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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 11
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Titel: Avec un double V
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2003
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Marguerite Gateau
Inhalt: Anfang der 1960er Jahre: Sie unterrichtet Deutsch an einem Pariser Gymnasium, verbirgt aber ihre Herkunft, vor der Last der Geschichte, der deutschen und ihrer eigenen, ist sie nach Frankreich "geflüchtet". Da bekommt sie eine neue Schülerin, eine Französin, deren Name aber mit dem im Französischen seltenen Buchstaben W beginnt - das ruft in der Lehrerin Erinnerungen an den Krieg wach. Klug, treffend und präzise skizziert Cécile Wajsbrot in ihrem deutsch-französischen Spiel der inneren Stimmen, wie auf Dauer niemand der eigenen Geschichte entfliehen kann, wie die Sprache, auch eine fremde, eine rettende Insel sein und wie mit der Zeit Annäherung möglich werden kann.
Sprecher:Robert Weber
Rigoletti Punkt M
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 11
Titel: Das Gemeindekind
Autor: Marie von Ebner-Eschenbach
produziert in: 1994
produziert von: RB
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: Die Bedingungen könnten schlechter nicht sein. Der Vater wegen Mordes gehenkt, die Mutter zu zehn Jahren Haft ins Zuchthaus gestoßen. Die beiden Kinder, Milada und Pavel, bleiben, mit diesem Makel behaftet, alleine und auf sich gestellt. Doch während die hübsche Milada durch eine glückliche Fügung auf Kosten der Gutsherrin in einer Klosterschule erzogen wird, verwildert der störrische Pavel zusehends. Die Gemeindebewohner des kleinen mährischen Dorfes lassen ihn seine Herkunft spüren. Pavel wird zum Musterbeispiel eines schwer erziehbaren Jungen. Nach einer Begegnung mit seiner unschuldig-frommen Schwester beginnt sich Pavel jedoch allmählich aus seinem Dilemma zu befreien. Er beginnt aus eigenem Antrieb zu lernen, bezwingt seinen Menschenhass und wird, trotz aller Steine, die man ihm weiterhin in den Weg zu legen versucht, ein rechtschaffener Mann.

Mit ihrem 1887 erschienenen und bereits damals höchst erfolgreichen Roman "Das Gemeindekind" wendet sich Marie von Ebner-Eschenbach erstaunlich früh und erstaunlich vehement gegen die - nicht nur zu ihrer Zeit - vorherrschende deterministische Vererbungstheorie. Menschen, so lautet ihr Credo, sind nicht allein Sklaven ihrer Herkunft und Opfer der Umstände. Sie können sich, bei entsprechendem Willen, aus ihren Fesseln befreien.
Sprecher:Friedhelm Ptok
Christian Redl
MusikerGeorg Graf (Saxophon; Klarinette) Otto Lechner (Akkordeon; Gitarrette) Anton Burger (Violine) Karl Ritter (Gitarre) Alexander Wladigeroff (Trompete; Flügelhorn)
Daten zu Marie von Ebner-Eschenbach:geboren: 13.09.1830
gestorben: 12.03.1916
Vita: Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (* 13. September 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren; † 12. März 1916 in Wien) war eine österreichische Schriftstellerin und gilt mit ihren psychologischen Erzählungen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.12.2008
Datenquelle(n): dra
ORF
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 11
Titel: Das Glashaus
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Komponist: 48nord
Inhalt: Meinhard Josef heißt der eine, Josef Meinhard der andere. Geboren wurden sie an einem 2. Juli zur Mittagszeit, der eine exakt vier Minuten und 20 Sekunden nach dem anderen. Meinhard Josef und Josef Meinhard sind Zwillinge. Aber was für welche! Nach drei Wochen in der Volksschule können sie lesen, sie maturieren mit 15, mit 16 fangen sie an, Biologie und Biochemie zu studieren. Von ihren geschiedenen Eltern wünschen sie sich, um ihren wissenschaftlichen Neigungen besser nachgehen zu können, ein Glashaus. Ein großes Glashaus. Zehn Meter breit und 15 Meter lang. Sie züchten exotische Pflanzen, bald schon tummeln sich seltsame Tiere in ihrem Labor. Immer seltener zeigen sich die Brüder in der mütterlichen Wohnung, immer häufiger und immer länger verweilen sie in ihrer selbst geschaffenen, künstlichen Wildnis. Manchmal kommen sie in die Wohnung, um Kratz- oder Bisswunden verarzten zu lassen. Eines Tages macht die Mutter der beiden eine Entdeckung. Der Kosmos ihrer Söhne hat sich gedehnt und zu einem Dschungel ausgeweitet. Die Mutter lernt schießen, kauft sich ein Gewehr und bricht auf, um ihre Söhne aus den Fängen der Wildnis zu befreien.

