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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 119
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Titel: A Quick Killing In The City
Autor: Ed Thomason
produziert in: 1994
produziert von: SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: David Chotjewitz
Inhalt: Nach langer Suche findet Joanne, die mit ihrer Adoptivmutter in London einen Friseursalon betreibt, Name und Adresse ihrer leiblichen Mutter heraus. Penny, die sie vor zwanzig Jahren notgedrungen als sechs Wochen altes Baby weggegeben hat, lenkt inzwischen erfolgreich die Börsengeschäfte einer bedeutenden Handelsbank und leistet sich am Wochenende einen Liebhaber. Joanne beobachtet Penny zusammen mit ihrer Freundin Sheila, die in Abbruchhäusern und auf der Straße lebt, will sich ihr aber nicht zu erkennen geben. Da beschließt Sheila, Penny anzurufen und sich ihr als die wahre Tochter zu nähern ... Die Welt des Big Business bestimmen Missverständnisse, Lügen, Intrigen und unkontrollierte Brutalität. Im Aktienrausch geht jedes Maß verloren. Einfache Bedürfnisse werden mit Füßen getreten.
Sprecher:Maria Wimmer (Joice)
Dominique Horwitz (Barnum)
Wolfgang Höper (Ausrufer)
Daten zu Ed Thomason:Vita: Ed Thomason lebt in Kanada. Er arbeitete als Theater- und Hörfunkregisseur, bevor er sich freiberuflich als Drehbuch- und Hörspielautor in Kanada und England einen Namen machte.
Erstsendung: 30.09.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 119
Titel: Ada und Evald
Autor: Monika Maron
produziert in: 1993
produziert von: SWF
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Der Gedanke Platons, daß die Menschen gespaltene Wesen sind, die in der Liebe für einen Moment die verlorene Ganzheit wiederzufinden suchen, steht wie ein unsichtbarer Kommentar über dem ganzen Hörspiel. Alle Figuren, die hier auftreten, sind Hälften, die an ihren Verstümmelungen leiden und trotz aller eitlen Selbstbilder doch nur auf der Suche sind nach jemandem, mit dem sie sich abrunden können. Da ist Claire, die den Selbstmörder liebt, und der Selbstmörder, der Ada liebt. Diese wiederum liebt Evald; schon mit der Namensgebung dieses Paares macht die Autorin deutlich, was ihr zentrales Thema ist: die historischen Verschorfungen, in denen sich der Gegensatz Mann-Frau verhärtet hat, und der Wunsch, diesen Gegensatz aufzubrechen. Die 1941 geborene DDR-Autorin Monika Maron, bei uns vor allem bekannt geworden durch ihren Roman "Flugasche" (1981), erzählt von diesem Wunsch in einer Sprache, die Gefühle nicht scheut, die die schmale Gratwanderung zwischen echten und unechten Gefühlen auch stilistisch einzufangen sucht.
Sprecher:Max Volkert Martens (Edoardo Sanguineti)
Tatja Seibt (Francesca da Rimini)
Erstsendung: 11.10.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 119
Titel: Affabulazione oder Der Königsmord
Autor: Pier Paolo Pasolini
produziert in: 2012
produziert von: DLF
Laufzeit: 98 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Götz Naleppa
Komponist: Frieder Butzmann
Übersetzer: Heinz Riedt
Inhalt: Pier Paolo Pasolini, der italienische Filmemacher, der 1975 bei Rom ermordet wurde, beschäftigt sich hier mit dem Vater-Sohn-Motiv, variiert das klassische Vorbild der Ödipus-Tragödie aus der Sicht des Vaters. Dieser fühlt sich ausgeschlossen vom Heranwachsen seines Sohnes, dessen beginnendem Liebesleben und beobachtet ihn heimlich. Der tragische Ausgang der Geschichte weist über das Private hinaus auf den heftig ausgetragenen Generationskonflikt der 68er Jahre hin und auf die Schuld der Väter zu allen Zeiten der Geschichte.
Sprecher:Matthias Matschke
Frauke Poolman
Claudia Mischke
Erstsendung: 02.09.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 119
Titel: Albanische Frauen
Autor: Jan Hartman
produziert in: 2003
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Thomas Werner
Übersetzer: Sabine Hübner
Michael Walter
Inhalt: Wuchtige Stiefeltritte, und die Außentür splittert, bricht auf. Bewaffnete Männer dringen ein und verrichten ihr grausames Werk. Sie vernichten, vergewaltigen, vertreiben. Und vom Krieg kaputt gemachte Menschen: Sie bleiben tot zurück oder fliehen vor dem Grauen. Es ist der Kosovo-Krieg, und es sind albanische Frauen, es könnte auch ein anderer Krieg sein, bosnische Frauen, Hutus oder Tutsis, die flüchten. Eine junge Frau fragt ihre Mutter, was zu tun bleibt. "Zählen" antwortet die Großmutter. "Zähl immer wieder die Kinder und das Gepäck." Der Flüchtlingstreck erreicht ein verwundetes Paar, dessen Kind bei der Vertreibung aus den Häusern erschossen wurde. Ein Mann sitzt im Schnee, ein Lehrer, er erzählt von den Frauen und Kindern, die noch Kraft haben, Gräber für die toten Babys auszuschachten und die Bäume daneben zu markieren. "Damit Gott sie findet, wenn er jemals wieder hierher kommen sollte." Hinter den offiziellen Bildern eines Krieges staut sich erdrückendes Schweigen. Während die historischen Daten im Fluss der Geschichte als Erinnerungsbojen erhalten bleiben, geht das Schicksal der vielen einzelnen Menschen, deren Leben oder Lebenshaltung zerstört wurde, unter. Jan Hartman erzählt Geschichte von unten, aus der Binnenperspektive der Flüchtlinge, die mehr verloren haben als nur die Heimat und ihre entsetzlichen Erfahrungen nie mehr verlieren werden.
