• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.029 Einträge, sowie 1.776 Audiopool-Links und 439 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 426 (426/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 23
Kriterien: Sprecher entspricht 'Bettina Hoppe' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Norbert Jochum
produziert in: 2014
produziert von: HR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Irene Schuck
Inhalt: Irgendwo auf dem Weg ins 21. Jahrhundert ist er abhanden gekommen, der Flaneur. Jener philosophische Müßiggänger, ein träumerischer Spaziergänger, der ziellos durch die Straßen der Großstadt streunt, und dabei doch einer geheimnisvollen Tätigkeit nachzugehen scheint. Dieser >>Mann der Menge<<, wie ihn Poe bezeichnet hat, scheint in den Labyrinthen der Metropole zuhause und mehr zu sehen als andere - nicht umsonst präformiert sich in ihm die Figur des Detektivs. >>Der flânerie liegt neben anderm die Vorstellung zu Grunde, daß der Ertrag des Müßiggängers wertvoller sei als der der Arbeit. Der flâneur macht bekanntlich >Studien<.<< - so Walter Benjamin, der das >>gelobte Land des Flaneurs<< in Paris, seiner Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, lokalisierte. Doch bereits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mutierte sein Bild zu dem des in Caféhäusern sitzenden, rauchenden Existentialisten als eines Möchtegern-Schriftstellers. Mittlerweile ist der Flaneur vollends in die Krise gekommen. Langeweile hat sich seiner bemächtigt; er wird die Macht der Gewohnheit nicht mehr los. Zwischen unzähligen Zigaretten und den täglichen Restaurant- und Caféhausbesuchen ist er immer noch auf der Suche nach >>Beute<<, nach kleinen, präzisen Beobachtungen, die zu notieren lohnten - aber wie sie in Sprache fassen? Melancholisch und nicht ohne Ironie betrachtet Norbert Jochum in seinem jüngsten Stück die Nöte jener müßiggängerischen Existenz als die eines ungewollten Tragikers.

>>Er schreibt: Manchmal die Vorstellung, das Leben einfach abschreiben zu wollen. Nicht so, wie man früher in der Schule abgeschrieben hat, eher so, als müsse man nur etwas vorleben und es dann, als Text, nachschreiben.<<
Sprecher:Wolfgang Pregler
Bettina Hoppe
Daten zu Norbert Jochum:geboren: 1946
Vita: Norbert Jochum, geboren 1946 im Saarland, lebt in Berlin. Er arbeitete bis Ende des 20. Jahrhunderts als Filmkritiker und -essayist und schreibt Hörspiele.
Erstsendung: 23.02.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Gottfried Breitfuß
Bettina Hoppe
Jens Nielsen
Effi Rabsilber
Luke J. Wilkins
produziert in: 2009
produziert von: SRF
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Hans Koch
Dramaturgie: Claude Pierre Salmony
Inhalt: Die grosse Filmregisseurin Natalja Obrag pflegt ohne Drehbücher zu arbeiten. Sie stellt Gruppen von professionellen Schauspielern und Schauspielerinnen und von Laien zusammen und lässt vor der Kamera improvisieren. Entsprechend anders gestalten sich die Castings für ihre Produktionen. In Frage kommende Darstellerinnen und Darsteller werden zusammengeführt und das Interaktionspotential ausgelotet. So geht sie auch für das neueste Projekt vor. Es werden Leute an einen privaten Ort eingeladen. Allerdings erfahren diese bei ihrem Eintreffen, dass die Regisseurin am Frankfurter Flughafen festsitzt. Man solle schon mal essen. - Was passiert zwischen ihnen? Und was geht in ihren Köpfen vor?

