• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.398 Einträge, sowie 1.716 Audiopool-Links und 515 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 2.774 (2.774/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 230
Kriterien: Sprecher entspricht 'Bernhard Schütz' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Ab nach unten
Autor: Ray French
produziert in: 1999
produziert von: SRF
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Bearbeitung: Claudia Kattanek
Übersetzer: Martin Ruben Becker
Inhalt: Aidan arbeitet seit Jahren bei Sunny Jim Electronics. Jetzt will das Unternehmen seine Produktion nach Asien verlagern und das Werk in Wales schließen. Aidan beschließt, das nicht einfach hinzunehmen. Eine Idee hat er schon: Er wird einen Sarg kaufen, sich in seinem Garten begraben lassen und nicht wieder herauskommen, bis er die Zusage von Sunny Jim hat, dass das hiesige Werk bestehen bleibt.

Als mit den Kumpels im Pub alles x-mal durchgesprochen ist (sie schaffen sich sogar jeder ein Mobiltelefon an - für den Notfall), kommt schließlich der große Tag. Aidan wird in seinem Sarg eingegraben. Natürlich lassen die Medien nicht lange auf sich warten. Und Aidan wird zwei Meter tief in seinem Garten zum Anziehungspunkt für alle möglichen Menschen mit den unterschiedlichsten Sorgen und Problemen. Sogar in den Wahlkampf zieht er - von seinem Sarg aus. Ob allerdings auch diesmal David gegen Goliath gewinnen kann? Einen Sieg jedenfalls trägt Aidan davon, wenn er auch anders aussieht, als er erwartet hat.
Sprecher:Stefan Wensen (Philiph)
Katharina von Bock (Jannine)
Ingold Wildenauer (Waldmann)
Jodoc Seidel (Komplize)
Albert Freuler (Polizist 1)
Jürgen Brügger (Polizist 2)
Rainer Zur Linde (Erzähler)
Erstsendung: 21.03.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 230
Titel: Abgesoffen
Autor: Carlos Eugenio López
produziert in: 1930
produziert von: Ultraphon
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Kurt Weill
Übersetzer: Susanne Mende
Inhalt: Zwei Auftragskiller fahren vom Landesinnern Spaniens an die Küste von Gibraltar. Im Kofferraum: ein Toter, der 29. nordafrikanische Immigrant, den sie gegen Bezahlung abgemurkst haben. Eigentlich ist es nur ein Job, den sie machen, kein schöner, aber ein lukrativer. So fahren sie durch die Nacht, redend, bramarbasierend. Quasseln über das Universum und die Masturbation, über die Vergebung angesichts des letzten Liebesverrats und den Tod, über Aids und Sex und und und. Unter den Versatzstücken des Alltäglichen scheint ein philosophischer Diskurs auf, im politpopulistischen Gepoltere die gesellschaftlichen Vorurteile, Legitimationsmechanismen und Verdrängungstechniken, im Einerlei-Gebrabbel das eigene kleine Leben, die eigene Angst. Denn zumindest einer der Auftragskiller redet auch an gegen seinen Zweifel, gegen das schlechte Gewissen, gegen das unerwartete Angerührtsein, weil er statt auf die Entsorgungs-Masse auf einmal in ein menschliches Antlitz blickte.
Sprecher:Kurt Gerron
Lotte Lenja
Erich Ponto
Willy Trenk-Trebitsch
Erika Helmke
Daten zu Carlos Eugenio López:geboren: 1954
Vita: Carlos Eugenio López, geboren 1954 in León, Spanien, zählt zu den renommiertesten spanischen Gegenwartsautoren. Er hat bereits mehrere Romane und Erzählungen veröffentlicht (auf deutsch erschien: "Bordell der Toten") und wurde mehrfach ausgezeichnet. López lebt heute in London.
Erstsendung: 27.07.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 230
Titel: Achtung, sagst du
Autor: Mia Frimmer
produziert in: 1968
produziert von: SRF
Laufzeit: 99 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Mia Frimmer
Inhalt: »Bei ihm findet alles unter Wasser statt, nur die Flosse guckt oben raus. Am liebsten würde er immer mit offener Hose rumrennen. Und ich glaube ihm alles. Wie blöd kann man eigentlich sein?« Sie als Pfütze, er als Tiefsee. Hai und Muschel am Strand. Klischee total, aber vielleicht schafft sie den Absprung. Das ist von Anfang an keine Liebe, sondern ein Schnitzel. Erstes Treffen unter KollegInnen, dann Fahrt an den Strand und hinterher Kampf gegen das Weiterverlieben. Wie stellt man das ab? Keine Ahnung. Kragen hoch, Kapuze tiefer ins Gesicht und nicht mehr dran denken. So vielleicht. Das Zartrosane in dir ist in der Schusslinie, hol es da raus. Zum Glück ist der Typ ein Text und sonst nichts. Reine Projektion.