Daten zu Jan Hartman:geboren: 1938
Vita: Der amerikanische Dramatiker Jan Hartman, geboren 1938, ist als Autor für Fernsehen und Rundfunk in England und den USA tätig. Internationales Ansehen fand er 1984 mit "Der nächste Krieg", einem vom WDR produzierten "dokumentarischen Science Fiction-Hörspiel" über die atomare Vernichtung. Das Elend des Krieges im ehemaligen Jugoslawien thematisierte er in dem 1996 vom WDR gesendeten Hörspiel "Stammbaum des Bösen".
Erstsendung: 24.05.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 119
Titel: All die toten Stimmen. Zu Samuel Beckett
Autor: Petra Maria Meyer
produziert in: 1955
produziert von: ORF
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Hein Bruehl
Komponist: Felix Schleiffelder
Inhalt: Bereits in seinem ersten Hörspiel "Alle, die da fallen" aus dem Jahr 1956 geht Samuel Beckett von einem erweiterten Verständnis von Stimme aus. Geräusche und Klänge treten gleichberechtigt neben das Wort in den Hörraum und bilden "All die toten Stimmen" und "All die Schritte", die auch in seinen Hörspielen von Körpern sprechen, die am Ende sind. Diese versehrten Körper werden nicht nur verbal angesprochen, sondern in akustisch-rhythmischer Sprache versinnlicht. Die Medienwissenschaftlerin Petra Maria Meyer untersucht anhand von zahlreichen Hörstücken Samuel Becketts die medienspezifische Beziehung Beckettscher Texte und ihrer stimmlichen Versinnlichung im Hörraum Radio. Einspielungen: "All that fall" (BBC-Version) 1'30" / "Das letzte Band" (SDR) 1'40" / "Aschenglut" (WDR 1966) 0'30" / "Words and Music" (Co-Prod. Voices Int./WDR) 3'00" / "Cascando" (Co-Prod. Voices Int./WDR) 2'40".
Sprecher:George Dandin: Josef Meinrad
Angelique: Susi Nicoletti
M. Sottenville: Wilhelm Schmidt
Md. Sottenville: Elisabeth Markus
Claudine: Elisabeth Schreyvogl
Clitandre: Guido Wieland
Lubin: Erich Nikowitz
Colin: Fritz Widhalm-Windegg
Daten zu Petra Maria Meyer:geboren: 1958
Vita: Petra Maria Meyer, 1958 in Düsseldorf geboren, promovierte im Fach Philosophie über "Akustische Kunst" und ist zur Zeit wissenschaftliche Assistentin im Fachbereich Theaterwissenschaft an der Universität Mainz. Zu ihren Veröffentlichungen gehören neben ihrer Dissertation ("Die Stimme und ihre Schrift. Die Graphophonie der Akustischen Kunst", 1993) Fernsehbeiträge, Zeitungartikel, Katalogtexte und Rundfunksendungen, u.a.: "Stimmenschriften" (1993); "Rückruf ins Gedächtnis" (1993), "Sprachräume der Graphophonie" (1994), "Auf tönernen Füßen. Essays zu Hörstücken von Friederike Mayröcker" (1994).