Der Hörspielregisseur Claude Pierre Salmony hat sich die Ausgangssituation für eine Improvisation ausgedacht, Schauspielerinnen und Schauspieler ins Hörspielstudio geladen, den Anlass aufgenommen und die geschnittenen Aufnahmen dem Schriftsteller Jens Nielsen übergeben. Nielsen hat für die Beteiligten innere Monologe geschrieben, die - nachträglich eingesprochen und mit den Improvisationsaufnahmen verbunden - eine gedankliche Gegenwelt hörbar machen. Der Musiker Hans Koch schliesslich wurde zu musikalischen Improvisationen eingeladen, die die äussere und innere Welt im Hörspiel verbinden.
Sprecher:Jens Nielsen (innere Monologe)
Bettina Hoppe
Effi Rabsilber
Gottfried Breitfuss
Luke J. Wilkins (Improvisation)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Tom Willen
Erstsendung: 09.12.2009
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 23
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 10.2014
Autor: Ingo Schulze
produziert in: 2014
produziert von: MDR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Inhalt: In der DDR wusste jeder, wer Claasen war, auch wenn er das eine Buch, das von ihm hatte erscheinen können, nicht kannte. Aber der Mann war ein aufrührerischer Geist und hatte dafür im Gefängnis gesessen! Nach seiner Abschiebung in den Westen kommen die Interviews, die Preise und Stipendien. Seit dem Mauerfall aber und erst recht seit den NATO-Luftangriffen im Kosovo-Krieg erregt sein sonst so bewunderter Nonkonformismus Befremden. Würde sich der notorische Außenseiter in dem Film, in dem er Reinhard Muchas Düsseldorfer Re-Installation "Das Deutschlandgerät" vorstellen wollte, erklären können? Doch bevor es zu den Aufnahmen kommt, stirbt der herzkranke Claasen. Um ihren Film nicht aufgeben zu müssen, will die Autorin Claasens jüngeren Schriftstellerkollegen Edgar Schmidt für dessen Part gewinnen - Claasen selbst hatte ihn ins Gespräch gebracht: als einen der wenigen, denen er sich verbunden fühlt. Schmidt zuckt trotzdem zurück. Zu viel Unausgesprochenes verbindet ihn mit dem jahrzehntelangen widerspenstigen Vorbild. Oder hat er einfach Angst vor dessen politischer wie künstlerischer Haltung? Doch der Tote selbst gibt keine Ruhe und ergreift zunehmend von ihm Besitz.
Sprecher:Kai Scheve (Edgar Schmidt)
Thomas Thieme (Bernd Claasen)
Imogen Kogge (Elzbieta Kühn)
Bettina Hoppe (Theresa Manger)
Ulrike Krumbiegel (Ines Schmidt)
Maria Radomski (Kellnerin)
Elisabeth Möckel (Praktikantin)
Daten zu Ingo Schulze:geboren: 1962
Vita: Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, seit seinem Debüt mit dem Erzählungsband "33 Augenblicke des Glücks" einer profiliertesten Schriftsteller seiner Generation. Veröffentlichte neben den Romanen "Simple Stories", "Neue Leben" und "Adam und Evelyn" sowie den Erzählungsbänden "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" und "Orangen und Engel" auch Essays und Publizistik. "Das ,Deutschlandgerät'" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 07.09.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Michael Stauffer
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Michael Stauffer
Komponist: René Desalmand
Karl Atteln
Michael Stauffer
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: Die Scham ist bekanntlich der erste Impuls nach dem Sündenfall - das erste Gefühl, das der Mensch allein sich selbst zu verdanken hat. Seitdem jedoch scheint sie aus der Mode gekommen zu sein. Eines Morgens erwacht Gott aus seinem Schlummer und sieht, dass nicht alles gut ist.

Restlos zufrieden war er ja nie mit seiner Krone der Schöpfung. Aber als sie nun ein Computerspiel namens "Superknospe" auf den Markt bringt, ist selbst göttliche Langmut erschöpft. Denn "Superknospe", so verspricht die Werbung, erlaube jedem Spieler sein eigenes, individuelles Universum zu erschaffen. Wir hören Gott zuerst verhalten lachen. Doch dann spüren wir, wie ihn Zorn befällt. Wir werden Zeuge, wie Gott handelt: Gott legt ein Ei, und er nennt es MIMEI. Und er beauftragt Frau Joshi Jusei von der asiatischen Computerspielfirma, die "Superknospe" herstellt, mit der Vermarktung seiner neuen Schöpfung. Und wie könnte es anders sein: Das MIMEI wird ein großer Erfolg! Mit ungewissen Folgen für Gott. Hören Sie selbst!
