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Hörspieldatenbank

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Titel: Der Sprung vom Trottoir
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2017
Autor: Hubert Wiedfeld
produziert in: 2017
produziert von: HR
Laufzeit: 158 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Leo Raat steht mächtig unter Druck. Eine geplatzte Verabredung im K20 in Düsseldorf, anschließend Rückfahrt nach Hamburg im gediegenen "Metropolitan Express Train", dort eine kleine Pokerrunde, Personal wie aus dem Baumarkt. Das war alles! Was kann da schon passiert sein? Und doch ist nichts mehr wie zuvor.

Kreative Höchstleitung war gefordert, keinerlei Denkverbote. Was ist schon dabei, für Geld ein paar Geschichten zu erfinden. Die Carrels in den Lesesälen der Bibliothek, komplett gemietet von einer Scheinfirma, einer Zwietasch-Firma, belegt von Figuren wie Leo und Lachnit; der eine schreibt Geschichten, der andere malt sie. Möglichst realitätsnah, Film vielleicht?

Für Worath war Leo der rasende Fahrradkurier, der dessen Kinos mit den entsprechenden Filmrollen rechtzeitig zum Aktwechsel versorgte. Dass die Geschichte mit den pontinischen Hunden für Quasts HHV (Hamburger Hundeverwertung) zu reichlich Existenzgründungsknete gereichte, wusste er nicht. Doch das Projekt zur Stabilisierung "randständiger Figuren mit grenzwertigem Rechtsempfinden" scheiterte, Biomehl statt Koks, und Quast landete im Knast. Wie kann man so naiv sein? Rumgespinne … mehr nicht. Doch Leo begreift immer noch nicht ...

Die Hansestadt feiert ihren 840. Hafengeburtstag: Hamburg – Offene Stadt, und der Union Jack flattert über den Dächern. Versteckte, geheimnisvolle Botschaften auf Filmrollen: Die Staatsverschuldung hat eine unverantwortliche Größenordnung erreicht. Es droht Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz. Was ist zu tun? Die Staatsverschuldung muss ganz einfach auf viele Schultern umverteilt werden. Alternativlos!

Bemessungsgrundlage dafür ist die bestehende Prokopf-Verschuldung, derzeit 25 T€. Jeder Staatsbürger schuldet also seinem Staat mit sofortiger Wirkung dieses Geld. Als Ausgleich erhält er dafür je eine mit 25T€ Euro börsenfähig und mündelsicher verbriefte neue Staatsbürgerschaft, über die er frei verfügen kann. Die alte durch Geburt oder Einbürgerung erworbene erlischt.

Der Staat veräußert die Forderungen, die er gegenüber seinen Schuldnern hat, an ein grundsolides Bankenkonsortium und bezahlt mit dem Geld seine Schulden. Die Bürger schulden, persönlich haftend, den Banken nun dieses Geld. Die Banken stellen die ihr vom Staat überlassenen Forderungen an die Staatsbürger fällig. Diese dürfen nun zeitnah die Schuldtitel aus ihrem eigenen Vermögen bedienen. Wer dies nicht kann oder will, muss seine verbriefte Staatsbürgerschaft zum Nennwert an die Banken verkaufen, um mit dem Erlös seine Schulden begleichen zu können. Eine faire Lösung.

Wer keine Staatsbürgerschaft mehr sein Eigen nennen kann, ist folglich staatenlos. Doch auch dafür ist gesorgt: Colonia materna, ausschließlich biologisch-dynamische Land- und Viehwirtschaft durch die staatenlosen Siedler; das staatlich verwaltetes Mutterland Haidmark finanziert sich durch den Verkauf der landwirtschaftlichen Produkte selbst. Und jeder Mutterlandbewohner kann seine verbriefte Staatsbürgerschaft zum Tageskurs zurückerwerben und in sein Vaterland zurückkehren ... genial, infam, perfide.

