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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 18
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Titel: Ab nach Paris!
Auszeichnungen (1):Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe: 2018
Autor: Bernd Gieseking
produziert in: 1969
produziert von: LITERA
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist: Hans-Dieter Hosalla
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhalt: Oh je! Oma ist weg und zwar über Nacht! Nele und ihr kleiner Bruder Felix vermuten, dass ihr Verschwinden etwas mit den Bildern des französischen Malers zu tun hat, der in Paris gerade eine Ausstellung eröffnet hat und den Oma noch aus Zeiten kennt, in denen sie noch nicht den Haushalt für alle geschmissen hat, sondern als junge Frau inmitten der studentischen Unruhen 1968 in Paris lebte. Und tatsächlich: Ein Blick in Omas Zimmer gibt ihnen Recht. Es fehlt das eine Bild, das sie immer über ihrem Bett hängen hatte. Die beiden Kinder zögern nicht lange, sie müssen Oma nach – ab nach Paris! Und Elvis, ihren Hund, nehmen sie natürlich auch mit, schließlich hat der die feinste Spürnase von allen. Doch auch mit Elvis ist die Reise mehr als ein großes Abenteuer.
Sprecher:Klaus Piontek (Jakob, später Zwerg Nase)
Gertraude Krenz (Hanne, seine Mutter)
Marga Legal (Die Fee Kräuterweis)
Wolfgang Greese (Der Oberküchenmeister)
Fred Düren (Der Herzog)
Angelica Domröse (Die Gans)
Ekkehard Schall (Der Fürst)
Daten zu Bernd Gieseking:geboren: 07.10.1958
Vita: Bernd Gieseking, geboren 1958, Ostwestfale und gelernter Zimmermann, lebt in Dortmung und ist seit 1990 als Kabarettist und Autor tätig. Neben seinen Tourneen schreibt er Kolumnen für die "TAZ" und Bücher für Kinder und Erwachsene. Bernd Gieseking arbeitet regelmäßig für KiRaKa, er macht dort Radiogeschichten und schreibt vor allem Hörspiele, u. a. "Trolle nach Süden" und "Die Honigkuchenbande".
Hompepage o.ä.: http://www.bernd-gieseking.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 2 von insgesamt 18
Titel: Bei Trost
Autor: Naema Gabriel
produziert in: 1978
produziert von: RIAS
Genre: Gegenwartskritik; Biografie
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Dramaturgie: Cordula Huth
Inhalt: Ein Road-Movie über das Erwachsenwerden und das Gesundbleiben der Seele.

Beinahe wäre Mo mit ihrer Mutter gestorben, als sie noch in deren Bauch war. Doch ein beherzter Tritt von Baby Mo an die Bauchdecke hält Mama Elvira vom Selbstmord ab.

Mos Kindheit an der Seite ihrer manisch-depressiven Mutter ist eine emotionale Achterbahnfahrt voller Schönheit und Gefahren. Elviras Beziehung zu ihrer Tochter schwankt zwischen überbordender Liebe und völliger Vernachlässigung. Mo muss immer wieder Verantwortung für sich und ihre Mutter übernehmen. Das Unheilvolle der Symbiose von Mutter und Tochter zeigt sich in gemeinsamen abenteuerlichen Autofahrten und in den Begegnungen mit den sogenannten "normalen" Erwachsenen.

Die heranwachsende Mo bricht zu eigenen Reisen auf und muss sich fragen: wer ist meine Mutter – ohne die Krankheit? Werde ich selbst die Krankheit erben? Wenn ich meinen eigenen Gefühlen freien Lauf lasse, bin dann auch ich nicht ganz bei Trost?

Die Autorin und Illustratorin Naema Gabriel hat die Zeichnungen aus ihrer Graphic Novel in starke und humorvolle Hör-Bilder übersetzt und erzählt in diesem Hörspiel ihre eigene Lebensgeschichte wie einen skurrilen Road-Movie über das Erwachsenwerden und das Gesundbleiben der Seele.
Daten zu Naema Gabriel:Vita: Naema Gabriel ist Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und der Filmuniversität Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Sie lebt und arbeitet in Berlin. In Workshops, Lesungen und Vorträgen engagiert sie sich für die Belange von Kindern psychisch erkrankter Eltern.
Erstsendung: 14.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 3 von insgesamt 18
Titel: Die Brezelbiegerbande
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1991
produziert von: BR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Ferdinand Ludwig
Inhalt: In unregelmäßiger Reihenfolge bringt der hr innerhalb des Kaleidoskop den Hör-Spiel-Platz. Hör­Spiel-Platz meint: Kinder befragen eine(n) Autor/in zu seinem/ihrem Werk und zur Person. Rübenacker schreibt zunächst den "Keim eines Kinderhörspiels" von 8 Minuten, dessen Handlung plötzlich abbricht. Kinder entwickeln die Geschichte weiter, wobei der Autor die Ideen der Kinder als Grundlage einer weiterführenden Handlung nimmt. Zauberer Elwenspoek verkündet den Trollen und Elfen, den Kobolden und Poltergeistern, sie müßten sich eine neue, eine bessere Welt suchen, da die Menschen aufgehört hätten, an Geister zu glauben. Während seiner Ansprache vernimmt er das ordinär-laute Schnarchen der 3-köpfigen Brezelbiegerbande. Kurzerhand verzaubert Elwenspoek, als Strafe, die 3 Brezelbieger in eine Wolke, in der sie "für die kommenden 1000 Jahre ihr Faulpelzdasein verschlafen können." Die Wolke löst sich jedoch nach 500 Jahren auf. Mit einem lauten Knall landen die 3 Kobolde unsanft mitten auf einer Straße. Im Jahre 1990.