Sprecher:Christian Ahlers
Godehard Giese
Bettina Hoppe
Urs Jucker
Susanne-Marie Wrage
Daten zu Michael Stauffer:geboren: 20.07.1972
Vita: Michael Stauffer, der Dichterstauffer, schreibt, singt und improvisiert, außerdem lehrt er am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Er lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa.
Hompepage o.ä.: http://www.dichterstauffer.ch/stauffer.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Michael Stauffer
produziert in: 2005
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Michael Stauffer
Komponist: René Desalmand
Inhalt: Seien Sie fit! Haben Sie Stil! Träumen Sie sich schön! Entwickeln Sie sich weiter! Entspannen Sie effektiver! Das neue Programm, mit dem Sie ihr Leben und ihre Figur garantiert in den Griff bekommen: das Wellness-Zölibat. Hartes Training zum Wohlfühlen. Dieses Programm wird Ihr Leben verändern. Denn Garderoben, Massageliegen und Trainingsebenen sind die magischen Orte der Gegenwart. Hier geschehen wundersame Verwandlungen des Individuums, hier werden transpersonelle Improvisationen möglich. Lässt sich der Bauch etwa nicht wegschwitzen, die Problemzone durch Massage in eine Relaxzone verwandeln oder dem Leben per linksdrehender Milchsäuren eine neue Richtung geben? Dank neuester Ausstattung und optimierter Methoden verwirklicht das Wellness-Zölibat die Kalorien- und Freizeitvernichtung als zentrale Kulturtechnik.
Sprecher:Stefanie Frauwallner
Christian Ahlers
Bettina Hoppe
Nomena Struß
Daten zu Michael Stauffer:geboren: 20.07.1972
Vita: Michael Stauffer, der Dichterstauffer, schreibt, singt und improvisiert, außerdem lehrt er am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Er lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa.
Hompepage o.ä.: http://www.dichterstauffer.ch/stauffer.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.11.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Michael Stauffer
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Michael Stauffer
René Desalmand
Komponist: René Desalmand
Inhalt: "Ich weiß nicht, was der da treibt. Und wie der wohnt. Echt. Was treibt der wohl?" Er wohnt in einer Wohnung. In einem Mietshaus. In der Diamantstraße 23. Das ist eigentlich schon alles, was man von ihm weiß. Denn der Bewohner selbst kommt nicht zu Wort. Höchstens zu Geräusch. Die zu Wort kommen, sind andere Bewohner aus der Diamantstraße 23. Der Hörer setzt sich den Nachbarn zusammen aus den Zeugenaussagen seiner Mitbewohner, aus den Gesprächen, die sie über ihn führen, den Aufnahmen, die sie insgeheim von ihm machen. Nach und nach setzt sich die gesamte Diamantstraße 23 zusammen, die Räume des Hauses ebenso wie die Intimräume des Nachbarn. Aber: Gibt es diesen Nachbarn nun, oder gibt es ihn nicht? Dichter Stauffer betreut die Figuren, stattet sie mit Haltungen, Motiven, (aus)sprachlichen Eigenheiten aus und ordnet ihnen ihre Räume zu. Unabhängig davon schafft Musiker Desalmand "musikalische" Charaktere, die ebenfalls in sich geschlossen sind und sich atmosphärisch, in Tempo, Temperament, Textur und Raum voneinander unterscheiden. Erst an einem bestimmten Punkt treffen die Stauffer'schen und die Desalmand'schen Bewohner der Diamantstraße 23 aufeinander.
Sprecher:Christian Ahlers (Der Mieter)
Thomas Bischofberger (Der Hauswart)
Bettina Hoppe (Frau Grob)
Stefanie Frauwallner (Frau Grantvogel)
Daten zu Michael Stauffer:geboren: 20.07.1972
Vita: Michael Stauffer, der Dichterstauffer, schreibt, singt und improvisiert, außerdem lehrt er am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Er lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa.
Hompepage o.ä.: http://www.dichterstauffer.ch/stauffer.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.06.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Alfred Döblin
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Charles Benoit
Bearbeitung: Charles Benoit
Komponist: Hans Koch
Inhalt: In den zwanziger Jahren kam es in Berlin zu einem viel diskutierten Prozess: Eine junge Frau vergiftete ihren Ehemann, weil sie seine Brutalitäten nicht mehr ertrug und er ihrer lesbischen Verbindung mit einer anderen jungen Frau im Wege stand.

