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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 36
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Titel: Annas zweite Erschaffung der Welt oder Die 81 Minuten des Fräulein A.
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.1997
Autor: Lothar Trolle
produziert in: 1987
produziert von: BR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Inhalt: "Fräulein A. ist einer von den grün-/blau-/rotgekittelten Engeln, die frühmorgens kurz vor 8.00 Uhr mit der Kasse unterm Arm... an die ihnen zugewiesenen Kassen treten..." So beginnt ein Tag in dem Supermarkt-Kassiererinnenleben: die Szenerie im Pausenraum, die Schikanen durch Kolleginnen, Kunden oder Betriebsleitung unterscheiden sich nur graduell. Oder ist doch bloß alles eine Frage der jeweiligen Optik? Gerät da nicht plötzlich eine Männerwelt in Verzückung? Ist man womöglich eine von König Lears Töchtern? Werden denn nicht - und warum nicht jetzt - alle "Sprüche/Gleichnisse/Prophezeihungen" erst einmal wahr? Lothar Trolle läßt sie Gestalt annehmen und arrangiert Bilder einer verlorenen Utopie von ungeheurer sprachlicher Wucht.

"Anna ..." wurde 1998 mit dem "Lautsprecher"-Publikumspreis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Sprecher:Katharina de Bruyn (Frau Paintner)
Walter Fitz (Herr Paintner)
Cornelia Glogger (Marianne)
Gerd Deutschmann (Bechtinger)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Peter Kainz; Venke Decker
Daten zu Lothar Trolle:geboren: 22.01.1944
Vita: Lothar Trolle (* 22. Januar 1944 in Brücken) ist ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Hörspielautor und Übersetzer.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.11.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 36
Titel: Anne Sexton - "Ich bin wie ein lebender Stein..."
Autor: Anne Sexton
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Wolfgang Stockmann
Bearbeitung: Wolfgang Stockmann
Übersetzer: Silvia Morawetz
Inhalt: Anne Sexton, ein akustisches Porträt. Hörspiel aus Gedichten und Briefauszügen der Autorin

