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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 51
Kriterien: Sprecher entspricht 'Anke Tegtmeyer' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Günter Westerhoff
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: "Ich sage dir, mach in deinem Alter kein Akkord mehr. Ich kenne das - habe im Ersten Weltkrieg bei Krupp Geschützlafetten genietet, zwölf Stunden täglich. Wenn der Prüfer kam und konnte den Fingernagel unter den Nietenkopf schieben, dann mußte der Bolzen raus. Und dann konntest du mal zusehen, woher du neue Nieten bekamst - mußtest schon den Magaziner gut kennen. Nein, nein. Laß die Finger davon." Mit diesen Worten versuchte der Vater den Sohn vor der Akkordarbeit zu warnen. Jetzt steht der Sohn an der Stanze, im Akkord. Günter Westerhoff schildert auf dem akustischen Hintergrund der Arbeit in einem Betrieb der 60er und 70er Jahre den Zusammenbruch eines Akkordarbeiters.
Sprecher:Ralf Schermuly (Werner)
Willi Thomczyk (Kollege)
Ludger Burmann (Rainer)
Joachim Król (Bohrer)
Hardi Sturm (Stanzer)
Ulrich Moskopp (Sanitäter)
Mo Russell (Fahrer)
Ulrich Kuhlmann (Arzt)
Claus-Dieter Clausnitzer (Meister)
Josef Tratnik (Betriebsleiter)
Jochen Kolenda (Hannes)
Christian Tasche (Stimme)
Anke Tegtmeyer (Frau)
Julius Schmiedel (Junge)
Daten zu Günter Westerhoff:Vita: Günter Westerhoff, geboren 1923 in Essen, arbeitete als Schlosser 41 Jahre lang auf Zechen und in verschiedenen Betrieben. Er lebt als Rentner in Mülheim a.d. Ruhr und ist Mitglied der Dortmunder "Gruppe 61". 1978 erschien sein Band "Vor Ort", Gedichte und Erzählungen eines Arbeiters. Er hat bisher ein Hörspiel geschrieben: "Ratten im Kanal" (1981).
Erstsendung: 25.06.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Dieter Hirschberg
produziert in: 1979
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: "Es lag mir in dieser, wie in allen meinen Arbeiten daran, von Menschen zu reden, über die - zumindest in der Kunst - wenig geredet wird, gemäß der vielleicht schon etwas zu bekannten Textzeile von Brecht. "Die im Dunkeln sieht man nicht". Aber auch wenn man die Textzeile kennt, die im Dunkeln kennt man darum noch lange nicht. Hier kommen 5 Personen ans Licht aus einem unendlich großen Reservoir an Dunkelheit. Sie kommen ans Licht, indem sie bei ihrem Versuch gezeigt werden, einen Platz oberhalb des Existenzminimums zu erringen. Aber sie kommen nur für kurze Zeit ans Licht. Sie tauchen wieder zurück in die Dunkelheit oder bringen die Kraft und Selbstdisziplin nicht mehr auf, die notwendig wäre, um einen Sieg über die Armut davonzutragen. Sie versuchen auf verschiedene Weisen, sich emporzuarbeiten. Durch Arbeit. Durch Flucht. Durch bedingungslose Anpassung."

Der Autor, der dies schreibt, sieht sein Stück jedoch nicht nur pessimistisch. Mit der Liebe zweier der gezeigten Personen aus einem Ruhrgebieter Obdachlosenasyl schildert er eine Kraft, die womöglich Antrieb gibt, eine alternative Existenz aufzubauen.
Sprecher:Christian Albus (Bernd)
Martin Semmelrogge (Walter)
Anke Tegtmeyer (Mutter)
Hildegard Krekel (Dodo)
Rosemarie Voerkel (Karin)
Annelie Jansen (Frau)
Andreas Petersen (Junge)
Daten zu Dieter Hirschberg:Vita: Dieter Hirschberg, geboren 1949 in Hagen, arbeitete nach seinem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie als Dramaturg an verschiedenen Theatern, beim SWR Hörspiel und als TV-Produzent. Er lebt als freier Autor in Weimar und schreibt Krimis, phantastische Literatur und Drehbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.bebraverlag.de/autoren/autor/149-dieter-hirschberg.html
Erstsendung: 30.08.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Peter Goedel
Herbert Hoven
produziert in: 1978
produziert von: WDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhalt: Die Geschichte eines verhaltensauffälligen Jugendlichen

Dem Hörspiel, das von der Geschichte des 14jährigen Schülers Markus handelt, liegt ein authentischer Fall zugrunde. Markus gilt allgemein als ein "aufsässiger Junge". Er fügt sich nicht den gültigen Erziehungsnormen, beharrt auf seinen eigenen Wegen. Je mehr aber diese eigenen Wege gesellschaftliche Normen tangieren, gerät er dazu in Widerspruch. Was sich im Elternhaus mehr als eine nicht genau zu bestimmende Aufsässigkeit herausstellt, schlägt in der Schule in konkrete Arbeit an der Schülerzeitung um. Dieses "anders sein" oder auch nur "anders sein wollen" wird von schulpädagogischer Seite als verhaltensauffällig definiert; auf Seiten des Elternhauses, wo man auch zu keiner Erklärung kommt, ist ein Begriff, mit dem man die "Störung" abtun kann, nicht so schnell gefunden. Gemeinsam ist beiden Seiten, dass sie mit "Aussperrung" reagieren.
Sprecher:Wolfram Koch (Markus Kessler)
Margot Leonard (Mutter Kessler)
Wolfgang Forester (Vater Kessler)
Aljoscha Sebald (Dr. Rosen)
Curt Bock (Sänger)
Walter Spiske (Hiller)
Günther Amberger (Anders)
Lothar Ostermann (Dr. Schulz)
Anke Tegtmeyer (Dr. Neusorg)
Max Volkert Martens (Schulpsychologe)
Sonja Schürzard (Susi)
Markus Mirgeler (Jürgen)
Frank Reintgen (Dieter)
Änne Bussmann (Heidi)
Daten zu Peter Goedel:Vita: Peter Goedel, geboren 1943, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Köln und München, arbeitete anschließend als Dramaturg und Regieassistent am Theater. Seit 1972 ist er freier Autor und Regisseur für Fernsehen und Hörfunk.
Daten zu Herbert Hoven:Vita: Herbert Hoven ist 1952 in Köln geboren. Er studierte Germanistik, Pädagogik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft.
