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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 52
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Titel: Abwärts
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 1984
produziert von: BR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Hartmut Kirste
Inhalt: Ein Alptraum, den wohl jeder kennt: Der Aufzug bleibt stecken. Nicht genug, daß man achtzig Meter über dem Erdboden schwebt - auch die körperlichen und geistigen Ausdünstungen der Leidensgefährten können zur Qual werden. Denn in der drangvollen Enge der Aufzugkabine ist auch für die einfachsten Umgangsformen kein Raum mehr. Über dem Abgrund tun sich Abgründe auf...
Sprecher:Rolf Castell
Thomas Reiner
Enzi Fuchs
Franziska Stömmer
Oskar Eckmüller
Walter Fitz
Willy Schultes
Rolf Straub
Christine Neubauer
Fritz Straßner
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 20.09.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 52
Titel: Affenmond und Nachtigallensonne oder Von den Königreichen der Träume und dem Freistaat der Philosophie
Autor: Cyrano de Bergerac
produziert in: 1953
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Rolf Wilhelm
Inhalt: Cyrano de Bergerac, der als Raufbold und Duellant gefürchtete Dichter und Freigeist mit der großen Nase, attackierte in seinem von 1642-1650 entstandenen utopischen Doppelroman "Die Reise zu den Mondstaaten und Sonnenreichen" mit Esprit und Witz die Dogmen und das Weltbild seiner Zeit. Noch immer gilt - gegen die Erkenntnisse des Kopernikus - die Erde als Mittelpunkt des Sonnensystems und der Mensch als die Krone der Schöpfung.

"Verkehrte Welt", vertraut der in einer Prismenkugel aufgestiegene Cyrano seinem als Aufzeichnungsgerät benutzten Kristall an. Den Mondbewohnern gilt die Erde als unbedeutender Mond. Auf der Sonne gilt bereits das Menschsein als todeswürdiges Verbrechen, erfährt er im Reich der Vögel. Und nur dort finden die großen Philosophen von Platon bis Descartes als Unsterbliche ihr ewiges Refugium.

Cyranos postum unter dem Titel "L'autre monde" ("Die andere Welt") publiziertes utopisches Werk hat nachhaltig Swift, Voltaire und andere Vertreter der "Voyages imaginaires" beeinflusst.
Sprecher:Käthe Gold (Gabriele Dambrone)
Friedrich Schönfelder (Paul Madina)
Elinor von Wallerstain (Baronin von Fonay)
Alexander Trojan (Baron von Anderlan)
Friedrich Domin (Dr. Christopher)
Sepp Nigg (Lambert Buchta)
Maria Stadler (Fräulein Bielesreuther)
Alexander Malachowsky (Anton)
Anneliese Benz (Fiorella)
Heinz Leo Fischer (Albert Mörtl)
Daten zu Cyrano de Bergerac:geboren: 06.03.1619
gestorben: 28.07.1655
Vita: Savinien Cyrano de Bergerac eigentlich Hector Savinien de Cyrano (* 6. März 1619 in Paris; † 28. Juli 1655 in Sannois, Val d’Oise), war ein Vorläufer der Aufklärung und französischer Schriftsteller, der zwei fantastische Romane über Reisen zu Mond- und Sonnenbewohnern schrieb.

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Erstsendung: 26.01.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 52
Titel: Agonie
Autor: Thomas Kling
produziert in: 1996
produziert von: SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Gedichte
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: »Agonie« ist ein ausschließlich aus Gedichten von Thomas Kling zusammengestelltes Hörstück, das sich in drei Teile gliedert: Einer einleitenden, in ihrem bei aller verzweifelten Schärfe fast burlesken Charakter an einen mittelalterlichen Totentanz erinnernden Hinführung zum Hauptteil, der Auseinandersetzung zwischen erinnerndem, die Erinnerung vergegenwärtigendem und gleichzeitig die Moderne reflektierendem lyrischem Ich, und schließlich dem auf die Agonie nicht nur des biografischen, sondern in der Folge auch des lyrischen Ichs, also die Agonie der Sprache zutreibenden Schlussteil.