Erstsendung: 29.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 119
Titel: Anita Drögemöller oder Langensiepens erster Fall
Autor: Jürgen Lodemann
produziert in: 1980
produziert von: HR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Mehrländer
Bearbeitung: Karl Unger
Inhalt: Ein Ruhrpottage-Krimi

1970. Essen. 3.00 Uhr morgens. Kriminalkommissar Rudolf Langensiepen bekommt einen Anruf. Ein Toter im Bidet. Im Bad der Lebedame Anita Drögemöller. Ahornweg 6. Im Süden der Stadt. Die Frau am Telefon hatte eine für diese Gegend unpassend lässige Aussprache hören lassen. Eigentlich unmöglich, daß diese Frau im Ahornweg wohnte, kaum einen Kilometer entfernt von Alfreds Villa auf dem Hügel. Da stimmte gleich wieder was nicht. Dann sieht er die Lebedame und es verschlägt ihm den Atem: eine Monroe von der Ruhr empfängt ihn. "Huch' dat ging aba flott." Richtig auf Touren kommt Langensiepen aber erst nach einem Anruf aus Düsseldorf. "Die Sache, in der Sie ermitteln, ist eine Geheimsache im Interesse unserer staatlichen Sicherheit." Langensiepen wird im Ahornweg 6 als Überwachungsperson postiert. Er soll den Mord klären und gleichzeitig für die Sicherheit der im Ahornweg auftauchenden "very important persons" sorgen. "Ruhe an der Ruhr" ist wieder mal angesagt. Langensiepen beginnt mit dem Verhör. Aber je länger er Anita in die Wörtermangel nimmt, desto mehr "mangeln ihm die Wörter". Das Leben der Anita Drögemöller entpuppt sich als ein Schauerdrama zwischen Ruhr und Emscher, das auch nicht ohne Folgen für das Leben des Rudolf Langensiepen bleibt.
Sprecher:Hildegard Krekel (Frau Müller)
Sophie Engelke (Kellnerin)
Erstsendung: 28.12.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 119
Titel: Anton und Pepe
Autor: Paul Norman Zacher
Axel Ranisch
produziert in: 1972
produziert von: RIAS
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Homosexualität; Coming Out
Regie: Axel Ranisch
Dramaturgie: Michael Becker
Inhalt: Anton war in der Grundschule der klassisch-pummelige Besserwisser, ungeliebt und die breite Zielscheibe seiner Mitschüler. Es war irgendwann in der 3. Klasse als der hübsche, aber merkwürdige Pepe mit den tümpelblauen Augen plötzlich vor ihm stand und von der Lehrerin als „Neuzugang“ vorgestellt wurde. Zwischen den zwei Außenseitern entwickelte sich eine zarte, unschuldige Liebesgeschichte, die nach nur zwei Jahren zu Ende gehen sollte, da Anton als Freak an einer anderen Schule anfangen musste. Jahre später: Anton, nun 27, fühlt sich dreifach gefangen: erstens in seiner Homosexualität, die er aus Angst, um die Gesundheit seines Vaters Dieter verheimlicht. Zweitens wegen des immensen Übergewichts, das ihn aus Scham und Angst vor Zurückweisung hindert, einen Berliner Schwulenclub zu betreten. Stattdessen wohnt Anton bei seinen Eltern in einem Lichtenberger Plattenbau. Da ihm nichts anderes gelingt, beginnt er Film zu studieren, dreht sperrige Kurzfilme und verliebt sich, drittens, unerreichbar in die Freunde seiner Freundinnen. Unglücklich und verträumt dichtet er in seinem Kinderzimmer Liebeslieder für Pepe, der ihm nicht aus dem Kopf gehen mag. 
Sprecher:Alexander Feldbusch
Gerhard Haag
Jutta Huffziger
Burghart Klausner
Heidemarie Köhler
Doris Merz
Wolfgang Roth
Marianne Scheidegger
Michael Schlegelberger
Erika Skrotzki
Erstsendung: 05.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 119
Titel: Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder
Autor: Claire Goll
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Uwe Schareck
Inhalt: Die junge Hutmacherin Susanne Amiel hat tief in der französischen Provinz ihren geliebten Laden an ihre Nachfolgerin Gaby verkauft und sich vis-àvis ein kleines Schreibwarengeschäft eingerichtet. Hatte sie tatsächlich erwartet, mit dem Verkauf auch die schmerzlichen Erinnerungen an das kurze Liebesglück mit Otto loszuwerden? Jetzt sucht sie wie süchtig jede Gelegenheit, um der Nachfolgerin hilfreich zur Hand zu gehen, obwohl sie die "neue Freundin" im Grunde genommen hasst. Am liebsten hätte Susanne ihren Hutladen wieder, doch das Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Langsam aber sicher verwandelt sie sich in eine menschliche Bestie, in eine kaltblütige Mörderin.

Claire Golls poetischer Krimi "Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder" kann als eine Art Schlüsselroman gelesen werden, der entstand, als Yvan Goll sie wegen der Schriftstellerin Paula Ludwig verließ.
