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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 44
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Titel: Ab nach unten
Autor: Ray French
produziert in: 1999
produziert von: SRF
Laufzeit: 17 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Bearbeitung: Claudia Kattanek
Übersetzer: Martin Ruben Becker
Inhalt: Aidan arbeitet seit Jahren bei Sunny Jim Electronics. Jetzt will das Unternehmen seine Produktion nach Asien verlagern und das Werk in Wales schließen. Aidan beschließt, das nicht einfach hinzunehmen. Eine Idee hat er schon: Er wird einen Sarg kaufen, sich in seinem Garten begraben lassen und nicht wieder herauskommen, bis er die Zusage von Sunny Jim hat, dass das hiesige Werk bestehen bleibt.

Als mit den Kumpels im Pub alles x-mal durchgesprochen ist (sie schaffen sich sogar jeder ein Mobiltelefon an - für den Notfall), kommt schließlich der große Tag. Aidan wird in seinem Sarg eingegraben. Natürlich lassen die Medien nicht lange auf sich warten. Und Aidan wird zwei Meter tief in seinem Garten zum Anziehungspunkt für alle möglichen Menschen mit den unterschiedlichsten Sorgen und Problemen. Sogar in den Wahlkampf zieht er - von seinem Sarg aus. Ob allerdings auch diesmal David gegen Goliath gewinnen kann? Einen Sieg jedenfalls trägt Aidan davon, wenn er auch anders aussieht, als er erwartet hat.
Sprecher:Georg: Klaus Henner Russius
Peter: Alexander Tschernek
sowie Katharina von Bock und Barbara Feller
Erstsendung: 21.03.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 44
Titel: Adebar und Kunigunde
Autor: Joachim Nowotny
produziert in: 1978
produziert von: SFB; WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Karlheinz Liefers
Inhalt: Kunigunde ist ein seltsames Mädchen, beginnt sie doch jedes neue Jahr erst mit der Ankunft der Störche. In diesem Jahr ist Kunigunde unruhig. Die alte Linde hat der Sturm genommen, und das neue Wagenrad will der Storch nicht annehmen. Kunigunde muss schon um ihretwillen etwas für den Storch tun.

Sprecher:
offen
Martin Benrath
Gisela Stein
Dagmar von Thomas
Hildegard Schmahl
Friedhelm Ptok
Friedrich W. Bauschulte
Peter Schiff
Fritz Lichtenhahn
Daten zu Joachim Nowotny:geboren: 16.06.1933
gestorben: 14.01.2014
Vita: Joachim Nowotny, 1933 in der Oberlausitz geboren, 2014 in Leipzig gestorben. Studium der Germanistik. Mitglied der SED. Er schrieb v.a. Kinder- und Jugendbücher (Hexenfeuer, Abschiedsdisco). Weitere Hörspiele für den Rundfunk der DDR: 'Brot und Salz' (1976), 'Ein seltener Fall von Liebe' (1978). 'Ein altes Modell' war damals ein Publikumsliebling, Brunos klagender Ausspruch "Eine Zucht ist das" wurde zum geflügelten Wort.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 44
Titel: Am Grund der Reise
Autor: Alberto Gozzi
produziert in: 2008
produziert von: ORF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Übersetzer: Karin Fleischanderl
Inhalt: Signor Bert bricht zu einer Reise auf, deren Ziel er ebensowenig kennt wie den mysteriösen Signor Necton, mit dem er verabredet ist. An einer entlegenen Tankstelle bekommt Bert statt der benötigten Wegauskunft eine Kassette geschenkt, auf der ihm eine verführerische Frauenstimme einen Rückzug aus dem Leben anbietet. Als sein Wagen kurz darauf im Zeitlupentempo von der Brücke fällt, überlebt er wie durch ein Wunder. Vor den Augen verdutzter Journalisten stürzt er sich wenig später aus dem Fenster eines Krankenhauses, stirbt aber wieder nicht: Bert wird zum unsterblichen Monstrum.
Sprecher:Meriam Abbas (Line)
Jens Wawrczeck (Daniel)
Gerti Drassl (Maren)
Gundula Rapsch (Eva)
Christoph von Friedl (Tom)
Erstsendung: 07.09.1993
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 44
Titel: Antigone
Autor: Dusan Jovanovic
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Ales Jan
Komponist: Henner Herduck
Inhalt: Der Autor benützt den bekannten griechischen Mythos der Kinder des Oedipus - Antigone, Ismene, Polyneikes und Eteokles - um sich den Problemen der zeitgenössischen Existenz zu stellen. Für die Fabel seines Stückes wählt Jovanovic das Motiv der belagerten Stadt aus Euripides' "Die Phönizierinnen" und konfrontiert uns mit der zeitlosen Thematik von Haß und Krieg, die über Liebe und Frieden siegen, und liefert damit auch eine Parabel für die gegenwärtige Situation im ehemaligen Jugoslawien.
Sprecher:Gottfried Mehlhorn (Zeitungsverkäufer 1/Kirmesschreier/Pessimismus Gespenst)
Hans Schulze (Zeitungsverkäufer 2/Kirmesschreier 2/Optimismus Gespenst)
Wolfgang Condrus (Reporter (40 Jahre))
Heide Simon (Lehrerin (30 Jahre))
Kareena Dyhr (Schülerin (16/17 Jahre))
Michael Wirbitzky (Schüler 1 (16/17 Jahre))
Fabian Körner (Schüler 2 (16/17 Jahre))
Christian Albus (Er (Knutschendes Schülerpaar))
Barbara Hintzen (Sie (Knutschendes Schülerpaar))
Heinz Schacht (Hausmeister (60 Jahre))
Michael Thomas (Lehrer (30 Jahre))
Sylvia Springer (Lehrerin 2)
Rosemarie Voerckel (Schülerin Siegrun)
Uwe Vogel
Michael Sträter
Kati Hötger
u.a.
Daten zu Dusan Jovanovic:geboren: 1939
Vita: Dusan Jovanovic wurde 1939 geboren, arbeitet als vielfach ausgezeichneter Stückeschreiber und Theaterregisseur.
Erstsendung: 10.01.1995
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 44
Titel: Augenblickchen 1: Szenen vom Lande
Autor: Gerhard Rentzsch
produziert in: 1972
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Komödie
Regie: Karlheinz Liefers
Dramaturgie: Wolfgang Beck
Inhalt: Mit den "Augenblickchen" brachte Gerhard Rentzsch 1989 - kurz vor der politischen Wende - ein für den Rundfunk der DDR neues Kompositionsprinzip in das erzählende Hörspiel ein. Er gruppierte kurze ironische Alltagsbeobachtungen um eine Geschichte, die in ihrem verzwickten Fortgang immer wieder aufgenommen und weiterverfolgt wird. Der Hörer wird so Ohrenzeuge der ausgeklügelten Strategie, die ein Kader in reiferen Jahren anwendet, um während eines Betriebsausfluges zur Dresdener Kunstausstellung eine junge Kollegin für sich zu interessieren.

