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Hörspieldatenbank

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Vorige/nächste Ausstrahlung:06.05.2019 um 00:05 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Jörg Albrecht
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Stefanie Ramb
Komponist: Thomas Bogenberger
Inhalt: Silvana Trans ist eine Frau. Doch mehr als zwanzig Jahre lang sagte ihr Spiegelbild ihr das Gegenteil. In einem männlichen Körper geboren, versucht sie jetzt, doch noch zur Frau zu werden – oder wenigstens weiblich genug zu sein. Und dabei durchläuft sie Therapiestunden, Untersuchungen, Gerichtsanhörungen, um die letzten, die entscheidenden Schritte gehen zu können. Transsilvana, der Dragking Tom Cruising, der deutschtürkische, schwule Katholik Hayati Terzi, der afrodeutsche Brian Storm und der stumme Toto Ricchetti – sie alle sind auf der Reise dorthin, wo die große Anerkennung winkt. Doch die Reise dauert und dauert. Und während sie reisen, nehmen sie gemeinsam ihren Lieblingsfilm auseinander: The Wizard of OZ.
Sprecher:Martin Umbach (Ragle Gumm)
Michael Tregor (Victor Nielsen)
Christiane Roßbach (Margo Nielsen)
Dominik Liesegang (Sammy Nielsen)
Tanja Schleiff (Junie Black)
Thomas Meinhardt (Bill Black)
Elisabeth Endriss (Kay Kesselman)
Burchard Dabinnus
Hans-Jürgen Stockerl
Nikolaus Benda
Gunnar-Sebastian Blume
Markus Fennert
Inga Grüttner
Daniel Montoya
Rike Schinzler
Daten zu Jörg Albrecht:geboren: 1981
Vita: Jörg Albrecht, geboren 1981 in Bonn, lebt in Berlin. 2011 promovierte er über Abbrüche in Prosa und Hörstücken. Er veröffentlichte Prosa, Theatertexte, Hörspiele, Essays, Romane (zuletzt "Beim Anblick des Bildes vom Wolf", 2012) und Arbeit für intermediale Serien. Zusammen mit seinem Theaterkollektiv "copy & waste" erforscht er seit 2007 die Architektur von Städten und Fiktionen. Weitere BR-Hörspiele sind "Moon Tele Vision" (2008) und "Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz" (2009).
Erstsendung: 03.02.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Nanni Balestrini
produziert in: 1993
produziert von: SRF; NDR
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Christel Fröhlich
Andreas Löhrer
Inhalt: Vor 45 Jahren, am 14. März 1972, wurde, unter einem Hochspannungsmast in Segrate, einem kleinen Ort in der Peripherie der lombardischen Metropole Mailand, die Leiche des Mailänder Verlegers Giangiacomo Feltrinelli entdeckt. Die eilig abgeschlossene gerichtliche Untersuchung kam zu dem Schluss, Feltrinelli sei, bei dem Versuch, den Mast zu sprengen, ums Leben gekommen. Gerüchte, dass er sein Leben nicht etwa durch einen selbstverursachten Unfall verloren habe, sondern vielmehr Opfer eines Mordanschlags geworden sei, gab es sofort – sie wollen bis heute nicht verstummen. Sein Tod war nicht nur für die bürgerlichen Kreise der Stadt ein Schock. Ganz Italien hielt inne. Denn die Feltrinellis waren so etwas wie die Buddenbrooks von Mailand gewesen. Giacomo Feltrinelli, der Gründer dieser Dynastie von Händlern und Bankiers, galt bei seinem Tod im Jahre 1913 als reichster Mann Mailands. Später, zu den Zeiten der Republik von Salò, sollte sein Schloss am Gardasee Mussolini als Amtssitz dienen. Dass sein Nachkomme seit längerem dem italienischen Terrorismus nahestand und bereits im Untergrund lebte, war bekannt: Denn im aufgeputschten Klima jener Jahre hatte er sich politisch radikalisiert, ja, war sogar Mitbegründer der GAP, der „Gruppe der Partisanenaktion“. Unter anderem mit Rudi Dutschke befreundet war er 1967 zudem – vergeblich – nach Bolivien gereist, um Che Guevara nach Italien zu holen.