Sprecher:Josef Quadflieg (Adam)
Ursel Schmitz (Eva)
Sebastian Kautz (Friedhelm)
Daten zu Claire Goll:geboren: 29.10.1891
gestorben: 30.05.1977
Vita: Claire Goll (1890-1977) wurde in Nürnberg geboren. Zu ihren literarischen Werken gehören zahlreiche in Deutsch und Französisch geschriebene Gedichte, Romane und ihr jahrelanger Briefwechsel mit dem deutsch-französischen Schriftsteller Yvan Goll, ihrem späteren zweiten Ehemann. Mit ihm siedelte sie 1919 nach Paris über, wo sie am 30. Mai 1977 starb. Der WDR produzierte zuletzt von ihr "Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder" (2007).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 119
Titel: Auf der Suche nach Chet Baker
Autor: Bill Moody
produziert in: 1946
produziert von: RB
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfgang Seesko
Übersetzer: Anke Caroline Burger
Inhalt: Chet Baker starb im Mai 1988 in Amsterdam in Folge eines Sturzes aus dem Hotelfenster. Unfall? Selbstmord? Mord? Sein Tod bleibt bis heute ein Mysterium. Evan Horne, Jazzpianist, wird von seinem Freund Professor Ace Burrington um Mithilfe bei den Recherchen für dessen Buch über Chet Bakers letzte Tage in Amsterdam gebeten. Doch als Evan in Amsterdam ankommt, ist der Professor von der Bildfläche verschwunden. Vieles deutet darauf hin, dass er Opfer eines Verbrechens geworden ist. Evan verirrt sich bei seiner Suche in einem lebensgefährlichen Labyrinth aus Gassen, Coffeeshops und Abrissbuden.
Sprecher:Karl Valentin
Liesl Karlstadt
MusikerNathan Ott (Schlagzeug) Ingmar Heller (Bass) Lutz Büchner (Saxophon) Vladyslav Sendecki (Piano)
Daten zu Bill Moody:geboren: 27.09.1941
Vita: Bill Moody (* 1941 in Webb City, Missouri) ist ein US-amerikanischer Krimiautor, Jazz–Autor und –Schlagzeuger.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 119
Titel: Außen Arsen, innen ein Pfirsich oder Ich bin ein Diamant - forever. Christa Maerker interviewt Marylin Monroe
Unmögliche Interviews (Folge 37)
Autor: Christa Maerker
produziert in: 1973
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: "Ängstlich? Ich hatte keine Angst. Ich hatte Panik, schreiende, schrille, grauenhafte, lähmende Panik" erzählt Norma Jeane Mortensen alias Marylin Monroe von sich selbst und berichtet von ihrer Kindheit, ihren Pflegemüttern, ihren Therapien, ihrer Einsamkeit. Von dem blöden Blondchen redet sie nur in der dritten Person: Sie war Arsen, ich Pfirsich. Doch mitten im Gespräch mit der Autorin taucht die Filmdiva höchstpersönlich auf und macht Norma Jeane nicht nur die Liebe ihrer Ehemänner streitig. Wer aus diesem Kampf als Siegerin hervorgeht, ist leider schon entschieden - ein für allemal.
Sprecher:Wolfgang Lukschy (Bernard Lasquin)
Irene Marhold (Helene, seine Frau)
Marlen Diekhoff (Aline Dupre)
Heinz Stoewer (Pierre, Diener)
Maria Madlen Madsen (Berthe, Köchin)
Peter Schmitz (Kellner)
Daten zu Christa Maerker:geboren: 1941
Vita: Christa Maerker, 1941 in Berlin geboren, freie Publizistin für Rundfunk und Zeitungen, realisierte seit 1974 über 50 Dokumentarfilme, schreibt Drehbücher für Spielfilme (u.a. "Die Schweizermacher") und Hörspiele, zuletzt: "Außen Arsen - Innen Pfirsich" (SWF 1997), "Seifenblasen oder Wie Kurt Tucholsky ein Drehbuch schrieb" (DeutschlandRadio Berlin, Hörspiel des Monats Dezember 2002).
Erstsendung: 23.06.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 119
Titel: Ayahuasca - Ein Gespräch zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen im amazonischen Urwald
Autor: Gabriele Beck
produziert in: 1987
produziert von: WDR; BR; HR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Matthias Thurow
Inhalt: "Ayahuasca - Wein des Todes - nennen die Indianer in den Urwäldern Amazoniens eine Pflanze, die seit vielen Jahrhunderten in schamanistischen Heilritualen verwendet wird. Als magischer Trank, der nach einem streng gehüteten Geheimnis zubereitet und vom Schamanen und seinen 'Patienten' eingenommen wird, beginnt sie zu sprechen', wie die Indianer sagen, 'sie zeigt dir die Wahrheit hinter den Dingen, wenn der Tag und das Licht sich von ihnen gelöst haben und die falsche Wahrheit, die durch deine Sinne strömt.' Zu den falschen Wahrheiten' gehört in diesem Fall auch die Sprache. Sie wird abgelegt. Der Schamane und sein 'Patient' verständigen sich miteinander, aber sie sprechen nicht: sie hören sich ohne Wörter. Ein stummer und unsichtbarer Dialog, in dem zunehmend die Stimmen der Natur den führenden Part übernehmen: Sie 'sprechen', und wer ihnen zuhört, versteht sie." (Gabriele Beck) Die Autorin hat viele Funkdokumentationen zum Thema Südamerika geschrieben und in diesem Zusammenhang mehrfach verschiedene Länder des Kontinents besucht. Ihr Hörspiel führt ein beeindruckendes Beispiel schamanistischer 'Psychoanalyse' vor: Eine in die peruanischen Anden aufgebrochene Frau erlebt auf der Geräuschbühne des Urwalds und unter Mitwirkung aller seiner Bewohner - ihre Kindheit in Sachsen.