Daß es in der DDR nicht eben leicht war, sich mit dieser Art ungekünstelter Alltagsbeobachtung durchzusetzen - diese Erfahrung teilt Gerhard Rentzsch mit vielen anderen 'Dokumentaristen'. Denn wo der Alltag spricht, da schweigt die Politik.
Daten zu Gerhard Rentzsch:geboren: 24.04.1926
gestorben: 01.06.2003
Vita: Gerhard Rentzsch, geboren 1926 in Leipzig, begann seine Arbeit im Rundfunk 1948 als Literatur-Redakteur am dortigen Sender, wechselte bald zum Hörspiel über, das künftig sein Berufsleben bestimmte: als Dramaturg - acht Jahre lang als Chefdramaturg und Autor -, ab 1952 in Berlin. 1966 wurde er aus politischen Gründen als Chefdramaturg abgelöst, arbeitete jedoch bis 1990 weiter als Dramaturg in der Hörspielabteilung. Er schrieb rund 50 Hörspiele, Filmszenarien und Features.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.05.1989
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 44
Titel: Beispiele geglückten Lebens
Autor: Petschinka
produziert in: 1997
produziert von: ORB
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Trötsch
Inhalt: "Beispiele geglückten Lebens" sind Attacken - Attacken auf den guten Geschmack, Attacken auf konventionelle Moralvorstellungen, Attacken auf traditionelle Erzählmuster. Sie formulieren Lust sowohl am ökologischen Desaster als auch an der Katastrophe, die "Liebe" heißt ...
Sprecher:Herbert Fritsch
Erstsendung: 23.02.1993
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 44
Titel: Broadway-Melodie 1492
Autor: Jura Soyfer
produziert in: 1973
Genre: Komödie
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: Soyfer erzählt die Geschichte der Entdeckung Amerikas als Geschichte einer Eroberung. "Held Kolumbus" wird entheroisiert. Wir begeben uns mit ihm auf die Entdeckungsreise in die "Neue Welt". Mit an Bord auf den erbettelten Schiffen fahren Vertreter der Hochfinanz, der Propaganda, des Militärs und Kriminelle. Sie "zivilisieren" die friedlichen "Indianer" zu Geldgier, Kriegsführung und Bürokratie - zu allen Übeln des Kapitalismus. Soyfer erzählt die Entdeckung Amerikas nicht als Tragödie über die dunkle Seite der europäischen Neugier, sondern als "satirische Posse" - voll Witz und Ironie, voll heiterer Bitterkeit, in bester Tradition der Wiener Volkskomödie, Nestroy und Brecht miteinander verbindend. Er moralisiert nicht; er ist ein leidenschaftlicher Unterhalter. Und so dreht sich das Rad der Geschichte im Musicaltakt. Bei aller kritischen Schärfe kommen Spaß und Vergnügen nicht zu kruz, wenn wir in der Vergangenheit unsere eigene Gegenwart entdecken. Denn diese parodistische Kolonisierungsgeschichte zielt nicht nur auf den "Anschluß" Österreichs 1938, sondern weckt auch Assoziationen an bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen nach der Wiedervereinigung Deutschlands.