Hompepage o.ä.: http://www.hoffmann-und-campe.de/autoren-info/herbert-hoven/
Erstsendung: 28.11.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Gabriele di Ciriaco
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Heinz Dieter Köhler
Inhalt: Zwei Frauen kommen im Wartesaal der staatlichen Gesundheitsfürsorge miteinander ins Gespräch; bei der einen geht's um eine Routineuntersuchung, die andere braucht eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die ihre bescheidene Altersrente sichern soll. Sie reden über Männer und Kinder und auch über so manchen Trick, wie man die Herren Doktoren übertölpeln kann.
Sprecher:Els Vordemberge (Ältere Frau)
Irmgard Först (Jüngere Frau)
Anke Tegtmeyer (Krankenschwester)
Else Schacht (Patienten)
Daten zu Gabriele di Ciriaco:Vita: Gabriele di Ciriaco, geboren 1946 in Cingoli/Italien, ist Maler und Schriftsteller. Neben Gedichten, Erzählungen und Essays schrieb er zahlreiche Hörspiele. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Dramatikerpreis des Landes NRW und dem Literaturpreis der Universität Trier ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://www.ciriaco.de/
Erstsendung: 14.11.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Gabriel García Márquez
produziert in: 1985
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Übersetzer: Curt Meyer-Clason
Inhalt: Der reiche Bayardo San Román ist in das Dorf an der kolumbianischen Küste gekommen, um Angela Vicario zu heiraten. Die Nachbarn erleben ein rauschendes Fest, doch noch in der Hochzeitsnacht wird die Braut ins Elternhaus zurückgeschickt; sie war nicht mehr unberührt. Der mutmaßliche Verführer, Santiago Nasar, muß sterben. So verlangen es Tradition und Konvention. Angelas Brüder Pablo und Pedro machen keinen Hehl aus ihrer Mordabsicht. Die Chronik beschreibt die Stunden zwischen der Ankündigung und dem bitteren Vollzug der Tötung.
Sprecher:Wolf-Dietrich Sprenger (Berichterstatter)
Ernst Jacobi (Erzähler)
Ulrich Beseler (Santiago Nasar)
Evelyne Matzura (Placida Linero)
Magdalena Oliver (Victorja Guzman)
Renate Fuhrmann (Frau Lamao)
Franziska Grasshoff (Divina Flor)
Horst Mendroch (Untersuchungsrichter + Doktor Iguaran)
Christiane Lemm (Clotilde Armenta)
Petra von der Beek (Margot Marquez + Nonne + Wenefrida Marquez)
Adolf Laimböck (Don Lazaro Aponte + Nahir Miguel)
Peter Siegenthaler (Pater Carmen Amador)
Anke Tegtmeyer (Mutter Marquez)
Josef Quadflieg (Vater Marquez + Witwer de Xius)
Richard Rogler (Bayardo San Roman)
Brigitte Thevissen (Besitzerin)
Peter Redinger (Angela Vicario)
Margit Eychoff (Pura Vicario)
Rainer Philippi (Pablo Vicario)
Stephan Bißmeier (Pedro Vicario)
Werner Brehm (Fleischer + Don Rogelio)
Walter Adler (Luiz Enrique)
Marita Breuer (Flora Miguel)
Daten zu Gabriel García Márquez:geboren: 06.03.1927
gestorben: 17.04.2014
Vita: Gabriel José García Márquez (* 6. März 1927 in Aracataca, Kolumbien; † 17. April 2014 in Mexiko-Stadt, Mexiko), im spanischsprachigen Raum auch bekannt als Gabo, Kosename für Gabriel, war ein kolumbianischer Schriftsteller, Journalist und Literaturnobelpreisträger. García Márquez hat den Stil des Magischen Realismus, der magische Elemente in realistische Situationen integriert, popularisiert. Viele seiner Werke thematisieren die individuelle Isolation sowie die Isolation Lateinamerikas.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.11.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Felix Thijssen
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Stefanie Schäfer
Inhalt: Unter dem Tennisplatz des ehemaligen Außenministers Jozef Cleveringa wird ein Skelett ohne Kopf und ohne Hände gefunden. Ist die Tote das Zufallsopfer eines irren Serienmörders? Oder gibt es einen Zusammenhang mit dem Tod von Cleopatra, Cleveringas erster Frau, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, deren Leiche jedoch nie identifiziert werden konnte? Privatdetektiv Max Winter wird in ein Geflecht von Korruption, Erpressung, Bigamie, Ehebruch, Rache und Habsucht hineingezogen.

"Cleopatra" wurde 1999 als bester niederländischer Kriminalroman mit dem "Gouden Strop" ausgezeichnet.
