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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: Alkestis
Autor: Erwin Wickert
produziert in: 1949
produziert von: RWR-W
Regie: Hans Bernd Müller
Inhalt: Einer thessalischen Sage zufolge war der griechische König Admet von den Göttern mit einer besonderen Gnade ausgezeichnet worden. Wenn seine Stunde gekommen sei, hatte ihm Apollon versprochen, könne er dennoch dem Tod entgehen, falls irgend ein anderer freiwillig an seiner Stelle sich ins Reich des Todes aufmache. Doch nur ein einziger Mensch ist dazu bereit - derjenige, der dem König am liebsten ist, seine Frau Alkestis. Anders als in der Urfassung des Euripides lässt der Autor Admet das Opfer seiner Gemahlin nicht annehmen, und es gelingt dem wundermächtigen Herakles auch nicht, Alkestis wieder aus dem Totenreich zu Admet zurückzubringen. Doch obgleich der Autor darauf verzichtet, Götter oder Helden zu bemühen, bringt auch er seine Geschichte zu einem heiteren Ende.
MusikerGert Zeumer (Celesta) Erhart Ellbogen (Cembalo) Ernst Bodensohn (Flöte) Ernst Hermann (Flöte) Otto Voigt (Flöte) Karl-Heinz Bender (Schlagzeug) Maria Kindler (Harfe) Hans Häßlein (Trompete) Reinhold Heller (Schlagzeug)
Daten zu Erwin Wickert:vollständiger Name: Erwin Otto Humin Wickert
geboren: 07.01.1915
gestorben: 26.03.2008
Vita: Erwin Otto Humin Wickert (* 7. Januar 1915 in Bralitz; † 26. März 2008 in Remagen) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.05.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 16
Titel: Begierig, kundig, eingedenk
Autor: Reimar Lenz
produziert in: 1964
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Spiel für Stimmen und Beat-Band

Als ob er das Radio neu erfinden würde - so fühlte sich der Regisseur, der die Trends der neuen Literatur, der Musik- und Popszene am Ende der 60er Jahre aufgriff und "ein Spiel für Stimmen und Beat-Band" inszenierte. Tatsächlich wurde der Karl-Sczuka-Preis anläßlich dieses Hörspiels von einem Preis für Hörspielmusik zum Preis für Radiokunst umgewandelt.

Begierig, kundig, eingedenk
teilhaftig, mächtig, voll
regieren all den Genitiv
wer das nicht weiß ist toll.

Ob sie es wollen oder nicht: Ältere Schulsemester haben diesen Vers unausrottbar im Gedächtnis. Die wilhelminische Pädagogik verfolgte mit solchen Merkreimen einen doppelten Zweck. Erstens sollten die komplizierten Regeln der Grammatik auch lernunwilligen Hirnen bis ans Lebensende eingehämmert werden. Zugleich war jeder, der einen eigenen Weg durch das Labyrinth der Sprache suchte, für immer stigmatisiert: Wer sich geltendem Gesetz nicht beugt, gehört ins Tollhaus.

Diese grammatische Regel, seit Großväter-Zeiten Thema mancher Deutschstunde, wird in diesem Sprechstück zeitgemäß variiert. Das sprachliche Exemplum ist die Grundlage für ein Wortspiel entfesselter Assoziationen und beziehungsreicher Zitate aus der Do-it-yourself- Philosophie eines waschechten Gammlers.
Sprecher:Smith: Hans Clarin
Direktor: Franz Kutschera
Mike: Werner Berndt
Polizist: Gerhard Retschy
Maria Madlen Madsen
Hans-Joachim Scherbening
Lars Doddenhof
Erstsendung: 16.01.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 16
Titel: Das Magische Labyrinth (4. Teil: Die Stunde des Verrats)
Autor: Max Aub
produziert in: 1967
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: Fast 30 Jahre arbeitete der spanische Schriftsteller Max Aub an dem Roman-Zyklus 'Das Magische Labyrinth', einem umfangreichen erzählerischen Werk über den Spanischen Bürgerkrieg. 'Die Stunde des Verrats' ist der vierte Band, der erste erschien 1943 in Mexiko, der sechste und letzte erst 1968. Im Zeitraum vom Frühjahr 1999 bis zum Herbst 2002 bringt der Eichborn Verlag die vollständige Edition 'Das Magische Labyrinth' in deutscher Sprache heraus. Der Bayerische Rundfunk präsentiert den gesamten Zyklus in sechs Hörspieladaptionen, die im Eichborn-Velag als CD erscheinen.
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.08.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 16
Titel: Das Magische Labyrinth (5. Teil: Am Ende der Flucht)
Autor: Max Aub
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: 'Am Ende der Flucht' ist von Max Aub in Form eines Drehbuchs geschrieben. Bildbeschreibungen und Dialoge wechseln in kurzer Folge, Zeitungsschlagzeilen verweisen auf historische Ereignisse.