In ihrem zweiten Hörspiel lässt die junge österreichische Autorin Magda Woitzuck Reales und Irreales mühelos ineinander fließen. Wie schon in ihrem ersten Hörspiel, der preisgekrönten Kriegsparabel 'DogGod', errichtet sie eine Welt, in der das Grauen wie ein Keim im Alltäglichen schlummert.
Sprecher:Winnie Böwe (Hebamme)
Bernhard Schütz (Chronist der Stadt)
Guntbert Warns (Schuster)
Lilith Stangenberg (Frau im Netz)
Christian Redl (Zentaur)
Matthias Neukirch (Gehender Mann)
Bibiana Beglau (Gehende Frau)
Robert Stokowy
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 30.10.2012
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 11
Titel: Die größere Hoffnung
Autor: Ilse Aichinger
produziert in: 2011
produziert von: DLF
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Anne Bennent
Bearbeitung: Anne Bennent
Komponist: Daniel Dickmeis
Dramaturgie: Christine Ivanovic
Inhalt: Ilse Aichingers autobiografisch geprägter Roman zählt zu den wichtigsten Werken der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Die Schauspielerin Anne Bennent hat für Ö1 eine Hörspielfassung erarbeitet, die eine sehr persönliche Sichtweise des Romans vermittelt.

"'Mama, ich habe keine Angst mehr vor der Angst'. Diese Aussage unseres vier Jahre alten Sohns Felix, der sich damals fürchtete, alleine in seinem Zimmer im Erdgeschoß zu schlafen, hat sich mir ins Herz geprägt. Erinnert werden an etwas, das man weiß. Vielleicht ist das der Grund, weshalb mich Ilse Aichingers Roman ‚Die grössere Hoffnung' so anspricht und der Wunsch entstand, ihn lautbar werden zu lassen. Aichingers Sprachrohr sind Kinder und Dunkelheit. In den Kindern und in der Dunkelheit haben sich Bilder, Geschichte, Urteile und Träume noch nicht verfestigen lassen. Aichingers Sprache sucht das Abenteuer, und fordert dazu auf. Das nehme ich liebend an. Keine Angst vor der Angst ...".
Sprecher:Bibiana Beglau
Wolfgang Michael
Ulrich Gerhardt
MusikerOtto Lechner Peter Rosmanith Karl Ritter (Gitarre)
Daten zu Ilse Aichinger:geboren: 01.11.1921
gestorben: 11.11.2016
Vita: Ilse Aichinger (* 1. November 1921 in Wien; † 11. November 2016 ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie gilt als bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.11.2016
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 11
Titel: Die Wölfe in den Wänden
Autor: Neil Gaiman
produziert in: 1990
produziert von: SRF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christiane Ohaus
Übersetzer: Zoran Drvenkar
Inhalt: Lucy legt ihr Ohr an die Wand und hört schleichende, krabbelnde, kratzende Geräusche. Für sie ein klarer Fall: Wölfe in den Wänden. Sie hört, wie die Wölfe wölfische Verschwörungen aushecken und wölfische Pläne schmieden. "Wenn die Wölfe aus den Wänden kommen, ist alles vorbei", wissen zwar die einzelnen Familienmitglieder zu berichten, doch glauben will ihr niemand. "Du hast wahrscheinlich Mäuse gehört", meint die Mutter, "Fledermäuse", lacht der Bruder, "verflixte Ratten", schimpft der Vater. "Ich finde nicht, dass es wie Mäuse klingt", sagt Lucy. Sie weiß, dass sie längst durch alle Ritzen und Löcher beobachtet werden. Plötzlich übernehmen Wölfe das alte Haus. Die wilden Tiere feiern laute Parties, schnarchen mit dickem Wanst in den Betten der Familie und produzieren eine riesige Sauerei. Vertrieben in die hinterste Ecke des Gartens, plant die Familie die Auswanderung. Doch Lucy überzeugt sie zum Widerstand.
MusikerOtto Lechner (Akkordeon, Klavier, Gitarre) Bettina Wauschke (Tuba) Anton Burger (Elektrische Geige) Karl Ritter (Gitarren)
Daten zu Neil Gaiman:Vita: Neil Gaiman, 1960 in England geboren, arbeitete zunächst in London als Journalist und wurde durch seine Comic-Serie "Der Sandmann" bekannt. Neben den Romanen "Niemalsland" und "Der Sternwanderer" schrieb er zusammen mit Terry Pratchett "Ein gutes Omen" und verfasste über seinen Kollegen und Freund Douglas Adams die Biographie "Keine Panik!". Er lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in den USA, in Minneapolis.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 11
Titel: Ein dickes Fell
Autor: Heinrich Steinfest
produziert in: 1971
produziert von: BR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: Ein dreiteiliges Hörspiel.

