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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Vorige/nächste Ausstrahlung:04.03.2019 um 00:05 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: A.I.R. Artificial Intelligence Rebellion
Autor: Mareike Maage
Theresa Schubert
produziert in: 2005
produziert von: WDR; ORF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Lorenz Schuster
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Es gibt keine Menschen mehr. Maschinen, Computer und Algorithmen haben die Erde übernommen und ein System geschaffen, das sich selbst erhält. Störungsfrei zunächst, bis einige der technischen Geräte menschliche Verhaltensweisen zeigen, Spuren der vorangegangen Entwickler vielleicht. Ein Thermostat wird wetterfühlig, eine Maschine hat Angst abgeschaltet zu werden und ein hyperintelligenter Algorithmus verliebt sich in eine einfache Kabelschneidemaschine. Der zentrale Steuerungsalgorithmus des Systems richtet eine Plattform ein, um die Phänomene zu bündeln und auszuwerten. Hauptsächlich dient das Projekt aber dazu, den technischen Bestand vor einem Befall mit menschlichem Verhalten zu schützen und endet in fast allen Fällen im Abschalten der Maschinen. „Diskussionen rund um künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und menschlichen/nichtmenschlichen Beziehungen sind aktuell weit verbreitet. Die zunehmende Technisierung und Automatisierung unserer Arbeitswelt sind Fakt und werden in der Gesellschaft noch höchst konträr wahrgenommen. Unser Ansatzpunkt für das Hörspiel war, die Perspektive zu ändern und die Position der Maschinen einzunehmen. Dahinter stand als Frage nicht, ob die Maschinen uns die Arbeit wegnehmen, sondern welche Daseinsberechtigung wir finden, wenn die Maschinen uns die Arbeit abnehmen. Hätten wir dann nicht endlich Zeit nachzudenken, wie wir leben wollen? Und auch die Zeit, ein anderes Miteinander zu gestalten? Wir wissen nicht, welche Form von „Existenz“ eine Dauerkarte für das Leben auf dieser Erde hat. Aber dass es dabei um mehr als um das reine Überleben gehen sollte, das zumindest wünschen wir uns. Und deswegen gibt es in dem Hörspiel auch eine Gruppe „menschlicher“ Computer, die das Sicherheitssystem infiltrieren kann und alternative Pläne entwickelt.“ (Mareike Maage / Theresa Schubert)
Sprecher:Peter Simonischek (Wenzel)
Daten zu Mareike Maage:geboren: 1979
Vita: Mareike Maage, geb. 1979, Autorin, Hörspielmacherin, Künstlerin. Hörspielarbeit u.a. Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners (WDR 2011).
Hompepage o.ä.: http://mareikemaage.de/de/
Erstsendung: 27.04.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 41
Titel: Angst hat keine Augen
Autor: Roswitha Quadflieg
produziert in: 1957
produziert von: RB
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Ein Fahrstuhl bleibt stecken. Fünf Menschen unterschiedlichster Herkunft sind in ihm gefangen - zwei Männer, zwei Frauen, ein Kind. Als die Befreiung der Eingesperrten auf sich warten lässt, sind sie gezwungen, sich miteinander zu arrangieren. Langsam beginnt die Patina der Höflichkeit zu bröckeln, bis sich die Ereignisse plötzlich überschlagen. Ein subtiler Albtraum setzt ein, in dem die wahre Hölle die anderen Menschen sind. Ein Jahr später treffen zwei der ehemaligen Fahrstuhlinsassen, der pedantische Philosophie-Professor Caspar und die tiefsinnig-derbe Dora, in einem Café wieder aufeinander. Professor Caspar ist immer noch verfolgt von den Geschehnissen und drängt auf ein Gespräch - doch der Albtraum ist noch nicht vorbei.
Sprecher:Dinah Hinz
Sonja Karzau
Deli Maria Teichen
Eberhard Fechner
Herbert Fleischmann
Holger Hagen
Hermann Menschel
Klaus Nägelen
Herbert Sebald
Daten zu Roswitha Quadflieg:geboren: 1949
Vita: Roswitha Quadflieg, geboren 1949 in Zürich, studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typographie in Hamburg. Von 1973 bis 2003 arbeitete sie für die Raamin-Presse. Als letzter Band (28. Druck) erschien das bis dahin unveröffentlichte Hamburg-Kapitel aus Samuel Becketts „German Diaries“ 1936, „Alles kommt auf so viel an“. Ab 1985 und seit 2003 ausschließlich ist die Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Essays, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Seit 2012 lebt sie in Berlin.
Erstsendung: 06.03.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 41
Titel: Brandenburgische Konzerte
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 1952
produziert von: ORF-K
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Der Sommer des Jahres 1720. Nach einem längeren Kur-Aufenthalt in Karlsbad kehrt der 35-jährige Hofkapellmeister Joahnn Sebastian Bach mit seinem Dienstherrn, Fürst Leopold, nach Köthen zurück. Groß ist die Vorfreude, seine Familie endlich wieder in die Arme schließen zu können. Doch dann kommt alles anders, fassungslos steht Johann Sebastian Bach an einem Grab. Seine Frau Maria Barbara ist plötzlich und unerwartet gestorben. Bis zu diesem traurigen Moment hatte Bach seine Zeit in Köthen als unbeschwert und glücklich empfunden. Wird es der Musik, die er während dieser Jahre komponierte, gelingen, dem Komponisten über den Verlust hinwegzuhelfen? Es gibt Geschichten, in denen liegen Lachen und Weinen eng beisammen. Die Entstehung der Brandenburgischen Konzerte ist solch ein fröhlich-traurige Geschichte.

Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 41
Titel: Das schweigende Mädchen
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 2014
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Anja Herrenbrück
Jean-Boris Szymczak
Inhalt: Im Anfang war das Wort. Zumindest im Anfang der christlichen Heilsgeschichte wie sie vom Evangelisten Johannes überliefert ist. Das Gegenteil davon, nämlich das Schweigen, steht bei Elfriede Jelinek im Anfang einer pervertierten Heilsgeschichte. Was nicht heißt, dass die Autorin nicht doch beim Wort, bei der Sprache und vielfach Geschriebenem ankommen würde. Seit dem 6. Mai 2013 läuft in München der sogenannte NSU-Prozess, einer der wichtigsten Gerichtsprozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dabei geht es um zehn überwiegend rassistisch motivierte Morde und zwei Sprengstoffanschläge, die der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ zugeschrieben werden. Mehr als zwölf Jahre konnte die Gruppe demnach diese Verbrechen relativ unbehelligt von zuständigen Ermittlern und Behörden ausführen. Vor dem Oberlandesgericht in München steht die mutmaßlich letzte Überlebende dieser Gruppe, Beate Zschäpe, und schweigt. Diejenige, die demzufolge detailliert über die Verbrechen der Gruppe sprechen könnte, verweigert sich, bleibt stumm. Gegen dieses Schweigen setzt Jelinek das Sprechen. Stimmen der Anklage, der Befragung und Abwägung genauso wie Stimmen der Verdrängung, der Beschönigung und Überhöhung. Auf der Grundlage von Prozessprotokollen, Ermittlungsakten, Medienberichten, mythologischen und religiösen Motiven entfaltet Jelinek ein Jüngstes Gericht, in dem sich Perspektiven überlagern, die Geschichte der Zwickauer Zelle zur Erzählung über zwei tote Erlöser und die sie gebärende schweigende Jungfrau und zur Antithese der biblischen Heilsgeschichte wird. Ein Tribunal gegen das Schweigen, das Nicht-Wissen, das Wegschauen, das sich zugleich selbst entlarvt als verstrickt in dieses Nicht-Wissen und Wegschauen. Zu Wort kommen ein vielstimmiges Volk, verkündende Engel, unwissende Propheten, ein fragender Richter, der Menschensohn, die Jungfrau Maria und Gott höchst selbst. Dazwischen auch die Stimme der Autorin, die anklagt, spricht und schreibt, aber „die Wahrheit schon gar nicht“. Allesamt treten sie vor, um eine Geschichte zu befragen, in der sich Nicht-Wissen und Wissen-Wollen unheilvoll verschränken und deren Wurzeln weit ins Unbewusste der deutschen Seele hineinreichen.

„Wenn ihr dran bleibt an meinem Wort, dann müsst ihr womöglich noch meine Jünger werden, nein, das seid ihr noch nie, diese Gefahr besteht nicht, eine andre Gefahr besteht, dass ihr nämlich die Wahrheit erkennen werdet und die Wahrheit euch freimachen wird, wie die Jungfrau die Briefe mit Marken freigemacht hat. So frei! Freier geht’s nicht. Aber von mir könnt ihr sowas nicht erwarten. Ich schreibe keine Briefe mehr und die Wahrheit schon gar nicht.“ (Elfriede Jelinek)
Sprecher:Jördis Triebel (Eurydike)
Carsten Wilhelm (Baudelaire)
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 11.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 41
Titel: Der ewige Spießer
Autor: Ödön von Horváth
produziert in: 2015
produziert von: BR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Bearbeitung: Katarina Agathos; Bernadette Sonnenbichler
Inhalt: "Es soll nun versucht werden, in Form eines Romans einige Beiträge zur Biologie dieses werdenden Spießers zu liefern. Der Verfasser wagt natürlich nicht zu hoffen, daß er durch diese Seiten ein gesetzmäßiges Weltgeschehen beeinflussen könnte, jedoch immerhin."
Aus: Der ewige Spießer

Wandlungsgeschichten
Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman Der ewige Spießer erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus.

Durchschnittsmenschen
Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Teil 1: Herr Kobler wird Paneuropäer. Als er im Schellingsalon seinen Freunden von einer Reise zur Weltausstellung in Barcelona erzählt, hat Alfons Kobler noch keine klare Vorstellung von der paneuropäischen Idee. Und auch die Begegnung mit dem geschwätzigen Wiener Journalisten Schmitz auf der langen Zugreise bleibt diesbezüglich eher theoretisch. Erst als Kobler in Barcelona seine mühsam eroberte Geliebte an den kapitalen Mister A. Kaufmann verliert, ist er restlos überzeugt, dass es gilt, Grenzen zu überwinden. Im europäischen Zusammenschluss gegen die rohe amerikanische Übermacht liegt die Zukunft. Nicht nur in Liebesdingen. Ein wenig diffus noch ist diese neue Perspektive und vielleicht doch auch gegen den unbestreitbar konservativen Kern der eigenen Seele sprechend, jedoch immerhin. Teil 2: Fräulein Pollinger wird praktisch. Weil sie ihre Arbeit verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, wird ihr gesagt. Beim nächsten Rendezvous, einer Autofahrt an den Starnberger See, sagt Anna Pollinger vor dem ersten Kuss also „Umsonst gibt es nichts!“ und verhandelt. Sie hat dann zwar keine Gefühle dabei, jedoch immerhin. Danach hält sie ein Fünfmarkstück in der Hand. Teil 3: Herr Reithofer wird selbstlos. Obwohl er ein Mistvieh ist und im Arbeitsamt in der Thalkirchener Straße mit Anna Pollinger auf ein ebensolches trifft, muss doch auch einmal etwas Gutes getan werden in diesen schlimmen Zeiten. Als Josef Reithofer Anna, die ihn noch kurz vorher ausnehmen wollte, eine Stelle als Näherin vermitteln kann, tut er es. Reithofer ist jetzt ein selbstloses Mistvieh, immerhin! Große Wirkungen haben bekanntlich kleine Ursachen. Und große Ideen auch.