Ende Januar 1939. Die Republikanische Armee unterliegt den Falangisten. Für die Flüchtenden, die ihre Freunde, die Heimat und ihre Träume zurücklassen müssen, beginnt eine Odyssee. Sie übernachten auf Äckern, an Stränden, leben in Lagern immer in der Bedrohung, denunziert oder verraten zu werden. Die Französin Maria versucht alles, um ihren Mann Jules aus einem Konzentrationslager zu befreien, obwohl sie eigentlich seinen Bruder liebt. Das Leben im Lager besteht aus einer Kette von Demütigungen. Als Jules aufbegehrt, soll er nach Afrika verlegt werden. Marie besticht einen Feldwebel mit Liebesdiensten, damit er Jules vorher die Flucht ermöglicht. Als Jules tatsächlich flieht, wird er auf Befehl des Feldwebels erschossen.
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

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Erstsendung: 28.07.2002
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 16
Titel: Der Dra-Dra. Die große Drachentöterschau in acht Akten mit Musik
Autor: Wolf Biermann
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Dieter Munck
Bearbeitung: Wolf Biermann
Inhalt: "Der Dra-Dra" ist die Geschichte von dem Drachentöter Hans Folk, der, von den feigen Bürgern verlassen, sich mit den Tieren verbündet, die ihre widerstreitenden Interessen solange vergessen wollen, wie es gegen den gemeinsamen Feind geht. Es gelingt ihnen dank einer klugen Strategie, die auf Theorie und Praxis revolutionärer Volkskriege fußt, den Drachen zu erlegen. In einem Interview sagte Wolf Biermann über sein Stück u.a.: "Der Drache ist ein bewährtes Gleichnis für reaktionäre Gewalt, parasitäre Macht und konterrevolutionären Terror. Auch auf dem Theater sollte man immer die Reaktionäre bekämpfen, mit denen man es wirklich zu tun hat . . . Das Publikum im Westen weiß natürlich, daß dieses Stück vom verbotenen Herrn Biermann in der DDR geschrieben wurde, und das bürgerliche Publikum ist ja so dressiert, daß es eine innersozialistische Diskussion nicht versteht und die antistalinistische Position mit der antikommunistischen verwechselt. Das passiert ja sogar den neukonvertierten linken Bürgerkindern, die gerade aus der anti-autoritären Phase in die dogmatische Phase taumeln . . . Drachentöter dürfen sich offensichtlich nicht damit begnügen, dem Drachen einen oder mehrere Köpfe abzuschlagen, denn die wachsen ja bekanntlich wieder nach. In den Ländern, die sich schon sozialistisch nennen, interessiert ein anderes Problem uns noch mehr: Wie verhindern wir, daß einige besonders erfolgreiche Drachentöter sich nach dem Sieg selbst in Drachen verwandeln? . . . 'Der Dra-Dra' ist eine dramatische Ballade. Die Sprache ist teils hohe Sprache, die auf den Hund gebracht ist, und teils niedere Sprache, die erhaben gesprochen wird . . . Ansonsten steht dieses Stück im schroffen Gegensatz zum elitären und zugleich moralisierenden Dokumentartheater."
MusikerNorbert Nohe Chor: Chorensemble - Chor der Untertänigen
Erstsendung: 16.05.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 16
Titel: Die Spitzeder
Autor: Martin Sperr
produziert in: 1978
produziert von: SWF
Laufzeit: 59 Minuten
Inhalt: Aufzeichnung einer Aufführung im Schauspielhaus Bonn in einer Inszenierung von Wolfgang Quetes
Sprecher:Cornelia Meinhardt (Nicole)
Marianne Lochert (Huguette)
Ursela Monn (Miriam)
Jan Köster (Alain)
Wolfram Weniger (Valéry)
Bernd Birkhahn (Clément)
Klaus Barner (Renaud)
Elfie Eschke (Kira)
Susanne Ruppik (Laudana)
Wolfgang Reinsch (Matthieu)
Heide von Raab (Francine)
Helene Elcka (Hausmädchen)
Christiane Panzer (Hausmädchen)
Willy Krause (Ober)
Detlef Werner (Nachrichtensprecher)
Jochen Bartels (Nachrichtensprecher)
Daten zu Martin Sperr:geboren: 14.09.1944
gestorben: 20.04.2006
Vita: Der Autor und Schauspieler Martin Sperr gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker der Nachkriegszeit. Er wurde am 14. September 1944 im niederbayerischen Steinberg geboren wurde und starb 2002 im Alter von 57 Jahren in Landshut. Als sein Hauptwerk gilt die "Bayrische Trilogie" mit den Theaterstücken "Jagdszenen aus Niederbayern", "Landshuter Erzählungen" und "Münchner Freiheit". Doch nach einer Gehirnblutung 1972 ist seine Gesundheit geschwächt und er konnte nur noch eingeschränkt künstlerisch tätig sein. Auszeichnungen u.a. Gerhart-Hauptmann-Förderpreis (1965), Mülheimer Dramatikerpreis (1978). Hörspieladaptionen u.a. "Landshuter Erzählungen" (BR/SWF 1969), "Lemsomd" (zusammen mit Dieter Kühn, BR 1973), "Adele Spitzeder" (BR 1979).