Bis hin zur Selbstzerstörung erkundete sie die Innenwelt des Wahnsinns, inszenierte den Exzeß, forschte unerbittlich nach den Wurzeln ihrer Identität. Rückhaltlos sezierte Anne Sexton die eigene physische und psychische Gebrochenheit. Zeit ihres Lebens liebäugelte sie mit dem Tod. Als Mittelschichts-Hausfrau materiell abgesichert, als Repräsentantin der "professional poetry" erfolgreich, führte sie dennoch eine Existenz am Abgrund, ein "verdammt morbides Leben" zwischen Alkohol, Tranquilizern, Depressionen, psychotischen Anfällen, Anstaltsaufenthalten und Selbstmordversuchen. "Ich bin im Begriff, mich zu verlieren, es sei denn, die Gedichte können mich retten", schrieb sie einem Freund unmittelbar nach dem Tod ihrer Mutter. 15 Jahre lang galt diese Losung einer Rettung durch die Poesie. Am 4. Oktober 1974, einen Monat vor ihrem 46. Geburtstag, setzte Anne Sexton ihrem Leben ein Ende.
Sprecher:Thilo Prückner (Briefträger)
Irm Hermann (Frau Franke)
Bernhard Schütz (Der Kranke)
Margarita Breitkreiz (Junge Frau)
Florian Lukas (Junger Mann)
Steffen Scheumann (Der Betrunkene)
Klaus Herm (Herr Günter)
Matti Krause (Jugendlicher)
MusikerSusanne Coppens (Violoncello) Piet Hoeksma (Gitarre) Michael Danner (Trompete; Posaune; Tuba) Sabine Wortmann (Bass; Percussion) Dirk Dhonau (Percussion) Vlatko Kucan (Querflöte; Klarinette; Saxophon)
Daten zu Anne Sexton:geboren: 09.11.1928
gestorben: 04.10.1974
Vita: Anne Sexton (* 9. November 1928 in Newton, Massachusetts als Anne Gray Harvey; † 4. Oktober 1974 in Weston, Massachusetts) war eine US-amerikanische Dichterin, die zu den Vertretern der „Confessional Poetry“ gezählt wird.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.11.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 36
Titel: Coldhaven
Auszeichnungen (3):Hörspiel des Monats: 2.2017
Hörspiel des Jahres: 2017
Hörspielpreis der Kriegsblinden: 2018
Autor: John Burnside
produziert in: 1961
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Klaus Buhlert
Dramaturgie: Manfred Hess
Übersetzer: Bernhard Robben
Inhalt: Ein fiktives schottisches Küstendorf namens Coldhaven ist noch immer im Bann des geheimnisvollen Verschwindens von Eilidh Cameron. Ihre Leiche wurde bisher nicht gefunden. Sie war fünfzehn und wurde zuletzt mit dem 17-jährigen Xander Wilson gesehen, mit dem sie in den Marschen spazieren ging. Eine polizeiliche Untersuchung entlastete Xander. Das geschah vor mehr als einem Jahr. Die Geschichte des Dorfes und des Mädchens erzählt Burnside aus der Perspektive verschiedener Dorfbewohner. Neben Xander, seiner Mutter und seinem Freund Paul sind das der Postbote Paul, der glaubt, um den Tathergang zu wissen, die ehemalige Stadtbibliothekarin und selbst ernannte Dorfchronistin Agnes sowie zwei zu Chören aufgestellte Gruppen des Dorfes: diejenige, die von der Schuld Xanders überzeugt ist, und die, die ihn für unschuldig hält. Alle nehmen aber noch eine weitere Singstimme wahr: Sie ist der Geist von Eilidh. Sie erzählt in ihrem Sprechlied, einem schottischen Volksmärchen folgend, von ihrer befreienden Reise in den Nebel und ihrer Wiedergeburt als Vogel.
MusikerAnother Plus Band (Ensemble)
Daten zu John Burnside:geboren: 1955
Vita: John Burnside, geboren 1955 in Dungermline, Fife/Schottland, gilt als einer der renommiertesten Romanciers und Dichter der britischen Gegenwartsliteratur. In Deutschland wurde er vor allem mit seinen Romanen »Lügen über meinen Vater« (2011) und »Helle Sommernächte« (2012) bekannt. Gedichtbände: »The Light Trap« (2002), dt. 2011 als »Versuch über das Licht«. »Black Cat Bone« (2013). Auszeichnungen: Corinne Literaturpreis 2011, Petrarca Preis 2011, Forward Poetry Preis, T.S. Eliot-Prize 2013. Seit Sommer 2014 lebt er mit seiner Familie als DAAD-Stipendiat in Berlin.
Erstsendung: 16.02.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 36
Titel: Confirmation - Bestätigung
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.2015
Autor: Chris Thorpe
produziert in: 1982
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 119 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Dramaturgie: Manfred Heß
Inhalt: Sie sind weltoffen und akzeptieren andere Meinungen? Natürlich. Aber vielleicht auch nicht. Denn wir können nicht die Welt durch die Augen anderer sehen, selbst wenn sie mit Fakten und Informationen bestückt ist. Wie wir – so sind auch die anderen. Haben Rassisten oder Antisemiten somit immer unrecht? Sind Sie jemals der Versuchung erlegen, über die dunkle Hölle eines Anders Breivik zu argumentieren? Ist es also möglich, einen »herrschaftsfreien Dialog« mit Menschen zu führen, mit denen man fundamental divergiert? Diese Fragen führen automatisch zu den eigenen wie fremden Bestätigungsfehlern (confirmation bias). Thorpes Stück beginnt wie eine vergnügliche TED-Rede über das liberale Leben, gut gemeint und vor einem öffentlichen Forum, das »liken« kann. Sie verwandelt sich aber unversehens in einen Boxkampf um die »rechte«, d.h. richtige Meinung – tückisch und mit permanenten Erschleichungen der Beweisgründe (petitio principii). So ist sie, die menschliche Tendenz, sich zu bestätigen. Aber so liberal und einsichtig auch der Einzelne zu sein glaubt, am Ende steht in dieser Selbst- und Publikumsbefragung klar und deutlich fest: Toleranz oder Kuschelkurs, alles anzuhören und alle zu verstehen, das kann nicht das Richtige sein. Diese Ambivalenz gilt es auszuhalten und ihr entsprechend entschieden zu leben.
Sprecher:Gerti Rathner (Frau Samson)
Olivia Grigolli (Erika)
Volker Krystoph (Schiroga)
Fritz Hörtenhuber (Julius)
Harry Kalenberg (Vierfuß)
Gretl Fröhlich (Gräfin Ziegeltrum)
Günter Lieder (Schumpeter)
Emo Cingl (Kummer)
Franz Kainrath (Natterer)
Helmut Wlasak (Kilian)
Günter Rainer (Mantl)
Kurt Müller-Walden (Samson)
MusikerAnother Plus Band
Daten zu Chris Thorpe:Vita: Chris Thorpe ist Autor und Performer aus Manchester. Neben zahlreichen Kooperationen mit dem Unlimited Theatre, der Performance Gruppe Third Angel und der portugiesischen Gruppe mala voadora sowie Arbeiten für das Forest Fringe, die BBC und das Belarus Free Theatre ist Chris Thorpe auch als Übersetzer und als Musiker tätig. Die in Zusammenarbeit mit der Dichterin Hannah Jane Walker entstandenen Stücke The Oh Fuck Moment und I Wish I Was Lonely wurden von Oberon Books publiziert.
Erstsendung: 12.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 36
Titel: Das Büro am Ende des Brückenbogens
Autor: Wolfgang Krause Zwieback
produziert in: 1967
produziert von: RB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Wolfgang Krause Zwieback
Inhalt: Wir begeben uns aufs Meer hinaus. Ans Ende des Brückenbogens. Hier, in 102 Meter Höhe, hat sich HAK seinen Traum erfüllt, das Büro. Der alte Schreibtisch und das Meer! Er empfängt Gäste, Mandanten, Patienten, Menschen - oder stellt er sich das alles nur vor?! Auf alle Fälle, CÄCILIA ist wirklich da. In der weiten Atmosphäre des vielsprachigen Meeres, mit Geigenvögeln - anderen Tieren und Instrumenten - neigt sich ein arbeitsreicher Tag in die sinnliche Nacht.
Sprecher:Ruth Bunkenburg
Hans Robert Helms
Walter Arthur Kreye
Bernd Wiegmann
Daten zu Wolfgang Krause Zwieback:vollständiger Name: Wolfgang Krause
Vita: Wolfgang Krause Zwieback, geboren 1951 in Kamenz, ist Regisseur, Autor, Schauspieler, Bühnen-/Kostümbildner, Grafiker. Von 1973 bis 1978 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 1974 leistet er Theaterarbeit außerhalb und innerhalb des Theaters. Seit 1983 macht er "Kabasurdes Abrett Theater", seit 1987 den Solo-Abend "Und nun: Aufgehört" (600 Vorstellungen); 1990 machte er Inszenierungen beim Welttheater Essen und der DOCUMENTA Kassel; 1992 veröffentlichte er mit C. Bigalke das Buch "Die Lust ist schön als Überfall"; von 1996 bis 1999 schuf er den Berufsstückezyklus am Schauspielhaus Leipzig ("Dampferaufgang 6.13 Uhr", "Der heisse Wai - Koch das Menü" und "Vom Winde verflogen"); zum 100. Geburtstag von Bertolt Brecht 1998 wurde am Berliner Ensemble das Stück aufgeführt: "Berliner Example - Erster Außerordentlicher Kongress der brechtmäßigen Erben im Weinweissberg zu Porto Bassin"; 1999 wurde das Stück "Die drei Ex-Verhältnisse des Hans im Brett" (mit Ricarda Herre) am Deutschen Nationaltheater Weimar aufgeführt; im Jahr 2000 kam "Die Lockbücher" am Schauspiel Leipzig zur Aufführung; Krause Zwieback schrieb im selben Jahr "Die Buchmacher" für die euro-scene Leipzig.
Hompepage o.ä.: http://www.krause-zwieback.de/
Erstsendung: 30.09.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 36
Titel: Der Gott des Gemetzels
Autor: Yasmina Reza
produziert in: 1972
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Robert Matejka
Übersetzer: Frank Heibert
Hinrich Schmidt-Henkel
Inhalt: Zwei Jungs, beide elf Jahre alt, haben sich im Park geprügelt. Einer der beiden hat dem anderen zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Die Eltern treffen sich, um ganz sachlich, tolerant und wie es sich für kultivierte Menschen gehört, über den Vorfall zu sprechen. Alain und Annette überlegen mit Véronique und Michel bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirken kann. Aber das ist nicht so einfach. Wer war der eigentlich Schuldige? Deutet Ferdinands rabiates Verhalten vielleicht auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Und schliesslich, was ist eigentlich schlimmer: dass die hypernervöse Annette quer über Véroniques Kunstbände kotzt oder dass Véronique das Wohlergehen ihrer Bücher deutlich mehr am Herzen liegt als das ihres Gastes? Oder: Dass der konsensbemühte Michel den Hamster seiner Tochter heimlich ausgesetzt hat, oder dass Alain einen Pharmakonzern mit einem gesundheitsschädlichen Medikament juristisch vertritt? Aus Sticheleien werden Wortgefechte, aus Streitereien werden Handgreiflichkeiten, und der Nachmittag unter zivilisierten Menschen unserer westlichen Gesellschaft nimmt einen, gelinde gesagt, unangenehmen Verlauf. Die Autorin Yasmina Reza verwischt mit diabolischem Humor und schneidender Rhetorik die Grenzen zwischen Zivilisation und Barbarei.
Sprecher:Herbert Mensching (Donald Neilson)
Rosemarie Fendel (Ann Neilson)
Anne-Marie Kuster (Vera Neilson)
Horst Beilke (Martin Talbot)
Rolf Becker (Philip Norman)
Heidemarie Rohweder (Mary)
Arnold Marquis (Winnie Wilton)
Daten zu Yasmina Reza:geboren: 01.05.1959
Vita: Yasmina Reza, 1959 in Paris als Tochter eines iranischen Ingenieurs und einer ungarischen Geigerin geboren, studierte Soziologie und Theaterwissenschaft. 1994 hatte sie mit ihrem Stück "Kunst" einen Welterfolg, und inzwischen ist sie die meistgespielte Theaterautorin der Gegenwart. "Der Gott des Gemetzels" kam in Zürich noch vor der französischen Erstaufführung in deutscher Sprache zur Uraufführung.

