• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.264 Einträge, sowie 1.811 Audiopool-Links und 434 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 1.014 (1.014/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
nächsterTreffer 1 von insgesamt 39
Kriterien: Sprecher entspricht 'Beate Himmelstoß' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Herbert Kapfer
produziert in: 1996
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Sein tatsächlicher Name ist Motek Brustowiecki. Er wurde 1906 in Kolno, im heutigen Polen, geboren. Er war bis 1933 in Hamburg als Journalist - unter anderem als Mitarbeiter einer Rundfunkzeitschrift - tätig. Sein erster Roman mit dem Titel "Alles in Margarine" sollte im Berliner Malik-Verlag erscheinen. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten konnte dieser Roman nicht mehr veröffentlicht werden. Max Brusto emigrierte nach Frankreich und von dort aus 1942 in die Schweiz, wo er zeitweise interniert wurde. Nach Kriegsende kehrte Brusto nach Frankreich zurück, wo er seitdem lebt. Er veröffentlichte mehrere Romane, Prosabände und autobiographische Texte. Die Sendung "Alles in Margarine" dokumentiert die Lebensgeschichte von Max Brusto. Die Aufnahmen für dieses Porträt entstanden bei einem langen Gespräch im Herbst 1995 in Paris.
Sprecher:Max Brusto
Beate Himmelstoß
Rüdiger Bahr
Daten zu Herbert Kapfer:Vita: Herbert Kapfer, seit 1996 Leiter der Abteilung Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk; seit 2000 Herausgeber der CD-Reihe intermedium records; seit 2012 Redaktion und Koordination der dokumentarischen Höredition "Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945" (Bayerischer Rundfunk, Institut für Zeitgeschichte); Buchveröffentlichungen zu Dada, Exil, Mediengeschichte; Civis Preis 1990 für das Hörspiel "eurohymne"; Deutscher Hörbuchpreis 2005 für "Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" (Belleville Verlag/Der Hörverlag 2004, mit Katarina Agathos); Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste; lebt in München.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Herbert_Kapfer/p437616.rhd
Erstsendung: 16.10.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Herbert Kapfer
Regina Moths
produziert in: 1992
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Herbert Kapfer
Regina Moths
Inhalt: Der Schriftsteller Richard Huelsenbeck - Ein Porträt

Mit aggressiven Auftritten - zunächst im Zürcher "Cabaret Voltaire" 1916, und nach Ende des Ersten Weltkriegs in Berlin - erregte der Schriftsteller Richard Huelsenbeck Aufsehen. Getrieben von literarischem Ehrgeiz, verausgabte er sich als Mitbegründer und "Trommler" des Dadaismus bis zur Erschöpfung, nach eigenen Angaben bis zum "Zusammenbruch". Diesen wenigen "dada"-Jahren verdankt Huelsenbeck seinen literarischen Ruhm und Stellenwert. Das Autoren-Porträt von Herbert Kapfer und Regina Moths stützt sich hauptsächlich auf Texte und Tonbänder aus dem Nachlaß von Richard Huelsenbeck, die zum ersten Mal präsentiert bzw. ausschnittweise veröffentlicht werden. Es handelt sich um Privataufnahmen aus den fünfziger und sechziger Jahren, einer Zeit, in der Huelsenbeck als Psychiater und Psychoanalytiker in New York lebte und als nicht immer unbedingt zuverlässiger Chronist den Dadaismus in die Erinnerung der Öffentlichkeit zurückbrachte. Die Diskussionen, Vorträge und Lesungen dieser Zeit dokumentieren, daß Huelsenbecks Anliegen keineswegs mit "dada" erledigt war: ob Literatur oder Psychiatrie, sein Ziel war "der schöpferische Mensch".
Sprecher:Hartmut Geerken
Stefan Schwerdtfeger
Beate Himmelstoß
Daten zu Herbert Kapfer:Vita: Herbert Kapfer, seit 1996 Leiter der Abteilung Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk; seit 2000 Herausgeber der CD-Reihe intermedium records; seit 2012 Redaktion und Koordination der dokumentarischen Höredition "Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945" (Bayerischer Rundfunk, Institut für Zeitgeschichte); Buchveröffentlichungen zu Dada, Exil, Mediengeschichte; Civis Preis 1990 für das Hörspiel "eurohymne"; Deutscher Hörbuchpreis 2005 für "Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" (Belleville Verlag/Der Hörverlag 2004, mit Katarina Agathos); Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste; lebt in München.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Herbert_Kapfer/p437616.rhd
Erstsendung: 22.04.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Martin Zeyn
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Anläßlich des 50jährigen Jubiläums präsentiert der Bayerische Rundfunk eine zehnteilige Serie zur Geschichte des Hörspiels in München. Schon 1945 standen bei Radio München wieder Hörspiele auf dem Spielplan, bald schon gelang es, trotz erheblicher technischer und materieller Probleme, über 70 Ursendungen pro Jahr zu produzieren. Nach der Währungsreform und der Übergabe des Rundfunks von den Amerikanern an die Deutschen galt es ab 1949, die Produktion zu konsolidieren und den unterschiedlichen Ansprüchen an das Programm - von bayerischer Mundart, über Unterhaltung und klassische Theaterstücke bis hin zu der aktuellen modernen Literatur - gerecht zu werden. So finden sich auffällig viele Bearbeitungen im Programm, zumeist des klassischen Bühnenrepertoires und bekannter Romane, aber auch die Klassiker der Moderne, von Hemingway bis Gide, kehrten nach 12 Jahren wieder nach Deutschland zurück. Mit der Betonung der Innerlichkeit und Imagination knüpften die Hörspielmacher an eine Traditionslinie vor 1933 an, nämlich die Anlehnung an das Theater, und begründeten dies mit vielen zerstörten Bühnen bzw. der erheblichen Anstrengung, die ein Besuch für auf dem Land lebende Hörer darstellte. "Als der Rundfunk sich anschickte, seine Kinderschuhe auszuziehen, wurden ihm SA-Stiefel angezogen", so der Schriftsteller Hermann Kasack. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es jedoch in relativ kurzer Zeit, neue 'Klassiker' zu produzieren: 1947 Wolfgang Borcherts 'Draußen vor der Tür' und 1951 Günther Eichs 'Träume'. Dennoch wurde allenthalben der Mangel an Originalhörspielen beklagt, ein Mißstand, dem der Bayerische Rundfunk mit Autorenseminaren und Wettbewerben abhelfen wollte. Nur langsam gelang es, bekannte Autoren für Produktionen zu gewinnen, zum Beispiel Max Frisch oder Friedrich Dürrenmatt. Die Konzentration auf das literarische Hörspiel und das klassische Erbe schloß jedoch andere Ansätze aus. Walter Ruttmanns Originaltonmontage 'Weekend' oder Bertolt Brechts 'Der Lindberghflug', die noch in der Weimarer Republik entstanden waren und neue mediale Formen des Erzählens erprobt hatten, wurden erst später als mögliche Perspektive für das Genre Hörspiel entdeckt. Doch neben dem großen literarischen Hörspiel gab es auch viele unterhaltende Stücke: etwa die überaus erfolgreiche Serie 'Brummlg'schichten' von Kurt Wilhelm, Olf Fischer und anderen, die Hörspielfassung von Hugo Hartungs 'Ich denke oft an Piroschka', die dem Roman und der Verfilmung voran ging, oder 'Drei Männer im Schnee' von Erich Kästner.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Gert Heidenreich
Daten zu Martin Zeyn:geboren: 1964
Vita: Martin Zeyn, geboren 1964, arbeitet seit 1994 für den Bayerischen Rundfunk. Für die Abteilung Hörspiel und Medienkunst schrieb er fünf Sendungen zur Geschichte des Hörspiels im BR, das Gregory-Whitehead-Porträt "Radiozombies und Ruinenlust" und richtete "Das Radio der Zukunft" von Velimir Chlebnikov für den Rundfunk ein.
Erstsendung: 18.01.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Matthias Knappe
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: 1996 reagiert die Hörspielabteilung im Bayerischen Rundfunk auf die allgemeine Vernetzung der Medien und der Künste. Sie benennt sich um und heißt seitdem 'Hörspiel und Medienkunst'. Die Ursendung eines Hörspiels muß mittlerweile nicht mehr den Endpunkt eines Arbeitsprozesses darstellen, sondern kann eine Zwischenstation innerhalb einer medienübergreifenden Konzeption und Wirkungsgeschichte sein, die die historische Verbindung Theater - Hörspiel in den Schatten stellt. Vier Beispiele: Der in Tel Aviv geborene und in Brüssel lebende Künstler Eran Schaerf entwickelt sein Hörstück 'Wie gesagt. Theater- oder Taxistück' im Kontext einer Ausstellung seines bildnerischen Werks im Kunstverein München. Hartmut Geerken realisiert das zweiteilige und mittels Internet interaktive Medienspiel 'null sonne no point' als Live-Performance im Bayerischen Staatsschauspiel/Marstall, das zeitgleich zur Ursendung in Bayern2Radio kommt. Romuald Karmakar produziert 'Das Warheads-Oratorium', zu dem Kalle Laar und G. Ess Zeitblom die kongeniale Musik schreiben, und das auf seinem Dokumentarfilm über einen deutschen Fremdenlegionär und einen britischen Söldner beruht. Andreas Ammer und FM Einheit führen im Bayerischen Staatsschauspiel/Marstall das Hörspiel 'Apocalypse live' auf, das zwei Monate später als Ursendung im Programm steht. Das Stück erhält den Hörspielpreis der Kriegsblinden für 1994. Die Juroren würdigen in der Begründung die Voraufführung und damit die Vernetzung der Medien. Die aktive Auseinandersetzung und gegenseitige Befruchtung des Hörspiels mit anderen Künsten findet ihr jüngstes Beispiel bei der 'intermedium 1', die im November in der Berliner Akademie der Künste veranstaltet wird.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Gert Heidenreich
Joachim Höppner
Erstsendung: 18.10.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Martin Zeyn
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Die zweite von zehn Folgen beschäftigt sich mit einem Zeitraum, in dem das literarische Hörspiel eine große Blüte entfaltete. Im Programm des Bayerischen Rundfunks finden sich viele Namen, die exemplarisch für die Literatur jener Jahre stehen: Günter Eich, Max Frisch und Wolfgang Hildesheimer, um nur einige zu nennen. Zweimal erhielt eine BR-Produktion den Hörspielpreis der Kriegsblinden, Friedrich Dürrenmatts 'Die Panne' und Ingeborg Bachmanns 'Der gute Gott von Manhattan'. Frei von jedem Bild sollte das Hörspiel Räume für die Imagination eröffnen und mit symbolischen Untertönen allgemein-menschliche Fragestellungen aufwerfen. Doch vielen Autoren war das zu wenig. Sie wollten konkret auf die gesellschaftliche und politische Situation eingehen. Zum Beispiel Wolfgang Weyrauch, der in 'Die Japanischen Fischer' die Geschichte von Seeleuten nachzeichnet, die beim Fischfang in die radioaktive Wolke nach einem Atomtest geraten. Oder Friedrich Dürrenmatt, der im Science-Fiction-Hörspiel 'Das Unternehmen der Wega' mit jeglichem Streben nach militärischer Überlegenheit abrechnet. Darüber hinaus war 1954 das Geburtsjahr einer langjährigen, sehr erfolgreichen Serie: 'Der Komödienstadl'. Außerdem reüssierte ein "junger Freisinger Student" mit 'Die Bulldogbraut': Georg Lohmeier, dessen 'Königlich Bayerisches Amtsgericht' ihn weiten Kreisen bekannt gemacht hat.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Gert Heidenreich
Daten zu Martin Zeyn:geboren: 1964
Vita: Martin Zeyn, geboren 1964, arbeitet seit 1994 für den Bayerischen Rundfunk. Für die Abteilung Hörspiel und Medienkunst schrieb er fünf Sendungen zur Geschichte des Hörspiels im BR, das Gregory-Whitehead-Porträt "Radiozombies und Ruinenlust" und richtete "Das Radio der Zukunft" von Velimir Chlebnikov für den Rundfunk ein.
