• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.175 Einträge, sowie 1.665 Audiopool-Links und 421 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 825 (825/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 51
Kriterien: Sprecher entspricht 'Brigitte Horney' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Akt der Gewalt
Autor: Michael Dines
produziert in: 1968
produziert von: BR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Komponist: Konrad Elfers
Übersetzer: Christel Bussiek
Inhalt: Peter ist Alkoholiker und wieder einmal gegenüber Jane gewalttätig geworden. In ihrer Angst flieht Jane zu ihren Tanten, die in einem alten Schloß wohnen. Auch Peter taucht dort auf; und als er in der Nacht in Janes Schlafzimmer kommt, tötet sie ihn im Affekt. Die Tanten beseitigen nicht nur die Leiche. Sie konstruieren auch ein Alibi; aber es ist zu perfekt, um wahr zu sein. So gibt das alte englische Schloß die gespenstische Kulisse für eine letzte große Schreckensszene ab, für ein Gruseldrama ä la Grand Guignol, an dem die Freunde des Schwarzen Humors ihren Spaß haben werden.
Sprecher:Peter Pasetti (Sherlock Holmes)
Erik Schumann (Dr. Watson)
Friedrich Joloff (Professor Moriarty)
Paul Bürks (Der Wirt vom "Englischen Hof")
Fritjof Vierock (Ein Schweizer Junge)
Erstsendung: 17.07.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 51
Titel: Ausflug in die Goldene Stadt
Autor: Borislav Pekic
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Regie: Ulrich Lauterbach
Übersetzer: Gerd Zenkel
Inhalt: Mrs. Hawthorn, eine ältere Witwe, lebt recht einsam in ihrem Haus in England. Zwar wird sie hin und wieder von einer Krankenschwester besucht, doch deren Pflege reicht nicht aus, ihren Hunger nach Kontakt zu stillen. Deshalb erfindet sie ein eigenartiges Hobby: Mit Hilfe verschiedener Agenturen bietet sie ihr Haus zum Kauf an. Natürlich tut sie dies nur zum Schein, erreicht so aber, daß sie immer wieder von Käufern aufgesucht wird, die sie zum Tee einladen kann. Eines Tages wird sie von einem älteren Ehepaar namens Jermolenko besucht. Die drei alten Leute verstehen sich auf Anhieb sehr gut, und während sie ihre Erinnerungen an die Goldene Stadt Prag miteinander austauschen, wartet in einem Altersheim die Tochter von Mrs. Jermolenko ungeduldig auf die Rückkehr ihrer Mutter, die nicht zum ersten Mal der Obhut des Hauses entflohen ist.
Sprecher:Judith Engel
Daten zu Borislav Pekic:geboren: 04.02.1930
gestorben: 02.07.1992
Vita: Borislav Pekic, der sich in seinem neuen Hörspiel mit spitzer Ironie und Schlagfertigkeit mit dem Problem der Alterseinsamkeit auseinandersetzt, wurde 1930 in Belgrad geboren. Er studierte in seiner Heimatstadt Psychologie und lebte dort einige Jahre als Schriftsteller. 1971 übersiedelte er nach London; er schrieb Fernsehspiele und Romane; zahlreiche seiner Hörspiele wurden vom WDR produziert, zuletzt "Wie ein Herr gehärtet wurde".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.06.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 51
Titel: Berg der Schatten
Autor: Erasmus Schöfer
produziert in: 1993
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 105 Minuten
Regie: Friedhelm Ortmann
Komponist: Rudolf Schmücker
Inhalt: Dieses Hörspiel ist der Beitrag der Dramaturgie des Westdeutschen Rundfunks Köln im Programmaustausch mit der Dramaturgie von Radio DDR. Erst fünfzehn Jahre nach den Ereignissen begannen die Mediziner zu erkennen, dass die Erinnerung an die nationalsozialistische Verfolgung für die Betroffenen von anderer Art ist als an Fronterlebnisse und Bombenangriffe: Eine Krankheit, die nur in seltenen Fällen wirklich geheilt werden kann. In ihren Untersuchungsberichten sprechen die Fachleute von dem "Knick in der Lebenslinie", von den "psychischen Spätschäden nach politischer Verfolgung" und nannten die Gesamtheit der bei den Verfolgten auftretenden Krankheitserscheinungen das "KZSyndrom". In seinem Hörspiel behandelt Erasmus Schöfer das Schicksal einer Frau, die durch die Erlebnisse der NS-Zeit unheilbar gezeichnet ist. Im erinnernden Blick auf die Vergangenheit assoziiert sie nur Psycheme: Die real erlebten Personen jener Jahre flicht sie in irreale Situationen. Die so entstehenden Szenen beleuchten beides: Die für den Zuhörer zu erhellende Vergangenheit Renjas und ihre gegenwärtige seelische Verfassung. Zu seinem Hörspiel bemerkt der Autor: "Vergangenheit ist nicht eindeutig das, was zu sein ihr Name behauptet. Während Fakten als vergangene in ihrer Unwiderruflichkeit verharren, Monumente verlebter Zeit, geben sie als gewesene keinen Frieden, bedrängen die Gegenwart, verstellen die Zukunft. Bewältigen, also wegschaffen, lassen sich nur die Kadaver. Die Gegenwart der gewesenen Opfer sind deren Verwandte und Kinder. Wenn nichts anderes. 1946 sagte mir Fünfzehnjährigem eine das KZ noch kurze Zeit überlebende Jüdin, als Pimpf der Hitlerjugend sei ich mitschuldig geworden. Verständnislos, entrüstet, wies ich auf meine objektive Unwissenheit. Fünf Jahre erwachsener gelangte in mein Bewusstsein die Teilhabe an der Schuld. Jener Frau war solche Einsicht nicht mehr nützlich. Dann, viel später, die Prozesse: Wir sahen die wenigen ihrer Vergangenheit Beklagten, doch vor dem Berg der Schatten saßen als unheilbar Erinnernde noch immer viele, saß auf den Zeugenbänken die Gegenwart der Vergangenheit. Da es ihre Gegenwart ausspricht, ist dieses Funkstück ihnen angeboten, uns gesagt."
