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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 108
Kriterien: Sprecher entspricht 'Christoph Bantzer' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: A las cinco de la tarde. Atemlose Stille
Autor: Alfred Behrens
produziert in: 2001
produziert von: NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Alfred Behrens
Inhalt: Nach Texten von A. L. Kennedy

"Ein akustischer, ein literarischer Stierkampf - Tauromachie als Radiophonie. Eine Collage aus Texten von A. L. Kennedy, Michel Leiris, Federico Garcia Lorca und Paul Nizon mit Stierkampf-Geräuschen aus der Arena - aufgenommen mit DAT-Walkman und Richtmikrophon. Auf dem Hintergrund der BSE- und MKS-Massentiertötungen entwirft das Hörspiel ein akustisches Ritual von Klang-Schritten, von Gedanken-Schritten auf den tierischen Tod zu, auf den Tod überhaupt. So steht im Zentrum die kultische Simulation der Todes-Erfahrung, ihre emotionale Durchdringung, die sich abzeichnet in einer Abfolge von Körper-Figuren, in einer Abfolge von Denk-Figuren. Dabei wird nicht nur die Ritualisierung des Todes erzählt, sondern auch das Zeremonial der Erotik. Eine Katharsis von Ängsten und Lüsten als verfremdeter akustischer Prozess. Das Hörspiel lädt ein zu einem Gedanken-Spiel über ein archaisches Kräftemessen zwischen Mensch und Tier." (Alfred Behrens)
Sprecher:Nadja Martina Schulz (Kennedy)
Christoph Bantzer (Nizon)
Christian StandtkeThomas Morris (Leiris)
Daten zu Alfred Behrens:geboren: 30.06.1944
Vita: Alfred Behrens (* 30. Juni 1944 in Hamburg-Altona) ist ein deutscher Schriftsteller und Regisseur, Hörspiel- und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.12.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 2 von insgesamt 108
Titel: Abends - besonders sonnabends
Autor: Peter Ronild
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Übersetzer: Michael Günther
Sprecher:Hannelore Elsner (Das Mädchen)
Christoph Bantzer (Der Mann)
Josef Meinertzhagen (Kellner Niemand)
Arno Görke (Ein Polizist)
Frank Barufski (Ein Autofahrer)
Lothar Ostermann (Ein Taxifahrer)
Erstsendung: 06.12.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 108
Titel: Acqua Alta
Autor: Donna Leon
produziert in: 1999
produziert von: WDR; DLR; SDR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Barbara Frischmuth
Übersetzer: Monika Elwenspoek
Inhalt: Venedig im Februar: Der Himmel grau und diesig, das Wasser schwappt knietief über den Markusplatz. Commissario Guido Brunetti vermag den Straßen und Plätzen, die nur noch mit hohen Gummistiefeln zu passieren sind, nur geringe Reize abzugewinnen. Aber Verbrechen geschehen - auch in Venedig - bei jedem Wetter und sie müssen bei jedem Wetter aufgeklärt werden. Anlaß zur Verbrecherjagd gibt ein brutaler Überfall auf eine in Venedig lebende amerikanische Archäologin und China-Expertin. Bevor der Commissario dem zwielichtigen Kunsthändler, mit dem die Amerikanerin ein Treffen vereinbart hatte, auf den Zahn fühlen kann, wird dieser tot aufgefunden, erschlagen mit einem antiken Ziegel. Bald schon ist Commissario Brunetti einem weltweit agierenden Kunstschmugglerring auf der Spur und muß wieder mal seinen politischen Scharfsinn, seinen weltmännischen Charme und all seine Gelassenheit aufbieten, um Licht in die dunklen Machenschaften zu bringen und gegen die öffentliche Verkommenheit zu bestehen.
Sprecher:Hannelore Hoger (Erzählerin)
Brunetti: Christoph Bantzer (Commissario)
Hille Darjes (Paola)
Wolfgang Hinze (Patta)
Mark Oliver Bögel (Vianello)
Verena von Behr (Elettra Zorzi)
Donata Höffer (Flavia Petrelli)
Corinna Kirchhoff (Brett Lynch)
Peer Jäger (Carrara)
Christoph Eichhorn (Salvatore)
Martin Schwab (La Capra)
Elmar Roloff
Claus Boysen
Abak Safaei-Rad
Karl-Friedrich Seraphim
Adolph Spalinger
Daten zu Donna Leon:geboren: 28.09.1942
Vita: Donna Leon, geboren 1942, verließ mit 23 Jahren New Jersey, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Seit 1965 lebt sie ständig im Ausland, war als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London tätig und an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Venedig.