Heinz von Cramer etabliert in seinem »Versspiel« neben der Sprache, die dadurch allerdings nie ihrer Autonomie beraubt wird, eine zweite, eine musikalische Welt, die Thomas Klings Sprachwelt auf ihre ganz eigene Weise reflektiert.
Sprecher:Jürg Löw (Stefan Arland)
Alexa Wiegand (Daniela Lerdon)
Jochen Nix (Georg Krestan)
Olga Heinz (Bona Lisa)
Rainer Bock (Dr. Blanko)
Daten zu Thomas Kling:Vita: Thomas Kling (1957-2005), geboren in Bingen und gestorben in Neuss, war mit seinem provokanten Umgang mit dem Material der Sprache, auch mit seinen Sprachperformances, eine der wichtigen Stimmen der deutschen Gegenwartslyrik. Seit 1977 bis zu seinem frühen Tode veröffentlichte er zahlreiche und viel diskutierte Gedichtbände.
Erstsendung: 09.11.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 52
Titel: Anna Marx und der Kaviar
Anna Marx (Folge 3)
Autor: Christine Grän
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Genre: Krimi
Regie: Ursula Langrock
Inhalt: Anna Marx, Klatschtante beim Bonner WOCHENMAGAZIN, groß und üppig, rothaarig und trinkfest, mit starken Neigungen zu detektivischen Nebenjobs, sitzt diesmal selbst in der Patsche. Sie soll geklaut haben! Und zwar Kaviar - zwei Dosen! Das behaupten die Hausdetektive eines Supermarktes: Braun und Lausitz. - Alle, denen Anna diese Begebenheit voller Zorn erzählt, schlagen schamhaft die Augen nieder, raten ihr, das Bußgeld zu bezahlen. Sogar ihr Rechtsanwalt meint das. Empörend ist für sie jedoch, daß Philipp Handke, jener verheiratete Biedermann, den Anna nun mal liebt, ihren Unschuldsbeteuerungen nicht zu glauben scheint. Die Angst vor Skandal in Bonn ist groß. Annas Mutter Caroline, gerade aus Hamburg zu Besuch, ist da anders gestrickt. Am Ende hält Anna Marx doch wieder die Fäden in der Hand, indem sie einen Skandal entlarvt, als dessen Opfer sie zunächst ausersehen war.
Daten zu Christine Grän:geboren: 18.04.1952
Vita: Christine Grän, geboren 1952 in Graz, hat - vergnüglich Gift versprühend - die Szene der Fake-Promis und Geldmänner aufs Korn genommen. Nach der Kriminalkommissarin Anna Marx ist ihr mit Felicitas Wondraschek eine weitere Frauenrolle geglückt, die gleichermaßen Spannung und Witz, Nachdenklichkeit und Schwung in die Handlung bringt. Christine Grän war nach ihrem Studium Redakteurin bei einer Bonner Tageszeitung. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. Der WDR sendete zuletzt von ihr "Anna Marx und die Mörderin" (2000).

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Erstsendung: 06.10.1991
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 52
Titel: Auf den Flügeln von Adlern
Autor: Dieter Philippi
produziert in: 1987
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Burkhard Schmid
Inhalt: Vom Vater hätte er lernen können, wie man mit ruhiger Hand auf Lebendiges schießt, von der Mutter, wie man beherzt aus Demut Macht gewinnt, vom Großvater, wie man zur richtigen Zeit die günstigen Geschäfte macht, von der Geliebten, wie man aus guten Gründen das Leben liebt, von den Freunden, wie man die Zeichen erkennt und rechtschaffen nutzt... Hätte er gelernt, als es noch was zu lernen gab, dann müßte er jetzt nicht im schmuddeligen Trench durchs nächtliche L.A. hetzen, um jene Unterlagen aufzusprüren, die ihm beweisen, daß er nicht den falschen Mann jagt, wenn er hinter sich her ist.
Sprecher:Nina Danzeisen (Alice Abendschön)
Klaus-Peter Grap (Ihr Bruder Achim, Stimme des Buchstabens A)
Peter Striebeck (Der Vater Arnold Abendschön/König Arnold der 88ste)
Rosemarie Fendel (Tante Thea/Die Gräfin)
Otto Sander (Direktor Donner/Ritter Donnerhelm)
Charles Wirths (Klassenlehrer Kümmel/Ritter Kümmelhau)
Wolfgang Reinsch (Gobert/Goberich)
Ernst H. Hilbich (Hudel/Hudelan)
Peter Jochen Kemmer (Kerkerwache)
Joachim Jung (Chor der Buchstaben)
Bruno Schaeffner (Chor der Buchstaben)
Franz-Michael Schwarzmann (Chor der Buchstaben)
Klaus Steiger (Chor der Buchstaben)
Daten zu Dieter Philippi:geboren: 1955
Vita: Dieter Philippi, geboren 1955 in Stupbach/Rheinland-Pfalz, lebt in Konstanz. Er studierte allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaften in Mainz, Zürich und Berlin; seit 1990 ist er freier Schriftsteller und schrieb ab 1992 acht Hörspiele für verschiedene Sender, so unter anderem "Auf allen Vieren", "Die Fernzüge", "Pücklers Raumdeutung" und zuletzt "Das erste Stück".
Erstsendung: 15.12.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 52
Titel: Auf der Suche nach dem Kopfsystem
Autor: Paul Scheerbart
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Einige Episoden aus Paul Scheerbarts Roman "Lesabéndio"

