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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 109
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Titel: 4 Hüte mit Frauen: 1 Frühlingserwachen! oder oh, hier flattert die Hülle des Lebens
Autor: Birgit Schwaner
produziert in: 2014
produziert von: DLF
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Komponist: Frank Merfort
Inhalt: Ein früher Maimorgen im langsam erwachenden Wien: "Es blüht so drall und drastisch, in Myriaden Fächern (...) Überall klebt Frühling am Glas. Vor der Tür treibt es 115 Wolken-fetzen mit 78 km/h in Lindenwipfel, Südwind tritt ins Maigaspedal, zärtlich rasend, rund. - Stürzte in Büsche voll kitzliger Blüten, blätterte Laub in den leuchtenden Abgrund ..."

Kinder beobachten das Personal von verschiedenen Orten der Stadt: vier Frauen, einen Meteorologen, einen Friseur, Müll-Männer und Sanitäter. Lola 2 leidet an der Entfremdung von ihrem Mann, dem Meteorologen Stein, und fürchtet, ihn an eine andere zu verlieren. Diese andere ist Lisa, die im selben Großraumbüro wie Stein arbeitet und sich nach ihm verzehrt. Stein selbst weiß nicht genau, für wen er sich entscheiden soll. Dann sind da noch der Friseur Anton und Rosa, deren Romanze gerade zerbricht. Und Lola 1, eine "Frau über den besten Jahren", die Beziehungsproblemen dadurch aus dem Weg gegangen zu sein scheint, daß sie sich anstelle eines Gatten einen Hund hält.

"Frühling ist wohl die Zeit, wo die Menschen aus allen Fenstern fallen, hutlos (...) Bei Pumpschwäche hilft dir keine Therapie. Herzen zerstören sich selbst."
Sprecher:Jürgen Holtz
Bernhard Schütz
Udo Kroschwald
Thorsten Merten
Kathrin Angerer
Peter Jordan
Frauke Poolman
Stefan Kaminski
Shelly Kupferberg
Erstsendung: 11.09.2000
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 109
Titel: A-moll - Eine Annäherung auf weißen Tasten
Autor: Philip Scheiner
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: In der Musik ist a-moll - mit C-Dur im Zentrum des Quintenzirkels - wie das Salz in der Suppe. Von der Barockzeit bis heute hat der Dreiklang a-c-e viele Deutungen über sich ergehen lassen und alle Moden überdauert. Wer heute anfängt Gitarre zu spielen, kommt ohne a-moll nicht aus, mancher auch nicht darüber hinaus. In einem von der Schauspielerin Chris Pichler fulminant interpretierten Text und nie gehörten Klang- und Soundcollagen porträtiert das Feature jene Tonart, die von Musikfachleuten gerne als "die schlechteste Tonart" von allen bezeichnet wird: a-moll.
Sprecher:Dietmar Bär (Jan Richter)
Tyree Glenn jr. (Bob Keltner)
Gerd Köster (Heiner Küfermann)
Angelika Bartsch (Heidi Jung)
Heinrich Giskes (Richard Jung)
Matthias Ponnier (Carsten)
Patrycia Ziolkowska (Sandra Petalovich)
Wolfgang Rüter (Olaf Kranz)
Mark Zak (Ilja)
Karlheinz Tafel (Oberkommissar Jürgens)
Peter Nottmeier (Hauptkommissar Schneider)
Manuela Alphons (Vera Petalovich)
Angelika Pohlert-Klein (Telefonauskunft / Gast 1)
Dirk Schortemeier (Jupp Falckenstein)
Bernd Kranz (Kellner)
Daten zu Philip Scheiner:Vita: Geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Wien.
Hompepage o.ä.: http://www.scheinermusik.at/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 109
Titel: Adas Erbe
Autor: Wilhelm Hengstler
produziert in: 1992
produziert von: NDR; SWF
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: "Adas Erbe" spielt auf zwei Zeitebenen: Im Mittelpunkt der "historischen" Ebene steht die 1815 als Tochter Lord Byrons geborene Ada Lovelace, die sich bald zur Musik ebenso wie zur Mathematik hingezogen fühlt. Ab 1833 steht sie mit Charles Babbage, dem Mathematiker und Erfinder, in Kontakt, der auch eine mit dem binären System arbeitende "Analytischen Maschine" konzipierte. Ada Lovelace' Beschreibungen, wie diese programmiert werden könnte, um Bernoullische Zahlen zu berechnen, begründen ihren Ruf als erste Programmiererin. Das schillernde Leben dieser Heroine des Cyberfeminismus führte in ebensoviele Richtungen wie Sackgassen und kann auch als Fallgeschichte viktorianischer Hysterie gelesen werden. Auf der Gegenwartsebene entwickeln zwei Kuratorinnen das Projekt einer Ada Lovelace gewidmeten Gedenkstätte, wobei die Komplexität und Abgründigkeit der sich entwickelnden Beziehungen den Wirrungen in Adas Leben kaum nachstehen und gleichzeitig ein satirisches Panorama eigennützigen Handelns liefern.
Sprecher:Christian Redl (Harald)
Jan Josef Liefers (Arthur)
Gert Haucke (Tainer Ulf)
Siegfried Kernen (Trainer Heinz)
Joosten Mindrup (Peter)
Lutz Harder (Hans-Jürgen)
Helmut Gensch (Gerhard)
Sebastian Faust (Wolfgang)
Ulli Lothmanns (Enno)
Lutz Herkenrath (Ernst)
Klaus Rodewald (Horst)
Monika Barth (Marie)
Manfred Liptow (Männliche Stimme)
Stephan Kampwirth (Junger Mann)
Edith Abels (Junges Mädchen)
Erstsendung: 17.12.2005
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 109
Titel: Agnes und ihr Kind
Autor: Friedrich Bestenreiner
Erwin Koch
produziert in: 1976
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Hörspiel
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Lisa Kannonier
Inhalt: Am Ende steht ein grausamer Mord. Agnes, verheiratet, sehr katholisch und Mutter dreier Kinder, ist von immer stärker werdenden Schuldgefühlen geplagt. Denn eines ihrer Kinder, Karin, ist die Frucht eines Seitensprungs. Auch wenn ihr Arbeitgeber, der Bäcker Odermatt, diese flüchtige Affäre gegen ihren Willen erzwungen haben mag - die Schuld vor Gott und ihrer Familie hat Agnes ganz allein zu tragen. Und je mehr sie sich in den Schoß der Kirche flüchtet, desto unerträglicher wird Agnes die Gegenwart ihrer Tochter. Als Agnes im Krankenhaus aufwacht muss sie realisieren, dass ihr Vorhaben gescheitert ist. Wohl hat Agnes ihre Tochter getötet, ihren Selbstmordversuch jedoch hat sie, wenn auch schwer verletzt, überlebt.