Sprecher:Gereon Nußbaum (Hendricks/Beamter)
Daniel Bruehl (Fahrer/Hans)
Christian Redl (Winter)
Kyoko Shikata (Setsuko)
Effi Rabsilber (Lonneke)
Birge Schade (Marga)
Christian Tasche (Gert)
Bianca Nele Rosetz (Hanna)
Gabriele Badura (de Graal)
Berthold Toetzke (Josef)
Caroline Schreiber (Cleo)
Traugott Buhre (Brinkmann)
Anke Tegtmeyer (Blink)
Walter Gontermann (Scholte)
Horst Mendroch (Meulendijk)
Kornelia Boje (Helene)
Henning Schimke (Hekking/Wirt)
Christa Strobel (Glinka)
Heinz Walter (Mending)
Anke Hartwig (Irene)
Kerstin Thielemann (Verkäuferin)
Rainer Homann (Metz)
Daten zu Felix Thijssen:Vita: Felix Thijssen (* 1933 in Rijswijk, Südholland) ist ein niederländischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Er ist Verfasser von insgesamt mehr als 80 Büchern aus den Bereichen Sach- und Fachbuch und Belletristik, darunter viele Science-Fiction- und Kriminalromane. Zu seinen zahlreichen Werken für Film und Fernsehen gehören unter anderem der Anti-Kriegsfilm „Field of Honor“ (Deutsch: „Feld der Ehre“) und die Kriminalserie „Bureau Kruislan“ (Deutsch neu verfilmt als „Die Wache“). Auf Deutsch erschienen sind zudem bisher die ersten zehn Folgen seiner Max-Winter-Kriminalreihe, für deren ersten Teil „Cleopatra“ der Autor 1999 in seinem Heimatland mit dem „Gouden Strop“, dem goldenen Strick, ausgezeichnet wurde – der höchsten in den Niederlanden vergebenen Auszeichnung für dieses Genre. Er war zwei weitere Male für diesen Preis nominiert, zuletzt im Juni 2006. Die belgisch-flämische Genootschap van Vlaamse Misdaadauteurs machte ihn 2006 zum Preisträger der renommierten, in Antwerpen vergebenen Thriller-Auszeichnung „De Diamanten Kogel“ (Diamantkugel) für seinen Roman „Het diepe water“ (dt.: Finstere Wasser. Grafit, Dortmund 2007). Felix Thijssen lebt und arbeitet seit Jahren mit seiner Frau Mylene auf der alten Templerburg La Garde in den französischen Cevennen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.06.2002
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Hubert Wiedfeld
produziert in: 1987
produziert von: RB; DLF; WDR
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Niels Frédéric Hoffmann
Inhalt: Man stelle sich ein prächtiges Brüssel vor, wie es von 1830 an (als Belgien seine staatliche Unabhängigkeit durch einen revolutionären Aufstand erreichte, der sich an den Klängen einer Grande Opéra entzündet hatte) bis zur Gegenwart existieren könnte. In solcher Kulisse spielt dieses Radiostück. Das Genre der klassischen Detektivgeschichte wird darin auf surrealistische Weise an ein Ende geführt: wir verfolgen einen Detektiv, der die Morde aufklärt, indem er sie selbst begeht. Leo Raat, dies ist sein Name - dessen Anagramm lautet: aleator, der Spieler - hat sich perfekt verkleidet. Als eleganter Flaneur führt er seine Schildkröte an einer rosa Leine durch die Galerien der Stadt und hat so die nötige Muße, um alles genau beobachten zu können. Er ist Jäger und Opfer einer amour fou, einer amourösen Besessenheit. Viermal meuchelt er, immer nur auf großen Treppen, die herab es sich grandios schreiten lässt. Sein Opfer ist Isabelle Ducasse, die in einem Luxusbordell aufgewachsene Schöne. Die Morde aber verpuffen: er ist auf eine unsterbliche Künstlerin gestoßen! Leos letzter Anschlag aber gelingt. Die Sängerin Isabelle wird auf einer Schallplatte in die Ewigkeit befördert. Die höchste Kunst des Mordens ist die Kunst. Männerphantasien als Hörspiel - oder Oper, das ist hier die Frage. Es steht fest: in einer Oper stirbt es sich am schönsten.
Sprecher:Peter Fricke (Leo Raat)
Donata Höffer (Isabella Ducasse)
Anke Tegtmeyer (Souffleuse)
Hansjoachim Krietsch (Marchese)
Dieter Prochnow (Commendatore)
Wolfgang Forester (Dottore)
Werner Eichhorn (Polizeipräsident)
Larry Wayne (1. Amerikaner)
Rex E. Ellis (2. Amerikaner)
Beate Abraham (Amanda)
Ariane Knauf (Amalia)
Christa Fast (Leonora)
Dagmar Rösch (Waltraud)
Regina Frank (Agrippina)
Heike Schmidt (Claudia)
Bettina Grötzner (Edda)
MusikerChristine Mitlehner (Mezzosopran) Michael Märtig (Tenor) Stefan Schäfer (Kontrabaß)
Daten zu Hubert Wiedfeld:geboren: 13.06.1937
gestorben: 20.06.2013
Vita: Hubert Wiedfeld, 1937 in Braunschweig geboren, hat zahlreiche Hörspiele verfasst und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden. "Vom Schlaf in den Steinen" ist nach "Canal du Midi" der zweite Teil seiner Radiotrilogie "Wohlwills Erbschaft".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.03.1987
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Hüseyin Erdem
produziert in: 1986
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Hein Bruehl
Komponist: Sümeyra Cakir
Inhalt: Der König Dcemschied Schach ist ermordet worden, sein Mörder Dehak hat sich die Königskrone aufgesetzt. Er führt eine Terrorherrschaft, um seine Macht zu stabilisieren. Nachdem er auch seinen Vater hat köpfen lassen, wachsen Dehak Schlangenköpfe aus den Schultern heraus, Zeichen des Bösen in ihm. Der König leidet furchtbare Qualen. Da bietet Satan seine Hilfe an und rät dazu, den Schlangen jeden Tag die Gehirne von zwei jungen Menschen beiderlei Geschlechts zum Fraß zu geben. Noch größerer Terror breitet sich aus. Angesichts dieses Leides beschließen die Henker, jeden Tag heimlich einem Menschen die Freiheit zu schenken, die Geretteten sollen in die Berge ziehen. "Der Tag kam, da waren die Menschen in den Bergen unzählbar. Man hat sie Kurden genannt." Das Hörspiel, das diese Geschichte von einzelnen Personen und einem Chor der Weisen in rhapsodischem Ton berichten und kommentieren läßt, ist eine poetische Klage der Kurden gegen die ewige Wiederkehr der Tyrannei ihrer Könige. Es ist Teil der Sendung "Die Welt ist eine Rose..." über die Kultur der Kurden allgemein, in der, verklammert durch ein Gespräch zwischen Günter Wallraff und dem im Exil lebenden kurdischen Märchenerzähler, Lehrer und Schriftsteller Hüseyin Erdem sowie dem Bremer Wissenschaftler Klaus Liebe-Harkort, Informationen über die Kunst und Politik des Landes gegeben und Prosa, Lyrik und Geschichten vorgestellt werden.
Sprecher:Rolf Becker
Wolfgang Schwalm
Hille Darjes
Hüseyin Erdem
Werner Eichhorn
Herbert Weissbach
Helmut Brasch
Ermine Erdem
Erich Schaffner
Heide Simon
Marga Maria Werny
Ursula von Reibnitz
Marianne Rogée
Brigitte Wanninger
Volker Niederfahrenhorst
Wolfgang Rüter
Erika Skrotzki
Anke Tegtmeyer
Wolfgang Forester
Matthias Haase
Marianne Lochert
u.a.
Erstsendung: 13.12.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Anthony Burgess
produziert in: 1991
produziert von: DLF; ARD; ORF; SRF
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Man schreibt das Jahr 1616. Cervantes und Shakespeare sind tot, beide am gleichen Tag gestorben. An Shakespeares Grab treffen sich ein englischer Schauspieler und ein spanischer Poet. Sie erinnern sich an die englisch-spanischen Friedensverhandlungen in Valladolid.