1937 warnte Jura Soyfer mit "Broadway Melody 1492" vor dem deutschen Faschismus. Der damals 25jährige benutzte in sehr freier Weise Kurt Tucholskys und Walter Hasenclevers Komödie "Kolumbus", behielt die ihm am meisten zusagenden Szenen wortwörtlich bei, schrieb manche um und erfand einen Bilderbogen eigener Szenen hinzu. Jura Soyfers Bearbeitung ist seit vielen Jahren aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Für die vorliegende Hörspielfassung mußte Götz Fritsch alle Szenen und Motive, die Hasenclever und Tucholsky zugeschrieben werden, streichen und die verbleibenden Buchstücke und Motive aus anderen Soyferschen Arbeiten und eigenen Szenen ergänzend verbinden.
Daten zu Jura Soyfer:geboren: 08.12.1912
gestorben: 16.02.1939
Vita: Jura Soyfer (geboren 8. Dezember 1912 in Charkow, Russisches Kaiserreich; gestorben 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich. Er publizierte in mehreren Zeitschriften und verfasste insgesamt fünf Stücke und drei erhaltene Szenen, die bis heute aufgeführt werden.

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Erstsendung: 27.09.1992
Datenquelle(n): dra
ORF
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Treffer 8 von insgesamt 44
Titel: der gelbe stern
Autor: Peter Pessl
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Vorwort des Autors:
Ich betrete die grossen Landschaften Mexikos, ich sehe Sterne, ich gehe die Avenida Tacuba in Mexiko-City hinab bis zum Palacio de Bellas Artes. Tag und Nacht. Motoren begleiten mich, Hunde, Menschen; Frauen vor allem und Kinder. Es kann sein, daß ich Frida Kahlo erinnere, 1907 geboren und 1954 gestorben, Malerin, Liebende, Revolutionärin, ihre Mutter Mestizin, der Vater ein Photograph jüdisch-deutsch-ungarischer Abstammung. Sie wird eigentlich immer von Diego Rivera begleitet, Maler, Geliebter, Revolutionär. Ihn aber begleitet immer ein Hund, oder ein Huhn, warum weiß ich nicht. Jedesmal bleibe ich vor dem Cafe Tacuba stehen, es kann sein, daß Tina Modotti heraustritt, Photographin, Revolutionärin, oder ihr Geliebter, der kubanische Revolutionär Julio Mella, der in den 30er Jahren auf einer der Strassen von Mexiko-City erschossen wurde. Es kann sein, daß ich bis zum Morgen das blaue Haus in Coyoacan, einem Vorort Mexiko-Citys, erreiche, in dem Frida Kahlo lange gelebt hat, dort spreche ich mit den Anwesenden: einem haarlosen Hund, einem winzigen Mestizenmädchen, Novalis, Bakunin, Trotzki. In dieser Reihenfolge. Am liebsten aber spreche ich mit einem gelben und einem weissen Huhn.
Die junge, mondäne Frau in "Der gelbe Stern" ist nicht Frida Kahlo, der alte Mann ist nicht Diego Rivera, keine Person steht für irgendjemanden, der gelebt hat, oder lebt. Ich glaube nicht an die Existenz von Menschen. Wir sind vorübergehend. Eigentlich existiert niemand. Es ist die Unschärfe, die mich interessiert, die Unschärferelation von Berührung und Entfernung, das Streifen an den Rändern der Wirklichkeit, die aus Erzählungen besteht, aus nichts sonst.

