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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 34
Kriterien: Sprecher entspricht 'Christiane Roßbach' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ... Zirkus ist Musik ist Zirkus ...
Autor: Wiebke Matyschok
produziert in: 1994
produziert von: RB
Laufzeit: 45 Minuten
Inhalt: Eine Zirkusfantasie frei nach Kafkas Erzählung "Auf der Galerie": die zarte Kunstreiterin, der brutale Zirkusdirektor, der traurige Galeriebesucher - Schein? Wirklichkeit? Manege frei! Das Gedankenspiel beginnt. Musik marsch! Die Kunstreiterin galoppiert im Kreis. Eine Dickhäuterin trompetet im Dreivierteltakt. Eine Seiltänzerin balanciert in schwindelnder Höhe. Großkatze Ludwig verweigert Kunststücke ... - zum Entsetzen des Zirkus - direktors Arturo Toscanelli, der durch das Programm führt und dabei von drei Clowns gestört wird!
Sprecher:Jürgen Thormann (Niagara)
Axel Wandtke (Likör)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 34
Titel: Bedrich Smetana - Die Moldau
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 2014
produziert von: HR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Genau genommen sind Komponisten Geschichtenschreiber, und so »erzählt« Bedřich Smetana die Märchen und Geschichten rund um seine böhmische Heimat und die Moldau in Tönen. Die Musik beschreibt, wie aus den zwei sprudelnden Quellen ein kleiner Bach und später der majestätische Fluss wird, der gemächlich an der Burg Vyšehrad in Prag vorbeifließt. Das musikalische Hörspiel „Die Moldau“ von Markus Vanhoefer verwandelt die ausdrucksvolle Musik Smetanas in Worte zurück: Erzählt wird, begleitet von den wichtigsten Motiven der Musik, vom Barden Lumir und dem verfressenen Tanzbären Tanec. Auch gefährliche Rabenmänner und verliebte Nymphen sowie der Komponist Bedřich Smetana selbst tauchen auf.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Nebe)
Martin Engler (Schmoll)
Hanno Koffler (Panzer)
Sandra Gerling (Cindy)
Barbara Philipp (Linda, Postbotin)
Sascha Nathan (Dr. Jäger, Rechtsmediziner)
Judith Rosmair (Frau König)
Lukas Meyer (Marco Finn)
Martin Brambach (Perger)
Wilfried Hochholdinger (Tanzlehrer)
Franziska Werner (Heimleiterin)
Christoph Leszcynski (Herr Bode)
Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 34
Titel: Boy Wonder
Autor: James Robert Baker
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Brigitte Helbling
Andreas Senn
Inhalt: Die Traumfabrik Hollywood hat Leichen im Keller. "Es gibt Teenager, die sich auf LSD mit der Motorsäge selbst enthaupten; verzweifelte Schauspieler, die im Wahn ihre Mütter erstechen; es gibt tote Starletts und nekrophile Latex-Girls; Massenmörder und Drogenwracks - die ganze Palette an menschlichen Trieben eben, mit denen in Hollywood die Produktivkräfte entfesselt werden. Mit viel Liebe zum Trash und unapettitlichen Details montiert Baker aus Zeitzeugenaussagen den Werdegang des Filmproduzenten Shark Trager zusammen, der vom Underground-Regisseur in den Sixties über billige Sex-Movies und Katastrophenepen zum Oscar-Gewinner aufsteigt. Mit der Größe seines Ruhms wächst auch die Maßlosigkeit der Phantasien: Irgendwann ist es dann egal, ob die Morde, Koksorgien, Fickexzesse und Triperlebnisse vor der Kamera oder nur im Kopf der Beteiligten stattgefunden haben. Tatsächlich funktioniert 'Boy Wonder' wie ein filmischer Schnelldurchlauf von 'Supervixen' bis 'ET'. Die Biographie bleibt zwar fiktiv, gewisse Ähnlichkeiten mit Steven Spielberg oder Francis Ford Coppola sind aber verblüffend." (Harald Fricke in der taz)
Sprecher:Bodo Primus (Carl Duisberg)
Andreas Beck (Dr. Heinrich Dreser)
Patrick Joswig (Felix Hoffmann)
Sebastian Graf (Arthur Eichengrün)
Eva Verena Müller (Madeleine)
Matthias Haase (Friedrich Bayer jr.)
Ludger Burmann (Paul Bremme)
Tatjana Clasing (Minchen)
Patrick Mölleken (Emil)
Nina Mölleken (Mariechen)
Andreas Grothgar (Kaiser Wilhelm II)
Oliver Krietsch-Matzura (Dr. Theobald Floret)
Wolfgang Rüter (Ernst von Harnack)
Steve Hudson
Heinrich Baumgartner
Martin Bross
Daten zu James Robert Baker:geboren: 18.10.1946
gestorben: 05.11.1997
Vita: James Robert Baker (* 18. Oktober 1946 in Long Beach, Kalifornien; † 5. November 1997 in Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.02.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 34
Titel: Das wohltemperierte Klavier
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 1954
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Johann Sebastian Bach lässt sich aus dem Dienst der Kirchenmusik befreien, denn er ist unglücklich mit sich und seinem Leben. Eine musikalische Herausforderung ist das Nest Arnstadt, in dem er hockt, wahrlich nicht. So macht er sich auf den weiten Weg zu dem berühmten Klavier-Meister Buxtehude, hoch in den Norden und es beginnt ein spannendes Abenteuer.