Paul Scheerbart hat in Zeiten debütiert, als der Naturalismus das Feld beherrschte. Sein Ansatz kann als Gegenentwurf verstanden werden und wendet die naturalistische Tugend der Präzision auf Erzählstoffe an, die nicht dem Gegebenen verhaftet sind. Unbeeindruckt von der Autorität des Tatsächlichen entwirft er neue Welten, in denen sich für alte Probleme der Erdbewohner schwindelerregende Lösungen ergeben - bis hin zur Aufhebung der Sterblichkeit. So in seinem Hauptwerk, dem 1913 erschienenen Asteroiden-Roman "Lesabéndio", der vom schwerelosen Leben der Pallasianer handelt. Heinz von Cramer hat diesen unirdischen Wesen, die schon die utopische Phantasie eines Walter Benjamin beflügelt haben, eine eigene Sprache gegeben, die auf stimmlicher Mimesis beruht.
Sprecher:Erik S. Klein (Hannes Bender)
Elsa Grube-Deister (Gertrud Bender)
Frank Lienert (Jan)
Katarina Tomaschewsky (Carola)
MusikerDie Quikkojaner
Daten zu Paul Scheerbart:vollständiger Name: Paul Carl Wilhelm Scheerbart
geboren: 08.01.1863
gestorben: 15.10.1915
Vita: Paul Carl Wilhelm Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15. Oktober 1915 in Berlin), auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner.

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Erstsendung: 09.08.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 52
Titel: Aus den letzten Tagen künftiger Erde
Auszeichnungen (1):Robert Geisendörfer Preis: 1987
Autor: Heinz von Cramer
Christian Wagner
produziert in: 1991
produziert von: SDR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Votivtafeln zu einer bäuerlichen Apokalypse aus Texten Christian Wagners

Dieses Hörspiel, das Heinz von Cramer aus Texten des Warmbronner Dichters Christian Wagner zusammengestellt hat, der lange Zeit bestenfalls ein Geheimtip war unter Liebhabern und Kollegen, wie etwa Hermann Hesse oder Peter Handke, und der erst in letzter Zeit eine Art Renaissance erfährt, ist ein in seiner Schlichtheit ebenso seltenes wie tief anrührendes Gewebe aus Apokalypse und Utopie, bäuerlichem Alltag und dessen poetischer Überhöhung, aus Volksnähe und einsamer Dichtermelancholie. Nicht die tönern-pathetischen Reden beschwören hier noch einmal die Schönheit und Schrecken der Welt und ihrer Bewohner; es sind die schlichten, die stillen Verse Christian Wagners, der uns die Welt durch seine Augen zeigt: genau beobachtet, mit Liebe und Aufmerksamkeit für alles Lebendige und voll Schmerz über schon Verlorenes oder noch zu Verlierendes.
Sprecher:Christian Schulz (Bowsie)
Eva Ingeborg Scholz (Mrs. Sparbrook)
Leo Bardischewski (Mr. Bardsley)
Jasmin Tabatabai (Nicola)
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

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Daten zu Christian Wagner:geboren: 05.08.1835
gestorben: 15.02.1918
Vita: Christian Wagner, eigentlich Christian Friedrich Wagner, (* 5. August 1835 in Warmbronn (heute zu Leonberg); † 15. Februar 1918 in Warmbronn) war ein deutscher Schriftsteller und Kleinbauer.