Das Hörspiel "Agnes und ihr Kind" von Friedrich Bestenreiner und Erwin Koch beruht auf einem wahren Kriminalfall, der vor einigen Jahren in der Schweiz für Aufsehen gesorgt hatte. Die Autoren thematisieren nichts Geringeres als die Gefährlichkeit einer überzogenen Moral.
Sprecher:Arthur Gloor (Erzähler)
Paul Felix Binz (Onkel Werner)
Georges Wettstein (Radiosprecher)
Rudolf Stalder (Ernst Liechti)
Richard Stoller (Polizeisprecher)
Marlies Mumprecht-Begert (Frau Schmid)
Dori Grob (Frl. Hasler)
Heidi Hofer-Rotschi (Frau Waber)
Albert Noth (Vater Schmid)
Heinrichh Rohrer (Korporal Schlatter)
Peter Eichenberger (Polizist Schöni)
Markus Vogelsanger (Hanspeter)
Margrit Amiet (Frau Stutz)
Andreas Stucki (Herr Brönnimann)
Kurt Flückiger (Mangold)
Fritz Schmutz (Fahrer)
Margret Baumgartner (Frl. Reist)
Franz Mumenthaler (Urfer)
Therese Sterchi (Ester Kammermann)
Charlotte Braun (Frau Liechti)
Hans Bill (Zbinden)
Barbara Grimm (Alice)
Heinz Hertig (Hansjürg)
Kurt Zahm (Bösiger)
Hans Wittwer (Tüscher)
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Erwin Koch:Vita: Erwin Koch, geboren 1956, arbeitete nach seinem Jurastudium als Redakteur und wurde für seine journalistischen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit F. Bestenreiner hat er die folgenden Hörspiele verfasst: "Jernigan" (HR 1997), "Das langsame Sterben des Gottfried K." (WDR 1999); für "Unstern" (DRS 2002) erhielt er den Deutschschweizer Hörspielpreis. "Sara tanzt" (2003) ist sein erster Roman.
Erstsendung: 27.05.2014
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 109
Titel: Am Anfang war die Nacht Musik
Autor: Alissa Walser
produziert in: 1993
produziert von: NGL
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Harald Krewer
Inhalt: Wien, im Januar 1777. Franz Anton Mesmer, der vielleicht berühmteste Arzt seiner Zeit, wird vom Hofrat Paradis gebeten, seine Tochter Maria Theresia zu heilen. Die junge Frau, eine Pianistin und Sängerin, die als Wunderkind sogar schon vor der Kaiserin spielen durfte, ist blind. Als Mesmer das Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden.

Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können und hofft, durch diesen spektakulären Fall endlich die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaft zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen. Trotz rasch einsetzender Heilerfolge entfesseln die maßgebenden Köpfe der Zeit einen Aufsehen erregenden medizinischen Skandal.

