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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Das Fundament der Ewigkeit
Autor: Ken Follett
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Thomas Werner
Bearbeitung: Thomas Werner
Komponist: Hendrik Meyer
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Übersetzer: Dietmar Schmidt
Rainer Schumacher
Inhalt: 1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten hinterlassen auch hier ihre Spuren. Als Ned Willard seine große Liebe Margery Fitzgerald nicht heiraten kann und zum ersten Mal ein Bürger der Stadt aus religiösen Gründen auf dem Scheiterhaufen stirbt, verlässt er Kingsbridge, um für Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, lässt sie den ersten Geheimdienst des Landes aufbauen, auch um ihre Vision eines religiös toleranten Staates zu schützen. Ned Willard wird einer der wichtigsten Mitarbeiter des Dienstes.

In Frankreich ist sein dunkler Spiegel der uneheliche Pierre Aumande, der in die Welt des Adels aufsteigen will und bedingungslos die Sache der Katholiken und deren Bemühen unterstützt, Maria Stuart auf den englischen Thron zu bringen. Er wird der gefährlichste Gegenspieler von Ned Willard – neben einem mysteriösen englischen Priester.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Topmanager)
Jule Ronstedt (Weltstar)
Wolfgang Pregler (Spitzenpolitiker)
MusikerWDR Funkhausorchester Enrico Delamboye (Dirigent)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Jürgen Glosemeyer; Jeanette Wirtz-Fabian
Daten zu Ken Follett:geboren: 05.06.1949
Vita: Ken Follett (* 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales) ist ein britischer Schriftsteller. Seine Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und basieren oftmals auf Tatsachen (Tatsachen-Thriller). Ken Follett wurde durch den Thriller Die Nadel bekannt. Eine Übersetzung dieses Romans in 30 Sprachen brachte ihm den Welterfolg ein. Das Buch verkaufte sich rund zwölf Millionen Mal, wurde mit dem Edgar Award ausgezeichnet und mit Donald Sutherland verfilmt. Verheiratet ist er in zweiter Ehe mit Barbara Follett, einer ehemaligen Abgeordneten des britischen Unterhauses. Bis heute konnte er weltweit über 130 Millionen Bücher verkaufen.
Hompepage o.ä.: http://ken-follett.com/de/
Erstsendung: 25.12.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 2 von insgesamt 4
Titel: Erzählungen aus Kolyma
Autor: Warlam Schalamow
produziert in: 1999
produziert von: DKultur; BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Martin Heindel
Bearbeitung: Martin Heindel
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Übersetzer: Gabriele Leupold
Inhalt: Mit tausenden Anderen verbrachte Warlam Schalamow zwischen Ende der 1920er und Mitte der 50er Jahre lange Zeit in Sowjetischen Arbeitslagern. In der klirrenden Kälte Sibiriens, in der Region um den Fluss Kolyma herum, kämpften die Häftlinge unter miserablen Bedingungen tagtäglich gegen Skorbut, Dauerfrost, Erschöpfung und Hunger an. "Wenn ich am Leben bleibe, schreibe ich darüber eine Geschichte" sagt ein Häftling im Stück. Drei Wochen später ist er tot. Anders als seine Romanfigur hat Warlam Schalamow die insgesamt neunzehn Jahre, die er in Zwangsarbeit verbringen musste, überlebt. "Erzählungen aus Kolyma" ist nun seine Geschichte über eine Zeit des Leidens und gleichzeitig ein Stück Weltgeschichte. Der Autor lässt uns tief eintauchen in das Leben im sibirischen Arbeitslager, ohne sich jemals in rein persönlichen Leidensberichten zu verlieren. Hier zählt immer nur der nächste Tag, es gilt Kräfte zu sammeln um irgendwie weitermachen zu können. Ein Pferd, so Schalamow, könnte unter diesen unmöglichen Bedingungen nicht überleben. Doch etwas lässt die Menschen in den Lagern verbissen am Leben festhalten...
