettis - über sich selbst und über den andern
Autor: Ursula Ruppel
produziert in: 1926
produziert von: SÜWRAG - Südwestdeutscher Rundfunkdienst AG (Frankfurt am Main)
Regie: Ulrike Brinkmann
Inhalt: Eine literarische Erkundung

Elias Canetti war ein Autor, der gerne Auskunft gab: über sich, über sein Werk, dessen Entstehungsgeschichte und Rezeption. Nur über das Werk seiner Frau Veza ließ er seine Leser im Unklaren. In den 29 Ehejahren der beiden war sie nicht nur seine Sekretärin, Lektorin und Beraterin: Sie schrieb auch selbst. In ihrem Roman findet sich das gleiche Paar, das man aus seinem Werk schon zu kennen meint: eine schöne Frau und ein junger Dichter. Ursula Ruppel folgt den literarischen Spiegelungen der beiden Canettis: Die Ähnlichkeiten ihrer Porträts und Selbstporträts scheinen ebenso groß zu sein wie die Differenzen.
Sprecher:Kundry Siewert
Heinz Hilpert
Robert Thoeren
Daten zu Ursula Ruppel:Vita: Ursula Ruppel, geboren 1955 in Frankfurt am Main, studierte dort und in Berlin Theaterwissenschaft und Soziologie, arbeitete von 1983 bis 1988 in der Hörspielredaktion des SFB, von 1988 bis 2001 als Hörspieldramaturgin beim SWR Baden-Baden. Mittlerweile leitet sie die Hörspielabteilung beim HR in Frankfurt am Main.
Erstsendung: 31.07.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 56
Titel: Die Füsse der Engel
Autor: Evelyne de la Chenelière
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ulrike Brinkmann
Übersetzer: Gerda Poschmann-Reichenau
Inhalt: "Tatsächlich werden Engel während des gesamten Mittelalters sozusagen als Fußamputierte dargestellt, und es scheint, als habe die Renaissance ihnen in einer Art Auferstehung, die nach und nach vom Becken bis zu den Zehen geht, ihre Vollständigkeit wiedergegeben." Marie hat endlich ihre Doktorarbeit über die Darstellung der Engel in der Renaissance-Malerei abgeschlossen, heute muss sie ihr Werk vor der Fachjury verteidigen. Sie hat Angst davor, denn in ihrer Dissertation steckt nicht nur die Arbeit vieler Jahre, sondern auch die Geschichte ihrer Kindheit: der Tod ihres Bruders, die Last zu großer Elternliebe. So wird Maries Ansprache vor Publikum gleichzeitig zu einer Zwiesprache in Maries Geschichte erzählt auch - durchaus kritisch - von der heutzutage gängigen Bewunderung des menschlichen Individuums fürs sich selbst, Evelyne de la Chenelière schreibt darüber mit zärtlicher Ironie. ihrem Innern.
Daten zu Evelyne de la Chenelière:Vita: Evelyne de la Chenelière, 1975 in Montréal geboren, wo sie auch lebt. Literatur- u. Schauspielstudium in Paris. Schreibt u. spielt fürs Theater. Auszeichnungen für ihre Stücke „Erdbeeren im Januar“ (auch SR 03), „Eine Frage der Einstellung“ (SR 09) u. ihr Buch „Désordre public“. Ihr Theaterstück „Bashir Lazhar“ (auch SR 03) war die Vorlage für den Oscar-nominierten Film „Monsieur Lazhar“ v. Philippe Falardeau.
Erstsendung: 27.10.2011
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 56
Titel: Die große Woche
Autor: Jochen Langer
produziert in: 1950
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Inhalt: Baden-Baden - friedlicher Kurort mit großen Parkanlagen, vornehmen Villen und luxuriösen Hotels, die ein Höchstmaß an Komfort bieten. Nicht zu vergessen eine Quelle, der heilende Kräfte zugeschrieben werden. Doch ganz so idyllisch bleibt es nicht in dieser "Großen Woche", der berühmten Rennwoche, in der sich, wie es im Stück heißt, "die schönsten Huren Europas, die reichen südamerikanischen Drogenbosse, Banker, Industrielle und Politiker in der Kurstadt treffen, um ihre Geschäfte zu machen". Unter ihnen Rodrigo Abalás, Oberhaupt einer einflussreichen Familie. Man traut ihm eine glänzende Zukunft zu, und dank der Kräfte der sagenumwobenen Quelle soll er sich bis ins hohe Alter Potenz und Gesundheit erhalten. Doch dann taucht plötzlich Therese Münch auf, Witwe und Mutter von drei Kindern. Um Rodrigo ist es geschehen: Der Kolumbianer verliebt sich haltlos in die badische Hausfrau. Allen illegalen Geschäften versucht er sich zu entziehen, doch so einfach kann man seine "Familie" nicht eintauschen, zumal dann nicht, wenn sie einem einschlägigen Milieu entstammt. Phantasie, Ironie und Elemente der Kolportage prägen das Stück, das vor allem eine unerhörte Liebesgeschichte erzählt.