Alfred Döblin verarbeitete seine Prozessnotizen zu einer eindringlichen dokumentarischen Erzählung. Er zeichnet mit grossem Einfühlungsvermögen die Vorgeschichte des Mordes auf, beschreibt den Ehekrieg zweier Menschen, die nicht zusammen passen, voneinander enttäuscht sind und sich schliesslich gegenseitig zerstören. "Die Schwierigkeiten des Falles wollte ich zeigen, den Eindruck verwischen, als verstünde man alles oder das meiste an solchem massiven Stück Leben."
Sprecher:Rebecca Klingenberg (Elli)
Bettina Hoppe (Margarete)
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.04.2008
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Christa Maerker
produziert in: 2004
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefanie Lazai
Inhalt: Seit zwanzig Jahren sind Clara und Olga unzertrennliche Freundinnen. Sie wohnen zusammen in einem kleinen Haus mit Garten. Und sie arbeiten für denselben Fernseh-Sender. Clara und Olga hatten eine Vereinbarung: Nie wieder Männer unter dem gemeinsamen Dach. Doch Clara verliebt sich in Yves. Eines Tages sitzt er in ihrer Küche. Olgas Rache heißt Lissy. Sie zieht in das Haus ein. Der Anfang eines dramatischen Beziehungsgeflechts mit tödlichen Konsequenzen.
Sprecher:Christian Standtke (Lehmkull)
Bettina Hoppe (Lissie)
Robert Gallinowski (Paul)
Ronald Spiess (Anwalt)
Giuseppe Maio (Kellner)
Katja Riemann (Olga)
Andrea Sawatzki (Clara)
Jan Josef Liefers (Yves)
Shelly Kupferberg (Blumenfrau)
Joachim Lazai (Polizist)
u.a.
Daten zu Christa Maerker:geboren: 1941
Vita: Christa Maerker, 1941 in Berlin geboren, freie Publizistin für Rundfunk und Zeitungen, realisierte seit 1974 über 50 Dokumentarfilme, schreibt Drehbücher für Spielfilme (u.a. "Die Schweizermacher") und Hörspiele, zuletzt: "Außen Arsen - Innen Pfirsich" (SWF 1997), "Seifenblasen oder Wie Kurt Tucholsky ein Drehbuch schrieb" (DeutschlandRadio Berlin, Hörspiel des Monats Dezember 2002).
Erstsendung: 20.09.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 23
Vorige/nächste Ausstrahlung:12.05.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Étienne Lepage
produziert in: 2018
produziert von: DKultur
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Dimitrij Schaad
Komponist: Richard Ruzicka
Übersetzer: Frank Weigand
Inhalt: Scheinbar Harmloses wendet sich zum Schlimmsten, ja Grausamen.
Die fünf Figuren Renaud, Gabrielle, Alex, Marilyne und Yannick erzählen kurze, bissige Geschichten mit scheinbar banalem Anfang, die sich rasant "zum Schlimmsten" wenden. Die Protagonisten offenbaren mit scheinbarer Gleichgültigkeit ihre Schwächen und Fehler. Sie wirken dabei nicht bösartig, sondern sind offensichtlich auf der Suche, zu verstehen was mit ihnen passiert.
Sprecher:Jonas Dassler (Jonas)
Bettina Hoppe (Bettina)
Taner Sahintürk (Taner)
Paula Beer (Paula)
Dimitrij Schaad (Dimi)
ergänzender Hinweis: Streckenweise bräuchte dieses Hörspiel eine FSK von mindestens 16 Jahren. Wie bei vielen anderen Produktionen stellt sich mir hier die Frage: muss das sein? Muss wohl - aber es ist nicht klar, wer das entschieden hat. YaGru
Erstsendung: 30.05.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Deutschlandfunk
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Bearbeitung: Claude Pierre Salmony
Inhalt: Für die Wirtschaft scheint es zur Zeit zu viele Menschen zu geben. Es gibt nicht für alle Arbeit, und die neue Armut ist ein Bestandteil unserer Gegenwart. In den Arbeitslosenstatistiken werden - zumindest in der Schweiz - lediglich diejenigen Menschen erfasst, die Arbeitslosengeld beziehen, nicht aber die Ausgesteuerten und diejenigen, die finanziell gerade am fallieren sind, geschweige denn die mitbetroffenen Angehörigen. Sie alle gehören der Dunkelziffer an. Die junge österreichische Autorin Kathrin Röggla lässt in ihrem Stück diese Ungezählten zu Wort kommen und konfrontiert sie mit Beratern und Sozialhelfern. "draussen tobt die dunkelziffer" ist ein ökonomisches Oratorium für 20 Sprechstimmen, das in unserem Bewussten für die Schattenseite des sogenannt freien Marktes einen prominenteren Platz sichern will.
Sprecher:Klaus Brömmelmeier
Jodoc Seidel
Natalia Conde
Stefan Saborowski
Bettina Hoppe
Till Kretzschmar
Barbara Falter
Doris Wolters
Bernadette Schröder
Christoph Müller
Siggi Schwientek
Katja Reinke
Jörg Schröder
Vincent Leittersdorf
Susanne-Marie Wrage
Iris Erdmann
Jürgen Cziesla
Nikola Weisse
Renate Müller
Anette Herbst
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Claudia Piñeiro
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Maria Franziska Schüller
Übersetzer: Peter Kultzen
Inhalt: Elenas Tochter Rita hat sich im Glockenturm der nahegelegenen Kirche aufgehängt. Elena glaubt nicht an einen Selbstmord. Sie will auf eigene Faust ermitteln. Doch ihre Suche gestaltet sich äußerst schwierig, da sie an Parkinson im fortgeschrittenen Stadium leidet. Sie macht sich auf die beschwerliche Suche nach einer Person, von der sie sich Auskunft erhofft und die zu Rita eine ganz besondere Beziehung hatte. Nach und nach wird die gnadenlose Grundstruktur einer unheilvollen Mutter-Tochter- Beziehung aufgedeckt, an der die völlig überforderte Tochter zerbrochen ist.
Sprecher:Tatja Seibt (Elena)
Victoria Trauttmansdorff (Isabel)
Bettina Hoppe (Rita)
Walter Renneisen (Inspektor Avellaneda)
Jochen Kolenda (Kommissar / Jemand)
Georg Marin (Pater Juan)
Matthias Haase (Roberto Almada)
Arved Birnbaum (Taxifahrer)
Claudia Mischke (Sachbearbeiterin Krankenkasse)
Hartmut Stanke (Doktor Benegas)
Caroline Schreiber (Mutter)
Roxana Samadi (Mädchen)
Doris Wolters (Erzählerin)
Daten zu Claudia Piñeiro:geboren: 10.04.1960
Vita: Claudia Piñeiro, geboren 1960 in Buenos Aires, arbeitete nach dem Wirtschaftsstudium als Journalistin, schrieb Theaterstücke , Kinder- und Jugendbücher und führte Regie. Sie zählt zu den erfolgreichsten argentinischen Autorinnen, ihre Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Erstsendung: 12.06.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 23
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2013
Autor: Angela Steidele
produziert in: 2013
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Silke Hildebrandt
Komponist: Sibylle Mertens-Schaaffhausen
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Adele Schopenhauer (1797-1849), Schriftstellerin, Künstlerin, die Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer, und die »Rheingräfin« Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797-1857) verband eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit den dazugehörigen Höhen und Tiefen. Seit 1828 waren sie ein Paar. Sibylle Mertens war eine der gebildetsten Frauen ihrer Zeit, Musikerin, Komponistin, Archäologin, Antikensammlerin und Mäzenin. Ihre Salons in Bonn und Rom waren berühmt. Vom Vater an einen ungeliebten Mann verheiratet, pflegte sie zeit ihres Lebens intensive Beziehungen zu Frauen. Adeles Leben mit Sibylle Mertens wurde so nicht nur von deren Ehemann und ihren sechs Kindern beeinträchtigt. Auch Sibylles Hang zu neuen Eroberungen ebenso wie ihre enge Freundschaft zu Annette von Droste-Hülshoff lasteten schwer auf Adele. Aber selbst nach einer mehrjährigen Trennung fanden sie wieder zusammen.