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Erstsendung: 11.03.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 36
Titel: Der Hals der Giraffe
Autor: Judith Schalansky
produziert in: 1987
produziert von: SRF
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als 30 Jahren Biologie. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern - in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über ihre übliche Hassliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Sprecher:Hans-Rudolf Spühler (Herbert Bänziger, Kanzleiangestellter)
Antonia Limacher (Erna Bänziger, seine Frau)
Eva Scheurer (Erika Schlatter, Hausfrau / Aushilfsserviertochter)
Elisabeth Seiler (Ida Häfliger,Freundin)
Peter Bertschinger (Häfliger, ihr Mann)
Hans Schatzmann (Peter Murer, Gemeindeammann)
Daniel Kasztura (Herr Wäber, Kant. Delegierter für Asylanten)
Oskar Hoby (Amme Jäggi, Gemeindeammann (Oberland))
Franziskus Abgottspon (Kellner)
Ulrich Studer (Stimmen)
Willy Helbig (Stimmen)
Daten zu Judith Schalansky:geboren: 1980
Vita: Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, lebt als Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin und Frankfurt am Main. Sie studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign, unterrichtete Typografische Grundlagen an der Fachhochschule Potsdam und veröffentlichte 2006 ihr typografisches Kompendium "Fraktur mon Amour". 2008 erschien ihr literarisches Debüt, der Matrosenroman "Blau steht dir nicht". Für ihren "Atlas der abgelegenen Inseln" (2009) wurde sie mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Im September 2011 erschien ihr Bildungsroman "Der Hals der Giraffe", der 2011 zur Longlist des Deutschen Buchpreises gehörte. 2012 erhielt die Autorin den Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis 2012 der Stadt Bad Homburg.
Erstsendung: 03.10.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 36
Titel: Der Irre und der Blinde - Fragment eines Dialoges
Autor: Klaus Buhlert
produziert von: RBB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Inhalt: Mad Jazz und Blind Mitch; zwei Figuren auf einem Hinterhof. Eine Barrikade aus Mülltonnen, ein verlassener Hundezwinger von Harpers Pet Shop und gegenüber das heruntergekommene Apollo-Kino. Man lauscht sich selbst wie einem perpetuum mobile. Das Rekapitulieren von Geschichten ist sinnlos und zwanghaft geworden. Man spricht über Gefahr, über Auflehnung - aber man ist bestenfalls erschöpft. Wenn Mitch abends im Apollo Filmbüchsen für die Abendvorstellung öffnet, weiß er: der Geruch, der von den Kopien aufsteigt, ist Todesgeruch. Hollywood liegt im Sterben! Alles liegt im Sterben! In diesem absurden Spiel der Austauschbarkeit von Urteil und Vorurteil versucht sich Mitch - um endlich sehen zu lernen - in der Rolle des Blinden. Jazz dagegen glaubt fest daran, daß sein Verstand nicht mehr still steht, wenn er die Rolle des Irren spielt. Teile dieses Hörspiels beruhen auf fragmentarischen Texten, die Anfang der 80er Jahre bei einem längeren Aufenthalt des Autors in Boston/New York entstanden. Weiteres Material kam 10 Jahre später bei einer ursprünglich als Libretto geplanten Arbeit über Leben und Werk des amerikanischen Dichters Ezra Pound hinzu.
Sprecher:Friedhelm Ptok (Erzähler)
Gerd Wameling (Autor)
Detlef Bierstedt
Peter Fitz
Hans-Peter Hallwachs
Irm Hermann
Horst Hiemer
Tilmann Kuhn
Frank Meier
Uwe Müller
Brigitte Röttgers
Paul Sonderegger
Friederike Wigger
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 20.06.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 36
Titel: Der Process
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2010
Autor: Franz Kafka
produziert in: 1996
produziert von: MDR; DLR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Horror
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Wolfram Bodag
Inhalt: 1925, ein Jahr nach Kafkas Tod erschien im Berliner Verlag Die Schmiede der "Roman" "Der Prozess". Die Zusammenstellung dieser Erstausgabe besorgte Kafkas Freund Max Brod. Mit ihrer Veröffentlichung "avancierte Kafka zum Romancier mit Weltruhm" (Roland Reuß). "Der Process" aber ist Fragment geblieben. Kafka hinterließ eine nicht nummerierte, auf 16 Konvolute verteilte Handschrift. Doch dies hat bei einer breiten Leserschaft die Wahrnehmung eines geschlossenen Werks mit Anfang, Mitte und Ende nicht verhindert. Die Editionsgeschichte des "Romans" steht exemplarisch für Rezeptionsgewohnheiten und Erwartungen an Literatur. Mit der Wandlung solcher Konventionen und Haltungen eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Anerkennung offener literarischer Strukturen, komplizierter Entstehungsgeschichten und Schreibprozesse. Editionspraxis und Textforschung in Bezug auf Kafkas Werk veranschaulichen dies deutlich. Die BR-Hörspielproduktion "Der Process", die in ihrer Textgrundlage von den Handschriften Kafkas bzw. ihrer Umschrift ausgeht und sich auf die historisch-kritische Ausgabe des Verlags Stroemfeld/Roter Stern stützt, versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk.


Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Und dennoch akzeptiert K. die Sachlage. Er erkennt die beiden Wächter, die ihn in Gewahrsam nehmen wollen, als Autoritäten findet sich sogar ein zweites Mal unaufgefordert zum Verhör ein. Er will dem undurchdringlichen Gerichtswesen auf den Grund gehen und sucht fachkompetente Unterstützung beim Advokaten Huld, der Frau des Gerichtsdieners oder dem Gerichtsmaler Titorelli. Im Verhör beschimpft Josef K. das Gericht als Instanz absoluter Sinnlosigkeit und trifft damit womöglich seinen Kern und im selbstbetriebenen Fortgang des Prozesses verwirklicht sich schließlich ein Gesetzt, das nicht die Schuld sucht, sondern von ihr angezogen wird. Josef K. macht sich selbst den Prozess, stellt sich - dem Autor nicht unähnlich - unter einen Generalverdacht der Schuld. Am Ende fällt K. diesem Prozess zum Opfer und willigt in die Exekution ein. Schon eine kurze Handlungszusammenfassung läuft Gefahr, eine Erzählung linear und chronologisch-kausal nachvollziehbar zu machen, die für den Leser gerade gegensätzliche Erfahrungen bereit hält, nämlich Unauflösbarkeit von Leerstellen und Offenheit von Sinn. Noch weniger trägt sie der Entstehung des Werkes Rechnung, die weit entfernt ist von einer systematisch-linearen Vorgehensweise des Autors. Kafka hatte bei der Niederschrift zwar den Rahmen abstecken wollen, doch der Schreibprozess, der sich zwischen August 1914 und Januar 1915 erstreckte, verlief nie stringent. Der Autor arbeitete parallel an mehreren Kapiteln, schrieb unregelmäßig in verschiedenen Heften gleichzeitig und sortierte die einzelnen Textteile immer wieder in neue Konvolute um, ohne dabei eine verbindliche Reihenfolge festzulegen. Eine ebenso radikale wie überzeugende Umgangsform mit den Manuskripten fanden 1997 Roland Reuß und Peter Staengle in der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte im Verlag Stroemfeld/Roter Stern. Dem Fragmentcharakter des Werkes und dem Schriftbild mit zahlreichen Korrekturen Rechnung tragend, werden die handschriftlichen Manuskriptseiten neben ihre typographische Umschrift gestellt und die überlieferten Konvolute als solche, nämlich in separaten Heften ohne endgültige Abfolge, publiziert. Diese Edition und ihr Konzept, die Variabilität eines Werkes transparent zu machen, ist Ausgangspunkt der BR-Hörspielproduktion, die sich dementsprechend nicht als Adaption oder Dramatisierung begreift.Insgesamt acht Schauspieler stellen sich mit ihren Interpretationen den Herausforderungen dieses Projekts. Reduktion und Konzentration der audiokünstlerischen Mittel sollen die Eigenarten des kafkaschen Stils und seiner Sprache hörbar machen. Wie bei den handschriftlichen Manuskripten und ihrer Edition im Medium Buch, so vermitteln sich in den akustischen Lesarten sprachliche Suchbewegungen. Der zwangsläufig linearen Anordnung der einzelnen Teile in der Sendung steht der Download im Hörspiel Pool gegenüber. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der Ausgabe im Verlag Stroemfeld.
Sprecher:Dorothea Sell (Lili)
Horst Bollmann (Runzelgesicht)
Steffen Schult (Chrili)
Pascale von Wroblewski (Qualle)
Kathrin Knappe (Muschel)
Martin Seifert (Steinbutt)
Eberhard Esche (Krake)
Ulrike Krumbiegel (Telefon-Stimme)
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
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Treffer 10 von insgesamt 36
Titel: Die Schatten
Autor: Franz Fühmann
produziert in: 1966
produziert von: SWF
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Hans Peter Haller
Inhalt: Eine Episode aus Homers Odyssee ist die Ausgangssituation für eine poetische und gleichzeitig drastisch-realistische Geschichte, die auf der Mittelmeerinsel Aiaia spielt.