Sprecher:Michael Harles
Axel Wostry
Alexander Duda
Esther Hausmann
Mira Alexandra Schnoor
Reinhard Glemnitz
Carl-Ludwig Reichert
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 14.10.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 18
Titel: Die Hölle hat nur eine Tür
Autor: Lorei Madlen
produziert in: 1966
produziert von: WDR
Laufzeit: 87 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Rosa von Praunheim
Inhalt: Ursprünglich ein Kriminalroman von Madlen Lorei - der im Nachkriegs-Frankfurt spielt und auf authentische Fälle zurückgeht. Rosa von Praunheim hat daraus ein plastisches, lebensvolles Stück Zeitgeschichte gemacht, indem er den Trivialroman versetzt hat mit den Originalton-Erzählungen von Madlen Lorei und ihren Kollegen.
Sprecher:Hanns Ernst Jäger (Kommissar)
Giselheid Hönsch (Mädchen)
Paul Hoffmann (Unbeteiligte Stimme)
Irmgard Först (Anna)
Louise Martini (Lena)
Roma Bahn (Mutter)
Günther Ungeheuer (Josef)
Ludwig Thiesen (Eduard)
Otto Bolesch (Julius)
Otto Rouvel (Richter)
Rudolf Jürgen Bartsch (Arzt)
Günther Tabor (Kellner)
Erstsendung: 25.10.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 18
Titel: Die Nanny-App
Auszeichnungen (1):Deutscher Kinderhörspielpreis: 2017
Autor: Angela Gerrits
produziert in: 1969
produziert von: RB
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhalt: Eigentlich mag Jannis sein Leben im Internat, besonders die Fußball-Nachmittage und Moritz, mit dem er das Zimmer teilt. Doch dann soll er als Versuchskaninchen die neueste Erfindung seiner Eltern testen, eine Nanny-App fürs Handy. Die stellt alles auf den Kopf, mischt sich in den unpassendsten Momenten ein und nervt mit ihren gut gemeinten Ratschlägen. Am Schlimmsten aber ist, dass Jannis aus Geheimhaltungsgründen noch nicht einmal mehr mit Moritz auf einem Zimmer sein darf. Erst durch einen Zufall wird sie ihm nützlich. Plötzlich erscheinen Nachrichten, die für andere in seiner Nähe gedacht sind, auch auf seinem Display. Ein Konstruktionsfehler? Genial, denkt Jannis, fast besser als Gedankenlesen, bis er merkt, dass es manchmal gar nicht so gut ist, alles vom Anderen zu wissen, schon gar nicht, wenn ein Raubüberfall geplant wird...
Sprecher:Günther Neutze (Vic Norwood)
Sigrid Zimmermann (Betty Moor)
Herbert Leonhardt (Danny White)
Gudrun Daube (Livy, seine Frau)
Rudolf Günther Wagner
Kurt Zielke
Dieter Ohlendiek
Curt Becker
Sieghold Schröder
Daten zu Angela Gerrits:Vita: Angela Gerrits studierte Musikwissenschaft, Italienisch und Literatur, arbeitete nach dem Examen als Musikdramaturgin und ist seit 1994 freie Autorin in Hamburg. Von ihr sind u.a. die 13teilige Hörspielserie "Singapore Sling" (RB/SWF/MDR), die Kurzhörspiele "Erzähl's noch einmal, Karl!", und "Von der Prinzessin und vom Mond" (RB) erschienen. Ihre Kinder- und Jugendhörspielreihen wurden in ARD-Sendern produziert, und in der Sendung LILIPUZ konnte man ihre "Strandpiraten" und "Die Großstadtindianer" sowie ihr Hörspiel "Anna und der Flaschengeist" hören.
Hompepage o.ä.: http://www.angelagerrits.de/cms2/
Erstsendung: 30.09.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 18
Titel: Die Umsiedler (Kurzfassung)
Autor: Arno Schmidt
produziert in: 1991
produziert von: HR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Anna Pein
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Inhalt: Eine verregnete Dezembernacht des Jahres 1950: Ein Mann verlädt sein spärliches Hab und Gut auf einen Güterzug. Wie viele andere erhofft er sich mit der Übersiedlung aus dem Niedersächsischen nach Rheinhessen einen neuen Anfang. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine Flüchtlingswelle ungeheuren Ausmaßes zu bewältigen - über 12 Millionen Menschen mussten untergebracht werden, in einigen Gebieten verdoppelte sich die Bevölkerungszahl binnen kürzester Zeit.