Erstsendung: 15.02.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Martin Zeyn
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Der Schriftsteller - und das ist in seiner Natur - versucht sich Gehör zu verschaffen", sagt Ingeborg Bachmann in ihrer Dankesrede zur Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden für die BR-Produktion 'Der gute Gott von Manhattan'. Das Radio bietet vielen Autoren die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen. 1959 produziert der Bayerische Rundfunk über 100 Ursendungen, so viele wie nie zuvor. Doch im Wettstreit mit dem aufstrebenden Fernsehen verliert das Radio an Bedeutung, die Abendgestaltung verändert sich, Hörspiele sind nicht mehr wie einst bei Günter Eichs 'Träumen' das Tagesgespräch. Für viele Autoren ist und bleibt aber die Form des Hörspiels ein wichtiges Ausdrucksmittel: Günter Eich, Ilse Aichinger und Gert Hofmann schreiben Stücke für den BR. Daneben wird die aktuelleLiteraturentwicklung, vor allem in Frankreich, durch Übernahmen und Eigenproduktionen kommentiert. Große Stoffe der Weltliteratur werden adaptiert, unter anderem Schillers 'Räuber', Dickens' 'Klein-Dorrit' oder Dostojewskijs 'Raskolnikoff'.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Gert Heidenreich
Daten zu Martin Zeyn:geboren: 1964
Vita: Martin Zeyn, geboren 1964, arbeitet seit 1994 für den Bayerischen Rundfunk. Für die Abteilung Hörspiel und Medienkunst schrieb er fünf Sendungen zur Geschichte des Hörspiels im BR, das Gregory-Whitehead-Porträt "Radiozombies und Ruinenlust" und richtete "Das Radio der Zukunft" von Velimir Chlebnikov für den Rundfunk ein.
Erstsendung: 15.03.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Martin Zeyn
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: In der zweiten Hälfte der 60er Jahre wächst die Einsicht in die Notwendigkeit von Veränderungen im Hörspiel. Der Ruhm der goldenen Radiotage in den Fünfzigern beginnt zu verblassen. Nach wie vor entstehen viele interessante Produktionen, aber es scheint eine Kluft zu bestehen zwischen den aktuellen literarischen Tendenzen und dem Spielplan der Hörspielabteilungen. Doch Veränderungen kündigen sich an: der BR-Dramaturg Hansjörg Schmitthenner hat den Dichter Ernst Jandl in London kennengelernt und ihn aufgefordert, ein Hörspiel zu schreiben. Zusammen mit Friederike Mayröcker verfaßt Jandl 'Fünf Mann Menschen', dessen Realisation Schmitthenner allerdings nicht durchsetzen kann. 1968 wird die SWF-Produktion von 'Fünf Mann Menschen' mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Diese Auszeichnung macht den Weg frei für das sogenannte 'Neue Hörspiel'. Doch es gibt schon vorher im Programm Sendungen, die einen anderen Ton anschlagen, etwa Hörspiele bedeutender Autoren des nouveau roman, zum Beispiel von Michel Butor und Nathalie Sarraute. 1964 kann Paul Pörtner seine 'Schallspielstudie Nr. 1' vorstellen. In seinen Arbeiten versuchte er zweierlei zu verwirklichen: die Beteiligung des Hörenden am Geschehen und die Entstehung eines Stücks im Verlauf der Produktion: "Ich vertausche den Schreibtisch des Autors mit dem Sitz am Mischpult des Toningenieurs." Es ist auch Pörtner, der für den BR ein Hörspiel von Jean Tardieu realisiert, dem Leiter des Pariser Club d'Essai, dem Entstehungsort der musique concrète, an deren Erfahrungen das Neue Hörspiel anknüpfte.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Gert Heidenreich
Daten zu Martin Zeyn:geboren: 1964
Vita: Martin Zeyn, geboren 1964, arbeitet seit 1994 für den Bayerischen Rundfunk. Für die Abteilung Hörspiel und Medienkunst schrieb er fünf Sendungen zur Geschichte des Hörspiels im BR, das Gregory-Whitehead-Porträt "Radiozombies und Ruinenlust" und richtete "Das Radio der Zukunft" von Velimir Chlebnikov für den Rundfunk ein.
Erstsendung: 19.04.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Martin Zeyn
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: 1968 bezeichnete Heißenbüttel das Genre Hörspiel als einen "literarischen Nachzügler". Aber um '69 wandelt sich das Bild vollkommen. Schon 1968 wurde Ernst Jandl und Friederike Mayröcker für 'Fünf Mann Menschen' unerwartet der Hörspielpreis der Kriegsblinden verliehen. Damit kam eine neue Autorengeneration zum Zuge, die unerprobte Wege des Erzählens im Medium Rundfunk zu beschreiten versuchte. Rasch war ein Name gefunden: das 'Neue Hörspiel'. Auch die Münchner Dramaturgie trägt zu dieser Entwicklung bei, fünf ihrer Produktionen werden in Folge mit dem wichtigen Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet: Helmut Heißenbüttels 'Zwei oder drei Porträts', Paul Wührs 'Preislied', Hans Noevers 'Der Tod meines Vaters', Alfred Behrens' 'Das große Identifikationsspiel', Dieter Kühns 'Goldberg-Variationen'. Die unterschiedlichsten Formen fanden Eingang ins Programm: O-Ton-Collagen von Ror Wolf, Wolf Wondratschek und Ferdinand Kriwet, aufklärerische Berichte aus der Arbeitswelt, eine Pop-Version von Pindars 'Olympischen Oden'. Auch neue musikalische Töne erklangen, so steuerten die Krautrocker Amon Düül die Musik zu zwei Hörspielen bei. Ein inhaltlicher und ästhetischer Aufbruch durchzieht das Programm. Viele der damaligen Produktionen zählen längst zum Repertoire und gelten als neue Klassiker.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Gert Heidenreich
Daten zu Martin Zeyn:geboren: 1964
Vita: Martin Zeyn, geboren 1964, arbeitet seit 1994 für den Bayerischen Rundfunk. Für die Abteilung Hörspiel und Medienkunst schrieb er fünf Sendungen zur Geschichte des Hörspiels im BR, das Gregory-Whitehead-Porträt "Radiozombies und Ruinenlust" und richtete "Das Radio der Zukunft" von Velimir Chlebnikov für den Rundfunk ein.