Daten zu Mia Frimmer:geboren: 1970
Vita: Mia Frimmer (*1970) studierte Anglistik, Theater- und Literaturwissenschaften in London und Berlin. Während ihres London-Aufenthalts (1990-1993) spielte sie in verschiedenen Theaterprojekten wie „Group 64“ und „Earthworks“. Wieder in Deutschland, wirkte sie an Filmprojekten von Jens Leske und Theaterprojekten von Jochen Gerz mit, arbeitete in der Hörspielredaktion von Deutschland Radio Berlin und der Feature-Redaktion von RBB.
Erstsendung: 28.03.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 230
Titel: Adrian Nachtnebel und das Geheimnis der Unken von Merasa
Autor: Katharina Lehmann
produziert in: 1997
produziert von: SDR; DLR Berlin; WDR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Martin Heindel
Dramaturgie: Sonja Gähler
Inhalt: Im verregneten Land Merasa schimpfen alle über das schlechte Wetter. Mit Ausnahme von Adrian Nachtnebel. Dem allzeit frohgemuten Schleusenwärter macht etwas anderes zu schaffen: Er lebt an seiner abseits gelegenen Schleuse ganz alleine und fühlt sich mitunter einsam. Die geschwätzige und vorlaute Unke Bombina verspricht ihm zukünftiges Glück mit einer Prinzessin, dafür soll er ihr die Krähen und Möwen vom Leibe halten. Adrian geht den Handel gerne ein, doch da gerät Unke Bombina aus einem anderen Grund in Gefahr. Wird die Prinzessin trotzdem kommen?
Sprecher:Hannelore Hoger (Erzählerin)
Michael König (Commissario Brunetti)
Hille Darjes (Paola)
Wolfgang Hinze (Patta)
Christian Berkel (Miotti)
Ulrike Krumbiegel (Signora Wellauer)
Jutta Lampe (Flavia Petrelli)
Corinna Kirchhoff (Brett Lynch)
Ernst Jacobi (Conte Falier)
Daten zu Katharina Lehmann:geboren: 1962
Vita: Katharina Lehmann, geboren 1962, verbrachte Kindheit und Schulzeit im Städtchen Zell am Hammersbach im Schwarzwald. Sie studierte Romanistik und Germanistik in Köln, wo sie im Fach Französische Sprache und Literatur promovierte und auch heute mit ihrer Familie lebt und als freie Autorin für Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen schreibt.
Erstsendung: 24.12.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 230
Titel: Affentheurlich Naupengeheurliche Geschichtklitterung
Autor: Reinhold Friedl
Johann Fischart
produziert in: 1930
produziert von: RRG
Laufzeit: 78 Minuten
Komponist: Walter Goehr
Inhalt: Dada avant la lettre, das sind die Sprachspiele des frühneuhochdeutschen Schriftstellers Johann Fischart.

Abenteuerliche Sprachspiele, überbordende Assoziationsketten und wuchernde Wortkaskaden: Johann Fischarts ›Affentheurlich Naupengeheurliche Geschichtklitterung‹ von 1575 nimmt die literarische Moderne um Jahrhunderte vorweg. Der Straßburger Dichter verlässt sich auf den Klang der Worte und er setzt auf ein Netz absurder und pseudo-etymologischer Verkettungen. Aus dem neuhochdeutschen Sprachexzess hat der Musiker Reinhold Friedl ein Hörstück geschaffen, das klangliche und sprachliche Strukturen freilegt. »So hört nun, Ihr meine Orenspitzige und offenmaulvergessene Zuhörer«. (Johann Fischart)
Sprecher:Heinrich George (Franz Biberkopf)
Hilde Körber (Mietze)
Hans Heinrich von Twardowski (Reinhold)
Oskar Ebelsbacher (Meck)
Robert Assmann (Lüders)
Ludwig Donat (Herbert)
Lore Braun (Eva)
Walter Werner (Pumps)
Gerhard Bienert (Klempner-Karl)
Lotte David (Zilly)
Reinhold Bernt (die beiden Hoppegartner)
Gerhard Bienert (die beiden Hoppegartner)
René Kürschner (Stimmer zweier Automobile)
Hugo Döblin (Stimmer zweier Automobile)
Cläre Selo (Toni)
Max Bing (der Tod)
Manfred Fürst (die beiden Sprecher)
Gillis van Rappard (die beiden Sprecher)
MusikerEva Reiter (Paetzold-Flöte) Nora Krahl (Violoncello) Hannes Strobl (E-Bass) Reinhold Friedl (Klavier) Mitglieder des Kinderchores der Staatsoper Berlin
Daten zu Reinhold Friedl:vollständiger Name: Reinhold Friedl
Vita: Reinhold Friedl, geboren 1964, studierte Mathematik und Musik. Er ist Gründer und Leiter des international renommierten Ensembles 'Zeitkratzer'. Zahlreiche Radiobeiträge zur experimentellen Musikgeschichte.