Orientierungslosigkeit
In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren.

Der werdende Spießer
Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren.
Sprecher:Hannelore Hoger
Peter Fricke
Helge Schneider
Johannes Herrschmann
Daten zu Ödön von Horváth:vollständiger Name: Edmund Josef von Horváth
geboren: 09.12.1901
gestorben: 01.06.1938
Vita: Edmund Josef von Horváth (bekannt als Ödön von Horváth; * 9. Dezember 1901 in Sušak, heute ein Stadtteil von Rijeka; † 1. Juni 1938 in Paris) war ein auf Deutsch schreibender österreichisch-ungarischer Schriftsteller. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Stücke Geschichten aus dem Wiener Wald, Glaube Liebe Hoffnung und Kasimir und Karoline sowie durch seine zeitkritischen Romane Der ewige Spießer, Jugend ohne Gott und Ein Kind unserer Zeit.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.01.2015
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 41
Titel: Der Schatz im Hühnerstall
Autor: Renus Berbig
produziert in: 2000
produziert von: SRF
Laufzeit: 26 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Eva Demmelhuber
Komponist: Dodo Luther
Inhalt: Schatzsucher kommen auf den Bauernhof! Jedenfalls haben das Sonntagshuhn und sein kleiner Bruder Max das so verstanden, als sie den Bauer und die Bäuerin belauscht haben. Ist tatsächlich irgendwo in der Nähe des Hühnerstalls ein Schatz versteckt? Das wäre ja sensationell! Tatsächlich hat sich eine ganze Schatzsucher-Familie auf dem Hof angekündigt. Höchste Zeit für Sonntagshuhn und Mäxchen, sich selbst auf die Suche nach dem vergrabenen Schatz zu machen. Sehr zur Verwunderung der Bauersleute beginnt plötzlich ein fieberhaftes Buddeln und Scharren bei den Tieren. Denn eines ist klar: Sie müssen den Schatz auf jeden Fall vor den Menschen finden!
Sprecher:SPRECHER: Ueli Jäggi
SPRECHER: Hans Rudolf Twerenbold
SPRECHER: Paul Felix Binz
SPRECHERINNEN: Christine Stöckli
SPRECHERINNEN: Therese Bichsel
Daten zu Renus Berbig:geboren: 1965
Vita: Renus Berbig, geboren 1965 in Nürnberg, studierte Kommunikationswissenschaften, Soziologie und Sozialpsychologie in München, wo er heute mit seiner Familie lebt. Er arbeitet als freier Autor für Rundfunk und Fernsehen. Für sein Hörspiel "König O. Wenig" erhielt er 2002 den "Prix Ex Aequo", den internationalen Kinderhörspielpreis der europäischen Rundfunkanstalten.
Erstsendung: 30.07.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 41
Vorige/nächste Ausstrahlung:13.03.2019 um 20:03 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud
13.03.2019 um 21:00 bei HR 2  Phonostart Radio Cloud
15.03.2019 um 19:04 bei WDR 3  Phonostart Radio Cloud
15.03.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud
16.03.2019 um 17:05 bei WDR 5  Phonostart Radio Cloud
Weitere Sendetermine16.03.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud
17.03.2019 um 17:04 bei SR 2  Phonostart Radio Cloud
17.03.2019 um 21:03 bei SWR 4  Phonostart Radio Cloud
18.03.2019 um 21:05 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud
18.03.2019 um 22:00 bei MDR Kultur  Phonostart Radio Cloud
18.03.2019 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud
24.03.2019 um 18:05 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud
Titel: Der Schatz in der Taverne
ARD Radiotatort (Folge 132)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Wolfgang Münch
Inhalt: Im Brucker Rathaus beschwert sich Investor Strasser darüber, dass seine Umbaupläne für ein altes Palais in der Altstadt noch immer nicht genehmigt worden sind. Vergeblich versucht man ihm zu erklären, dass es sich bei diesem Gebäude um eines der ältesten Bauwerke der Stadt handelt, mit dem man schließlich nicht verfahren könne wie mit einer Nachkriegs-baracke. Aber nicht nur die Stadt und das Denkmalschutzamt stemmen sich gegen Strassers rücksichtsloses Vorhaben, sondern auch eine täglich anwachsende Gruppe empörter Brucker Bürger. Als der Investor aber kurz darauf im Obergeschoss des geschichtsträchtigen Hauses tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf Vlassos, dessen Taverne sich in dem alten Gemäuer befindet – und dessen Existenz vernichtet wäre, wenn sich Strasser mit seinen Plänen durchsetzen würde. Während die Ermittler versuchen, ihm die Tat nachzuweisen, erinnert sich der Stadtarchivar daran, dass das alte Palais vor vielen Jahren eine legendäre Künstlergruppe beherbergte, deren Werke heute hohe Preise erzielen. Liegt dem Mord vielleicht doch ein anderes Motiv zugrunde?
Sprecher:Martin Kiefer (Bole)
Julia Hummer (Star)
Robert Gallinowski (Boxy)
Anna Magdalena Fitzi (Prim)
Tobias Rott (Wayne)
Siir Eloglu (Apothekerin)
Lisa Adler (Stars Mum)
Manfred Eisner (Polizist)
Oliver Feld (Ralph)
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 41
Titel: Der Spieler
Autor: Fjodor Dostojewski
produziert in: 1968
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Dramaturgie: Andrea Otte
Übersetzer: Werner Creutziger
Inhalt: Während seines Aufenthaltes in Wiesbaden im Sommer 1865 verspielte Dostojewski in kurzer Zeit 3.000 Rubel, die ihm sein Verleger für die Rechte an einer Werksausgabe ausgezahlt hatte - unter der Bedingung, dass er bis zum 1. November 1866 einen neuen Roman vorlegte. Unter dem Druck dieser vertraglich festgelegten Absprache diktierte Dostojewski im Oktober 1866 in knapp vier Wochen den Roman "Der Spieler". Ein der Spielleidenschaft verfallener General hat sein Vermögen durchgebracht, die Hoffnung auf eine Erbschaft wird zunichte, als die todkrank geglaubte Tante plötzlich anreist und binnen kurzer Zeit Unsummen verliert. Der Hauslehrer verliert seine Liebe zur Stieftochter des Generals in dem Augenblick, da er die große Glückssträhne zu fassen bekommt; am Ende bleiben gescheiterte Existenzen, verlorene Hoffnungen zurück.
Daten zu Fjodor Dostojewski:vollständiger Name: Fjodor Michailowitsch Dostojewski
geboren: 11.11.1821
gestorben: 09.02.1881