Beide hatten zu der Friedensdelegation gehört. Ein zerrissenes Europa, das einen dauerhaften Frieden braucht, unter dem die King James Bible und die Lutherbibel, Hamlet und Don Quichote zum allgemeinen europäischen Kulturgut gehören würden. - 1991 wurde das von der EBU in Auftrag gegebene Hörspiel von allen Mitgliedsländern in ihrer Sprache produziert und zeitgleich ausgestrahlt zusammen mit allen Anstalten der ARD.
Sprecher:Reinhard von Stolzmann (Don Manuel)
Gerd Baltus (Shakespeare)
Anke Tegtmeyer (Anne)
Angelika Thomas (Susanne)
Gert Haucke (Rutland)
Peter Lehmann (Lope)
Johannes Lepper (Armin)
Otto Sander (Burbage)
Derval de Faria (Cervantes)
Josef Meinertzhagen (Bischof)
Dietrich Hollinderbäumer (Hall)
Alf Marholm (Sir Philip)
Juan Porres (Guzmann)
Hajo Förster (Rice)
Daten zu Anthony Burgess:vollständiger Name: John Anthony Burgess Wilson
geboren: 25.02.1917
gestorben: 25.11.1993
Vita: John Anthony Burgess Wilson (* 25. Februar 1917 in Manchester; † 25. November 1993 in London), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Anthony Burgess, war ein britischer Schriftsteller und Komponist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.04.1991
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Rolf Defrank
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: " 'Der Antrag' ist ein Erinnerungsprotokoll einer deutsch-deutschen Ausreise. Das heißt, es basiert auf protokollierten Berichten von Menschen, die die DDR verlassen haben; die zur Verfügung gestellten Dokumente belegen ihre Authentizität. Ich meine, wer die Verhältnisse in der Bundesrepublik kritisiert und in Frage stellt, kann nicht so tun, als gäbe es die 'Verhältnisse' in der DDR nicht. Oder umgekehrt: Wer die Verhältnisse in der DDR kritisiert und in Frage stellt, kann nicht so tun, als gäbe es die hier nicht, unter anderen Vorzeichen, unter anderen Bedingungen, versteht sich. 'Verhältnisse sind nicht einfach da, sie werden hergestellt von Menschen, von Bürgern. Von Staatsbürgern, meinetwegen. Daß dieses Land geteilt ist, ist nicht die Schuld von irgend jemandem, sondern es war die Schuld seiner Bürger. Sie haben einen Verbrecher nicht nur zugelassen, sondern zu ihrem Anführer gewählt und sich an seinen Verbrechen beteiligt. Viele vergessen das. Sie vergessen auch heute, woran sie sich beteiligen. Was ist das für ein Land, das Todesstrafen, Mauern und Selbstschußanlagen braucht, das, wie in den 17-Uhr-Nachrichten des Hessischen Rundfunks vom 15. Januar 1986 zu hören war, 380000 DDRBürger mit Hilfe eines Ausreiseantrages für immer verlassen wollen, aber nur ein ganz geringer Prozentsatz verlassen darf? Sind jene Deutschen, die an der Durchführung dieser 'Verordnungen' beteiligt sind, unmoralischer als die Deutschen in der BRD? Oder wären sie austauschbar, weil das zur deutschen Mentalität gehört? Eine moralische Wende? Wann? Wo? Bei wem?"
Sprecher:Sabine Postel
Nina Monssen
Susanne Flury
Bernt Hahn
Renate Fuhrmann
Marianne Rogée
Ilse Strambowski
Hans Künster
Curt Faber
Walter Spiske
Michael Sträter
Josef Quadflieg
Peter Perlbach
Peter Nottmeier
Christoph Pragua
Klaus-Dieter Piitrich
Walter Gontermann
Lothar Ostermann
Anke Tegtmeyer
Sigrun Höhler
Annemarie Schlaebitz
Erstsendung: 24.05.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Jizchok Leib Perez
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Bearbeitung: Ingo Golembiewksi
Komponist: Hermann Josephs
Übersetzer: Leo Nadelmann
Inhalt: In einer kleinen polnischen Stadt an der galizischen Grenze erscheint eines Tages ein junger Mann, von dem niemand weiß, woher er kommt. Ein Bürger, der ihn ausfragt, erfährt, daß der Mann selbst nicht einmal seinen Namen kennt, sein Vater aber im Himmel wohne. Und beten könne er nur das "Schma Jißroel", das er auf Grashalmen und Schilf mit seiner Musik begleitet. Gerne würde er aber auch auf einer Baßgeige spielen. Eines Tages stirbt der Baßgeiger der städtischen Musikkapelle, und der Bürger erinnert sich an das merkwürdige Gespräch. Die Gemeinde beschließt, dem jungen Mann den frei gewordenen Platz anzubieten und ihn mit der Witwe zu verheiraten. Und fortan ernährt dieser sich und die Frau durch sein Spiel, doch immer ist es so, als ob er für sich alleine spielte oder für eine Kapelle ganz in der Ferne. Und eines Tages, der Gemeindevorsteher und der Rabbi von Krakau verheiraten ihre Kinder, da geschieht das Unmögliche: Ein alter Mann mit einer Schar von Bettlern betritt den Festraum; auf seinen Wink hin spaltet sich erst die Decke und dann der Himmel, und alle erblicken die Kapelle, mit der zusammen der junge Mann in Wirklichkeit musiziert.
Sprecher:Chajim Koenigshofen (Awrom)
Raoul Wolfgang Schnell (Erzähler)
Michael Thomas (Bürger)
Sibylle Kuhne (Frau)
Anke Tegtmeyer (Weib)
Reinhard Schulat (König)
Hermann Josephs (Mann)
Peter Oehme (Rabbi)
Manfred Erwe (Musikant)
Martin Falke (Musikant)
Thomas Fehlen (Musikant)
John Vellage (Musikant)
Daten zu Jizchok Leib Perez:Vita: Jizchok-Lejb Perez, geboren 1852 in Samoscz, Gouvernement Lublin, gestorben 1915 in Warschau, gilt mit seinem Gesamtwerk, das Gedichte, Prosa und Theaterstücke umfaßt, als einer der großen Klassiker der jiddischen Literatur. Die Erzählung "Eine Heirat", deren Handlung in dramatischer Konzentration abläuft, erschien 1896 in dem Band "In dieser Welt und in der andern", der auch in deutscher Übersetzung vorliegt.