"Es geht um das Scheitern des Gefühls am Verstand" - so Alissa Walser - zu ihrem ersten, von der Kritik hochgelobten und auf historischen Tatsachen beruhenden, Roman. Für diese Produktion des Norddeutschen Rundfunks gemeinsam mit dem ORF ist es gelungen ein erlesenes Starensemble im Hörspielstudio zu versammeln.

In der Regie von Harald Krewer, der auch für die Bearbeitung verantwortlich zeichnet, spielen unter anderem Gerti Drassl (als Maria Theresia von Paradis), Peter Simonischek (als Franz Anton Mesmer) sowie Erwin Steinhauer, Regina Fritsch, Wolfgang Hübsch, Michael Dangl und Chris Pichler. Den Erzähler gibt, unnachahmlich wie stets, Peter Matic.
Daten zu Alissa Walser:geboren: 1961
Vita: Alissa Walser geboren 1961 in Friedrichshafen, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Auszeichnungen u.a. Ingeborg-Bachmann-Preis und Bettina-von-Arnim-Preis (beide 1992), Paul-Scheerbart-Preis (2009), und Spycher-Literaturpreis-Leuk (2010).
Erstsendung: 10.11.2010
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 109
Titel: An der Arche um Acht
Auszeichnungen (2):Deutscher Kinderhörspielpreis: 2006
Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe: 2006
Autor: Ulrich Hub
produziert in: 2006
produziert von: RBB
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Andrea Getto
Bearbeitung: Sabine Worthmann
Komponist: Kalle Kalima
Inhalt: An der Arche um Acht - diese Verabredung hat die Taube mit zwei Pinguinen getroffen. Sie gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Doch genau das stellt sie vor ein Problem: sie können unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin, im Stich lassen. Glücklicherweise haben sie eine rettende Idee! Und da auf der Arche ohnehin alles drunter und drüber geht, scheint ihr Plan zu funktionieren. In dieser turbulenten Geschichte um Freundschaft und Solidarität wird mit Leichtigkeit die große Frage nach Gott und der Welt neu formuliert.

Ulrich Hub erhielt für »An der Arche um Acht« den Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis 2006.
Sprecher:Lotta: Nina Weniger
Werner: Axel Wandtke
Joseph: Martin Seifert
Graham: Martin Engler
Mann: Friedhelm Ptok
Hoteliere: Ursula Werner
Daten zu Ulrich Hub:geboren: 02.11.1963
Vita: Ulrich Hub, geboren 1963 in Tübingen, ist Theaterschriftsteller, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor und lebt in Berlin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.10.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 109
Titel: Assault/Anschlag. Sonographie eines Ortes
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1984
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Inhalt: "Ich hatte 'nen Traum - 's geht über Menschenwitz zu sagen, was es für ein Traum war. Der Mensch ist nur ein Esel, wenn er sich einfallen läßt, diesen Traum auszulegen ... des Menschen Auge hat's nicht gehört, des Menschen Ohr hat's nichtgesehen, des Menschen Hand kann's nicht schmecken, seine Zunge kann's nicht begreifen und sein Herz nicht wiedersagen, was mein Traum war" (Shakespeare, 'Sommernachtstraum'). Sonographie ist die Kunst der Lautsphärenaufzeichnung. Mit Hilfe von Sonogrammen (d.h. der Aufzeichnung und Analyse von Lautereignissen) und/oder anderer Aufzeichnungs-Methoden wird der Versuch einer akustischen Zustandsbeschreibung der Umgebung in Abhängigkeit von Zeit und Ort unternommen. Vergleichbar vielleicht mit dem Vorgang, wenn mittelalterliche Kartographen den höchsten Hügel bestiegen, um die geographische Situation der Gegend zu erfassen oder die Maler in der Renaissance den höchsten Turm, um die perspektivische Tiefe ihrer Bilder zu erweitern.
Sprecher:Sylvester Groth (Drogo)
Thomas Gumpert (Morel)
Ulrich Mühe (Angustina)
Henry Hübchen (Lagorio)
Hermann Beyer (Ortiz)
Horst Hiemer (Matti)
Werner Dissel (Filimore)
Günter Naumann (Tronk)
Gerhard Hartung (Conti)
Wolfgang Lippe (Moretti)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 29.11.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 109
Titel: ausgeartetes auspunkten
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2007
Autor: Franz Mon
produziert in: 1977
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Franz Mon
Inhalt: »ausgeartetes anbahnen und beim abändern aufaddieren, / alles aufaddierte aber abgebalgt anbauen und ausbauen.«