Odysseus' Krieger, von der Fahrt ins Schattenreich zurückgekehrt, verbringen ihre letzte Nacht auf Aiaia am Lagerfeuer mit drei Nymphen. Gedrängt von ihnen, beginnen die Griechen von ihren kriegerischen Erlebnissen zu erzählern. Schreckliches und Komisches mischt sich in ihrem Bericht von dem Schattendasein der Helden des trojanischen Krieges. Aber die Krieger erweisen sich trotz dieser Erfahrungen als unverbesserliche 'Landsknechte'. Ihre Ideologie wird im Stück ad absurdum geführt.
Sprecher:
offen
Annette Roland
Henny Schneider-Wenzel (Erzählerin)
Heidi Vogel
Friedrich von Bülow
Ernst Peter Horn
Volkmar Olms
Walter Prüssing
Hans Röhr
Herbert Schimkat
Frank Scholze
Rudolf Siege
Ludwig Thiesen
Peter Versten
Kurt-Heinz Welke
Daten zu Franz Fühmann:vollständiger Name: Franz Antonia Josef Rudolf Maria Fühmann
geboren: 15.01.1922
gestorben: 08.07.1984
Vita: Franz Antonia Josef Rudolf Maria Fühmann, laut Taufschein Franz Antonie Josef, (* 15. Januar 1922 in Rochlitz an der Iser, Tschechoslowakei; † 8. Juli 1984 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Er lebte und wirkte als (Nach-)Erzähler, Essayist, Lyriker und Kinderbuchautor in der DDR. In seiner Jugend durch den Nationalsozialismus geprägt, wurde er nach dem Krieg Anhänger des Sozialismus, verhielt sich allerdings zunehmend kritisch gegenüber der Entwicklung der DDR, von der er in seinen späten Jahren bitter enttäuscht war.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 36
Titel: Die Tigerin
Autor: Walter Serner
produziert in: 1969
produziert von: SDR; WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: "Die Tigerin" ist eine der berühmten Erzählungen Walter Serners aus dem Ganoven- und Halbweltmilieu. Eine jener erotischen Gaunergeschichten, mit denen sich das literarische enfant terrible der zwanziger Jahre den Beinamen "Maupassant der Kriminalistik" (Theodor Lessing) erschrieb.

Bichette, eine Pariser Prostituierte, und Fec, ein kleiner Gauner haben alles hinter sich, wollen endlich nicht mehr "leerlaufen". Nach einem eher zufälligen Treffen bei `Leon' tauchen sie im Paris der zwanziger Jahre ein, in den immerwährenden Kreislauf von Liebe und Obsession, Lüge und Intrige, Bars und Stundenhotels. Wo jeder dieser Verzweifelten mit einem großen Coup versucht zu retten, was bereits nicht mehr zu retten ist.

Und da es Bichette und Fec nicht mehr aushalten können, nichts zu machen, machen sie sich selbst oder besser: sie machen ihre Liebe! "Und wenn wir untergehen sollten (denn die Natur, das Leben ist das Dümmste und Roheste, das existiert), werden wir nicht durch uns untergegangen sein. Und das ist es, was nicht nur das Leben, sondern auch den Tod der andern vergällt: das dumpfe Bewußtsein, nicht alles getan zu haben. Um die Niederlage zu vermeiden, schwach gewesen zu sein, dumm. Wir aber werden anders untergehen. Vielleicht mit jenem hellen spitzen Schrei auf den Lippen, den du... Bichette, bitte hau mir eine herunter!"

Das wilde Paar, das sich liebt und schlägt, fährt an die Côte. Dort lockt Bichette Liebhaber an, die dann erpreßt und zu Schweigegeldzahlungen genötigt werden. Fec und die "Tigerin" Bichette versichern sich immer wieder, daß ihre Beziehung nur gespielt ist, dann aber werden sie von der Leidenschaft eingeholt...
Sprecher:Gerd Baltus (Nikolai)
Cordula Trantow (Maria)
Daten zu Walter Serner:geboren: 15.01.1889
gestorben: 23.08.1942
Vita: Walter Serner (1889-1942) wurde in Karlsbad als Walter Seligman geboren und im Vernichtungslager Maly Trostinez bei Minsk ermordet. 1909 konvertierte er vom Judentum zum Katholizismus und nahm den Nachnamen "Serner" an. Seine ersten Werke zu Theater und Bildender Kunst veröffentlichte er in der väterlichen "Karlsbader Zeitung". 1912 siedelte er nach Berlin über und studierte dort Jura. Es folgten weitere Veröffentlichungen in der Zeitschrift "Die Aktion". 1914 siedelte er in die Schweiz über. Er arbeitete für die Zeitschrift "Der Mistral" und reiste zwischen Italien, Paris, Genf und Zürich. In Zürich hatte er Kontakt zu den dortigen Dadaisten. Serners Manifest gilt als Vorlage für Tristan Tzaras in französischer Sprache verfasstes "Manifest Dada 1918". Nach seiner Abkehr von den Dadaisten veröffentlichte er zahlreiche Werke zum Teil in Privatdruck, u.a. "Die Tigerin" (Roman), "Der Pfiff um die Ecke" (Erzählsammlung), "Die tückische Straße; Posada oder der große Coup im Hotel Ritz". Nach den ersten antisemitische Attacken 1925 zog er sich 1927 ins Privatleben zurück. 1938 heiratete er Dorothea Herz. Ab 1939 unternahm er mehrere Versuche, nach Shanghai auszuwandern. Während seiner Arbeit als Sprachenlehrer im Prager Ghetto kam es am 10. August 1942 zur Deportation nach Theresienstadt, wenige Tage später nach Minsk.

