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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 7
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Titel: Dr. Feelgood oder Nichts als Chemie
Autor: Volker Präkelt
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Volker Präkelt
Inhalt: "Miracle Max" oder "Dr. Feelgood" - so nannte man ihn in einschlägigen Künstler-und High-Society-Kreisen, den jüdischen Arzt Dr. Max Jacobson (1900 - 1979), der aus Nazi-Berlin über Prag und Paris schließlich in die USA emigrierte. Anaïs Nin, Tennessee Williams, Truman Capote, Aretha Franklin, Marilyn Monroe, Jaqueline Kennedy und der Präsident der Vereinigten Staaten höchstpersönlich - sie alle schworen auf den charismatischen Alchimisten und Wunderheiler, der individuell abgestimmte Amphetamin-Cocktails für sie zusammenbraute. Nicht wenige wurden abhängig und irrten durch ein Pandämonium aus körperlichen Schmerzen und Wahnvorstellungen. Als JFK eines Abends nackt und zugedröhnt mit Speed über einen New Yorker Hotelflur rannte, schaltete sich das FBI ein. Nach dem Tod des Präsidenten kam es vermehrt zu Anzeigen, und am Ende seiner Karriere musste Max Jacobson um seine Zulassung kämpfen. Das ist der Moment, in dem das Hörspiel beginnt und Volker Präkelt den polnischen Arzt in Form einer fiktiven Gerichtsverhandlung gegen den Staat New York antreten lässt. Ein von blindem Größenwahn Verblendeter, vom Heilsgedanken Getriebener steht im Ring mit einer nüchternen Medizinjuristin, die ihm 48 Fälle von nicht standesgemäßem Handeln vorwirft. Wer war der Mann mit der Formel zum Glück? Wollte er wirklich nur das eine - "jedem die Mischung geben, die er braucht"? Oder war er nicht mehr als ein Drogendealer? War er nur machtbesessen um jeden Preis? Oder wollte er seinen Einfluss zum Wohle der Menschheit nutzen?
Sprecher:Christian Quadflieg (Schauspieler)
Hans-Peter Hallwachs (Autor)
Wieslawa Wesolowska (Hanna)
Siegfried W. Kernen (Erster Kollege)
Jürgen Thormann (Zweiter Kollege)
Steffen Schult (Witzbold)
Wiltrud Fischer (Kellnerin)
Mark Welte (Aufnahmeleiter)
Daten zu Volker Präkelt:geboren: 14.05.1956
Vita: Volker Präkelt moderierte bis Ende der Achtziger Sendungen wie den ARD Nachtrock aus Berlin, später den NDR Nachtclub und die Sendung Planet Blue für Radio Eins (RBB). Er baute den Musiksender VH-1 Deutschland auf, schrieb und moderierte für NDR Fernsehen, war Redaktionsleiter diverser TV-Medienmagazine und besetzte das Musikalische Quintett. Mit der mehrfach ausgezeichneten Hörbuchreihe "Marvi Hämmer" kehrte er als Autor und Regisseur zu den Hörmedien zurück. Der NDR produzierte 2009 seine Krimikomödie "Der letzte Hippie".
Hompepage o.ä.: http://www.volkerpraekelt.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 7
Titel: Im Jahr des Affen
ARD Radiotatort (Folge 106)
Autor: Elisabeth Herrmann
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Inhalt: Im Wald bei Clausthal-Zellerfeld kommt ein chinesischer Student bei einem Fahrradunfall ums Leben. Da nahe der Unglücksstelle die Überreste eines feinen Drahtseiles gefunden wurden, vermutet die örtliche Polizei, dass jemand aus dem Wanderverein den verhassten Mountainbikern einen Denkzettel verpassen wollte. Bettina Breuer wittert einen größeren Zusammenhang. Denn der Vater des Toten, ein Milliardär, ist in eine Korruptionsaffäre in der kleinen Stadt im Harz verwickelt gewesen. Die dortige Bergbau-Universität ist international berühmt und zieht Jahr für Jahr hunderte von chinesischen Studenten an. Und chinesische Investoren buhlen um lukrative Baugrundstücke.
Daten zu Elisabeth Herrmann:geboren: 1959
Vita: Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg an der Lahn, Fernsehjournalistin und Krimiautorin, lebt in Berlin. Deutschlandradio produzierte 2007 "Das Kindermädchen" nach ihrem gleichnamigen Roman, der 2005 als bester deutschsprachiger Krimi ausgezeichnet und vom ZDF auch verfilmt wurde.
Erstsendung: 10.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
MDR
ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 7
Titel: Morgen des Zorns
Autor: Jabbour Douathy
produziert in: 1938
produziert von: CBS
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Übersetzer: Larissa Bender
Inhalt: Jabbour Douaihy war acht Jahre alt, als es in seinem Heimatort im Norden des Libanon im Juni 1957 während einer kirchlichen Trauerfeier zu einem blutigen Massaker unter den Mitgliedern seines Clans und denen einer verfeindeten Familie kam. Der Blutfehde (beide Clans waren maronitische Christen) fielen 24 Männer zum Opfer. Fast könne dieses Ereignis wie eine „Generalprobe“ auf den libanesischen Bürgerkrieg (1975 – 1990) begriffen werden, so der Autor. Denn der schreckliche Vorfall spaltete die kleine Stadt und eröffnete eine lang anhaltende Phase erbitterter bürgerkriegsähnlicher Auseinandersetzungen. Ehemals befreundete oder familiär verbundene Menschen standen sich fortan als erbitterte Feinde gegenüber. Douaihy legt seinen Roman als eine historische Recherche an: Er schickt Elia, den Sohn eines seinerzeit ermordeten Mannes, auf die Spurensuche. Elia bringt die Dorfbewohner zum Sprechen – wie auch zum beredten Schweigen. Dabei entsteht kein homogenes Bild, keine objektive Wahrheit, sondern eine multiperspektivische vielstimmige Erzählung, die den Konflikt und seine Genese verstehbar macht.
Sprecher:Orson Welles
Joseph Cotton
Daten zu Jabbour Douathy:geboren: 1949
Vita: Jabbour Douaihy, 1949 in Zghorta im Nordlibanon geboren, Professor für französische Literatur an der Universität Beirut, zählt zu den bedeutendsten Intellektuellen des Landes, veröffentlichte mehrere Romane, Erzählungen und Kinderbücher.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.11.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 7
Titel: Pfirsichblütenglück
Autor: Gesine Schmidt
produziert in: 1962
produziert von: SRF
Laufzeit: 580 Minuten
Regie: Beate Andres
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhalt: Die Pfirsichblüte ist in der chinesischen Kultur Symbol für Erotik und neue Beziehungen; sie steht aber ebensosehr für deren Krisen. Gesine Schmidt befragte deutsch-chinesische Paare nach ihren Erfahrungen in der Partnerschaft und mit dem Leben in der Fremde.