In "Die Umsiedler" schildert Arno Schmidt die Entbehrungen und Strapazen der erzwungenen Auswanderung: Sture Behörden, bornierte Leidensgenossen, voreingenommene Nachbarn, kernige Flüchtlingsbetreuer, deutsches Organisationswunder und -chaos. Und eine Liebesgeschichte, die für die Entstehungszeit des Romans skandalös war. All das erzählt in der ebenso präzisen wie expressiven Sprache und mit der bissigen Komik dieses großen Autors der deutschen Nachkriegsliteratur.
Arno Schmidt verwendete in "Die Umsiedler" erstmals die von ihm sogenannte Fotoalben-Technik, die literarisch den Prozess des Erinnerns nachbildet: Es "erscheinen zunächst, zeitrafferisch, einzelne sehr helle Bilder (meine Kurzbezeichnung: »Fotos«), um die herum sich dann im weiteren Verlauf der »Erinnerung« ergänzend erläuternde Kleinbruchstücke (»Texte«) stellen [...]. Im Leser würde theoretisch solchermaßen zwangsweise die Illusion eigener Erinnerung suggestiv erzeugt werden! (Natürlich muß man ihm hierzu auch schärfste Wortkonzentrate injizieren; cela va sans dire!)"
Sprecher:Michael Quast
Heiko Holefleisch
Wolfgang Höper
Hermann Lause
MusikerAlmut Kühne (Gesang) Silke Eberhard (Klarinette) Sabine Worthmann Andreas Völker
Daten zu Arno Schmidt:geboren: 18.01.1914
gestorben: 03.06.1979
Vita: Arno Schmidt (1914-1979) war nach Krieg und Gefangenschaft zunächst Übersetzer. Seit 1949 erscheint sein Prosawerk: Romane, zahlreiche Erzählungen, literarische Radio-Essays und eine umfangreiche Fouqué-Biographie.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.04.2017
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 18
Titel: Die Umsiedler (Langfassung)
Autor: Arno Schmidt
produziert in: 2005
produziert von: BR
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Anna Pein
Komponist: Sven-Åke Johansson
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Inhalt: Eine verregnete Dezembernacht des Jahres 1950: Ein Mann verlädt sein spärliches Hab und Gut auf einen Güterzug. Wie viele andere erhofft er sich mit der Übersiedlung aus dem Niedersächsischen nach Rheinhessen einen neuen Anfang. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine Flüchtlingswelle ungeheuren Ausmaßes zu bewältigen - über 12 Millionen Menschen mussten untergebracht werden, in einigen Gebieten verdoppelte sich die Bevölkerungszahl binnen kürzester Zeit.
In "Die Umsiedler" schildert Arno Schmidt die Entbehrungen und Strapazen der erzwungenen Auswanderung: Sture Behörden, bornierte Leidensgenossen, voreingenommene Nachbarn, kernige Flüchtlingsbetreuer, deutsches Organisationswunder und -chaos. Und eine Liebesgeschichte, die für die Entstehungszeit des Romans skandalös war. All das erzählt in der ebenso präzisen wie expressiven Sprache und mit der bissigen Komik dieses großen Autors der deutschen Nachkriegsliteratur.
Arno Schmidt verwendete in "Die Umsiedler" erstmals die von ihm sogenannte Fotoalben-Technik, die literarisch den Prozess des Erinnerns nachbildet: Es "erscheinen zunächst, zeitrafferisch, einzelne sehr helle Bilder (meine Kurzbezeichnung: »Fotos«), um die herum sich dann im weiteren Verlauf der »Erinnerung« ergänzend erläuternde Kleinbruchstücke (»Texte«) stellen [...]. Im Leser würde theoretisch solchermaßen zwangsweise die Illusion eigener Erinnerung suggestiv erzeugt werden! (Natürlich muß man ihm hierzu auch schärfste Wortkonzentrate injizieren; cela va sans dire!)"
Sprecher:Helmut Stange
Rüdiger Vogler
Gustl Halenke
Katja Rupé
Sven-Åke Johansson
MusikerAlmut Kühne (Gesang) Silke Eberhard (Klarinette) Sabine Worthmann Andreas Völker
Daten zu Arno Schmidt:geboren: 18.01.1914
gestorben: 03.06.1979
Vita: Arno Schmidt (1914-1979) war nach Krieg und Gefangenschaft zunächst Übersetzer. Seit 1949 erscheint sein Prosawerk: Romane, zahlreiche Erzählungen, literarische Radio-Essays und eine umfangreiche Fouqué-Biographie.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.04.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
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Treffer 8 von insgesamt 18
Titel: Einen Moment nicht aufgepasst
ARD Radiotatort (Folge 128)
Autor: Martin Mosebach
produziert in: 1968
produziert von: BR; RB; SWF
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Der Pharmavertreter Dr. Brandenstein hat „einen Moment nicht aufgepasst“ und verliert noch im Vorzimmer seines missgünstigen Chefs seine Aktentasche mit wichtigen Dokumenten zum neuen Impfstoff der Meyerheim Laboratories. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: ein geschlossener Raum, eine übersichtliche Anzahl Personen, dazu noch alle auf die eine oder andere Weise dem Unternehmen verpflichtet – dennoch ist die Tasche weg. Das ist Kommissar Haas eigentlich auch, – „weg!“ – jedenfalls hat er gerade das Dezernat für Wirtschaftskriminalität verlassen, um es im fortgeschrittenen Berufsalter noch mal mit den richtig schweren Jungs aufzunehmen. „Eigentlich“ heißt nicht „tatsächlich“ und deshalb schiebt der Kommissar seinen Dezernatswechsel noch mal bis zur Lösung dieses vertrackten Rätsels auf. Gelegenheit auch für seine neue Mitarbeiterin Felsenstein, ihren eigenbrötlerischen baldigen Chef kennenzulernen.