Erstsendung: 17.05.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Matthias Knappe
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: 1974 wird Dieter Kühns Hörspiel 'Goldberg-Variationen' mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet, der begehrte Hörfunkpreis geht ein letztes Mal für die nächsten 20 Jahre nach München. Auf dem 2. Platz rangiert Tankred Dorst mit dem Stück'Auf dem Chimborazo', das ebenfalls beim Bayerischen Rundfunk produziert wurde. Mit Harald Mueller und Heinar Kipphardt sind der Hörspielabteilung zwei weitere aktuelle Dramatiker eng verbunden. Das Genre Hörspiel hatte Jahre einer stürmischen Entwicklung hinter sich, das sogenannte 'Neue Hörspiel' und mit ihm das Originalton-Hörspiel hatten sich etabliert. Nun folgte eine Phase der Konsolidierung. Es finden sich in dieser Periode des Hörspiels im Bayerischen Rundfunk Stücke anerkannter Autoren wie Wolfgang Hildesheimer, Dialektstücke von Franz Xaver Kroetz und Fitzgerald Kusz sowie Science Fiction von Stanislav Lem. Das Neue Hörspiel ist mit Gerhard Rühm vertreten. Nicht zuletzt macht die Hörspielabteilung mit der Produktion von 'Zuginsfeld/Unfeig' auf den frühen Lautpoeten und expressionistischen Dichter Otto Nebel aufmerksam.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Gert Heidenreich
Erstsendung: 21.06.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 10 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Matthias Knappe
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Christiane Klenz
Inhalt: Die Rüstungspolitik in Ost und West beherrscht die politische Diskussion. Der NATO-Doppelbeschluß und Mutlangen, die russischen SS-20 Raketen und die amerikanischen Pershing kennzeichnen die Angst vor dem atomaren Overkill in weiten Teilen der Bevölkerung. Im Hörspielprogramm des Bayerischen Rundfunks spiegelt sich die politische Entwicklung. Ulrich Horstmann und Günter Kunert schreiben beispielsweise Endzeitstücke über den weltweiten Atomschlag und seine Folgen. Die Engländer Douglas Adams und Ken Whitmore begegnen der Apokalypse dagegen mit schwarzem Humor: Das Weltende ist 'Ein Spaß für Engel' oder Startschuß für die Reise 'Per Anhalter ins All'. Die Geschlechterproblematik, Ehe und Familie, aber immer seltener Beruf und Arbeitswelt, geben dem Hörspiel weitere Themenkreise vor. Daneben halten sich die medienkritischen Spiele und die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Noch weiter zurück geht Willy Purucker mit seiner Münchner Familienchronik: 'Die Grandauers und ihre Zeit' verquicken in den ersten Folgen Kriminal- und Zeitgeschichte der Jahrhundertwende. Die erfolgreiche Sendereihe der Unterhaltungsabteilung wird später unter dem Titel 'Die Löwengrube' vom Bayerischen Fernsehen verfilmt.
Sprecher:Gert Heidenreich
Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Erstsendung: 19.07.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Matthias Knappe
Martin Zeyn
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Christiane Klenz
Inhalt: In den Augen vieler Kommentatoren führt das Hörspiel in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre eine Mauerblümchenexistenz. Die Hoffnung der siebziger Jahre, über Science-Fiction-Stoffe einerseits, über Kunstkopfhörspiele andererseits neue Hörergruppen zu gewinnen, hat sich zerschlagen. Das Interesse vieler Schriftsteller am Genre hat jedoch nicht nachgelassen. Die bayerischen Autoren Carl Améry, Karlheinz Barwasser, Melchior Schedler und Karl Günther Hufnagel schreiben Originalhörspiele für den Bayerischen Rundfunk. Ingomar von Kieseritzky steht mit seinen Texten voller verschrobener Figuren in diesem Jahrfünft häufig im Programm. Heinz von Cramer kehrt nach langjähriger Abwesenheit in den festen Kreis der Schriftsteller zurück, die für den Bayerischen Rundfunk schreiben, und bearbeitet kongenial Texte von Walter Serner und Oskar Panizza. Zum BR-Autorenkreis zählen auch Fritz Meingast als Verfasser kritischer Zeitstücke und der Krimi-Autor Michael Koser, dessen 'Letzter Detektiv' Jonas ab 1984 allen kriminellen Machenschaften - von Umweltverschmutzung bis Genmanipulationen - in einer zukünftigen, wenig anheimelnden Industriegesellschaft nachspürt. Daneben finden im Programm des Bayerischen Rundfunks große Erzähler mit ihren Arbeiten einen Platz. Heinrich Bölls letzter Roman 'Frauen vor Flußlandschaft' wird adaptiert, Umberto Ecos Bestseller 'Der Name der Rose' und Martin Walsers erfolgreiche Novelle 'Ein fliehendes Pferd', um nur einige Produktionen zu nennen. Für den Bayerischen Rundfunk schreibt Walser außerdem das Originalhörspiel 'Nero läßt grüßen'. Neben erzählenden Stücken finden sich jedoch auch andere Genres. Der englische Hörspielmacher Barry Bermange produziert das Stück 'Le désir' nach einem Text von Pablo Picasso, das eher einem Oratorium für Stimmen gleicht als einem Sprechstück.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Joachim Höppner
Gert Heidenreich
Daten zu Martin Zeyn:geboren: 1964
Vita: Martin Zeyn, geboren 1964, arbeitet seit 1994 für den Bayerischen Rundfunk. Für die Abteilung Hörspiel und Medienkunst schrieb er fünf Sendungen zur Geschichte des Hörspiels im BR, das Gregory-Whitehead-Porträt "Radiozombies und Ruinenlust" und richtete "Das Radio der Zukunft" von Velimir Chlebnikov für den Rundfunk ein.