Grundlage des Hörspiels ist eine Wörterschlange aus Verben, die mit den Präfixen »aus«, »an«, »ab« und »auf« besetzt sind. Jeweils acht formiert Mon zu einem Satz, dem aber das Subjekt und die Personalendungen fehlen. Diese Infinitivsätze folgen einer alphabetischen Ordnung. Die Schlange beginnt mit »ausarten« und endet mit »auszwitschern« bei Z. Auch wenn in Momenten Erinnertes aufscheint, ist das Stück, gezeigt an den Verben, eine Hommage an die Autonomie der Wörter - an ihre Würde und ihre Fragilität. Die vier Stimmen tasten zielgenau, wie hemmungslos die akustischen Spielräume der Wörter ab - bis dahin, dass sie den Laut des Wortes statt seines Sinnes hervorkehren oder atem- und lautgestische Sinnbezüge heraufbeschwören. Wer sich diesem »Hör!Spiel!« zwischen Semantik, Nonsens und Musikalität überlässt, der wird mit dem Leuchten der Wörter aus der Wirklichkeit wie des Traumes belohnt.
Sprecher:Jaromir Borek/Der Dichter
Michael Kraus/Müller
Peter Neusser/Freund
Alma Seidler/Alte Fee "Zeithüterin"
Emmerich Schrenk/Chauffeur
Götz Fritsch/Erzieher
Ilse Harzfeld/Monika
Karl Krittl/Müllers Vater
Margit Gara/Müllers Mutter
Gerhard Swoboda/der Dürre
Alexander Göbel/der Krumme
Robert Hunger-Bühler/der Dicke
Daten zu Franz Mon:vollständiger Name: Franz Löffelholz
geboren: 08.05.1926
Vita: Franz Mon (Pseudonym für Franz Löffelholz) geboren am 8. Mai 1926, ist einer der bedeutendsten Dichter der Konkreten Poesie, deren Strukturprinzipien er auch auf seine vielfach ausgezeichneten Hörspielarbeiten übertragen hat.
Erstsendung: 16.05.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 109
Titel: Ausziehen ja, Anziehen auch
Autor: Alois Hotschnig
produziert in: 1990
produziert von: YLE; SFB
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Kerstin Schütze
Inhalt: Drei Männer und vier Frauen, ältere Herrschaften allesamt, sitzen im Wartezimmer einer Ärztin - und warten. Manche kommen oft, manche sind zum ersten Mal hier. Die Gespräche kreisen in Endlosschleifen über Krankheiten, über das Leben, über den Tod, den Verlust. "Ich bin eine einzige Regenzeit", sagt Frau Miller. "Es beginnt in den Knöcheln. Das Wasser steigt und steigt. Dämme gibt es nicht." Vorübergehend helfen Infusionen, Bandagen und Medikamente: "Ein Megalon, zwei Cervoflax, ein Madopor." Herr Berg hingegen ist vor allem von einer Angst getrieben: Die Ärztin, fürchtet er, könne ihm eine Jacke verschreiben.

Herr Renk verspricht ihm die Jacke noch im Wartezimmer aufzutrennen, vorausgesetzt, Frau Dr. Thaler würde Herrn Berg eine Strickjacke verordnen. Bei einer Lederjacke, sagt er, wüsste er freilich "auch nicht". Man könne allerdings versuchen, sich die Jacke im Cafe Central stehlen zu lassen. Wiewohl im Central noch niemals "etwas abhanden gekommen" ist.

Ähnlich wie in seinem preisgekrönten Hörspiel 'Die kleineren Reisen' - es wurde vom Ö1-Publikum zum "Hörspiel des Jahres 2010" gewählt - beschäftigt sich der in Tirol lebende Kärntner Schriftsteller Alois Hotschnig in seinem neuen Stück auf ebenso existentielle wie liebenswürdige Weise mit dem Alter. "Das Wichtigste", sagt Herr Berg, "ist, dass man rechtzeitig stirbt. Nur wann ist rechtzeitig? Man will ja nie."
Erstsendung: 29.11.2011
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 109
Titel: Bewerbung
Autor: Patricia Josefine Marchart
produziert in: 1955
produziert von: RB
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Komponist: Volker Gwinner
Inhalt: In Österreich sind derzeit etwa 300.000 Arbeitssuchende ohne Job, das entspricht einer Arbeitslosenquote von mehr als sechs Prozent. Viele wenden sich hilfesuchend ans AMS, werden geschult, eingeschult und umgeschult. Dort treffen sie auf Viola Linhart, eine kühle Blonde, die Arbeitslose für asozial hält, sich aber nicht ungern an deren Lebensgeschichten ergötzt.

Es treten auf: Ein Profifußballer, der nur mehr auf einem Bein steht, eine schießwütige und deshalb ehemalige Polizistin und ein Hedgefondsmanager, der von der Notstandshilfe lebt. Und Frau Linhart hat durchaus einiges anzubieten. Gesucht werden etwa: Begräbnisredner. Ein makelloser Job für Redegewandte, schwarzer Mercedes-Dienstwagen inklusive. Weiters im Angebot: Ein Druidenseminar in Norwegen, eine Trainerausbildung, damit noch mehr Trainer Heere von Trainern ausbilden können. Arbeitslose, das wissen Frau Linhart und das AMS, sind das Potenzial der Zukunft.