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Erstsendung: 17.12.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 16
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.12.2018 um 00:05 bei DLF (Folge 2 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
22.12.2018 um 00:05 bei DLF (Folge 3 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Fünf Finger machen eine Hand
Autor: Edward Boyd
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heiner Schmidt
Übersetzer: Marianne de Barde
Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Die sechziger Jahre in Großbritannien. Auf dem Pfad der Erleuchtung suchen die Flower-Power-Kinder nach Love and Peace, lesen James Baldwin, schreiben Gedichte und versenken sich in die Musik von Ravi Shankar. In der schottischen Stadt Glasgow ist ihr Treffpunkt das Gorman-Art-Center. Ein zwielichtiger Club, wie Steve Gardiner zunächst glaubt. Der Privatdetektiv ist aus London angereist, um die seit sechs Wochen verschwundene Gaye Simpson zu suchen. Der drogensüchtige Tommy scheint Gardiner einen Hinweis geben zu können, doch bevor er etwas sagen kann, ziert ein kleines rundes Loch seine Stirn. Tommys Hinterlassenschaft: ein Halsband. Gehört es Gaye Simpson?

Den Mord an Tommy Smith versteht Detektiv Steve Gardiner zu Recht als erste Warnung. Auch Kriminalinspektor Gordon und eine anonyme Stimme am Telefon fordern ihn auf, sofort aus Glasgow zu verschwinden. Doch Gardiner ist von der hartnäckigen Sorte. Bei seinen weiteren Nachforschungen stößt er auf eine Mauer aus Schweigen und Feindseligkeit. Nur der Stifter des Scene-Treffs Honey Gorman und seine Nichte Judy Clark, die Leiterin des Centers, und ein "Alleiner" wie Steve unterstützen ihn. Durch ein zerrissenes Foto und einen Pfandschein nähern sie sich allmählich der Schlüsselfigur so vieler Geheimnisse.

Gaye Simpson jedoch ist immer noch wie vom Erdboden verschluckt.
Daten zu Edward Boyd:geboren: 11.05.1916
gestorben: 17.12.1989
Vita: Edward Boyd (* 11. Mai 1916 in Stevenston‚ Ayrshire; † 17. Dezember 1989 in Glasgow) war ein schottischer Krimiautor. Er schrieb viele Serien für die BBC in Schottland und Granada Television sowie zahlreiche Hörspiele für den Rundfunk. 1971 wurde Boyd mit dem Preis der "Writers' Guild" für die beste Radioserie ausgezeichnet.