„Der ‚Verleger‘, um den es geht“, so der Autor des Romans Nanni Balestrini, „ist offensichtlich Feltrinelli, ein berühmter linksradikaler italienischer Verleger, der sich Anfang der 70er dazu entscheidet, den bewaffneten Kampf aufzunehmen und dabei auch umkommt. Aber Der Verleger ist kein Buch über ihn. Die Geschichte erzählt vielmehr von 4 Personen, damals aktiv in der Linken, die versuchen, seinen Tod zu rekonstruieren, um einen Film darüber zu machen. Es ist ein Buch, das den Wendepunkt beschreibt, den Feltrinellis Tod darstellte. Mit ihm starb die alte Linke, die alten Gewerkschaften, der alte bewaffnete Kampf. Er war – weil er den Jungen sehr offen gegenüber war – so etwas wie die Drehscheibe zwischen der alten und der neuen Linken. Die Form des Dialogs zwischen den 4 Personen über den Film, der sich allerdings im Verlauf des Dialogs als unrealisierbar herausstellt, ermöglicht das unabhängige Urteil des Lesers. Die verschiedenen Aspekte spielen eine Rolle. Und das machte die Form mit verschiedenen Ebenen und wie gesprochenen Dialog für mich naheliegend.“

Mit Der Verleger, dem 1989 (in deutscher Sprache 1992) erschienenen Buch über Giangiacomo Feltrinelli, schließt Nanni Balestrinis große Trilogie über den Kampfzyklus von 1969 bis 1977 ab.

Teil I: vierzehn Uhr dreißig (ca. 53 Min.)
Teil II: er spürt nichts mehr (ca. 53 Min.)
Sprecher:Hille Darjes (Erzählerin)
Michaela Steiger (Franza)
Moritz Dürr (Martin)
Felix von Manteuffel (Jordan)
Barbara Lotzmann (Frau Rosi)
Christel Foertsch (Schwester)
Norbert Schwientek (Körner)
Angelika Schett (1. Stimme)
Doris Wolters (2. Stimme)
Michael Riessler (Klarinette)
Daten zu Nanni Balestrini:geboren: 02.07.1935
Vita: Nanni Balestrini, geboren 1935 in Mailand, gründete 1961 die Dichtergruppe "Novissimi" und organisierte zwei Jahre später in Palermo das erste Treffen der "Gruppe 63", der auch Umberto Eco, Giorgio Manganelli und Luigi Malerba angehörten. Das war die Geburtsstunde der "Neovangardia", die heftige Auseinandersetzungen mit der damaligen offiziellen Kultur provozierte. Balestrini gründete zwei Kulturzeitschriften. 1979 soll Balestrini verhaftet werden: Man wirft ihm vor, einer "bewaffneten Bande" und "subversiven Vereinigung" anzugehören. Fünf Jahre nach seiner Flucht nach Paris wird er in einem Prozess freigesprochen. "I Furiosi" ist die Hörstückbearbeitung der im Stuttgarter Staatstheater aufgeführten Theaterversion des Romans.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.11.2017
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 7
Titel:
Autor: Thomas von Steinaecker
produziert in: 1995
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Inhalt: Deirdre erwacht. Vier Jahr lang hat sie geschlafen. Eine Stimme hat sie geweckt. Nur allmählich beginnt sie, sich zu erinnern: Die Stimme heißt René und gehört dem Bordcomputer des Raumschiffs, auf dem sie sich befindet – allein. Deirdres Mission ist ebenso gefährlich wie wichtig: Zur Sicherung des Erbes der Menschheit soll sie Heritage-Files, auf denen bedeutende Kunstwerke gespeichert sind, zur äußersten unbemannten Weltraumstation HERMES transportieren und von dort an mögliche außerirdische Zivilisationen senden. Aber René hat eine schlechte Nachricht für sie: Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen, der Grund dafür ist unklar, und die Weiterreise bis zur HERMES-Station, die noch Jahre dauert, kann ohne die Überwachung des irdischen Kontrollzentrums nicht stattfinden. Was nur ist