Die oberösterreichische Autorin und Filmemacherin Patricia Josefine Marchart hat in ihrem Stück ein bizarres Szenario entworfen. Das AMS als Tollhaus, in dem niemand daran denkt, auf Arbeitslosigkeit mit Depressionen zu reagieren.
MusikerWalther Soyka (Ziehharmonika) Mog Modovski (Rap) Carlo Pelikan (Orchester und Band-Instrumente)
Erstsendung: 09.03.2010
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 11 von insgesamt 109
Titel: Blauensee
Autor: Eva Brunner
produziert in: 2011
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Fritz Zaugg
Komponist: Martin Bezzola
Inhalt: Ein illustrer Luzerner Bankier, Mäzen und mit Leidenschaft den schönen Künsten zugetan, war während Jahren das personifizierte Zentrum der besseren Luzerner Gesellschaft. Wer sich zum Umfeld des Bankiers zählen durfte, hatte den Eintritt in die Glamour-Welt aus Politik, Wirtschaft und Kunst geschafft. Die legendären gesellschaftlichen Anlässe im Schloss des Bankiers schrieben Luzerner Geschichte.

Der Bankier, der lieber Pianist geworden wäre und sich selber als Begründer der Luzerner Musikfestwochen bezeichnete, war aber auch Geschäftsmann. Das Imperium von diversen Firmen, das er aufgebaut hatte, war derart verwinkelt und verschachtelt, dass ausser dem Bankier niemand den Durchblick hatte.

Nach dem überraschenden Selbstmord des Bankiers brach das noble Imperium zusammen wie ein Kartenhaus. Aber nicht nur der Bankier stürzte in den Abgrund, auch der Verwaltungsratspräsident der Bank, der als Geheimdienst- Offizier den Krieg in Italien abgekürzt hatte, sah für sich keinen Ausweg mehr.

Die Stieftochter des Bankiers, Eva Brunner, hat sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt und für SR DRS ein Hörspiel geschrieben, in welchem hochfliegende Finanz- und Glamour-Träume ein abruptes Ende nehmen. Ein Luzerner Grounding, welches bis heute Spuren hinterlässt.
Sprecher:Ueli Jäggi
Christian Heller
Barbara Falter
Yvon Jansen
Sandra Werner
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 109
Titel: Bombenfrau
Autor: Ivana Sajko
produziert in: 1997
produziert von: BR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Radovan Grahovac
Inhalt: In exakt 12 Minuten und 36 Sekunden wird die Bombe explodieren. Ausgestopft mit Plastiksprengstoff, verkabelt und verklebt, nähert sich die Frau ihrem Opfer. Auf Unschuldige wird keine Rücksicht genommen. Das Selbstmordattentat dient einem höheren Ziel, folgt einer politischen Idee, einer Weltanschauung, einer Ideologie.

12 Minuten und 36 Sekunden bleiben aber auch für einen langen inneren Monolog, für einen gehetzten Gedankenstrom, für Reflexionen, Gefühle, psychische Aufmunitionierung und heroische Phantasien. Die Frau sieht sich als Heldin. Doch wenn die Zeitungen über sie berichten werden, wird sie tot sein. Zerfetzt von einer Bombe, die sie wie ein ungeborenes Kind mit und in sich trägt.
Sprecher:Götz Alsmann
Sabine Gietzelt
Matthias Knappe
Angelika Maiworm
Marina Marosch
Hans Pleschinski
Peter Veit
Erstsendung: 01.07.2008
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 13 von insgesamt 109
Titel: Das allerletzte Mahl. Der Raubmord an dem Wiener Weltpriester Johann Konrad Blank
Autor: Andreas Kloner
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Komponist: Hans Feind
Eberhard Kranemann
Ralf Haarmann
Inhalt: Die Neuigkeit verbreitet sich im sensationslüsternen Wien wie ein Lauffeuer: Am 14. Februar 1827, wenige Wochen vor dem Tod Ludwig van Beethovens, wird der allseits beliebte Weltpriester und Mathematikprofessor Johann Konrad Blank im Haus "Zur eisernen Birne" in der Johannesgasse tot aufgefunden. Sein Mörder hatte ihm eine Reihe von Hieb- und Stichwunden zugefügt.

Das "Taterhebungsprotokoll" hält nüchtern fest: "Die Röcke, die Weste, das Hemd, das Ober- und Unterbeinkleid sind voll Blut und an den der Wunde entsprechenden Stellen durchgestochen." Ein Hauptverdächtiger ist schnell gefasst. Der polnische Bonvivant und Frauenheld Severin von Jaroszynski, fast täglicher Gast im "Theater in der Leopoldstadt" und Geliebter der gefeierten Schauspielerin Therese Krones, bestreitet allerdings trotz zahlreicher Zeugenaussagen den Mord an seinem ehemaligen Lehrer.