Sprecher:Elke Heidenreich
Daten zu Warlam Schalamow:vollständiger Name: Warlam Tichonowitsch Schalamow
geboren: 18.06.1907
gestorben: 17.01.1982
Vita: Warlam Tichonowitsch Schalamow (russisch Варлам Тихонович Шаламов; * 5. Junijul./ 18. Juni 1907greg. in Wologda; † 17. Januar 1982 in Moskau) war ein russischer Schriftsteller, Oppositioneller und Dissident in der Sowjetunion.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.07.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 4
Titel: Gold. Revue
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2017
Autor: Jan Wagner
produziert in: 2012
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Es ist Gold, das seit Anbeginn der Dinge ruhte, aber nicht schlief, das nur darauf wartete, gefunden zu werden am Ufer eines Flusses irgendwo in den menschenleeren Weiten, das gelauert hat auf den Einen, der es blitzen sieht, dem es zublinzelt aus dem Wasser und der sich herunterbeugt, um es aufzuheben, Besitzer eines Geheimnisses, das keines bleiben kann. Und so rast das Gerücht von Dorf zu Stadt, über die Länder und Meere, bis die Fabriken und die Büros verstummt sind, die Schiffe leer in der Bucht schaukeln, nur noch die Hacken und Schaufeln hunderttausender von Glücksuchern zu hören sind - jeder für sich selbst allein, und der Teufel für uns alle?. ?Gold? ist ein lyrisches Stimmenspiel von Jan Wagner, in dem sie alle zu Sprache und zu Gesang finden, die Herumtreiber und die Händler, die Schürfer und Gräber, die Bardamen, Bestatter, Liebenden und Missionare, die Säufer und Prasser und Spieler, all jene, die mit nichts als ein bisschen Hoffnung in der Tasche ihr altes Dasein für immer hinter sich ließen, manchmal gewannen, fast immer verloren. Eine Revue zum Rausch, in der die Lebenden und auch die längst vergessenen Toten, verscharrt in der Erde, ein letztes Mal reden dürfen, so wie auch das Gold, das bleibt, während die, die es suchten, vergingen; eine poetische Szenenfolge, ergänzt und gespiegelt von einer Originalmusik des Komponisten Sven-Ingo Koch.
Sprecher:Jens Wawrczeck
Wolf-Dietrich Sprenger
Matthias Keller
MusikerDirk Rothbrust (Percussion) Kalle Kalima (Gitarre)
Daten zu Jan Wagner:geboren: 1971
Vita: Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband »Probebohrung im Himmel«, zuletzt veröffentlichte er den Sammelband »Selbstporträt mit Bienenschwarm« (2016). Für seine Lyrik wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband »Regentonnenvariationen«. »Gold. Revue« ist sein Debüt als Hörspielautor.
Erstsendung: 15.07.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
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Treffer 4 von insgesamt 4
Titel: Wismutspiel
Autor: Werner Bräunig
produziert in: 1991
produziert von: SFB
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Gabriele Bigott
Bearbeitung: Gabriele Bigott
Komponist: Janko Jezovsek
Dramaturgie: Gabriele Bigott
Inhalt: Sie sind auf der Suche nach einer möglichen Zukunft, die jungen Protagonisten des Romanes. "Sie haben das Ende erlebt und keinen Anfang". Gerade erst haben sich die Hakenkreuze klammheimlich aus den Fahnen gestohlen, da sind sie in eine "neue Zeit" geworfen, von der sie nicht wissen, ob es ihre sein kann - hier in den Schächten des Wismut-Bergbaus, im gottverlassenen Dorf Bermsthal, in der von Mangelwirtschaft gebeutelten Papierfabrik. "Man müsste alles ganz anders machen", das wissen sie - wie, weiß keiner. Ihre Geschichte ist es, die im Zentrum des Hörspiels steht, von Schauspielstudenten dargestellt, die so jung sind, wie sie damals.
Sprecher:F.J. Bogner
MusikerTobias Morgenstern (Klavier / Akkordeon) Wolfgang Musick (Baß) Fredemann (Saxophon / Flöte)
Daten zu Werner Bräunig:Vita: Werner Bräunig, geboren 1934 in Chemnitz, galt zunächst als große Hoffnung der jungen DDR-Literatur. 1959 verfasste er für die 1. Bitterfelder Konferenz den berühmten Aufruf "Greif zur Feder, Kumpel". Vom Konflikt um seinen Roman "Rummelplatz" erholte er sich literarisch nicht. Er starb 42-jährig 1976 in Halle.
Erstsendung: 04.01.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Abfragedauer: 0,5256 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547753568
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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