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Erstsendung: 14.11.1969
Datenquelle(n): dra
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YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 16
Titel: Kommandant der Stadt Bugulma
Autor: Dieter Munck
produziert in: 1969
produziert von: SFB
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Dieter Munck
Übersetzer: Grete Reiner
Inhalt: Als Kommandant von Bugulma hat Hasek seine liebe Not mit dem Russen Jerochymov. Hasek glaubt, die Belange der Stadt am besten zu vertreten, wenn er alles friedlich seinen Gang gehen läßt, Jerochymov, der Kommandeur eines Revolutionsregiments, das in Bugulma liegt, denkt andauernd Reformen aus. Diese Reformen sind unsinnig Hasek sorgt dafür, daß sie nicht durchgeführt werden - Das Hin und Hei- zwischen dem Tschechen und dem Russen ähnelt den Auseinandersetzungen des Geistlichen Camillo mit dem Kommunisten Peppone. Nur: Hasek und Jerochymov vertreten beide das Sowjetregime Ungleich verteilt sind lediglich die Gewichte: Der Russe ist engstirnig, vorschnell, der Tscheche schlau und abwägend.
Sprecher:Eva Katharina Schultz (Dame)
Paul Edwin Roth (Priester)
Maria Körber (Patronin)
Erstsendung: 14.08.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 16
Titel: Neues vom Krieg
Autor: Barry Bermange
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Barry Bermange
Komponist: Klaus Koch
Inhalt: Der Hörer empfängt von überall her Signale aus seinem Apparat, Zeichen und Fragmente eines akustischen Kosmos, die sich für ihn zu einem neuen Sinn verbinden: Ausschnitte aus Hörspielen, Musik, Kommentare und immer wieder Nachrichten. Nachrichten vom Krieg, von Zerstörung, von Aufstand und Unterdrückung. Die scheinbare Vertrautheit einer Welt, die durch einen kleinen Apparat uns jederzeit überfallen kann, hat traumhafte Qualität und nimmt erschreckende Formen an für den Einzelnen, der jederzeit alles hören kann, der aber kaum fähig ist, sich im akustischen Chaos der Zeichen und Signale zurechtzufinden. Um einen festen Halt zu haben, kehrt der Hörer immer wieder zurück zum Greifbarsten, den Nachrichten, die ihm Neues vom Krieg erzählen und ihm deutlich machen, daß Allgegenwärtigkeit auch ein übermaß an Schrecken bedeutet.
Sprecher:Ute Boeden
Kurt Goldstein
Ernst Kahler
Herwart Grosse
Katarina Tomaschewsky
Klaus Manchen
Wolfgang Greese
Ulrich Thein
Karin Gregorek
Elsa Grube-Deister
Käthe Reichel
Ruth Glöß
Karin Schröder
Katharina Rothärmel
Peter Dommisch
Christa Gottschalk
Friedrich Richter
Hanna Rieger
Daten zu Barry Bermange:geboren: 1933
Vita: Barry Bermange, geboren 1933 in London, lebt dort als Theater-, Fernseh- und Hörspielautor. Nach dem Studium der Bildenden Künste und der Theaterwissenschaft in Essex spezialisierte er sich zunächst auf Malerei und Druckgrafik. 1964 schrieb er sein erstes abendfüllendes Bühnenstück "The Cloud". Seither ist er als freier Schriftsteller, Komponist, bildender Künstler und Regisseur eigener Werke für Film, Bühne, Hörfunk und Fernsehen tätig. Durch die frühe Verwendung von Originalton-Aufnahmen und elektronischer Musik im Zyklus "Four Inventions" ("Hörwerke 1-4" 1964/65) regte er seinerzeit eine neue Hörbild-Ästhetik an. Das mehrfach prämierte Werk gehört heute zu den Klassikern der Radiokunst. Sein Werk erhielt u. a. den Karl-Sczuka-Preis (1981, 1987 und 1999), die British Arts Council Unterstützung für sein Akustisches Installationsprojekt "Darkness Theatre" (1993) und den Prix Ars Acu­stica 1999 für "Mirage Kino".