Erstsendung: 16.08.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Matthias Knappe
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: 1989: Fünfzig Jahre sind seit Beginn des Zweiten Weltkrieges vergangen. Nur noch rund sechzig Prozent der Bundesbürger sind sich der deutschen Schuld bewußt, ergibt eine Umfrage des Wickert-Instituts. Das Hörspiel im Bayerischen Rundfunk erinnert an den Weltkrieg, an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur und an den Holocaust, "das epische Ereignis des Jahrhunderts, dessen tragische Wirklichkeit in ihrer Tiefe nie vollständig auszuloten sein wird" (Raymond Federman). Die Konfrontation mit der Vergangenheit ist weiter gefaßt, als Beschäftigung mit den ThemenMacht und Ohnmacht, Vermassung und ihre individuelle Bewältigung zu verstehen. In diesem Sinn gewinnt das Hörspielprogramm in den neunziger Jahren eine Homogenität, die über die "Kriegsstücke" weit hinaus reicht. Die militärische Gewalt und die Ohnmacht des Einzelnen wird zudem durch den UN-Einsatz am Golf und die ersten jugoslawischen Erbfolgekriege nach Tito ab 1991 zum Alltag in den Medien. Die neuen nahen Kriege spiegeln sich sehr bald in der Hörspielproduktion. Die nationalsozialistische Vergangenheit als Thema im Hörspiel ist nicht neu, aber die Mittel im Programm sind es. Collage, Montage und Zitat etablieren sich in der modernen Radiokunst. Aus dem Spiel mit allen nur denkbaren akustischen Materialien, gemeinsames Kennzeichen der europäischen Avantgarde und der populären amerikanischen Kultur, entstehen in München "Pop-Hörspiele". Zugleich würdigt das Programm die literarischen Vorväter: die Lautpoeten zu Beginn des Jahrhunderts und die amerikanische Beat-Generation, auf die sich auch die poetry-Bewegung der neunziger Jahre, die von New York ihren Ausgang nahm, berufen kann.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Gert Heidenreich
Joachim Höppner
Marlene Reichert
Erstsendung: 20.09.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 13 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Susann Opel-Götz
produziert in: 2013
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Kilian Leypold
Bearbeitung: Judith Ruyters
Inhalt: Natürlich gibt es Außerirdische – davon ist der 9jährige Jona fest überzeugt. Er hat alles über fremdes Leben im All gelesen und schon bald, da ist Jona sicher, wird ein Reisender aus einer anderen Galaxie Kontakt mit ihm aufnehmen. Als dann der neue Schüler auftaucht, gibt es keinen Zweifel: Dieser Henri ist so was von anders als die Jungs in Jonas Klasse, das muss der sehnlich erwartete Außerirdische sein. Henri ist wortkarg (Jona: klar, er muss doch geheim halten, wo er her kommt), sieht aus wie ein normaler Junge (Jona: logisch, ist wegen der Tarnung); und schnell wird für Jona klar, Henri hat einen Forschungsauftrag auf der Erde, über den er nicht reden darf. Eine wunderbare Freundschaftsgeschichte, in der nichts unwichtiger ist als die Frage, woher man kommt …
Sprecher:Matthias Renger (Erzähler)
Ferdinand von Canstein (Jona, 9)
Florian Decker (Henri, 9)
Leonhard Weiß (Wolle, 5)
Alice Hein (Lollo, 15)
Alexander Lückenhaus (Victor, 9)
Benedict Lückenhaus (Niklas, 9)
Hubert Mulzer (Bullerdieck)
Christiane Blumhoff (Frau Messerle)
Caroline Ebner (Mutter)
Uwe Kosubek (Vater)
Beate Himmelstoß (Lehrerin)
Burchard Dabinnus (Alien)
Kai Frohner (Nachrichtensprecher)
Erstsendung: 30.05.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 14 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Andreas Hansen
Simone Schneider
produziert in: 1994
produziert von: BR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Karl Bruckmaier
Inhalt: Ein Essay über den Autor Franz Jung
Sprecher:Peter Fricke
Beate Himmelstoß
Lorenz Meyboden
Daten zu Simone Schneider:geboren: 1962
Vita: Simone Schneider, geboren 1962 in Duisburg, lebt seit 1989 als freie Autorin in Berlin. Seit 1999 ist sie Dozentin für "Szenisches Schreiben" an der Universität der Künste, Berlin. Theaterstücke von ihr sind u.a. "Malaria" (1998), "Ägypter" (1999), "Springerin" (2000). Von ihr verfasste Hörspiele sind u.a. "Roter Stern" (BR 1992, ausgezeichnet mit dem "Lautsprecher"-Preis 1992 der Publikumsjury der Akademie der Künste, 1993 Bronze Medal beim "New York Festival of Radio Drama"), "Das Gebet der Stunde" (BR 1993), "Alex" (BR 1995) und "Sichtbar vom All" (NDR 1999).
