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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 13
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Titel: Am Hoffnungsberg
Autor: Doris Gercke
produziert in: 1997
produziert von: SFB
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: Da wo wir wohnen, wird in den Supermärkten Bier und beim Bauen Beton bevorzugt. Die bevorzugten Gefühle sind Vereinsamung, Fremdheit und Ausweglosigkeit, diagnostiziert Bella Block das soziale Milieu, in dem ihr nächster Fall spielt. Einst ungeliebte Mitarbeiterin der Polizei, dann renommierte Privatdetektivin, vertieft sie sich nun - nach einer Erbschaft - in kunsthistorische Studien und nimmt nur noch selten Aufträge an. Doch als die Polizistin Eva Bentrupp sie bittet, den Selbstmorden am Hoffnungsberg nachzugehen und ihr die Fotos von den toten Mädchen vorlegt, macht sie eine Ausnahme. Sie zieht in die anonyme Betonburg, wird Verkäuferin in einem Supermarkt und schließt Freundschaft mit Kollegin Rosi. Allmählich werden die Spuren deutlicher. Doch was geschieht mit den jungen Mädchen in der Wohnung gegenüber? Und wenn es tatsächlich um Kinderprostitution geht, warum stocken die polizeilichen Ermittlungen? Die Hamburger Romanautorin Doris Gercke schrieb mit dem Kriminalstück "Am Hoffnungsberg" ihr erstes Hörspiel.
Sprecher:Regina Lemnitz (Detective Crawford)
Hermann Lause (Detective Mike Roselli)
Jürgen Thormann (Captain Rodriguez)
Wolfgang Condrus (Detective McNeil)
Ursula Karusseit (Rose)
Christine Oesterlein (Mrs. Spagna)
Katja Teichmann (Connie)
Christian Gaul (Mat)
Guntram Brattia (Chaz)
Matthias Günther (Vincent)
Helmut Ahner (Mr. Herzog, Vermieter)
Viktor Neumann (Mr. Edwards/Gerichtsmediziner)
Barbara Philipp (Annie Caputo)
Asad Schwarz (Gangster)
Daten zu Doris Gercke:geboren: 07.02.1937
Vita: Doris Gercke, geboren 1937 in Greifswald, begann ihre literarische Karriere 1988. Ihre Romane um die Privatdetektivin Bella Block machten sie in kurzer Zeit zur bekanntesten deutschen Krimiautorin. Für den NDR schrieb sie verschiedene Hörspiele.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.05.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 13
Titel: Der dünne Mann
Autor: Dashiell Hammett
produziert in: 1990
produziert von: BR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: Der Erfinder Clyde Wynant, der "Dünne Mann", ist verschwunden, und die Leiche seiner Sekretärin und Geliebten wird, von Kugeln durchlöchert, ermordet aufgefunden. Stehen diese Geschehnisse in einem Zusammenhang? Wer ist der Mörder? Wynants Tochter Dorothy, die demonstrativ mit einem Revolver herumläuft? - Oder Wynants Frau, die die Tote gehaßt hatte? - Wynants Rechtsanwalt, Macaulay, erhält einen Brief von Wynant, und der beauftragt den Detektiv Nick Charles, einen klugen, witzigen und gelegentlich zynischen Mann, der sich durch das Verwirrspiel mit sicherem Gespür bewegt. "Der dünne Mann" wurde 1934 erstveröffentlicht und im gleichen Jahr mit William Powell und Myrna Loy verfilmt. Erst 1952 erschien die erste deutsche Ausgabe.