Sprecher:Helmut Wlasak (Henry Adams)
Ernst Therwal (Sir Walter)
Joe Liszt (Sir John)
Alfred Wehle (Ein Diener)
Karl Friedrich (Ein Kneipenwirt)
Erwin Groß (Besitzer eines Schneidersalons)
Hans Hansen (Sein Verkäufer)
Leo Steinhart (Besitzer eines Schuhladens)
Emmy Bergmann (Emmy)
Michael Noss (Bill Hastings)
Inge Rosenberg (Mary Langham)
Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 34
Titel: Der Kriegstourist
Autor: Eva Meyer
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Inhalt: "Was geschieht, wenn Werthaltungen nicht mehr von einer Zentralstelle aus geleitet werden und eine Atomisierung der Wertgebiete einsetzt? Entgleitet uns dann jede Form der Ethik und also auch jede wertschaffende Tätigkeit? Werden wir rastlos im Getriebe selbständig gewordener Werte? Sind wir Schlafwandler, die nicht mehr wissen was sie tun? Der Zerfall der Werte kündigt sich in Brochs Schlafwandler in den Figuren des Romantikers Pasenow und des Anarchisten Esch an, um dann - während des 1. Weltkriegs - in der sachlichen Lebenshaltung Huguenaus zu kulminieren. Während Pasenows Zustand noch der einer Sehnsucht ist, die keine Entsprechung in der Wirklichkeit findet, steht Esch schon zwischen dem Wunsch nach einer Ordnung und der Einsicht in ihre Unmöglichkeit. Er wird vom Kriegstouristen Huguenau umgebracht, der sich von all diesen Problemen verabschiedet hat und sich den neuen Verhältnissen bestens anpasst: Er kann nämlich Werte wechselnd handhaben und das heißt opportunistisch. Aber die Frage ist: Was geschieht mit den im Wertzerfall freiwerdenden Kräften? Sind sie nur noch Kampfmittel im Streite der einzelnen Wertgebiete? Sind sie nur noch Mittel der gegenseitigen Zerfleischung? Sind sie nur noch Mord? Es sind die jeweiligen Wertgebiete, die aus der Masse des Irrationalen eine Gruppe ,guter' irrationaler Kräfte rekrutieren, um mit deren Hilfe den gefürchteten weiteren Zerfall zu hemmen und die eigene Bestandslegitimation zu erbringen. Doch statt seinen Bestand aufrechtzuerhalten, indem es sich selbstgenügsam auf den ihm innewohnenden irrationalen Gefühlswert beruft, muss ein jeweiliges Wertgebiet diese Imitation eines Totalsystems aufgeben. Es muss sich als ein Gebiet unter anderen begreifen, in dem keines sich gegen ein anderes durchsetzen muss und wir es mit einer Vielzahl von unmerklichen und uneinheitlichen Übergängen zwischen Gebieten zu tun bekommen. Die Wirklichkeit zerfällt in ein Gefüge von mehreren Ebenen in mehreren Personen, in eine Pluralität von Stimmen, Räumen, Zeiten, sowie deren Kombinatorik. In allem und jedem kommt es auf das Verhältnis zur Freiheit an. Das gilt auch für einen wie Huguenau, doch gelangt er nicht weiter als bis zur Freiheit des Mords. Deshalb kommt es vor, dass er mit wegwerfender Handbewegung etwas abzutun sucht, über dessen Herkunft er sich keine Rechenschaft geben kann. Nicht zuletzt liegt es wohl daran, dass sich um ihn unmerklich eine Kluft auftut, eine tote Zone des Schweigens. Gewiss haben wir es hier mit dem Aufkommen von Situationen, zu denen es nur noch zufallsbedingte Beziehungen zu geben scheint und die einen in Zustände versetzen, in denen man nur noch hindämmert und gleichgültig wird. Doch geben sie uns mit der Zeit einen Faden an die Hand, der uns durch eine Vielzahl möglicher Übergänge führt. Was man an Aktion und Reaktion verliert, wenn man in diesen Situationen nicht gleich seinen Vorteil wittert, gewinnt man an Hellhörigkeit. Und hörbar wird die stilbildende Kraft der Zeit." (Eva Meyer)
Sprecher:Ralf Richter (Cosmo Glasse)
Ulrike Lodwig (Lisa)
Siegfried Kernen (Chef)
Horst A. Fechner (Karl Leil)
Thomas Lang (Automarder)
Felicitas Wolff (Frau Bungers)
Erwin Brunn (Redner)
Brigitte Wanninger (Sprecherin)
Wolfgang Oackhäuser (Wirt)
Jürgen Werth (Mann)
Klaus-Peter Sachau (Mann 2)
Chrystyna Brand-Callegari (Frau)
Jan Hütteroth (Anwalt)
Angelika Hoffmann (Zwischenruferin)
Birgit Schiwek (Zwischenruferin)
Cem Sükrü Erdogdu (Zwischenrufer)
Andreas Müller (Zwischenrufer)
Martina Maria Stuka (Zwischenruferin)
Leo Werski (Zwischenrufer)
Daten zu Eva Meyer:geboren: 1950
Vita: Eva Meyer wurde 1950 in Freiburg geboren. Sie lebt heute in Berlin und ist Schriftstellerin, Philosophin und Filmemacherin. Einige ihrer Werke sind "Versprechen. Ein Versuch ins Unreine" (1984), "Die Autobiographie der Schrift" (1989) oder "frei und direkt" (2010).