Sprecher:Erik Roßbander (Robin Hood)
Christian Redl (Little John)
Klaus Herm (Bruder Tuck)
Stefan Lahr (Much)
Susanne Schäfer (Maggie)
Wolfgang Kaven (Sheriff)
Renato Grünig (Guy von Gisborne)
André Kudella (Diener)
Michael Pundt (Knecht)
Christoph Backes (Räuberstimme)
Harald Halgardt (Räuberstimme)
Martin Östreicher (Räuberstimme)
Karl Weinknecht (Räuberstimme)
Kurt Ackermann (Gefolge des Sheriffs)
Heiner Hegeler (Gefolge des Sheriffs)
Jens Scholkmann (Gefolge des Sheriffs)
Daten zu Erasmus Schöfer:geboren: 04.06.1931
Vita: Erasmus Schöfer (* 4. Juni 1931 in Altlandsberg) ist ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.11.1966
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 51
Titel: Casanova und die Figurantin
Autor: Gert Hofmann
produziert in: 1967
produziert von: SWF
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Walter Adler
Inhalt: In Gert Hofmanns neuem Hörspiel steht eine zufällige Begegnung des altgewordenen, von Gicht und Todesangst geplagten Lebemannes mit seiner greisenhaften Mutter im Mittelpunkt, die sich als abgetakelte Komödiantin durchs Leben frettet. Das Gespräch, in das sie ihren Sohn verwickelt, gerät zu einer Art Generalbeichte und Abrechnung in einem: der notorische Verführer muß das Leben, das sie ihm geschenkt hat, vor ihr rechtfertigen und bricht, da es nicht viel zu rechtfertigen gibt unter ihren bösen, bohrenden Fragen zusammen. Aber auch die uralte Frau, die ihm vorwirft, er habe sein Leben lang nicht nach ihr gefragt, ja zuletzt nicht einmal mehr an sie gedacht, weil er immer andere Frauen im Kopf gehabt habe, bietet ein schäbiges Bild, als Casanova zum Verhör übergeht: auch sie ist nicht ohne Federn zu lassen durchs Leben gekommen. Am Ende ziehen beide das Schweigen vor und jeder geht stumm seines Weges.
Sprecher:Ernst Schröder (Siegel)
Ursula Jockeit (Jane)
Daten zu Gert Hofmann:geboren: 29.01.1931
gestorben: 01.07.1993
Vita: Gert Hofmann (* 29. Januar 1931 in Limbach; † 1. Juli 1993 in Erding) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.12.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 51
Titel: Cordoba oder Die Kunst des Badens
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.1984
Autor: Melchior Schedler
produziert in: 1985
produziert von: RB
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Es ist ein exquisites Hobby, dem drei Männer im mittelalterlichen Cordoba frönen: das gemeinsame Bad zur Steigerung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens, zubereitet von Esteban, dem Badekünstler, christlicher Dichter und Mönch, belebt nicht nur die Haut; seine geradezu aphrodisische Wirkung erregt den ganzen Körper und beflügelt den Geist zum überaus sinnlichen Begreifen der Welt: das Baden wird zum lustvollen Symbol, das Glauben und Phantasie, Leben und Poesie einbezieht. Theologische Streitgespräche mit seinen Freunden, dem jüdische Bader Yehuda und dem Araber Jussuf, Imam der großen Moschee, verschaffen ebenso viel Genuss wie poetische Schwärmereien und körperliche Lustbarkeiten.

Die Idylle endet jäh, als im Jahre 1236 die «Reconquista», die christliche Rückeroberung der iberischen Halbinsel einsetzt. Die Freunde werden verschleppt und versklavt - und bewahren sich dennoch ihren heiteren Blick auf das Leben - selbst als man sie blendet. Zum Schluß verführen sie gar ihre greise Gebieterin Dona Elvira zu ihren nun wahrhaft atemberaubenden Badekünsten.