Erstsendung: 23.01.1999
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 108
Titel: Allah hat hundert Namen
Autor: Günter Eich
produziert in: 1979
produziert von: SRF
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Robert Bichler
Komponist: Hans Moeckel
Inhalt: In diesem (seinem Lieblings-) Hörspiel hat Günter Eich sein zentrales Motiv wieder aufgegriffen: die Suche nach dem letzten Sinn des Lebens. Hakims Bemühen, den hundertsten Namen Allahs zu erfahren, jenes Wort, das Wesen und Geheimnis der Welt entschlüsselt, gerät zu einer Irrfahrt durch Geschichte und Kultur von Orient und Okzident. Die anmutige, poetische Geschichte voller Paradoxien, Anspielungen und Irrtümern erhält eine Lösung von hintergründiger Listigkeit: Hakim erkennt, dass die Ereignisse, die ihn auf seiner Suche begleiteten, bereits Übersetzungen des 100. Namens von Allah waren. Seither sieht er in allem schönen und Guten den Namen des Propheten.
Sprecher:Christoph Bantzer (Hakim)
Herlinde Latzko (Fatime
Peter Ehrlich (Stimme des Propheten)
Peter Oehme (Imam von Alamut)
Peter Kner (Jüngling)
Johannes von Spallart (Monsieur Dupont)
Hanna Burgwitz (Madame Dupont)
Jodoc Seidel (Kellner)
Inigo Gallo (Wirt)
Katja Kessler (Wirtin)
Rosel Schäfer (Jeanine)
Beatrice Föhr-Waldeck (La patronne)
Inge Bahr (Ninon)
Max Helfer (Bankbeamter)
Renate Schroeter (Odette)
Wolfgang Stendar (Botschafter)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

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Treffer 5 von insgesamt 108
Titel: Alle sind an allem schuld
Autor: Elke Riegert-Heidenreich
produziert in: 1972
produziert von: BR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Heinz Günther Stamm
Inhalt: Geschichte einer typischen Studentenehe bis zu ihrem Scheitern
Sprecher:Cordula Trantow (Ute Schlümer)
Christoph Bantzer (Thomas Eder)
Hans Cossy (Dr. Herbert Eder)
Ruth Hellberg (Gertrud Eder)
Thomas Piper (Martin)
Gudrun Genest (Frau Schlümer)
Christine Wodetzky (Marianne)
Erstsendung: 11.05.1972
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 108
Titel: Altersglühen oder Speed Dating für Senioren
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2011
Autor: Jan Georg Schütte
produziert in: 2010
produziert von: NDR
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Jan Georg Schütte
Inhalt: Wie flirte ich, wenn ich keine Illusionen mehr habe oder: wie flirte ich mit einer gehörigen Portion Lebenserfahrung? Kann man im Alter in Liebesdingen noch einmal ganz neu anfangen? Sechs einsame Herrschaften im Alter zwischen 70 und 80 Jahren möchten raus aus ihrer Einsamkeit und trotz oder gerade wegen ihres fortgeschrittenen Alters jemanden kennen lernen, mit dem sie die letzten Jahre ihres Lebens verbringen können. Zu diesem Zweck haben sie sich zu einem Speed Dating angemeldet, eine Veranstaltung, bei der sich eine größere Anzahl von Männern und Frauen in kürzester Zeit möglichst viel über sich austauschen. Die Figuren, ihre Biographien und ihre Geschichten werden für dieses Hörspiel mit den Darstellern zusammen in Improvisationen gefunden. Vorgeführt wird die alltägliche Praxis des Speed Datings, die auf der Annahme gründet, die ersten Sekunden einer Begegnung seien maßgeblich in Sachen Liebe.
Sprecher:Christoph Bantzer (Konstantin Wartenberg)
Brigitte Buhre (Hannelore Fiand)
Hille Darjes (Elke Wolkow)
Theo Froehlich (Wolfgang Biehl)
Nicole Heesters (Jacoba Kisch)
Peter Maertens (Knut Koogmann)
Katharina Matz (Veronika Stenzel)
Hannes Stelzer (Achim Meier)
Peter Striebeck (Günther Wand)
Angelika Thomas (Birgit Johannsen)
Jan-Georg Schütte (Moderator)
MusikerEnsemble: Jourist Quartett Musiker: Eduard Tachalov (Violine) Jakob Neubauer (Bayan) Efim Jourist (Bayan) Christian Schulz (Gitarre) Johannes Huth (Kontrabass)
Daten zu Jan Georg Schütte:geboren: 1962
Vita: Jan Georg Schütte, geboren 1962 in Oldenburg, Schauspieler, Theater- und Filmregisseur, hat sich einen Namen gemacht mit Kinofilmen, die er mit hochkarätigen Schauspielern in freier Improvisation entwickelte. Mit dem NDR Hörspiel produzierte Schütte 2010 "Seitenspringer"; für "Altersglühen oder Speed Dating für Senioren" erhielt er 2011 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Auch seine Hörspiele entstehen aus Improvisationen der Schauspieler. Wolfgang Seesko, geboren 1970 in Hamburg, studierte Musik- und Kunstwissenschaft in Oldenburg und beschäftigt sich seit 2001 mit dem Genre Hörspiel. Er arbeitet als freier Radiojournalist und -regisseur.