Erstsendung: 24.05.2009
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 34
Titel: Der Todeskandidat
Autor: Max Hermann-Neiße
produziert in: 1969
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 429 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Johannes Pütz
Inhalt: Clemens, Anfang vierzig, in Arbeit und Brot, behaust und ohne Familie lebt in Berlin. Sein Leben scheint so weit in Ordnung. Doch an einem Tag, an keinem besonderen Tag, einfach an irgendeinem Tag reicht die Kraft nicht mehr aus, um aufzustehen, das Tagwerk zu beginnen und der Arbeit nachzugehen. Clemens bleibt lethargisch und interesselos liegen. Aber irgendwann wird Clemens auf dem Bett liegend Zeuge, wie sich eine Maus in tagelanger Arbeit den Weg durch die Wand in sein Zimmer erkämpft. Er will es dieser Maus gleichtun. Er will aktiv werden und wenigstens Klarheit über seinen Zustand gewinnen. Dieser Zustand, der doch wohl eine Krankheit sein muss. Dieser Zustand, wenn er denn eine Krankheit ist, der doch wohl von einem Arzt behandelt, gelindert, gebessert, geheilt – oder zumindest diagnostiziert – werden kann. Also rafft er sich auf, fährt durch die halbe Stadt zu einem Arzt, der ihm irgendwann empfohlen wurde. Es gibt wohl keine Alternative in der Nähe, oder es gehört die Mühsal des Wegs schon zur Therapie. Clemens bleibt erschöpft, das jeweilige nächste Empören, Aufbäumen oder Rebellieren hat nie genug Entscheidungskraft um eine klare Kurskorrektur herbeizuführen. Der Arzt examiniert ihn, stellt mehr Fragen als er Antworten gibt, hält ihn hin und bald ist Clemens Mitglied in der häuslichen Gemeinschaft geworden, der er sich ausliefert, um eine Demütigung nach der anderen zu akzeptieren, in der Hoffnung, endlich wenigstens die Diagnose zu erfahren. Diese wird Clemens schließlich durch das auf seine eigene Weise schamlose Kind der Arztfamilie mitgeteilt. Clemens ist der nächste Todeskandidat, was für das Kind nichts anderes bedeutet, als das nächste Spielzeug, in einer Reihe von Spielzeugen, die kaputt gegangen sind.

Die Erzählung "Der Todeskandidat", 1927 erscheinen, ist das letzte Prosawerk, das Max Hermann-Neiße veröffentlichen konnte. In einer nüchternen, realitätsnahen und desillusionierten Sprache geschrieben, ist die Erzählung, in der man dem Schwächeren wie es darin heißt, „die Lebensberechtigung abspricht, taugt er nicht für die Zwecke der Mächtigen, ist er dem Menschenverbrauch kein genügend nützliches Objekt“, ein Beispiel für die thematische und formale Aktualität der frühen literarischen Moderne
Sprecher:Martin Held (Erzähler)
Karl Maria Schley (Mr. Pickwick)
Werner Eichhorn (Mr. Snodgrass)
Heinz Schacht (Mr. Tupman)
Joachim Böse (Mr. Winkle)
Uwe Friedrichsen (Mr. Jingle)
Max Mairich (Dr. Slam)
Hans Hinrich (Mr. Wardle)
Anita Mey (Miss Rachel Wardle)
Daten zu Max Hermann-Neiße:geboren: 23.05.1886
gestorben: 08.04.1941
Vita: Max Herrmann-Neiße (1886–1941), ab 1911 Gedichte in der von Franz Pfemfert herausgegebenen Zeitschrift Die Aktion und in der von Alfred Kerr herausgegebenen Zeitschrift Pan. Erzählungen und Theaterstücke. Nach dem Reichstagsbrand 1933 Exil in London. Aberkennen der deutschen Staatsangehörigkeit, vergeblich Beantragung der Englischen Staatsbürgerschaft. Am 08.04.1941 Tod in London. Werke u.a. Sie und die Stadt (1914), Die Preisgabe. Gedichte (1919), Der Flüchtling (1920), Die Begegnung. Vier Erzählungen (1925), Der Todeskandidat (1927), Um uns die Fremde. Gedichte (1936).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 34
Titel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manischdepressiven Teenager im Sommer 1969
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2016
Autor: Frank Witzel
produziert in: 1929
produziert von: Berliner Funkstunde
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann; Frank Witzel
Inhalt: Gudrun Ensslin, eine Indianersquaw aus braunem Plastik, und Andreas Baader, ein Ritter in schwarzglänzender Rüstung, – so vermischen sich im Kopf des 13-jährigen namenlosen Erzählers in Frank Witzels Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 die politischen Verwerfungen in der BRD des Jahres 1969 mit seinen kindlich-spielerischen Fantasien. Das Jugendzimmer wird hier zum Echoraum der Geschichte und der hier ausgetragene Aufstand gegen die Trias Familie, Staat und Kirche ist nicht minder real, als die von der RAF geträumte Revolution auf bundesdeutschen Straßen. Zusammen mit dem Teenager begeben wir uns in den oszillierenden Raum seiner manischen-depressiven Störung – seine Lebensorte überlagern sich und verwischen, da erscheinen das bereits erwähnte Jugendzimmer ebenso, wie der letzte Ort seines kurzen Lebens im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. In diese Echoräume schieben sich aber immer wieder auch konkrete Lebenserinnerungen des Teenagers. Die Vergangenheit, ihr Geruch, ihr Geschmack und die darin wohnenden Ängste und Traumata brechen durch eine mühsam geklitterte Oberfläche, genauso wie in dieser Zeit die Wundkrusten der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft aufreißen und die Metastasen der verborgenen und verdrängten Nazizeit plötzlich freilegen. Seine Jugend zwischen Kirche und Krankheit setzt den jugendlichen Erzähler fortwährenden Befragungs-, Verhör- und Geständnissituationen aus – ob in seiner Therapie oder im Beichtstuhl. Und mit jeder Frage und jedem Geständnis brechen neue Krusten auf. Schließlich erliegt er diesem inneren Zeitbeben. Über seine manische-depressive Störung befindet der Erzähler dabei, „man ist ja nicht immer wahnsinnig, sondern man ist wahnsinnig und dann wieder nicht, so wie man liebt und dann wieder nicht.“ So unstet wie seine Zustände ist auch seine Erzählung, und so befindet er weiter: „erlöse uns von unseren Gedanken und Meinungen und dem Versuch, Geschichte zu rekonstruieren und immer gleiche Gedanken in Wiederholungen zu perpetuieren und damit das kardiovaskuläre System langsam nach unten zu fahren.“ Das Aufheben der linearen und chronologischen Erzählweise ist hier eben nicht erzählerisches Mittel zum Zweck, sondern Ausdruck dieser „frei in der Zeit flottierenden Geschichtsschreibung“, mit der sich Frank Witzels Roman gegen die herkömmliche Deutung der Geschichtsschreibung und Interpretation wendet.