Daten zu Jochen Langer:geboren: 1953
Vita: Jochen Langer, geboren 1953 in Hameln, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Geschichte an der Universität Köln. Er schreibt Romane, Gedichte und Rezensionen. Seine Prosa und Lyrik erschien zuerst in Zeitschriften und Anthologien, daneben lieferte er Beiträge für Zeitungen und den Rundfunk. Langer lebt mit seiner Familie in Köln.
Erstsendung: 02.09.2007
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 56
Titel: Die Läuferin
Autor: Marianne Zückler
produziert in: 1978
produziert von: ORF-B
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Irene läuft. Täglich. Dauerlauf, Intervalltraining, Sprint. Es ist nicht nur Sport. Es ist ein Lauf zu sich selbst. Vier Jahre nachdem Irene den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen hatte, steht sie gemeinsam mit ihrer Schwester Charlotte am Sterbebett ihres Vaters. Die Schwestern hatten ihre Eltern aus demselben Grund verlassen: Hinter der Fassade einer angeblich heilen und glücklichen Familie hatten sie in ihrer Kindheit seelische und körperliche Gewalt erlebt, verübt vom Vater. Nach Jahren erst waren sie sich ihrer Verletzungen bewusst geworden. Nun ist der Vater tot. Für Irene beginnt eine Zeit der Trauer, des sich Erinnerns und Nachdenkens. In ihren Gedanken umkreist sie die Figur des Vaters. Der Vater, der seine Töchter schlägt, sie dennoch liebt, der selbst unheilbar krank ist und gezeichnet von den Erlebnissen des Krieges. Sein Trauma hat er an seine Töchter weitergegeben. Wie ein Läufer einen Staffelstab.


"Trauma", griechisch, bedeutet "Wunde" - der Traumatisierte ist der an Körper und Seele Verwundete. Durch Krieg, Unfälle, körperliche oder sexuelle Gewalt. In Marianne Zücklers Hörspiel ist es zum einen der Vater, der Kriegsheimkehrer, und es ist Irene, die Tochter, die sich - typisch für Opfer sexueller Gewalt - erst als Erwachsene an das Erlittene erinnert. Während der Vater sein Trauma unaufgearbeitet mit ins Grab nimmt, läuft Irene es sich von der Seele.
Sprecher:
offen
Jaromir Borek (Arrison)
Rolf Truxa (Ormuck)
Gunda König (Mehrzweckfrau)
Daten zu Marianne Zückler:geboren: 1960
Vita: Marianne Zückler, geboren 1960 in Berlin. Studium der Erziehungswissenschaften und der Theaterpädagogik. Künstlerische Weiterbildung u.a. bei Ariane Mnouchkine und Harry Kupfer. Freischaffende Theaterpädagogin und Regisseurin. Autorin von Features und Hörspielen.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 56
Titel: Die Schlafwandler 1: 1888 - Pasenow oder die Romantik
Autor: Hermann Broch
produziert in: 1966
produziert von: BR; SWF; ORF
Laufzeit: 93 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Heinz Brüning
Inhalt: Brochs erstes großes literarisches Werk, "Die Schlafwandler", entstand im Zeitraum zwischen 1928-31. Untergliedert in die Jahre 1888, 1903 und 1918 gewährt die Trilogie "Die Schlafwandler" Einblicke in drei zeitliche und gesellschaftliche Etappen in Deutschland: Von der ausklingenden 'Romantik' des späten 19. Jahrhunderts über die 'Anarchie' zur sogenannten 'Sachlichkeit' der Nachkriegsepoche verhandelt sie in diesem geschichtlichen Querschnittspanorama den 'Zerfall der Werte'.

Zentrale Figur im ersten Roman ist der junge Leutnant Joachim von Pasenow, Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers, der aufgrund seiner militärischen Laufbahn in Berlin lebt. Dort beginnt Joachim die zunächst heimliche Liaison mit der böhmischen Prostituierten Ruzena und bricht damit die standesgemäßen Übereinkünfte und elterlichen Erwartungen, die Tochter des Nachbargutes zu ehelichen. Diese Überschreitung begeht Pasenow nicht aus einer bewusst rebellierenden Haltung heraus, sondern aus einer unbewussten, schlafwandlerischen Suche nach Lebenssinn. Den größten Halt in dieser Phase der Neuorientierung erfährt er im Bewahren der äußeren Form. Ritualisierte Umgangsformen und das Tragen der offiziösen Uniform ("in ihr ist eine bessere Ordnung der Dinge zu finden") sind Pasenows Anker, mit denen er sich vor der Entwurzelung zu schützen versucht. Seine Abneigung gegen das Zivilistische und die gleichzeitig von diesem ausgehende Anziehung äußert sich vor allem im Verhältnis zu Eduard von Bertrand, seinem ehemaligen Militärkameraden. Bertrands emanzipierter Lebensentwurf - er hat den militärischen Dienst quittiert und ist nun ein erfolgreicher und international wirkender Geschäftsmann - wird von Joachim einerseits als bedrohlich wahrgenommen, andererseits orientiert er sich an dessen Reden und Denken.