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Erstsendung: 13.09.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 52
Titel: Ball-Spiele oder im Herzen der Worte
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2000
Autor: Hugo Ball
produziert in: 1973
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Zwölf Klangtableaus

"Die Nervensysteme sind äußerst sensibel geworden. Absoluter Tanz, absolute Poesie, absolute Kunst -: gemeint ist, daß ein Minimum von Eindrücken genügt, um außergewöhnliche Bildformen hervorzurufen. Alle Welt ist medial geworden: vor Angst, vor Schreck, vor Qual, oder weil es keine Gesetze mehr gibt - wer weiß es?" Der Dada-Begründer Hugo Ball, der dies mitten im Ersten Weltkrieg notierte, hatte sich in einem Romanprojekt seine eigene Reaktionsform für die Zeitläufte geschaffen, für die es keinen gemeinsamen Nenner gab. Bizarr und phantastisch, beängstigend und mit schallendem Gelächter, weihevoll ausschreitend und ins Leere tappend, salbungsvoll und mit moquanter Ironie agieren die Figuren auf diesen spiegelglatten Erzähltableaus, lassen die Worte purzeln und fangen sie auf. Gegen die Autorität des Tatsächlichen haben diese Verbalartisten und verzweifelten Weltverdreher vieles einzuwenden und können doch weder Halt noch Distanz finden. Der episodenreiche Roman wurde für den publizistisch engagierten Kriegsgegner Hugo Ball nach Kriegsausbruch zum inneren Kaleidoskop der Jahre 1914-1920.
Sprecher:Thomas Kasten
Lore Johannsen
Susanne Ruppik
Herbert Stefan
Guido Wieland
Ernst Zeller
Michael Pawlik
Klaus von Pervulesko
Johannes Schütz
Jenny Kitzesch
Johanna Lindinger
Günther Arnswald
Hilke Ruthner
Charles Elkins
Herbert Stefan
Michael Totz
Michael Pawlik
Angelika Stefan, Thomas Kasten, Isabella Schwinghammer, Michael Öhner, Andreas Beens
Daten zu Hugo Ball:geboren: 22.02.1886
gestorben: 14.09.1927
Vita: Hugo Ball (* 22. Februar 1886 in Pirmasens; † 14. September 1927 in Sant’Abbondio-Gentilino, Schweiz) war ein deutscher Autor und Biograf. Außerdem war er einer der Mitgründer der Dada-Bewegung und ein Pionier des Lautgedichts.

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Erstsendung: 14.09.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 52
Titel: Berg meines Jammers
Autor: Hubert Witt
produziert in: 2001
produziert von: MDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Eine Collage nach Texten von und über Christian Friedrich Daniel Schubart

"Er war schon damals seiner schlechten Sitten und seines ungezähmt sarkastischen Witzes wegen berüchtigt. Unstreitig ein Mann von Genie, der die Liste der unglücklichen Gelehrten vermehrt." So Wielands Urteil über Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-91), Dichter und Journalist, dem weniger sein ausschweifender Lebenswandel als die scharfe Gesellschaftskritik in seinen Gedichten und in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift "Deutsche Chronik" zum Verhängnis wurde. 1777 verschwand Schubart auf Befehl des württembergischen Herzogs Carl Eugen in der Festung Hohenasperg. Zehn Kerkerjahre wurde Schubart auf dem Hohenasperg gefangen gehalten. Das Hörspiel fügt seine leidenschaftlichen, expressiven Selbstaussagen zu halluzinatorischen Monologen und Dialogen. Am historischen Fall wird Zeitliches wie Überzeitliches sichtbar: die Zerstörbarkeit eines Menschen und seine Widerstandskraft.
Sprecher:Jürgen Holtz (Fred Kowinski)
Reiner Heise (Leonard, Freds Sohn)
Horst Bollmann (Walter, Freds Freund)
Gudrun Ritter (Rosalinde, Freds Haushälterin)
Susann Thiede (Die neue Haushälterin)
Daten zu Hubert Witt:Vita: Hubert Witt, 1935 in Breslau geboren, lebt in Leipzig. Germanistikstudium, Verlagslektor, zeitweilig Lehrer im Hochschuldienst. Initiator des Leipziger literarischen Herbstes, Mitglied des Sächsischen Kultursenats. Nachdichtungen von Lyrik, Aufsätze zur Literatur. Herausgeber u.a. von "Der Fiedler vom Ghetto" (Jiddische Lyrik aus Polen); "Erinnerungen an Brecht"; "Thinking It Over" (30 Stories from the GDR); "Die nicht erloschenen Wörter" (Westdeutsche Lyrik seit 1945).
Erstsendung: 26.03.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 52
Titel: Das Engelslachen
Autor: Daniela Fischerová
produziert in: 1967
Regie: Dieter Carls
Übersetzer: Karl-Heinz Jähn
Inhalt: Übersetzt aus dem Tschechischen