Erstsendung: 15.01.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 230
Titel: Alle Vögel fliegen hoch, alle Schafe fliegen hoch, alle Engel fliegen hoch
Autor: Leonora Carrington
Ulrike Haage
produziert in: 1992
produziert von: SRF
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Inhalt: In ihrer Erzählung Die Debütantin schickt die Surrealistin Leonora Carrington eine Hyäne auf einen Ball. Als einzige Tochter in einer wohlhabenden englischen Industriellenfamilie wie im goldenen Käfig aufgewachsen ("Meine Mutter sah ich am Tag nur ein einziges Mal: wenn ich von meiner Gouvernante zum Tee geführt wurde"), mutet bereits Carringtons Kindheit und Jugend wie eine Gartenparty mit Hyänen an: Sie vertreibt sich die Langeweile mit Märchen, Gespensterund Horrorgeschichten und den Erzählungen von Lewis Carroll. Schon als Kind beginnt sie selbst zu malen und zu erfinden. Nachdem sie von ihren Eltern am englischen Hof vorgestellt wurde, beschließt sie: "Ihr habt euren Spaß gehabt, jetzt werde ich den meinen besorgen" und beginnt in London Kunst zu studieren. Durch ihre dreijährige, intensive Liebesbeziehung mit dem erheblich älteren Max Ernst kommt sie in Kontakt mit den Surrealisten im Paris der 30er Jahre. Auf der großen Surrealisten Ausstellung von 1938 ist sie 21jährig mit eigenen Werken vertreten. Bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs wird sie von Max Ernst getrennt, was bei ihr vorübergehend eine Angstpsychose auslöst, die sie literarisch verarbeitet. Sie geht nach Mexiko, wo sie bis auf wenige Jahre, die sie in New York verbringt, bis zu ihrem Tod 2011 lebt und Gemälde und Skulpturen erschafft, die oft mystische Motive, Tier- Menschgestalten, Fabelwesen, manchmal auch Engel aufweisen. Neben ihrem großen bildnerischen Werk, hinterließ Leonora Carrington auch zahlreiche Erzählungen, Romane, Theaterstücke.

Die Komponistin Ulrike Haage verwebt zwei Erzählungen Der Unscheinbare und Wie man ein Unternehmen gründet mit Motiven aus der Debütantin, englischen Abzählreimen und nonsens-Gedichten von Edward Lear, einem Zeitgenossen von Lewis Carroll, in ein Hörstück.

Ein soundtrack, der Carringtons Welt akustisch wieder erstehen lässt, ein Soundtrack, in dem sich Harmonien und exzessive Atonalität ganz selbstverständlich durchdringen. Rhythmischer Sprech-Gesang, zarte Melodien, vorbeitrudelnde Akkorde, Elektronik, verwandeln die überbordenden short stories in lange songs und treiben die seltsamen Begebenheiten eines magischen Maskenballs und eines utopischen Picknicks vor sich her.

"Das Faszinierende an diesen Geschichten sind ihre erfundenen und doch aus der Wirklichkeit entliehenen und ins Phantastische gesteigerten Dialoge und Kulissen. Wie in ihren Gemälden haben die Menschen tierische Züge, sind die Farben verdreht und wird die Wirklichkeit um mystische Elemente angereichert. Und nur die Werwolfjungen von Anubeth können diese Dokumente fortsetzen, bis der Planet wieder mit Katzen, Bienen, Werwölfen und Ziegen bevölkert ist. Die Protagonisten erklingen mit surrealen Eigenheiten wie einem Vogellachen, sie sind ganz in weiß oder sprechen in halben Sätzen." (Ulrike Haage)
Sprecher:Hille Darjes
Alexander Tschernek
Daten zu Leonora Carrington:geboren: 06.04.1917
gestorben: 25.05.2011
Vita: Leonora Carrington (1917-2011) war Malerin und Schriftstellerin. Zu ihren Werken zählen u.a. "Das Haus der Angst" (1938), "Die ovale Dame" (1939), "Das Hörrohr" (1976), "Das Fest des Lamms" (Drama, 1940) und "Ein Flanellnachthemd" (Drama, 1951). Ulrike Haage ist eine Komponistin, Musikerin und Hörspielmacherin. Zu ihren BR-Hörspielen zählen u.a. "ding fest machen" (2003), "Die Stille hinter den Worten" (2008) und "alles aber anders" (2009).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 17.06.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 230
Titel: Am Ufer der Schönsten
Autor: Franziska Walther
produziert in: 1998
produziert von: MDR
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Anouschka Trocker
Inhalt: »Dinge, die Sie nie zuvor gesehen haben, können Sie sich nur noch erträumen«, weiß der Erzähler und erzählt von dem Dorf Kptzssssssch, wo es einen Spanner gibt. Der alte Miroslaw steigt noch immer den Weibern nach und sammelt heimliche Fotos von ihnen. Nun aber will er eine unbekannte Schöne gesehen haben. Ganz hell sei sie gewesen, sagt er, wie ein Geist. »Sie verschwimmt mir vor den Augen.« Kommt das vom Fusel oder ist Miroslaw endgültig verrückt? Adele baut ihm eine Falle für die Unbekannte und legt sich mit ihm auf die Lauer.