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Erstsendung: 01.10.1999
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Treffer 12 von insgesamt 36
Titel: Die Übersetzung
Autor: Pablo De Santis
produziert in: 1958
produziert von: RB
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Übersetzer: Gisbert Haefs
Inhalt: Miguel de Blast, Übersetzer wissenschaftlicher Texte, erhält eine Einladung zu einem Übersetzer-Kongress im abgelegenen Puerto Esfinge ("Hafen der Sphinx") an der argentinischen Atlantikküste. Sein Interesse an dem Kongress ist nicht so groß wie das an einer Teilnehmerin: Ana, mit der er vor zehn Jahren liiert war und die er seither nicht mehr gesehen hat. Auch Miguels ehemaliger Nebenbuhler wird anwesend sein, der sich als "Literaturstar" einen Namen gemacht hat. Ein weiterer Teilnehmer ist der "Scharlatan" Valner, der sich mit der mystischen Sprache beschäftigt, die Engel einen gewissen John Dee gelehrt haben. Dieser Valner wird am Abend des ersten Kongresstages tot aufgefunden - er hat sich vom Balkon gestürzt, und vor seinem tödlichen Fall hat er angeblich in einer fremden Sprache gesprochen. Miguel findet in der Nähe der Leiche eine alte Münze. Der Kongress geht weiter - wird jedoch bald durch einen weiteren Todesfall unterbrochen: eine italienische Übersetzerin hat sich das Leben genommen, und unter ihrer Zunge befindet sich ebenfalls eine alte Münze. Ist es möglich, dass eine alte Sprache dämonische Kraft besitzt und als Mordinstrument eingesetzt werden kann?
Sprecher:Harry: Hermann Lenschau
Lucie: Evi Gotthardt
Jack: Giselher Schweitzer
Bessie: Xenia Hagmann
Pioter: Herbert Steinmetz
Telefonstimmen: Christa Weitendorf
Telefonstimmen: Gudrun Daube
Sergeant: Erich Keddy
Polizist: Carl-Maria Willeke
Daten zu Pablo De Santis:geboren: 27.02.1963
Vita: Pablo De Santis, geboren 1963 in Buenos Aires, schrieb Drehbücher für Fernsehfilme und wurde als Jugendbuchautor bekannt. Der internationale Durchbruch gelang Pablo De Santis im vergangenen Jahr mit seinem Roman "Die Übersetzung".

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Erstsendung: 22.08.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Vorige/nächste Ausstrahlung:02.03.2019 um 20:05 bei DLF (Folge 1 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Welpen
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2018
Autor: Pawel Salzman
produziert in: 1970
produziert von: RIAS
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Christiane Körner
Inhalt: Teil 1
Die Welpen durchstreifen ein kriegsverrohtes Russland. Sie kommen aus den ostsibirischen Wäldern und gelangen nach Leningrad. Die Menschen, denen sie begegnen und die teils Tiergestalt annehmen, leiden Hunger, Kälte, sind Gewalt ausgesetzt, üben Gewalt aus, versuchen wie sie zu überleben.

Teil 2
Die Welpen altern nicht. Abenteuerlustig und aggressiv der eine, verträumt der andere, erleben die beiden Überfälle hungriger Bauern, Raubmorde und die Völlerei der Besitzenden. Sie beobachten den Todeskampf des Hasen, der für die schwangere Häsin Kohl gestohlen hat und werden selbst Opfer der listigen, kaltblütigen Eule.

Teil 3
Auf ihrem Weg aus den Wäldern über Land in die Stadt erleben die Welpen Brutalität und Rohheit in allen Facetten, beobachtend oder dem Geschehen ausgeliefert. Realität und Traum vermischen sich. Bereits Erlebtes, wechselt die Gestalt und erscheint neu. Der Mensch, ein Tier und umgekehrt. Der zu Tode geprügelte Welpe kämpft sich ins Leben zurück.
Daten zu Pawel Salzman:geboren: 02.01.1912
gestorben: 20.12.1985
Vita: Pawel Salzman (1912-1985), sowjetisch-kasachischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Szenenbildner. Der Roman 'Die Welpen' entstand zwischen 1932-1982.

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Erstsendung: 18.11.2018
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Audiopool-Angebot: (*)Deutschlandfunk 1. Teil
Deutschlandfunk 2. Teil
Deutschlandfunk 3. Teil
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Titel: Gespräch mit meiner Mutter
Autor: André Herzberg
produziert in: 1967
produziert von: SWF; HR; SR; SDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Was bleibt dem Sohn nach dem Tod seiner Mutter? Erinnerungen - und der sehnliche Wunsch nach einem Gespräch, für das es aber zu spät ist. A. H. alias André Herzberg, der als Pankow-Frontmann und Solosänger bekannt wurde, aber auch als Autor hervorgetreten ist, versucht es dennoch: Er erforscht die ungewöhnliche Biografie seiner Mutter, die aus einer Berliner jüdischen Familie stammte.

Was bleibt dem Sohn, nachdem er seine Mutter begraben hat, außer Ratlosigkeit? Erinnerungen natürlich: An Kindheit und Jugend, an Fürsorglichkeit und Bevormundung.

An die Zeit des Alters, der Krankheit, die letzten Tage. Und es gibt die vielen Hinterlassen-schaften: Kaderakten, Zeugnisse, Fotos, Briefe ... all das sind Anhaltspunkte für die Spurensuche, auf die sich A.H. alias André Herzberg nun begibt, um die Biografie seiner Mutter zu erforschen:

"Das Unfassbare, das ihr Schicksal war"

Er sucht nach den Wurzeln der jüdischen Berliner Familie, aus der seine Mutter stammt.

Er versucht, sich vorzustellen, wie sie als 17-Jährige vor den Nazis nach England emigriert und dann Briefe ihrer ins Vernichtungslager abtransportierten Mutter bekommt.

Schon im Ausland beginnt sie, für die Kommunistische Partei zu arbeiten. Die Motive der Tochter "aus kleinbürgerlichen Verhältnissen" klingen durch in einem Lebenslauf, den sie 1954 verfasst. Darin heißt es lapidar:

"Nach 4-jährigem Volksschulbesuch kam ich ins damalige 'Sophienlyzeum'. Diese Schule musste ich 1933 verlassen, da mir aufgrund meiner jüdischen Abstammung das Stipendium entzogen wurde. Von 1933 bis 1937 ging ich zur jüdischen Mittelschule, die ich mit dem Zeugnis der mittleren Reife verließ. Ich wäre gerne weiter zur Schule gegangen, aber meine Eltern waren auf meinen Verdienst angewiesen. Ich musste eine Arbeit als Kontoristin aufnehmen."