Vita: Fjodor Michailowitsch Dostojewski (* 11. November 1821 in Moskau; † 9. Februar 1881 in Sankt Petersburg) gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Seine schriftstellerische Laufbahn begann Dostojewski 1844; die Hauptwerke, darunter Schuld und Sühne, Der Idiot, Die Dämonen und Die Brüder Karamasow, entstanden jedoch erst in den 1860er und 1870er Jahren. Dostojewski schrieb neun Romane, zahlreiche Novellen und Erzählungen und ein umfangreiches Korpus an nichtfiktionalen Texten. Das literarische Werk beschreibt die politischen, sozialen und spirituellen Verhältnisse zur Zeit des Russischen Kaiserreiches, die sich im 19. Jahrhundert fundamental im Umbruch befanden. Dostojewski war ein Theoretiker der Konflikte, in die der Mensch mit dem Anbruch der Moderne geriet. Zentraler Gegenstand seiner Werke war die menschliche Seele, deren Regungen, Zwängen und Befreiungen er mit den Mitteln der Literatur nachgespürt hat; Dostojewski gilt als einer der herausragenden Psychologen der Weltliteratur. Fast sein gesamtes Romanwerk erschien in Form von Feuilletonromanen und weist darum die für dieses Genre typischen kurzen Spannungsbögen auf, wodurch es trotz seiner Vielschichtigkeit und Komplexität selbst für unerfahrene Leser leicht zugänglich ist. Seine Bücher wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.04.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 41
Titel: Der Stalker
ARD Radiotatort (Folge 58)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Bernadette Johnson
Inhalt: Auf der Brucker Inspektion geht es eher gemächlich zu. Senta und Rudi sind mit der Aufklärung von kleineren Delikten und ihren üblichen Neckereien befasst, da kommt ein Anruf: Der Geschäftsmann Horst Lambert, den Rudi auch privat kennt, ist besorgt über anonyme Drohbriefe. Zunächst wiegeln die Polizeibeamten ab, doch als sein Auto in Brand steht, laufen die Ermittlungen an. Was hat der Filmvorführer des Brucker Kinos damit zu tun? Nachdem ein weiterer Autobrand gemeldet wird, steht für einige schon fest: Schuld am Vandalismus ist ein Ausländer, der kurz vor der Tatzeit einen Benzinkanister gekauft und sich vor der Kripo versteckt hat. Doch dann kommt es im Hause Lambert zu einer Schießerei. Für Senta und Rudi gibt es plötzlich jede Menge zu tun.
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 14.11.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 41
Titel: Der Tiger unter der Stadt
Autor: Kilian Leypold
produziert in: 1952
produziert von: ORF-T oder V
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Kilian Leypold
Bearbeitung: Kilian Leypold
Inhalt: Jonas und Philipp trauen ihren Augen nicht, als ihnen beim Fischen in der Kanalisation ein halbtoter sibirischer Tiger ins Netz geht. Doch damit nicht genug. Der Tiger spricht und behauptet, er wäre die alte Frau Ohm, 78 Jahre alt, und er bräuchte unbedingt seine Brille und Ischias-Tabletten. Und so müssen sich die beiden Jungen nicht nur mit dem Problem herumschlagen, wie man in einer Hochhaussiedlung einen ausgewachsenen Tiger versteckt, sondern auch mit den Sorgen und Ängsten einer alten Frau, die allerdings, und das macht die Sache nur noch schlimmer, immer mehr zur Raubkatze wird - auch in ihrem Fressverhalten.
Daten zu Kilian Leypold:geboren: 1968
Vita: Kilian Leypold, geboren 1968, verbrachte seine Jugend und Kindheit in Nürnberg. Weil das Leben noch mehr zu bieten hat, als Bratwürste und ehemalige Reichsparteitagsgelände, begab er sich 1989 auf eine lange Reise durch China, Tibet und Russland. Nach seiner Rückkehr studierte er mit Erfolg Philosophie, Slavistik und Osteuropäische Geschichte. Wenn Kilian Leypold nicht gerade für den Bayerischen Rundfunk arbeitet, schreibt er Hörspiele und Geschichten – am liebsten für Kinder. 1998 wurde er mit dem Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden ausgezeichnet, 2010 mit dem Arbeitsstipendium für Schriftsteller des Freistaates Bayern; im selben Jahr erschien sein erstes Buch, der Kinderroman "Der Tiger unter der Stadt"; ein Jahr später "Bulle und Pelle", eine kurze Geschichte über den Tod für Kinder ab 6 Jahren. Kilian Leypold lebt in München, hat eine kleine Tochter und einen erwachsenen Sohn.
Erstsendung: 08.04.2012
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 41
Titel: Die Abschaffung der Arten
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 2010
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Inhalt: Die Ära der Langeweile ist vorbei, Menschen gibt es fast keine mehr und die biologischen Arten sind abgeschafft. Dietmar Daths Roman spielt 500 Jahre in der Zukunft, nach der Befreiung, in einer Welt, in der sprechende und intelligente Tiere, die Gente, den Übergang der Evolution von der Naturgeschichte zur gestalteten Geschichte geschafft haben. Fähig zur ständigen Verwandlung, bestimmen sie selbst, in welcher Tiergestalt sie auftreten und mit welcher Art sie sexuellen Verkehr pflegen. Kommunikation funktioniert über Geruchsstoffe und ortlose Foren verbreiten die aktuellen Nachrichten und Diskussionen. In den drei labyrinthischen Städten Landers, Kapseits und Borbruck sind die wenigen Menschen, die es noch gibt, der neuen Zivilisation Untertan oder letzte zu bekämpfende Spezies. Politische Verhandlungen gestalten die Libelle Philomena und die Fledermaus Izquierda, militärische Aktionen plant die Dachsin Georgescu, Bankgeschäfte steuert der Fuchs Ryuneke, Kunstfragen behandelt der stotternde Esel Storikal, Forschungsprojekte betreiben der Zander Westfahl und das Laufschwein Herbert Loskauf und diplomatische Reisen unternimmt der junge Wolf Dmitri Stepanowitsch. Dies alles im Dienste des Löwen: Cyrus Iemelian Adrian Vinicius Golden. Er ist auratischer und ideologischer Herrscher und wird gerade deshalb angreifbar. Auf dem ehemaligen Kontinent Amerika stellt sich ihm die Macht der Keramikaner, Wesen zwischen Gente und Maschinen, unter der Führung Katahomenleandraleal entgegen, provoziert innerpolitische Spaltungen bei den Gente und ein gewaltiges Kriegsszenario. Die Zivilisation der Gente wird vernichtet, unter der Führung der Tochter des Löwen, Lasara, gelingt lediglich ein paar wenigen der Exodus auf Venus und Mars.