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Erstsendung: 13.11.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 16
Titel: Orwell
Autor: Simone Schneider
produziert in: 1965
produziert von: NDR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Inhalt: "Eine mögliche Welt der neunziger Jahre. Die Menschen leben als Teil des modernen Großunternehmens 'Sender'. So auch Orwell, der 'Held' - ein durchschnittlicher Mitarbeiter. Mit einem Beitrag für das neue 'Zukunftsmagazin' darf er sich profilieren. Aber Orwell verstrickt sich in eine Liebesgeschichte - und hat 'Pech', die Tragik moderner Zeiten. Die junge Leila ist auf Erfolgskurs. Was Orwell ahnt, wird er erst glauben können, wenn ihm der unfehlbare Beweis vor Augen steht: Mobbing. Die Geliebte sorgt für das Ende seiner Karriere. Auf den Gängen, vor den Getränkeautomaten, in den Aufzügen findet Leben statt: Gespräche von Mensch zu Mensch, über Frauen, Fernsehen, Job - praktizierte Exerzitien des Zusammenseins in einer zersplitterten Gemeinschaft von Einzelexistenzen. Diese Welt setzt sich aus Welten zusammen, die jeder im Kopf trägt. Kein Universum, vielmehr fraktaler Kosmos. Figuren werden vorgeführt. Eingesponnen in eigene Wirklichkeiten leuchten sie wie ferne Sterne auf. 'Zeitzeugen', die verkaufen, was gefragt ist, schließlich Stalin, allmächtiger Programmchef, der, statt Erneuerung zu suchen, an der Ewigkeit (seines Unternehmens) arbeitet. 'Wie Ajax Amsterdam' dupliziert er Mitarbeiter, indem er Nachwuchs nach dem 'Persönlichkeitsprofil der Profis' skulpturiert, jeder, die Geliebte nicht ausgeschlossen, der 'Alias' eines anderen - diese Welt ist abgeschlossen, beschirmt von einem Himmel, in dem statt Sterne Satelliten kreisen. Eine mögliche Welt der neunziger Jahre" (Simone Schneider).
Sprecher:Eduard Marks (Alter Mann)
Elly Burgmer (Alte Frau)
Wolfgang Engels (Dave)
Margarete Carl (Julia)
Heidemarie Theobald (Aja)
Ernst Jacobi (Daniel)
Christiane Schröder (Ruth)
Irene Harprecht (Varda)
Matthias Fuchs (Ehud)
Daten zu Simone Schneider:geboren: 1962
Vita: Simone Schneider, geboren 1962 in Duisburg, lebt seit 1989 als freie Autorin in Berlin. Seit 1999 ist sie Dozentin für "Szenisches Schreiben" an der Universität der Künste, Berlin. Theaterstücke von ihr sind u.a. "Malaria" (1998), "Ägypter" (1999), "Springerin" (2000). Von ihr verfasste Hörspiele sind u.a. "Roter Stern" (BR 1992, ausgezeichnet mit dem "Lautsprecher"-Preis 1992 der Publikumsjury der Akademie der Künste, 1993 Bronze Medal beim "New York Festival of Radio Drama"), "Das Gebet der Stunde" (BR 1993), "Alex" (BR 1995) und "Sichtbar vom All" (NDR 1999).
Erstsendung: 30.01.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 16
Titel: Rückkehr in die Fremde?
Autor: Hans-Ulrich Wagner
produziert in: 2012
produziert von: SR; DLR; France Culture
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Julian Doepp
Komponist: Jakob Diehl
Inhalt: Remigranten und Rundfunk in Deutschland 1945-1955