Erstsendung: 21.10.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 15 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Mira Alexandra Schnoor
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Mira Alexandra Schnoor
Inhalt: Mit 22 Jahren verließ der Schriftsteller James Joyce seine Heimatstadt Dublin. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens auf dem europäischen Festland, in Triest, Zürich und Paris. Doch Dublin und Irland spielen fast in allen seinen Werken eine wichtige Rolle. Als Joyce 1904 seinen Erzählzyklus Dubliner begann, war es seine Absicht, "ein Kapitel der Sittengeschichte meines Landes zu schreiben, und ich wählte Dublin als Schauplatz, weil mir diese Stadt das Zentrum der Paralyse zu sein schien." Dubliner gilt als das am leichtesten zu lesende Werk von Joyce. Aber bereits in diesen frühen Erzählungen, die zwischen Symbolismus und Realismus changieren, zeigt sich Joyce als Meister des erzählerischen Handwerks und experimentiert mit Form, Erzählhaltung, Sprache und Erwartungshaltung der Leser. Stagnation, Unfähigkeit, Lähmung sind die Themen der Erzählungen. Dabei mutet es wie ein ironischer Zug an, dass genau daran beinahe auch die Publikation von Dubliner scheiterte. Es sollte nahezu zehn Jahre dauern, bis Joyce seinen Erzählband veröffentlicht sah. Zunächst schien eine schnelle Publikation bei dem Londoner Verleger Grant Richard möglich, dem aber nach und nach Bedenken kamen. Sein Drucker weigerte sich, bestimmte Passagen, die er für anstößig hielt, zu setzen. Joyce konnte und wollte der Kritik eines Druckers nicht folgen und seinen Text entschärfen - und so platzte der Vertrag mit Richards. Ein paar Jahre später wiederholte sich die demütigende Farce bei einem anderen Verleger. Auch diesmal hatte der Drucker Vorbehalte, die sogar zur Verbrennung der Druckvorlagen führten. Es gelang Joyce, eine Kopie vor der Vernichtung zu bewahren, die dann zehn Jahre nach dem ersten Kontakt bei Grant Richards veröffentlicht wurde. Mira Alexandra Schnoor erzählt in ihrer Sendung von Entstehungsund Publikationsgeschichte der Dubliner, von Joyce im selbst gewählten Exil und von seinem Leiden an Irland.
Sprecher:Christian Baumann
Julia Cortez
Jennifer Güzel
Beate Himmelstoß
Helmut Stange
Martin Umbach
Daten zu Mira Alexandra Schnoor:geboren: 1962
Vita: Mira Alexandra Schnoor, geb. 1962 in Manchester. BR-Sendungen u.a. Porträts von Herman Melville, Gertrude Stein, Virginia Woolf. Essays zu Döblins "Berlin Alexanderplatz", Thoma Manns "Doktor Faustus", Kafkas "Der Process", James Joyce' "Dubliner".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 16 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Heinrich Mann
produziert in: 2008
produziert von: BR
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Bernhard Jugel
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist: zeitblom
Inhalt: Der Film Der Blaue Engel (1930) von Josef von Sternberg ist ein Mythos, der Roman Professor Unrath (1905) von Heinrich Mann ein Hauptwerk der deutschen Literatur, das Hörspiel der Versuch, die Strukturen des herausragenden Drehbuchs und Films transparent zu machen, indem es diese aufregende und anrührende Geschichte aus einer vergangenen Zeit Sequenz für Sequenz erzählt: Prof. Dr. Immanuel Rath, bärtiger Gymnasialprofessor in einer kleinen Hafenstadt, erfährt, dass seine Schüler das zwielichtige Lokal "Der Blaue Engel" frequentieren, angezogen von einer verruchten Sirene namens Lola Lola, Star einer kleinen Kabarett-Truppe. Von moralischer Entrüstung getrieben und nicht ohne sexuelle Neugier wagt sich der Professor in die Lasterhöhle. Statt dort aber dem jugendlichen Treiben ein Ende zu machen, verfällt er dem Zauber und Charme Lola Lolas. Er macht ihr einen Heiratsantrag und muss daraufhin den Schuldienst quittieren. Es ist der Beginn seines sozialen Abstiegs. Während die Truppe von Stadt zu Stadt zieht, verfällt Rath immer mehr. Er wird zum "dummen August", zum Gehilfen des Zauberkünstlers und verliert jede Selbstachtung. Seine Demütigung erreicht den Höhepunkt, als die Truppe in den "Blauen Engel" zurückkehrt, um mit dem einstigen Professor 'Sensation' zu machen. Das gelingt: die ganze Stadt kommt in die Vorstellung. Doch das einstmals lustige Kikeriki des "dummen August" wird zum schrecklichen Krähen einer waidwunden Seele.

Der internationale Erfolg des Films war enorm und Marlene Dietrich mit einem Schlag weltberühmt. "Ihre Lola Lola war ein neues Sexsymbol. Diese kleinbürgerliche Berliner Nutte mit ihren provozierenden Beinen und saloppen Manieren legte eine Ungerührtheit an den Tag, die dazu reizte, das Geheimnis ihres abgebrühten Egoismus und ihre Kaltschnäuzigkeit zu ergründen." (Siegfried Kracauer) Die Lieder aus diesem frühen, deutsch und englisch zugleich gedrehten Tonfilm gingen um die Welt: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, denn das ist meine Welt und sonst gar nichts." Die verschleierte Stimme der Dietrich gibt ihrem Sprechgesang eine ungeheure Laszivität. Und ihre Songs erweisen sich gegenüber dem Prof. Rath zugeordneten deutschen Lied "Üb immer Treu und Redlichkeit" als stärker. Auch er ist der Liebe und Erotik Lolas nicht gewachsen. Zumal er es auch nicht als Warnung nimmt, wenn sie von ihren Liebhabern singt: "Und wenn sie verbrennen, ja dafür kann ich nicht", sondern als Schmeichelei. Das ist sein Verhängnis. Die Nationalsozialisten konnten dieses Obsiegen einer femme fatale über einen deutschen Lehrer nicht ertragen: Sie verboten den Film 1933.
