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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Vorige/nächste Ausstrahlung:16.01.2019 um 21:30 bei DKultur
Titel: Broken German
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2017
Autor: Tomer Gardi
produziert in: 1981
produziert von: RB
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Noam Brusilovsky
Bearbeitung: Noam Brusilovsky
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Ein Spiel mit Identitäten, Chronologie, Perspektiven. Mal erzählt Radili, mal Abschalom, mal dessen Mutter. Die Protagonisten sind sowohl aus dem Studio als auch vom Band zu hören, immer wieder wird das Erzählen gebrochen und über das Erzählen selbst erzählt. Ein Autor wird über das Verfassen seines Romans und dessen Vermarktung interviewt und wir folgen der Diskussion um »Broken German« beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Fiktion und Realität verschwimmen und lassen sich nicht mehr trennen. Ein israelischer Mann erzählt in gebrochenem Deutsch. Er erzählt, babylonisch-lebendig, von Radili Anuan, der sich in Berlin nach Anpöbelungen durch Skins ein Messer gekauft –, es dann aber vergraben hat. Als Erwachsener in die Stadt zurückgekehrt, landet er in einer linken WG, die einen Dokumentarfilm aus der Suche nach dem vergrabenen Messer machen will. Er erzählt von einer Reise nach Berlin mit seiner Mutter. Statt ihrer eigenen nehmen sie zwei fremde Koffer vom Flughafen mit, die sich als Koffer eines Arabers und einer aus Eritrea geflüchteten Frau herausstellen. Die Verwirrung der Identitäten geht weiter, der Mann trägt fortan die Kleider der Frau (die er später treffen wird), seine Mutter die des Mannes. Er bespricht mit seiner Mutter Erinnerungen an ein von den Deutschen besetztes Dorf in Rumänien, hält eine Rede zur Neueröffnung des Kafka-Instituts (vormals Goethe- Institut) und wird vom aufgeschreckten Bildungsbürgertum in die Flucht geschlagen. Er erklärt, warum die Darstellung des Mose auf einem Übersetzungsfehler beruht, lässt sich zu Recherchezwecken als »Arbeitsmigrant in der Prosa eine fremde Sprache« nachts im Jüdischen Museum einschließen und entdeckt dort in der Besenkammer eine Leiche.

"Also keine Angst. Ich nehme keiner Deutsche Literat seine Arbeit weg. Und deshalb musste ich das Jüdische Museum Besenkammer Tür aufmachen. Für die schwarze Arbeit. Ins deutsche Sprache. Und weil so sind wir Schriftsteller. Wir machen geschlossene Besenkammer Türe auf."
Sprecher:Heino Stichweh (Nis Broders)
Bernd Wiegmann (Lobbe Lobbsen)
Ruth Bunkenburg (Keike)
Helga Nordwig (Swantje)
Thomas Schiestl (Teufel)
Almut Sandstede (Teufels Großmutter)
Friedrich Schütter (Petrus)
Frank Grupe (Engel Engelbert)
Daten zu Tomer Gardi:geboren: 1974
Vita: Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin, war Herausgeber der Zeitschrift »Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba«, ein Projekt der israelisch-jüdischen Initiative Zochrot, die sich mit der Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser befasst. Sein literarischer Essay »Stein, Papier« erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. Im Frühjahr 2016 machte er von sich reden, als er beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt einen Ausschnitt aus »Broken German« las – und die Jury diskutierte, ob ein Text, der in unkorrektem Deutsch verfasst ist, überhaupt zulässig sei.
Erstsendung: 27.08.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 4
Titel: Der koschere Himmel
Autor: Lothar Schöne
produziert in: 1964
produziert von: NDR
Laufzeit: 95 Minuten
Genre: Groteske
Regie: Angeli Backhausen
Komponist: Peter Zwetkoff
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhalt: Bernhards Mutter Rosa, eine Jüdin, ist gestorben. Ihr letzter und unerschütterlicher Wille ist, an der Seite ihres Mannes beerdigt zu werden, der ihr im Dritten Reich das Leben gerettet hat. Aber das ist gar nicht so einfach. Der Mann war Christ und liegt auf dem städtischen Friedhof, was den örtlichen Rabbiner davon abhält, Rosas letzten Wunsch zu erfüllen. Für Bernhard beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenig hilfreich ist in diesem tragikomischen Spiel auch die angereiste Verwandtschaft aus Israel.
Sprecher:Max Eckard (Polyxenes, Böhmerkönig)
Christian Wolff (Florizel, sein Sohn)
Ingrid Andrée (Perdita, Florizels Geliebte)
Rolf Boysen (Leontes, König von Sizilien)
Solveig Thomas (Hermione, seine Gemahlin)
Angelika Hurwicz (Paulina, Hofdame der Hermione)
Heinz Klevenow (Camillo, Edelmann am sizilianischen Hof)
Michael Harck (Mimillius)
Joseph Dahmen (Antigonus)
Günther Stoll (Cleomenes)
Günther Briner (Dion)
Fabian Wander (1. Edelmann)
Werner Riepel (2. Edelmann)
Klaus Höhne (3. Edelmann)
Karl Heinz Gerdesmann (Richter)
Hans Ulrich (Diener)
Heinz Reincke (Autolycus)
Erich Weiher (Schäfer)
Hans Joachim Rathmann (Schäfer)
Eric Schildkraut (Knecht)
Willy Witte (Beamter)
Heinz Giese (Erzähler)
Daten zu Lothar Schöne:geboren: 1949
Vita: Lothar Schöne, geboren 1949, studierte nach einer Banklehre Germanistik, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre und promovierte später mit einer Arbeit über das Theater der Weimarer Republik. Seit den 1980er-Jahren schreibt er, vor allem Theaterstücke und Romane, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt.
Erstsendung: 16.07.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 4
Titel: Kains Opfer
Autor: Alfred Bodenheimer
produziert in: 2002
produziert von: SWR
Laufzeit: 26 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Rabbi Klein wird bei der Vorbereitung seiner Schabbatpredigt durch einen Anruf aufgeschreckt. Ein Mitglied seiner Gemeinde wurde tot aufgefunden, vermutlich ermordet. Als er auf Ungereimtheiten in der Biografie des Toten stösst, beschliesst er, sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit zu machen.