Erstsendung: 13.03.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 108
Titel: An Sohnes Statt
Autor: Henry Slesar
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Mi Jepsen-Föge
Komponist: Harald Banter
Inhalt: Jackie Smith wird aus dem Gefängnis entlassen. Sein erster Weg führt zu Mrs. Collins, der Mutter eines anderen Gefangenen. Jackie hat versprochen, ihr schöne Grüße auszurichten, sobald er draußen ist. Mrs. Collins macht ihm den Vorschlag, im Zimmer ihres Sohnes zu wohnen, solange dieser noch einsitzt. Außerdem verspricht sie, wie eine Mutter für Jackie zu sorgen. Es stellt sich bald heraus, daß ihre Motive ganz und gar nicht uneigennütziger Natur sind.
Sprecher:Ursula Langrock
Annemarie Rocke-Marks
Christoph Bantzer
Bernd M. Bausch
Wilhelm Grimm
Bodo Primus
Daten zu Henry Slesar:geboren: 12.06.1927
gestorben: 02.04.2002
Vita: Henry Slesar (* 12. Juni 1927 in New York (NY); † 2. April 2002 ebenda), geboren als Henry Schlosser, war ein US-amerikanischer Werbetexter, Thriller-, Krimi- und Science Fiction-Autor, Dramatiker und Drehbuchautor deutsch-russischer Herkunft.

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Erstsendung: 14.06.1965
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 108
Titel: Auch der Tod hat seine Zeit
Autor: Ivor Wilson
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Frank E. Hübner
Komponist: Stan Regal
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Eigentlich haben Chefinspector James Johnson und sein junger Kollege Sergeant Collins genug zu tun mit dem Fall der zwei kleinen Mädchen, die seit sechsunddreißig Stunden als vermisst gelten. Doch als die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Alison Adams sich an die Polizei wendet, weil die Alarmanlage ihres Hauses von einem Unbekannten lahm gelegt worden ist und sie sich bedroht fühlt, fahren sie doch persönlich zum Haus des TV-Stars, um sich die Sache einmal näher anzusehen. Tatsächlich zeigt sich bald, dass Alisons Furcht keineswegs das Ergebnis ausschweifender Fantasie, sondern durchaus berechtigt ist. Die selbstbewusste und patente Frau erhält schon seit längerem Drohanrufe, hinter denen offenbar eine große kriminelle Energie steckt. Bei Nachforschungen bestätigt sich der Verdacht, dass es sich bei den Anrufen um zwei verschiedene Personen handeln muss. Eine von ihnen ist ein gefährlicher Psychopath, der Alison, ihre Assistentin Josie und die beiden Polizisten in einen mysteriösen Fall hineinzieht, der sich unaufhaltsam einem tempo- und actionreichen Finale nähert.
Sprecher:Jenny Gröllmann (Alison)
Rolf Becker (Vic)
Nina Weniger (Joesie)
Ulrich von Bock (Johnson)
Benjamin Utzerath (Collins)
Christoph Bantzer (Anderson)
Irene Kleinschmidt (Cross)
Andreas Grothgar (Alex)
Kurt Glockzin (Charlton)
Nicholas Bordeaux (Polizeizentrale)
Hans-Werner Leupelt (Jack)
Ulla Sachse (Mutter)
Gottfried Mehlhorn (Constable)
Daten zu Ivor Wilson:Vita: Ivor Wilson, der als Marineflieger im Zweiten Weltkrieg schwere Verbrennungen erlitt, war bis zu seiner Pensionierung 1984 als Lehrer und Dozent für Kunst, Politik und Ökonomie tätig. Wilson hat sich seit 1962 als Verfasser von Kriminalromanen, Kurzgeschichten und zahlreichen Hörspielen, die im In- und Ausland gesendet wurden, einen Namen gemacht. Auch in den Hörspielprogrammen der ARD ist Wilson regelmäßig vertreten.
Erstsendung: 06.05.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 108
Titel: Auf eigene Rechnung
Autor: Ludvik Askenázy
produziert in: 1964
produziert von: RB; HR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Jiri Horcicka
Übersetzer: Carmen Melicharová
Inhalt: Am Morgen nach seinen vierzigsten Geburtstag hat Jaroslav Pokscheftel, Bediensteter im Statistischen Amt, ein merkwürdiges Erlebnis: ein Telefongespräch reißt Herrn Pokscheftel aus dem Schlaf. Das Gespräch wird zunächst wieder unterbrochen, bis sich etwas später eine jugendliche Stimme meldet und sich als sein eigenes Ich im Alter von 17 Jahren zu erkennen gibt. Der Mann führt mit dem Jungen ein längeres Gespräch über all das, was in den Jahren, die zwischen ihnen liegen, geschehen ist. Das Gespräch mit der Erinnerung wird erst beendet, als das Fräulein vom Amt die Wiederherstellung der vorübergehend unterbrochenen Verbindung meldet und mit Tante Anna aus Neutitschein die Gegenwart wieder von Herrn Pokscheftel Besitz ergreift.