Xu war der erste Dolmetscher für Deutsch von Mao Zedong, fiel später als Dissident in Ungnade und verbrachte mehr als 20 Jahre in Haft und Straflagern: Er kommt für eine Gastprofessur nach Berlin – aber auch, um endlich eine Frau zu finden. Und er begegnet Gerda, die ihm schließlich nach Shanghai folgt. Britt und Tian, ein anderes der deutsch-chinesischen Paare, treffen in einem Architekturbüro in New York aufeinander, und sie beschließen, zusammen nach Shanghai zu gehen und dort eine Familie zu gründen. Britt hat aber nicht voraussehen können, wie viel Anpassung von ihr erwartet wird und vor allem: wie fremd ihr Tian, zurück im eigenen Land, werden würde. Die Wege von Jan und Huang schließlich kreuzen sich, als Huang mit einem Stipendium nach Berlin kommt. Als Huang zurück muss, ergattert Jan seinerseits ein Stipendium und folgt ihr nach China.
Sprecher:Ernst Flückiger (Jeremias)
Paul Hofmann (Präsident)
Elisabeth Oppliger (Wirtin)
Hans Gfeller (Grossvater)
Gertrud Demenga-Schwarz (Grossmutter)
Oskar Bachmann (Benz)
Eva Minder-Wilker (Mutter)
Daten zu Gesine Schmidt:geboren: 1966
Vita: Gesine Schmidt, 1966 in Köln geboren, studierte Komparatistik und Theaterwissenschaften an der Ruhr-Universität-Bochum. Bis 2009 war sie als Dramaturgin an mehreren Theatern engagiert, u.a. am Berliner Ensemble, Maxim Gorki Theater und am Deutschen Theater Berlin. Seit 2010 ist sie Autorin von Theaterstücken und Hörspielen: "Der Kick" (Uraufführung 2005, zusammen mit Andres Veiel); "Die Russen kommen!" (Uraufführung 2010 Theater Nürnberg); "liebesrap" (Deutschlandfunk/hr 2010) u.a. Zur Zeit arbeitet sie an einem dokumentarischen Theaterstück über Expats in Shanghai, ein Stückauftrag vom Theater Basel, die Uraufführung ist geplant für den März 2013.
Erstsendung: 18.02.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 7
Vorige/nächste Ausstrahlung:24.12.2018 um 00:05 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Sörensen fängt Feuer
Autor: Sven Stricker
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Komponist: Bob Dylan
Inhalt: Katenbüll kommt nicht zur Ruhe: Ein neuer Fall erschüttert die nordfriesische Gemeinde.