Daten zu Frank Witzel:geboren: 1955
Vita: Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 erhielt er den Deutschen Buchpreis 2015 sowie den Robert Gernhardt Preis 2012. Weitere Veröffentlichungen u.a. Bluemoon Baby (2001), Revolution und Heimarbeit (2003), Vondenloh (2008).
Erstsendung: 25.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
SWR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 34
Titel: Die Fälschung
Autor: Nicolas Born
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Inhalt: Beirut 1976: Es herrscht Krieg. Ein Krieg aller gegen alle. Der Christen gegen die Palästinenser. Der Palästinenser gegen die Muslims. Der Muslims gegen die Christen. Der Christen gegen die Muslims. Der Muslims gegen die Palästinenser. Der Palästinenser gegen die Christen. Ein erbarmungsloser Krieg inmitten zerschossener Häuser, zerborstenem Beton, zwischen Schutt- und Leichenbergen. Ein fortdauerndes Gemetzel. Georg Laschen wird (mit seinem Fotograf Hoffmann) von einer Hamburger Illustrierten dorthin geschickt, in diese sterbende Stadt. Und geht dort, auch im Wortsinn, über Leichen. Rapider Lebensverlust ist die Folge, eine sich beschleunigende Ich-Auflösung angesichts einer immer unverständlicher werdenden Realität, die sich da vor ihm abspult, rasend und irrsinnig. Er wird "in einen sonderbaren Strudel hineingerissen bis zu dem Punkt, wo er nur noch unempfindlich registrieren kann. Die zynischen, gleichwohl notwendigen Vermittlungen funktionieren nicht mehr, die Übersetzung des Krieges in die eigene Sprache, in den persönlichen Zusammenhang, wird zur fortwährenden, nicht mehr rückgängig zu machenden Fälschung." (Michael Krüger) Dieses Auseinanderklaffen von journalistischer Mission und Realität, von Berichterstattung und Wirklichkeit, von Wörtern und Wahrheit zeichnet Nicolas Born in dem 1979 erschienenen Roman hellsichtig und schonungslos nach. Er schlüsselt auf, wie und warum das Entsetzen des Krieges für Laschen zum "Normalbetrieb" verkommt und wie dieser sich dadurch abhanden zu kommen droht. Ihm gelingt dabei ein beeindruckendes Porträt der bleiernen Zeit und zugleich ein Psychogramm eines Überlebenden dieser Jahre. "Die Fälschung ist - so präzise (und dennoch ohne peinliche Besserwisserei) die Topographie Beiruts und der libanesische Krieg beschrieben wird - ein Buch über Deutschland, welches, ohne dass der deutsche Herbst als künstlerische Dauereinrichtung bemüht wird, die Vereisung erklärt." Michael Krüger in Die Zeit, 12.10.1979 Teil I: Der Brief Zur beruflichen und persönlichen Krise Laschens kommt die private hinzu. Aus der vom Bürgerkrieg zerrissenen Stadt schreibt er an die Frau, die ihn verlassen zu haben scheint: "Hier ist es ruhig nach unserer Ankunft, aber ich fühle, daß alles Ruhige und Beruhigte jederzeit - das hat auch mit Dir zu tun - explodieren kann." Er versucht, sich über die Lähmung der Gefühle zwischen ihnen klar zu werden, die er eine Fälschung nennt. Doch die Fälschung, auf die der Titel des Romans zielt, ist viel umfassender: "Ich habe keine Angst davor, mein Leben zu fälschen, nur Angst davor, daß ich es eines Tages nicht mehr bemerke und weitermache, Angst, daß es so zum normalen Leben wird, zu einem langen bedeutungslosen Stoffwechsel, angesichts dessen ich nicht mehr erschrecke. Das will ich Dir sagen, lieber sähe ich mein eigenes Blut fließen, ohne darüber noch ein Wort zu verlieren." (Nicolas Born, Die Fälschung)
Sprecher:Tina Engel (Chloe/Daphne)
Janina Sachau (Chloe jung/Chloe Teenie)
Johanna Burg (Chloe Kind)
Caroline Schreiber (Marge)
Tanja Haller (Miss Du Plessis)
Wieslawa Wesolowska (Butch)
Rainer Bock (Hugh)
Sigrid Burkholder (Ms. Pemperton)
Christian Schramm (Ronald Wright)
Jo Berger (Adrian Bunting)
Birte Schrein (Beate)
An Kuoku (Colleen)
Dieter Schiffer (Pops)
Lars Schmittke (Wärter)
Daten zu Nicolas Born:geboren: 31.12.1937
gestorben: 07.12.1979
Vita: Nicolas Born (* 31. Dezember 1937 in Duisburg; † 7. Dezember 1979 in Breese in der Marsch bei Dannenberg im Landkreis Lüchow-Dannenberg; eigentlich Klaus Jürgen Born) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 34
Titel: Die Hexenschwestern auf Burg Harkenstein
Autor: Laura Feuerland
produziert in: 1966
produziert von: WDR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Justyna Buddeberg-Mosz
Inhalt: Die Hexenschwestern Agatha und Agleia vom Ziegenbockhügel entgehen wieder einmal knapp einer Woche Hausarrest. Der Maler Clemens hat ein Bild des mittelalterlichen Ritterfräuleins Pippa von Harkenstein gemalt, und er hat sich beim Malen derart in das Mädchen verliebt, dass er in sein eigenes Bild hineingefallen ist. Agatha und Agleia sollen ihn zurückholen, beschließt der Hexenrat. Denn Clemens ist dort in großen Schwierigkeiten. Burg Harkenstein wird nämlich gerade von einem feuerspeienden Drachen bedroht, im ganzen Land bekannt und gefürchtet als "der grüne Schranz". Und Ritter Kunibert von Harkenstein hat demjenigen, der den Drachen besiegt, sein Rittergut und die Hand seiner Tochter Pippa versprochen. Klar, dass sich neben den tapfersten Rittern des Landes auch Clemens für den Kampf gemeldet hat, - obwohl er nicht einmal weiß, wie man ein Schwert oder eine Lanze hält. Ein Ritter nach dem anderen verliert gegen den "grünen Schranz". Die Köpfe rollen. Und die Hexenschwestern überlegen verzweifelt, wie sie den Maler vor der Bestie retten können.