Sprecher:Christian Rode (Herr Pokscheftel)
Christoph Bantzer (Pokscheftel)
Heinz Klevenow (Herr Hähnchen)
Edith Herdegen (Mutter)
Marlene Riphahn (Anna)
Günter Stoll (Willi)
Maria Häussler (Hanni)
Theo Staats (Telefonist)
Christine Born (Telefonistin)
Daten zu Ludvik Askenázy:geboren: 24.02.1921
gestorben: 18.03.1986
Vita: Ludvík Aškenazy (* 24. Februar 1921 in Teschen; † 18. März 1986 in Bozen) war ein tschechischer Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor.

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Erstsendung: 06.11.1964
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 108
Titel: Aus dem Augenleidenbuch: Eine Mystifikation
Autor: Edwin Ortmann
produziert in: 1987
produziert von: NDR; SDR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Und was das ist - eine Mystifikation? Eine in der Realität erzeugte Illusion, die ihrerseits diese Realität beeinflußt, verändert. Liebe - eine Mystifikation? Und wenn die Liebe Selbstbetrug ist? Ein Schein im Sein? Ein mörderisches Spiel? Eine Inszenierung nach Strich und Faden? Der Liebe wegen... ...wird ein Kurzsichtiger Vater erschossen. der Sohn sich - in eine Blattlaus. ...spielt Katharina - Russisch Roulette. ...verkauft Anita - Porzellantränen. ...macht Martin aus seinem Freund Arne einen Spaziergänger, einen Seiltänzer zwischen Sein und Schein. "Weißt du denn, wo die Liebe spazierengeht? Ohja, die Made im Speck deines Herzens!... und wenn sie sich den ersten Blick erfindet, Liebe auf den ersten Blick- ein einziges Augenleiden! Wo der Mensch sowieso schon an inneren und äußeren Sehschwächen leidet, an Hornhautverkrümmungen, an diesem blinden Fleck auf der Netzhaut...". Das Hörspiel "Aus dem Augenleidenbuch..." spielt aus diesem blinden Fleck heraus...". In einer echten Haarnadelkurve, grinste der Rennfahrer und brauste noch einmal - in Zeitlupe- in den Tod." Man lebt gefährlich - und Faselhannes, wer da sagt, Sprache, Geschichten, Erfindungen könnten nicht die Welt verändern.
Sprecher:Christoph Bantzer (Arne)
Gisela Trowe (Mutter)
Matthias Ponnier (Martin)
Angelika Thomas (Anita)
Matthias Breitenbach (Jürgen)
Axel Brunken (Guntram)
Kay Möller (Helmut)
Erla Prollius (Ota)
Günther Dockerill (Taxifahrer)
Christian Moritz Montenbruck (Kind)
Patrick Grabe (Kind)
Sascha Pollok (Kind)
Jan Hannemann (Kind)
Mike Boysen (Kind)
Daten zu Edwin Ortmann:geboren: 05.03.1941
Vita: Edwin Ortmann, 1941 in München geboren, studierte Sprachen in England, Frankreich und Spanien und arbeitete als Übersetzer an der Sorbonne. Seit 1965 arbeitet er als freier Übersetzer, er lebt jetzt als Schriftsteller in München. Edwin Ortmann veröffentlichte neben Lyrik und Essays die Erzählungen "Phönix" und "Die Wunde kehrt ins Messer zurück", sowie die Hörspiele "Phönix oder Das Spiel mit dem Feuer" und "Die rundeste Geschichte von der Welt", das nach seiner Ursendung 1984 zum "Hörspiel des Monats" gewählt wurde.

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Erstsendung: 18.04.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 108
Titel: Bahnsteig 4
Autor: Jiri Horcicka
produziert in: 1967
produziert von: NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Jiri Horcicka
Übersetzer: Karol Reif
Inhalt: Zwei Männer, deren jeder auf dem nächtlich-einsamen Bahnsteig eine Frau erwartet, sprechen miteinander, bevor der Expreßzug einläuft. Einer der beiden hat eine schwere Enttäuschung hinter sich, wie gern besäße er noch die Unbefangenheit des andern. Eine schlichte und menschlich überzeugende Fabel, dargeboten in einer schlichten und überzeugenden künstlerischen Form. (Pressetext 1967)
Sprecher:Herbert Fleischmann (1. Mann)
Christoph Bantzer (2. Mann)
Renate Heilmeyer (Frauenstimme)
Willy Witte (Lautsprecherstimme)
Erstsendung: 28.10.1967
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 108
Titel: Begebenheiten
Autor: Jan Rys
produziert in: 1965
produziert von: RB
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: Vier Szenen zum Zuhören

- Begebenheit von der zweieinhalbfachen Mutter und der falschen Milchfrau
- Begebenheit von dem erfinderischen Friseur, der fürliebenden Fürsorgerin und der berufsmäßigen Ehefrau
- Begebenheit von einem Offizier mit Sehnsucht und dem Dichter ohne Glieder
- Begebenheit von den sieben perfekten Jünglingen und den sieben perfekten Mädchen