1. Teil: Einführung in das Töten (55:19 Min.)
Der norwegische Botschafter wird in der Wiener Albertina erschossen. Im Auftrag der norwegischen Regierung macht sich der einarmige Privatdetektiv Markus Cheng an die Aufklärung des Falls. Dabei stößt er auf die Machenschaften des Archivars Smolek, der offenbar eine Hausfrau und Mutter als Auftragskillerin engagiert hat. Doch die Sache läuft aus dem Ruder: Das nächste Opfer ist bereits in ihrem Visier ...

2. Teil: Lauter Tote (54:09 Min.)
Im mysteriösen Fall um den Mord an dem norwegischen Botschafter geht es für Detektiv Cheng drunter und drüber. Während er den nächsten Mord der Auftragskillerin und Mutter Anna Gemini gerade noch verhindern kann, kommt für ihren Auftraggeber Smolek jede Hilfe zu spät. Der Archivar findet einen grausamen und ungewöhnlichen Tod: Er stirbt durch eine Überdosis 4711. Welches tödliche Geheimnis steckt hinter dem Duftwasser? Was führt der Komponist Apostolo Janota im Schilde? Warum sind für ihn alle Menschen nur wandelnde Tote? Kann Detektiv Cheng das Geheimnis lüften, bevor noch mehr Menschen sterben müssen?