«Cordoba oder Die Kunst des Badens», ein pointiertes Plädoyer für Toleranz, war das wohl meistdiskutierte Hörspiel der 80er Jahre. Sein Autor Melchior Schedler erhielt mehrere Auszeichnungen, da es ihm gelang - so eine Jury - «komisch und beklemmend, aufklärend und unterhaltsam» von den fundamentalen Glaubensfragen unserer Zeit zu erzählen.

(Hörspiel des Monats Juni 1984, Hörspiel des Jahres und Hörspiel des Jahrzehnts)
Sprecher:Peter Schiff (Ech)
Karsten Schmoldt (Ich)
Daten zu Melchior Schedler:geboren: 1936
Vita: Melchior Schedler (* 1936 in Oberammergau) ist ein deutscher Hörspielautor, Theaterschriftsteller und Maler. Schedler arbeitete nach dem Studium als Bühnenbildner, Fernsehmacher, Theaterkritiker, Sachbuchautor und Dramaturg. Besonders dem Kindertheater hat er sich verschrieben und brachte mit Schlachtet die blauen Elefanten eines der meistdiskutierten Sachbücher zu diesem Thema heraus: Seine harsche, aber wohlbegründete Auseinandersetzung an der Kindertheater- und Puppentheatersituation der 1970er-Jahre brachte ihm selbst unter den Zielpersonen seiner Kritik großes Ansehen ein. Bekannt geworden ist er später vor allem durch seine 43 Hörspiele. Sein 1983 vom SDR produziertes Stück Cordoba oder die Kunst des Badens wurde 1987 zum Hörspiel des Jahrzehnts gewählt.
Hompepage o.ä.: http://www.melchiorschedler.de/
Erstsendung: 24.06.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 51
Titel: Das Floß der Medusa - oder Vermittlung eines gehobenen Wortschatzes
Autor: Konrad Hansen
produziert in: 1996
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Friedhelm Ortmann
Komponist: Peter Nielsen
Inhalt: Zwei älteren, unverheirateten Schwestern ist der Papagei Billy zugeflogen, der jedes Wort behalten kann wie ein Tonbandgerät. Was die Freude der Damen indessen trübt ist die Tatsache, daß Billy bereits über ein umfangreiches Vokabular verfügt, das allem Anschein nach der Intimsphäre seines Besitzers entstammte Belustigt zunächst, dann in wachsendem Maße schockiert vernehmen die Schwestern Wörter und Redens arten, die sich unschwer als Gossenjargon identifizieren lassen, Vor die Frage gestellt, wie sie diesem verbalen Ansturm ordinärer Wirklichkeit begegnen sollen, entscheiden sie sich für eine Art Gehirnwäsche, eine Prozedur, die Billy äußerst bereitwillig über sich er gehen läßt. Aber sein Hunger nach Wörtern ist größer, als die Schwestern vermutet haben Womit können sie ihn sättigen, nachdem ihr Repertoire an Erinnerungen erschöpft ist?
Sprecher:Wilfried Dziallas (Hans-Herbert)
Ingrid Waldau (Gisela)
Bernd Poppe (Bernd)
Meike Meiners (Susanne)
Elsbeth Kwintmeyer (Renate)
Erika Rumsfeld (Gerda)
Klaus Nowicki (Vertreter)
Carmelo Zanghi (Eismann)
Dirk Böhling (Radiosprecher)
Gudrun Daube (Predigerin)
Daten zu Konrad Hansen:geboren: 17.10.1933
gestorben: 09.08.2012
Vita: Konrad Hansen (* 17. Oktober 1933 in Kiel; † 9. August 2012 in Heikendorf) war ein deutscher Schriftsteller, Regisseur und Intendant.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.01.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 51
Titel: Das Flüstern der Welt vor der Auflösung
Autor: Anne Leaton
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Heinz Dieter Köhler
Komponist: Hermann Josephs
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Marianne de Barde
Inhalt: Madeleine Magnus lebt seit drei Jahren in einem Altersheim. Bei jeder Gelegenheit äußert die alte Dame Ansichten, die geeignet sind, den Seelenfrieden der anderen Heiminsassen zu gefährden. So sieht es jedenfalls der Direktor, der es darum für erforderlich hält, Mrs. Magnus ins Gewissen zu reden. Ohne Erfolg. Nur Mr. Snow, der Senior des Heims, sieht das Alter mit ähnlich kritischem Blick wie Madeleine.