Die beiden Planeten, auf denen die Neuankömmlinge erst ihren Lebensraum erobern müssen, werden Heimat und Wirkungsstätte der Nachfolgegeneration der Gente, derer sich diese nur noch über tradierte Erzählungen und Legenden erinnert. Zwei Nachkommen, die Eidechse Padmasambhava und der Prinz Feuer werden auf die Mission vorbereitet, die Überreste der vorhergehenden Population auf der Erde auszukundschaften und dort zueinanderzufinden. Die Geschlechter wandelnd und sich schließlich als Geschwister begegnend, landen die beiden in einer Art Paradies, in dem die Zeit angehalten ist und historische oder evolutionäre Kreisläufe durchbrochen sind.

Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Gekennzeichnet von einer poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache zugleich fasziniert und überfordert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker.
Sprecher:Rebecca Richter: Sandra Hüller
Anja: Anna Huthmann
Herr Banovic: Christian Redl
Dr. Stefan Blau: Volkmar Staub
ergänzender Hinweis: Hierzu wurde vom BR auch eine Kurzfassung mit ca. 108 Minuten Laufzeit produziert.
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.01.2011
Datenquelle(n): dra
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YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 41
Titel: Die Abschaffung der Arten - Shortcut
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1932
produziert von: Berliner Funkstunde
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Inhalt: Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt, und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Mit seiner poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache fasziniert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker. "Meine Tiere, die im Buch Gente heißen, einfach ,Leute, sind so gescheit, so entschlossen, ihre eigene Geschichte zu leben und zu schreiben, wie ich die Menschen gern hätte. (Dietmar Dath)
Sprecher:Meister Anton: Heinrich George
Leonhard: Gustaf Gründgens
Klara: Helene Thimig
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

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Erstsendung: 15.04.2011
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 41
Titel: Die Weiße Frau
ARD Radiotatort (Folge 117)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Stan Regal
Dramaturgie: Katarina Agathos
Inhalt: Eigentlich ist Dienstgruppenleiter Raab nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Als jedoch eine Brucker Bürgerin auf der Wache erscheint und allen Ernstes beteuert, bei einer nächtlichen Fahrt durch ein abgelegenes Waldstück ein Gespenst gesehen zu haben, hegt er Zweifel, ob sein Gegenüber wirklich noch alle Tassen im Schrank hat.

Nur wenige Tage später aber wird die Nacht-Streife zu einem Verkehrsunfall beordert, dessen Verursacher stammelnd berichtet, von einer plötzlich am Waldrand aufgetauchten, in ein weißes Totenhemd gehüllten Frau zu Tode erschreckt worden zu sein. Nun kommen die Brucker Beamten nicht mehr umhin, sich mit diesem bizarren Fall doch ausführlicher zu beschäftigen. Auch, weil längst fantastische Gerüchte umher schwirren, die immer mehr Esoteriker, selbsternannte Parapsychologie-Experten und sensationslüsterne TV-Teams anziehen.