Sprecher:Wiltrud Fischer (Sprecherin)
Martin Schwam (Dr. Jürgen Dietz-Fünflinger)
Lukas Ammann (Äntschlagger)
Helmut Krauss (Bilderley)
Theodor Michael (Martinot)
Luitgard Im (Wanda Rütt-Czernagora)
Hans Wieprächtiger (Erni Unter der Hayd)
Thomas Lang (Mark Mettge)
Patricia Halls (Luluthi)
Myra Doe (Mbaweni)
Erstsendung: 19.06.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 119
Titel: Baba Dunjas letzte Liebe
Autor: Alina Bronsky
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 165 Minuten
Regie: Anja Herrenbrück
Bearbeitung: Anja Herrenbrück
Komponist: Schneider TM
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Tschernobyl, fast 30 Jahre nach dem atomaren Supergau vom 26. April 1986: das kontaminierte Gebiet ist immer noch No-Go-Area, niemand will hier wohnen, außer einer kleinen Gemeinschaft alter, sterbenskranker Sonderlinge. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität nur an guten Tagen, Telefone funktionieren nicht und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Die 80-jährige Baba Dunja, gewissermaßen das Herz dieser Kauz-Kolonie, schreibt seit Jahren Briefe an ihre Tochter Irina nach Deutschland und denkt in zärtlichen Bildern an ihre Enkelin, die sie noch nie gesehen hat.
Sprecher:Erzähler: Volker Spengler
Sophie Brosch-Borchmann: Cristin König
Andreas Lang: Milan Peschel
Charlotte Lang: Margarita Broich
Leon Lang: Hans Broich-Wuttke
Max Lang: Franz Broich-Wuttke
Phillip del Ponte: Martin Wuttke
Elisabethdel Ponte: Birgit Minichmayr
Heiko de Jong: Lars Rudolph
Alexandra Beyer: Tina Haseney
Swen von Caldern: Herbert Fritsch
Beate von Caldern: Ute Kirchhelle
Weingarten: Heinrich Butchereit
Carl Dieter Strobel: Doktor Carl Georg Hegemann
Bürger, Sat 1: Julian Kamphausen
Skat-Jan: Stephan Schlak
Skat-Gordon: Serafinale
Skat-Tatjana: Marion Czogalla
Assistentin Judith: Tina Pfurr
Moderator Fernsehshow: Christian Stein
Friseurin Nicci: Mieke Ulfig
Helmut Schönbrunn: Lars Deutrich
Plünderer Carsten: Schneider TM
Plünderer/Schlüsseldienst Kai: Danny Bruder
Gerettete Frau: Claudia Kühn
Gerettete Kinder: Marie Kühn
Gerettete Kinder: Miria Marille Haseney
Zurückgelassener Mann: Kai Hafemeister
Gladiatorenmeute: Mark Kleine
Gladiatorenmeute: Hanka Boldemann
Gladiatorenmeute: Marie Löcker
Belästigte: Rita Breitkreitz
Hunde: Lisel
Hunde: Harvey
Daten zu Alina Bronsky:geboren: 1978
Vita: Alina Bronsky, 1978 in Jekaterinburg/Russland geboren, hat eine Zeit lang Medizin studiert. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 16.10.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 119
Titel: Begegnung mit Lilith
Autor: Witold Malesa
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Thomas Werner
Komponist: Felsenheimer
Urlaub
Manilow
Zacar
Übersetzer: Klaus Staemmler
Inhalt: Die Stadt, das Land ist nur eine Zwischenstation für den Mann, der in der Nacht den letzten Autobus verfehlt. Für den nächsten Morgen hat er einen Flug über den Atlantik gebucht. Vor dem Regen flüchtet er in die überdachte Haltestelle und rezitiert seine Gedichte vor sich hin. Plötzlich spricht ihn aus dem Dunkel eine Frau an. Mit großem Freimut erzählt sie dem Fremden von ihren Reisen, ihrem Leben als Schauspielerin, ihren Männerbekanntschaften und entwickelt andererseits ein Gespür für das lyrische Lebensgefühl ihres Gegenübers. Für eine Nacht begegnen sich zwei Menschen in ihrer Einsamkeit, und leise nähern sie sich einander an.
Sprecher:Christian Schellhase (David)
Julia Jakubowski (Nadine)
Clarissa Wilhelms (Felicitas)
Marco Stark (Mark)
Bettina Laufer (Maria)
Özgür Sezer (Hatice)
Christina Müller (Vera)
Beate Abraham (Kille-Fitz)
Andreas Slomski (1. Schüler)
Daniel Iffland (2. Schüler)
Marcel Zylka (Schüler B)
Michael Henvels (Sven)
Ulf Rommelfanger (Bademeister)
Daten zu Witold Malesa:Vita: Witold Malesa, geboren 1946 in Warschau, arbeitete nach dem Studium der Slawistik, Germanistik und Romanistik als Dramaturg an der Warschauer Staatsoper und anschließend als Journalist beim Polnischen Rundfunk. Er schrieb Lyrik, Hörspiele und war als Übersetzer tätig. Zur Zeit ist er Doktorand an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main.