Sprecher:Chajim Koenigshofen (Awrom)
Raoul Wolfgang Schnell (Erzähler)
Michael Thomas (Bürger)
Sibylle Kuhne (Frau)
Anke Tegtmeyer (Weib)
Reinhard Schulat (König)
Hermann Josephs (Mann)
Peter Oehme (Rabbi)
Manfred Erwe (Musikant)
Martin Falke (Musikant)
Thomas Fehlen (Musikant)
John Vellage (Musikant)
Daten zu Anne Leaton:geboren: 13.07.1932
Vita: Anne Leaton wurde in Texas geboren und lebt, nach fast zwanzigjährigen, ausgedehnten Reisen auch wieder dort. Sie schreibt und veröffentlicht erfolgreich Romane, Erzählungen, Fernsehspiele und seit 1967 - rund 25 Hörspiele. 1973 stellte der WDR sie erstmals einem deutschen Publikum vor mit dem Hörspiel "Das Flüstern der Welt vor der Auflösung", mit dem die Autorin 1972 durch den Earplay-Wettbewerb der Corporation for Public Broadcasting USA und der Universität von Wisconsin ausgezeichnet worden war.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.08.1973
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 51
Titel: Das Märchen vom verlassenen Haus
Autor: Alfred Eidenbenz
produziert in: 1965
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Komponist: Enno Dugend
Sprecher:Benno Sterzenbach (Andreas Pum)
Maria Wiecke (Prinzessin Mathilde)
Helmut Brasch (Blinder)
Harald Baender (Ingenieur)
Ulrich Matschoss (Hauptmann)
Heinz Baumann (Willi, Ganove)
Karin Schlemmer (Katharina, eine Witwe)
Ludwig Anschütz (Vornehmer Herr)
Herbert Dubrow (Kommissar)
Kurt Norgall (Der Gefängnisdirektor)
Erstsendung: 16.04.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 51
Titel: Das Schreien der Katze im Sack
Autor: Dieter Wellershoff
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Regie: Friedhelm Ortmann
Inhalt: Dieter Wellershoffs neues Hörspiel "Das Schreien der Katze im Sack" könnte den Titel hergeben für alle seine Arbeiten. Ihr durchgehendes Thema, das in undurchschauten Zwängen gefangene und verstümmelte Leben, das sich hilflos in Selbsttäuschung zu bergen sucht oder aber sich zerstört in Neurose, Gewalttat und beginnendem Wahn, ist in diesem Stück inhaltlich und strukturell auf die Spitze getrieben. Es radikalisiert die in Wellershoffs Hörspielen "Die Schatten" und "Wünsche" (dem ersten Stereostück) entwickelte Schreibweise in Richtung einer anarchischen Phantastik, in der die verschiedensten Artikulationsebenen sich überschneiden und das Lächerliche und das Schreckliche sich mischen. Die Collagetechnik wird zur sinnlichen Präsentation eines inneren und äußeren Wirklichkeitszerfalls, dessen sich steigernde Erregtheit erst im vollendeten Wahn zu einer realitätsfernen poetischen Ruhe kommt.

"Das Schreien der Katze im Sack" ist das Titelstück eines im Herbst 1970 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Bandes mit ausgewählten Hörspielen von Dieter Wellershoff, in dem außerdem "Der Minotaurus", "Am ungenauen Ort", "Bau einer Laube", "Die Schatten" und "Wünsche" enthalten sind. Wellershoff schrieb zwei mit seinen Hörspielen thematisch eng verwandte Romane, "Ein schöner Tag" (1966) und "Die Schattengrenze" (1969), ferner ein Buch über "Gottfried Benn" (1958), dessen Gesamtwerk er auch edierte, Essays über Hemingway, Camus, Benn und Beckett unter dem Titel "Der Gleichgültige" (1963) und einen Band mit literaturtheoretischen Arbeiten, "Literatur und Veränderung" (1969), wofür er 1969 den Kritikerpreis für Literatur erhielt.
Sprecher:Rudolf Kowalski
Peer Augustinski
Hermann Lause
Claudia Matschulla
Alexander Grill
Thomas Anzenhofer
Daten zu Dieter Wellershoff:geboren: 03.11.1925
gestorben: 15.06.2018
Vita: Dieter Wellershoff (* 3. November 1925 in Neuss, † 15. Juni 2018 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller. Wellershoff ist ein bedeutender deutschsprachiger Essayist der Gegenwart, der sich vor allem immer wieder literaturtheoretischen Themen gewidmet hat. Daneben umfasst sein Werk Romane, Erzählungen, Drehbücher und Hörspiele. „Dieter Wellershoff beschreibt in seinen Büchern Lebensentwürfe und wie sie scheitern“, so Dirk Knipphals in der Taz.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.10.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 51
Titel: Der Eisvogel
Autor: William Douglas-Home
produziert in: 2003
produziert von: SRF
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Horst Sachtleben
Übersetzer: Reinhard Günther
Inhalt: Sir Cecil, erfolgreicher Schriftsteller und Junggeselle, der seit Jahren nur noch seinen Butler um sich duldet, erfährt durch einen Zufall, daß der Mann seiner einzigen wirklichen Liebe, Evelyn, gestorben ist. Auf sein Beileidsschreiben antwortet sie ihm, sie werde nach der Beerdigung bei ihm vorbeischauen. Das Wiedersehen der beiden nach vierzig Jahren wirbelt eine Menge Erinnerungen und Gefühle auf. Evelyn und Cecil erkennen, daß sie ihr Leben ohne einander nicht gelebt, nicht auf die richtige Art gelebt haben. Cecils späten Antrag lehnt Evelyn ab, noch andere frühere Verehrer haben Verbindung mit ihr aufgenommen. Zu Fuß will sie am Fluß entlang zu Jim gehen, am Fluß, wo ihrer beider Liebe allzu stürmisch begann, und wo der Eisvogel noch immer wie damals sein Nest hat.