Jan Rys hat vier Satiren auf überdrehte Verhaltensweisen zu einem Hörspiel zusammengefaßt, das deutliche Anklänge an absurde Darstellungsvorgänge erkennen läßt. Die einzelnen Stücke tragen folgende Titel: 1. Begebneheit von der zweieinhalbfachen Mutter und der falschen Milchfrau 2. Begebenheit von dem erfinderischen Friseur, der fürliebenden Fürsorgerin und der berufsmäßigen Ehefrau 3. Begebenheit von einem Offizier mit Sehnsucht und dem Dichter ohne Glieder 4. Begebenheit von den sieben perfekten Jünglingen und den sieben perfekten Mädchen
Sprecher:Siegfried Wischnewski (Erzähler)
Maria Krasna (Frau Überda)
Trudik Daniel (Frau Kat)
Richard Münch (Meister Panherz)
Ingeborg Christiansen (Frau Helga)
Deli Maria Teichen (Schwester Marthe)
Hans Helmut Dickow (Florian Bauch)
Günther Neutze (Major Viehwart)
Christoph Bantzer (Fizz)
Giselheid Hönsch (Bibi)
Daten zu Jan Rys:geboren: 1931
Vita: Jan Rys, 1931 in Mährisch-Ostrau geboren, besuchte deutsches und tschechisches Gymnasium, floh 1948 nach Wien, ging 1949 nach Deutschland. Am Abendgymnasium in Kassel absolvierte er Deutsch-Studien. Seit 1951 lebt Jan Rys als freier Schriftsteller, zunächst i n Hamburg und dann in Wien. Neben einem Roman, Bühnenstücken, Fernsehspielen und Features schrieb Jan Rys vor allem Hörspiele.
Erstsendung: 23.11.1965
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 108
Titel: Besichtigung einer Stadt
Autor: Otto Heinrich Kühner
produziert in: 1963
produziert von: RB
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Miklós Konkoly
Inhalt: Ein junger Ausländer fährt in die Bundesrepublik, um das Grab seines im Krieg gefallenen Vaters aufzusuchen. Aber anstatt dem Auftrag seiner unversöhnlichen Mutter treu zu bleiben, die ihn auf die Reise schickte, damit sein Anblick die Männer dort strafe und beschäme, gerät er in immer engeren Kontakt zu den Menschen, die er antrifft. Statt des Trennenden sieht er das Verbindende, die gleichen Probleme hier wie dort. Er verliebt sich in ein junges Mädchen und gewinnt Freunde. Das Ziel seiner Reise erreicht er nicht, stattdessen beschließt er, in Deutschland zu bleiben.
Sprecher:Hans Caninenberg (Erzähler)
Edith Heerdegen (Mutter)
Heinz Drache (Er)
Ida Krottendorf (Sie)
Christoph Bantzer (Junger Mann)
Ursula Burg (Erste Frau)
Susanne Eggers (Zweite Frau)
Edgar Radloff (Erster Mann)
Herbert Leonhard (Zweiter Mann)
Herbert Steinmetz (Dritter Mann)
Günter Stoll (Vierter Mann)
Bernd Wiegmann (Fünfter Mann)
Daten zu Otto Heinrich Kühner:geboren: 10.03.1921
gestorben: 18.10.1996
Vita: Otto Heinrich Kühner (* 10. März 1921 in Teningen-Nimburg (Breisgau); † 18. Oktober 1996 in Kassel) war ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 18.08.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 108
Titel: City-City
Autor: Klaus Stephan
produziert in: 1989
produziert von: NDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Komponist: Jürgen Dluzniewski
Inhalt: Die Dun­Dun­Trommel der Yoruba ist von allen afrikanischen Trommeln die bemerkenswerteste, denn sie kann singen und sprechen; wer sie beherrscht, hat auch Gewalt über die Empfindungen der Menschen. Doma Akwe ist ein hübscher junger Mann. Er ist Bauer und lebt mit seiner Verlobten Yetunde in einem kleinen Dorf. Eines Tages kommt Afolábi in Doma Akwes Dorf. Afolábi ist ein Künstler auf der Dun­Dun­Trommel und erzählt mit ihr wunderschöne Geschichten von dem herrlichen Leben in der großen Stadt. Doma Akwe nimmt seine Geschichten begierig in sich auf, und von nun an träumt er nur noch von der wunderbaren Stadt, bis die Dorfbewohner ihn auslachen und ihn City-City nennen. Schließlich verläßt er sein Dorf und wandert in die weit entfernte Stadt. Dort trifft er Betty Abe, Besitzerin der Fortune Bar und schön wie der Tod. Beide verfallen einander und bleiben zusammen, und aus Doma Akwe, dem Bauern, wird City-City, ein eleganter Lebemann, der die Kunden der Bar zum Trinken und Glücksspielen verleitet. In einem Kampf auf Leben und Tod besiegt er Afolábi, den Trommler, der einmal Betty Abes Geliebter war und für sie über Land zog mit seiner Trommel, um dumme Bauern in die Stadt und die Fortune Bar zu locken. Nun muß City-City mit der Dun­Dun Trommel fortgehen und von seiner Liebe singen, zu der er nie mehr zurückkehren kann. Mit unseren Worten, aber in einem uns fremden Tonfall erzählt der Autor eine Fabel über das afrikanische Dilemma zwischen der eigenen Kultur und den Verlockungen einer anderen Zivilisation.