Erstsendung: 27.09.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 119
Titel: Besessen
Autor: David Campton
produziert in: 1969
produziert von: SDR; ORF-W
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Volker Kühn
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Ein Grusical, das natürlich in England spielt: Während einer Seance, die eher von der Gastgeberin als mystische Show gedacht war, geht der Punk ab. Eine Frau scheint vom Dämon besessen zu sein.


Gibt es Teufel oder nicht? Eine eher belustigende Frage. Allerdings nicht in England, dem klassischen Reich der Gespenster. Und so verwandelt sich denn auch eine Séance, die für alle Beteiligten zunächst ein Jux ist, in eine Schreckensszene, als nämlich in eine der anwesenden Damen ein böser Dämon fährt.
Sprecher:Helmut Qualtinger (Machon)
Ernst Jacobi (Vavák)
Daten zu David Campton:geboren: 05.06.1924
gestorben: 09.09.2006
Vita: David Campton (5 June 1924-9 September 2006) war ein produktiver britischer Dramatiker, er schriebTheaterstücke für die Bühne, Radio und Kino. "Er war einer der ersten britischen Dramatiker im Stil des Theater des Absurden zu schreiben".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.12.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 119
Titel: Blätter im Wind
Autor: Gerold Ducke
produziert in: 1972
produziert von: SRF
Laufzeit: 98 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Inhalt: „Die Kolbannette ist der Name einer Edelziege von vornehmen Pedigree. Ihr Fell ist seidig und hat einen Schimmer ins Romantisch-Blaue. Ihre vier graziösen Beine tragen sie leicht, aber nicht immer sicher überall dorthin, wohin sie, mit einer Leidenschaft zu hohen Bergen, gern möchte. So muss sie bisweilen, wenn sie sich wieder irgendwo verstiegen hat, heruntergetragen werden.“ So liebevoll-ironisch beschrieb Franz Blei die deutsch-französische Schriftstellerin Annette Kolb. 1961 recherchiert eine andere Annette für eine Radiosendung über die aus dem Exil nach Deutschland zurückgekehrte Kolb. Aber sie ist nicht so leicht fassbar, weder als Autorin, noch als Mensch, muss Annette feststellen.
Sprecher:Hellmut Lange (Der Befrager)
Adolph Spalinger (Pierre Lannes)
Ruth Hellberg (Claire Lannes)
Amido Hoffmann (Sprecher)
Daten zu Gerold Ducke:geboren: 1948
Vita: Gerold Ducke, Jahrgang 1948, Studium der Pädagogik, Germanistik und Philosophie. Dozent in der Erwachsenenbildung. Lebt in Berlin. Veröffentlichungen über Brecht, Ernst Lubitsch und den Charakterkomiker Curt Bois („Der Humor kommt aus der Trauer“, 2001). Lesungen zu verschiedenen literarischen Themen (Wilhelm Raabe, Georg Hermann, Lyrik des Exils, Annette Kolb u.a.) „Weiße Hirsche“ ist sein Hörspiel-Debüt.
Erstsendung: 03.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 119
Titel: brennt durch
Autor: Sasha Marianna Salzmann
produziert in: 1983
produziert von: ORF-K, 1983
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Judith Lorentz
Dramaturgie: Jan Buck
Inhalt: David soll König werden, irgendwann, in ferner Zukunft. Aber jetzt hat er nichts. Er ist geflohen vom Hofe Sauls, lebt auf der Straße, ohne saubere Kleidung, ohne Essen. Doch es gibt noch Jonathan, der ihn liebt, den er liebt. Aber was soll David mit dem feinen Hemd, das Jonathan ihm bringt, wenn es doch dazu führen wird, dass er unter die Räuber fällt? Wo ist der Unterschied zwischen Jonathan und denjenigen, von denen David im Tausch gegen seinen Körper Brot bekommt? Wie kann Liebe überhaupt funktionieren zwischen dem Königssohn und dem Ausgestoßenen, zwischen dem, der alles hat, und dem der nichts hat?