geschehen? Handelt es sich um einen technischen Defekt des Raumschiffs? Und was macht man, um in dieser Situation die Nerven zu behalten? Deirdre flüchtet sich in Routine und spult ihr Notfall-Programm ab; nicht umsonst hat sie die Ausbildung zur Astronautin als Beste bestanden – damals, auf der Erde, auf der wegen der Klimaerwärmung die meisten Menschen inzwischen vom ausgetrockneten Land in gesicherte, hochtechnisierte urbane Zonen gezogen sind, wo DAS PROGRAMM für Wohlstand und Sicherheit sorgt. Deirdre ging ganz in dieser schönen neuen Welt auf, in der regelmäßig in großen Hilfsaktionen die auf dem Land Zurückgebliebenen besucht wurden und ansonsten vor allem ein Prinzip galt: Optimierung durch Leistung. Aber dann wird Deirdres vermeintlich feste Fassade durch eine weitere dramatische Wendung an Bord des Raumschiffes erschüttert: René teilt ihr mit, dass die Erde zerstört wurde, und sie die einzige Überlebende und somit der letzte Mensch ist. Was zählt jetzt noch? Zählt überhaupt noch etwas? Und haben nicht die Heritage-Files, die sie transportiert, einen entscheidenden Fehler: Sie sind Kunstwerke und geben über den Alltag der Menschen kaum Auskunft. Mit der Hilfe Renés macht sich Deirdre daran, anhand ihres eigenen Lebens zu erkunden, was es wert ist, bewahrt zu werden – und was das überhaupt sein soll: ein Mensch. Die Astronautin ist ein Kammerspiel im Weltraum. Und obwohl das Stück in der Zukunft angesiedelt ist, spiegelt es die gegenwärtige Filter-Bubble-Wohlfühl-Gesellschaften ebenso wie die momentane Verunsicherung in einer Welt, in der die künstlichen Intelligenzen dabei sind, menschlicher zu wirken als ihre Schöpfer.
Daten zu Thomas von Steinaecker:geboren: 1977
Vita: Thomas von Steinaecker, geboren 1977, ist Autor von Romanen und Hörspielen, Comicrezensent sowie Regisseur von TV-Dokumentationen. Zu seinen Werken zählen u.a. "Wallner beginnt zu fliegen" (2007), "Schutzgebiet" (2009), "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen" (2012). BR-Hörspiele sind "Meine Tonbänder sind mein Widerstand" (2007) und "Herzrhythmusgeräusche" (2010, Hörspiel des Monats Mai).
Erstsendung: 06.05.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 7
Titel:
Autor: Hannes Becker
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Genre: Science Fiction
Regie: Henri Hüster
Inhalt: Mitten in einem postapokalyptischen Bayern fahren vier Freundinnen in einem Auto über das Land. Sie haben einen Auftrag erhalten, jedoch widersprüchliche Hinweise, worin der Auftrag eigentlich besteht. Sollen sie etwas suchen, müssen sie einen Zeitpunkt abwarten? Geht es um die Liebe oder um die Freundschaft? Ist das da draußen eine Wüste? Und hat es diese Kindheit in Ingolstadt wirklich gegeben, an die sie sich erinnern wie an etwas, das es nie gab? Eine alte Frau und ein alter Mann stehen im Dunkeln. Schon lange sind sie voneinander getrennt. "Wann werden wir uns wiedersehen?" "Wo werden wir uns wiedersehen?" Kommt es auf die Zeit an oder auf den Ort? Die Fragen treiben sie auseinander und auch die Suche nach Antworten führt sie voneinander fort. Und doch hören sie nicht auf, an ein Wiedersehen zu glauben.
Sprecher:Ludwig Boettger
Linda Olsansky
Dinah Hinz
Daten zu Hannes Becker:geboren: 1982
Vita: Hannes Becker, geb. 1982 in Frankfurt / Main, lebt in Leipzig, Dramatiker und Schriftsteller. Mitglied der Singkompanie Mayröcker und des Ensemble-Netzwerks. Theaterstücke u.a. Westliche Werte (2011), Der unsichtbare Fluss (2013).