Andreas Kloner hat 180 Jahre nach der Tat den Fall rekonstruiert und aus den bis heute vorliegenden Vernehmungsprotokollen und Zeitungsartikeln ein dokumentarisches Hörspiel montiert. Ein Stück, das neben dem authentischen Kriminalfall einen tiefen Einblick in das soziale und kulturelle Flair des Wiener Biedermeier ermöglicht.
Sprecher:Hans Feind (Erzähler)
Erstsendung: 23.05.2009
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 109
Titel: Das blaue, blaue Meer
Autor: Nis-Momme Stockmann
produziert in: 1967
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Regine Ahrem
Inhalt: Eine Wohnsiedlung, Plattenbau, irgendwo am Rande der Stadt. Ein Ort der Perversionen und Verzweiflung. Ein Ort, wo man die Sterne nicht sehen kann. Ein Ort ohne Hoffnung.

Darko ist einer von vielen Verlorenen, die hier leben. Er trägt schwer an einer alten Schuld, über die er nicht hinwegkommt. Um sie irgendwie zu vergessen, säuft er sich tagtäglich das Gehirn aus dem Leib. Vergeblich. Doch dann begegnet er Motte, der Wohnsiedlungsprostituierten, deren Körper mit Narben übersät ist. Und auf einmal ist alles anders. Auf einmal gibt es Hoffnung und die Sehnsucht nach etwas ganz Anderem, etwas, das jenseits der Grenze der Wohnsiedlung liegt: das blaue, blaue Meer.
Sprecher:Hans Clarin (Pumuckl)
Alfred Pongratz (Meister Eder)
August Riehl (Erzähler)
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Daten zu Nis-Momme Stockmann:geboren: 1981
Vita: Nis-Momme Stockmann, 1981 auf Föhr geboren, studierte Kultur- und Medienwissenschaften und erfuhr eine Ausbildung zum Koch. Anschließend studierte er Szenisches Schreiben an der Universität der Künste. Seine Stücke werden an vielen Theatern im In- und Ausland gespielt. Er erhielt zahlreiche Preise u.a. wurde er Nachwuchsdramatiker des Jahres 2010. 2011 erhielt er den Friedrich-Hebbel-Preis. Im rbb ist 2009 sein Hörspiel "Das blaue blaue Meer" entstanden.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 109
Titel: Das Geld
Autor: Emile Zola
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Ekkehard Ehlers
Übersetzer: Wolfgang Günther
Inhalt: In "Das Geld" beschreibt Zola realistisch und detailgenau die Genese eines großen Krachs an der Pariser Börse, den er zeitlich in die glänzende Endphase des Second Empire unter Napoleon III verlegt. Zola erzählt von Spekulanten, Finanzmaklern, großen Bankiers und kleinen Anlegern, von Zynikern, Aasgeiern, Moralisten, Revolutionären, von all den Opfern und Tätern in dem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen, ihren Sehnsüchten und ihrer Verzweiflung, wenn in einer großen Blase alle Hoffnung zerplatzt. Der eigentliche Protagonist des Romans ist das Geld selbst. Es sind nicht länger die Menschen die Akteure ihres Schicksals, sondern die dingliche Macht des Geldes. Und natürlich sind es am Ende nicht die Macher, die vernichtet werden - die hecken wie Zolas Romanheld Saccard am Ende schon wieder fröhlich-ungeniert weitere Millionengeschäfte aus.

"Nie hatte Saccard die Börse aus der Vogelperspektive in so merkwürdiger Ansicht erblickt, mit den vier schiefen Ebenen ihres mächtigen Zinkdaches, überragt von einem starrenden Wald von Röhren. Die Spitzen der Blitzableiter richteten sich wie riesig lange Spieße drohend himmelwärts. Das Gebäude selbst war nur ein schmutziggrauer, nackter Steinwürfel, über dem eine zerfetzte Fahne flatterte. Einen eigentümlichen, verblüffenden Anblick boten Stufen und Säulengang, welche von schwarzen Ameisen gesprenkelt schienen, als sei der ganze Ameisenhaufen in Aufruhr und von einer hochgradigen Aufregung hin und her bewegt. 'Wie winzig klein erscheint das alles! Man meint, mit einem Griff könnte man sie alle in die Hand schließen.'"

"Das Geld' erzählt alles, was man über den Börsenwahn wissen muss." (Der Tagesspiegel)
Sprecher:Lavinia Wilson (Lucinda Duval)
Matthias Matschke (Syntacticus)
Maren Kroymann (Conny Ziegler)
Daniel Wiemer (Max)
Detlev Blanke (Vorsitzender der Gesellschaft für Interlinguistik) (im Originalton)
Sigrid Burkholder
Katja Liebing
Susanne Reuter
Daten zu Emile Zola:vollständiger Name: Émile Édouard Charles Antoine Zola
geboren: 02.04.1840
gestorben: 29.09.1902
Vita: Émile Édouard Charles Antoine Zola (* 2. April 1840 in Paris; † 29. September 1902 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.
Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte.
Sein Artikel J’accuse …! (Ich klage an …!) spielte eine Schlüsselrolle in der Dreyfus-Affäre, die Frankreich jahrelang in Atem hielt, und trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei.