Peter Pessl: geb. 1.3.1963 in Frankfurt/Main, aufgewachsen in der Bundesrepublik und in Österreich, seit 1984 freier Schriftsteller, einige Jahre Lektor und Herausgeber in einem Literaturverlag, längere Aufenthalte in Kreta, Mexiko, Latium, lebt derzeit in Wien und in der Steiermark. Veröffentlichungen: "Splitter und Sporen" Gedichte 1984,(ganggan Verlag), "Mein Ohr alle Welt", Gedichte 1987, "Aber das ist nicht die Stille" Prosa 1989, "Regen im Gesicht", Erzählungen 1992 (alle Droschl Verlag), "Doppelte Blendung" Wiener Vorlesungen zur Literatur 1993 (mit Petra Ganglbauer)(Edition Freibord) 1995. Hörstücke für das ORF-"Kunstradio" ("Wie es möglich ist mit geschlossenen Augen" 1991, "Große Brenessel" 1994, "Anchored in Trance" 1996). Hörspiel: "Der Mund des Intimen" 1996.
Sprecher:Christoph Engel (Wolfgang)
Günter Haack (Manfred, genannt "Kirsche")
Ingeborg Krabbe (Ruth)
Uwe-Detlef Jessen (Schauspieler)
Willi Narloch (Ristcob)
Hans-Georg Thies (Hase)
Erich Franz (Antek)
Daten zu Peter Pessl:geboren: 01.03.1963
Vita: Peter Pessl, geboren am 1.3.1963 in Frankfurt/Main, aufgewachsen in der Bundesrepublik und in Österreich, seit 1984 freier Schriftsteller, einige Jahre Lektor und Herausgeber in einem Literaturverlag, längere Aufenthalte in Kreta, Mexiko, Latium, lebt derzeit in Wien und in der Steiermark. Veröffentlichungen: "Splitter und Sporen" Gedichte 1984,(ganggan Verlag), "Mein Ohr alle Welt", Gedichte 1987, "Aber das ist nicht die Stille" Prosa 1989, "Regen im Gesicht", Erzählungen 1992 (alle Droschl Verlag), "Doppelte Blendung" Wiener Vorlesungen zur Literatur 1993 (mit Petra Ganglbauer)(Edition Freibord) 1995. Hörstücke für das ORF-"Kunstradio" ("Wie es möglich ist mit geschlossenen Augen" 1991, "Große Brenessel" 1994, "Anchored in Trance" 1996). Hörspiel: "Der Mund des Intimen" 1996.
Erstsendung: 10.07.1997
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 44
Titel: Der Mann, der seine Frau im Urlaub vergessen hat. Leider
Autor: Kai Schmidt
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Rainer Quade
Inhalt: Dieses Hörspiel erzählt vom aberwitzigen Versuch eines älteren Herrn, sein Gedächtnis vom unnötigen Ballast marginaler Liebesabenteuer zu befreien, um darüber an den Ursprung und Auslöser seiner eigentlichen Sehnsucht zu gelangen. Sein Rezept erscheint irrsinnig, fußt aber auf einer plausiblen Logik: Er erzählt während einer gemeinsamen Autoreise die Episoden einem Freund vergangener Tage und löscht sie durch Wiederholung aus seiner Erinnerung. Die Annäherung an den Ort, der Ausgangspunkt seiner persönlichen Tragödie gewesen sein mag, wird zu einem Laufbild seines Lebens.

Alternativ:
Von außen betrachtet besitzt der 58-jährige Halun, was sich viele wünschen: Geld, großes Haus, dickes Auto. Von innen betrachtet hat Halun nichts, außer der Gewissheit, dass er einem falschen Leben nachgejagt ist. Fremdbestimmt. Dass er immer auf der Suche war, nach irgend etwas, ohne es je benennen zu können. Eines Tages macht er eine faszinierende Entdeckung: Er kann seine Erinnerungen aus dem Gedächtnis löschen, indem er sie erzählt. Auf einer gemeinsamen Autofahrt mit seinem alten Schulfreund Heiner beginnt er, in seiner Vergangenheit aufzuräumen.