Sprecher:Martin Umbach (Erzähler)
Beate Himmelstoß (Erzählerin)
Nadeshda Brennicke (Lola)
Jens Harzer (Prof. Dr. Rath)
Franziska Ball (Guste)
Stefan Wilkening (Kiepert)
Burchard Dabinnus (Mazeppa)
Christiane Blumhoff (Wirtschafterin)
Matthias Kelle (Gymnasiast/Angst)
Jonas Schmid (Goldstaub)
Benedikt Figel (Lohmann/Gast)
Thomas Albus (Kellner/Polizist/Direktor)
Tommi Piper (Kapitän)
Daten zu Heinrich Mann:geboren: 27.03.1871
gestorben: 11.03.1950
Vita: Luiz Heinrich Mann (* 27. März 1871 in Lübeck; † 11. März 1950 in Santa Monica, Kalifornien) war ein deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder von Thomas Mann, in dessen Schatten er stets stand. Ab 1930 war er Präsident der Preußischen Akademie der Künste, aus der er nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ausgeschlossen wurde. Mann, der bis 1933 meist in München gelebt hatte, emigrierte zunächst nach Frankreich, dann in die USA. Im Exil verfasste er zahlreiche Arbeiten, darunter viele antifaschistische Texte. Seine Erzählkunst war vom französischen Roman des 19. Jahrhunderts geprägt. Seine Werke hatten oft gesellschaftskritische Intentionen. Die Frühwerke sind zumal oft beißende Satiren auf bürgerliche Scheinmoral, der Mann – inspiriert von Friedrich Nietzsche und Gabriele D’Annunzio – eine Welt der Schönheit und Kunst entgegensetzte. Mann analysierte in den folgenden Werken die autoritären Strukturen des Deutschen Kaiserreichs im Zeitalter des Wilhelminismus. Resultat waren drei Romane, die heute als die Kaiserreich-Trilogie bekannt sind, deren erster Teil Der Untertan künstlerisch am meisten überzeugt. Im Exil verfasste er sein Hauptwerk, die Romane Die Jugend des Königs Henri Quatre und Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Sein erzählerisches Werk steht neben einer reichen Betätigung als Essayist und Publizist. Er tendierte schon sehr früh zur Demokratie und positionierte sich sofort gegen den Nationalsozialismus, dessen Anhänger Manns Werke öffentlich verbrannten.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 17 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Jack Ritchie
produziert in: 1992
produziert von: BR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Marina Dietz
Bearbeitung: Marina Dietz
Inhalt: Wie kommt der Stempel, mit dem der Mitternachtswürger seine Opfer zu markieren pflegt, in die Manteltasche von Privatdetektiv Henry Turnbuckle? Um seine Unschuld zu beweisen, bleibt diesem nichts anderes übrig als den wahren Mörder zu finden. Und das, obwohl er doch eigentlich gerade seinen Job hinwerfen wollte. Natürlich wird Turnbuckle der unzeitgemäße Enkel von Sherlock Holmes, der geradlinige Um-Die-Ecke-Denker und knallharte Sherry Trinker - auch diesen Fall lösen.
Sprecher:
offen
Henry Turnbuckle: Jochen Busse
Ralph: Michael Hinz
Captain Brannigan: Michael Mendl
Sergeant Wiggins: Herbert Weicker
Barkeeper: Michael Schwarzmaier
Nenerly: Jochen Striebeck
Maggie Henderson: Ilse Neubauer
Horace Latimer: Hartmut Becker
Kriminalpolizist und Angestellter: Hubert Mulzer
An- und Absage: Beate Himmelstoß
Daten zu Jack Ritchie:geboren: 26.02.1922
gestorben: 25.04.1983
Vita: John George Reitci (February 26, 1922 – April 25, 1983) was an American writer of detective fiction who wrote under the name Jack Ritchie. Although he wrote one novel, he was primarily known for his vast output of short stories.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.12.1992
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 18 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Thomas von Steinaecker
produziert in: 2018
produziert von: BR; WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Komponist: Philip Stegers
Inhalt: Deirdre erwacht. Vier Jahr lang hat sie geschlafen. Eine Stimme hat sie geweckt. Nur allmählich beginnt sie, sich zu erinnern: Die Stimme heißt René und gehört dem Bordcomputer des Raumschiffs, auf dem sie sich befindet – allein. Deirdres Mission ist ebenso gefährlich wie wichtig: Zur Sicherung des Erbes der Menschheit soll sie Heritage-Files, auf denen bedeutende Kunstwerke gespeichert sind, zur äußersten unbemannten Weltraumstation HERMES transportieren und von dort an mögliche außerirdische Zivilisationen senden. Aber René hat eine schlechte Nachricht für sie: Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen, der Grund dafür ist unklar, und die Weiterreise bis zur HERMES-Station, die noch Jahre dauert, kann ohne die Überwachung des irdischen Kontrollzentrums nicht stattfinden. Was nur ist geschehen? Handelt es sich um einen technischen Defekt des Raumschiffs? Und was macht man, um in dieser Situation die Nerven zu behalten? Deirdre flüchtet sich in Routine und spult ihr Notfall-Programm ab; nicht umsonst hat sie die Ausbildung zur Astronautin als Beste bestanden – damals, auf der Erde, auf der wegen der Klimaerwärmung die meisten Menschen inzwischen vom ausgetrockneten Land in gesicherte, hochtechnisierte urbane Zonen gezogen sind, wo DAS PROGRAMM für Wohlstand und Sicherheit sorgt. Deirdre ging ganz in dieser schönen neuen Welt auf, in der regelmäßig in großen Hilfsaktionen die auf dem Land Zurückgebliebenen besucht wurden und ansonsten vor allem ein Prinzip galt: Optimierung durch Leistung. Aber dann wird Deirdres vermeintlich feste Fassade durch eine weitere dramatische Wendung an Bord des Raumschiffes erschüttert: René teilt ihr mit, dass die Erde zerstört wurde, und sie die einzige Überlebende und somit der letzte Mensch ist. Was zählt jetzt noch? Zählt überhaupt noch etwas? Und haben nicht die Heritage-Files, die sie transportiert, einen entscheidenden Fehler: Sie sind Kunstwerke und geben über den Alltag der Menschen kaum Auskunft. Mit der Hilfe Renés macht sich Deirdre daran, anhand ihres eigenen Lebens zu erkunden, was es wert ist, bewahrt zu werden – und was das überhaupt sein soll: ein Mensch. Die Astronautin ist ein Kammerspiel im Weltraum. Und obwohl das Stück in der Zukunft angesiedelt ist, spiegelt es die gegenwärtige Filter-Bubble-Wohlfühl-Gesellschaften ebenso wie die momentane Verunsicherung in einer Welt, in der die künstlichen Intelligenzen dabei sind, menschlicher zu wirken als ihre Schöpfer.