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Erstsendung: 25.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 109
Titel: Das Haar der Berenike / La Chevelure de Bérénice
Autor: Claude Simon
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Regie: Klaus Schöning
Bearbeitung: Klaus Schöning
Übersetzer: Eva Moldenhauer
Inhalt: "Schwer ganz in Schwarz gekleidet den Kopf mit einem schwarzen Tuch bedeckt ging sie über den einsamen Strand..." Claude Simon hat, angeregt von 23 Bildern von Joan Miró, einen imaginativen Text aus 69 poetischen Miniaturen geschrieben, zuerst publiziert in der 1966 erschienen Kunstmappe "Femmes" zusammen mit den Abbildungen von Miró. Wie in einer Folge von Momentaufnahmen beschreiben die Texte aus wechselnden Perspektiven und Distanzen beobachtetet, Vorgänge am Strand, dem Meer, dem Hafen, drei Frauen sich in den Dünen entfernend, ihre Fußspuren, Fischer schlafend neben ihren Booten, die trostlose Atmosphäre eines Bordells. Parallele Sprachbilder lösen Assoziationen aus, Raum und Zeit überschreitend. In der zweisprachigen, akustischen Realisation verbindet sich der Klang des französischen Originals im Wechsel mit der deutschen Übertragung und einer Klangkomposition zu einem sprachmusikalischen Stimmenspiel.
Daten zu Claude Simon:geboren: 10.10.1913
gestorben: 06.07.2005
Vita: Claude Simon (* 10. Oktober 1913 in Tananarive, Madagaskar; † 6. Juli 2005 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Er erhielt 1985 den Nobelpreis für Literatur.

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Erstsendung: 20.02.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 109
Titel: Das Herz aus der Decke
Autor: Bettina Balàka
produziert in: 2006
produziert von: ORF
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Zwischen Anfang und Ende, zwischen Abschied und Wiedersehen, breiten sich die Lebenswelten von Rolf und Eva aus. Beide begeben sich auf eine Reise. Während Rolf in eine reale Außenwelt aufbricht, reist Eva in ihr Inneres. Rolf fährt mit seinem Motorrad durch Landschaften und Dörfer, trifft Menschen. Seine Wahrnehmungen sind im Hier und Jetzt. Eva bleibt im Haus. Sie streift durch Erinnerungen und Träume, durch eine irreale märchenhafte Welt.
Sprecher:Erzählerin: Birgit Doll
Mann: Markus Meyer
Frau: Christiane von Poelnitz
Daten zu Bettina Balàka:geboren: 1966
Vita: Bettina Balàka, geboren 1966 in Salzburg, freie Schriftstellerin, lebt in Wien. Sie schreibt Romane, Theaterstücke sowie Hörspiele und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Literaturpreis 2005 der Akademie Graz.
Erstsendung: 27.07.2004
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 18 von insgesamt 109
Titel: Das tanzende Häuschen
Autor: Albert Wendt
produziert in: 2014
produziert von: SWR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhalt: Im tanzenden Häuschen besteht das Mädchen Tine Pellerine schwierige Prüfungen.

Tine Pelerine ist ein zartes Mädchen. Aber zimperlich ist sie nicht. Ihre Mutter nennt sie „tapferzart". Nur die Mutter ist weit weg und kommt erst in drei Wochen wieder. Alleine steht Tine Pellerine auf dem Bahnhofsvorplatz, schaut sehnsüchtig auf die große Uhr und wünscht sich, dass die Zeiger sich schneller drehen als sonst. Dieser Wunsch kann sich erfüllen, wenn sie einige Tage im tanzenden Häuschen aushält, sagt der Regenkönig Tausendwasser zu ihr. Gut, sie wird es versuchen. Das tanzende Häuschen gehört einer prächtigen Kamelstute und heißt: "Hotel zum dicken Fell". Und ein dickes Fell braucht man dort auch. Wenn der Südexpress vorbeifährt, dann dröhnt und wackelt das ganze Haus und alles was darin ist mit. Tine Pellerine will es aushalten. Aber es ist schwer, denn da sind noch die anderen Hotelbewohner: der gemeine Mops Dreibein und die schlimme Hedwig, eine rosa gefärbte Pudeldame, die Partygänse und die Tanzmäuse, und sie alle wollen ein wildes Fest mit Tine Pellerine feiern.
Daten zu Albert Wendt:geboren: 27.02.1948
Vita: Albert Wendt, geboren am 27. Februar 1948 in Borsdorf, lebt in Kleinpösna bei Leipzig. Seit 1975 arbeitet er als freischaffender Autor. Er schreibt Aphorismen, Gedichte, Kindergeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Im Laufe der Jahre konnte er eine ganze Menge an Preisen gewinnen. Darunter war bereits 1980 der Autorenpreis der Hörspielkritiker für sein erstes Hörspiel "Der Fahrer und die Köchin". Außerdem folgten 1989 der Kinderhörspielpreis "Terre des hommes" für "Der Sauwetterwind", 1990 der "Kinderhörspielpreis Funkhaus Berlin" für "Adrian und Lavendel" und 2009 schließlich der Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für sein Kinderbuch "Betti Kettenhemd". Sein letztes Hörspiel (Der kleine Fallschirmspringer) produzierte der MDR im Jahre 2013.