Mit Nora Charles schuf Hammett eine Ausnahmefigur innerhalb der Gattung. Sind die Assistentinnen von Mike Hammer oder Perry Mason ein attraktives, naives Anhängsel der Detektive, so ist Nora eine finanziell unabhängige, geistreiche, eigenwillige Partnerin. Sie hat teil an Nicks Überlegungen, der Gefahr, den Trinkgelagen - und dem Kater.
Sprecher:Rolf Illig (Dietmar Schneider)
Elisabeth Endriss (Gerlinde Schneider)
Joachim Höppner (Rolf Tapp)
Veronika von Quast (Wilhelmine Tapp)
Mario Andersen (Berti Uhland)
Daten zu Dashiell Hammett:vollständiger Name: Samuel Dashiell Hammett
geboren: 27.05.1894
gestorben: 10.01.1961
Vita: Samuel Dashiell Hammett (* 27. Mai 1894 in Maryland; † 10. Januar 1961 in New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Peter Collinson. Hammett gilt noch vor Raymond Chandler als der Begründer des amerikanischen Kriminalromans (hardboiled novel).

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Erstsendung: 07.12.1997
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 13
Titel: Der Junge, der Geschichten auf Flugzeuge schrieb
Berger und Levin (Folge 3)
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.1992
Autor: Adolf Schröder
produziert in: 1986
produziert von: NDR
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Bergers Freundin Rosa Grönwald hat ein Päckchen Sicherheitsnadeln im Kaufhaus erstanden. Darauf steht in Kinderschrift: "Ich heiße Erwin, ich wohne in Wermelshausen. Ich liebe Euch alle. Ich bin in Not". Berger, Ex-Kommissar und Ex-Alkoholiker, fährt nach Wermelshausen, um den Jungen zu suchen. Erwin ist ein zwölfjähriger, scheinbar verrückter Junge, den die Eltern zu Hause gefangen halten. Berger bringt Erwin, der nur in gleichnishaften Geschichten redet, zu seinem Freund Levin, dem Psychotherapeuten. Aufgedeckt wird nicht allein ein sexuelles Verbrechen. Aufgedeckt werden Kindheitsgeschichten unterschiedlicher Generationen, die sich zu einem Mosaik zusammenfügen. Schmerzhafte Erinnerungen werden gemeinsam bewußt.
Sprecher:Benjamin Völz (Ferdinand)
Rolf Zacher (Franz)
Lisa Kreuzer (Elvira)
Klaus Schwarzkopf (Borge)
Gernot Kleinekemper (Mann)
Traudl Sperber (Mädchen)
Joachim Richert (Polizist)
Wolfgang Hartmann (Polizist)
Reent Reins (Happy)
Hans Barein (Stimme im Planetarium)
Wanja Mues (Junge)
Daten zu Adolf Schröder:geboren: 24.08.1938
gestorben: 08.05.2008
Vita: Adolf Schröder (1938-2008), lebte in Hamburg und schrieb zahlreiche Hörspiele. Sein letztes Hörspiel war: "Mutter Hamburg". Adolf Schröder starb am 8. Mai 2008.

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Erstsendung: 17.04.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 13
Titel: Dornröschen
Autor: Roderich Feldes
produziert in: 1983
produziert von: BR; NDR
Laufzeit: 184 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Daß Kinder unter schulischem Konkurrenzdruck heute mehr denn je dazu angestiftet werden, das Spiel der elterlichen Perfektions-Wünsche zu spielen, macht aus schlichten Talenten oft sehr absturzgefährdete "Überflieger", denen bittere Enttäuschungen bevorstehen. Das aktuelle Thema "Wunderkind" ist aber nicht neu. Es ist schon in Märchen und Mythen überliefert, die von der Zeus-Tochter Thalia bis zu den guten Wünschen der zwölf Feen bei der Geburt von Dornröschen reichen, dessen Verwünschung durch die dreizehnte Fee die bekannten Folgen hatte. - Kein Märchenprinz freilich kann die im Gestrüpp ihrer Spekulationsschulden festhängende Betriebswirtschafts-Studentin Thalia in der zeitgenössischen Dornröschen-Geschichte von Roderich Feldes erlösen.
Sprecher:Gert Westphal (Erzähler)
Christian Quadflieg (Graf Helmut Holk von Holkenäs)
Gisela Zoch (Gräfin Christine Holk)
Christian Wolff (Baron Arne von Arnewiek)
Erika Weber (Asta, Komtesse von Holkenäs)
Marianne Kehlau (Julie von Dobschütz)
Peter Lühr (Pastor Petersen)
Carmen Anhorn (Elisabeth Petersen)
Hans-Günther Martens (Seminardirektor Schwarzkoppen)
Ulrich Beiger (Baron Pentz)
Annemarie Schradiek (Prinzessin Maria Eleonore von Dänemark)
Andrea Jonasson (Ebba von Rosenberg)
Gisela Höter (Witwe Hansen)
Leonie Thelen (Brigitte Hansen)
Klaus Martin Heim (Kapitän Brödstedt)
Michael Hoffmann (Diener Philipp)
Leo Bardischewski (Kammerdiener der Prinzessin)
Jens Müller-Rastede (Kellner bei Vincent)
Daten zu Roderich Feldes:geboren: 21.12.1946
gestorben: 10.05.1996
Vita: Roderich Feldes (* 21. Dezember 1946 in Offdilln; † 10. Mai 1996 in Eiershausen) war ein deutscher Schriftsteller und PEN-Mitglied.