Erstsendung: 11.10.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Thomas K. Brown
Herbert Kundler
produziert in: 1968
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Reinhard Zobel
Inhalt: Bei dem Versuch, Zeitgenossen historischer Persönlichkeiten zu werden, bleiben zwei Zeitreisende in der Vorgeschichte verschollen. Prof. Köhler, Ordinarius für Neurologie, ist es durch Beeinflussung bioelektrischer Hirnprozesse gelungen, die Gleichzeitigkeit von Raum, Zeit und Individuum zu überwinden. Die Relativierung des Nacheinanders im sogenannten Geschichtsprozeß und der Beweis von dessen objektiver zeitlicher Austauschbarkeit versetzen ihn als ersten Menschen in die Lage, die eigene Zeit zu verlassen. Er überredet einen Freund von der philologischen Fakultät zur Teilnahme an einer nichtlinearen Wanderung durch die Historie. Gemeinsam evaporieren sie vor den Augen seiner erschrockenen Gemahlin, welcher der Gedanke, daß ihr braver Gatte in alten Jahrhunderten herumstöbert und alles durcheinander bringt, höchst unbehaglich ist. Bald steht fest, daß es nichts Unglaubwürdigeres gibt als die historische Überlieferung. Der Rattenfänger von Hameln ist in Wahrheit ein von Halbwüchsigen umschwärmter Lautenspieler, Sokrates erweist sich als sophistischer, von einer liebenswerten Xanthippe unterwürfig verehrter Prahler, und die Schlacht im Teutoburger Wald wäre sicher ganz anders verlaufen, wenn die beiden Zeitwanderer den Cheruskerfürsten nicht vor den Legionen des Varus gewarnt hätten. Wie oft mag die Geschichte durch solche nachträglichen vertikalen Interventionen eine überraschende Wendung genommen haben? Aber Köhler will noch weiter zurück: sein ehrgeiziges Ziel sind die Ursprünge der Menschwerdung, der Pithecanthropus erectus. Schon ist die erste Jahrmillion überwunden, als sich beunruhigende Veränderungen einstellen und sie mehr und mehr ihren Vorfahren zu gleichen beginnen. Während sie ins Dunkel der Vorzeit abtauchen, wird ihnen nur noch undeutlich bewußt, daß mit der körperlichen Regession auch das Hirnvolumen abnimmt und sie mit schwindender Intelligenz bald nicht mehr in der Lage sein werden, jemals wieder in ihre eigene Zeit zurückkehren.
Sprecher:Heinz Schimmelpfennig (Prof. Hubert Köhler)
Marta Zifferer (Seine Frau Tilla)
Werner Rundshagen (Dr. Rudolf Seegal)
Anke Tegtmeyer (Seine Frau Sigrid)
Aljoscha Sebald (Prof. Alfons Täpelin)
Gertrud Nothorn (Hilde)
Wolfgang Reinsch (Der Pfeifer von Hameln)
Wolfgang Feige (Arminius)
Gert Tellkampf (Sokrates)
Manfred Georg Herrmann (Menon)
Marlene Achtermann (Xanthippe)
Dirk Galuba (Euthydemos)
Lothar Walser (Pithecanthropoi)
Otto Sander (Pithecanthropoi)
Erstsendung: 20.02.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Dieter Hirschberg
produziert in: 1987
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Frank-Erich Hübner
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Michael Westhoff, Student in Berlin, ist von Onkel Paul telegrafisch in seine Heimatstadt Ruhrkirchen zurückgerufen worden. Sein Vater wurde vor seiner Stammkneipe überfahren. Onkel Paul hat Michaels Adresse erst spät gefunden, die Beerdigung war schon vor fünf Tagen. Jetzt händigt Onkel Paul seinem Neffen ein Sparbuch des Vaters als Erbschaft aus und bittet ihn, bei ihm zu übernachten. Doch Michael will zu der alten Wohnung in Haspe, denn dorthin hat ihn Edith, Onkel Pauls durchgebrannte Tochter, in einem seltsamen, hastigen Anruf bestellt.

In seinem Elternhaus trifft Michael seine Cousine Edith nicht an, aber offensichtlich hat dort jemand auf ihn gewartet. Hausmeister Russek bedroht ihn mit einer Pistole. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kann Michael nicht mehr glauben, dass sein Vater Opfer eines normalen Unfalls wurde. Das Unfallauto stellt sich als gestohlen heraus, der Fahrer ist geflohen. War es der Freund von Edith, die in der Drogenszene untergetaucht ist? Die Cousine hat plötzlich eine Doppelgängerin, die Anspruch auf das Sparbuch erhebt. Eines ist sicher: hinter den kleinbürgerlichen Fassaden geschehen Dinge, die Michael nicht für möglich gehalten hätte.
Sprecher:Jochen Schroeder
Helga Uthmann
Walter Spiske
Barbara Hintzen
Reinhard Schulat
Diane Beate Hellmann
Jörg Viktor Neumann
Norbert Stoll
Ariane Knauf
Christoph Pragua
Anke Tegtmeyer
Leonore Franckenstein
Angela Schmid
Birgit Schiweck
Gerd Mayen
Daten zu Dieter Hirschberg:Vita: Dieter Hirschberg, geboren 1949 in Hagen, arbeitete nach seinem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie als Dramaturg an verschiedenen Theatern, beim SWR Hörspiel und als TV-Produzent. Er lebt als freier Autor in Weimar und schreibt Krimis, phantastische Literatur und Drehbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.bebraverlag.de/autoren/autor/149-dieter-hirschberg.html
Erstsendung: 09.05.1987
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 51
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.1984
Autor: Wang Meng
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 103 Minuten
Regie: Heinz Dieter Köhler
Bearbeitung: Andreas Donath
Übersetzer: Andreas Donath
Inhalt: "Der Schmetterlingstraum" berichtet in lose assoziierter Form von den Erlebnissen eines hohen Polit-Managers, der im Urlaub um die Hand der Frau anhält, die er verehrt. Der Antrag wird zum Fehlschlag. Die Frau will nichts von ihm wissen, weil ihr Mann durch Funktionäre wie ihn ins Konzentrationslager kam und dort gestorben ist. Auch sein eigener Sohn sagt sich vom Vater los, der für ihn ein Mörder und Gefängnisbauer ist. Das einzige, was ihm bleibt, sind die Macht und die Karriere. Der Titel "Schmetterlingstraum" spielt auf das Gleichnis des Tchuang Tse an und stellt hier die Frage nach der Identität des HeIden: Wer ist er - der Revolutionär, der das Gute wollte, oder der Funktionär, der das Böse schuf? Wang Meng, Jahrgang 1934, ist heute der progressivste Schriftsteller Chinas. Als 22-jähriger hatte er Mitte der fünfziger Jahre eine Erzählung veröffentlicht, in der er die KP Chinas einer gewissen Lässigkeit zieh. Die Folge für ihn: Fünf Jahre Zwangsarbeit, anschließend Verbannung in die mohammedanischen Wüstengebiete Zentralasiens. Erst nach dem Tode Maos wurde er amnestiert und hat seither eine Reihe vieldiskutierter Werke veröffentlicht, die alle viel kritischer sind als seine erste Erzählung, die ihm 20 Jahre Schreibverbot eingebracht hatte.