Es ist kurz vor Weihnachten in Katenbüll, wo man sich gerade erst vom Missbrauchsskandal erholt, den der neue Kriminalkommissar Sörensen aufgedeckt hatte. Da taucht eine junge, verstörte Frau auf: unterernährt, im Nachthemd und vollkommen blind. Als Sörensen den angeblichen Vater der Frau erstochen im Wohnzimmer auffindet, und der Fall immer weitere Kreise zieht, kämpft der Kommissar mit den Nerven. Denn er ist auf Entzug, will seine Angststörung ohne Medikamente in den Griff kriegen. Doch die Absetzphänomene lassen nicht lange auf sich warten.
Sprecher:Alan Bangs
Sibylle Canonica
Danny Dziuk
Stefan Hunstein
Sophie von Kessel
u.a.
Daten zu Sven Stricker:geboren: 25.06.1970
Vita: Sven Stricker (* 25. Juni 1970 in Tönning) ist ein deutscher Hörspielregisseur und Autor.
Hompepage o.ä.: http://www.svenstricker.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.12.2018
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 7
Titel: Sörensen hat Angst
Autor: Sven Stricker
produziert in: 1976
produziert von: RB; Deutsche Grammophon
Laufzeit: 159 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Inhalt: Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Diesmal begleiten wir KHK Sörensen zu seiner neuen Dienststelle in Friesland ...

Kriminalhauptkommissar Sörensen leidet unter einer massiven Angststörung. Deshalb will er weg vom LKA in Hamburg, weg vom täglichen Mord und Totschlag - dahin, wohin andere strafversetzt werden: nach Katenbüll in Nordfriesland. Die schwersten Delikte dort sind Falschparken oder betrunken im Straßengraben zu landen. So ein sterbenslangweiliger, stets verregneter Ort ist genau richtig, um sich zu erholen, hofft Sörensen, auch wenn die Einheimischen nicht gerade auf ihn gewartet haben.

Kaum in der Kriminalpolizeiaußenstelle Katenbüll angekommen, wird Sörensen von seinem Fluchtgrund eingeholt: Bürgermeister Heiner Hinrichs wird tot in seinem Pferdestall gefunden, von Schüssen in Stirn, Knie und Oberkörper getroffen, im Mund ein Zettel mit einem Bibelspruch, der von Fleisch, Fett und Blut handelt.