Erstsendung: 05.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 7
Titel:
Autor: Arthur Schnitzler
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Inhalt: Glaubst du an die Treue? Warum? Warum nicht? Glaubst du, dass du deinen Partner wirklich kennst? Warum hast du geheiratet? Haben Ehe und Leidenschaft etwas miteinander zu tun? Ist es legitim, in einer Beziehung Geheimnisse vor dem anderen zu haben? Die Beziehung von Fridolin und Albertine wird unerwartet von Fragen, Ängsten und Zweifeln erschüttert. Ein Maskenball ist der Auslöser. Ein Fest, bei dem beide ein heftiges erotisches Verlangen in sich entdecken, das in ihrem Ehe-Alltag nicht befriedigt wird. Für beide beginnt eine (alp-)traumhafte Reise durch die Nacht auf der Suche nach dem Kern der Liebe, nach sich selbst und dem anderen. Im Verlauf von zwei rauschhaften Tagen entfernen sie sich maximal voneinander, um sich am Ende wiederzufinden. Arthur Schnitzler untersucht mit seiner 1926 erschienenen Traumnovelle die Gewalt, mit der zurückgehaltene sexuelle Wünsche unvermittelt ans Tageslicht drängen, analysiert den Druck der schwindenden körperlichen Leidenschaft in Langzeitbeziehungen und zeigt die existentielle Krise in der Lebensmitte zweier Menschen, in der die gewonnenen Sicherheiten ihres gemeinsamen Lebens plötzlich brüchig werden. Im Hörspiel werden die in der Erzählung angelegten Schichten von Traum und Realität, männlicher und weiblicher Perspektive, Erinnerung und Gegenwart, Lüge und Wahrheit noch erweitert um zeitgenössische Diskurse über das sexuelle Begehren. Hier kommen sowohl psychologische, soziologische und philosophische Stimmen zu Wort als auch die persönlichen Antworten von Paaren, die über ihren Beziehungsalltag befragt wurden.
Sprecher:Andreas Müller
Karin Tietze-Ludwig
Rolf Klein
Daten zu Arthur Schnitzler:geboren: 15.05.1862
gestorben: 21.10.1931
Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.
Erstsendung: 24.08.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Vorige/nächste Ausstrahlung:22.04.2019 um 07:05 bei BR 2 (Folge 2 von 2)
Titel:
Autor: Angela Obst
produziert in: 1967
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 76 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Kilian Leypold
Bearbeitung: Angela Obst
Inhalt: Jetzt reicht‘s! Nachdem der Sheriff von Nottingham das Geburtstagsgeschenk der kleinen Mathilde konfisziert hat, nehmen Robin Hood und seine Freunde den Kampf auf. Gegen den Sheriff, seinen Steuereintreiber Guy de Gisbourne und König John, der seinem Volk auch noch den letzten Heller wegnehmen lässt.

Die kleine Gruppe um den Rächer der Enterbten (Robin) schlägt ihr Lager im Sherwood Forest auf, stets von Verfolgung durch die Häscher des Königs bedroht. Da bekommt der Retter von Witwen und Waisen (Robin) unvermutet Unterstützung: durch die Tochter des Königs und deren Amme. Das Ziel der Revolutionäre in den grünen Strumpfhosen: Freiheit für alle…außer für den König, den Sheriff und seine gierige Eintreiber-Truppe. 
Sprecher:Hans Hessling (Erzähler)
Manfred Inger (Der Bauer Marti)
Gustl Bayrhammer (Der Bauer Manz)
Wolfram Berger (Sali Manz)
Isolde Miller (Vrenchen Marti)
Robert Tessen (der Schwarze Geiger)
Rose Erburg (die Wirtin)
Gerti Schrotzberg (die Mutter)
Isolde Stiegler (die Bäuerin)
Branko Samarovski (der Knecht)
Fritz Bischof (Nachbar)
Gerhard Zemann (Nachbar)
Norbert Scharnagl (Nachbar)
MusikerMax Bauer
ergänzender Hinweis: Im Originalabspann wird als Produzent nur der BR genannt.