Sprecher:Thomas Holtzmann (Erzähler)
Rolf Schult (Dschang)
Benedikt Simon (Winterkind als Kind)
Simon O'BrienChristian Brückner (Winterkind als Erwachsener)
Anke Tegtmeyer (Meerwolke)
Brigitte Drummer (Orchidee)
Werner Rundshagen (Minister/Beamter)
Heinz Schacht (Shuan Fu)
Marga Maria Werny (Bäuerin)
Lothar Ostermann (Vorsitzender)
Günter Dybus (Referent/Leibwächter)
Johanna Bassermann (Frau Yen)
Frank Barufski (Älterer Reisender)
Reinhard Schulat (Wärter/Soldat)
Angeli Backhausen (Sekretärin/Stewardess)
Werner Brehm (Dicker Reisender/Schneider)
Inge Schmidt (Schaffnerin)
Thorsten PitollHeinz Dieter Köhler (Chor)
Erstsendung: 23.08.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Eugen Egner
produziert in: 2015
produziert von: WDR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Groteske
Regie: Angeli Backhausen
Komponist: Rainer Quade
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhalt: Bruno Hauff findet sich in der modernen Umgebung nicht mehr zurecht. Sollte es tatsächlich eine geheime Buslinie geben? Als überzeugter Realitätsskeptiker nimmt Hauff die Geschichte vom außerplanmäßigen Nachtbus zunächst nicht ernst. Aber ein Gewährsmann der Städtischen Verkehrsbetriebe, bestätigt die Beobachtungen einer alten Dame, die immer wieder nachts um 2.10 Uhr vor ihrem Fenster einen Oldtimer-Bus beobachtet, aus dem Leute aussteigen. Immer mehr Menschen verschwinden spurlos an eigentlich nicht existierenden Haltestellen. Den Verkehrsbetrieben wird "schleichender Kontrollverlust" vorgeworfen, es drohen Beschwerden beim "Bundesamt für Fehlentwicklung". Obendrein muss sich Hauff seltsame Befehle einer bedrohlichen Stimme anhören. Zunächst glaubt er an eine Verwechslung, aber schließlich steigt er nachts selbst in einen dieser ominösen Busse.
Sprecher:Gustav Peter Wöhler (Bruno Hauff)
Rudolf Kowalski (Werner)
Janina Sachau (Therapeutin)
Edda Fischer (Suse)
Martin Bross (Fatale Stimme)
Ilse Strambowski (Briefeschreiberin)
Ralf Drexler (Wissenschaftler)
Thomas Balou Martin (Alf Tannenbaum)
Matthias Haase (Fahrerfreund)
Heribert Malchers (Gastgeber)
Susanne Flury (Frau des Gastgebers)
Michael Stange (Passant Szene 1/Bauarbeiter 1/Polizist 1)
Dennis Laub (Bauarbeiter 2)
Nikolaus Benda (Polizist 2)
Anke Tegtmeyer (Alte Dame 1)
Karin Buchali (Alte Dame 2)
Hans-Martin Stier (Busfahrer)
Marcus Michael Mies (Fahrgast 1/Passant 1/Werbestimme)
Rolf Mautz (Fahrgast 2/Passant 2)
Ruth Schiefenbusch (Fahrgast 3/Passantin 1)
Sandra Kouba (Fahrgast 4/Passantin 2)
Daten zu Eugen Egner:geboren: 10.10.1951
Vita: Eugen Egner, geboren 1951, lebt in Wuppertal, wo er abgründige Geschichten und Zeichnungen anfertigt. Er hat mehrere Bücher mit Kurzgeschichten sowie Romane veröffentlicht, schreibt und zeichnet regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. 2003 erhielt er den "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor".
Hompepage o.ä.: http://www.eugenegner.de/
Erstsendung: 21.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Nelson Rodrigues
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Henry Thorau
Inhalt: Arandir, ein junger Arbeiter, ist auf der Hauptstraße von Sao Joao de Meriti in Brasilien Zeuge eines Verkehrsunfalls geworden. Ein Bus hat einen Mann erfaßt, vom Rinnstein auf die Straße geschleudert und tödlich verletzt. Arandir ist zu dem Mann gerannt, und dort ist es zu dieser von allen am "Drama" beteiligten Personen unterschiedlich dargestellten und interpretierten Szene gekommen: Er hat dem Sterbenden einen Kuß auf den Mund gegeben. Presse und Polizei schlagen zu und beschuldigen Arandir der Homosexualität. Für ihn jedoch, der glücklich verheiratet ist, war es nichts anderes als ein Akt der Nächstenliebe. Doch niemand glaubt ihm, auch nicht seine eigene Familie. In einem Aufsatz in "Theater heute" zitiert der deutsche Übersetzer den brasilianischen Dramatiker Nelson Rodrigues u. a. mit folgendem Satz: "Der Mensch wird geboren, lebt und stirbt, ohne jemals sein wahres Gesicht gesehen zu haben". Siebzehn Theaterstücke solcher Art hat Nelson Rodrigues zwischen 1941 und 1979 geschrieben; trotz ästhetischer und politischer Vorwürfe von linker wie rechter Seite haben sie ihm den Ruf eingebracht, Brasiliens größter Theaterautor zu sein.