Sprecher:Lukas Ammann
Horst Sachtleben
Peter Striebeck
Marianne Lochert
Lola Müthel
Ina Peters
Daten zu Martin Mosebach:geboren: 31.07.1951
Vita: Martin Mosebach (* 31. Juli 1951 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, der in den Genres Roman, Film-Drehbuch, Theater, Hörspiel, Opernlibretto, Reportage, Feuilleton und Erzählung tätig ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.11.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 18
Titel: Für eine Mark und acht
Autor: Jörg Fauser
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Hermann Treusch
Inhalt: »Ein Sonntagnachmittag im Frühsommer. An einem Wasserhäuschen steht ein Mann, der einen trinken will. Alkohol setzt Sprache frei, der Mann kommt ins Reden, ins redselige Süffeln. Eine Freundin scheint ihm gestorben zu sein. Ob man ihm glauben kann, glauben soll? Am Wasserhäuschen zählt nicht die Wahrheit, sondern die besondere Wirklichkeit der Trinker, die ihre Realität und sich selbst in Szene und Sprache setzen, vor Zuhörern, die sich, am Wasserhäuschen versammelt, Wirklichkeit in kleiner Münze ausborgen - bei Bier und Radio und vorzugsweise am Sonntag.

Sie alle, die Männer am Wasserhäuschen, sind Freigänger oder vorübergehend Entwichene, der Familie und der Arbeit auf einen Schluck oder ein paar Flaschen entlaufen. Wasserhäuschen sind so frankfurterisch wie Äbbelwoi und die Eintracht. So menschlich wie die Männer und Frauen hinter der Theke und die Gäste davor: Trinker, Redner und Träumer.« (Jörg Fauser)
Sprecher:
offen
Hannes: Hans Sievers
Bretschneider: Dieter Wien
Mickis Mutter: Sonja Kehler
Sekretärin 1: Barbara Witte
Sekretärin 2: Marianne Klussmann
Sekretärin 3: Gudrun Wendler
Feldwebel: Klaus Manchen
Toningenieur: Rolf Ripperger
Assistentin: Rosemarie Quednau
1. Stimme: Gisela Kuschnierz
2. Stimme: Ernst Hempel
Daten zu Jörg Fauser:geboren: 16.07.1944
gestorben: 17.07.1987
Vita: Jörg Fauser war ein Sohn des Bildenden Künstlers Arthur Fauser und der Schauspielerin Maria Razum. In den Jahren 1959 und 1960 erschienen erste journalistische Beiträge in der Frankfurter Neuen Presse. 1963 beginnt Fausers Mitarbeit als Rezensent für die Frankfurter Hefte. Am 23. Juni 1964 erhielt er seine Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Nach dem Abitur am Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main im März 1965 begann Fauser an der Johann Wolfgang Goethe-Universität ein Studium der Fächer Ethnologie und Anglistik. Das Studium brach er am 1. Oktober 1966 ab. Während des Ersatzdienstes im Bethanien Krankenhaus Heidelberg wurde Fauser abhängig von harten Drogen. Er unterbrach den Ersatzdienst und hielt sich Anfang 1967 für sechs Wochen in Istanbul auf. Im Herbst 1967 setzte er sich vom Ersatzdienst ins Istanbuler Drogenviertel Tophane ab. Nach einem Jahr kehrte Fauser im Herbst 1968 nach Frankfurt zurück und übersiedelte dann nach Berlin. Um 1971 hatte er Kontakt zur Hausbesetzerszene in Frankfurt-Westend, u.a. zur Gruppe von Joschka Fischer. Zur 68er-Bewegung, deren Akteure meist aus Fausers Generation stammten, hielt er eine kritische Distanz, was sich auch in seinen Werken zeigt. Von 1968 bis 1974 lebte Jörg Fauser in Berlin, Frankfurt und Göttingen; er arbeitete an verschiedenen literarischen Zeitschriften mit, unter anderem bei den Alternativzeitschriften Gasolin 23, Ufo und Ulcus Molle Info. Über seine Reisen, die ihn u.a. 1975 nach Marokko und 1976 in die Vereinigten Staaten führten, berichtete er in Reportagen für die Basler Nationalzeitung. In den 1970er-Jahren veröffentlichte er mehrere Gedichtbände und begann die Zusammenarbeit als Texter mit dem Rockmusiker Achim Reichel. Ein großer Populär-Erfolg gelang Fauser/Reichel mit der Single Der Spieler aus dem Konzeptalbum Blues in Blond, durch die ein Fauser-Text sogar in die ZDF-Hitparade gelangte. In den 1980er-Jahren zog Fauser nach Berlin, verfasste drei erfolgreiche Romane und war als Journalist für den Berliner tip und die Zeitschriften Lui und TransAtlantik tätig. Am 9. Juli 1985 heirateten Jörg Fauser und Gabriele Oßwald. Das Ehepaar zog nach München. Jörg Fauser starb am 17. Juli 1987 in der Nacht nach seinem 43. Geburtstag: Er wurde als Fußgänger auf der A 94 bei München von einem Lkw erfasst − die Umstände sind ungeklärt.