Kai Schmidt, geboren 1963 in Wolfenbüttel, schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Kurzgeschichten und Werbetexte für den Fleischgroßhandel. Lebt in Rüsselsheim und Berlin.
Sprecher:Uwe Ochsenknecht (Scholz)
Matthias Leja (Felix Lenz)
Sönke Möhring (Latotzke)
Hans Peter Hallwachs (Vorderbäumen)
Sandra Borgmann (Marga Baginsky)
Gudrun Landgrebe (Anne Heiders)
Serdar Somuncu (Mohan Raij)
Mark Oliver Bögel (Herbert Bode)
Matthias Haase (Nettelbeck)
Claus-Dieter Clausnitzer (Günther Heiders)
Daten zu Kai Schmidt:geboren: 1963
Vita: Kai Schmidt, geboren 1963 in Rüsselsheim, studierte Politik, Publizistik und Journalismus in Frankfurt am Main, Mainz und Berlin. Er arbeitet als freier Autor, Texter, Journalist. Seit 2002 ist er als Dramaturg und Regisseur am Theater Erlangen.
Erstsendung: 15.02.2000
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 44
Titel: Der Pokal des Poseidon
Autor: Axel Scheibchen
produziert in: 1975
produziert von: SRF
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Heute ist ein besonderer Tag für den 12jährigen Ilias, denn heute schwimmt er zum erstenmal 1500 Meter Freistil, die längste Strecke im Schwimmsport. Ili möchte unbedingt den Pokal gewinnen. Haribo, sein innerer Schweinehund, ist da ganz anderer Meinung: "Du schwimmst zu schnell! Keine Schinderei! Kein Schweiß!" Plötzlich ertönt ein gewaltiger Unterwasserfurz - Poseidon kündigt sich an, der Gott der sieben Meere. Derweil sitzt Ilias' Mutter auf der Zuschauertribüne und schaut entsetzt dem Treiben ihres Sohnes zu: Mal krault er, mal schwimmt er Delphin, mal Rücken - und zu allem Überfluß winkt er seiner Mutter auch noch zu, mitten im Wettkampf. Sie kocht vor Wut! Poseidon dagegen erzählt seinen Freunden Ilias und Haribo aus dem reichen Leben eines Wassergottes: wie schön es ist, Fußpilz zu haben, wie schön es ist, nackt zu schwimmen, wie schön es ist ... Ilias begleitet Poseidon in seine 'göttliche' Welt. Wird der Junge überhaupt noch den Pokal gewinnen?
Daten zu Axel Scheibchen:Vita: Axel Scheibchen, geboren 1946 in Wiesbaden, lebt als freier Autor und Regisseur in Köln. Er begann als Allrounder (Journalismus bis Lyrik). In den letzten Jahren schreibt er meist Kinderhörspiele, für die er mehrmals den Kinderhörspiel-Preis 'terre des hommes' erhielt.
Erstsendung: 21.11.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 44
Titel: Der Profi
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.1991
Autor: Dusan Kovacevic
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Christian Banasik
Übersetzer: Milo Dor
Inhalt: Theodor Kraj ist Schriftsteller und neuerdings, nach einer politischen Wende, Verlagsleiter. Selbstironisch kommentiert er sein bescheidenes OEuvre von zwei Bändchen, seine Lektoratstätigkeit und den Literaturbetrieb. Insbesondere die künstlerisch impotenten Vielschreiber haßt er, deren einer ihn gerade heute, an seinem 45. Geburtstag, heftig bedrängt. Da sucht ihn ein seltsamer Besucher auf. Der ältere Mann ist Theo völlig unbekannt, kennt ihn aber seinerseits gut und schließlich stellt sich heraus: Lukas Labari ist Polizist in Pension, und Theo war lange Zeit sein "dienstlicher Fall". Seit er vor 18 Jahren mit einer jugendlich-feurigen Rede über die Freiheit Anstoß erregt hatte, observierte Lukas ihn auf Schritt und Tritt. Den Enthüllungen des ehemaligen Agenten und dem Zwiegespräch der beiden mangelt es nicht an grotesken, tragikomischen, absurden Zügen, in denen sich, wie in einem Hohl-und Zerrspiegel zur Kenntlichkeit entstellt, die Geschichte des Landes widerspiegelt
Sprecher:Steve Karier
Patricia Harrison
Esther Hausmann
Bernd Kuschmann
Dorothea Gädeke
Marietta Bürger
Wolfgang Rüter
Marita Breuer
Erstsendung: 07.04.1991
Datenquelle(n): dra
ORF
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Treffer 12 von insgesamt 44
Titel: Desert Blues
Autor: Bill Albert
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Als der fünfzehnjährige, pummelige Harold seine Eltern verliert, muß er nicht nur aus Los Angeles weg zu seiner lasziven Tante Enid in die Wüste nach Palm Springs ziehen; hier hören auch noch alle die falsche Musik und sind gräßlich provinziell. "Komisch und traurig, deftig und zart: ein Romandebüt der Spitzenklasse", schrieb Times Literary Supplement bei Erscheinen des Buches.