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Erstsendung: 21.09.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 13
Titel: Eine Jugend in Deutschland
Autor: Ernst Toller
produziert in: 1978
produziert von: BR; RB; SWF
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Inhalt: 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller.

1893 geboren in einem behüteten jüdischen Elternhaus erlebt er in Frankreich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Literatur-, Philosophie- und Jurastudent. Sofort reist der Patriot Toller nach Deutschland, meldet sich freiwillig als Soldat und wird Unteroffizier. An der Front lernt er den Krieg aus nächster Nähe kennen. Der Enthusiasmus für den Kampf für das Vaterland schwindet schnell. Von den Grausamkeiten des Krieges und dem Massensterben an der Front erschüttert, erkrankt er schwer und wird kriegsuntauglich. Toller setzt in München sein Studium fort und trifft dort, u.a. Thomas Mann, Frank Wedekind und Rainer Maria Rilke. In Heidelberg lernt er Max Weber kennen und ist Mitbegründer des Kulturpolitischen Bunds der Jugend in Deutschland, der "für eine friedliche Lösung der Widersprüche des Völkerlebens" und "Abschaffung der Armut" kämpfen will. Die Reaktion auf die Gründung folgt auf dem Fuß: alle männlichen Mitglieder des Kampfbundes werden als kriegstauglich in die Kasernen geschickt. Toller aber liegt im Krankenhaus und ist deswegen für die Militärbehörden nicht greifbar. Er kann rechtzeitig fliehen und kämpft, durch seinen Einsatz an der Front zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, in München an der Seite Kurt Eisners gegen die Verantwortlichen des Kriegs. Nach seiner Teilnahme an Kundgebungen wird er verhaftet und nutzt die Zeit im Militärgefängnis, die Schriften von Marx, Engels und Rosa Luxemburg zu studieren. Vom Ausbruch der Revolution Anfang November 1918 erfährt er im Krankenbett. Die Arbeiter in den Fabriken, die Kriegsgeschädigten, Studenten, Bürger, ziehen in die Kasernen der Städte, wo sich die kaiserlichen Militärmächte den rebellierenden Massen ergeben. Der Arbeiter- und Soldatenrat wählt Kurt Eisner zum ersten Ministerpräsidenten des neu ausgerufenen Freistaates Bayern.

Kurt Eisner wird am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordet. Der Zentralrat der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übernimmt die Regierungsgewalt. Am 7. April 1919 wird die erste Münchner Räterepublik ausgerufen. Sie ist der Versuch, aus dem aus dem Königreich Bayern entstandenen Freistaat einen sozialistischen Staat in Form einer Rätedemokratie zu schaffen. Toller wird der Vorsitzende ihres Zentralrates. Nach nur sechs Tagen wird der von der USPD geführte Zentralrat von den Kommunisten abgesetzt und die zweite Münchner Räterepublik ausgerufen. Auch an dieser zweiten Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der "Roten Armee" an vorderster Front in der Umgebung von Dachau.