Quer durch die Jahrtausende hat eine bestimmte Lesart des Alten Testaments, unterstützt durch entsprechende Auslegung und Übersetzung, organisierter Religion eine tief homophobe Färbung verliehen. Doch wenn man sich von der Auslegungstradition löst, kann man sie finden: diejenigen biblischen Geschichten und Verse, in denen die Liebe ganz bedingungslos gefeiert wird – auch zwischen Mann und Mann:

"Jonathan, deine Liebe war mir immer mehr als die Liebe zu Frauen." [David, der König der Juden (2. Sam 1,26)]
Sprecher:Gudrun Velisek (Erzählerin)
Hertha Fauland (alte Frau Jordan)
Ernst Gegenbauer (Leo, ihr Sohn)
Elfriede Schüsseleder (Franziska, Leos Frau)
Ingeborg Bachmann (O-Ton Beginn und Ende)
Erstsendung: 28.09.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 119
Titel: Chiffrenliebe - Eine Kaffekantate
Autor: Patricia Görg
produziert in: 1998
produziert von: SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: "Unnütze Zufälle ragen in der Welt auf und verhindern die Begegnung derer, die sich nach einander sehnen.

Drei Frauen, eingesperrt in ihr ausbleibendes Schicksal, beschließen, einen Mann aus Kontaktanzeigen zu filtrieren. Über eins sind sie sich einig: heiß und stark muß die Liebe sein, nicht so, daß auf ihrem Grund vertrocknete Blumen und Wirtschaftsbücher voller aufgerechneter Dinge liegen. Die Frauen geraten immer tiefer in die Zauberei. Sie hoffen auf ein Wunder." Heiß und stark wie Kaffee, so er sein, der neue Mann. Auf Ihre Chiffrenanzeigen antwortet der Gesuchte mit einem langen Brief, in dem er seine vielen Vorzüge blumig schildert. Und endlich kommt der Chiffrenmann zu den Chiffrendamen, wie Orpheus zu den Mänaden. Die drei benehmen sich wie die antiken Vorläuferinnen und zerreißen den Mann. Ein Opfer der Chiffrenliebe, die mit den Innereien des Mannes gefüttert wird. Die Damen suchen weiter. (Die Autorin)
Sprecher:Horst Mendroch (Simenon)
Frauke Poolman (Patricia Görg)
Willi Schneider (Pförtner)
Daten zu Patricia Görg:geboren: 21.03.1960
Vita: Patricia Görg, geboren 1960 in Frankfurt/Main, lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Berlin, Autorin zahlreicher Hörspiele für diverse Sender, zuletzt: "Dots Fahrt im Leichenwagen" (NDR 2013), Prosa-Veröffentlichungen z.B. "Glas - Eine Kunst" (2013).
Hompepage o.ä.: http://www.patricia-goerg.de/
Erstsendung: 22.09.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 119
Titel: Daphne lebt hier nicht mehr
Autor: Gabriele Wohmann
produziert in: 1993
produziert von: HR; NDR; WDR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Ein Stück, das in klassischer Einheit von Ort, Zeit und Handlung das unentrinnbarste aller Themen behandelt: Was hier die Plaudereien und Sentimentalitäten eines Familiennachmittages durchzieht, ist die Auseinandersetzung zweier Generationen mit dem Tod. Zwischen Abkehr und Lakonie, Pragmatismus und rücksichtsvoller Täuschung finden drei Greisinnen und ein Ehepaar um die Sechzig ihr Verhältnis zum Tod Daphnes: der Schwester, der Tochter, der Schwägerin und Nichte. Daß alle absoluten Fragen ihre alltägliche Seite haben, eröffnet vielleicht erst ein menschenmögliches Verhältnis zum Tod. So jedenfalls in Gabriele Wohmanns neuem Stück.
Sprecher:Ulrich Wildgruber (Herr Tobelmeyer)
Gustl Halenke (Frau Beerkatz)
Hildegard Schmahl (Frau Wassermann)
Mustafa Isaid (Abdel Tafra)
Daten zu Gabriele Wohmann:geboren: 21.05.1932
gestorben: 22.06.2015
Vita: Gabriele Wohmann, geboren 1932 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Germanistik, Romanistik, Musikwissenschaft und Philosophie. Ihrer ersten Erzählung, "Ein unwiderstehlicher Mann", folgte eine große Zahl von Romanen, Gedichtbänden, Fernseh- und Hörspielen, Tagebuchaufzeichnungen, Essays und Erzählungen. Ihr umfangreiches Werk machte sie zu einer der meistgelesenen deutschen Autorinnen und wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen bedacht.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.11.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 119
Titel: Das Bourbaki Gambit
Autor: Carl Djerassi
produziert in: 1997
produziert von: ORB
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Jörg Schlüter
Bearbeitung: Felix Huby
Komponist: Dietrich Petzold
Übersetzer: Ursula-Maria Mössner
Inhalt: Rache an der Universität und dem wissenschaftlichen Establishment schwört der fast siebzigjährige Professor Max Weiss aus Princeton, nachdem er mit verlockenden Abfindungsgeldern in den Vorruhestand gedrängt worden ist. Inspiriert wird er dabei vom legendären Nicolas Bourbaki. Wie Bourbaki, Pseudonym einer führenden Mathematikergruppe, die den Namen für großangelegte gemeinschaftliche Projekte wählte, sucht Max drei weitere, höchst anerkannte Naturwissenschaftler, die ebenfalls vorzeitig emeritiert wurden. Sie wollen beweisen, dass gerade die reifen Wissenschaftler noch Höchstleistungen vollbringen können. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, die dem Hörer turbulentes, intellektuelles Vergnügen bereiten, gelingt es ihnen tatsächlich, eine sensationelle Entdeckung auf dem Gebiet der Molekularbiologie zu machen. Aber auch das hat seinen Preis ...