Angela Steidele erzählt die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen: Pionierinnen, die in Wissenschaft und Kultur, Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt in ihrem Privatleben Grenzen einrissen - zu einer Zeit, als es Liebe zwischen Frauen offiziell gar nicht geben durfte.

Der eigentliche Dialog dieser Geschichte - die Briefe, die sich Sibylle Mertens und Adele Schopenhauer schrieben - ist größtenteils verschollen. Sehr wahrscheinlich vernichtete Sibylle Mertens diese Dokumente einer Liebe, die ihre Kinder für »Unrecht, Wahnwitz, Tollheit« hielten. Da Sibylle und Adele jedoch ihrer gemeinsamen Freundin Ottilie von Goethe über Jahrzehnte Rechenschaft über ihre Gefühle ablegten, erzählt sich ihre Geschichte auch aus dem Briefwechsel dieser drei Frauen.
Sprecher:Bettina Hoppe
Dörte Lyssewski
Julia Nachtmann
Ursula Illert
MusikerThomas Palm (Klavier) Irmelin Sloman (Gesang)
Daten zu Angela Steidele:geboren: 1968
Vita: Angela Steidele, geboren 1968 in Bruchsal, studierte unter anderem Literaturwissenschaft und promovierte über »Liebe und Begehren zwischen Frauen in der deutschsprachigen Literatur«. Sie lebt in Köln.
Erstsendung: 14.07.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Jens Nielsen
produziert in: 2008
produziert von: SRF
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Joy Frempong
Inhalt: Zuerst denken sie laut über Liebesgeschichten nach, über Rollenspiele und Harmonie, und auf einmal sagt sie: "Ich liebe dich", was für ihn nun doch zu plötzlich kommt und ein Problem darstellt: Da kann er ja nur noch zurücklieben! Fast platzt die Beziehung, bevor sie richtig begonnen hat. Aber dann ziehen sie doch zusammen und heiraten sogar. Und später sterben sie, nicht zum selben Zeitpunkt und auf unterschiedliche Weise, aber schliesslich gibt es ein Leben nach dem Tod, und so treffen sie sich im Jenseits zum ewigen Happy End.

Der Hörspielregisseur Claude Pierre Salmony hat den Autor Jens Nielsen, die Musikerin Joy Frempong, die Schauspielerin Bettina Hoppe und den Schauspieler Klaus Brömmelmeier dazu eingeladen, mit ihm und dem Tonregisseur Tom Willen drei Tage im Basler Hörspielstudio zu verbringen. Unvorbereitet, aber mit der Auflage, in dieser beschränkten Zeit für genug Material zu einem Hörspiel zu sorgen.
Sprecher:Bettina Hoppe
Klaus Brömmelmeier
Daten zu Jens Nielsen:geboren: 1966
Vita: Jens Nielsen, 1966 in Aarau geboren, absolvierte eine Schauspielerausbildung. Danach gründete er mit Aglaja Veteranyi die Performance-Theatergruppe «Die Engelmaschine». Er war in zahlreichen Auftritten bei eigenen Projekten zu sehen. Nielsen lebt als freier Schauspieler, Sprecher und Autor in Zürich. Seit 2003 sind neun Theaterstücke von ihm auf die Bühne gebracht worden. Seit 2003 auch figuriert er als Autor im Deutschschweizer Hörspiel mit folgenden Produktionen: «Max am Rand» (2003), «Vom Himmel fallen oder von den Bäumen» (2005), «Endidyll» (2007), «Die Uhr im Bauch» (2008), «Immer stimme das dann plötzlich» (ebenfalls 2008), «Casting, oder wir können uns gerne diezen» (2009), Mit den Waffen einer Maus» (2012). 2012 erschien sein Buch «Das Ganze aber kürzer».
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 79 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Das Wasser ist an Land gekommen, eine gewaltige Flutwelle hat alles mit sich fortgerissen. Energie wurde geraubt: Eine Anlage ist ausgefallen oder hat sich automatisch abgeschaltet. Nur noch ohrenbetäubende Stille erfüllt die Luft, ein Lärm, der die Welt lautlos unter sich begräbt, jedes Gehör taub macht, einem kollektiven Tinnitus gleich. Etwas hat sich grundlegend verändert - aber was? Etwas, das der Mensch erschuf, hat sich unumkehrbar gegen ihn gewandt, und das Licht, das früher auf ihn schien, muss er nun selbst abstrahlen, bläulich leuchtend aus den Knochen seines Körpers.

Zwei Musiker (erste und zweite Geige), die wie die Band auf der Titanic weiterspielen, während das Schiff im Meer versinkt, versuchen in Elfriede Jelineks neuem Stück das Unfassbare zu fassen. Ohne dass die Worte Fukushima oder Atomkraft fallen, ist Kein Licht. ein Geisterszenario nach dem Super-GAU, ein Becketthaftes Endspiel, das abrechnet mit unserem bedingungslosen Glauben an die Beherrschbarkeit der Technik und in dem die Schreie der totgeschwiegenen Opfer gespenstisch widerhallen.