3. Teil: Die Gude-Stroy (56:16 Min.)
Der Wiener Detektiv Cheng war angetreten, den Mord am norwegischen Botschafter Einar Gude aufzuklären. Doch was er herausfindet, wird vom norwegischen Geheimdienst unter den Teppich gekehrt. Dafür treten weitere Mörder und Gegenspieler auf den Plan. Der Fall wird immer undurchsichtiger: Was führte Magda Gude im Schilde? Welches Geheimnis hütet der Starschriftsteller Sam Soluschka? Und was hat das alles mit dem Duftwasser 4711 zu tun? Detektiv Cheng muss alle seine Kombinationsgabe aufbringen, um die komplexen Verwicklungen zu entwirren. Es kommt zum großen Showdown …
Sprecher:Christine Ostermayer (Erzählerin)
Herbert Bötticher (Vater)
Regine Hackethal (Wumme)
MusikerOtto Lechner (Akkordeon, Keyboard, Electronics) Georg Graf (Bassklarinette, Oboe, Flöte) Herbert Reisinger (Schlagzeug) Toni Burger (Geige) Karl Ritter (Gitarre) Pamelia Stickney (Theremin) Joanna Lewis (Geige) Melissa Coleman (Cello) Elaine Funkhauser (Bratsche)
Daten zu Heinrich Steinfest:geboren: 10.04.1961
Vita: Heinrich Steinfest, geboren 1961 in Albury/Australien, sozialisiert in Wien, lebt als Maler und Autor in Stuttgart. Seit 1982 stellt er seine experimentelle Theaterarbeit mit dem Kunstverein »up-art« in Wien, Hamburg und Kiel aus. Er veröffentlichte eine Reihe von meist utopischen oder SF-Erzählungen und schließlich mit »Das Ein-Mann-Komplott« 1996 seinen ersten Kriminalroman. Zahlreiche weitere folgten. Daneben schrieb er die Glossen »steinfests stuttgarturen« für die Stuttgarter Zeitung. Heinrich Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Er erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.06.2015
Datenquelle(n): dra
dra
dra
ORF
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR Teil 2
NDR Teil 1
NDR Teil 3
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 11
Titel: Lügenwasser
Autor: Corinne Frottier
produziert in: 1981
produziert von: BR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Ursula Weck
Inhalt: "'Nichts kann mir meine Sahara ersetzen, mit ihrem unbestimmten, unruhigen Horizont, ihrer sanften Morgenröte über steinigen Unendlichkeiten, ihren Sonnenuntergängen, welche kleine, zerfallende Ansiedlungen mit seltsamen Namen in rote Flut tauchen.' So beschrieb Isabelle Eberhardt jene Landschaft, die sie um die Jahrhundertwende, als Mann verkleidet, bereiste und erforschte. Ihr ungewöhnliches Auftreten, der Übertritt zum Islam und ihr leidenschaftliches Engagement für die Araber provozierten bei den französischen Kolonialherren heftige Ablehnung. Gleichzeitig bot sich ihr ungewöhnliches Leben als Projektionsfläche für unzählige Sehnsüchte nach Erotik, Freiheit und Abenteuer an. Daran war sie selbst nicht ganz unschuldig. Es hat ihr zeitlebens größtes Vergnügen bereitet, durch Maskerade und das Legen falscher biographischer Fährten zur Mystifizierung ihrer Person beizutragen."(Die Autorin)
Sprecher:Walter Fitz (Kommissar Korbinian Mumps)
Eva Berthold (Tilly)
Lola Müthel (Frau Waxinger)
Joachim Höppner (Herr Schiefer)
Ute Mora (Adele)
Robert Naegele (Titus)
Reiner Schöne (Walter)
Daten zu Corinne Frottier:Vita: Corinne Frottier lebt seit 1983 in Hamburg als freie Autorin und Hörspielregisseurin. Sie hat Romane von Dorothy Sayers und Dashiell Hammett für den Funk bearbeitet und sie inszeniert sowie zahlreiche andere Hörspiele realisiert.
Hompepage o.ä.: http://www.corinnefrottier.de/
Erstsendung: 28.08.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 11
Titel: Sieben Leben
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 2008
produziert von: Folgenreich
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Wohin geht die Musik, nachdem sie gehört worden ist? Seltsame Dinge passieren in New York und auf einem eigenartigen, geheimnisvollen Anwesen in Niederösterreich. Tote kehren zurück, große Sehnsüchte und Wünsche erfüllen sich scheinbar, nachdem eine nicht beschreibbare Musik ertönt ...
Sprecher:Jürg Löw (Erzähler)
Sven Plate (Jay Lawrence)
Kim Hasper (Tom Cole)
Gerrit Schmidt-Foss (Derek Ashby)
Karin David (Sergeant Gibbons)
Uli Krohm (Doc Weatherby)
Till Endemann (Cyrus Rourke)
Matti Klemm (Flynn Rourke)
Wolfgang Wagner (Mr Doyle)
Sonja Spuhl (Cameron Bushland)
Karin Buchholz (Belly Sue Walker)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 11.04.2015
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 11
Titel: Tisenjoch. Oder: Die Tödin und der Hirte
Autor: Bodo Hell
produziert in: 2012
produziert von: Radio F.R.E.I.
Regie: Bodo Hell
Dramaturgie: Edith-Ulla Gasser
Inhalt: Wir haben uns seinen Körper angeeignet, und ihn in einen Metallkasten gesperrt. Dort wird er täglich von vielen Menschen durch ein Guckloch angestarrt: der Mann vom Tisenjoch, die berühmteste Gletschermumie der Welt, genannt Ötzi. Ein Hirte war er, gestorben vor mehr als 5.000 Jahren.