"Bill Albert beherrscht die Kunst, mit scharfem Blick und Witz das Leben auch in seinen jämmerlichen und melancholischen Momenten zu schildern. Seine klugen Einsichten werden hier mit Güte und Scharfsinn dargeboten und dem heiteren und lebenssprühenden Wissen um die Kompliziertheit und die Verwicklungen des menschlichen Lebens." (Jewish Journal)
Erstsendung: 20.10.1998
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 44
Titel: Die alte Tochter spricht mit ihrem jungen Vater
Autor: Gabriele Bigott
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Gabriele Bigott
Dramaturgie: Thomas Fritz
Inhalt: Als ihre Mutter hochbetagt stirbt, findet die im letzten Kriegswinter geborene Autorin im Wäscheschrank unter den Küchenhandtüchern die Briefe, die ihr Vater nach seiner Einberufung zur Wehrmacht an seine Braut geschrieben hat. Sie selbst hat ihn nie kennengelernt. Seit Sommer 1944 ist er, so die amtliche Auskunft, "bei Minsk vermisst". Eine Liebesgeschichte im Krieg, zerstört wie so viele. Nur, dass es diesmal die ihrer Eltern ist, in der sich die Berichte des jungen Vaters vom ungeliebten Soldatenleben, seine Liebesbeteuerungen und seine Hoffnungen auf ein glückliches Leben danach mit Erzählungen der Mutter und ihren eigenen Erinnerungen vermischen. Und sie die Stimme ihres Vaters sich aus dem brüchigen Papier erheben hört, der Fragen nicht beantworten, aber gestellt bekommen kann. Der nun erfahren soll, wie das Leben von Frau und Tochter weiterging, an dem teilzuhaben ihm verwehrt worden ist. Und ein nie geführtes Gespräch endlich stattfindet.
Sprecher:Alexander Ebeert (Fred)
Markus Haase (Tiger)
Stefan Schuster (Alex)
Eva Spott (Naomi)
Birgit Stöger (Lea)
ergänzender Hinweis: In der ARD-Hörspieldatenbank ist dieses Hörspiel unter dem Titel "Die alte Tochter spricht mit dem jungen Vater" zu finden.
Daten zu Gabriele Bigott:Vita: Die Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin und Regisseurin Gabriele Bigott arbeitete zunächst am Theater, danach als Hörspieldramaturgin, erst beim Rundfunk der DDR, dann bei ORB und RBB. Dort war sie bis 2009 Leiterin der Hörspielabteilung. Sie schreibt Hörspiele, Erzählungen und Theatertexte.
Erstsendung: 13.11.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
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Treffer 14 von insgesamt 44
Titel: Die andere Stadt
Autor: Helene Flöss
produziert in: 1987
produziert von: HR
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Günter Unger
Inhalt: Iris, eine deutschsprachige Italienerin, kommt nach Wien, um die dort gezeigte Dokumentation über Leben und Werk des venezianischen Architekten Carlo Scarpa zu besichtigen. Indem sie sich auf Scarpas berühmtes Grabdenkmal, die Tomba di Brion Asolo, einläßt, gerät die junge Frau unvermittelt in eine existentielle Auseinandersetzung über das Sterben.
Sprecher:Wolfgang Schwalm
Sibylle Nicolai
Gert Haucke
Erstsendung: 11.11.1990
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 44
Titel: Die Dubois
Autor: Peter Pessl
produziert in: 1952
produziert von: BBC
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Die Darstellerinnen drehen den Film: "DIE DUBOIS".
Drehort: Strand von Malibu und Umgebung, nachts.
Der Film ist als Snuff-Porno-Video in schlechter Bildqualität imaginiert, schwarz-weiss, ohne Titel, immer wieder abbrechend, als Darstellerinnen glaubt man die Figuren des Hörspiels zu erkennen.
Schwer identifizierbare Handlungsabläufe. Schwer verifizierbare Orte. Kitscharrangements. Bilder äusserster Gewalt. Verstümmelungen, Folterungen, Morde sind zu vermuten.
"Echte" Kriegs-, Folter- Vergewaltigungsszenen mischen sich in die Spielsequenzen. Orte absoluten Grauens, zufällig aufblitzend und wieder verschwindend.
Das Hörspiel als Snuff-Porno der menschlichen Existenz, des Privaten ebenso wie des Politischen, des Geistes wie der gesprengten Körper.
Daten zu Peter Pessl:geboren: 01.03.1963
Vita: Peter Pessl, geboren am 1.3.1963 in Frankfurt/Main, aufgewachsen in der Bundesrepublik und in Österreich, seit 1984 freier Schriftsteller, einige Jahre Lektor und Herausgeber in einem Literaturverlag, längere Aufenthalte in Kreta, Mexiko, Latium, lebt derzeit in Wien und in der Steiermark. Veröffentlichungen: "Splitter und Sporen" Gedichte 1984,(ganggan Verlag), "Mein Ohr alle Welt", Gedichte 1987, "Aber das ist nicht die Stille" Prosa 1989, "Regen im Gesicht", Erzählungen 1992 (alle Droschl Verlag), "Doppelte Blendung" Wiener Vorlesungen zur Literatur 1993 (mit Petra Ganglbauer)(Edition Freibord) 1995. Hörstücke für das ORF-"Kunstradio" ("Wie es möglich ist mit geschlossenen Augen" 1991, "Große Brenessel" 1994, "Anchored in Trance" 1996). Hörspiel: "Der Mund des Intimen" 1996.
Erstsendung: 19.08.1999
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 44
Titel: Die geheimen Isolierungslager der DDR
Autor: Patrick H. Waldthaler
produziert in: 1967
produziert von: ORF-NÖ
Genre: Feature
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Noch im Herbst 1989 wollte die SED-Führung 85.939 Bürger der DDR in Lager sperren. Jedenfalls hatte sie das Ministerium für Staatssicherheit mit konkreten Planungen beauftragt, Oppositionelle, Kirchenvertreter, Künstler, Nichtwähler, Menschen mit "West-Verbindungen" oder solche, die "aus der SED ausgeschlossen wurden bzw. aus Blockparteien ausgetreten sind", im Fall "einer inneren Krise, einer Spannungsperiode oder im Verteidigungszustand" binnen vierundzwanzig Stunden konspirativ zu verhaften und in speziell vorbereitete Objekte zu verbringen - in Burgen, Schulungsheime oder mitunter sogar in Ferienlager.