"Angesiedelt in der Mikrogesellschaft eines Orchesterkorpus erleben zwei Musiker eine fundamentale Kernspaltung. Ihre aus Verzweiflung und Aberwitz gewobene Kantate gerät sukzessive aus den Fugen: Dux (lat. "Führer") und Comes (lat. "Gefährte") vertauschen ihre Rollen. In gegenseitiger Nachahmung ihrer Orientierungslosigkeit geraten sie so in tiefstes Dunkel. Noch behaupten sie ihre Instrumente zu spielen, doch können sie ihre Töne schon lange nicht mehr hören und so erzeugen sie nichts, jedenfalls keine Musik. Sie ahnen, dass etwas Furchtbares das ausgelöst haben muss. Trotzdem spielen sie weiter - wie Marionetten - zwanghaft bewegt. Diese lang vollzogene Verwandlung in Automaten zersetzt am Ende jede soziale Beziehung. Empathie geht verloren, Kunst teilt sich nicht mehr mit." (Leonhard Koppelmann)
Sprecher:Bettina Hoppe
Wolf-Dietrich Sprenger
Yoshie Shibahara
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Juli Zeh
produziert in: 2017
produziert von: MDR
Laufzeit: 129 Minuten
Regie: Thomas Wolfertz
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Marian Lux
Inhalt: Deutschland anno 2025: Der Wahlerfolg der "Besorgte-Bürger-Bewegung" hat die Ära Merkel beendet; mit ihren "Effizienzpaketen" - Nummer fünf ist auf dem Weg - entfernen sie demokratische Umständlichkeiten und machen das Land "schlank und fit für die Zukunft", während das "bedingungslose Grundeinkommen" allen Arten von politikverdrossenen Aussteigern den Unterhalt sichert.
Für Britta, ihren IT-Partner Babak und die "Heilpraxis für Self-Managing und Ego-Polishing" läuft es bestens - bis zum Terroranschlag auf den Leipziger Flughafen. Wer steckt dahinter? Ausgerechnet in Leipzig, wo Britta studiert hat, bis sie Babak kennenlernte und sie ihr Unternehmen gründeten, das nicht zufällig "Die Brücke" heißt! - Plötzlich machen ihnen irgendwelche "Empty Hearts" Konkurrenz. Dabei ist die Rekrutierung von Selbstmordattentätern ihre Domäne. Denn das ist es, was Britta und Babak hinter der Fassade der "Heilpraxis" treiben: Sie versuchen, Selbstmordkandidaten von ihrem Vorhaben abzubringen. Meistens gelingt es.
Einige wenige allerdings bleiben auch nach absolviertem 12-Punkte-Programm bei ihrem Entschluss. Und für die findet sich immer ein lohnendes Ziel. - Und jetzt also die "Empty Hearts"? Was sie eigentlich wollen, stellt sich erst heraus, als sie längst eine existentielle Bedrohung geworden sind. Eine, für die die so pragmatische Britta erst eine Lösung findet, als in ihrem Leben nichts mehr ist wie zuvor.
Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben …
Sprecher:Jule Böwe (Erzählerin)
Bettina Hoppe (Britta)
Holger Stockhaus (Richard)
Hermine Mirtschink (Vera)
Karina Plachetka (Janina)
Ingo Hülsmann (Knut)
Lena Maria Textor (Cora)
Alexander Beyer (Babak)
Frauke Poolman (Ansagerin)
Lisa Hrdina
Rainer Bock
Berndt Stübner
Roman Knizka
Christian Koerner
Deborah Kaufmann
ergänzender Hinweis: Die Hörspielfassung wird am 22.01.2018 von Der Hörverlag (DHV) auf CD veröffentlicht.

Regieassistenz: Matthias Seymer
Ton: Holger König
Schnitt: Christian Grund
Daten zu Juli Zeh:geboren: 30.06.1974
Vita: Juli Zeh (* 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin, die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und durch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement bekannt ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.11.2017
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)MDR Teil 1/5
MDR Teil 2/5
MDR Teil 3/5
MDR Teil 4/5
MDR Teil 5/5
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Andres Veiel
Jutta Doberstein
produziert in: 2019
produziert von: RBB; DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Ulrich Lampen
Dramaturgie: Juliane Schmidt; Ulrike Brinkmann
Inhalt: 2018 ist Europa von Krisen geschüttelt. Die vielen Flüchtlinge, der Brexit, die Folgen der Finanzkrise, ein politisches Abdriften der Gesellschaften nach rechts. Was wird die Zukunft bringen? Ein mögliches Szenario, das in Expertenkreisen als wahrscheinlich gilt: der Austritt Italiens aus der EU, das Entstehen exterritorialer Staaten, das bedingungslose Grundeinkommen, der ökonomische Crash der Rest-EU. Das Hörspiel entstand nach dem Theaterstück, für das Andres Veiel die Ergebnisse von Symposien mit Bürgerinnen und Bürgern und Expertinnen und Experten am Deutschen Theater Berlin 2017 verarbeitete.
Sprecher:Inka Löwendorf (Yldune Kaayan)
Florian Lukas (Onz Perret)
Vanessa Loibl (Sina Kaayan)
Bettina Hoppe (Franca Roloeg)
Christian Schmidt (Rappo Rosser)
Bernhard Schütz (Stafan Tarp)
Ulrich Noethen (Frerich Konnst)
Gunter Schoß (Jürgen Bandowski)
Leon Stiehl (Butler 8.0)
Alexandra Marisa Wilcke (Stimme Public Archive)
Patrizia Carlucci (Telefonstimme)
ergänzender Hinweis: Regieassistenz: Nick-Julian Lehmann
Ton: Peter Avar
Schnitt: Venke Decker