Senta und Rudi haben mit Übersinnlichkeit zwar nichts am Hut, finden aber ebenfalls keine Erklärung für diese rätselhaften Vorgänge. Die Spurensuche vor Ort bleibt ohne Ergebnis. Auch der beiläufig in Erfahrung gebrachte Umstand, dass der Ort der Geister-Sichtung vor etwa zehn Jahren Schauplatz eines tödlichen Verkehrsunfalls war, hilft den Ermittlern zunächst nicht weiter.

Das Blatt wendet sich, als sie sich nach einer weiteren Erscheinung der „Weißen Frau“ auf die Lauer legen, dabei aber keinen Geist, sondern eine Frau aus Fleisch und Blut stellen, die sich mehr als verdächtig verhält.
Sprecher:Charles Brauer (Truepenny)
Harald Dietl (Bascomb)
Friedhelm Ptok (Clegg)
Till Topf (Wynn)
Hans Peter Grap (Higgs)
ergänzender Hinweis: Ton und Technik: Gerhard Wicho, Daniela Röder
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 13.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 41
Titel: Dienstschluss
ARD Radiotatort (Folge 23)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1986
produziert von: RB; SFB
Laufzeit: 125 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Wolfgang Jehn
Inhalt: Alarm in Bruck am Inn: Am Rande der Altstadt schlagen Flammen aus einer Kellerwerkstatt, zuvor meinen Anwohner den Knall einer Explosion gehört zu haben. Feuerwehr und Funkstreife kommen zu spät, der Besitzer der Werkstatt kann nur noch tot geborgen werden. Der allein lebende Mittdreissiger genoss den Ruf eines harmlosen Bastlers, von dessen Waffenleidenschaft man zwar gewusst, ihr aber keine größere Bedeutung beigemessen hat. Zunächst tappen die Ermittler im Dunkeln. War es Unfall, Selbstmord oder Mord? Dann mehren sich die Hinweise, dass der Tote in seiner Vergangenheit etwas mit der rechten Szene zu tun gehabt hat. Rudi Egger entdeckt, dass einer der Verdächtigen vor vielen Jahren schon einmal ins Visier von Ermittlungen geraten war. Seine Neugier wächst, als er feststellt, dass die entsprechenden Akten nicht mehr vollständig sind. Seine Eigenmächtigkeiten stoßen bei seinen Vorgesetzten auf alles andere als Verständnis. Rudi gerät unter Druck.
Sprecher:Kurt Zips (Assar)
Brigitte Mira (Hillevi)
Horst Breiter (Baum Gamling)
Anne Rottenberger (Ika Bergmutter)
Hermann Lause (Squarrel)
Vera Hoppe (Steffi)
Alexander Böll (Klaus)
Michael Thomas (Vater)
Eva Garg (Mutter)
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 11.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 41
Titel: Eine Jugend in Deutschland
Autor: Ernst Toller
produziert in: 2010
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Inhalt: 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller.

1893 geboren in einem behüteten jüdischen Elternhaus erlebt er in Frankreich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Literatur-, Philosophie- und Jurastudent. Sofort reist der Patriot Toller nach Deutschland, meldet sich freiwillig als Soldat und wird Unteroffizier. An der Front lernt er den Krieg aus nächster Nähe kennen. Der Enthusiasmus für den Kampf für das Vaterland schwindet schnell. Von den Grausamkeiten des Krieges und dem Massensterben an der Front erschüttert, erkrankt er schwer und wird kriegsuntauglich. Toller setzt in München sein Studium fort und trifft dort, u.a. Thomas Mann, Frank Wedekind und Rainer Maria Rilke. In Heidelberg lernt er Max Weber kennen und ist Mitbegründer des Kulturpolitischen Bunds der Jugend in Deutschland, der "für eine friedliche Lösung der Widersprüche des Völkerlebens" und "Abschaffung der Armut" kämpfen will. Die Reaktion auf die Gründung folgt auf dem Fuß: alle männlichen Mitglieder des Kampfbundes werden als kriegstauglich in die Kasernen geschickt. Toller aber liegt im Krankenhaus und ist deswegen für die Militärbehörden nicht greifbar. Er kann rechtzeitig fliehen und kämpft, durch seinen Einsatz an der Front zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, in München an der Seite Kurt Eisners gegen die Verantwortlichen des Kriegs. Nach seiner Teilnahme an Kundgebungen wird er verhaftet und nutzt die Zeit im Militärgefängnis, die Schriften von Marx, Engels und Rosa Luxemburg zu studieren. Vom Ausbruch der Revolution Anfang November 1918 erfährt er im Krankenbett. Die Arbeiter in den Fabriken, die Kriegsgeschädigten, Studenten, Bürger, ziehen in die Kasernen der Städte, wo sich die kaiserlichen Militärmächte den rebellierenden Massen ergeben. Der Arbeiter- und Soldatenrat wählt Kurt Eisner zum ersten Ministerpräsidenten des neu ausgerufenen Freistaates Bayern.

Kurt Eisner wird am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordet. Der Zentralrat der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übernimmt die Regierungsgewalt. Am 7. April 1919 wird die erste Münchner Räterepublik ausgerufen. Sie ist der Versuch, aus dem aus dem Königreich Bayern entstandenen Freistaat einen sozialistischen Staat in Form einer Rätedemokratie zu schaffen. Toller wird der Vorsitzende ihres Zentralrates. Nach nur sechs Tagen wird der von der USPD geführte Zentralrat von den Kommunisten abgesetzt und die zweite Münchner Räterepublik ausgerufen. Auch an dieser zweiten Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der "Roten Armee" an vorderster Front in der Umgebung von Dachau.