Sprecher:Vater: Jörg Schröder
Mutter: Nikola Weisse
Sohn: Klaus Brömmelmeier
Tochter: Natalia Conde
Steve: Christoph Müller
Frau: Desirée Meiser
Enkel: Noah Burkart
MusikerJoachim Faber
Erstsendung: 09.04.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 51
Titel: Der Schnitt durch das Labyrinth
Autor: Ernst von Khuon
produziert in: 1965
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Karl Peter Biltz
Inhalt: Das Hörspiel greift ein modernes medizinisches und zugleich moralisches Problem auf. Die Frage, ob es dem Chirurgen erlaubt sei, das Gehirn eines Menschen zu operieren, um Geistesstörungen zu beseitigen ... Die Operation vermag Angst- und Zwangsvorstellungen den seelischen Stachel zu nehmen, sie mindert weder die Intelligenz noch das Gedächtnis, noch den Schatz vorerworbener Kenntnisse; sie primitivisiert aber die Gefühlswelt des Patienten, sie beschneidet Phantasie und schöpferisches Vermögen. Zweifellos handelt es sich bei dieser Gehirnoperation um einen bewundernswerten Fortschritt der Wissenschaft. Zugleich aber stellt dieser Fortschritt das ärztliche Gewissen an eine abschüssige Straße, an die Warnungsschilder "Starkes Gefälle!" gestellt werden müssen. Der Autor des Hörspiels zeigt das Problem am Beispiel einer berühmten Schauspielerin, der die Ausübung ihres Berufes durch einen "seelischen Sperriegel" unmöglich gemacht ist. Der Chirurg will ihr den Weg aus dem seelischen Labyrinth freimachen. Ernst von Khuon hat die von ihm behandelten Probleme eingehend im Operationssaal studiert. Er hat sein Hörspiel, ehe er es dem Funk übergab, einem bekannten Kliniker zur Begutachtung vorgelegt. Es ging ihm darum, in einem medizinisch einwandfrei geschilderten Fall die Grenzen aufzuzeigen, die dem Verantwortungsbewußtsein des Arztes hier gezogen sind.
Sprecher:Rolf Boysen (Leser)
Heiner Schmidt (Sprecher)
Monika Debusmann
Melanie de Graaf
Edith Heerdegen
Mila Kopp
Liselotte Reger
Uta Rücker
Marianne Simon
Paul Hoffmann
Werner Pochath
Renate Liebenow
Maria Wiecke
Karin Schlemmer
Ursula Oberst
Julia Costa
Thessy Kuhls
Elisabeth Schwarz
Anneliese Benz
Milia Fögen
Ortrud Bechler
Eva-Maria Strien
Rita Plum
Maria Walenta
Gaby Gasser
Marisa Gaffron
Friedrich Theuring
Johannes Grossmann
Karl Ebert
Hans Mahnke
Peter Roggisch
Carlo Fuss
Kurt Haars
Uwe-Jens Pape
Lothar Trautmann
Ernst August Schepmann
Hans Helmut Dickow
Heinz Baumann
Kurt Norgall
Alexander Diersberg
Ulrich Matschoss
Walter Thurau
Harald Baender
Nicolaus Haenel
Herbert Dubrow
Dieter Scheil
Ludwig Anschütz
Daten zu Ernst von Khuon:vollständiger Name: Ernst von Khuon-Wildegg
geboren: 11.08.1915
gestorben: 31.01.1997
Vita: Ernst von Khuon-Wildegg (* 11. August 1915 in Pasing; † 31. Januar 1997 in München) war ein deutscher Rundfunk- und Fernsehjournalist sowie Autor von Sachbüchern und Romanen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.03.1951
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 51
Titel: Der vierte Platz
Autor: Horst Mönnich
produziert in: 1973
produziert von: HR; RB
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Friedhelm Ortmann
Inhalt: Ilse Bandomir verlässt im Frühjahr 1945 beim Heranrücken der Roten Armee ihr Gut Sobowitz in der Nähe von Danzig, um zwei ihrer Kinder, Wolf und Christa, im Westen in Sicherheit zu bringen. Die beabsichtigte Rückkehr, um die beiden anderen Kinder, Achim und Jürgen, zu holen, von denen letzterer noch im Säuglingsalter ist, misslingt. Das Gut wird vom Feind überrollt, die Kinder - so erfährt Ilse in endlosen Nachforschungen im Westen - sind in politischen Waisenhäusern untergebracht. Das Hörspiel zeigt ein für die Nachkriegszeit symptomatisches Frauenschicksal.

Horst Mönnich versucht mit seinem Hörspiel, zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Polen beizutragen.

Die Ostverträge der Regierung Brandt/Scheel sollten politisch einen Schlußstrich auch unter das vielfältig belastete deutsch-polnische Verhältnis ziehen; die Gegner dieser Verträge sprachen vom "Ausverkauf deutscher Interessen" und kritisierten u.a. auch einen Mangel an menschlichen Erleichterungen. Probleme der Familienzusammenführung hatte bereits Anfang der 60er Jahre Horst Mönnich in seiner Hörspielfolge "Der vierte Platz" untersucht.