Sprecher:Lina Carstens (Tante Veronika)
Tonio von der Meden (Erwin Braker)
Daten zu Laura Feuerland:Vita: Laura Feuerland lebt in München, liest viel und reist gern, zum Beispiel nach Südamerika. Dort gibt es sehr alte Eisenbahnen, und manchmal geht die Lok kaputt und man geht zu Fuß weiter. Das dauert zwar länger, doch erlebt man dabei aufregende Dinge und begegnet sonderbaren Gestalten: Schatzsuchern oder Hexenmädchen; oder es huscht ein fabelhaftes Tier vorbei. Zu solchen Erlebnissen gehen einem so allerlei Gedanken durch den Kopf, und daraus macht Laura Feuerland Hörspiele, Geschichten und Bücher für Kinder.
Hompepage o.ä.: https://www.br.de/kinder/hoeren/betthupferl/laura-feuerland-betthupferl-autor-102.html
Erstsendung: 20.02.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 34
Titel: Die Hexenschwestern und die alten Götter am Nil
Autor: Laura Feuerland
produziert in: 1967
produziert von: WDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Justyna Buddeberg-Mosz
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Spannende Neuigkeiten im Hexenrat! Aus Ägypten ist die Junghexe Sahira angereist, um hier ein Auslandspraktikum zu machen. Als Gastgeschenk hat sie die Einladung zu einer Zeitreise in die Vergangenheit Ägyptens mitgebracht. Die beiden Hexenschwestern Agathe und Agelei vom Ziegenbockhügel werden also zusammen mit Sahira in das Land der Tempel und der alten Götter reisen. Dort erwartet sie eine buchstäblich 'finstere' Überraschung. Im Reich am Nil herrscht Dunkelheit. Der Sonnengott Re, der sonst jeden Tag in seinem Sonnenschiff über den Himmel fährt, lässt schon seit drei Tagen auf sich warten. Die Menschen sind verängstigt. Sie beten vor den Tempeltoren und suchen Rat bei den Priestern. "Wer hat die Götter so gekränkt, dass sie uns derart bestrafen?", fragen sie. Die Priester weisen jede Schuld von sich. Fieberhaft überlegen die Junghexen, wie sie helfen können, und zwar bald, denn ohne Licht und Wärme ist Ägypten dem Untergang geweiht. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie mehrmals auf den Namen des verstorbenen Richters Hapu, der kürzlich im "Tal der Toten" beigesetzt wurde. Hat wohlmöglich sein Tod etwas mit der Finsternis zu tun? Um das herauszufinden machen sich die drei Junghexen auf den Weg zu Hapus Witwe. Und tatsächlich finden sie dort die Ursache für die unheimlichen Geschehnisse im Land am Nil...
Sprecher:Katharina Brauren (Georgetta)
Horst Michael Neutze (Lethouar)
Louise Martini (Françoise Martinel)
Günther Sauer (Claude Cibergue)
Hanns Ernst Jäger (Grodieu)
Daten zu Laura Feuerland:Vita: Laura Feuerland lebt in München, liest viel und reist gern, zum Beispiel nach Südamerika. Dort gibt es sehr alte Eisenbahnen, und manchmal geht die Lok kaputt und man geht zu Fuß weiter. Das dauert zwar länger, doch erlebt man dabei aufregende Dinge und begegnet sonderbaren Gestalten: Schatzsuchern oder Hexenmädchen; oder es huscht ein fabelhaftes Tier vorbei. Zu solchen Erlebnissen gehen einem so allerlei Gedanken durch den Kopf, und daraus macht Laura Feuerland Hörspiele, Geschichten und Bücher für Kinder.
Hompepage o.ä.: https://www.br.de/kinder/hoeren/betthupferl/laura-feuerland-betthupferl-autor-102.html
Erstsendung: 20.12.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 34
Titel: Doppel-Kopf
Autor: Juli Zeh
produziert in: 1950
produziert von: BR
Laufzeit: 85 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Mark Lothar
Inhalt: Ein Mann erwacht neben einer fremden Frau, die behauptet, seine Ehefrau zu sein. Wenig später wird der Mann verhaftet, denn der Inhaber der bekannten Werbeagentur »DoppelKopf« in Leipzig wurde ermordet und die Spuren am Tatort weisen auf den Verhafteten hin. Der behauptet aber, Kriminalschriftsteller zu sein und mit dem Mord nichts zu tun zu haben. Die Indizien und Gutachten bezeugen jedoch, dass der Mann Tino Doppel ist, der mit dem Ermordeten zerstrittene Teilhaber der Werbeagentur. Wie kann der Mann seine Identität beweisen, wenn seine Anwältin und selbst seine Lebensgefährtin ihn als Tino Doppel identifizieren? Oder will er nur nicht der sein, der er ist?