Sprecher:Grete Wurm (1. Erzählerin)
Tatja Seibt (2. Erzählerin)
Nina Danzeisen (3. Erzählerin)
Hans Kremer (Afolábi)
Hermann Lause (Der Tod)
Dietmar Mues (Chief Oriodá)
Rüdiger Kirschstein (Doma Akwe)
Ingrid van Bergen (Bett Abe)
Marion Breckwoldt (Die kleine Fette)
Curt Bock (Genosse Max)
Christoph Bantzer (Peter Shegun)
MusikerAnnegret Baier Manfred Kniel Shantiprem
Erstsendung: 24.02.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 108
Titel: Crusaders / Kreuzfahrer
Autor: Stefan Heym
produziert in: 2003
produziert von: MDR
Laufzeit: 274 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Caren Fischer
Übersetzer: Werner von Grünau
Inhalt: Juni 1944. Die Amerikaner sind in der Normandie gelandet. Der junge Walter Bing, noch als Kind aus Deutschland emigriert und jetzt Sergeant einer Propagandaeinheit, hat oft Mühe, bei den Befragungen deutscher Gefangener objektiv zu bleiben. Doch während sein Vorgesetzter, Lieutenant Yates, von seinem Chef, Major Willoughby, den Auftrag hat, ein vom kommandierenden General Farrish angefordertes Flugblatt abzulehnen, will Bing sich der Aufgabe stellen. Auch die Journalistin Karen Wallace interessiert sich für das Flugblatt, und verwirrt in der Propagandaeinheit nicht nur den jungen Sergeant. Während Bing sich damit herumschlägt, die moralische Überlegenheit der amerikanischen Demokratie greifbar zu machen und die Deutschen zur Kapitulation zu überreden, demütigt der chauvinistische Küchenchef Sergeant Dondolo die eigenen Leute. Auch der Chef der Operationsabteilung mokiert sich über die von Bing auf dem Flugblatt formulierten Ideale. Doch General Farrish setzt sich durch: am Nationalfeiertag der Amerikaner wird er das Flugblatt zu den Deutschen schießen.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Erzähler)
Felix Eitner (Lieutenant David Yates)
Sebastian Rudolph (Sergeant Walter Bing)
Peter Fitz (General Farrish)
Christian Berkel (Major Clarance Willoughby)
Wolfgang Condrus (Mister Crerar)
Christoph Bantzer (Korporal Abramovici)
Udo Kroschwald (Captain Victor Loomis)
Ingo Hülsmann (Sergeant Dondolo)
Matthias Koeberlin (Soldat Preston Thorpe)
Reiner Heise (Soldat Tolachian)
Leslie Malton (Karen Wallace)
Natascha Kespy (Pauline)
Blandine Costaz (Manon)
Alain Jadot (Monsieur Poulet)
Nathalie Karanfilovic (Madame Poulet)
Daten zu Stefan Heym:geboren: 10.04.1913
gestorben: 16.12.2001
Vita: Stefan Heym (geboren am 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; gestorben am 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.12.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 108
Titel: Das Buch der Fragen
Autor: Edmond Jabès
produziert in: 2005
produziert von: NDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Komponist: Kai-Uwe Kohlschmidt
Dan Pelleg
Dramaturgie: Henning Rademacher
Übersetzer: Henriette Beese
Inhalt: Jabès "Buch der Fragen" ist ein "récit eclaté", ein aus Bruchstücken bestehender Erzählzyklus. Ein "Buch des Eingedenkens", wie Jabès selber über sein zentrales Werk bemerkt, "auf unentrinnbare Fragen nach dem Sehen, nach dem Wort, nach der Freiheit, nach der Wahl, nach dem Tod antworten imaginäre Rabbiner, deren Stimme die meine ist". Sie verkörpern jene Themen, die Jabès lebenslang umschrieben hat: Exil, Fremde, Diaspora und ein Leben aus Schrift, Dichtung und Sprache. Und da ist die Liebesgeschichte zwischen Sarah und Yukel, eine Geschichte, die erzählerisch nur angedeutet werden kann. So karg, schlicht und trotzdem sinnlich sich der diskursive Text auf den ersten Blick darbietet, so überraschend verwandelt er sich in dunkle Rätsel. Der tief in der jüdischen Mystik verwurzelte "Kabbalist aus dem Quartier Latin" lässt jedes Wort auf seine Tragfähigkeit, Angemessenheit und Mehrdeutigkeit hin überprüfen, wobei immer wieder "die Erfahrung einer Art Fülle des Schweigens" zu spüren ist. Die Hörspieladaption lädt ein zu einer audiophonen Reise ins Buch. "Denn in dem was geschrieben wird, fehlt meine Stimme, und ich glaube an sie". (E. Jabès)
Sprecher:Otto Mellies (Schriftsteller)
Jens Wawrczeck (Yukel)
Jule Böwe (Sarah)
Florian Lukas (Schriftgelehrter 1)
Christoph Bantzer (Schriftgelehrter 2)
Traugott Buhre (Schriftgelehrter 3)
MusikerDan Pelleg (Singstimme) Marko E. Weigert (Singstimme) Danielle Schneider (Singstimme)
Daten zu Edmond Jabès:Vita: Edmond Jabès (1912-1991) wurde als Sohn jüdischer Eltern in Kairo geboren. Der Aphoristiker, Parabeldichter und Erzähler zählt neben René Char, Michel Leiris, Maurice Blanchot u.a. zu den großen Denkern der französischen Literatur. Er musste Ägypten 1957 während der Suez-Krise verlassen und lebte bis zu seinem Tod im französischen Exil in Paris. Sein literarisches Werk, das jüdisches Sprach- und Weltverständnis verbindet, kreist um das zentrale Thema, "die Schrift reden zu lassen". Neben dem "Buch der Fragen" (1963-1973) gehört "Das Buch der Ähnlichkeiten" (1976-1980) zu seinen Hauptwerken. 1987 erhielt er Frankreichs "Grand Prix national de la póesie."