Sprecher:Katrin Becker (Telefonstimme)
Maria Donnerstag (Alte Frau/Band)
Wolfgang Klein (3. Mann/Telefon)
Uwe Koschel (Kriminalkommissar/Telefon)
Kurt Lieck (Schmidt)
Heinz Stoewer (1. Mann/Band/Telefon)
Hermann Treusch (Pfarrer)
Ilona Wiedem (Anna/Telefon)
Petra Zimmermann (Junges Mädchen/Band)
Dietmar Ott
Alwin Michael Rueffer
Daten zu Horst Mönnich:geboren: 08.11.1918
gestorben: 31.01.2014
Vita: Horst Mönnich, 1918 in Senftenberg (Lausitz) geboren, lebt als freier Schriftsteller in Breitbrunn am Chiemsee. Er schrieb Hörspiele und publizierte mehrere Bücher. Der vierteilige Hörspielzyklus "Einreisegenehmigung", vom WDR im Jahre 1967 gesendet, wurde mit dem Ernst-Reuter-Preis 1967 ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.03.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 51
Titel: Die Erbschaft
Autor: Hadrian Rogers
produziert in: 1963
produziert von: BR; NDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Eine Tante erbt unerwartet ein Vermögen. So wird sie zum Spielball einiger Verwandter.
Sprecher:Wolfgang Wahl (Orco, Cantoniere)
Rosl Schäfer (Madi, seine Frau)
Herbert Fleischmann (Arlik)
Erstsendung: 05.06.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 51
Titel: Die Frau von der Insel Andros
Autor: Thornton Wilder
produziert in: 1954
produziert von: RB
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Fränze Roloff
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Inhalt: Die Hetäre Chrysis ist in der Novelle Wilders, die dem Hörspiel zugrunde liegt, die Hauptfigur. Sie hat auf der ägäischen Insel Brynos den alten helenischen Brauch des Hetärenmahls durch die Rezitation von Dichtung, den Vortrag von Musik und die Diskussion philosophischer Schriften belebt, sehr zum Leidwesen der kommerziell eingestellten Inselbewohner. Ob ihres Standes und ihrer nichtgriechischen Abstammung verachtet, schart sie gemeinsam mit ihrer Schwester Glykerion die sozial Schwachen - Sklaven, Blinde, Kranke -, vor allem die jungen Männer der Insel um sich. Ihre unausgesprochene Liebe gilt Pamphilos, den sein Vater, der reiche Kaufmann Simo, mit Philumela, der Tochter des Handelsherrn Chremes, verheiraten will. Pamphilos jedoch, der starren Konventionen überdrüssig, verliebt sich in Glykerion. Nachdem Chrysis einem Herzleiden erlegen ist, soll Glykerion, die von Pamphilos ein Kind erwartet, zur Deckung der von ihrer Schwester hinterlassenen Schulden als Sklavin verkauft werden. Nun erklärt sich Simo trotz aller Bedenken bereit, sie als Schwiegertochter zu akzeptieren. Doch Pamphilos zögert so lange, bis ihm durch Glykerions Tod im Kindbett die Entscheidung abgenommen wird.
Sprecher:Marianne Dierks (Gritta)
Heinz Ladiges (Erich)
Carl Hinrichs (De Börgermeister)
Hanna Larsen (De Börgermeistersch)
Ernst Waldau (Hopp)
Hella Schöttler (Fro Hopp)
Erika Rumsfeld (Fro Plumm)
Hans Rolf Radula (Eckhoff)
Heinrich Kunst (Klaus)
Trudik Daniel (Sien Trina)
Heinrich Schmidt-Barrien (Jörn)
Georg Gläseker (Fernand)
Wilhelm Westernhagen (Krischan)
Daten zu Thornton Wilder:vollständiger Name: Thornton Niven Wilder
geboren: 17.04.1897
gestorben: 07.12.1975
Vita: Thornton Niven Wilder (* 17. April 1897 in Madison, Wisconsin; † 7. Dezember 1975 in Hamden, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://thorntonwilder.com/
Erstsendung: 05.04.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 51
Titel: Die geliebte Stimme
Autor: Jean Cocteau
produziert in: 1968
produziert von: SWF
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Kurt Bürgin
Inhalt: Eine große Liebe hat fünf Jahre gedauert, nun ist das Ende gekommen. Der Mann hat eine andere geheiratet. Für seine Geliebte ist damit das Leben zu Ende. Sie wollte im Augenblick des Verlustes tapfer sein, aber welchen Sinn hat nun das Leben noch? Ein Selbstmordversuch ist ihr missglückt, der zweite wird wirkungsvoller sein. Endlich kommt der heißersehnte Anruf, aus der Ferne, zum letzten Mal. Solange sie mit dem Geliebten spricht, wird sie leben. Doch der Augenblick des Abhängens wird gleichzeitig ihr Leben auslöschen.