Den folgenschweren Anruf tätigt Karin Bänziger, Kriminalkommissarin bei der Stadtpolizei Zürich, die den Rabbi bittet, ein paar hebräische E-Mails zu übersetzen. Eine der E-Mails wirft ein ganz neues Licht auf den Toten und stürzt Klein in ein Dilemma. Da es sich um jüdische Belange handelt, nimmt er die Aufklärung des Falls in die eigenen Hände. Seine Nachforschungen führen ihn nach Jerusalem und wieder zurück nach Zürich.

«Kains Opfer» ist eine unterhaltsame, intelligente Kriminalgeschichte mit Mehrwert. Denn mindestens so neugierig wie die Mordaufklärung macht uns, was der Autor über jüdisches Leben zu berichten weiss.
MusikerOlivier Truan (Kolsimcha)
Daten zu Alfred Bodenheimer:geboren: 1965
Vita: Alfred Bodenheimer (* 1965 in Basel, Schweiz) ist ein Schweizer Literaturwissenschaftler und Autor. Er ist Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an der Universität Basel. Neben fachwissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er auch Autor mehrerer Kriminalromane.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.04.2017
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 4
Titel: We love Israel
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2018
Autor: Noam Brusilovsky
Ofer Waldman
produziert in: 1959
produziert von: SFB
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Noam Brusilovsky
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: Am 14. Mai 1948 endete das britische Mandat über Palästina. Am gleichen Nachmittag proklamierte Ben Gurion den Staat Israel.

»Ein Israeli im Jahr 2017/18, vom deutschen Blick getroffen, wirft stets multiple Schatten: jüdisch, fremd, anziehend, berauschend. Die deutsche Öffentlichkeit bedarf des greifbaren, fassbaren, spürbaren Juden, um sich ihrer Werte zu bestätigen. Dabei entsteht eine Vermengung, nicht zuletzt eine des Vergangenen mit dem Gegenwärtigen.

We love Israel – wer sind ›we‹, was ist das für eine Liebe, und welches Israel ist da gemeint – und zwar beider Seiten, der Liebenden wie auch der Geliebten?

Israel und die Israelis scheinen von verschiedenen Gruppen in der deutschen Gesellschaft geliebt zu werden: Pegida, Antideutschen, gläubigen Christen oder schwulen Tel-Aviv-Fans. Dass der biblische Liebessatz dabei eine verstörende Verkehrung erlebt, wird selten angesprochen: Ich liebe mich selbst (als Deutschen), wie ich meinen nächsten (Israeli) liebe. Oder umgekehrt. Inwiefern sind Israelis bereit, die deutsche Liebe für Israel zu instrumentalisieren?

Eine Reise zweier Israelis im Auftrag des SWR versucht, diesen Auftrag zu erfüllen. Über ein Serial in sieben Stationen: von Berlin, wo die größte israelische Gemeinde außerhalb Israels lebt, von deutsch-christlichen Touristen in Israel, deutschen Schwulen in Tel Aviv, von Israel unterstützenden Organisationen wie Pegida und ›Antifa pro-Israel‹, aber auch von muslimisch-deutschen wie israelisch-jüdischen BDS Aktivisten. Deutsche und israelische Gesprächspartner im On-Interview legen das Stimmenfundament, das sich zwischen angebrachter Seriosität und exponierter Absurdität bewegen wird. Erweitert werden sie durch ›scripted reality‹, in der fiktive deutsche und israelische Figuren mit Schauspielern besetzt werden. Vor allem diese ›Rollen‹ äußern all das, was man eigentlich nicht über die deutsch-israelische Beziehung sagen darf.«

Folge 1: Flughafen Berlin Schönefeld - Warum reisen wir nach Israel?
Folge 2: Der Christ in Jerusalem
Folge 3: Der Schule in Tel Aviv
Folge 4: Israelische Kochschule
Folge 5: Orange is back
Folge 6: Von rechts nach links
Folge 7: Home Sweet Home
Sprecher:Martin Held
Alfred Balthoff
Klaus Miedel
Daten zu Noam Brusilovsky:geboren: 1989
Vita: Noam Brusilovsky, 1989 in Israel geboren, studiert seit 2013 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin.
Erstsendung: 17.05.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR Folge 1
SWR Folge 2
SWR Folge 3
SWR Folge 4
SWR Folge 5
SWR Folge 6
SWR Folge 7
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5179 Microsekunden.
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547703814
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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