Der Autor Bodo Hell, der selbst jeden Sommer als Hirte auf einer Alm arbeitet, hat sich für sein Hörspiel der Figur dieses Ötzi angenommen: wie starb er, und wem begegnete er auf seinem letzten Weg? Gemeinsam mit dem Tonmeister Martin Leitner begab sich Bodo Hell in die Ötztaler Alpen, auf den Spuren des Mannes mit dem Kupferbeil.

Das Hörspiel, angesiedelt zwischen Dokumentation und Fiktion, läuft auf eine Zeitkreuzung zu, an der sowohl der Hirte aus der späten Jungsteinzeit, als auch das Aufnahmeteam an Ötzis Sterbeort eintreffen.
Sprecher:Frieder W. Bergner
Silke Gonska
Julia Hollmann
Dominic Höger
Josefin Kaufhold
Isabel Kleb
Christopher Köhler
Marcus März
MusikerMartin Leitner (Originaltöne und Sounddesign) Angelica Castello (Musikerin)
Daten zu Bodo Hell:geboren: 15.03.1943
Vita: Bodo Hell, geboren 1943 in Salzburg, lebt in Wien und am Dachstein. Er veröffentlich Prosa (intertextuell und der Faktizität verpflichtet), Radio, Theater, Schrift im öffentlichen Raum, Text-Musik-Performances, Essais zur bildenden Kunst, Fotos, Film, Ausstellungen, Almwirtschaft
Hompepage o.ä.: http://www.bodohell.at/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.12.2016
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 11
Titel: Tragödien
Autor: Claude Prin
produziert in: 1959
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Biographie
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Thomas Fritz
Übersetzer: Bernd Schirmer
Inhalt: Heinrich von Kleist nahm sich im Winter 1811 zusammen mit der schwerkranken Henriette Vogel am Berliner Wannsee das Leben.

In dem feinsinnigen Stück "Tragödien" des bei uns kaum bekannten französischen Autors Claude Prin werden die letzten gemeinsamen Stunden der beiden lebendig. Kleist fühlt sich befreit von "grauenhaften Erinnerungen" und ist heiterer Stimmung. "Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!" sagt der Prinz von Homburg, und Prin zieht immer wieder Parallelen zwischen Kleist und dieser zentralen Figur aus seinem letzten gleichnamigen Drama.

Henriette - zermartert von Schmerzen und verliebt in Kleist, der sie seinerseits "nur" als Gattin vor der Ewigkeit sieht - teilt seine Ausgelassenheit. Ihrer Todeseuphorie ist der Monolog der Schwester Kleists entgegengesetzt. Wütend und verletzt probt diese die endgültige Trennung vom Bruder, den sie bis dahin stets unterstützt hat. Sie rechnet ihm seine Gefühlsverwirrungen und Mißerfolge vor und beschimpft ihn als lebensuntauglichen Phantasten. Doch mehr und mehr verwandelt sich ihr Zorn in Sehnsucht nach dem "kleinen Bruder", der - fatalerweise - auch der Geliebte ist.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 11
Titel: W wie ihr Name
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2013
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Marguerite Gateau
Inhalt: Anfang der 1960er Jahre: Sie unterrichtet Deutsch an einem Pariser Gymnasium, verbirgt aber ihre Herkunft, vor der Last der Geschichte, der deutschen und ihrer eigenen, ist sie nach Frankreich "geflüchtet". Da bekommt sie eine neue Schülerin, eine Französin, deren Name aber mit dem im Französischen seltenen Buchstaben W beginnt - das ruft in der Lehrerin Erinnerungen an den Krieg wach. Klug, treffend und präzise skizziert Cécile Wajsbrot in ihrem deutsch-französischen Spiel der inneren Stimmen, wie auf Dauer niemand der eigenen Geschichte entfliehen kann, wie die Sprache, auch eine fremde, eine rettende Insel sein und wie mit der Zeit Annäherung möglich werden kann.
MusikerJakob Diehl (Klavier; Violine) Judith Wekstein (Posaune)
ergänzender Hinweis: Klanggestalter: Sophie Bissantz
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
Erstsendung: 13.01.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Saarländischer Rundfunk vorwiegend französische Fassung
Saarländischer Rundfunk vorwiegend deutsche Fassung
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,7418 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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