Daten zu Franziska Walther:Vita: Franziska Walther, geboren 1983, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. 2007/08 absolvierte sie ein Auslandssemester an der Universität Warschau. Sie hat mehrere kulturjournalistische ud literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. "Am Ufer der Schönsten" ist ihr erstes Hörspiel.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 230
Titel: Ampelmännchen sind keine Haustiere
Autor: Anna Luise Böhm
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Komponist: Rilo Chmielorz
Inhalt: Auf dem Schulweg müssen Tim und Clärchen eine unerwartete Rettungsaktion starten, denn Orje, ein kleines grünes Ampelmännchen, steckt in der Klemme. Und damit nicht genug. Orjes bester Freund, das rote Ampelmännchen, ist spurlos verschwunden. Tim und Clärchen stellen Nachforschungen an und dabei kommt der schreckliche Verdacht auf, dass der kleine Rote in großer Gefahr ist. Keine Frage - die Kinder müssen helfen, auch wenn Clärchens Papa davon überhaupt nicht begeistert ist. Denn der hat große Pläne mit seiner Tochter.
Daten zu Anna Luise Böhm:geboren: 1975
Vita: Anna-Luise Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, schreibt Prosa und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.
Erstsendung: 01.05.2012
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 230
Vorige/nächste Ausstrahlung:23.01.2019 um 20:05 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Arizona Phoenix Israel
Autor: Matthias Wittekindt
produziert in: 1969
produziert von: SDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Science Fiction; Krimi; Parodie
Regie: Christine Nagel
Komponist: Peter Zwetkoff
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhalt: Es ist immer dieselbe Szene: ein Mann und eine Frau betreten sein Hotelzimmer in Phoenix, Arizona. Sie kommen mit einer Schreibmaschine und nennen ihn „Daddy“. Er erschießt sie, immer und immer wieder. Geschieht dies wirklich? Ist es eine Szene aus einem seiner Romane? „Daddy“ kann sich nicht erinnern. Kein Wunder, denn „Daddy“ ist tot. Als er noch lebte, war „Daddy“ Schriftsteller und der Vater von Tanja, um die er sich jedoch seiner Bücher wegen kaum gekümmert hat. Nun ist Tanja selbst Mutter – ihre Kinder hat sie bei ihrem Mann in Hameln zurückgelassen. Tanja ist vor allem Wissenschaftlerin. Ihr Forschungsfeld: linguistische Muster. Ihr Forschungsgegenstand: „Daddy“. Durch das Einspeisen seiner Bücher will sie ihn in ihrem Institut in Israel Seite um Seite reanimieren. Sie will ihren Vater zurück. Doch was zunächst nur eine Frage der richtigen Programmierung scheint, erweist sich als ein rasant wachsendes und bald nicht mehr zu überblickendes virtuelles Feld, das zu allem Übel auch von Trojanern gehackt wird. „Daddy“ entwickelt ein Eigenleben.
Sprecher:Heiner Schmidt (Der Einüber)
Hans Paetsch (Der Vorleser)
Gisela Stein (Die Vorleserin)
Walter Hilsbecher (Der Interviewer)
Robert Seibert (Der Befragte)
Roswitha Roszak (Die Schriftführerin)
Wolfgang Wendt (Der Festredner)
Daten zu Matthias Wittekindt:geboren: 28.05.1958
Vita: Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Er studierte Architektur und schreibt Theaterstücke, Drehbücher sowie Hörspiele und ARD Radio Tatorte für den Norddeutschen Rundfunk. (Die gelben Laster, 2009; Totalverlust, 2011). Die Produktion von "Das Lewskow-Manuscript" (Norddeutscher Rundfunk 2005) wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien sein erster Kriminalroman "Schneeschwestern".
Hompepage o.ä.: http://www.matthias-wittekindt.de/
Erstsendung: 05.12.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 230
Titel: atlantis tapes
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1979
produziert von: WDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Kurt Herrlinger
Inhalt: mit Texten von Francis Bacon, Heiner Müller, Joseph Beuys, Donovan und Gerhard Ahrens

»Zwei Männer mit einem Tonbandgerät. Smokey und Dusty. Auf einer weißen Kiste. Vor ihnen eine Seekarte. Auf der Kiste steht in schwarzer Farbe geschrieben: ATLANTIS TAPES. Auf der Seekarte ATLANTIC OCEAN. Die Kiste klemmt. Russland ist aufgelöst in einem Wirbelsturm, Europa eine Zone der Unsicherheit, zerstört ist das große Atlantis, man hungert, und man stirbt - so die beiden.«

Diese Szene ist der Ausgangspunkt von »atlantis tapes«, einem Phantasiestück über zwei deutsche Künstlerikonen des 20. Jahrhunderts: den Schriftsteller und Dramatiker Heiner Müller und den bildenden Künstler Joseph Beuys. Beide haben nicht viel gemeinsam. Oder doch? Getroffen haben sie sich zwar nie, aber entworfen haben sie Utopien, die dem herkömmlichen Land Utopia fremd sind. Sie organisieren eine Reise nach Atlantis - dem Ort aller Orte. Im Gepäck die Reisebeschreibung Bacons von 1626 sowie Tapes mit O-Tönen, Erzählungen, Theorien, Sounds.