Von diesem Hörspiel gibt es zwei Fassungen:
Let Them Eat Money. Welche Zukunft? (Kurzfassung)
Let Them Eat Money. Welche Zukunft? (Langfassung)
Daten zu Andres Veiel:geboren: 1959
Vita: Andres Veiel, 1959 in Stuttgart geboren, studierte zunächst Psychologie und parallel Dramaturgie und Regie, u. a. bei Krysztof Kieslowski. Seit 1991 entstanden sechs Dokumentarfilme, u. a. "Black Box BRD" und "Die Spielwütigen", sowie sein Spielfilm "Wer wenn nicht wir". Sein Theaterstück "Der Kick" wurde 2005 vom rbb als Hörspiel produziert und erhielt den Geisendörferpreis.
Erstsendung: 15.03.2019
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Kulturradio (RBB) Dies ist die Kurzfassung
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 23
Vorige/nächste Ausstrahlung:31.03.2019 um 18:30 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Andres Veiel
Jutta Doberstein
produziert in: 2019
produziert von: RBB; DKultur
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Ulrich Lampen
Inhalt: 2018 ist Europa von Krisen geschüttelt. Die vielen Flüchtlinge, der Brexit, die Folgen der Finanzkrise, ein politisches Abdriften der Gesellschaften nach rechts. Was wird die Zukunft bringen? Ein mögliches Szenario, das in Expertenkreisen als wahrscheinlich gilt: der Austritt Italiens aus der EU, das Entstehen exterritorialer Staaten, das bedingungslose Grundeinkommen, der ökonomische Crash der Rest-EU. Das Hörspiel entstand nach dem Theaterstück, für das Andres Veiel die Ergebnisse von Symposien mit Bürgerinnen und Bürgern und Expertinnen und Experten am Deutschen Theater Berlin 2017 verarbeitete.
Sprecher:Inka Löwendorf (Yldune Kaayan)
Florian Lukas (Onz Perret)
Vanessa Loibl (Sina Kaayan)
Bettina Hoppe (Franca Roloeg)
Christian Schmidt (Rappo Rosser)
Bernhard Schütz (Stafan Tarp)
Ulrich Noethen (Frerich Konnst)
Gunter Schoß (Jürgen Bandowski)
Leon Stiehl (Butler 8.0)
Alexandra Marisa Wilcke (Stimme Public Archive)
Patrizia Carlucci (Telefonstimme)
ergänzender Hinweis: Regieassistenz: Nick-Julian Lehmann
Ton: Peter Avar
Schnitt: Venke Decker

Von diesem Hörspiel gibt es zwei Fassungen:
Let Them Eat Money. Welche Zukunft? (Kurzfassung)
Let Them Eat Money. Welche Zukunft? (Langfassung)
Daten zu Andres Veiel:geboren: 1959
Vita: Andres Veiel, 1959 in Stuttgart geboren, studierte zunächst Psychologie und parallel Dramaturgie und Regie, u. a. bei Krysztof Kieslowski. Seit 1991 entstanden sechs Dokumentarfilme, u. a. "Black Box BRD" und "Die Spielwütigen", sowie sein Spielfilm "Wer wenn nicht wir". Sein Theaterstück "Der Kick" wurde 2005 vom rbb als Hörspiel produziert und erhielt den Geisendörferpreis.
Erstsendung: 31.03.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Florian Bartsch
produziert in: 2005
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefanie Lazai
Inhalt: Manthey und Born von der Kripo Frankfurt/Oder ermitteln im Mordfall Gabriele Thienemann. Die schöne Flötistin ist im Schlafzimmer ihres Landhauses erwürgt aufgefunden worden, offensichtlich nach einer wilden Liebesnacht.

Wie passt das zu der harmonischen Ehe mit dem Cellisten Christoph Thienemann, zum Familienglück mit Töchterchen und Villa? Welche erotischen Abgründe oder Wunder verbergen sich hinter der Fassade? Auf dem Kaminsims steht die Spieluhr mit dem musizierenden Elfenbein-Pärchen, immer wieder dreht es sich brav im Kreise zum kleinen Menuett.
Sprecher:Jaecki Schwarz
Matthias Walter
Udo Schenk
Cristin König
Mark Waschke
Bettina Hoppe
Peter Davor
Daten zu Florian Bartsch:geboren: 1955
Vita: Florian Bartsch, 1955 in Halle geboren, lebt als Lektor und Dramaturg in Leipzig. Er ist Autor der Kriminalhörspiele "Hals über Kopf" (2003) und "Pas de deux" (2005).
Erstsendung: 10.07.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Michael Stauffer
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Karl Atteln
Inhalt: Der Schweizer Autor Michael Stauffer hat sich in seinen bisherigen Hörspielen mit der Entwicklungsphase vom jugendlich Dissidenten zum Erwachsenen beschäftigt, mit dem Thema Heimat, mit der Mentalität, die hinter der Haustierhaltung steckt, und mit der modernen Ehe. Immer ist er dabei von einer satirischen Optik ausgegangen und hat das ganz Normale durch leichte Überhöhungen ad absurdum geführt.