Sprecher:Horst Mendroch (Amado Ribeiro)
Volker Roos (Arandir)
Renate Schroeter (Selminha)
Helena Rüegg (Dalia)
Wolfgang Preiss (Aprigio)
Franz Böhm (Cunha)
Reinhard Schulat (Barros)
Jürg Löw (Aruba)
Anke Tegtmeyer (Matilde)
Matthias Ponnier (Werneck)
Gerd Croll (Pimentel)
Claudia Amm (Judith)
Rotraut Rieger (Witwe)
Daten zu Nelson Rodrigues:vollständiger Name: Nelson Falcão Rodrigues
geboren: 23.08.1912
gestorben: 21.12.1980
Vita: Nelson Falcão Rodrigues (geboren am 23. August 1912 - gestorben am 21. Dezember 1980) war ein brasilianischer Drehbuchautor, Journalist und Romanautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.01.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Hartmut Przybylski
Heinz Dravenau
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 180 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Eine unmögliche Kriminalgeschichte aus der Zeit des revolutionären Umschwungs in der Ruhrgegend

Das Frühjahr 1848 bringt manche Begebenheit mit sich, die dem ordnungsliebenden Staatsbürger verwunderlich erscheinen muß. Die ländliche bis kleinstädtische Ruhrgegend erlebt zunächst aus weiterer, dann aus näherer Umgebung die Auswirkungen des technischen Umbruchs. Soziale Unruhen sind schon seit Jahren lokal zu spüren. Anfang März 1848 kommt der Unternehmer von Stromberg von einer Reise aus dem Badischen in die Ruhrgegend zurück. Außer seinem Gepäck hat er noch den jungen Gehrke in seiner Kutsche mitgebracht, der ihm von Freunden angedient wurde, ein Begleitschreiben als Journalist hat und über die Situation in der Ruhrgegend schreiben möchte. Auf einem Turnplatz, den von Stromberg auf seinem Betriebsgelände eingerichtet hat, wird seine Tochter bewußtlos aufgefunden. Die Umstände des Unfalls sind dubios, direkte Zeugen gibt es keine. Der letzte, der die Tochter gesehen hat, ist Johann, der beim Verleger Scharf, dem Herausgeber einer Zeitung, arbeitet und eine genialisch-visionäre Begabung hat. Johann und von Strombergs Tochter sind zusammen aufgewachsen. Johanns Vater war ein guter Freund von Strombergs und kam beim Abteufen eines Stollens ums Leben. Seitdem hält von Stromberg seine Hand über Johann und dessen Mutter, die seit dem Tod ihres Mannes an der Religion leidet. Als von Stromberg ins Contor der Stahlfirma kommt, trifft er auf Heinrich, den er in Geschäften auf Reisen wähnt. Heinrich ist aus England zurück, wo er sich über den Stand des Eisenbahnbaus kundig gemacht hat. Heinrich ist der ältere Bruder Johanns. Er ist schon seit längerem aus dem Haus und bewohnt eine Mansarde über dem Turnplatz. Von Stromberg vertraut Gehrke Heinrich an, da der sich in Umfeld und Personalia auskenne und umfänglich Auskünfte geben könne. Aber von Stromberg rechnet nicht damit, daß Gehrke Papiere bei sich führt, die einen Brand entfachen. Wem bei dem merkwürdigen Stoff des Berichteten leise Zweifel an der Wahrheit des Erzählten aufsteigen, dem soll verraten werden, daß er sich von der Wiedergabe überzeugen kann.
Sprecher:Lars Gärtner (Johann)
Diether Krebs (Scharf)
Günter König (Stromberg)
Elisabeth Wiedemann (Mutter)
Marianne Rogée (Franziska)
Gunda Aurich (Eleonora)
Volker Niederfahrenhorst (Heinrich)
Markus Kiepe (Gehrke)
Wolfgang Rüter (Grünte)
Heinrich Hambitzer (Kutscher)
Anke Tegtmeyer (Anna)
Alf Marholm (Stimme)
Busso Mehring (Magistrat 2)
Walter Gontermann (Redner 2)
Peter Siegenthaler (Gast 3)
Hannes Demming (Gast 2)
Josef Tratnik (Zwischenrufer 2)
Thomas Klenk (Redner 1)
Heinrich Hambitzer (Zwischenrufer 1)
Jochen Kolenda (Magistrat 1/Zwischenrufer 3)
Erstsendung: 22.04.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Gerhart Hauptmann
produziert in: 1989
produziert von: WDR
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Rolf Henniger
Bearbeitung: Rolf Henniger
Komponist: Hinrich Schafmeister
Inhalt: Der Autor, der 1914 in der allgemeinen Kriegsbegeisterung den Soldaten patriotische Lieder gesungen und ausgerufen hatte: "Komm, komme, deutscher Völkermai!", zieht in diesem Epos in Hexametern, das von 1919 bis 1927 entstand, die bittere Konsequenz aus dem verlorenen Krieg und den enttäuschten Hoffnungen. Hauptmann aktualisiert die Volksbuch-Gestalt des Till Eulenspiegel und gibt ihm eine Doppelrolle als desillusioniert aus dem Kriege heimgekehrter Soldat und als vagierenden "Schalksnarr", der der Welt den satirischen Spiegel vorhält und die chaotischen politischen Zustände Deutschlands in den frühen zwanziger Jahren mit Bitterkeit kommentiert. Diese Umdeutung Eulenspiegels ins Politische ist schon vorgebildet in de Costers "La légende et les aventures... d'Ulenspiegel et de Lamme Goedzak" (1968), worin Till mit seinem Pudel "Prinz", einer Eule, seinen Pferden "Gift" und "Galle" und einem Panjewagen von Schlesien aus durch Deutschlands Gaue zieht. Hauptmann läßt die Abenteuer Till Eulenspiegels in einer traumhaften Erzählung ausklingen, in der er sein tausendjähriges Liebesidyll mit der Göttin Baubo auf einer Alm des Taygetos schildert, das schließlich mit einem Ritt auf dem Kentauren Cheiron durch den ganzen mythologischen Kosmos endet. Am Ende geht Till als einsamer Pilger in die Schweiz und läßt sich auf der Suche nach einer geheimnisvollen, Christus ähnlichen Gestalt in eine Bergschlucht fallen. Die Bauern dieser Gegend berichten, er spuke noch als "gutes Gespenst" mit Klingeln und Lachen des Nachts in der Gegend herum. Parallelen zur heutigen Fantasyliteratur und dem wohl am wenigsten bekannten Werk des Autors (1862-1946) treten zutage; sie legten den Gedanken nahe, dieses Werk, das sich der Wertschätzung des Philosophen Georg Lukács erfreute, von der Kritik zur Uraufführung jedoch mit dem Verdikt bedacht wurde, es bezeuge "die ganze betäubende Kraft des Magiers und die ganze steife Skurrilität eines humanistisch gebildeten Oberlehrers" (Willy Haas) in einer radiophonen Fassung einem heutigen Publikum wieder zugänglich zu machen.