Prag im Jahre 1953: Die an den Rollstuhl gefesselte Julia gerät in eine Situation, aus der sie keinen Ausweg mehr weiß. Im Rückblick erzählt die inzwischen Siebzigjährige von den schrecklichen Geschehnissen. Ohne die einfältige und herzensgute Dadul und die optimistische Studentin Vánja hätte sie nach dem Tod der Mutter und der politisch motivierten Inhaftierung ihres Vaters kaum eine Überlebenschance gehabt. Obwohl die beiden Frauen Julia selbstlos helfen, ist sie voller Todessehnsucht. Freude empfindet sie erst, als Emila bei ihr auftaucht, um Französischunterricht zu nehmen. Schnell wird sie Julias Vertraute. Doch als Daduls und Vánjas Warnungen vor dieser Person sich als begründet erweisen und deren Bruder als Mitarbeiter des Geheimdienstes entlarvt wird, ist ihre Verzweiflung um so größer.
Daten zu Daniela Fischerová:geboren: 13.02.1948
Vita: Daniela Fischerová (* 13. Februar 1948 in Prag) ist eine tschechische Dramatikerin und Prosaistin.

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Erstsendung: 25.09.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 52
Titel: Der automatische Anrufbeantworter
Autor: Michel Bory
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Burkhard Schmid
Übersetzer: Ulrike Prasse
Inhalt: Eine Sekretärin kommt nach einigen Urlaubstagen in ihr Büro zurück. Beim Abhören des Anrufbeantworters meldet sich immer wieder ein Moussa aus Djemali, der sie unbedingt sprechen möchte. Sie kann sich garnicht erklären, was dieser Moussa von ihr will. Die hilferufenden Anrufe werden immer drängender, immer verzweifelter. Und allmählich erinnert sie sich an einen Afrikaurlaub, dann auch an Moussa. Aber was soll sie machen? Sie ist verwirrt, und die anderen "dringenden" Anrufe auf dem Anrufbeantworter lassen sie nicht zur Ruhe kommen.
Sprecher:Daniel Kasztura (Kadeju)
Ricarda Benndorf (Eliza)
Maria Gräfe (Agnetta)
Alois Garg (Kambi)
Curt Bock (Awane)
Ilse Strambowski (Judith)
Erstsendung: 10.01.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 52
Titel: Der King
Autor: Hermann Moers
produziert in: 1990
produziert von: HR
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Jürgen Dluzniewsky
Inhalt: Scharf beobachtete Szenen aus dem deutschen Disco- und Drogenmilieu. Ein junger Mann, der mit seinem Mini-Transporter eilige Arzneimittel ausfährt, will rasch zu Geld kommen und überhaupt der Größte werden als Rauschgift-Lieferant, durch den Handel mit Kokain und anderen Delikatessen, was ein böses Ende nimmt.
Sprecher:Peter Fricke (Born)
Ulrich Wildgruber (Strindberg)
Lukas Ammann (Lagercrantz)
Nina Danzeisen (Madeleine)
Willem Menne (Breuer)
Walter Renneisen (Reppert)
Heidemarie Rohweder (Helga)
Marita Marschall (Rosel)
Dagmar Casse (Monika)
Siemen Rühaak (Zeisig)
Werner Klein (Malzahn)
Bodo Primus (Hübel)
Daten zu Hermann Moers:geboren: 31.01.1930
Vita: Hermann Moers (* 31. Januar 1930 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 14.09.1987
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 52
Titel: Der Mann, der Hunde liebte
Autor: Raymond Chandler
produziert in: 1984
produziert von: DLF; WDR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Komponist: Igor Strawinski
Dramaturgie: Klaus Schmitz
Übersetzer: Wilm W. Elwenspoek
Inhalt: Als Privatdetektiv Ted Carmady in die saubere kleine Stadt an der Pazifik-Küste kommt, hat er nichts weiter vor, als nach einem Mädchen zu suchen, das von Zuhause weggelaufen ist. Viel weiß er nicht über sie, außer daß sie ihren Hund Voss bei sich hat, der nach einem deutschen Jagdflieger benannt ist. Als erstes findet er den Hund. Von dem Mädchen keine Spur. Als zweites findet er heraus, daß in der sauberen kleinen Stadt nicht die Verbrecher gejagt werden, sondern die, die Verbrecher jagen. Ausgerechnet ein überall gesuchter Bankräuber bewahrt ihn davor, von der Polizei erschossen zu werden. Das Mädchen findet er am Ende in einem schwimmenden Spielkasino außerhalb der Zwölf-Meilen-Zone, sie will partout nicht nach Hause zurück. Der Hund Voss ist es der im letzten Augenblick den korrupten Polizeichef erledigt.
Sprecher:Lothar Blumhagen
Gustl Halenke
Peter Lieck
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Udo Schuster; Christiane Köhler
Daten zu Raymond Chandler:geboren: 23.07.1888
gestorben: 26.03.1959
Vita: Raymond Thornton Chandler (* 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois; † 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