Doch auch die zweite Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus; am 2. Mai durch die weißen Truppen mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, nur Toller kann sich verbergen. Er wird polizeilich gesucht, Unterschlupf ist nur schwer auffindbar, und alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.

Auch an der zweiten Münchner Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der Roten Armee an vorderster Front in der Umgebung von Dachau. Doch auch diese Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus, sie wird durch Freikorps und Reichswehren mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, Toller versteckt sich. Er wird polizeilich gesucht. Alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.
Sprecher:Rolf Zacher (Erzähler)
Horst Sachtleben (1. Polizist)
Gernot Duda (2. Polizist)
Lambert Hamel (Spitzel)
Hans Quest (Richter)
Wolfgang Büttner (1. Einwohner)
Helmut Stange (2. Einwohner)
Ernst Jacobi (Kaufmann Fonk)
Ilse Neubauer (Frau Fonk)
Wolfried Lier (Faßbinder Hamacher)
Daten zu Ernst Toller:geboren: 01.12.1893
gestorben: 22.05.1939
Vita: Ernst Toller (geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin, Provinz Posen; gestorben am 22. Mai 1939 in New York City, New York) war ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Politiker und linkssozialistischer Revolutionär.

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Erstsendung: 05.10.2008
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 13
Titel: Hasentöter
Autor: Klaus Hoggenmüller
produziert in: 1963
produziert von: SDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Inhalt: Outcasts, Desperados sind sie allesamt: Zeno und Pirol, die beiden Jungs, die in Bauwagen vor der Stadt hausen. Der eine landete mal in der Klapse, weil seine Frau mit dem besten Kumpel durchbrannte, der andere verlor seine Freundin bei einem Motorradunfall. Seitdem denkt er über die Möglichkeit nach, sich vor einen Zug zu werfen. Dann ist da Mickler, der arbeitslose Alkoholiker aus der Hochhaussiedlung. Er säuft sich den ganzen Tag die Hucke zu und mißbraucht gelegentlich seine Tochter Tati. Die wiederum hängt an der Nadel, um das Trauma der Vergewaltigung zu vergessen. Und Thea, Micklers Frau, versucht, sich aus der stickigen Enge ihres Daseins hinaufzuvögeln. Perspektiven hat niemand von ihnen. Als Tati sich eines Tages den beiden Jungs im Bauwagen hinzugesellt, kommt Bewegung in ihrer aller Leben. Neue Pläne, Hoffnungen, Träume und Liebessehnsüchte ... Der Autor findet für die Verzweifung, den Schmerz, aber auch das Glücksbegehren dieser an den Rand Gedrängten eine eindringliche Sprache zwischen zarter Poesie und ordinärem Straßenjargon.
Sprecher:Karl Renar (Albert)
Bruno Dallanski (Ernst)
Ina Peters (Die Unbekannte)
Ida Krottendorf (Irene)
Rudolf Rhomberg (Emil)
Lukas Ammann (Silberling)
Ernst Otto Fuhrmann (Nicolo)
Mila Kopp (Die Hausmeisterin)
Karl Bockx (Theodor)
Herbert Dubrow (Ein Polizist)
Gabriele Reismüller (Lucille)