Sprecher:Gerhard Ritter (Kaiser)
Agnes Fink (Kaiserin)
Otto Osthoff (Graf von Bergen)
Else Wolz (Gräfin von Bergen)
Daten zu Juli Zeh:geboren: 30.06.1974
Vita: Juli Zeh (* 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin, die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und durch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement bekannt ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.06.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 34
Titel: Eine Skulptur ist auch nur ein Mensch
Autor: Ria Endres
produziert in: 2003
produziert von: RBB
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: Die ehemals gefeierte Bildhauerin bekommt von ihrer langjährigen Galeristin Besuch im Atelier. Von Anfang an ist die Situation gespannt. Die Zeiten der Erfolge liegen weit zurück, die Galeristin redet von Stiländerung, Anpassung an den Kunstbetrieb. Denn wer wolle heute noch Skulpturen kaufen, deren Münder hässlich aufgerissen sind. Mäuse fiepen, die Skulpturen dehnen und strecken sich, rücken immer näher an die Galeristin heran. »Bleibt, wo ihr seid«, schreit sie den Holzskulpturen entgegen, aber sie erntet nur Gelächter.
Sprecher:Hannes Hellmann
Daten zu Ria Endres:geboren: 12.04.1946
Vita: Ria Endres, geboren 1946 in Buchloe, lebt als freie Schriftstellerin in Frankfurt/Main.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.12.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 34
Titel: Elfenblumen
Autor: Cornelia Neudert
produziert in: 1976
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Frank Halbach
Inhalt: Joni, eigentlich Jonas, ist mit seinen Eltern aufs Land gezogen. Dummerweise hat die Familie für ihr neues Haus einen großen Baum fällen lassen - und ausgerechnet dieser Baum war der Versammlungsplatz der Elfen. Kein Wunder, dass einige dieser Fabelwesen ziemlich sauer sind auf die Neuankömmlinge. Und so beschließen drei halbstarke Elfen, einen Raubzug zu unternehmen. Sie haben es auf die Schokoladenvorräte im Keller der Familie abgesehen. Ein scheinbar leichtes Spiel für die unsichtbaren Diebe. Aber dann wird einer der drei, der verfressene Liguster, in der Tiefkühltruhe mit dem Speiseeis eingesperrt. Jetzt kann nur noch Menschenjunge Joni den tiefgefrorenen Elf retten, dummerweise müssen die anderen beiden Räuber dafür sichtbar werden.
Sprecher:Herbert Kucera (Erzähler)
Erna Schickel (Das Murlein)
Elisabeth Andergast (Ältere Frau)
Friedl Hofmann (Schneiderin)
Erstsendung: 04.06.2015
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 34
Titel: Gilgamesh
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 10.2001
Autor: Raoul Schrott
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: Die Entstehung des Epos um den sumerischen König Gilgamesh und Enkidu, den behaarten Jäger und Vertrauten der Tiere, geht auf das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Raoul Schrott hat eine neue Übersetzung angefertigt und dem Stoff seine ursprüngliche sprachliche Frische und Lebendigkeit wiedergegeben.

`Gilgamesh' ist eine Odyssee zu den Grenzen der Welt auf der Suche nach Unsterblichkeit. Das mutmaßlich aus verschiedenen Sagen entstandene Epos ist das älteste niedergeschriebene literarische Zeugnis der Menschheit. Der größte Teil des überlieferten Textes stammt aus der großen Tontafelbibliothek des Assyrerkönigs Assurbanipal (669-627 v. Chr.) aus Ninive. Er befindet sich heute im British Museum. Daneben gibt es noch weitere Fragmente aus dem kleinasiatischen Raum, die Varianten und neue Abenteuer beisteuern. Die Saga von Gilgamesh ist für uns nicht nur Spiegel einer frühen Zivilisation - angesiedelt im Land zwischen Tigris und Euphrat, wo Gelehrte die Schrift erfanden und erste Städte bauen ließen -, sondern auch eine die Jahrtausende überdauernde Geschichte von den Heldentaten eines Mannes, der den Tod überwinden und das ewige Leben finden will.

Gilgamesh ist zu zwei Dritteln Gott und zu einem Drittel Mensch. Im Epos kämpft er gegen Riesen und Ungeheuer, unter anderem gegen Humbaba, den dämonischen Hüter des Zedernwaldes im Libanon. Auch soll der sagenhafte König des sumerischen Stadtstaates Uruk die 9,5 Kilometer lange Stadtmauer gebaut haben. Gilgamesh' Klage und Kampf ist "eine ungeheure Konfrontation mit dem Tod, die einzige, die den modernen Menschen nicht mit dem bitteren Nachgeschmack des Selbstbetrugs entlässt" (Elias Canetti).

Lange Zeit gab es keine Übersetzung, die den Stand der Forschung wiedergab. Aus unterschiedlichen Funden nur bruchstückhaft überliefert, gelang es Forschern in den letzten Jahrzehnten die meisten Lücken des Gilgamesh-Epos in mühevoller Kleinarbeit zu schließen. Raoul Schrotts Übersetzung baut auf den neuen Ergebnissen auf und entstand in Zusammenarbeit mit führenden Assyrologen.

So wie der Text des Gilgamesh-Epos in einem Wechselspiel von epischen und dramatischen Elementen überliefert ist, so wechseln auch in diesem Stück Rezitation und Dialoge einander ab.

Gilgamesh und Enkidu sind auf dem Weg in den Libanon. Je näher sie ihrem Ziel kommen, desto schlimmer sind die Träume, die Gilgamesh heimsuchen. Auch Enkidus Arme werden schwächer und er fürchtet sich vor dem unbekannten Feind. Dann stehen die beiden vor dem Dämon Humbaba.

Gilgamesh und Enkidu kämpfen gegen einen mächtigen Stier - der sich als Verkörperung des Sternbilds Stier erweist. Nachdem sie ihn besiegt haben, wollen sie das Fleisch den Witwen schenken. Doch die Göttin Ishtar fordert lauthals für den Gott Shamash einen Anteil und bekommt allerdings nur die Hälfte des Hinterteils. Sie ist verärgert und zornig. In der Nacht träumt Enkidu, die Götter werden ihn deswegen bestrafen.