Aus dem Lebenslauf, geschrieben 1954

Dann - nach der Rückkehr in den Osten Deutschlands - schlägt sie eine Laufbahn als Staatsanwältin ein, mit drei Kindern und, wie man noch nicht sagte: alleinerziehend.

Dann - viele Jahre später und schon im Rentenalter - arbeitet sie beim Weltfriedensrat in Helsinki im Auftrag ihres Landes. Nach der politischen Wende von 1989 folgt dann der Bruch mit der PDS.

A.H. folgt den Spuren, all das liegt geordnet vor ihm, seine Mutter hat die Jahre der Rente genutzt, alles sauber hinterlassen: "das Unfassbare, das ihr Schicksal war".

A.H. durchleuchtet seine eigenen Erinnerungen, stößt dabei auf alte, nie ausgetragene Konflikte.

Was bleibt: Das dringende Bedürfnis nach einem Gespräch - einem Gespräch über all das, was ein Leben lang in der Luft lag und nie ausgesprochen wurde. Nach einem Gespräch, für das es zu spät ist, und das man trotzdem nachzuholen versucht.

"Zuletzt war ich mit ihr in einer Ausstellung über Juden in der DDR, es war wie immer, ihr entschiedenes Nein, so war das gar nicht, wenn ihr was nicht passt, war laut vor den Anschauungstafeln zu hören. Wie später auch im Krankenhaus, sie beherrscht mich ..."
Sprecher:Dieter Borsche (Der Priester)
Heiner Schmidt (Der Besucher)
Horst Michael Neutze (Der Kommissar)
Wolfgang Reichmann (Cioska)
Alwin Michael Rueffer (Der Arzt)
Dieter Borsche (Der Student)
Daten zu André Herzberg:geboren: 1955
Vita: André Herzberg, geboren in Berlin 1955, ist vor allem als Musiker und Sänger bekannt. Als Frontmann von "Pankow" gehörte er zu den Protagonisten der Ostrock-Szene. Neben seiner 1991 einsetzenden Solo-Karriere ist er auch als Autor hervorgetreten: mit dem Erzählungsband "Geschichten aus dem Bett" (2000) und dem autobiografischen Roman "Mosaik" (2004). 2007 produzierte der DLF sein Hörspiel "Die wundersame Geschichte eines Ostrockers, erzählt von ihm selbst".
Erstsendung: 13.11.2011
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 36
Titel: Gott flaniert
Autor: Lothar Trolle
produziert in: 1984
produziert von: SDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: Das Hörstück ist eine Collage neuester Szenen, die antike Mythen direkt mit der Gegenwart der Großstadt konfrontieren - und dem Hermes-Kapitel 'Gott flaniert'. Bei Trolle ist Hermes Zeitgenosse, kultivierter Unhold, schlachtet Frauen ab, bestiehlt arglose Reisende und berauscht sich an den Wundern der Metrik, am Blankvers und Hexameter, an Hölderlin, Kleist und Klopstock - "Sprachkunst als Mordsspaß" oder umgekehrt. Zugleich ist das Ganovengeplauder des Hermes der zynische Kommentar zur Medienwirklichkeit heute. Unterhaltung im Trojanischen Pferd oder in der Wohnstube, beim Schachspiel oder beim Zappen durch die Fernsehkanäle ist Krieg; und Kassandra, der Phöbus Apoll in den Hals spuckte und ihr beim Küssen die Gabe aufhalste, Katastrophen auszuplaudern - würgt noch heute, allerdings auch an Fusel und Döner Kebab. Sie geht als Pennerin durch die Stadt, die von Mythen und selbsternannten Göttern bevölkert ist, so will es Trolle. In einem Interview erklärte der Autor, sich auf das Heiner-Müller-Zitat "Götter werden uns nicht mehr besuchen" beziehend: "Das sehe ich eigentlich ganz anders. Ich würde denken: Alles voller Götter".
Sprecher:
offen
Jürgen Thormann (Inspektor John Turner)
Hans-Georg Panczak (Constable David Wilkinson)
Friedrich Briesemeister (Constable Dan Graham)
Gerlinde Latzko (Sally Kingsley)
Wolfgang Weiser (Martin Chapman)
Walter Kreye (Louis Harris)
Fritz Bachschmidt (Pförtner)
Daten zu Lothar Trolle:geboren: 22.01.1944
Vita: Lothar Trolle (* 22. Januar 1944 in Brücken) ist ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Hörspielautor und Übersetzer.