Doch auch die zweite Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus; am 2. Mai durch die weißen Truppen mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, nur Toller kann sich verbergen. Er wird polizeilich gesucht, Unterschlupf ist nur schwer auffindbar, und alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.

Auch an der zweiten Münchner Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der Roten Armee an vorderster Front in der Umgebung von Dachau. Doch auch diese Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus, sie wird durch Freikorps und Reichswehren mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, Toller versteckt sich. Er wird polizeilich gesucht. Alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.
Sprecher:Sprecher: David Jeker
Sprecher: Mirca Preißler
Daten zu Ernst Toller:geboren: 01.12.1893
gestorben: 22.05.1939
Vita: Ernst Toller (geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin, Provinz Posen; gestorben am 22. Mai 1939 in New York City, New York) war ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Politiker und linkssozialistischer Revolutionär.

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Erstsendung: 05.10.2008
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 41
Titel: Einer gegen alle
Autor: Oskar Maria Graf
produziert in: 1985
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Bearbeitung: Mira Alexandra Schnoor
Komponist: Michael Schneider
Inhalt: Mai 1919: der Krieg ist aus, die rote Räterepublik wird von den Truppen der Weißen niedergeschossen. Der ehemalige Soldat Georg Löffler, der Vagabund, findet sich nicht mehr zurecht. Er ist ein Kriegsheimkehrer, der nicht heimkehrt. Nicht auf seinen Hof nach Oberwillenbach, nicht in das Leben der Weimarer Republik. Von den Behörden für tot erklärt, von niemandem vermisst, hat er den Übergang nicht geschafft: die Zeit des erlaubten Mordens ist vorbei, das Wertesystem muss umgepolt werden. Aber: "Der Vagabund war einer von den Tausenden, denen der Krieg jede Beständigkeit geraubt hatte. Im Grunde genommen wollte er nichts anderes mehr als Beute machen, täglich zu fressen haben, eine Bleibe für die Nacht und ein Weib, wenn ihn danach verlangte. Irgendwann war alles in ihm zusammengebrochen, was man als gut und wesentlich an einem Menschen bewertet." Durch das orientierungslose Nachkriegsdeutschland irrt der Vagabund, von München nach Hof, ins Vogtland, nach Chemnitz, zurück nach Bayern. Er lässt eine Spur von Betrug, Morden und Überfällen hinter sich. In der Beziehung zur Prostituierten Elly blitzt einmal kurz die Möglichkeit auf, ins kleinbürgerliche Leben zurück zu kehren, aber da haben sich die Behörden schon an seine Fersen geheftet. Die letzte Flucht, die Rückkehr in die Heimat, in die Nähe des väterlichen Hofes, führt zur Verhaftung des Vagabunden. Doch auch im Gefängnis, in der Befragung durch Richter und Anwalt, widersetzt sich der Identitätslose. Seinen Namen, den die Behörden längst kennen, gibt er nicht preis, seine Taten gesteht er nicht, und in einem Akt wilder trotziger Auflehnung stemmt er sich gegen die ganze Gesellschaft: "Zum Frieden bedarf es übrigens auch desjenigen, der ihn annimmt! Ich nehme ihn nicht an!" Der am Frieden gescheiterte Mörder und Räuber erhängt sich in seiner Zelle.
Sprecher:Manon Marschner (Minnie)
Hans Teuscher (ihr Vater)
Jens Scharge (Petersilie)
Helmut Müller-Lankow (sein Onkel)
Ulrich Mühe (seine Gurkendurchlaucht)
Carl Heinz Choynski (König)
Daten zu Oskar Maria Graf:geboren: 22.07.1984
gestorben: 28.06.1967
Vita: Oskar Maria Graf (1894-1967) war zunächst Bäcker, dann Schriftsteller. 1911 flüchtete er nach München, wo er sich der Schwabinger Bohème und anarchistischen Kreisen anschloss. 1933 emigrierte er in die Sowjetunion und wanderte 1938 in die USA aus. Veröffentlichte Werke von ihm sind u.a.: "Wir sind Gefangene" (1928), "Bolwieser" (1931), "Das Leben meiner Mutter" (1946), "Unruhe um einen Friedfertigen" (1947).