Hompepage o.ä.: www.jörg-fauser.de
Erstsendung: 31.07.1978
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 18
Titel: Glawe se's?: Kaa Chance
Autor: Gert Loschütz
produziert in: 1974
produziert von: SRF
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Hermann Treusch
Inhalt: Herr Brauneis forscht, bedrängt von den Widrigkeiten der überfüllten Lottoannahmestelle, nach neuen Wegen zum Glück. Da er es bisher ohne Erfolg mit allen möglichen Ziffern und Ziffernkombinationen versucht hat, gerät er mit einer nur ihm eigenen Logistik in die Bereiche der höheren Mathematik. Doch auch er muß betrübt feststellen:Es gibt keine Lücke im System.
Daten zu Gert Loschütz:geboren: 09.10.1946
Vita: Gert Loschütz (* 9. Oktober 1946 in Genthin) ist ein deutscher Schriftsteller.
Gert Loschütz, 1946 in Genthin geboren, lebt in der Nähe von Frankfurt. Er schrieb Hörspiele und Drehbücher zu Filmen, Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke. 1985 erhielt Loschütz für seine Erzählung "Das erleuchtete Fenster" den "Georg Mackensen-Literaturpreis". In der Sendereihe des SDR "Hörspiele für Kinder von acht bis achtzig" wurden bis dato fünf seiner Stücke realisiert: "Anika auf dem Flugplatz" (1975), "Johannes, der Seefahrer" (1976), "Das sprechende Bild" (1979), "Ludwigs Meise" (1981).

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Erstsendung: 15.07.1980
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 18
Titel: Hanauer Juwelen
Autor: Sibylle Lewitscharoff
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Genre: Historisch
Regie: Marlene Breuer
Dramaturgie: Karoline Sinur
Inhalt: Es ist die Nacht vor Heiligabend 1614. Die Stadt ist unter einer dicken Schneedecke begraben, alles schläft. Doch ein Mann findet keinen Frieden: Umgeben von Diamanten und Rubinen, von Perlen, Smaragden und Saphiren haucht der Juwelier und Ratsherr Daniel de Hase langsam sein Leben aus. Bevor er ins Jenseits gelangen kann, muss er sich von seinen irdischen Besitztümern trennen.

In ihrem Hörspiel fängt Sibylle Lewitscharoff den Zauber einer Nacht ein und geht zugleich der Geschichte der ersten Hanauer Goldschmiede nach. 1597 siedelten sich calvinistisch reformierte Glaubensflüchtlinge aus Frankreich und den spanisch besetzten Niederlanden vor den Toren der Stadt an. Gegen die Zusicherung der freien Religionsausübung verpflichteten sich die Migranten, in Hanau tätig zu werden. Mit der Gründung der Neustadt begann der wirtschaftliche Aufschwung Hanaus: Tuchmacher, Weber und Seidenweber sowie Hutmacher, vor allem aber Gold- und Silberschmiede eröffneten Werkstätten und Manufakturen, die Luxusgüter an die europäischen Adelshöfe lieferten.

»Hanauer Juwelen« entstand als Auftragsarbeit für das Projekt »Autoren im Transit« von hr2-kultur und dem Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main. »Autoren im Transit« lädt Autoren ein, sich künstlerisch mit Orten der Region auseinanderzusetzen, die für Migration und Kulturtransfer stehen und ist damit Teil des vom Kulturfonds initiierten Themenschwerpunkts »Transit«.

Live-Uraufführung des Hörspiels während der Öffentlichen Veranstaltung "Autoren im Transit" im Deutschen Goldschmiedehaus in Hanau am 30.3.2017.
Daten zu Sibylle Lewitscharoff:geboren: 16.04.1954
Vita: Sibylle Lewitscharoff (* 16. April 1954 in Stuttgart) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie wurde 2013 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

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Erstsendung: 25.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 18
Titel: Maria
Autor: Marlene Streeruwitz
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Marlene Streeruwitz
Komponist: Jakob Diehl
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhalt: Maria, Maria und Maria, drei Frauen mit dem gleichen Vornamen treffen zufällig aufeinander, beim Arzt, im Schwimmbad, im Vorzimmer einer Castingagentur. So zufällig und beiläufig die Situationen auch sein mögen, für die Frauen wird die Namensgleichheit zum Anlass der Kontaktaufnahme und zum Ausgangspunkt der Reflektion über das eigene Leben und schließlich auch über jene Maria, auf die der Name zurückgeht. Die drei gehören unterschiedlichen Generationen an, stehen am Anfang ihres Frauenlebens wie die jüngste der drei, die ihr erstes Baby erwartet, oder sie schauen darauf zurück wie die älteste, die die Beschränkungen, die Ängste und die Ausbruchsversuche ihres Lebens aus einer großen Entfernung sieht, erschöpft vom Leben und zugleich versöhnt damit. Marlene Streeruwitz hat poetische, lyrische Passagen dreier Frauenfiguren mit improvisierten Momentaufnahmen konfrontiert und so einerseits ein Stück individueller Biografie erzählt, andererseits reflektiert sie über die wechselnde Rolle der Frau seit die Vorstellung von einem weiblichen Leben durch jene Maria geprägt wurde, die als Mutter Gottes ein rätselhaftes Vorbild und Trösterin zugleich geworden ist, und über Jahrhunderte hinweg das weibliche Rollenbild geprägt hat.
