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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 3
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Titel: Möglicherweise gab es einen Zwischenfall
Autor: Chris Thorpe
produziert in: 1977
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Andreas Sauter
Bearbeitung: Andreas Sauter
Komponist: Juan Allende-Blin
Dramaturgie: Reto Ott
Übersetzer: Katharina Schmitt
Inhalt: Was macht uns zu Helden? Ist es die Augenblicksentscheidung, im richtigen Moment das Richtige zu tun? In vier ineinander verwobenen Geschichten, die an tatsächliche Geschehnisse erinnern, konfrontiert Chris Thorpe seine Protagonisten mit katastrophal zugespitzten Situationen, die ihnen unausweichliche Entscheidungen abringen. Eine Befreiungskämpferin, die zur Ministerin mutiert; ein Mann, der sich plötzlich gegen rollende Panzer stellt; eine Frau, deren Heimflug kein glückliches Ende nimmt, und ein Attentäter, der sich als Retter des alten Europa inszeniert. Am Ende, so stellt sich heraus, haben alle nur das Notwendige getan. Wo Kausalitäten und Zwangsläufigkeiten die Handlungsfäden spinnen - oder zumindest die der Erzählungen, die davon handeln -, greifen auch Kategorien wie Täter, Opfer oder Beobachter nicht mehr. Chris Thorpe allerdings vermeidet jeglichen gesellschaftlichen oder politischen Kommentar. Stattdessen konfrontiert er das Publikum mit einer - bei allem Grauen - faszinierenden sprachlich-musikalischen Performance.
Daten zu Chris Thorpe:Vita: Chris Thorpe ist Autor und Performer aus Manchester. Neben zahlreichen Kooperationen mit dem Unlimited Theatre, der Performance Gruppe Third Angel und der portugiesischen Gruppe mala voadora sowie Arbeiten für das Forest Fringe, die BBC und das Belarus Free Theatre ist Chris Thorpe auch als Übersetzer und als Musiker tätig. Die in Zusammenarbeit mit der Dichterin Hannah Jane Walker entstandenen Stücke The Oh Fuck Moment und I Wish I Was Lonely wurden von Oberon Books publiziert.
Erstsendung: 10.02.2016
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 3
Titel: Schatten
Autor: Lars Norén
produziert in: 1994
produziert von: RB
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Reto Ott
Komponist: Uli Sobotta
Übersetzer: Hansjörg Betschart
Inhalt: Der eine ist Anfang sechzig, der andere gerade mal Anfang dreissig. Beide treffen sie im Zimmer eines Krankenhauses aufeinander. Sie haben Krebs im Endstadium. Was bleibt, was kann noch gesagt werden, was ist noch zu tun? Die Krankheit lässt ihnen kaum eine Wahl, aber die Männer versuchen es herauszufinden. Im Gespräch, mit sich und dem anderen. Mit ihren Partnerinnen, die zu Besuch kommen. Mit ihren Kindern, die ebenfalls im Raum sind, auch wenn sie eigentlich tot sind, abwesend oder ungeboren. Die Ebenen verschieben sich, die Gewissheiten lösen sich auf wie die ablaufende Zeit. Oder wie es der Onkologe und Medizinhistoriker Siddharrtha Mukherjee in seiner im letzten Jahr erschienenen, epochalen Krebs-Biografie «Der König aller Krankheiten» ausdrückt: «Krebs leugnet die Möglichkeit eines Lebens ausserhalb und nach ihm; er subsumiert alles Leben. Der Alltag eines Patienten wird so ausschliesslich von der Krankheit bestimmt, dass die Welt in den Hintergrund tritt.»

Norén erzählt diesen Alltag in einem auf das Wesentlichste reduzierten Kammerspiel. Dazu benutzt er eine Dialogsprache, die er in seinen letzten Stücken perfektioniert hat: nackt und scheinbar trivial - und doch voller Überlagerungen. Damit schafft er einen akustischen Reflexionsraum für eine Auseinandersetzung, die dringend geführt werden muss. Denn Krebs ist eine Realität. Oder wie es Mukherjee auf den Punkt bringt: «Nachdem sich der Anteil derer, die von Krebs betroffen sind, in manchen Nationen unaufhaltsam von jedem Vierten über jeden Dritten zu jedem Zweiten fortbewegt, ist Krebs tatsächlich auf dem Weg, unsere neue Normalität zu werden - das ist unausweichlich. Dann ist die Frage nicht, ob wir dieser unsterblichen Krankheit zu Lebzeiten begegnen, sondern wann.»

Lars Norén, der auch regelmässig als Theater-Regisseur tätig ist, hat «Schatten» im letzten Jahr selbst für das Schwedische Radio inszeniert. Die SRF- Produktion durch Reto Ott ist eine doppelte Premiere: zum ersten Mal überhaupt im deutschsprachigen Raum wird ein Text von Lars Norén als Hörspiel vorgestellt.
Sprecher:Hermann Lause
Peter Kaempfe
Gabriele Blum
Daten zu Lars Norén:geboren: 1944
Vita: Lars Norén (* 9. April 1944 in Stockholm) ist ein schwedischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenregisseur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 3
Titel: Sekundensturz
Schreckmümpfeli
Autor: Bernhard Studlar
produziert in: 1930
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Sauter
Inhalt: Ein winziger Augenblick genügt, um ein Leben zu ändern
Erstsendung: 14.09.2015
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,4880 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1545139831
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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