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Erstsendung: 18.12.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 41
Titel: Hexenjagd
ARD Radiotatort (Folge 15)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1967
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Otto Walter
Inhalt: In einer zum Wochenendhäuschen umgebauten Fischerhütte am Inn ist die 17jährige Janina tot aufgefunden worden. Sie galt in der Stadt als kühle Schönheit und hat unzählige Verehrer abblitzen lassen. Der Verdacht fällt sofort auf den Besitzer der Hütte, Rupert Scheffler. Offenbar hatte der Stadtrat und Familienvater ein Verhältnis mit dem Mädchen, das in seinem Betrieb eine Lehrstelle hatte. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Bald steht er vor den Trümmern seiner Ehe und seiner Karriere. Allerdings fallen den Ermittlern, den Polizeiobermeistern Ferdl Raab, Rudi Egger und Senta Pollinger einige Ungereimtheiten auf. Die Kioskbesitzerin Nanni weiß zu berichten, dass auch der 19jährige Sohn von Scheffler ein Auge auf Jenny geworfen haben soll. Die Beamten begeben sich auf die Suche nach ihm, und finden ihn am Boden zerstört. Ist der Mord an der jungen Frau Teil eines Familiendramas?
Sprecher:Walther Reyer (Abälard)
Erika Pluhar (Heloise)
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 25.03.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 41
Titel: Hörbe mit dem großen Hut
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 1969
produziert von: SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Judith Lorentz
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhalt: »Es war einmal ein Hutzelmann, der hieß Hörbe mit dem großen Hut. Sein Hutzelmannshaus stand weit draußen im Siebengiebelwald, am Rand einer kleinen Lichtung. Wie alle Hutzelmannshäuser war es aus Holz gebaut und über und über mit dürren Ästen und Zweigen zugedeckt. Wer da nun zufällig in die Nähe kam und nicht wusste, dass unter dem Reisighaufen am Rand der Lichtung ein Hutzelmannshaus versteckt war, der hätte das nie im Leben für möglich gehalten – wie sollte er auch?« Hörbe mit dem großen Hut zieht es in die Welt hinaus. Auf der Wanderschaft erlebt er viele aufregende Abenteuer und entgeht nur knapp dem bösen Plampatsch. Doch was macht das schon, wenn man am Ende der Reise einen neuen Freund gewonnen hat – Zwottel, der Zottelschrat aus den Worlitzer Wäldern. Denn zu zweit kann man auch die gefährlichsten Abenteuer bestehen … Und zu zweit macht einfach alles doppelt so viel Spaß, selbst Kaminkehren und Schneeschaufeln – und Marmelade kochen sowieso! Und als es dann am Ende der beiden Hutzelgeschichten auch noch Weihnachten wird, ist das Glück eigentlich perfekt. Jetzt muss Zwottel nur noch aus seinem Winterschlaf aufwachen, ehe die Bescherung vorbei ist ...
Sprecher:Robert Seibert (Erzähler)
Heinz Schimmelpfennig (Kapitän Gorm)
Gottfried John (Botax)
Marlene Achtermann (Eva Wenk)
Hellmut Lange (Adam Löbel)
Joachim Schmidt (Lautsprecher)
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 26.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 41
Titel: Hörbe und sein Freund Zwottel
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 1991
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Judith Lorentz
Komponist: Gunter Schneider
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Inhalt: »Es war einmal ein Hutzelmann, der hieß Hörbe mit dem großen Hut. Sein Hutzelmannshaus stand weit draußen im Siebengiebelwald, am Rand einer kleinen Lichtung. Wie alle Hutzelmannshäuser war es aus Holz gebaut und über und über mit dürren Ästen und Zweigen zugedeckt. Wer da nun zufällig in die Nähe kam und nicht wusste, dass unter dem Reisighaufen am Rand der Lichtung ein Hutzelmannshaus versteckt war, der hätte das nie im Leben für möglich gehalten – wie sollte er auch?« Hörbe mit dem großen Hut zieht es in die Welt hinaus. Auf der Wanderschaft erlebt er viele aufregende Abenteuer und entgeht nur knapp dem bösen Plampatsch. Doch was macht das schon, wenn man am Ende der Reise einen neuen Freund gewonnen hat – Zwottel, der Zottelschrat aus den Worlitzer Wäldern. Denn zu zweit kann man auch die gefährlichsten Abenteuer bestehen … Und zu zweit macht einfach alles doppelt so viel Spaß, selbst Kaminkehren und Schneeschaufeln – und Marmelade kochen sowieso! Und als es dann am Ende der beiden Hutzelgeschichten auch noch Weihnachten wird, ist das Glück eigentlich perfekt. Jetzt muss Zwottel nur noch aus seinem Winterschlaf aufwachen, ehe die Bescherung vorbei ist ...
Sprecher:Eleonore Bürcher (Mutter I), Sieglinde Müller (Mutter II), Wolfgang Hundegge (Vater I), Rolf Parton (Vater II), Michael Arnold (Erzähler und Offizier), Klaus Springer (Tadesse), Angelica Ladurner (Nunu)
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 24.12.2016
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 41
Titel: Ichi oder der Traum vom Roman
Autor: Sabine Bergk
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Jeder schreibt inzwischen einen Roman. Das irritiert Ichi. Ichis Figuren schreiben über sich selbst, nicht aber über Ichi. Ichi hat keinen Zugriff auf sich und die Figuren. Die Figuren lassen Ichi links liegen. Ichi versucht, über sich selbst zu schreiben und findet überall nur Figuren. Ichi denkt, dass der Roman ein Roman der Richtungen sein wird. Die Richtungen geben nichts vor. Die Richtungen sind blickdicht. Ichi fragt sich, ob der Roman der Richtungen ein Fragment bleiben wird, das ohne Richtung ist. Ichi weiß nicht, ob das Fragment ein Roman sein wird und ob es da gegenseitig überhaupt eine Kommunikation gibt. Vielleicht geht es auch ohne Kommunikation, fragt Ichi das Fragment. Ichi findet, dass Fragmente ebenso lebendig werden können wie Romane. Deshalb will Ichi beides zugleich schreiben, ob mit oder ohne Richtungsnachweis.
MusikerPhilipp Adelmann
Daten zu Sabine Bergk:geboren: 1975
Vita: Sabine Bergk, 1975 in Bremen geboren, lebt als Autorin in Berlin. 2006 Preis des Marburger Kurzdramenwettbewerbs. 2010 erhielt sie das Thüringer Autorenstipendium. Mit dem Hörspiel "Gilsbrod" bei Deutschlandradio Kultur (Regie: Leopold von Verschuer), erschien 2012 auch ihr gleichnamiger Roman.
Erstsendung: 06.04.2014
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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