Daten zu Klaus Hoggenmüller:Vita: Geboren 1954, aufgewachsen in Waldshut, dort Abitur, Studium (Deutsch, Geschichte), erstes Staatsexamen 1979, zweites Staatsexamen 1981. Seit 1981 im Schuldienst des Landes Baden-Württemberg, hier schulische Theaterarbeit: Leitung von Theaterarbeitsgemeinschaften, Schultheaterprojekte, Organisation und Durchführung von musischen Veranstaltungen; zahlreiche Einladungen zu den Freiburger Theatertagen, zu den Schultheatertagen Baden-Württemberg, zum Theatertreffen der Jugend in Berlin. 1995-2002 Lehrbeauftragter für das Fach Deutsch und Theaterpädagogik am Seminar (RS) in Freiburg Seit Sommersemester 2001 teilabgeordnet für das Fach Deutsch (Europalehramt) an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Seit Sommersemester 2002 mit vollem Deputat an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, Institur für deutsche Sprache und Literatur. Seit Mitte der 80er Jahre schriftstellerische Tätigkeit. Verheiratet, zwei erwachsene Kinder.
Hompepage o.ä.: https://home.ph-freiburg.de/hoggenmuellerfr/
Erstsendung: 06.07.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 13
Titel: IN A MIST
Autor: Michaela Melián
produziert in: 1931
produziert von: MIRAG
Regie: Michaela Melián
Inhalt: Ausgangspunkt für das Audioprojekt IN A MIST ist das Theaterstück Fritz Bauer, das 1928/1929 in Moskau von einer Gruppe von revolutionären Künstlern (Natalia Saz, W.A. Selichowa, Georgi Golts und Dr. Bernhard Reich) geschrieben und inszeniert wurde. Dem Stück war als Bühnenanweisung vorangestellt: "Die Handlung spielt in Bayern zu unserer Zeit." Nach der Uraufführung 1929 hatte das Moskauer Theater für Kinder das Theaterstück drei Jahre lang auf seinem Spielplan, in dieser Zeit wurde es 311 Mal innerhalb der Sowjetunion aufgeführt, seither nicht mehr. Fritz Bauer ist laut Natalia Saz das erste Stück des Moskauer Theaters für Kinder, das auf die internationale Erziehung von Kindern im "mittleren und fortgeschrittenen Pionieralter" ausgerichtet war. Aus der sowjetischen Perspektive soll der Klassenkampf in Deutschland gezeigt werden, die schweren Bedingungen, unter denen die Arbeiterfamilien leben: Der kommunistische Arbeiter Karl Bauer ist wegen der Planung eines Streiks gezwungen, in die Illegalität zu gehen, da ihn die Polizei sucht. Seine Familie bleibt ohne Existenzgrundlage zurück. Mit allen Mitteln versucht die Gendarmerie von seinem Sohn Fritz Bauer das Versteck seines Vaters zu erfahren. Viele im Stück angesprochenen Themen sind auch heute virulent, etwa prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder ungerechte Bildungschancen. IN A MIST entsteht vor diesem Hintergrund als eine Musik- und Sprachcollage unter Verwendung von aktuellen Tonquellen verschiedenster Provenienz, Musik, Geräusch, Klang und Sprache, die formal anknüpfen soll an die akustischen utopischen Modelle (Musik für die Zukunft), wie sie in den 1920er Jahren in Russland entwickelt wurden. Gleichzeitig beinhaltet der Titel IN A MIST auch eine westliche Referenz - an eine Swingkomposition von Bix Beiderbecke, die Ende der 1920er Jahre entstand.
Daten zu Michaela Melián:geboren: 15.06.1956
Vita: Michaela Melián, geboren 1956 in München, lebt in Oberbayern. Sie ist bildende Künstlerin und Musikerin. Sie studierte Kunst und Musik in München und London. Melián ist Mitglied der Band "FSK". Auf der "intermedium 2" (2002) war sie mit dem Projekt "Konvent vertreten (mit David Moufang und Thomas Meinecke). Eine Ausstellung der Werke Meliáns war zuletzt in den Kunstwerke Berlin, der Kunsthalle Baden-Baden, in der Werkleitz Biennale Halle, im Kunstverein München, in der Villa Arson Nizza und in der Galerie im Taxispalais Innsbruck zu sehen. Ihre jüngsten Publikationen sind der Katalog zum gleichnamigen Projekt "Triangel" und die CD/Doppel-LP "Baden-Baden".
Hompepage o.ä.: http://michaelamelian.net/Michaela_Melian/Michaela_Melian.html