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Erstsendung: 24.07.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 52
Titel: Der Tod des Vergil
Autor: Hermann Broch
produziert in: 1976
produziert von: SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Die Romandichtung Hermann Brochs vom Sterben des römischen Dichters Vergil stellt eine unendliche Annäherung an die Grenze des Lebens dar. Sie beschreibt überwiegend in einem inneren Monolog die letzten 18 Stunden im Leben des Verfassers der "Aeneis" von der Ankunft des siechen Dichters in Brundisium bis zum Verschwinden "jenseits der Sprache" und vollzieht sich in vier Stufen (Wasser - die Ankunft, Feuer - der Abstieg, Erde - die Erwartung, Äther - die Heimkehr). Heinz von Cramer hat aus diesem monumentalen, alle Dimensionen sprengenden Sprachkunstwerk ein "Meer von Sprache" (Heinz von Cramer) gemacht. Er erweist sich mit dieser subtilen "Sprechsymphonie" erneut als Meister der Hörspiel-Metamorphose.
Sprecher:Dieter Kirchlechner John Campo
Xenia Pörtner Judy Campo
Axel Malzacher Christopher Campo
Alexander Grill Ralph
Gerd Kunath Inspektor Morris
Gerti Fricke Miss Begg
Heidemarie Rohweder Betty
Renate Redetzky Telefonistin
Daten zu Hermann Broch:geboren: 01.11.1886
gestorben: 30.05.1951
Vita: Hermann Broch wurde am 1. November 1886 als Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten in Wien geboren und ist am 30. Mai 1951 als Emigrant in New Haven, USA. gestorben. Er wechselte 1928 vom Textilfabrikanten zum Schriftsteller, studierte Mathematik, Philosophie und Psychologie. Seine Hauptwerke sind: "Die Schlafwandler" (Trilogie, 1931-1932); "Der Tod des Vergil" (Roman, 1945); "Die Schuldlosen" Roman in 11 Erzählungen (1950) sowie "Hofmannsthal und seine Zeit" (Essay, 1951).

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Erstsendung: 07.07.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 52
Titel: Der Triumph der Nächstenliebe oder Aus dem Leben eines allzeit hilfsbereiten Menschen
Autor: Jan Potocki
produziert in: 2008
produziert von: HR; SWR
Laufzeit: 107 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Louise Eisler-Fischer
Maryla Reifenberg
Inhalt: "In der 'Handschrift von Saragossa' des Grafen Potocki gibt es eine Randfigur, die nur sporadisch in Erscheinung tritt... ein gewisser geborener Intrigant und Schmarotzer namens Don Rochus Busqueros. Ich fand nun diese Figur dermaßen interessant, daß es mich reizte, die Skizze auszuführen zu einem richtigen Gemälde, zum Porträt eines Lebens... Der erste Teil befaßt sich mit Privathändeln, der zweite mit der hohen Politik. Aber alles stets aus der Perspektive des Intriganten... Wichtig war mir bei dieser an wunderlichen Charakterzügen so reichen Person... eine besondere Art von schwarzem Humor, der die Burleske immer wieder umschlagen läßt in tiefe Melancholie und eine gewisse, sehr spanische Düsterkeit - die dann ihrerseits wieder umschlagen ins beinah Schwankhafte." (Heinz von Cramer)
Sprecher:Ernst Jacobi (Erzähler)
Hans-Michael Rehberg (Richter Di)
Peter Fitz (Meister Kalebasse)
Rudolf Wessely (Wei Zheng)
Wolfram Koch (Hauptmann Xiu)
Traugott Buhre (Lang Liu)
Irina Potapenko (Farn)
Fritz Lichtenhahn (Obereunuch)
Renate Schroeter (Hortensie)
Jaschka Lämmert (Tochter der Hortensie)
Sascha Icks (Prinzessin)
Udo Schenk (Wen Dong/Palastaufseher)
Marian Funk
Heinrich Giskes
Stefko Hanushevsky
Lin Ye
Daniel Gloger
Uwe Koschel
Rao Fu
Matthias Scheuring
Daten zu Jan Potocki:vollständiger Name: Jan Nepomucen Graf Potocki
geboren: 08.03.1761
gestorben: 02.12.1815
Vita: Jan Graf Potocki, 1761 in Pikow als Sproß einer berühmten polnischen Familie geboren, galt schon zu Lebzeiten als etwas wunderlicher Sonderling und Gelehrter. Er war Geschichts- und Altertumsforscher und Kenner zahlreicher orientalischer Sprachen. Als Geheimrat des Zaren Alexander unternahm er ausgedehnte Reisen, ehe er 1815 seinem Leben selbst ein Ende setzte. Die "Handschrift von Saragossa", neben wissenschaftlichen Arbeiten sein einziges dichterisches Werk, entstand zwischen 1803 und 1815 nach dem Vorbild von "1001 Nacht" und dem "Decamerone". Heinz von Cramer, der Verfasser des Hörspiels, 1924 in Stettin geboren, hat sich als Erzähler und Librettist, vor allem aber als Funk- und Filmregisseur einen Namen gemacht. Für sein Hörspiel "Aus den letzten Tagen künftiger Erde" erhielt er den "Robert-Geisendörfer-Preis 1987".