Gilgamesh kommt an das Meer des Todes. Er überrascht den Fährmann Enki und schlägt auch die Steinernen, die Enki auf dem Weg in die Unterwelt Irkalla begleiten, in Stücke. Angekommen im Totenreich begrüßt ihn der unsterbliche Uta-napishti, der die Arche gebaut und so die Sintflut überlebt hat.
Sprecher:Olaf: Burghart Klaußner
Katja: Angelika Thomas
Ivan: Frank Arnold
Christiane: Verena von Behr
Paul: Jens Bohnsack
Wirt: Martin Brauer
Bertold: Wolfgang Condrus
Hotelboy / Postbote: Christian Gaul
Verkäuferin: Joanne Gläsel
Johann: Klaus Herm
Ingrid: Petra Hinze
Botschafter: Wilfried Hochholdinger
Rolf: Chajim S. Koenigshofen
Kommissar: Götz Naleppa
Arzt: Hans Piesbergen
Sam: Werner Rehm
Archivmitarbeiter / Peter D: Falk Rockstroh
Peter R: Michael Rotschopf
Klaus: Udo Schenk
Kellnerin: Katja Teichmann
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Erstsendung: 07.10.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 34
Titel: Herrn Fabians Geheimnis
Autor: Laura Feuerland
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Eva Demmelhuber
Komponist: Benjamin Weidekamp
Inhalt: Jonas lebt erst seit kurzem in der Himmelsgasse 11. Die Nachbarn sind ganz nett, bis auf Herrn Fabian. Der hat's immer brandeilig und redet fast nie. Nachdem Jonas ein Gespräch belauscht hat, ist er sicher: Herr Fabian muss so etwas wie ein Spion sein.
Sprecher:Falk Rockstroh (Martin Boks)
Frank Seppeler (Willem Jongbloed)
Markus Hoffmann (Laurens)
Friederike Becht (Rachel Tyrell)
Martin Hohner (David van Geldern)
Axel Werner (Jan Boomgard)
Inka Friedrich (Annelies)
Patrick Rupar (Kevin Rabin)
Martin Seifert (Nachbar)
Ulrich Hoppe (Beamter vom Ordnungsamt)
Sven Lehmann (Barmann)
Friedhelm Ptok (Erzähler)
Daten zu Laura Feuerland:Vita: Laura Feuerland lebt in München, liest viel und reist gern, zum Beispiel nach Südamerika. Dort gibt es sehr alte Eisenbahnen, und manchmal geht die Lok kaputt und man geht zu Fuß weiter. Das dauert zwar länger, doch erlebt man dabei aufregende Dinge und begegnet sonderbaren Gestalten: Schatzsuchern oder Hexenmädchen; oder es huscht ein fabelhaftes Tier vorbei. Zu solchen Erlebnissen gehen einem so allerlei Gedanken durch den Kopf, und daraus macht Laura Feuerland Hörspiele, Geschichten und Bücher für Kinder.
Hompepage o.ä.: https://www.br.de/kinder/hoeren/betthupferl/laura-feuerland-betthupferl-autor-102.html
Erstsendung: 02.11.2012
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 34
Titel: Johann Sebastian Bach und die schlaflosen Nächte des Grafen Keyserlingk
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Markus Vanhoefer
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Ja, er konnte schimpfen, der Thomaskantor Johann Sebastian Bach zu Leipzig. Aber noch besser konnte er komponieren. Kein Wunder, dass der hochwohlgeborene Graf von Keyserlingk ihn zu sich rufen lässt. Der Musikus soll mit einer Komposition den leidenden Grafen von seiner Schlaflosigkeit befreien. Des Nachts, bei Cembaloklängen und Kerzenschein, beginnen sich die beiden Männer zu unterhalten: Über Bachs Leben, seine Kindheit, seine vielköpfige Familie und die Geheimnisse der Musik.
Sprecher:Jenny Gröllmann (Alison)
Rolf Becker (Vic)
Nina Weniger (Joesie)
Ulrich von Bock (Johnson)
Benjamin Utzerath (Collins)
Christoph Bantzer (Anderson)
Irene Kleinschmidt (Cross)
Andreas Grothgar (Alex)
Kurt Glockzin (Charlton)
Nicholas Bordeaux (Polizeizentrale)
Hans-Werner Leupelt (Jack)
Ulla Sachse (Mutter)
Gottfried Mehlhorn (Constable)
Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 34
Titel: Krach in der Nacht
Fuchs & Igel - Märchendetektive (Folge 8)
Autor: David Steel
produziert in: 2009
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Räuber sind im Märchenwald zu Gange! Doch wer kann der verbrecherischen Bande auf die Schliche kommen? Wieder ein Fall für Märchendetektive Fuchs und Igel. Wie immer widmet sich Kommissar Fuchs der Spurensuche mit haarspalterischer Genauigkeit. Sein Assistent Igel geht ihm dabei ziemlich auf die Nerven: Anstatt die Verbrecherjagd ernst zu nehmen, scheint er sich mehr für die Kandidatenauswahl einer groß angekündigten Musikshow zu interessieren. Immer wieder sucht Igel das Gespräch mit Musikanten, die sich auf den Weg zum großen Casting nach Bremen machen - ein kläglich singender Esel, ein trommelnder Hund, eine vielseitig begabte Katze und ein furchtbar selbstverliebter Hahn. Alles nur Träumer, meckert Fuchs, der mit dem "Showbiz" noch nie etwas anfangen konnte. Doch der Chef liegt falsch: Ohne die Hilfe der aufstrebenden Musikstars werden die beiden Detektive das Versteck der Räuber niemals finden. - Ein Hörspiel, in dem es richtig kracht! 