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Treffer 8 von insgesamt 13
Titel: Jacobs Zimmer
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Eine Schriftstellerin um die Vierzig im Prozess, ihren scharfen Blick auf die Welt, deren Politik und innere Mechanik in erfahrungsnaher Literatur darzustellen. Eine untergehende Gesellschaftsform im England der (Vor-)Kriegszeit und ein junger Mann, der im Ersten Weltkrieg stirbt, noch bevor er seine Persönlichkeit voll entfalten konnte. Virginia Woolf, ihr Gegenstand und der Wunsch nach einem neuen, unmittelbaren Ausdruck: Das sind die äußeren Koordinaten des Romans Jacobs Zimmer, der 1922 erschien und ein wenig bekanntes Meisterwerk der Moderne ist. Aus der inneren Logik des Romans entsteht eine faszinierende literarische Erfahrung, eine multisensorische Folge von atmosphärischen Ausschnitten, kurzen Einblicken, vielstimmigen Einschätzungen, die lose chronologisch aneinandergereiht sind. Wir begegnen Jacob als Kleinkind am Strand, erhaschen Eindrücke aus seiner Schulzeit, seinem Studentenleben in Cambridge, sehen ihn durchs nächtliche London zu einer Geliebten gehen oder nachGriechenland reisen. Das Unerhörte daran: Jacob selbst spricht nie und genau das war Virginia Woolfs Schlag gegen die viktorianische Erzählkonvention, in der sie sozialisiert wurde, und deren autoritäre Vorgaben sie zeitlebens angriff. Ihre gelungene Romanerfindung arbeitet erstmals mit einer Art fotografischer Schnitttechnik und zeigt, dass Jacob durchaus da ist: heraufbeschworen, nicht aus der Aufzählung von charakterbestimmenden Fakten und gedrechselten Sätzen eines allwissenden Erzählers, sondern auf geisterhafte Weise in Facetten gespiegelt: in den Blicken, Gedanken- und Gesprächsfetzen seiner Umgebung. Es ist, als blättere man mit angehaltenem Atem durch das Fotoalbum eines Fremden.



So stehen wir heutzutage im Leben, meinte Woolf, so erfahren wir die Welt: Wir gleiten durch eine Abfolge von symbolischen Räumen, durch sprechende Atmosphären, angerissene Szenen und Gesprächsfetzen, und wenn wir sie lesen lernen, verstehen wir vielleicht ein bisschen besser, wer wir sind. Virginia Woolf ist bekannt für ihre schonungslose Selbstkritik, doch mit Jacobs Zimmer, das die Reihe ihrer berühmten Romanexperimente einleitete, war sie durchaus zufrieden: "Ich habe keinen Zweifel mehr, dass ich (mit 40!) herausgefunden habe, wie ich die Dinge in meiner eigenen Stimme ausdrücken kann, notierte sie beim Erscheinen des Romans in ihr Tagebuch.
Sprecher:
offen
Hans Quest (Marcel Latour)
Hans Hinrich (Pierre Andrieux)
Michael Thomas (Albert Gachet)
Paul Walter Jacob (Paul Bonnard)
Jaromir Borek (Jean)
Lothar Ostermann (Léon Roussel)
Marianne Rogée (France Dupont)
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

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Treffer 9 von insgesamt 13
Titel: Jerschalaim Jerusalem
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 1993
produziert von: ORF
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Inhalt: Ein dreiteiliges Hörspiel.

1. Teil: Das Verhör
2. Teil: Die Kreuzigung
3. Teil: Wie der Prokurator Judas aus Kirjath zu retten versuchte

Michail Bulgakows Roman "Der Meister und Margarita", 1940 entstanden und 1966 / 67 zum erstenmal erschienen, enthält - als Roman im Roman - eine selbständige Erzählung, die sogenannten Pilatus-Kapitel. Sie liegen diesem Hörspiel zugrunde.