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Erstsendung: 03.01.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 52
Titel: Die Obdachlosigkeit der Fische
Autor: Wilhelm Genazino
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: "Im Zentrum meines Hörspiels 'Die Obdachlosigkeit der Fische' steht eine nicht mehr junge Frau, die eine Art Erfahrungspanik durchlebt. Eines Spätnachmittags, während des Heimwegs vom Büro, wird die Frau plötzlich gepackt von der Sehnsucht nach dem Meer. Eingemischt in diese Sehnsucht sind eine Menge verwirrender Gefühle; im Mittelpunkt steht der Eindruck der Frau, daß sie sich zu weit von ihrer Kindheit entfernt hat und immer noch weiter entfernt, wodurch sie in eine innere Heimatlosigkeit einwandert. Obwohl die Frau schon mitten in dieser Erfahrung lebt, will sie sie nicht hinnehmen, und das heißt, sie macht Erfahrungen mit der Erfahrung selber. Die Sehnsucht nach dem Meer ist vielleicht ein Ausweg aus diesem Konflikt, eine symbolische Tröstung. Aber das schreibe nur ich, nicht die Frau..." (Wilhelm Genazino)
Sprecher:Thomas Piper (Steve Freefall)
Katharina Palm (Nova Vallance)
Christian Berkel (Larry Ormsby)
Hans Josef Eich (W. W. Ormsby)
Wolfgang Höper (David Brackett)
Michael Habeck (Grant Fernie)
Stefan Wigger (Tonbin Denvier)
Charles Wirths (Doc MacPhail)
Horst Raspe (Mr. Rymer)
Hanno Meyer (Roy Kamp)
Daten zu Wilhelm Genazino:geboren: 22.01.1943
Vita: Wilhelm Genazino, geboren 1943 in Mannheim, arbeitete nach dem Abitur als freier Journalist, war bis 1971 Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt/M. und lebt heute als freier Schriftsteller in Heidelberg. Er erhielt mehrere Preise. Er schrieb Romane, Essays und zahlreiche Hörspiele, u.a. "Langsam abfließendes Wasser" (1998).