Kam es nicht einem Kunststück gleich, dass sich zwei Partisanen der Utopie, nämlich Heiner Müller und Joseph Beuys, niemals begegnet sind? In "atlantis tapes" führen sie diese subversive Parallelaktion - ausgestattet mit Filzhut, Zigarren und Whiskey (und endlich wiedervereinigt) - zum Abschluss.

Es ist ein posthumes Gipfeltreffen nach dem Muster von Totengesprächen, gespeichert auf Magnetbändern.
Sprecher:
offen
Mimi Frenke (Thea Söderkamp)
Martin Böttcher (Ihr Sohn)
Bernhard Frehe (Karl Havel)
Werner Brüggemann (Wilm Schneider)
Karl-Heinz Müller (Reporter)
Hans Schlick (Schnetke)
Volkmar Olms (Erster Angestellter)
Hannes Andersen (Zweiter Angestellter)
Günter Werner (Franz Klevers)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 230
Vorige/nächste Ausstrahlung:16.01.2019 um 20:05 bei NDR Kultur
24.01.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: AUDIO.SPACE.MACHINE
Autor: wittmann
zeitblom
produziert in: 1991
produziert von: SRF
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: wittmann
zeitblom
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhalt: Ein Bauhaus-Konzeptalbum

100 Jahre Bauhaus. Der ehemaliger Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert. Selbst seine Künstlerfreunde scheinen nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern in der Maschinerie aufgegangen zu sein. In 18 Tracks beleuchten die Autoren 100 Jahre Maschine-Mensch-Beziehung, das idealistisch-utopische Denken der Bewegung, ihre Mythen und Manien. Dafür schaffen sie ein mechanistisch-digitales Klanguniversum, assoziative Soundlabore und kombinieren Texte von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und weiteren Bauhaus-Künstlern der 1920er-Jahre mit Zitaten u.a. von John Cage, Bazon Brock und dem KI-Experten Martin Rees.
MusikerMaria Goja (Gesang) Gemma Ray (Gesang) Christian Wittmann (Gesang) Achim Färber (Schlagzeug) Falk Breitkreuz (Bassklarinette) zeitblom (Keybord)
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 230
Titel: Aus dem Leben der Nacktmulle
Autor: Astrid Litfaß
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Was, wenn plötzlich solche Fragen auftauchen: Hast Du mich erschossen? Ist das auf Ihren Schuhen Blut oder Ketchup? Wo ist unser Leben hin? Selbstverständlich geht trotzdem alles weiter. Obwohl Gretel im Lokal am Boden liegt und Hans nichts kapiert, obwohl Lun behauptet, Lin hätte ihn erschossen, grauenhaft ja, oder der biertrinkende Mann nachts am Fenster darauf hofft, dass die Frau im Haus gegenüber sein Engel wäre oder der Tod oder ein Luft- zug, der ihn beruhigen könnte, und die arbeitsuchende Frau weiß, da ist Blut auf den Schuhen des Abteilungsleiters, nicht Ketchup. Capriccios – kurze scharfe Blicke auf die ganz normale Wirklichkeit, ihre kleinen Grausamkeiten, Einsamkeiten, Nackt- und Bloßheiten.
Sprecher:Walter Andreas Müller (Hans)
Konrad Beikircher (Kaspar)
Daten zu Astrid Litfaß:geboren: 1944
Vita: Astrid Litfaß, geboren 1944, studierte Malerei in Berlin und lebt als freie Autorin in München. Sie schrieb mehrere Theaterstücke und Hörspiele, u.a.: "Sonntags am Meer", "Pas de deux", "Einer nimmt seinen Hut" und "Das Treffen der Ärzte".
Erstsendung: 06.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 230
Titel: Aus der Zeit fallen
Autor: David Grossman
produziert in: 2011
produziert von: RBB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Carsten Hueck
Bearbeitung: Carsten Hueck
Komponist: Susanne Stelzenbach
Übersetzer: Anne Birkenhauer
Inhalt: Was macht der Tod eines Kindes mit den Eltern? Die Ausgangssituation erinnert an eine Passage aus dem Hohelied Salomos: Jemand bricht auf in der Nacht und sucht den, den er liebt und findet ihn nicht. Ein Vater sucht hier seinen toten Sohn, er irrt durch eine nicht genau definierte Landschaft. Er will nach "dort", wie Orpheus, dorthin, wo die Toten weilen. Er ist besessen vom Aufbegehren gegen die absolute Macht des Todes. Weitere Menschen gesellen sich ihm zu: Sie alle haben den Verlust eines Kindes zu beklagen. David Grossman hebt den Schmerz der Überlebenden auf. Aus Bruchstücken fügt er zusammen, was Klagegesang und Liebeslied zugleich ist.