Ihre zentrale Figur ist Pontius Pilatus, der römische Prokurator in Jerusalem. Längst ist der greise und kranke Statthalter Roms nicht mehr auf dem Höhepunkt seiner Macht. Er fürchtet sich vor den Unterdrückten und ihren Führern. Die Angst diktiert ihm die Staatsgeschäfte, die Angst vor einem möglichen Aufruhr der brodelnden Masse, die Angst aber auch vor ketzerischen Ideen, wie sie z.B. der "Wanderphilosoph" Jesus äußert: "... daß von jeder Staatsmacht den Menschen Gewalt geschehe und daß eine Zeit kommen werde, in der kein Kaiser noch sonst jemand Macht hat. Der Mensch wird eingehen in das Reich der Wahrheit und Gerechtigkeit, wo es keiner Macht mehr bedarf."
Sprecher:Mercedes Echerer (Marchesa von Montesanto)
Franz Csencsits (Baron Vesproni)
Erwin Steinhauer (Tino Roselli)
Ulli Maier (Violetta)
Rudolf Buczolich (Pandopulo)
Robert Meyer (Cipollini)
Rudolf Schippel (Benito)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

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Erstsendung: 27.03.1991
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 13
Titel: Siesta
Autor: Jiri Polak
produziert in: 1961
produziert von: RIAS
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Karlheinz Liefers
Inhalt: Ein kleines Hotel an der Cote d'Azur wird zum Sammelpunkt für die Heimatlosen unserer Tage: auf kurze Zeit - die Zeit einer Siesta - scheinen sich die Schicksale der hier Gestrandeten zu verknoten, als der tschechische Maler Stanislav die Szene betritt. Stanislav, Emigrant aus politischen Gründen, der seitdem nirgends mehr richtig zur Ruhe kam, wollte eigentlich nur eine Nacht bleiben. Doch dann wird eine Woche daraus und danach ist nichts mehr wie es vorher war: Francine ist verschwunden und am Ende verschwindet er selbst.
Sprecher:Ernst Schröder (Der Schriftsteller)
Klaus Miedel (Der Doppelgänger)
Hans Dieter Zeidler (Der Zollbeamte)
Horst Bollmann (Ein Mann)
Karl Hellmer (Der Gendarm)
Herbert Grünbaum (Signor Bernardo)
Stanislaw Ledinek (Signor Beppo)
Klaus Krauleidies (Der Dieb)
Florentine Castell (Gina)
Daten zu Jiri Polak:vollständiger Name: Jiri Sik-Polak
geboren: 1948
gestorben: 2014
Vita: Jiri Polak, geboren 1948 in Prag, besuchte die Film- und Fernsehakademie und arbeitet seit 1972 als Hörfunk- und Fernsehautor. Sein Widerstand gegen das politische System führte zu Verfolgung und Berufsverbot, 1980 wurde er ausgebürgert. Er lebte in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.jiripolak.de
Erstsendung: 25.09.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 13
Titel: Surf Naked
Autor: Michael Esser
produziert in: 1972
produziert von: BR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: "Surf Naked": ein Passwort, ein Einstieg in die Computerwelt, ein Abenteuer, die Ursache eines 'Unfalls', der Versuch einer Journalistin, dessen Hintergründe zu recherchieren. "Surfen" bezeichnet zugleich auch den Sprach- und Sprechstil der Kids völlig unterschiedlicher sozialer Herkunft, die aus der fahrenden U-Bahn steigen, um ihre "Tags" mit einem Super-Edding auf die Waggons zu zeichnen.
Sprecher:Christiane Schröder
Henning Venske
Friedhelm Ptok
Wolfgang Condrus
Christoph Quest
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 11.10.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 13
Titel: Tödliche Freundschaft
Autor: Adolf Schröder
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Siegfried Matthus