Zur Ausstellung über Remigranten und Rundfunk, die vom 7. November bis 16. Dezember 2000 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München gezeigt wird, präsentiert der Bayerische Rundfunk eine akustische Spurensuche. Das reichhaltige Archivmaterial ermöglicht ein facettenreiches akustisches Panorama, das viele Stimmen noch einmal zu Gehör bringt, darunter die des jungen Markus Wolf über das Urteil von Nürnberg; zu hören sind auch die Stimmen von Alfred Kantorowicz auf dem Ersten Deutschen Schriftstellerkongress oder von Theodor W. Adorno über die deutsche Nachkriegsgesellschaft. "Rückkehr in die Fremde?" wird zu einer akustischen Zeitreise in einen bisher wenig behandelten Bereich der Nachkriegsgeschichte. Rückkehr oder Bleiben? Für viele Intellektuelle, die während der nationalsozialistischen Herrschaft Deutschland verlassen mussten, stellte sich diese Frage bei Kriegsende. Sollten sie, deren Biographien so jäh unter- und vielfach gebrochen wurden, einen Neuanfang wagen, einen erneuten Start an jenem Ort unternehmen, der der Ausgangspunkt ihres Exodus gewesen war? "Rückkehr in die Fremde", "Rückkehr unter Vorbehalt", "Besuch in der Heimat" wurden zu Vorzeichen, unter denen Künstler und Schriftsteller versuchten, sowohl im Osten als auch im Westen Deutschlands zu wirken, nicht zuletzt beim Rundfunk, dem wichtigsten publizistischen Medium nach 1945. Welche Rolle spielten die Remigranten beim Aufbau des Rundfunks? Bekannte Lebenswege wie der von Alfred Döblin, der 1953 enttäuscht nach Frankreich re-emigrierte, stehen neben heute weitgehend vergessenen Schicksalen. Beispielsweise dem von Ernst Schoen, einem der wichtigsten Rundfunktheoretiker der Weimarer Republik, der Walter Benjamin für das Medium gewann. In mehreren Streifzügen werden u.a. die Aufgaben der deutschsprachigen alliierten Kontrolloffiziere, die Kommentare der aus dem Exil zurückgekehrten Publizisten zu den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, die "große Kontroverse" um Thomas Mann, den Vertreter des sogenannten "anderen Deutschlands", sowie der deutsch-deutsche Ätherkrieg beleuchtet. Welche Rolle spielte der Rundfunk bei der Vermittlung der im Exil entstandenen Literatur? Auf welche Emigranten, die mittlerweile in Deutschland vergessen wa ren oder die sich nicht zur Rückkehr in das geteilte Land entschließen konnten, machten engagierte Redakteure aufmerksam? Welche Hörspielarbeiten von Emigranten waren zu hören?
Sprecher:Aurélie Youlia
Andrea Schieffer
Geno Lechner
David Bennent
Anne Bennent
Daten zu Hans-Ulrich Wagner:geboren: 1962
Vita: Hans-Ulrich Wagner, geboren 1962 in Erlangen, promovierte dort 1996 mit einer Arbeit über das Nachkriegshörspiel und arbeitet heute als Medienhistoriker in Hamburg. Er veröffentlichte mehrere Beiträge zur Hörspielgeschichte und schrieb Rundfunkessays.
Erstsendung: 06.11.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 16
Titel: Sauwaldprosa
Autor: Uwe Dick
produziert in: 1971
produziert von: ORF-NÖ
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Prosa
Regie: Michael Lentz
Inhalt: Im "Land der Panzerpratzenkrebse, "Hinter den sieben mal sieben Hügeln und "drei Fahrradstunden hinter den Messerbrechern des Töginger Waldschnacks Gustl, "drobm überm unterm Inn, da steht der Sauwald. Sauen gibt es dort keine mehr, die "gingen zurück, man schoß sie ab, bis auf ein paar überlebende Glücksschweine - die Sauen gingen ... und die Namen blieben. So klar Uwe Dicks Sauwald topographisch zu verorten ist - er liegt im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet hinter Passau am Inn - so unergründbar ist er als Ort der Sagen, Mythen und der Vergangenheit. Und wie die Säue als sprachliche Spuren im Namen des Ortes weiterleben, so ist auch der Wald vor allem eins: ein Raum der Sprache und des Klangs - Sauwaldprosa. Die Sauwaldprosa von Uwe Dick erschien erstmals 1976 und wurde in den folgenden Jahren in sechs weiteren Ausgaben als work in progress vom Autor ständig erweitert und ausgebaut. Das Wortwurzelwerk eines poetischen Rebellen wider alle Hierarchien - Dichtung des Zorns und Lachstaunen, Grobiansidiotikon und subtile Wortkunst - speist eine Waldkabbala, deren Magischer Surrealismus das Innviertel zum Inniversum potenziert. Uwe Dick steht für Sprache, nicht für Schreibe. Er glaubt an die Optimierung des Denkens durch Witz, sucht und erreicht - stets auf der Lauer nach dem Unvorhersehbaren - die Radikalisierung des Augenblicks, und denkt - bildmächtig von kindauf - in Stimmen. Insofern ist das Radio der ideale Raum für seine unverwechselbaren AudioVisionen. Dass die Sauwaldprosa so gut wie alle literarischen Genres - Roman, Essay, Krimi, Märchen, Reportage, Stachelrede, Poly-, Dia- und Monolog, Brief, Tag- und Nachtbuch, Epigramm pp. - vereinigt, ist eine Konsequenz der Maxime: "Vielfalt statt Einfalt, bitte! Wem das - im Hörspiel wie im Buche - "zu viel ist, dem gilt Uwe Dicks Zärtlichkeit: "Jeder ist seines Glückes Hufeisen am eigenen Kopf. Auch: "Die wenigsten kommen blöde zur Welt. Sie werdens dann nur. Aus Bequemlichkeit.