Sprecher:Anne-Isabelle Zils
Gabor Biedermann
Tayfun Bademsoy
Kathrin Angerer
Adrian Kenneweg
Julius Kenneweg
Helga Bayertz
MusikerUlrich Müller Siegfried Rössert Wolfgang Obrecht
Daten zu David Grossman:geboren: 25.01.1954
Vita: David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Israels und Mitglied der israelischen Friedensbewegung. Romane u. a.: "Zickzackkind" (1996), "Diesen Krieg kann keiner gewinnen" (2003), "Das Gedächtnis der Haut" (2004), "Die Kraft zur Korrektur" (2008). Er erhielt u. a. den Geschwister-Scholl-Preis (2008).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.02.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 230
Titel: Bad Girl Franzi
Autor: Mona Winter
produziert in: 1987
produziert von: ORF-OÖ; RIAS
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Ein Überliebenstraining um 1900

Franziska Gräfin von Reventlow: Das außerbürgerliche Schwabing der Jahrhundertwende feierte sie als "heilige Hetäre". Als Geliebte bedeutender Männer, als schillernder Mittelpunkt der Münchner Bohème, als bekennende Mutter eines unehelichen Sohnes ist sie berühmt geworden. Und ihr Tagebuch, das sie über 15 Jahre nahezu täglich schrieb, gehört zu den bewegendsten Zeugnissen ihrer Epoche - in seiner Offenheit ein "document humain" ersten Ranges. In dem Hörspiel erzählt Bubi, der Sohn der Reventlow, die Geschichte seiner Mutter aus seiner Perspektive. Wie sie sich aus dem Mief ihrer hochgräflichen Familie kopfüber ins knallige Künstler-Schwabing stürzt, wo "auf affengeilen Feten die Post abgeht". Wie sie einen Liebhaber nach dem andern verbraucht, chronisch in Finanzmiseren steckt, zwischendurch ein halbes Dutzend Romane schreibt und dann eine Kommune gründet. "In München Tagesgespräch Numero eins." Und schließlich obendrein noch ein Kind kriegt, Bubi eben. Vater unbekannt. Franziska jubiliert. Hand in Hand marschieren die beiden ins nagelneue Jahrhundert, in den Rausch und in den Untergang. Denn am Horiz ont leuchtet schon der Widerschein des ersten Weltkriegs. "Die alten Zeiten sind passé, Mamai. Will an die Front. Fürs Vaterland fighten", sagt Bubi und zieht in den Krieg.
Sprecher:Heinz Ehrenfreund (Vater, Erzähler)
Johannes Schauer (Opa)
Michaela Rosen (Mutter)
Robert Hauer-Riedl (Polizist, Möbelpacker)
Gustl Meyer-Fürst (Polizist, Möbelpacker)
Eike Baum (Marktfrau)
Liesl Schmidt (Marktfrau)
Kurt Jaggberg (Herr Sauerzopf)
Karl Merkatz (Chef)
Michael Laczika (Markus)
Marion Schmid (Susi)
Daten zu Mona Winter:Vita: Mona Winter lebt als Schriftstellerin und Lektorin in München. Sie veröffentlichte Essays und literarische Texte in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. 1986 erhielt sie den Förderpreis für Literatur der Stadt München. Theaterstücke von ihr sind "Tag der Tollkirsche" (1991), "Gerne Kanibalisch" (1992), "Ich, eine von dir" (2002). Sie schrieb die Hörspiele "Kasimir und die Tänzerin" (SFB 1991), "Welcome to death" (SFB 1994), "Bad Girl Franz" (SFB-ORB 1999) und die Features "Wüstenpunk" (SWR 2002) und "Ingolstadt liegt in Amerika" (RBB/SWR 2004).
Hompepage o.ä.: http://www.monawinter.de/cms/
Erstsendung: 06.07.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 230
Titel: Badenheim
Autor: Aharon Appelfeld
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Annette Berger
Übersetzer: Martin Kluger
Inhalt: Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. Wen stört es schon, dass das Gesundheitsamt immerzu für eine Reise in das "gelobte Land" Polen wirbt? Doch allmählich wandelt sich der Kurort zum Sperrbezirk, jede Verbindung nach außen wird gekappt ...

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende unter anderem die nahezu vollständige Vernichtung des europäischen Judentums stand. Wie unter einem Brennglas ist in "Badenheim" der Moment festgehalten, in dem das Ausmaß des drohenden Grauens von vielen Betroffenen noch nicht realisiert wird, da es jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Sprecher:Günter Grabbert
Carla Valerius
Susanne Bard
Gert Gütschow
Werner Godemann
Hannelore Pemmann-Geißler
Dorothea Garlin
Daten zu Aharon Appelfeld:vollständiger Name: Erwin Appelfeld
geboren: 16.02.1932
gestorben: 04.01.2018
Vita: Aharon Appelfeld, 1932 als Erwin Appelfeld in Jadowa in der rumänischen Bukowina geboren und in Czernowitz aufgewachsen, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Seine Mutter wurde 1941 von den Nazis ermordet, er selbst konnte dem Tod im Konzentrationslager durch Flucht entkommen. Er verstarb am 4. Januar 2018.