Diese wiederum sollten mit Stacheldraht und Wachtürmen umgeben und so das ganze Land mit Isolierungslagern überzogen werden. 0,50 Mark der DDR sollte der tägliche Verpflegungssatz pro Insasse betragen.

Thomas Auerbach, ehemaliger Bürgerrechtler und politischer Häftling in der DDR, erforscht seit Jahren die Planungen zur Errichtung von Isolierungslagern. Heute arbeitet er für den Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Berlin. Der Publizist hat mit seinen Forschungen zu Honeckers und Mielkes "geheimer Kommandosache 1/67" begonnen, Licht in die wenig bekannte Materie zu bringen.

Eines der "schwärzesten Kapitel unserer DDR-Nachkriegsgeschichte" nennt Reinhard Köhler die damals geplanten Isolierungslager. Seit drei Jahren erforscht er in Thüringen spezielle Objekte, die als Isolierungslager vorgesehen waren, wie zum Beispiel die ehemalige Kreisdienststelle Apolda.

Viele der Dokumente hierzu sind vernichtet worden. Und möglicherweise wären diese Lager-Pläne - eine der geheimsten Planungen der SED - völlig unerkannt geblieben, wären nicht zum Jahreswechsel 1989/1990 wichtige Stasi-Zentralen von mutigen Bürgerechtlern gestürmt und besetzt worden - zuerst in Erfurt, später dann in Leipzig, Jena, Wernigerode und Berlin.
Sprecher:Susi Peter (Röse)
Alfred Böhm (Görge)
Herbert Probst (Märten)
Guido Wieland (Schnaps)
Karl Fochler (Richter)
Wolfgang Mika (Bauer)
Ernst Meister (Edelmann)
Erstsendung: 20.01.2014
Datenquelle(n):
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Treffer 17 von insgesamt 44
Titel: Die Komplicen
Autor: Hans Siebe
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 76 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Niklaus
Komponist: Ralf Hoyer
Dramaturgie: Gerhard Rentzsch
Inhalt: Ein Mann wird gesucht. Er hat den Oberschüler und Arztsohn Dieter Gräbe als Helfershelfer mißbraucht. Das Delikt: PKW-Diebstähle. Aber jener von Gräbe exakt beschriebener Mann wird nicht gefunden. Verdacht keimt auf, ob der Junge wirklich so ahnungslos ist, wie er angibt. Mit allen Mitteln versucht sein Vater, Beweise für diese Annahme aus der Welt zu schaffen. Aber damit beschleunigt er nur, was er verhindern wollte.
Sprecher:Pablo Neruda: Gerry Wolff
Mario Jiménez: Henry Hübchen
Beatriz González: Katarina Tomaschewsky
Rosa González: Eva Schäfer
1. Polizist: Detlev Witte
2. Polizist: Norbert Braun
Sprecher: Antonio Skarméta
Rundfunksprecher: Hans Hildebrandt
Erstsendung: 21.08.1974
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 44
Titel: Die vorletzte Granate
Autor: Ivan Ivanji
produziert in: 1990
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Stichworte: Eingeschlossene in Sarajewo können nur durch Vermittlung eines Funkamateurs mit Freunden und Verwandten in Wien sprechen und ihre familiären Probleme diskutieren.