Sprecher:Martha Marbo (Suzanne Andler)
Ernst Stankowski (Michel Cayre)
Tatjana Schneider (Monique Combes)
Helmuth Janatsch (Rivière)
Erika Sandner (Marielouise)
Walther Reyer (Jean)
Erstsendung: 30.09.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 16
Titel: Schritte zu Andreas
Autor: Günter Eich
produziert in: 1939
produziert von: RRG
Regie: Wolfgang Woytt
Inhalt: "Andreas, ein Holzfäller, liegt sterbend allein in einer Hütte hoch im Gebirge. In seinen Fieberträumen ruft er den Namen eines Mädchens, Kathrin, die zwei Stunden weit von ihm entfernt im Tale wohnt. Mitten in der Nacht vom Sturme geweckt, ist es ihr zwischen Wachsein und Traum, als hörte sie eine rufende Stimme, und von unerklärlicher Angst befallen steht sie auf und läuft wie schlafwandelnd aufs Gebirge zu. Doch ih ihre Schritte, die Andreas mit seinen fiebrigen Sinnen zu vernehmen glaubt, mischen sich andere hinein: die Schritte des Todes, und während sie vergeblich  diesen schnelleren zuvorzukommen versucht, wachsen in Andreas' Ohr die Schritte des Todes lauter und beherrschender an, bis jene Kathrins ganz verklingen. Er weiß, welche zuerst bei ihm sein werden. Aber wenn er auch stirbt, so wird der Tod nicht siegen: Die Bäume nehmen den Sterbenden auf, in ihren steigenden Saft kehrt auch er aus der Gruft der Erde in das lebendige Licht zurück und bleibt in der Fülle des Daseins, die kein Ende hat." (Günter Eich zu seinem Hörspiel 1935, zitiert nach: Hans-Ulrich Wagner: Günter Eich und der Rundfunk. Essay und Dokumentation. Potsdam 1999. S. 144)
MusikerR. Müller (Gitarre)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.07.1975
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 16
Titel: Sturm auf Badajoz
Autor: Giles Cooper
produziert in: 1994
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Peter Michel Ladiges
Übersetzer: Ruth Hammelmann
Hanns A. Hammelmann
Inhalt: Im Frühjahr 1812 belagerte Wellington mit seinen englischen Truppen die Franzosen in Badajozs In einem geschickt aufgebauten Sturm wurde die Stadt genommen und - trotz Wellirgtons Versuch, Ordnung zu be wahren - geplünderte Durch einen Zufall kommen ein Franzose und ein Engländer in einem abgeschiedenen Stollen zusammen, befreunden sich in dieser Notsituation und versuchen gemeinsam, den Krieg Krieg sein zu lassen. Sie beobachten in einem Versteck die Plünderung der Stadt und die Entmenschlichung der Soldaten. Schließlich werden sie entdeckt. Der Engländer geht straffrei aus - unter der Bedingung, seinen neu gewonnenen Freund zu hängen.
Sprecher:Ute Radkohl (Fanni), Alexander Kurzwernhart (Jakob, ihr Sohn), Gerti Pall, Lotte Marquardt, Marianne Kopatz (Stimmen des Dorfes), Susanne Weckerle (Stimme des Intellekts)
Erstsendung: 08.04.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 16
Titel: Ulrike Maria Stuart
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Ein Königinnendrama: Der Konkurrenzkampf zweier Frauen, der zwei Geschichten und zwei geschichtliche Zeiten miteinander verbindet und verwebt. In ihrem jüngsten Stück verschränkt Elfriede Jelinek Schillers Heroinen Maria Stuart und Königin Elisabeth eng mit der jüngeren deutschen Geschichte. Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin ringen erbittert miteinander um eine Generallinie. Dieser Auseinandersetzung steht ein ausufernder Streit der Schottin Maria Stuart mit der rigiden englischen Königin gegenüber. Ulrike Meinhof/Maria Stuart und Gudrun Ensslin/Elisabeth I. fechten Zweikämpfe aus, in denen nicht länger Figuren, sondern Produkte von Ideologien aufeinanderprallen. Es geht um das Innerste und um das Äußerste der Wahrheit, um den politischen Glauben - und um weibliche Macht. Während die Königinnen diese mittels Geburt besitzen, benötigen die RAFlerinnen Gewalt, um sie zu erringen. Sie maßen sich an, nicht bloß an der eigenen Geschichte schreiben zu wollen - im Glauben freilich, das Volk verpflichte sie hierzu. Der Wahn, der aus der Selbstüberschätzung als antibürgerliches, revolutionäres Subjekt resultiert, macht sie blind für die Bedürfnisse der anderen, aber auch für die eigenen. Auf erschreckende Weise - zuweilen aber auch komisch bis ins Groteske - kämpfen die Rivalinnen um die Macht und um den Geliebten Baader/Leicester.