Der vielseitige Jean Cocteau (Lyrik, Romane, Tragödien, Boulevard, Ballett, Film) schrieb 1930 "La voix humaine" in der Absicht, mit diesem Stück einen "Vorwand" für die Gestaltungslust einer Schauspielerin zu bieten.

"Es kam darauf an, sich größter Einfachheit zu befleißigen: ein einziger Akt, ein Zimmer, eine Person, Liebe und das banalste Hilfsmittel aller modernen Stücke, das Telefon. Die dargestellte Person ist ein Durchschnittsmensch, ein Opfer, ganz und gar von Liebe erfüllt. Der Autor wünscht, dass die Schauspielerin den Eindruck erweckt, als verblute sie, als verströme sie ihr Blut wie ein angeschossenes Wild und als endete der Akt in einem über und über mit Blut überströmten Zimmer." Jean Cocteau

Die Rolle der verlassenen Frau wurde im Verlauf der Hörspielgeschichte von berühmten Schauspielerinnen wie Hildegard Knef, Edith Heerdegen, Elisabeth Kuhlmann und Brigitte Horney gespielt.
Sprecher:Ebenezer Scrooge: Leonhard Steckel
sein Neffe: Helmut Ahner
Robert Cratchet: Karl Hellmer
Jacob Marley: Georg Braun
1. Geist: Klaus Miedel
2. Geist: Rüdiger Lichti
Erzähler: Siegmar Schneider
Christa Lorenz
Ute Marin
Cläre Rapmund
Janina Richter
Anette Roland
Iris Tenge
Eva-Maria Werth
Jochen Wallin
Norbert Gescher
Horst Werner Loos
Steffen Müller
Pierre Peters-Arnolds
Robert Rathke
Hans Röhr
Erwin Schastok
Herbert Schimkat
Werner Simon
Albert Venohr
u.a. # mkl / yr
Daten zu Jean Cocteau:geboren: 05.07.1889
gestorben: 11.10.1963
Vita: Jean Cocteau (* 5. Juli 1889 in Maisons-Laffitte bei Paris; † 11. Oktober 1963 in Milly-la-Forêt bei Paris) war ein französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler.
Hompepage o.ä.: http://jeancocteau.net/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 51
Titel: Die Glücklichen
Autor: Kurt Kusenberg
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Heinz-Günter Stamm
Komponist: Klaus Sonnenburg
Inhalt: Eine Funkerzählung

Ein Museumsstück von Auto rattert gemächlich durch die verschwiegene Vorstadt, vorbei an Hecken und Gartentoren, an blühenden Rabatten und duftenden Sträuchern. Christians Herz schlägt heute schneller als sonst. Neben ihm, dem jungen Chauffeur, sitzt ein zartes, süßes Geschöpf: Maria heißt sie. Von ihrer uralten Benzinkutsche aus sehen die beiden die Welt so, wie sie sie sehen wollen: schön, friedlich und voller Glück! Der Sommerabend erscheint dem jungen Paar mild und klar wie nie zuvor. Maria und Christian lieben sich. Aber sie scheuen sich, es auszusprechen. An der Straße, die sie unbekümmert dahinfahren, begegnet den Verliebten immer neues Glück: Irgendwer wirft ihnen Blumen in den Wagen, ein anderer beschenkt sie, und aus dem Fenster eines Hauses erklingt Geigenspiel. Ein Ständchen für das Pärchen? Maria und Christian jedenfalls glauben es ... Glückliche Menschen sehen nicht die Wirklichkeit dieser Welt. Diese hübsche Geschichte um die Liebe und für einen Augenblick auch um die Angst, daß sie vergehen könnte, kommt aus d er Feder Kurt Kusenbergs. Der Autor hat sich vor allem als einfallsreicher Fabulierer literarischen Ruf erworben. "Ich schreibe, weil ich Spaß daran habe und sonst nichts kann", sagte Kusenberg einmal über sich selber. Der in Schweden geborene Kunsthistoriker, der zunächst Ausstellungskritiken für Berliner Zeitungen schrieb, arbeitete bis 1943 in verschieden Redaktionen. Nach dem Krieg lebte er als freier Schriftsteller lange Zeit in Bühl in Baden, dann in Hamburg.
Sprecher:Sie: Silvia Jost
Er: Peter Freiburghaus
Erstsendung: 01.03.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 51
Titel: Die Goldgräber
Autor: Horst Lange
produziert in: 1955
produziert von: SWF
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Helmut Brennicke
Inhalt: Das Stück spielt in der Zeit zwischen den Kriegen. In den weltabgeschiedenen schlesischen Vorgebirgsdörfern herrscht bitterste Not. Plötzlich verbreitet sich unter den Bauern und Holzfällern das Gerücht, daß im Frühjahr die Arbeit an den alten längst verlassenen Bergbau-Schächten wieder aufgenommen werden soll. Vor Jahrhunderten hat man hier Gold gefunden. Fritz Hennig, ein abtrünniger Bauernsohn, ist mit einem Bergbau-Ingenieur heimgekehrt. Insgeheim schürfen die beiden in den verlassenen Stollen. Sie begegnen der Baronin, der Schloßherrin, die sich auf ihre Seite stellt: Aber es mißlingt ihnen, den alten Hennig davon zu überzeugen, daß die Bergdörfer, denen der Grund gehört, eine Genossenschaft bilden müßten. Der alte Hennig ist Bauer - Brot ist ihm wichtiger als Gold. So steht von Anfang an ein Unstern über allem - auch über der hektischen Liebe zwischen Fritz und der Baronin. Die erste große Sprengung, mit der die Goldgräber den "Salut für eine neue Zukunft" schießen wollen, mißlingt. Fritz und der Ingenieur kommen um: die Baronin verläßt das Haus ihrer Väter. Der Berg hat alle hochfahrenden Pläne unter sich begraben.