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Erstsendung: 11.10.2015
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 109
Titel: Der Mann, der seine Frau im Urlaub vergessen hat. Leider
Autor: Kai Schmidt
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Dieses Hörspiel erzählt vom aberwitzigen Versuch eines älteren Herrn, sein Gedächtnis vom unnötigen Ballast marginaler Liebesabenteuer zu befreien, um darüber an den Ursprung und Auslöser seiner eigentlichen Sehnsucht zu gelangen. Sein Rezept erscheint irrsinnig, fußt aber auf einer plausiblen Logik: Er erzählt während einer gemeinsamen Autoreise die Episoden einem Freund vergangener Tage und löscht sie durch Wiederholung aus seiner Erinnerung. Die Annäherung an den Ort, der Ausgangspunkt seiner persönlichen Tragödie gewesen sein mag, wird zu einem Laufbild seines Lebens.

Alternativ:
Von außen betrachtet besitzt der 58-jährige Halun, was sich viele wünschen: Geld, großes Haus, dickes Auto. Von innen betrachtet hat Halun nichts, außer der Gewissheit, dass er einem falschen Leben nachgejagt ist. Fremdbestimmt. Dass er immer auf der Suche war, nach irgend etwas, ohne es je benennen zu können. Eines Tages macht er eine faszinierende Entdeckung: Er kann seine Erinnerungen aus dem Gedächtnis löschen, indem er sie erzählt. Auf einer gemeinsamen Autofahrt mit seinem alten Schulfreund Heiner beginnt er, in seiner Vergangenheit aufzuräumen.


Kai Schmidt, geboren 1963 in Wolfenbüttel, schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Kurzgeschichten und Werbetexte für den Fleischgroßhandel. Lebt in Rüsselsheim und Berlin.
Daten zu Kai Schmidt:geboren: 1963
Vita: Kai Schmidt, geboren 1963 in Rüsselsheim, studierte Politik, Publizistik und Journalismus in Frankfurt am Main, Mainz und Berlin. Er arbeitet als freier Autor, Texter, Journalist. Seit 2002 ist er als Dramaturg und Regisseur am Theater Erlangen.
Erstsendung: 15.02.2000
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 20 von insgesamt 109
Titel: Der Mieter
Hollywood On Air
Autor: Marie Adelaide Belloc Lowndes
produziert in: 2008
produziert von: BR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Krimi
Kunstkopf:
Regie: Regine Ahrem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Komponist: Ulrike Haage
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Übersetzer: Regine Ahrem
Inhalt: Ein geheimnisvoller Frauenmörder treibt im Londoner East End sein Unwesen. Man nennt den Unbekannten, der seine Opfer - alle jung und blond und hübsch - auf schreckliche Weise verstümmelt, »Jack the Ripper«. Eines Abends stellt sich bei Ellen ein neuer Untermieter vor: von Kopf bis Fuß ein Gentleman. Ellen ist begeistert, auch wenn der neue Mieter exzentrische Vorlieben hat - zum Beispiel immer nur nachts das Haus verlässt. Dann kehrt unerwartet Daisy, Ellens 20-jährige Tochter, von einem Landaufenthalt nach Hause zurück. Auch sie ist jung und blond und hübsch ...
ergänzender Hinweis: Das Hörspiel wurde am 03.04.2018 von Osterwold Audio auf CD veröffentlicht.
Daten zu Marie Adelaide Belloc Lowndes:geboren: 05.08.1868
gestorben: 14.11.1947
Vita: Marie Adelaide Elizabeth Rayner Lowndes, geborene Belloc (geb. 5. August 1868 in Marylebone, London, Vereinigtes Königreich; gest. 14. November 1947 in Eversley Cross, Hampshire, Vereinigtes Königreich) war eine produktive englische Romanschriftstellerin und Drehbuchautorin. Belloc Lowndes schrieb von 1898 bis zu ihrem Tod im Jahresrhythmus Bücher, in denen sie aufregende Vorfälle mit psychologischen Themen kombinierte. Ihr Roman The Lodger von 1913 wurde mehrfach verfilmt und als Oper und Hörspiel adaptiert. Ihre Romane Letty Lynton. (1931) und The Story of Ivy. (1927) wurden ebenfalls verfilmt.

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Erstsendung: 01.04.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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