Sprecher:Geri Dillier (Arzt)
Sara Capretti (Rosa)
Margot Gödrös (Meret Kolleger)
Fredrik Hunziker (Latscho)
Andrea Zogg (Lenz)
Ludwig Boettger (der alte Bischoff)
Regula Imboden (Elisabeth Kobler)
Rachel Braunschweig (Lara Bischoff)
Curdin Vincenz (Radiosprecher)
Rahel Hubacher (Linguistin)
Stephan Witschi (Kommissar Eschenbach)
Michael Gempart (Josef Kolleger)
Jean-Pierre Cornu (Alexander Kronenberger
Daten zu Marlene Streeruwitz:geboren: 28.06.1950
Vita: Marlene Streeruwitz, geboren 1950 in Baden bei Wien, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann, nach ersten großen Erfolgen als Dramatikerin, eine ebenso erfolgreiche Karriere als Prosaautorin 1996 mit "Verführungen", einem Roman, der für Aufsehen sorgte, nicht zuletzt wegen seines konsequenten - und höchst eigenwilligen - feministischen Blicks. Es folgten u.a. "Nachwelt" (1999), "Partygirl" (2002), "Entfernung" (2006) und der Roman "Kreuzungen" (2008). Bekannt ist Marlene Streeruwitz aber auch als Essayistin ("Gegen die tägliche Beleidigung", 2004) und als Kommentatorin des Zeitgeschehens. Für ihre Romane wurde sie u.a. mit dem Mara-Cassens-Preis und dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien, Berlin, New York City und London.
Hompepage o.ä.: http://www.marlenestreeruwitz.at/
Erstsendung: 29.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 18
Titel: Petersburger Zwillinge
Autor: Oleg Jurjew
Olga Martynova
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Andrea Getto
Komponist: Hermann Naehring
Übersetzer: Elke Erb
Mariana Frisch
Sylvia List
Alexander Nitzberg
Jan Wagner
Inhalt: »In Petersburg irren Dichterschatten in den nassen Gassen, in dunklen Wolken, in vergoldeten Blicken des Wassers. Du triffst sie überall - die Schatten der großen Dichter. Du gehst in einen Buchladen und weißt, dass sie, als sie noch am Leben und junge Lyriker waren, wie du jetzt einer bist, bei der selben Buchhändlerin Bücher kauften, nur war alles damals viel interessanter: Bücher, die man lesen wollte, waren kaum zu finden, und diese Buchhändlerin konnte unter dem Ladentisch ein schwer zu bekommendes Gedichtbändchen hervorzaubern.« Petersburger Zwillinge spielt auf eine imaginäre Verwandtschaft zweier russischer Dichter an. Der eine wurde im kommunistischen Russland gar nicht gedruckt, der andere nur unter dem Ladentisch gehandelt. Der erste, Leonid Aronson, starb sehr früh und seine Lyrik wartete Jahrzehnte auf ihre Leser, der andere, Joseph Brodsky, wurde schon zu Lebzeiten berühmt und mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.
Sprecher:Anette Straube (Maren)
Jörg Schüttauf (Andreas)
Petra Kelling (Regentrude)
Martin Seifert (Feuermann)
Jutta Wachowiak (Stine)
Dietrich Körner (Wiesenbauer)
Daten zu Oleg Jurjew:geboren: 1959
Vita: Oleg Jurjew, 1959 in Leningrad geboren, lebt in Frankfurt am Main als Lyriker, Dramatiker, Essayist und Erzähler. (Das Foto zeigt ihn zusammen mit seiner Frau, Olga Martynova)
Erstsendung: 03.07.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 18
Titel: Stille Nacht
Programmbaustein (Folge 198)
Autor: Jürgen Geers
produziert in: 2009
produziert von: HR
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Jürgen Geers
Inhalt: Programmbaustein 198

Der X-Mas-Rap zum Weihnachtsmarkt. Weihnachtsstimmung instant. Von Glühwein über Nierenschaschlik  bis hin zur Hundescheiße sind in diesem Weihnachtslied der neueren Prägung alle Aromen inbegriffen, die eine Familie beim Gang über die Christmas-Shopping-Mall antreffen kann. Nur der Tod  kommt wie so häufig unerwartet. Plötzlich „Stille Nacht.“
Sprecher:Ernst Jani
Lilly Bernard
Daten zu Jürgen Geers:geboren: 1945
Vita: Jürgen Geers, geboren 1945 in München, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte. Den Dramaturg beeinflussten die Experimente der freien und der Straßentheater der sechziger Jahre. 1971 kam er zum Bayerischen Rundfunk, 1978 wechselte er zum Hessischen Rundfunk, für den er heute noch tätig ist.