Joachim Pasenows Bruder Helmuth, der als Erstgeborener das elterliche Gut leitete, kommt in einem Duell ums Leben. Der alte Pasenow, ein gefürchteter Despot ("es gab Menschen, die ein merkwürdiges und unerklärliches Gefühl der Abneigung verspürten, wenn sie ihn über die Straßen Berlins daherkommen sahen, ja, die in ihrer Abneigung sogar behaupteten, dass dies ein böser alter Mann sein müsse"), verliert über den Tod des Bruders den Verstand und konfrontiert Joachim mit schweren Vorwürfen. Immer noch bestimmt von einem starken Gefühl der Desintegration und außerdem beeinflusst von der Ermunterung Bertrands, fügt sich Joachim den Hochzeitsplänen des Vaters und hält um die Hand der jungen Adligen Elisabeth Baddensen an. In Elisabeth sieht Joachim die Werte und traditionelle Religiosität seiner eigenen Herkunft verkörpert und durch eine Ehe mit ihr die endgültige Rückkehr in den Schoß des Vertrauten besiegelt.
Sprecher:Ewald Balser (Prof. Dr. Isak Borg)
Margarethe Haagen (Agda, seine Haushaelterin)
Elisabeth Schwarz (Marianne, seine Schwiegertochter)
Robert Graf (Ewald, sein Sohn)
Cordula Trantow (Sara)
Hans Michael Rehberg (Anders)
Dieter Kirchlechner (Viktor)
Ursula Krieg (Isak Borgs Mutter)
Malte Jäger (Alman, Ingenieur)
Martha Wallner (Berit, seine Frau)
Ernst Jacobi (Sigfrid)
Aenne Kersten (Tante)
Max Mairich (Onkel Aron)
Günther Clemens (Hagbart)
Edwin Baumeister-Noel (Benjamin)
Gertrud Mittermeier (Anna)
Heidi Fischer (Charlotte)
Evelyn Meyka (Frau)
Christian Margulies (Zwillinge)
Thomas Margulies (Zwillinge)
Irene Strotzer (Angelika)
Daten zu Hermann Broch:geboren: 01.11.1886
gestorben: 30.05.1951
Vita: Hermann Broch wurde am 1. November 1886 als Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten in Wien geboren und ist am 30. Mai 1951 als Emigrant in New Haven, USA. gestorben. Er wechselte 1928 vom Textilfabrikanten zum Schriftsteller, studierte Mathematik, Philosophie und Psychologie. Seine Hauptwerke sind: "Die Schlafwandler" (Trilogie, 1931-1932); "Der Tod des Vergil" (Roman, 1945); "Die Schuldlosen" Roman in 11 Erzählungen (1950) sowie "Hofmannsthal und seine Zeit" (Essay, 1951).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.12.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 56
Titel: Die Schlafwandler 3: 1918 - Huguenau oder die Sachlichkeit
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2009
Autor: Hermann Broch
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 105 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: Brochs erstes großes literarisches Werk, "Die Schlafwandler", entstand im Zeitraum zwischen 1928-31. Untergliedert in die Jahre 1888, 1903 und 1918 gewährt die Trilogie "Die Schlafwandler" Einblicke in drei zeitliche und gesellschaftliche Etappen in Deutschland: Von der ausklingenden 'Romantik' des späten 19. Jahrhunderts über die 'Anarchie' zur sogenannten 'Sachlichkeit' der Nachkriegsepoche verhandelt sie in diesem geschichtlichen Querschnittspanorama den 'Zerfall der Werte'.