Da die ‚echte‘ Kripo in Flensburg überlastet ist, kümmert sich Sörensen um den Fall - sehr zur Freude seines neuen Teams, Kriminalhauptmeisterin Jennifer und Behördenpraktikant Malte, die doch so gerne etwas vom Großstädter mit Morderfahrung lernen wollen.

Als ersten nimmt sich der Kommissar den besten Freund des Bürgermeisters vor. Er besitzt eine Schlachtfabrik, also einen Ort voller Fleisch, Fett und Blut. Hinrichs hatte den Bau des Betriebs unterstützt, schon wegen der Arbeitsplätze. Doch anscheinend sind nicht alle in Katenbüll glücklich darüber.
Sprecher:Ulrich von Bock
Horst Breiter
Sabine Postel
Kurt Lieck
Jens Scholkmann
Marion Marlon
Aljoscha Sebald
ergänzender Hinweis: Ton: Kay Poppe
Daten zu Sven Stricker:geboren: 25.06.1970
Vita: Sven Stricker (* 25. Juni 1970 in Tönning) ist ein deutscher Hörspielregisseur und Autor.
Hompepage o.ä.: http://www.svenstricker.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.02.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 7
Titel: Vom Nachteil, geboren zu sein
Autor: E. M. Cioran
produziert in: 1969
produziert von: SR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Übersetzer: François Bondy
Inhalt: In der griechischen Mythologie foltert König Midas den Satyr Silenos, um endlich in Erfahrung zu bringen, was für des Menschen Wohl das Beste sei. Die Antwort wurde u. a. von Aristoteles überliefert: »Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein.«

E. M. Ciorans Aphorismenbuch »Vom Nachteil, geboren zu sein" nimmt direkten Bezug auf die »Weisheit des Silenos«: seine 1973 erschienenen »Miniessays« sind Wirklichkeitskritik, die sich jedoch eine letzte Instanz der Wahrheit, die Intimität des Einzelnen, offenhält. Einzig möglicher Ausdruck des Versuchs, dem »Rausch der Auswegslosigkeit« Gestalt zu geben, sind bei Cioran Musik und Poesie. Formulierbare "Wahrheit" beginnt für ihn in dem Augenblick, in dem sie sich selbst aufhebt. "Letzteres", schreibt Kai Grehn, "ist für mich der Anknüpfungspunkt für eine Hörspielarbeit nach Ciorans Buch »Vom Nachteil, geboren zu sein«. 101 Aphorismen dieses großstädtischen Einsiedlers werden 99 Schauspielern in den Mund gelegt. Die „Spezies Mensch“ selbst ist es, die vom Nachteil spricht, geboren zu sein, wobei jeder einzelne Aphorismus von einem anderen Sprecher interpretiert wird, die „Intimität des Einzelnen“ erfährt, um durch den nächsten Sprecher sogleich wieder aufgehoben zu werden usw. usf.

Ciorans Denken war und bleibt ein Skandalon. Dem Werk dieses Außenseiters und aus Prinzip Gescheiterten eine Hörspielarbeit zu widmen, scheint mir Pflicht und Kür zugleich."
Sprecher:Lothar Rollauer
Antje Hagen
Arnold Richter
Erich Herr
Dieter Eppler
Enno Spielhagen
Friedrich Otto Scholz
Gerd Peiser
Daten zu E. M. Cioran:geboren: 08.04.1944
gestorben: 20.06.1995
Vita: Emil M. Cioran (1911-1995) Geboren 1911 in Siebenbürgen, Rumänien, gilt Cioran als radikalster Skeptiker und Kulturkritiker unter den französischen Essayisten und Dichterphilosophen des 20. Jahrhunderts. Zeitweise von der faschistischen Bewebung angezogen, hat er sich später für seine Verirrungen entschuldigt. Von 1933 bis 1935 hielt sich Cioran in Berlin auf. 1937 zog er nach Paris, wo er den Rest seines Lebens in einer kleinen Mansardenwohnung verbrachte. Seine frühen Werke verfasste er in rumänischer, die nach 1945 entstandenen in französischer Sprache.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.11.2013
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 0,5123 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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