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Erstsendung: 25.03.1997
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Titel: Ich möchte schreien
Autor: Joachim Knauth
produziert in: 1983
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Fritz Göhler
Dramaturgie: Hans Bräunlich
Inhalt: Kurfürstentum Mainz, 1793. Sie war die zeitweilige Lebensgefährtin von Georg Forster, dessen revolutionäre Ideen sie auch teilte. Als Caroline Böhmer die belagerte Stadt Mainz verlässt, wird sie mit ihrer 8jährigen Tochter Auguste verhaftet und auf der Festung Königstein im Taunus als Geisel festgehalten, um Forster habhaft zu werden. Die Verhöre werden von Carolines Träumen und Alpträumen unterbrochen. Ihre brieflichen Hilferufe adressiert sie an Forster, Schlegel und Humboldt. Die Selbstbehauptung einer Frau wird deutlich, die sehr klug, sehr menschlich und sehr weiblich ihre Würde verteidigt. Durch Protektion erreichte sie ihre Entlassung, später heiratet sie August Wilhelm Schlegel.
Erstsendung: 25.01.1990
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Treffer 17 von insgesamt 36
Titel: Ich weine nur, wenn ich allein bin
Autor: Christopher Hawes
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ingeborg Medschinski
Komponist: Friedhelm Schönfeld
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Treffer 18 von insgesamt 36
Titel: Im Stein
Autor: Christa Wolf
produziert in: 2001
produziert von: WDR; SWR; SFB; DLF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Inhalt: Die Ärzte setzen ihr bei örtlicher Betäubung ein neues Gelenk ein. Von der Hüfte bis zu den Zehenspitzen fühlt sie nichts. Während der Operation fallen ihr alte Geschichten ein, die davon handeln, wie jemand versteinert. Sie findet etwas heraus: Die Fähigkeit, anwesend zu sein, ohne zu fühlen, ist alt und viel geübt und gehört zu jener Kultur, die auch die Kunst der Chirurgen hervorgebracht hat. Doch sie denkt auch an tröstliche Steine, die in der Hand warm werden und freundlich klicken.
Sprecher:Nicole Heesters
MusikerWerner Matusch (Bass) Jörg Gottschick (Bariton) Christian Mücke (Tenor) Ulrike Bartsch (Alt)
Daten zu Christa Wolf:geboren: 18.03.1929
gestorben: 01.12.2011
Vita: Christa Wolf (* 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe als Christa Ihlenfeld; † 1. Dezember 2011 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellerpersönlichkeiten ihrer Zeit, ihr Werk wurde in viele Sprachen übersetzt.

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Erstsendung: 15.12.1999
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Treffer 19 von insgesamt 36
Titel: Judith
Autor: Lothar Trolle
produziert in: 1993
produziert von: MDR
Laufzeit: 254 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Judith, das ist die Geschichte einer Frau - und sie wird nicht neu erzählt, an sie wird im Hörspiel nur erinnert, (»... aber wenn ich von der Vergangenheit erzähle, von was anderem erzähle ich da, als von dem, was bald passieren wird.« Marguerite Duras) -- die allein in der Hingabe an ihren eigenen, ganz persönlichen Gott, ihrem Shorty würden andere sagen, die Kraft findet, sich zu der Tat zu entschließen, vor der andere, die an einen ganz anderen Gott glauben, zurückschrecken. Sie tötet Holofernes und rettet ihre Stadt. - Die Überlieferung ist eine der vielen jüdischen Helden- bzw. Wundergeschichten, in denen immer davon die Rede ist, dass, lässt man es nur darauf ankommen, das Unmögliche durchaus möglich werden kann ...
Sprecher:Ernst Jacobi (Merlin)
Otto Sander (Der Teufel)
Hans-Peter Hallwachs (König Artus)
Herbert Knaup (KönigArtus als Kind)
Kirsten Block (Königin Ginevra)
Sylvester Groth (Sir Lancelot)
Philipp Schepmann (Parzival)
Beate Kiesant (Blanchefleur)
Gudrun Ritter (Herzeloide)
Rufus Beck (Sir Mordred)
Wolfgang Sörgel (Sir Kay)
Siemen Rühaak (Sir Gawain)
Hilmar Eichhorn (SirAgrawain)
Heinrich Giskes (Sir Girflet)
Walter Renneisen (Knappe)
Susanne Bard (Jeschute)
Werner Tritzschler (Dagobert, der Müllmann)
Katharina Palm (Hanne)
Horst Mendroch (Clown)
Christian Redl (Der Sänger)
Daten zu Lothar Trolle:geboren: 22.01.1944
Vita: Lothar Trolle (* 22. Januar 1944 in Brücken) ist ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Hörspielautor und Übersetzer.

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Erstsendung: 21.01.2014
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Treffer 20 von insgesamt 36
Titel: Julia und ihr Leutnant oder...bis daß der Tod euch scheidet
Autor: Akos Nemeth
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Peter Groeger
Bearbeitung: Sigrid Schleede
Übersetzer: Maria Mayer-Szilágyi
Alexander Stillmark
Inhalt: Nun steht er seit einem Jahr auf der Straße und wartet auf Gelegenheitsjobs, der Leutnant Ferenc Kovacs, den sie aus der Armee entlassen haben, weil er beim illegalen Waffenhandel erwischt wurde. Kovacs hat Glück. Er hat Julia, die Tänzerin in einem Nachtlokal ist. Sie versucht den Absturz aufzuhalten. Trotzdem haben beide keine Chance. Am Ende findet sich eine alte Dienstpistole ... Eine bittere Tragödie, deren Figuren mit ihren kriminellen Energien und hilflosen Rettungsversuchen dem sozialen Chaos und dem rasanten Werteverfall nur wenig entgegenzusetzen vermögen.
Sprecher:Vadim Glowna (Cortese)
Andreas Grothgar (Polizist 1)
Paul Herwig (Polizist 2)
Christian Schramm (Polizist 3)
Sven Heiß (Polizist 4)
Toni Arjeton Osmani (Jan)
René Heinersdorff (Nino)
Regine Vergeen (Angela)
Peter Lerchbaumer (Gioacchino)
Frauke Poolman (Moderatorin)
Horst Mendroch (Provenzano)
Andreas Laurenz Maier (Angelo)
André Felgenhauer (Giuseppe)
Maja Schöne (Mariangela)
Ernst August Schepmann (Salvatore)
Hansjoachim Krietsch (Simone)
Hans-Rolf Fuchs (Marino)
Hans Schulze (Riina)
Volker Lippmann (Arbeiter 1)
Paul Faßnacht (Arbeiter 2)
Daten zu Akos Nemeth:Vita: Akos Nemeth, geboren 1964 in Szekefehervar, studierte in Budapest Literaturgeschichte und Geschichte. Er lebt als freischaffender Dramatiker und Übersetzer. "Julia und ihr Leutnant" wurde im ungarischen Nationaltheater aufgeführt, 1993 als Hörspiel und 1994 als Fernsehspiel in Ungarn ausgestrahlt.
Erstsendung: 10.04.1996
Datenquelle(n): dra
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    11. Januar 2015
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