Erstsendung: 05.10.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 108
Titel: Das Buch der schönen Stimmen
Autor: Elisabeth Bohde
Matthias Kaul
produziert in: 1996
produziert von: NDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Elisabeth Bohde
Matthias Kaul
Komponist: Matthias Kaul
Inhalt: "Dieses Hörspiel ist der Versuch, ein Buch hörbar zu machen, also das Erlebnis der Lesens ins Hören zu übertragen. Das Thema des Buches - und damit auch des Hörspiels - ist die gesprochene und geschriebene Sprache. Nachdem wir uns erst mit dem Wesen der Schreibkultur beschäftigt hatten, stellten wir fest, daß mit jedem neuen Medium auch die Denkweisen der Menschen neue Möglichkeiten erhielten. Dieser Gedanke konnte allerdings in einem Hörspiel nur untergründig präsent sein. So entschieden wir uns für das Spiel mit dem sprechenden Buch, für eine Figur, an deren Lesen wir teilhaben, nämlich die Leserin, für Zitate von Edmond Jabes über das Schreiben, die bevorzugt im Moment des Blätterns zu hören sind, für ein kleines O-Ton-Inventar der geläufigsten Redeweisen, eine 'sprechnde Bibliographie' und andere Schreib- und Lesetexte. Begleitet wird das Lesen vom 'Ach des Buches', das, was man nicht in Sprache fassen kann, was aber Sprache durchaus bewirkt: Die Seufzer, die Nervosität, der Ärger, die Aufrichtung, die im Buch stecken. Das Hörspiel ist ein Plädoyer für die Sprache, für die wunderbare Sprache, die zwischen uns steht." (Die Autoren)
Sprecher:Hille Darjes (Die Leserin)
Christoph Bantzer (Das Buch)
Thorsten Schütte (Das Ach des Buches)
MusikerMatthias Kaul
Daten zu Elisabeth Bohde:geboren: 1957
Vita: Elisabeth Bode, geboren 1957 in Flensburg, studierte angewandte Theaterwissenschaft in Aix-en-Provence und ist seit 1979 Workshopleiterin im Bereich Körpererfahrung und Improvisation in Scheersberg. Seit 1980 Regiearbeiten. 1982 gründete sie die Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg.
Daten zu Matthias Kaul:geboren: 1949
Vita: Matthias Kaul, geboren 1949 in Hamburg, war zunächst Rock- und Jazzschlagzeuger, absolvierte dann ein Studium und erwarb das Solistenexamen. Er hat zahlreiche Film- und Theatermusiken sowie Hörspiele, Klanginstallationen und CD's produziert.
Erstsendung: 29.01.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 108
Titel: Das Buch Hiob
Autor: N. N.
produziert in: 1962
produziert von: SWF
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Roland H. Wiegenstein
Sprecher:Hannes Messemer (1. Erzähler)
Wolfgang Büttner (2. Erzähler)
Christoph Bantzer (3. Erzähler)
Erstsendung: 21.04.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 108
Titel: Das Foucaultsche Pendel
Autor: Umberto Eco
produziert in: 1990
produziert von: WDR; BR
Laufzeit: 227 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Richard Hey
Komponist: Matthias Thurow
Übersetzer: Burkhard Kroeber
Inhalt: "Da endlich sah ich das Pendel". An einem Juninachmittag des Jahres 1984 entdeckt Verlagslektor Casaubon im Pariser Conservatoire des Arts et des Métiers jenes Pendel, mit dem Léon Foucault 1850 die Rotation der Erde nachgewiesen hat. Mit diesem Instrument, das alsbald auf mysteriöse Weise verschwindet, hat die Gewißheit der modernen Physik begonnen - und von dessen Metrik hängt sie auch weiterhin ab. Was diesem Erlebnis folgt, sind nicht minder mysteriöse Bewegungen, Pendel und Kreise, mit denen die Geschichte des Abendlandes ausgezirkelt wird und was entsteht, ist ein Geschichtenwerk von enzyklopädischer Dimension, ein neues "Buch der Bücher", ein dichtes Organogramm der Fantastik. Daß dies nicht ohne Spannung, nicht ohne Liebe und nicht einmal ohne Mord verläuft - dafür steht der Autor gut, der mit seinem Erfolgsroman "Der Name der Rose" Millionen Leser, Kinogänger und nicht zuletzt Radiohörer hierzulande und auf der ganzen Welt in seinen Bann geschlagen hat."