In "Radio till you drop" beschäftigt er sich mit den Medien, genauer gesagt mit dem Radio. Stauffer hat sich einen privaten Sender ausgedacht, der im Mediendschungel unter dem Namen "Radio till you drop" ums Überleben kämpft. Und eben hat sich das kleine Unternehmen eine neue Sendeform verpasst, die sich nach dem neuesten medienwissenschaftlichen Trend richtet, nach dem INTERACTIVE HUMAN TOUCH BROADCASTING (IHTB). Das interaktive Programmangebot besteht ausschliesslich aus Telefongesprächen mit den Hörerinnen und Hörern. Diese machen eigentlich das Programm - natürlich zusammen mit der Moderatorin Anette. Das schafft den richtigen Rahmen für Werbespots, für den Direktverkauf über den Sender und für lustige Spiele. Und es spart erst noch Kosten für teure journalistische Sendungen. In den ersten Tagen mit dem neuen Format steht der Redaktor Udo Anette bei. Die toughe Frau kommt aber am Mikrofon ganz gut alleine zurecht, obwohl ihr die neue Programmgestaltung ziemlich gegen den Strich geht.

Michael Stauffer hat für das Hörspiel eine Textgrundlage geschaffen, die neben ausgeschriebenen Szenen auch knappe Anweisungen für szenische Improvisationen aufwies. Claude Pierre Salmony hat den Text mit Anette Herbst in der Hauptrolle der Moderatorin in einem Tag inszeniert. Die Aufnahmen fanden in einer Moderationskabine statt, die anderen Darstellerinnen und Darsteller riefen von zu Hause aus an. So entsprach die Produktionsform ganz der im Hörspiel gezeigten Situation. Vorgefertigt waren nur die Jingles, Werbespots und Musikeinlagen, mit denen der Audiodesigner Karl Atteln den fiktiven Sender ausgestattet hat.
Sprecher:Anette Herbst (Anette, Moderatorin)
Klaus Brömmelmeier (Udo, Redaktor)
Christoph Müller (Rob)
Sonja Caruso (Claudia)
Vincent Leittersdorf (Tom)
Susanne-Marie Wrage (Johanna)
Katharina von Bock (Hanna)
Iris Erdmann (Berta)
Christian Ahlers (Christian)
Bettina Hoppe (Bettina)
Siggi Schwientek (Martin)
Jörg Schröder (Torsten, genannt Tossy)
Sebastian Rudolph (Andy)
Barbara Falter (Doris)
Kristian Krone (Michi)
Mignon Lamielle (Stimmen der Werbespots)
Katharina Dorp (Stimmen der Werbespots)
Viola Koch (Stimmen der Werbespots)
Marco Geiger (Stimmen der Werbespots)
Karl Atteln (Stimmen der Werbespots)
Daten zu Michael Stauffer:geboren: 20.07.1972
Vita: Michael Stauffer, der Dichterstauffer, schreibt, singt und improvisiert, außerdem lehrt er am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Er lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa.
Hompepage o.ä.: http://www.dichterstauffer.ch/stauffer.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Gerhard Meister
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Philipp Schaufelberger
Inhalt: Eine freie Journalistin bekommt den Auftrag ihres Lebens: Sie soll für die wichtigste Zeitung des Landes nach London fliegen und dort einen Rockstar interviewen. Aber alles geht schief. Dafür pflegt ein junger Mann ungehindert seine Passion: Er schwimmt. Aber er kommt nicht mehr von seinem Sport los. Leben scheint ihm nur noch im Chlorduft eines Hallenbades möglich zu sein.

Jeder Mensch zappelt in seinem eigenen Lebensstress, befindet sich im Schlepptau einer Sucht, oder ist getrieben von den Ambitionen, mit denen frau oder man sich durch das feindliche Leben kämpft. Gerhard Meister hat zwei moderne Menschen porträtiert und mit ihrem jeweils ureigenen Schicksal viel über die heutige Zeit erzählt.
Sprecher:Bettina Hoppe
Patrick Güldenberg
Katharina Heyer
Daten zu Gerhard Meister:geboren: 1967
Vita: Gerhard Meister wurde 1967 geboren, wuchs im Emmental auf und lebt heute in Zürich. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie beginnt er, Theaterstücke und Spokenword-Texte zu verfassen. Meister ist Mitglied von «Bern ist Überall» und hat schon mehrere Hörspiele für SRF geschrieben: «In meinem Hals steckt eine Weltkugel» wurde für den Prix Europa 2013 und Prix Nova 2014 nominiert.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhardmeister.ch/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 0,7237 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (21.03.2019)  (22.03.2019)  (23.03.2019)  (24.03.2019)  (25.03.2019)  (26.03.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553095773
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.673.663
Top