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Erstsendung: 09.12.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 52
Titel: Die Verwandlung
Autor: Franz Kafka
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Horror
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Stan Regal
Inhalt: "Was ist mit mir geschehen? Wenn ich den Kopf ein wenig hebe, sehe ich meinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dem sich die Bettdecke kaum noch halten kann, und viele klägliche dünne Beinchen lugen darunter hervor, geradezu hilflos flimmern sie einem vor den Augen, auch scheint es, daß ich auf einem panzerartig harten Rücken liege, alles in allem könnte man meinen, daß ich mich in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt hätte." Ein Alptraum, der mit dem Erwachen beginnt. In der Hörspielfassung von Heinz von Cramer - 90 Jahre nach Entstehung der Erzählung - erhält dieser monströse Befreiungsakt aus einem freudlosen Leben in eine qualvolle Käfer-Existenz erschreckende Präsenz.
Sprecher:Tilly Lauenstein (Sylvia Mellish)
Horst Bollmann (Herb Mellish)
Klaus Herm (Dr. Weinberger)
Gerd Duwner (Mickey Mussolini)
Christian Brückner (Luigi Mussolini)
Klaus Mehrländer (Guido Mussolini)
Nana Spier (Coco)
Harry Wüstenhagen (Synchronstimme: Georg San)
Regine Lamster (Synchronstimme: Ann Baxter)
Arnold Marquis (Synchronstimme: Orson Welles)
Klaus-Peter Grap (Polizist)
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
Erstsendung: 02.06.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 52
Titel: Eigeninitiative unerwünscht
Neues aus dem Knast (Folge 12)
Autor: Heinz W. Geisenberger
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Manfred Hess
Inhalt: Viele Menschen haben schon mit einfachsten Formen der Höflichkeit größte Schwierigkeiten. Ein Beispiel dafür ist die offenbar rückläufige Tendenz, den hinter geschlossener Türe zurückgezogenen Mitmenschen durch Anklopfen vom bevorstehenden Eintreten eines anderen zu unterrichten. Diese bedrohte Kulturtradition wahrte bislang ein wenig die Intimsphäre der Familienmitglieder, Kollegen, ja sogar der Beamten in ihren Amtsstuben. Daß solches nicht mehr selbstverständlich ist, belegte jüngst ein Prozeß, der um die Wahrung dieses kleinen Stücks Menschenwürde geführt worden ist. Im Knast gab es solche Achtung nie. Wo kämen wir da hin, wenn der Schließer anklopfte, bevor er durch den Spion guckt. Ein bißchen Macht muß selbst der Büttel haben. Und sei es nur die, den Ohnmächtigen jederzeit kontrollierend aufschrecken zu dürfen.
Sprecher:Lara Beckmann
Daniel Fischer
Hanna Franck
Bernt Hahn
Joachim Jung
David Liske
Konstantin Marsch
Andreas Rupniak
Mirjam Sommer
Michael Speer
Margarita Wiesner
Dolores Winkler
Erstsendung: 08.12.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 52
Titel: Eine Art Mord
Autor: Olwynne MacRae
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Robert Schnorr
Inhalt: Eine Familie wie aus dem Bilderbuch, Fassade klar, Teilnahme am Gemeindeleben untadelig, engagiert im Schulwesen - nett, freundlich, gut situiert, Eine Klapperschlange hört man zischen, dann das beruhigend flüsternde "scht....scht" einer männlichen Stimme. Dazwischen das schwach protestierende "nein" eines Kindes. Während die Mutter der achtjährigen Jillie, die diese Geräusche alptraumartig wahrnimmt, an einem Schulprojekt zum Thema "Kindesmißbrauch" teilnimmt, setzt ihr Mann seine Tochter mit Geschenken und subtilen Drohungen unter Druck, ihr "gemeinsames Geheimnis" unter keinen Umständen zu verraten. Als schließlich das Kind den Mut findet, sich einer Freundin der Mutter anzuvertrauen, zerbricht das Glashaus der Wohlanständigkeit. Olwynne Macrae, 1928 in England geboren, jetzt neuseeländische Staatsangehörige und Mutter von neun Kindern, arbeitete schon in England für die BBC, in Neuseeland für das Fernsehen und ist seit einigen Jahren ausschließlich als freie Schriftstellerin tätig. Die Autorin, deren Hörspiel "Leid tragen" (1. Preis des New Yorker Radio Play Festivals 1988) der WDR 1990 produziert hat, stellt sich damit erneut einem Thema, das Menschsein auch in seinen dunkelsten Dimensionen ausleuchtet.
Sprecher:Am Mikrophon: Max Volkert Martens
Am Mikrophon: Viktor Neumann
Am Mikrophon: Britta Steffenhagen
Im O-Ton: Oliver Augst
Im O-Ton: Katharina Bihler
Im O-Ton: Stefan Scheib
Im O-Ton: Frieder Butzmann
Im O-Ton: Werner Klippert
Daten zu Olwynne Macrae:Vita: Olwynne Macrae, gebürtige Engländerin, international renommierte neuseeländische Hörspielautorin, zahlreiche Stücke für Radio New Zealand, die BBC und das australische Radio.
Erstsendung: 28.02.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 52
Titel: Eine Sommergeschichte
Autor: Rita Erben
produziert in: 2001
produziert von: SR; DKultur
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Eberhard Klasse
Bearbeitung: Christoph Gahl
Inhalt: Eine Frau fährt mit dem Zug über drei Grenzen. Mit jedem Grenzübertritt kommt sie ihrer Sommergeschichte mit Hans näher, vor der sie fliehen will.
Sprecher:Stephan Szasz (Peter)
Sona Mac Donald (Mutter)
Erstsendung: 27.05.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Abfragedauer: 0,8239 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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