Erstsendung: 01.09.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 230
Titel: Bahr Bela Mar - Meer ohne Wasser
Autor: Mona Winter
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Mona Winter
Inhalt: Carlo ist auf der Flucht. Ihn bedrängt die Stimme eines Verfolgers. Sie erzählt Orpheus' Geschichte, der vergeblich versucht, seine Geliebte Eurydike aus dem Hades wieder ins Leben zurückzuholen. Orpheus verschafft sich durch seine bewegenden Gesänge Zugang zur Unterwelt. Auch Carlo gerät auf seiner Flucht in ein Schattenreich, ein Kriegsgebiet inmitten der Wüste. Dort, im Hotel Salaam begegnet er Yke, einer Sängerin. Hotel Salaam ist ein Ort - kein Ort -, wo sich ihre Zuneigung und Verstörung offenbart. Yke muss Carlo einen Fluchtweg aus dem gefährlichen Gelände zeigen. Wie im antiken Mythos gibt es kein Zurück. Carlo ist weiter auf der Flucht.
Sprecher:Markus Scheumann
Angelika Bartsch
Bruno Winzen
Alexis Schvartzman
Edda Fischer
Susanne Reuter
im Original-Ton: Angelo Flaccavento
im Original-Ton: Madeleine Morell
im Original-Ton: Katharina von der Leyen
im Original-Ton: Mitchell Stevens
im Original-Ton: Jan Engelman
Daten zu Mona Winter:Vita: Mona Winter lebt als Schriftstellerin und Lektorin in München. Sie veröffentlichte Essays und literarische Texte in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. 1986 erhielt sie den Förderpreis für Literatur der Stadt München. Theaterstücke von ihr sind "Tag der Tollkirsche" (1991), "Gerne Kanibalisch" (1992), "Ich, eine von dir" (2002). Sie schrieb die Hörspiele "Kasimir und die Tänzerin" (SFB 1991), "Welcome to death" (SFB 1994), "Bad Girl Franz" (SFB-ORB 1999) und die Features "Wüstenpunk" (SWR 2002) und "Ingolstadt liegt in Amerika" (RBB/SWR 2004).
Hompepage o.ä.: http://www.monawinter.de/cms/
Erstsendung: 04.11.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 230
Titel: Barmusik für Cassavetes
Autor: Guido Gin Koster
produziert in: 1997
produziert von: SWF
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: Er habe schon bessere Zeiten gesehen, sagt Costello, jener Herr, der seine Tage in einer Bahnhofskneipe verbringt, gelegentlich mit dem Barkeeper Domino spielt, ihm Geschichten aus seinem Leben erzählt und mit seinen Chansons den Nachtzug nach Warschau unterhält. Costellos Leben - was und wie auch immer es einst gewesen sein mag - nun sind es seine Geschichten, die aus ihm hervorsprudeln. Nur eine Geschichte, die hat er nie erzählt. Als aber eines Abends eine junge Frau in der Bar auftaucht, die vorgibt, blind zu sein, sich offenbar an keine Details aus ihrem Leben erinnern kann und eine panische Angst vor Bahnsteigen hat, wird er von ihr eingeholt.
Sprecher:Karina Bengel
Daten zu Guido Gin Koster:geboren: 1962
Vita: Guido Gin Koster (* 1962 in Trier) ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Guido Gin Koster arbeitet als Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. 1996 erhielt Guido Gin Koster den „Kleist Theaterpreis für Junge Dramatiker“. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 230
Titel: Basel, wir kommen
Autor: Frank Naumann
produziert in: 1980
produziert von: SWF
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Annette Berger
Inhalt: "Berlin. Laut einer Pressemitteilung des Bundeskanzleramtes plant die Koalition ab dem Ersten kommenden Jahres das Lebensalter jedes Bundesbürgers um sieben Jahre herabzusetzen..."

Ihre ehemaligen Kollegen vermuten, dass diese erstaunliche Maßnahme eine Idee der 80jährigen Gudrun Hartkopf ist, der ehemaligen Leiterin des Zentralinstitutes für Biographieforschung. Doch die hat ganz andere Sorgen mit ihrer Tochter nämlich, die - trotz ihrer reifen 61 Jahre - ihr noch auf der Tasche und faul und fernsehend in der Wohnung liegt. In der aber versammeln sich nun freudig erregt ihre Bekannten, um die neuen Möglichkeiten, die diese gesetzlich verankerte Verjüngung für sie bringt, zu diskutieren und zu feiern. Dabei hat Gudrun eine ganz andere Maßnahme tatkräftig geplant und dafür schon einen Transport per Sanitätswagen bestellt...
Sprecher:Edith Schultze-Westrum (Die Mutter)
Willy Semmelrogge (Der Vater)
Cornelia Froboess (Marianne, die Adoptivtochter)
Julia Costa (Frl. Knuck, Lehrerin)
Monika Weniger (Tante Mieze)
Oswald Fuchs (Dr. Kenzig, ihr Mann)
Sandra Tietje (Trudchen)
Kai Weigert (Nachbarsjunge)
Frank Schaff (Nachbarsjunge)
Waldemar Dannenhaus (Lehrer Seitz)
Daten zu Frank Naumann:geboren: 29.05.1956
Vita: Frank Naumann, geboren 1956 in Leipzig, studierte Philosophie und lehrte bis 1998 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seitdem dort freischaffender Autor. Veröffentlichte mehrere Sachbücher über Kommunikation, außerdem Hörspiele, u.a. „Basel, wir kommen“ (RBB 07), „Absturz der Gladiatoren“ (WDR 09), „Dederisch für alle“ (MDR 09) und „FOXp2 – Das Tier spricht“ (MDR 11).