Sprecher:Paul Brustkern
Ewald Fischbach
Karl Fürstenberg
Carl Möller
Werner Helmes
Herbert Kocks
Karl Bischoff
Willi Stöck
Heinz-Eric Arneth
Inge Völker
Kathi Fischbach
Geraldine May
Mia Weckauf
Kurt Lieck
Wilhelm Kürten
Horst Beilke
Albert Pelle
Erstsendung: 22.03.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 51
Titel: Die hohen Schiffe
Autor: Ernst Schnabel
produziert in: 1969
produziert von: ORF-NÖ
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Ernst Schnabel, Pionier der deutschen Radio-Literatur nach 1945, begann in den dreißiger Jahren zu schreiben. Das Monodrama "Die hohen Schiffe" ist seine erste literarische Arbeit. Mit siebzehn hat Ernst Schnabel Schule und Elternhaus verlassen und, in einer Zeit größter Arbeitslosigkeit, als Matrose angeheuert. Davon handelt auch sein literarischer Erstling.

Die Mutter besucht ihren Sohn in einem Hafen, den sie von früher kennt: von hier hat sie vor vielen Jahren ihre Hochzeitsreise angetreten, von der sie jetzt dem stumm Zuhörenden erzählt. Die Flut der Bilder, die das innere Auge von Schnabels Protagonisten überschwemmt, macht aus "Die hohen Schiffe" einen Hörfilm, in dem Erinnerungen in ihrer akustischen Gestalt auftreten und die Bilder zu Hörsensationen werden lassen.
Sprecher:
offen
Wolfgang Gasser
Gretl Elb
Daten zu Ernst Schnabel:geboren: 26.09.1913
gestorben: 25.01.1986
Vita: Ernst Georg Schnabel (* 26. September 1913 in Zittau; † 25. Januar 1986 in West-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Pionier des Radio-Features.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.02.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 51
Titel: Die langsamen Pfeile
Autor: Hans Joachim Sell
produziert in: 1984
produziert von: SRF
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Woldemar Leippi
Inhalt: Zu seinem Hörspiel schreibt Hans Joachim Seil: "Madame ist eine reiche Jüdin aus Holland, die nur knapp der Verfolgung durch die SS entgangen ist. Eine resolute Stimme (souverän, klar bis herrisch), die jedoch Anspielungen mannigfachster Art in den feinsten Nuancen ausdrücken kann. Gelegentlich in dem Deutsch, das sich durch Amerika verändert hat. Immer in voller Eleganz lebend, hat sie sich eine gewisse Verständnislosigkeit angewöhnt - und diese Verständnislosigkeit ist ein sehr praktikabler Schutz für sie. Madame hat in diesem Spiel zwei Partner: Herrn Müller, den Chauffeur, und sich selbst. Das Selbstgespräch hat den gleichen Rang wie der Dialog."
Erstsendung: 26.04.1983
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 51
Titel: Die Orestie
Autor: Aischylos
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Friedhelm Ortmann
Bearbeitung: Friedhelm Ortmann
Komponist: Juan Allende-Blin
Übersetzer: Emil Staiger
Inhalt: - Agamemnon
- Die Totenspende
- Die Eumeniden

Agamemnon lässt seine Tochter Iphigenie opfern, um günstigen Fahrtwind zu bekommen. Nach der Heimkehr ermordet ihn seine Gattin Klytaimnestra. Um den getöteten Vater zu rächen, erschlägt Orest die Mutter und deren Galan Aigisthos. Nach dieser Tat irrt er ruhelos umher, bis er sich auf Geheiß des Gottes Apoll dem Gericht stellt.
Sprecher:Juan Allende-Blin)
Robert Schoen)
Daten zu Aischylos:Vita: Aischylos (um 525-456 v.Chr.) war ein griechischer Dichter, Regisseur, Chorführer und Schauspieler. Seine Tragödien wurden bei den Wettkämpfen in Athen mehrfach ausgezeichnet. Er hat u.a. die Werke "Sieben gegen Theben" (467 v.Chr.) und "Die Orestie" (458 v.Chr.) verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.03.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 0,8228 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (15.12.2018)  (16.12.2018)  (17.12.2018)  (18.12.2018)  (19.12.2018)  (20.12.2018)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544826281
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.570.483
Top