Sprecher:Ulrich Beseler (Till)
Traugott Buhre (Erzähler)
Nina Danzeisen (Gule)
Dieter Hufschmidt (Johann Sebastian Bach/König Abalus)
Ulrich von Bock (von Piculnus/Baha Ollah)
Wolfgang Grönebaum (Klumpstadt/Kantor)
Anton Schieffer (Kronprinz/Ulrich)
Dieter Brandecker (Kühlewein/Kardinal)
Curt Bock (Professor/Gandhi)
Hansjoachim Krietsch (Amtmann/Exzellenz)
Anke Tegtmeyer (Mutter/Direktrice)
Armin Rhode (Russe)
Gottfried Mehlhorn (Färber)
Roland Avenard (1. Soldat/1. Kavalier)
Thomas Höhne (2. Soldat/2. Kavalier)
Thomas Lang (Student/Sekretär/Franziskus)
Bernhard Baier (Wachtmeister/Landwehrmann)
Reinhard Schulat (Wirt Schultheiß)
Angelika Steinborn (1. Hofdame/Junge Frau)
Andrea Matzker (2. Hofdame/Frau)
Ruth Schiefenbusch (1. Dirne)
Sabine Burghardt (2. Dirne)
Daten zu Gerhart Hauptmann:geboren: 15.11.1862
gestorben: 06.06.1946
Vita: Gerhart Hauptmann war ein deutscher Dramatiker und Schrifsteller. Er erhielt den Literatur-Nobelpreis im Jahr 1912.

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Erstsendung: 01.11.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Karlheinz Koinegg
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Ein junger Mann läßt sich beim Spaziergang durch ein naturkundliches Museum in eine geheimnisvoll-oszillierende Atmosphäre hineinziehen, die noch den Geruch von Darwins "Entwicklung der Arten" trägt. Konfrontiert mit den Exponaten längst ausgestorbener mächtiger Tierarten, beginnt sich der junge Mann und Ich-Erzähler an jene spirituelle Bedeutung zu "erinneren", welche die Tiere seit jeher für den Menschen besessen haben. Die flüsternden Beschwörungen eines geheimnisvollen Besuchers mit Kind erscheinen dem Ich-Erzähler dabei wie ein Kommentar zu der Legende der heiligen Clara, die den schmerzhaften Prozeß der Trennung von Mensch und Tier beschreibt. "Selbst in der Sportschuh-Werbung" - so der Autor zu seinem ersten Hörspiel - "hat ein Wissen davon überlebt, daß die Tiere mehr sind als stumme Begleiter oder Fleischlieferanten der Menschen."
Sprecher:Klaus Schreiber (Ich-Erzähler)
Horst Mendroch (Märchenerzähler)
Werner Woelbern (Fuchs)
Anke Tegtmeyer (Frau)
Vanessa Goertsches (Kind)
Florian Deubel (Kind)
Helena Rüegg (Gesang)
Daten zu Karlheinz Koinegg:geboren: 1960
Vita: Karlheinz Koinegg, geboren 1960, hat für den Westdeutschen Rundfunk viele Kinderhörspiele geschrieben. Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns "Papa, was ist der Islam?" erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD. 2010 erhielt er für seine Bearbeitung von Sally Nicholls' "Wie man unsterblich wird" den Kinderhörspielpreis des Mitteldeutschen Rundfunks.
Erstsendung: 10.11.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 51
Titel:
Autor: Glückel von Hameln
produziert in: 1989
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Alfred Feilchenfeld
Inhalt: Im Jahre 5453 nach der Erschaffung der Welt - das ist bei den Christen 1690 - ein Jahr nach dem Tode ihres Mannes, Chajim von Hameln, beginnt Glückel mit der Aufzeichnung ihrer Lebenserinnerungen. Diese Denkwürdigkeiten hat sie ihren Kindern zugedacht. Sie erzählt vom Leben der jüdischen Gemeinde in Altona und Hamburg, wo sie ihre Kindheit verbrachte, von Chajim, den sie 14jährig in Hameln heiratete, von der Geburt ihres ersten Kindes und der Flucht vor der Pest in Hamburg, vom ständigen Wechsel und von Not. Weiter berichtet sie vom Tod ihres Vaters, dessen Name weiterlebt im Namen des unmittelbar danach geborenen Sohnes, von den Geburten ihrer 14 Kinder, der guten und vornehmen "Partien", derer sie sich ebenso intensiv annimmt wie der Geschäfte ihres Mannes, die sie nach seinem Tode gewissenhaft weiterführt. Die "Denkwürdigkeiten der Glückel" sind ein einzigartiges Dokument der Selbständigkeit einer jüdischen Handelsfrau und Mutter zu Ende des 17. Jahrhunderts, die mit Mut und innerer Freiheit Familie und Geschäft erfolgreich durch schwere Zeiten führt, bis sie nach zehnjähriger Witwenschaft im Alter von 54 Jahren noch einmal heiratet und nach einem unvermuteten Bankrott und nachfolgend schnellem Tod des zweiten Mannes doch noch Ohnmacht und Elend erleben muß.
Sprecher:Barbara Anna Bott
Ernst Cohen
Angelika Wockert
Reinhard Schulat
Friederike Wagner
Margarethe Militzer
Anke Tegtmeyer
Michael Lucke
Walter Stickan
Helene Reuther
Josef Quadflieg
Bernd Schmidt
Thomas Höhne
Lilly Towska
Heinz Wilhelm Schwarz
Sven Nichulski
Sarah Brückner
Daten zu Glückel von Hameln:gestorben: 17.09.1724
Vita: Glikl bas Judah Leib (geboren 1646 in Hamburg; gestorben am 17. September 1724 in Metz), bekannt als Glückel von Hameln, war eine deutsche Kauffrau, die als erste Frau Deutschlands eine erhalten gebliebene bedeutende Autobiografie schrieb.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.11.1989
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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