Zentrale Figur im ersten Roman ist der junge Leutnant Joachim von Pasenow, Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers, der aufgrund seiner militärischen Laufbahn in Berlin lebt. Dort beginnt Joachim die zunächst heimliche Liaison mit der böhmischen Prostituierten Ruzena und bricht damit die standesgemäßen Übereinkünfte und elterlichen Erwartungen, die Tochter des Nachbargutes zu ehelichen. Diese Überschreitung begeht Pasenow nicht aus einer bewusst rebellierenden Haltung heraus, sondern aus einer unbewussten, schlafwandlerischen Suche nach Lebenssinn. Den größten Halt in dieser Phase der Neuorientierung erfährt er im Bewahren der äußeren Form. Ritualisierte Umgangsformen und das Tragen der offiziösen Uniform ("in ihr ist eine bessere Ordnung der Dinge zu finden") sind Pasenows Anker, mit denen er sich vor der Entwurzelung zu schützen versucht. Seine Abneigung gegen das Zivilistische und die gleichzeitig von diesem ausgehende Anziehung äußert sich vor allem im Verhältnis zu Eduard von Bertrand, seinem ehemaligen Militärkameraden. Bertrands emanzipierter Lebensentwurf - er hat den militärischen Dienst quittiert und ist nun ein erfolgreicher und international wirkender Geschäftsmann - wird von Joachim einerseits als bedrohlich wahrgenommen, andererseits orientiert er sich an dessen Reden und Denken.

Joachim Pasenows Bruder Helmuth, der als Erstgeborener das elterliche Gut leitete, kommt in einem Duell ums Leben. Der alte Pasenow, ein gefürchteter Despot ("es gab Menschen, die ein merkwürdiges und unerklärliches Gefühl der Abneigung verspürten, wenn sie ihn über die Straßen Berlins daherkommen sahen, ja, die in ihrer Abneigung sogar behaupteten, dass dies ein böser alter Mann sein müsse"), verliert über den Tod des Bruders den Verstand und konfrontiert Joachim mit schweren Vorwürfen. Immer noch bestimmt von einem starken Gefühl der Desintegration und außerdem beeinflusst von der Ermunterung Bertrands, fügt sich Joachim den Hochzeitsplänen des Vaters und hält um die Hand der jungen Adligen Elisabeth Baddensen an. In Elisabeth sieht Joachim die Werte und traditionelle Religiosität seiner eigenen Herkunft verkörpert und durch eine Ehe mit ihr die endgültige Rückkehr in den Schoß des Vertrauten besiegelt.
Sprecher:Felix von Manteuffel (Erzähler)
Martin Reinke (Morton Rainey/Morton 2/Morton 3)
Leslie Malton (Amy)
Burghart Klaußner (Ted Milner)
Werner Wölbern (John Shooter)
Oliver Bedorf (Hoteldiener)
Gunda Aurich (Mrs. Gavin)
Peter Harting (Sonny Trotts)
Michael Hanemann (Greg Carstairs)
Herbert Schäfer (Lieutenant Bradley)
Hermann Lause (Fred Evans)
Wolfgang Rüter (John Kintner)
Evelyn Matzura (Juliet)
Daten zu Hermann Broch:geboren: 01.11.1886
gestorben: 30.05.1951
Vita: Hermann Broch wurde am 1. November 1886 als Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten in Wien geboren und ist am 30. Mai 1951 als Emigrant in New Haven, USA. gestorben. Er wechselte 1928 vom Textilfabrikanten zum Schriftsteller, studierte Mathematik, Philosophie und Psychologie. Seine Hauptwerke sind: "Die Schlafwandler" (Trilogie, 1931-1932); "Der Tod des Vergil" (Roman, 1945); "Die Schuldlosen" Roman in 11 Erzählungen (1950) sowie "Hofmannsthal und seine Zeit" (Essay, 1951).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.04.2009
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 56
Titel: Die Seiltänzerin
Autor: Mike Kenny
produziert in: 1963
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Ulrike Brinkmann
Übersetzer: Herta Conrad
Inhalt: Esme ist sieben Jahre alt, und in jedem Sommer besucht sie ihre Großeltern. In diesem Jahr fährt sie ganz allein zu ihnen. Der Großvater erwartet sie am Bahnhof. Doch wo ist die Großmutter? Esme sucht sie, im Haus, im Garten, am Strand. Sie ist weggegangen und kommt nie zurück, sagt Großvater. Esme will wissen, wohin sie gegangen ist. Großvater erzählt, dass sie immer davon geträumt habe, über ein Seil zu laufen. Vielleicht ist sie zum Zirkus gegangen. Esme will die Großmutter wiedersehen. Sie geht mit dem Großvater in den Zirkus, sie sehen eine Seiltänzerin, sie winkt ihnen zu, doch es ist nicht die Großmutter. Esme kann Großmutter nicht wiedersehen.
Daten zu Mike Kenny:Vita: Mike Kenny ist Englands bekanntester Autor für Kinder- und Jugendtheater. Seit 1988 wird er jährlich von mehreren Bühnen beauftragt, Theaterstücke für ein junges Publikum zu schreiben.
Erstsendung: 18.04.2003
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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