Anschließend an das Hörspiel: ein 10-minütiges Interview mit dem Autor.
Sprecher:Marianne Nentwich (Erzählerin)
Ulrich Reinthaller (W.A.Mozart)
Gabriele Schuchter (Constanze)
Daten zu Ivan Ivanji:geboren: 1929
Vita: Ivan Ivanji, 1929 im Banat geboren, überlebte als Kind jüdischer Eltern zwei Konzentrationslager der Nazis, war lange Zeit Dolmetscher von Präsident Tito.
Erstsendung: 23.04.1995
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 19 von insgesamt 44
Titel: Die weiße Wand
Autor: Marcel Meyrath
produziert in: 1979
produziert von: SRF
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: "Die weiße Wand" schildert die Geschichte eines erfolgreichen Büromaschinen-Vertreters, der eine Psychologin aufsucht, um sich über die Ursachen seiner totalen inneren Empfindungslosigkeit klarzuwerden. Ihm liegt nicht einmal mehr etwas an beruflichem Erfolg, der lange Zeit das Zentrum seines Lebens und Handelns war - hatte er doch mit den neuen, sanften Management-Methoden die Umsätze auf "menschliche" Art in bis dahin ungekannte Höhen steigern können. In den Therapie-Gesprächen spielt eine Szene aus seiner Kindheit eine Schlüsselrolle: Der Patient war als Junge von einem Kohlenhändler mit Freundlichkeit dazu gebracht worden, diesem beim Fälschen des Gewichts der Lieferungen zu helfen. Am Ende hatte der Mann - entgegen seinen Versprechungen - nicht nur die Kunden, sondern auch ihn, den kleinen Jungen, betrogen.


(Archiviert als DAT)
Sprecher:alte und junge Rosa: Maria-Magdalena Thiesing
Fräulein Gertrud: Gudrun Erfurth
Oberst: Wolfgang Schwarz
Hans, Rosas Bruder: Lutz Moik
Bürger: Arno Görke
Bürgerin: Christl Foertsch
Regierungsrat: Dieter Stürmer
Frau von Mai: Ingeborg Arnoldi
Kind : Arne Pietz
dessen Mutter: Verena Pietz
Olga: Renate Müller
Olgas Mann: Hans Heine
Professor: Franz Dehler
Personalchef: Siegfried Meisner
Pfarrer: Alfons Hoffmann
Meier: Friedrich Giese
Max, Sohn des Oberst: Rainer zur Linde
Souffleuse: Angela Matusch
Platzanweiserin: Thea Pores
Sperrsitz-Dame: Dorothea Leonhard
Kurt: Alexander Duda
Arzt: Klaus Hirche
Sänger: Richard Matusczyk
Besucher: Wolfgang Hiller
Rosas Vater: Günter Gube
Rosas Mutter: Herta Veuhoff
Radioreporter: Michael Schacht
Daten zu Marcel Meyrath:geboren: 1954
Vita: Marcel Meyrath, geboren 1954 in Chur, Schweiz, aufgewachsen in Schottland, wohnhaft in Wien. Roman: "Pflocks Glück" (1986); Hörspiele, u.a. "Steinfeder" (ORF-Beitrag zum Prix Italia 1989), "Die weiße Wand", "Hörsturz".
Erstsendung: 26.02.1991
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 20 von insgesamt 44
Titel: Diesseits von Eden
Autor: Walter Schlorhaufer
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Der Tiroler Walter Schlorhaufer versteht es, in seinen Hörspielen für allgemeine Themen - wie etwa die Geschlechterproblematik oder die Rolle der Kunst - immer eine konkrete Fabel zu finden, die auf mehreren Ebenen sinnlich und sinnfällig wird. "Diesseits von Eden" ist darüber hinaus ein Vexierspiel zwischen Irdischem und Transzendentalem und gleichzeitig eine szenische Abhandlung über Zufall und Bestimmung.
Daten zu Walter Schlorhaufer:geboren: 14.10.1920
gestorben: 10.11.2006
Vita: Walter Schlorhaufer Geb. 14.10.1920 in Innsbruck; gest. 10.11.2006 in Innsbruck. "Martins Freude versiegt schnell, da die Innenstadt voll von Fremden ist. Sie stapfen in ihren Schischuhen wie die Pferde durch die Straßen, schlagen mit den Schiern und den Stöcken um sich, belagern alle Kaffeehäuser. Dosenmusik aus den Souvenirläden, voll von unsinnigen Dingen. Entschuldigen Sie, so wäre er versucht gewesen zu sagen, daß ich auch noch da bin." (Walter Schlorhaufer. Mittwinter. Innsbruck 1998) Walter Schlorhaufer, in Innsbruck geboren und aufgewachsen, hat sich literarisch immer wieder mit seiner Heimatstadt befasst. Die Figuren in seinen Texten, meist passionierte Geher, kreisen um wiederkehrende Schnittpunkte. Straßenzüge und Wegverläufe erscheinen als Koordinaten eines erinnerten Lebens, traumgleich verdichten sich an Orten die Konfliktpunkte der Protagonisten. Insbesondere Hötting, dem Kindheitsort des Autors, kommt in den Prosaarbeiten und Hörspielen wiederholt Raum zu. So u.a. in den Hörspielen Ziwui (1999) und Siebenweg (2001) sowie der Novelle Mittwinter (1997).
Hompepage o.ä.: http://orawww.uibk.ac.at/apex/uprod/f?p=LLW:4:0::::P4_ID:773
Erstsendung: 18.05.1993
Datenquelle(n): ORF
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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