Sprecher:Heide Kipp (Mutter Lüdge)
Martin Seifert (Vater Lüdge)
Peter Brasch (Sohn)
Nino Sandow (Obdachloser)
Margot Vuga (Fräulein Winterfeld)
Hans Bauer (Der Leo)
Daten zu Carl Djerassi:geboren: 29.10.1923
gestorben: 30.01.2015
Vita: Carl Djerassi, geboren 1923, revolutionierte mit 28 Jahren das Zusammenleben zwischen Mann und Frau: Er erfand die Pille. Der gebürtige Österreicher, der als Jugendlicher nach Amerika emigrieren musste, machte sich als Chemiker, aber auch als Kunstsammler (Paul Klee und andere) und Romanautor einen Namen. Seit einigen Jahren schreibt er auch Theaterstücke. Der WDR brachte von ihm zuletzt "Ego" (2004).
Hompepage o.ä.: http://www.djerassi.com/
Erstsendung: 11.06.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 119
Titel: Das Denken ist selbst ein Leben - Wiesengrund antworten
Autor: Gisela von Wysocki
produziert in: 2003
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Nach Gisela von Wysockis fulminantem Prosa-Debut Wir machen Musik – Geschichte einer Suggestion im Jahr 2010, eine szenenreiche éducation musicale, die zwischen Drama und Burleske die Geschichte der Faszination eines Kindes für die Welt der Musik erzählt, folgte 2016 ihr zweiter Roman Wiesengrund, für den sie ein Jahr später den Heinrich-Mann-Preis erhielt.

Die junge Hanna Werbezirk kommt kurz nach der Matura aus Salzburg zum Studium nach Frankfurt am Main. Sie ist fasziniert von dem Philosophieprofessor Wiesengrund, für dessen Denken sie anhand zahlreicher heimlich unter der Bettdecke erlauschten Nachtstudiosendungen ein brennendes Interesse entwickelt hat. Sie lebt nun in einer beengten Dachwohnung, die sie mit einer Reihe anderer Mieter teilt. An der Universität wird sie mit der wiederkehrenden Frage Wiesengrunds »Wie geht es Ihnen?« konfrontiert und gehörig in Verlegenheit gebracht. Sie ist auf der Suche nach einer Antwort, in der sich ihre Wirklichkeit spiegelt und lässt sich auf ein »Von-Wort-zu Wort-Experiment«, wie sie es nennt, ein, das zu neuen Verknüpfungen von Denken und Leben führt.
Sprecher:Horst Mendroch (Erzähler)
Ulrich Matthes (Oliver Hildebrandt)
Dagmar Casse (H.C.)
Rüdiger Vogler (Barkeeper)
Moritz Stoepel (Portier)
Daten zu Gisela von Wysocki:geboren: 1940
Vita: Gisela von Wysocki lebt in ihrer Geburtsstadt Berlin und in Frankfurt am Main. Für Ihre Theater- und Hörspieltexte sowie ihre Essays erhielt sie u.a. 1996 die Roswitha von Gandersheim-Gedenkmedaille. Ihre Arbeit "Klopfzeichen" steht beispielhaft für die postdramatische Struktur zeitgenössischer Dramatik. Eine nacherzählende Inhaltsangabe im klassischen Sinne würde von diesem Stück einen völlig falschen Eindruck erwecken. Statt dessen: Der Form nach ist "Klopfzeichen" als große Erzählung angelegt. Das Bild des Würfels, der die Geschichte in Facetten zerlegt, liegt als Figur dem Text zugrunde. Deshalb gibt es keine logisch-chronologischen Abläufe, keine kausalen Verknüpfungen, die ins Auge springen. Wirklichkeit ist den Personen nur in Bruchstücken zugänglich und kann sich nur in episodenhafter Zerstückelung zeigen. Und so sind in Wysockis Text neben dem Galeristen und der jüdischen Malerin mit von der Partie des Clans, der sich über Klopfzeichen verständigt: der Präparator, die Systemberaterin, zwei Männer mit Format, eine Frau mit Lähmung - und nicht zuletzt, als Wanderer zwischen den Zeiten, Jean-Baptiste Lully, Tänzer und Komponist am Hof Ludwig des XIV. "Klopfzeichen" hat in seiner ursprünglichen Gestalt 26 Personen. Für die szenische Lesung mit nur 6 Personen hat die Autorin den Text eingestrichen, zahlreiche Rollen wurden mehrfach besetzt.
Hompepage o.ä.: http://www.giselavonwysocki.de/1.html
Erstsendung: 26.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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