Sprecher:Roland Hemmo (Dr. Ulrich Weihmann, Assistent)
Johann Hermann Schein (Dr. Dieter Schubert, Linguist)
Petra Hinze (Irina Stroyny, Dolmetscherin)
Thomas Neumann (Ralf Lassow, Funktionär)
Stefan Kanis (Jürgen Berger)
Karin Gregorek (Archivarin)
Ellen Hellwig (Birgit Steinbach, Lehrerin)
Sophia Littkopf (Journalistin)
Thomas Just (Assistent 1)
Margot Ziegenrücker (Sprecherin)
Corinna Waldbauer (Dolmetscherin 1)
Juergen Schulz (Reinhard Berger)
Klaus Zippel (Sprecher)
Michael Rousavy (Sprecher)
MusikerMarika Falk (Percussion) Thomas Etschmann (Gitarre) Andreas Höricht (Viola) Florian Wetter
Daten zu David Steel:geboren: 1966
Vita: David Steel wurde 1966 in Exeter, New Hampshire, geboren und wuchs in Albuquerque, Mexiko, auf. Er lebt als Autor (Drehbücher, Hörspiele, Musicals und Prosa), Texter und Übersetzer in Offenbach.
Erstsendung: 17.10.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 34
Titel: Küss mich, Cordula
Autor: Géza Czopf
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: alemannisches Mundarthörspiel
Regie: Iris Drögekamp
Komponist: Klaus Burger
Inhalt: Alemannisches Hörspiel

Wenn einem Schwertschlucker schon ein Hühnerknöchelchen zum Verhängnis wird, darf die Frage erlaubt sein, ob man bzw. frau nur noch von Versagern umgeben ist. Dies meint zumindest Cordula Hauptmann. Die Chefin einer Freiburger Künstleragentur führt ein gar strenges Regiment, was nicht nur ihre einzige Mitarbeiterin Mona zu spüren bekommt, sondern ihre Mitmenschen im Allgemeinen. Cordula Hauptmann führt einen permanenten Kampf gegen Unzulänglichkeiten und fehlende Professionalität. Dass bei so viel missionarischem Eifer ihr Privatleben leidet, verwundert kaum. Doch da ist noch der einsame Versicherungsvertreter. Gewohnt, von Leuten beleidigt zu werden, entmutigt ihn Cordulas kalte Schulter keineswegs. Statt dessen beschließt er, die Widerspenstige zu zähmen. Und dann kommt alles doch ganz anders.
Sprecher:Herr Bileke: Pierre Shrady
Concierge Leopold: Folkert Dücker
Gräfin Steinfeld: Ingrid Andree
Taxifahrer: Hanns-Jörg Krumpholz
Konsul Beyer: Joachim Hall
Professor Leumund: Wolfgang Höper
Esoteriker / Kellner: Andreas Szerda
Grigori: Oleg Storm
Frau Bielke: Petra Fehrmann
Flöte: Matthias Schneider-Hollek
Daten zu Géza Czopf:geboren: 1970
Vita: Géza Czopf, geboren 1970 in Stuttgart, lebt als Texter und Autor in Baden-Baden. Er studierte Germanistik und Politikwissenschaft und arbeitete u.a. als Journalist und Dozent. Für den SWR hat er etliche Hörspiele verfasst. Er wurde ausgezeichnet für seine Werbetexte und das Hörspiel "Das Amt", das 2007 den 2. Preis bei den Zonser Hörspieltagen erhielt.
Erstsendung: 19.02.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 34
Titel: Meine Tonbänder sind mein Widerstand
Autor: Thomas von Steinaecker
produziert in: 2013
produziert von: MDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Komponist: Tobias Morgenstern
Inhalt: Aufnahme, Rückspultaste, Wiedergabe. Klaus Hofer ist einer, der sein Bandgerät immer dabei hat, der die Gegenwart mitschneidet und in die Vergangenheit zurückspult, um herauszufinden, ob ihm etwas entgangen ist, ob er vielleicht etwas überhört hat - und wie alles in Wirklichkeit war: ein besessener Einzelgänger, für den es keine Grenze gibt zwischen Leben und Hörspiel. Die Beziehung zu seiner Freundin Petra, die ihn für ein Genie hält und trotzdem verlässt, dokumentiert er auf seinen Tonbändern ebenso wie die Verschwörungstheorien des Unfallchirurgen Pontus, der Hauptfigur einer Krimiserie, die als einzige von Hofers Hörspielarbeiten zu seinen Lebzeiten im Radio läuft. Enttäuscht von der Kulturindustrie, die ihn nicht wahrnimmt, kommt er zu der Überzeugung: Wer die Realität ablehnt, muss sie als Material betrachten. Das letzte Projekt des Klaus Hofer, sein unvollendetes Hauptwerk, ist der Versuch, auf den unzähligen Bändern, die sich in seiner Wohnung stapeln, die Muster zu finden, nach denen sein Leben ablief - der akustische Zusammenschnitt einer gescheiterten Existenz.

Das fiktive Feature "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" feiert die Entdeckung des unbekannten Hörspiel-Pioniers Klaus Hofer, mit Ausschnitten aus seinen Hörstücken, dem Tontagebuch und seinem 'Klanglexikon der Gefühle', die hier erstmals zu hören sind - Werke, die Hofer zu einer der großen Entdeckungen in der Geschichte des deutschen Hörspiels machen.
Sprecher:Jörg Schüttauf (Lothar)
Matti Krause (Torben)
Daten zu Thomas von Steinaecker:geboren: 1977
Vita: Thomas von Steinaecker, geboren 1977, ist Autor von Romanen und Hörspielen, Comicrezensent sowie Regisseur von TV-Dokumentationen. Zu seinen Werken zählen u.a. "Wallner beginnt zu fliegen" (2007), "Schutzgebiet" (2009), "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen" (2012). BR-Hörspiele sind "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" (2007) und "Herzrhythmusgeräusche" (2010, Hörspiel des Monats Mai).
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 34
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 2 von 12)
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Titel: Meister und Margarita
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2001
produziert von: ORF
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Chris Lohner
Karl Hoess (Fahrgast)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
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letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1548175665
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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