Erstsendung: 17.12.2005
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 18
Titel: Superflashboy
Auszeichnungen (1):Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe: 2016
Autor: Salah Naoura
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 165 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Robert Schoen
Komponist: Schneider TM
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhalt: »Mann, Alter! Siehst du cool aus! Total wie Flashboy!« Mehmet ist von den Socken. Hat man schon mal ein so täuschend echtes Faschingskostüm gesehen? Auch Torben-Henrik selbst, dessen Schusseligkeit seiner kolossalen Muskelkraft stets im Wege steht, gefällt sich in der neuen Rolle des Super-Helden. Zu dumm nur, dass auch Nitrowitsch und Petrowitsch, zwei Beamte vom Wachpersonal aus Hero-City, auf das Kostüm reinfallen, den Jungen mitten auf der Straße in ihr Auto zerren und losbrausen – ab durch eine Tunnelschleuse, direkt nach Hero-City. In dieser unbekannten Helden- Parallelwelt schwirren Bat- und Spiderman durch die Lüfte, und in der Schule unterrichtet Frau Lifeguard Fächer wie Lebensrettung. Kein Wunder, dass der echte Flashboy, ein zarter Feingeist mit Schaumstoffmuskeln, sich hier völlig fehl am Platz fühlt – und höllisch erschrickt, als plötzlich sein Doppelgänger in seinem Zimmer auftaucht. Denn selbst ROB-X3, seine elektronische Gouvernante, ist auf Torben-Henriks Verkleidung reingefallen. Zu kompliziert? Im Gegenteil: Erst als Torben-Henrik und Flashboy ihre Rollen tauschen, wird es richtig turbulent - überraschendes Ende inklusive!
Sprecher:Erzähler: Volker Spengler
Sophie Brosch-Borchmann: Cristin König
Andreas Lang: Milan Peschel
Charlotte Lang: Margarita Broich
Leon Lang: Hans Broich-Wuttke
Max Lang: Franz Broich-Wuttke
Phillip del Ponte: Martin Wuttke
Elisabethdel Ponte: Birgit Minichmayr
Heiko de Jong: Lars Rudolph
Alexandra Beyer: Tina Haseney
Swen von Caldern: Herbert Fritsch
Beate von Caldern: Ute Kirchhelle
Weingarten: Heinrich Butchereit
Carl Dieter Strobel: Doktor Carl Georg Hegemann
Bürger, Sat 1: Julian Kamphausen
Skat-Jan: Stephan Schlak
Skat-Gordon: Serafinale
Skat-Tatjana: Marion Czogalla
Assistentin Judith: Tina Pfurr
Moderator Fernsehshow: Christian Stein
Friseurin Nicci: Mieke Ulfig
Helmut Schönbrunn: Lars Deutrich
Plünderer Carsten: Schneider TM
Plünderer/Schlüsseldienst Kai: Danny Bruder
Gerettete Frau: Claudia Kühn
Gerettete Kinder: Marie Kühn
Gerettete Kinder: Miria Marille Haseney
Zurückgelassener Mann: Kai Hafemeister
Gladiatorenmeute: Mark Kleine
Gladiatorenmeute: Hanka Boldemann
Gladiatorenmeute: Marie Löcker
Belästigte: Rita Breitkreitz
Hunde: Lisel
Hunde: Harvey
Daten zu Salah Naoura:geboren: 1964
Vita: Salah Naoura, geboren 1964 in Berlin, seit 1995 freier Übersetzer (Englisch und Schwedisch) und Autor von Kinderromanen, Erstlesebüchern, Gedichten und Geschichten für Kinder. Auszeichnungen: 2011 Peter-Härtling-Preis und Jahres-LUCHS. 1992 und 2013 Deutscher Jugendliteraturpreis als Übersetzer. »Superflashboy« ist sein erstes Kinderhörspiel.
Erstsendung: 10.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 18
Titel: To Be corrected - Wird korrigiert
Autor: Lívia Páldi
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Mehr als in anderen Jahren wird die dOCUMENTA (13) Orte der Region Kassel einbeziehen, bespielen und zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und kritischer Betrachtung machen. Lívia Páldi nähert sich mit ihren Audio- Notizen dem ehemaligen Kloster Breitenau. Im 12. Jahrhundert als Benediktinerkloster gebaut, im 16. Jahrhundert aufgelöst, war die Anlage von Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Ort erzieherischer Gewalt: zunächst »Arbeitshaus«, später »Besserungsanstalt«, unter den Nationalsozialisten schließlich eines der ersten Konzentrationslager. Nach Ende des 2. Weltkriegs hat ein geschlossenes »Mädchenerziehungsheim« die Geschichte der Internierung fortgesetzt. Es waren unter anderem Ulrike Meinhofs Recherchen für 'Bambule oder Was hab ich davon, wenn ich auf Trebe gehe', die zur Schließung des Heims beigetragen haben. Lívia Páldi hat das Material zur Geschichte des Orts befragt und die übereinander liegenden Schichten der Reglementierungen, der Ausgrenzung und der Verachtung freigelegt.