Mit 'Ulrike Maria Stuart' setzt Elfriede Jelinek ihr System der Montage widerstrebender Textmaterialien fort. Sie schafft aus der gebundenen Sprache Schillers, zeitgeschichtlichen Anspielungen und Zitaten aus dem Deutschen Herbst ein sprachlich dichtes Geflecht, in dem sich Erotik und Politik durchdringen. In einem Spiel des permanenten Verbergens und Herzeigens stellen sich Projektionsflächen der Figuren her, die eigene Befindlichkeiten ebenso einschließen wie das Mythische und dessen Dekonstruktion.

Nach dem Schafott scheint der Kampf für die Revolution erloschen. Was schläft seitdem in unserer Gesellschaft? Schläft es wirklich? Das Unerlöste ist und bleibt unsere eigentliche Geschichte.



Der Hörspielregisseur Leonhard Koppelmann über 'Ulrike Maria Stuart': "Elfriede Jelinek hat eine Bombe aus Worten gebastelt: In einem schillernden Gefäß aus Jamben und Trochäen hat sie Ulrike Meinhof und Maria Stuart zusammengerührt. Sie hat die Bauanleitung des Deutschen Herbstes hervorgekramt und ein hochexplosives Gemisch aus Geschichte und Ideologie destilliert. Der Zeitgeist ist ihre Lunte. Zuletzt hat sie uns ein Päckchen Streichhölzer in die Hand gedrückt - und wir konnten nicht widerstehen."



Elfriede Jelinek lässt ihre Figuren Ulrike Meinhof/Maria Stuart und Gudrun Ensslin/Königin Elisabeth I., wie sie es beschreibt, "mit sich selber den Boden aufwischen, auf dem sie nicht stehen können, denn sogar der ist ja schief, sie krallen sich an, fallen aber doch immer wieder runter und werden im Lauf der Handlung nicht reiner, sondern dreckiger. Die Figuren können mit allem, was sie haben, aufeinander losgehen, vor allem mit sich selbst."
Sprecher:Bruno Ganz
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 13.04.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 16
Titel: Verständigungsschwierigkeiten
Autor: Christian Geissler
produziert in: 2010
produziert von: DLR; MDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Hermann Naber
Komponist: Andreas Bick
Inhalt: Ihre Sprache ist entschieden, sie reden auch von verschiedenen Dingen. Die einen sprechen von der Notwendigkeit der Revolution, die anderen von ihrem vergleichsweise hohen Lebensstandard, gemessen an ihren Kollegen in sozialistischen Ländern. Die einen provozieren die Institutionen und deren Organe, um - wie sie sagen - deren latent autoritäre Strukturen aufzudecken, die anderen wollen vor allem ihren Arbeitsplatz erhalten wissen. Die Studenten und die Arbeiter leiden an Verständigungsschwierigkeiten. Christian Geissler zeigt am Beispiel eines Arbeiters und eines Studenten, welcher Art die Verständigungsschwierigkeiten sind, auf welchen Vorurteilen sie beruhen und wie sie überwunden werden könnten. Die Hauptrollen in diesem Stück werden der Autor und ein Regisseur übernehmen. Während der Produktion fanden Diskussionen statt zwischen den Betroffenen, Studenten und jungen Arbeitern, in denen die Authentizität der Szenen überprüft werden sollte.
Sprecher:Ulrike Krumbiegel (Lillie)
Maria Hartmann (Lou)
Matthias Brenner (Bürgermeister)
Klaus Manchen (Polizist)
Axel Wandtke (Drogist)
Margit Bendokat (Brit)
Daten zu Christian Geissler:geboren: 25.12.1928
gestorben: 26.08.2008
Vita: Christian Geissler, (1928-2008) freier Schriftsteller und Mitarbeiter von Rundfunk- und Fernsehanstalten. Zahlreiche Dokumentarfilme, Romane und Gedichtbände, stets geprägt von politischem Engagement. Eines seiner Hörspiele, "Unser Boot nach Bir Ould Brini" (1993), wurde sowohl Hörspiel des Jahres als auch mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.05.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,7658 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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