Sprecher:
offen
Agliè: Christoph Bantzer
Amparo: Doris Plenert
Ardenti: Otto Sander
Bramanti: Aljoscha Sebald
Casaubon: Matthias Haase
Diotallevi: Christian Brückner
Jacopo Belbo: Karl Michael Vogler
Junge Frau: Anja Niederfahrenhorst
Junger Mann: Viktor Neumann
Lia: Jutta Lampe
Lorenza Pellegrini: Anne-Marie Kuster
Lorenza: Doris Plenert
Männliche Stimme: Thomas Lang
Oberst Ardenti: Otto Sander
Alter Mann: Wolfgang Haubner
Daten zu Umberto Eco:geboren: 25.01.1932
gestorben: 19.02.2016
Vita: Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont, + 19. Februar 2016) ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.12.1990
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 108
Titel: Das Haus in Oneida
Autor: Lars Gustafsson
produziert in: 1974
produziert von: NDR; BR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Horst Loebe
Bearbeitung: Horst Loebe
Komponist: Uwe Gronostay
Übersetzer: Hans-Peter Naumann
Inhalt: Das amerikanische 19. Jahrhundert ist reich an utopischen Experimenten mit der Gesellschaft. Die Ideen kamen in der Regel aus Europa, Die praktischen Voraussetzungen schuf die Neue Welt selbst durch ih ren Reichtum an Grund und Boden, ihre soziale Durchlässigkeit und ihre im Vergleich zu europäischen Verhältnissen sehr weitgehende Toleranz. In der ideellen Konzeption verbinden sich meist Frühsozialismus und religiöse Oberzeugung: Die Grundstruktur ist fast überall die gleiche: Eine Gruppe von Menschen, vereint durch eine gemeinsame Idee, zieht sich aus dem normalen sozialen Gefüge zurück, kauft ein Stück Land und einige Gebäude, die hinreichend groß sind, um sie alle notdürftig aufzunehmen, gemeinsame Mittel werden zusammengelegt, oder Förderer schießen Geld zu, und der Versuch, in einer neuen Form menschlicher Gesellschaft zu leben, nimmt seinen Anfang. - Eine Kommune hielt sich länger als alle anderen: Oneida. Sie bestand zwischen 1851 und 1881 Die Voraussetzungen für Oneida waren von besonderer Art. Eine dieser Voraussetzungen-war John Humphrey Noyes, der Gründer von Oneida, eine Mischung aus Prophet, Gesellschaftsreformer, Futurologe und Seeleningenieur. Er war so vielseitig, daß er sich wie ein Vexierbild ausnahm.
Sprecher:Dieter Hufschmidt (Berichterstatter)
Herbert Steinmetz (1. Stimme)
Charlotte Schellenberg (2. Stimme)
Karin Eickelbaum (3. Stimme)
Angela Schmid (Edith Wackers)
Christoph Bantzer (Charles Cragin)
Heinz Schimmelpfennig (Mr. Towner)
Hermann Schomberg (Professor Mears)
Charles Brauer (Dr. Lewis)
Ulrich Matschoss (Mr. Noyes)
Andrea Grosske (Mrs. Simpson)
Jochen Striebeck (Butler)
Günter König (Boston)
Joachim Wichmann (Sewell Newhouse)
Karl Ulrich Meves (Sekretär)
Herbert Mensching (Mr. Burnham)
Heide Grübl (Lily)
Karin Buchali (Marion)
Werner Schumacher (Robinson)
Knut Hinz (Freitag)
Karl Heinz Gerdesmann (Regisseur)
Ricarda Benndorf (Joyceline Jackson)
Daten zu Lars Gustafsson:geboren: 17.05.1936
gestorben: 03.04.2016
Vita: Lars Gustafsson, geboren 1939 im schwedischen Västerås, studierte zunächst in Uppsala, später in Oxford. Er beschäftigte sich mit der Philosophie Wittgensteins und promovierte mit einer Arbeit über "Sprache und Lüge". Als Stipendiat des DAAD lebte er 1973/74 in Westberlin, wo er Kontakt zu Enzensberger, Frisch, Johnson und Grass hatte. 1983 wurde er, auch aus Protest gegen die schwedische Sozialbürokratie, amerikanischer Staatsbürger und lehrt seither an der University of Austin, Texas.

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Erstsendung: 20.01.1974
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 0,8733 Microsekunden.
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1548115947
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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