Sprecher:Thomas Nicolai (Hitler / Älterer Passant / Radiostimme 2)
Matthias Ponnier (Wernher von Braun / Passant 3)
Susanne Jansen (Moderatorin)
Jörg Kernbach (Passant 2)
Siemen Rühaak (Chef)
Matthias Matschke (Erzähler)
Rainer Homann (Schaffner)
Dustin Semmelrogge (1. Polizist)
Claus-Dieter Clausnitzer (2. Polizist)
Klaus Herm (Großvater)
Ulrich Marx (Sprechender Stock)
René Heinersdorff (Verwahrer der Reichslochkamera)
Traugott Buhre (Andersen-Schürfbock-Verwahrer)
Mira Partecke (Falsche Olga La Fong)
Lars Schmidtke (Radiostimme 1 / 3. Texas-Ranger)
Jochen Langner (1. Texas-Ranger)
Mark Oliver Bögel (2. Texas-Ranger)
Marylu Poolman (Zeitansage / Radiostimme 3 / Sprecherin)
Susanne Reuter (Navigatorstimme)
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Treffer 17 von insgesamt 18
Titel: Unerwartete Ereignisse
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 5.2012
Kurd-Laßwitz-Preis: 2013
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 2016
produziert von: SRF
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Burkhard Schmid
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Unerwartete Ereignisse stellen sich ein, als die Frau des Protagonisten in der Küche unvermittelt tot umfällt, und er sich versehentlich mit dem Brotmesser tief ins Fleisch schneidet, um dann feststellen zu müssen, völlig schmerzunempfindlich geworden zu sein. Und offenbar ist er nicht allein damit. Der Umgang miteinander ist zwangsläufig rauher geworden, allein schon um die Spreu vom Weizen zu trennen.

In dieser leichten und makabren Zukunftskomödie ist der Schmerz verschwunden und damit allerhand Probleme. Allerdings sind mit ihm auch die Gefühle verschwunden, denn jedes Gefühl trägt als Keim den Schmerz in sich. So ist das gesamte Vokabular der Literatur ohne Bedeutung, Wörter wie Liebe, Hass und Leidenschaft - unbekannt.

Heinz von Cramers letztes eigenes Hörspiel, das er durch seinen überraschenden Tod im März 2009 nicht mehr selbst realisieren konnte, diagnostiziert die Empfindungslosigkeit als potentielle Selbststärkung des Menschen gegenüber noch unbekannten künftigen Katastrophen - aber weshalb sollte es ein Verdienst sein, Mensch zu sein?
Sprecher:Michael Schacht (Philip Maloney)
Jodoc Seidel (Polizist)
Barbara Terpoorten (Kristina Wegmann)
Sandra Moser (Lea Pulver)
Andrej Togni (David Erstfeld)
Hans Ruchti (Severin Richter)
Peter Schneider (Erzähler)
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.05.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 18
Titel: Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
Autor: Jens Raschke
produziert in: 2013
produziert von: Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf«
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Götz Fritsch
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhalt: Mama und Papa Pavian, Herr und Frau Mufflon und das Murmeltiermädchen Henriette leben zufrieden in ihren Gehegen. Eines Tages jedoch zieht ein Bär ein, gefangen genommen im fernen Sibirien. Er stellt unbequeme Fragen nach den "Gestreiften", jenen merkwürdigen "Zebrawesen" auf zwei Beinen hinter dem Zaun und der Ursache des üblen Gestanks, der aus dem Schornstein kommt. Denn der Bär ist in keinem gewöhnlichen Zoo gelandet, sondern im Zoologischen Garten Buchenwald, wo er mit ansehen muss, was die "Gestiefelten" den "Gestreiften" antun. Seine Fragen passen den anderen nicht in den Kram, denn sie bringen Unordnung in die bislang so geordnete Welt, in der sich alle Tiere recht nett eingerichtet haben, jedes auf seine Art. Und dann fasst der Bär auch noch einen folgenschweren Entschluss.

Hintergrund: Jens Raschke greift in seinem Stück die historisch verbriefte Existenz des Zoos im Konzentrationslager Buchenwald auf. Die von ihm zum Leben erweckten Tiere zeigen auf ganz eigene Art die Unmenschlichkeit und das Funktionieren des Systems. Die scheinbare Leichtigkeit der Sprache und ihr Humor gibt den Blick hinter den Zaun frei und lässt "uns alle darüber nachdenken, was wir tun können, wenn auf der anderen Seite des Zauns die Menschenwürde mit Füßen getreten wird."
Daten zu Jens Raschke:geboren: 1970
Vita: Jens Raschke, geboren 1970, studierte nordische Literaturwissenschaft und Geschichte. Seit 2007 arbeitet er als Autor, Dramaturg und Regisseur für das Theater im Werftpark, das Kinder- und Jugendtheater des Theaters Kiel.
Erstsendung: 14.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Abfragedauer: 0,8063 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550871377
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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