Erstsendung: 21.04.2019
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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vorheriger Treffer 7 von insgesamt 7
Titel:
Autor: Karl May
produziert in: 1956
produziert von: SFB
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Abenteuer
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Inhalt: Arno Schmidt zählte Karl Mays Doppelroman Ardistan und Dschinnistan (1907/1909), wie überhaupt dessen späte Romane und dessen einziges Drama Babel und Bibel (1906), zu den „merkwürdigsten Werken deutscher Zunge“ und leitete aus ihm vielerlei und allerlei her. Seine Deutungen gipfelten in der grandios gescheiterten Studie Sitara und der Weg dorthin (1963). Wobei: auch Arno Schmidt kam vom Wege ab und verfehlte, ähnlich wie Karl May, sein selbst gestecktes Ziel: „Jedenfalls ist es bei diesem Ardistan & Dschinnistan so, daß man sich bis zur letzten Zeile immer noch in Ardistan befindet, das ‚& Dschinnistan‘ ist Programm geblieben; ja selbst das ‚hochinteressante‘ Zwischenland Märdistan mit der ‚Geisterschmiede‘ muß man sich aus Babel und Bibel hinzukonstruieren.“ Dieser Doppelroman – ein Bündel aus zahlreichen losen Handlungsfäden, die sich selbst auf über 1.200 Seiten nicht verknüpfen und am Ende „im Winde flattern“ – erzählt auf der Folie des Märchens von der Spiegelerde Sitara, das für Karl May den Beginn seines „eigentlichen“, allerdings nie vollendeten Werks darstellt, von der letzten Reise des Kara Ben Nemsi. Er unternimmt sie im Auftrag seiner Freundin Marah Durimeh, um den drohenden Krieg zwischen Ardistan und Dschinnistan zu verhindern. (Was ihm im Übrigen gelingt!) Seine Reise führt ihn an die Grenzen Dschinnistans, aber auch an die Grenzen seines Ichs. Jenseits davon, so heißt es, liegen die Pforten des Paradieses. In diesen Jahren schrieb Karl May, das ist kein Zufall, zudem einen seiner aufregendsten Texte: die „psychologische Studie“ Frau Pollmer (1907) sowie seine Autobiographie Mein Leben und Streben (1910), die nicht grundlos mit dem „Märchen von Sitara“ beginnt. Ardistan und Dschinnistan lässt sich denn auch ohne weiteres als symbolistisch überhöhte, psychologisch-theologisch aufgeladene Selbstvergewisserung eines Autors deuten, der sich seinen Jenseitsvorstellungen, sie in eindrückliche Bilder transformierend, rückhaltlos auslieferte. „Hier sieht man May als das, was er ist: der bisher letzte Großmystiker unserer Literatur!“ Arno Schmidt in Dya na Sore.

Als Buchvorlage diente "Ardistan und Dschinnistan"

Teil 1: Lichte Höhen
Teil 2: Insel der Heiden
Teil 3: Stadt der Toten
Teil 4: Marah Durimeh
Sprecher:Eva Lissa (Sybille)
Helmuth Rudolph (Frank)
Inge Meysel (Ida)
Fritz Lehmann (Georg/Schrammelsänger)
Herbert Stass (Liftboy)
Daten zu Karl May:geboren: 25.02.1842
gestorben: 30.03.1912
Vita: Karl Friedrich May (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul; eigentlich Carl Friedrich May)[1] war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen. Er ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und laut UNESCO einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller. Die weltweite Auflage seiner Werke wird auf 200 Millionen geschätzt, davon 100 Millionen in Deutschland. Bekannt wurde er vor allem durch seine sogenannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und im Mexiko des 19. Jahrhunderts angesiedelt sind. Besondere Berühmtheit erlangten die in drei Bänden zusammengefassten Geschichten um den Indianer Winnetou. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt.
Hompepage o.ä.: http://www.karl-may-gesellschaft.de/index.php
Erstsendung: 07.05.2017
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München 1. Teil
Bayerischer Rundfunk, München 2. Teil
Bayerischer Rundfunk, München 3. Teil
Bayerischer Rundfunk, München 4. Teil
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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