Hompepage o.ä.: http://www.dr-frank-naumann.de/
Erstsendung: 19.10.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 230
Titel: BeatTheater 2011
Autor: Christian Wittmann
zeitblom
produziert in: 1959
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: zeitblom
Komponist: Hans-Joachim Geisthardt
Inhalt: »Die Sprache unserer Zeit ist die Summe aller von den gegenwärtigen Informationsträgern übermittelten Zeichen.« (Ferdinand Kriwet). Analog zu Kriwets Vorlage kennzeichnet jeder Formteil eine Station, Situation, oder ein Stadium der Entwicklung des Menschen von seiner Geburt bis zum Eintritt in die Erwachsenenwelt. Beeinflusst von den Fragestellungen der 60er-Jahre macht sich "BeatTheater 2011" auf die Suche nach aktuellen Leitbildern, nach Rebellion, Utopie und den Zeichen der Zeit von heute. Gibt es ein Beat-Gefühl des 21. Jahrhunderts oder bleibt uns nur das Reenactment?
Sprecher:Rudolf Wessely (Erzähler)
Theo Mack (Luitpold Löwenhaupt)
Antje Ruge (Mathilde Löwenhaupt, seine Frau)
Annemarie Haase (Theres, die Haushälterin)
Daten zu Christian Wittmann:geboren: 1967
Vita: Christian Wittmann, geboren 1967, lebt als Schauspieler und Regisseur in Berlin.
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.03.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 230
Titel: Betriebsbedingt gekündigt
Autor: Iain Levison
produziert in: 2005
produziert von: DLF
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Komponist: Wallahalla-Orchester
Dramaturgie: Judith Ruyters
Übersetzer: Hans Therre
Inhalt: Früher war Jake Skowran ein ganz normaler Mann. In seiner Heimatstadt irgendwo in Wisconsin arbeitete er wie fast alle in einer Fabrik für Landmaschinen. Er hatte eine Freundin, ein Auto, einen Fernseher und einen Kabelanschluss und nach Feierabend traf man sich noch bei "Tullys" auf ein Bier. Doch dann verlegte die Fabrik ihre Produktion ins Ausland, irgendwohin, wo noch ärmere Schlucker, für noch weniger Geld zu schuften bereit sind. Und von einem Tag auf den anderen waren über die Hälfte der Einwohner arbeitslos. Auch Jake verlor seine Arbeit, seine Freundin, das Auto, den Fernseher... Vor allem aber verlor er das Gefühl, jemand zu sein, dazuzugehören und etwas Sinnvolles zu tun. Einzig die Footballwetten bringen ein wenig soziales Leben in das gammelige Tagein-Tagaus. Dafür allerdings häufen sich auch seine Wettschulden bei Ken Gardocki, der nicht nur das dubiose Wettbüro leitet, sondern auch sonst in der Stadt die Fäden in der Hand hält. Während sein Freund Tommy inzwischen für ein paar Dollar in der Tankstelle jobbt, bekommt Jake aus heiterem Himmel ein Angebot von Gardocki. Es ist ein lukratives Angebot: 5000 Dollar für einen Tag Arbeit. Jake greift zu, wirft seine moralischen Bedenken über Bord, wie die kaltschnäuzigen Investoren es vor ihm taten. Mit diesem Auftrag wäre er seine Spielschulden los, hätte noch ein nettes Finanzpolster dazu, und, last not least, er hätte endlich wieder was zu tun. Denn es bleibt nicht bei dem einen Auftrag. Jake erweist sich als zuverlässig und nervenstark. Erst als wieder eine Frau sein Leben streift, wird ihm klar, dass es so nicht weiter gehen kann. Oder?
Sprecher:Winnie Böwe (Erste Frau)
Cristin König (Zweite Frau)
Paul Sonderegger (Schaffner)
Daten zu Iain Levison:geboren: 1963
Vita: Iain Levison, 1963 in Schottland geboren und in den USA aufgewachsen. Arbeitslosigkeit und quälende Jobsuche hat er selber durchgemacht. Ein wiederkehrendes Thema in seinen Romanen ist die Ausbeutung der Arbeitnehmer. Sein Roman „Betriebsbedingt gekündigt“ (2005) war ein großer Erfolg in den USA und in Europa. Zuletzt erschien „Hoffnung ist Gift“ (2012). Sein Roman „Tiburn“ wurde 2010 vom MDR als Hörspiel produziert.
Erstsendung: 23.09.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 0,7416 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (18.01.2019)  (19.01.2019)  (20.01.2019)  (21.01.2019)  (22.01.2019)  (23.01.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547753365
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.608.558
Top