Sprecher:Lena Lauzemis
Felix Rech
Martin Umbach
Aurel Manthei
Martin Feifel
Beate Himmelstoß
Matthias Klie
Stella Kluge
Wiebke Puls
Ferdinand Schmidt-Modrow
Benedikt Schregle
Susanne Schroeder
Anton Winstel
Paul Winstel
Luise Zehner
Daten zu Thomas von Steinaecker:geboren: 1977
Vita: Thomas von Steinaecker, geboren 1977, ist Autor von Romanen und Hörspielen, Comicrezensent sowie Regisseur von TV-Dokumentationen. Zu seinen Werken zählen u.a. "Wallner beginnt zu fliegen" (2007), "Schutzgebiet" (2009), "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen" (2012). BR-Hörspiele sind "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" (2007) und "Herzrhythmusgeräusche" (2010, Hörspiel des Monats Mai).
Erstsendung: 06.05.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 19 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Thomas von Steinaecker
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Inhalt: Für ein Hörspiel führt der Autor Thomas von Steinaecker ein Interview mit dem Synchronsprecher Martin Umbach. Lebensstationen ziehen vorbei, das Scheitern als Schauspieler, der Neuanfang und rasante Aufstieg bei der Filmsynchronisation, von Pavel Chekov in Raumschiff Enterprise bis zu George Clooney. Nach dem Gespräch ist für von Steinaecker klar, dass er bei seinem Hörspiel über Martin Umbach so authentisch wie möglich vorgehen möchte, am liebsten wäre ihm ein Hörspiel in Form eines fiktiven Features. Dafür erfindet er seine eigene Stellvertreterfigur:

Nicole. An seiner Statt begibt nun sie sich auf weitere Recherche über Umbach. Dabei wird sie jedoch immer wieder von ihrer eigenen schwierigen Situation abgelenkt; befindet sie sich doch an einem Wendepunkt ihres Lebens: Sie steht kurz vor einem wichtigen Bewerbungsgespräch, eine feste Stelle bei einer Filmfirma winkt. Aber Nicole hat ein Problem: Sie tut sich immer schwerer, Entscheidungen zu treffen, was zuweilen zu Phasen unvorteilhafter Komplettlähmung führen kann. Und auch Martin Umbach, mit dem sie wegen ihres Features weiter in Kontakt steht, befindet sich in einer Krise. Seit kurzem werden ihm seine wichtigsten Rollen weggenommen, erst George Clooney und nun Russel Crowe. Aber vor allem privat steuert er unweigerlich auf eine Katastrophe zu: Seit Jahren führt er ein heimliches Doppelleben mit seiner jungen Geliebten und dem gemeinsamen Kind in Berlin und mit seiner Familie in München. Nicht nur wird es immer schwieriger zu verhindern, dass sich seine beiden Frauen über den Weg laufen, auch er selbst bringt zunehmend seine Existenzen durcheinander.

Kann Umbach seinem ehemaligen Mentor "Onkel Tobias entkommen, der ihm in einem Alptraum erscheint und lautstark fordert: "Umbach muss weg? Wird sich Nicole rechtzeitig zu einer Entscheidung durchringen können, ehe sich das Fenster auf die Perspektive eines Jobs wieder schließt? Wird Thomas von Steinaecker, der an einem Diktiergerät einen writer`s block zu überwinden versucht, am Ende den rettenden Einfall für seine Figuren haben?
Sprecher:Martin Umbach (Umbach/Umbach)
Kathrin von Steinburg (Nicole Specht)
Ilona Grandke (Ilona Grandke)
Laura Maire (Nina/Nina)
Thomas von Steinaecker (Thomas von Steinaecker)
Philipp Götz (Ferner wirken mit)
Wilfried Hauer (Ferner wirken mit)
Beate Himmelstoß (Ferner wirken mit)
Oliver Mallison (Ferner wirken mit)
Wilhelm Manske (Ferner wirken mit)
Hemma Sophia Michel (Ferner wirken mit)
Heinz Peter (Ferner wirken mit)
Thomas Piper (Ferner wirken mit)
Sylvia Sperlich (Ferner wirken mit)
Andrea Wenzl (Ferner wirken mit)
Daten zu Thomas von Steinaecker:geboren: 1977
Vita: Thomas von Steinaecker, geboren 1977, ist Autor von Romanen und Hörspielen, Comicrezensent sowie Regisseur von TV-Dokumentationen. Zu seinen Werken zählen u.a. "Wallner beginnt zu fliegen" (2007), "Schutzgebiet" (2009), "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen" (2012). BR-Hörspiele sind "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" (2007) und "Herzrhythmusgeräusche" (2010, Hörspiel des Monats Mai).
Erstsendung: 05.08.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 20 von insgesamt 39
Titel:
Autor: Heike Geißler
Anke Dyes
produziert in: 2016
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Originalhörspiel
Regie: Heike Geißler
Anke Dyes
Inhalt: Fragen können offen sein oder geschlossen, allgemein oder speziell, sachlich oder persönlich. So vielfältig und vielschichtig Fragen sind, so wichtig bleibt eines: Dass sie gestellt werden. Und deshalb haben die Autorin Heike Geißler und die Künstlerin Anke Dyes ein scheinbar nicht enden wollendes Fragenkonvolut zusammengestellt, mit dem sie Bekannte, Passanten und den Hörer ihres Hörspiels konfrontieren.
Sprecher:Beate Himmelstoß
Peter Veit
47 Fragende und Befragte
Daten zu Heike Geißler:geboren: 1977
Vita: Heike Geißler wurde 1977 in Riesa, Sachsen, geboren. Sie arbeitet als Autorin. Zu ihren Werken gehören u.a. "Rosa" (2002), "Nichts was tragisch wäre" (2007) und "Saisonarbeit" (2014).
Daten zu Anke Dyes:geboren: 1977
Vita: Anke Dyes wurde 1977 in Gehrden (Hannover) geboren. Sie ist Künstlerin, lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig.
Erstsendung: 09.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 1,5001 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (19.04.2019)  (20.04.2019)  (21.04.2019)  (22.04.2019)  (23.04.2019)  (24.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555597718
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.716.404
Top