Inhalt: Zwei junge Männer treffen sich in einer Situation wieder, in der ihr Wiedererkennen ein Problem wird. Ingmar Brunner, 24 Jahre alt, arbeitslos, kontaktarm, schwierig, überfällt eine Bank und schießt dabei einen älteren Mann an. Er flieht mit einem Taxi, das zufällig vor der Bank einen Fahrgast abgesetzt hatte. Und zufällig ist der Taxifahrer Jäcki, sein ehemaliger Klassenkamerad. Ingmar nimmt den zuckerkranken Jäcki als Geisel und droht, ihn zu erschießen. - Kommissar Borchert und sein Kollege Timm recherchieren im Umfald von Jäcki und Ingmar und formen sich Stück für Stück ein Bild der beiden so unterschiedlichen Charaktere. Aber die Zeit drängt. Jäcki braucht sein Insulin, und niemand weiß, wo die beiden stecken.
Sprecher:Rostand Lachaud: Klaus Piontek
Mathilde Lachaud: Annekatrin Bürger
Gustave Courbet: Günter Naumann
Castagnary: Ezard Haußmann
Clesinger: Horst Hiemer
Marcel Ordinaire: Peter Hladik
Jaques Prevert: Erich Brauer
Bankier Salant: Joachim Tomaschewsky
Oberst Merlin: Siegfried Weiß
Kommissar Caveau: Hannjo Hasse
Daten zu Adolf Schröder:geboren: 24.08.1938
gestorben: 08.05.2008
Vita: Adolf Schröder (1938-2008), lebte in Hamburg und schrieb zahlreiche Hörspiele. Sein letztes Hörspiel war: "Mutter Hamburg". Adolf Schröder starb am 8. Mai 2008.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 13
Titel: Waffen erlaubt
Autor: Anna Schöning
produziert in: 1979
produziert von: SRF
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Holger Rink
Inhalt: Eine Grundschule nach der Jahrtausendwende. Gewalt ist Alltag. Gewalt zu verhindern, ist längst nicht mehr ein Problem der Pädagogik, sondern nur noch eine Frage technischer Prävention. Das Leben der Lehrer und der Schüler wird von dem Personal privater Sicherheitsbüros geschützt so gut es eben geht. Die Schule, die von "Don" Bagschik geleitet wird, gilt als privilegiert. Privilegien sind in der verarmten, verödeten Welt Mitteleuropas die einzigen Maßstäbe und Motive für alles, was zu tun und zu lassen ist. Es ist ungewöhnlich und fast abwegig, Freundschaft zu schließen in der Weise, wie die Lehrerin Bela und die Sicherheitsagentin Mara ein zaghaftes Vertrauen zueinander entwickeln. Von Bela erfährt Mara, daß die Kontrolle besonders gefährlicher Handwaffen nach einer erkennbaren Methode unterlaufen wird. Bela beabsichtigt, ihren Verdacht dem Schulleiter zu melden. Danach ist Bela verschwunden. Nachfragen werden abgeblockt. Mara benutzt die Vorrechte ihres Dienstranges und die noch vorteilhafteren Vorrechte des Dienstranges ihres Freundes, um eigentümlichen Finanzflüssen auf die Spur zu kommen, die offenbar mit freiwerdenden Klassenplätzen korrespondieren. Mara stellt fest, was Bela vermutete: Gekillte Kids bringen Knete. Mara stellt den Schulleiter zur Rede, sitzt in der Falle, wird von ihrem Freund Billy Bingo rausgehauen, macht Meldung. Daraufhin wird ein bißchen umorganisiert, die Korrupten setzen ihre Saugnäpfe woanders an. Mara sucht sich einen anderen Job. Bela bleibt verschwunden. Ihre Spur verliert sich in der Alten Zentralmarkthalle. Und das bedeutet: Es wird nichts von ihr jemals zu erfahren sein.
Sprecher:Hans-Günther Müller
Klaus Degenhardt
Michael Schacht
Erstsendung: 21.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,7248 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550382491
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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