Wiedfelds letztes, noch zu Lebzeiten beendetes Radiostück entwirft ein düsteres, labyrinthisches und wildes Hamburg, in dem "Radio Schweinesand" in Gestalt von Chamisso, polynesischer Barbier mit dem zweiten Gesicht, den klandestinen Cicerone gibt. Ein komplexer, unheimlicher "radio-noir" mit immer neuen Wendungen, diskontinuierlichen Zeitebenen und einer keineswegs utopischen Zukunftsperspektive, dass einem angst und bange werden kann.
Sprecher:Sebastian Rudolph (Leo Raat)
Thomas Thieme (Zwietasch)
Bettina Engelhardt (Elisabeth Rotwang)
Karim Cherif (Senegal)
Berthold Toetzke (Worath)
Gerd Wameling (Quast)
Sandra Borgmann (Marion Leistikow)
Heinrich Giskes (Lachnit)
Barbara Nüsse (Henny Zirnstein)
Thomas Anzenhofer (Chamisso)
Kleber Valim
Bastian Korff
Uwe Klörs
Steffen Happel
Robert Will
Paula König
Altine Emini
Daten zu Hubert Wiedfeld:geboren: 13.06.1937
gestorben: 20.06.2013
Vita: Hubert Wiedfeld, 1937 in Braunschweig geboren, hat zahlreiche Hörspiele verfasst und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden. "Vom Schlaf in den Steinen" ist nach "Canal du Midi" der zweite Teil seiner Radiotrilogie "Wohlwills Erbschaft".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.12.2017
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 3
Titel: Eine Hand voller Sterne
Auszeichnungen (1):Deutscher Kinderhörspielpreis: 2018
Autor: Rafik Schami
produziert in: 2018
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Robert Schoen
Bearbeitung: Gudrun Hartmann
Komponist: Martin Bezzola
Dramaturgie: Stephanie Hatz
Inhalt: Bomben fallen auf Damaskus. Die zehnjährige Salima sitzt mit ihren Großeltern im Schutzkeller. Um sich vom Schrecken abzulenken, der über ihnen tobt, bittet sie ihren Opa aus seinem alten Tagebuch vorzulesen, das voller lustiger und poetischer Geschichten aus dem so schillernden wie lebensfrohen Damaskus seiner Kindheit steckt.
So beginnt eine Zeitreise in die syrische Hauptstadt viele Jahre vor dem Bürgerkrieg, in der einst unterschiedlichste Nationalitäten und Religionen friedlich miteinander lebten. Salima lauscht den Weisheiten des alten Kutschers und Geschichtenerzählers Salim. Sie erfährt, dass ihre Uroma zwar eine schlechte Schneiderin, aber eine Meisterin im Handeln auf dem Bazar war, und auch, dass ihr Opa, statt als Bäckersjunge zu arbeiten, lieber länger zur Schule gegangen wäre. Eines Tages nimmt er die Sterne in die Hand, um seinen Traum, Journalist zu werden zu verwirklichen – mit einer geheimen und äußerst gefährlichen Sockenzeitung.

Das Hörspiel basiert auf dem preisgekrönten gleichnamigen Klassiker des syrischen Meistererzählers Rafik Schami.
Sprecher:Nicolas Matthews (Farid)
Walter Renneisen (Onkel Salim)
Frauke Poolmann (Mutter)
Ralf Drexler (Vater)
Claus Dieter Clausnitzer (Opa)
Antje Hagen (Oma)
Lou Tillmanns (Salima)
Isaak Dentler (Habib)
Heinrich Giskes (Lehrer)
Yasin Boynuince (Mahmud)
Nelly Politt (Nadia)
Altine Emini
Thomas Hessdörfer
Michael Schütz
Oliver Konietzny
Daten zu Rafik Schami:geboren: 23.06.1946
Vita: Rafik Schami (* 23. Juni 1946 in Damaskus; arabisch ‏رفيق شامي‎, DMG Rafīq Šāmī) ist ein syrisch-deutscher Schriftsteller und ein promovierter Chemiker. Das Pseudonym „Rafik Schami“ bedeutet Damaszener Freund oder „der aus Damaskus kommt“, der bürgerliche Name des Autors ist Suheil Fadél (‏سهيل فاضل‎, DMG Suhail Fāḍil).
Hompepage o.ä.: http://www.rafik-schami.de/
Erstsendung: 20.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 3
Titel: Leopoldpark 2.0
Autor: Wederik De Backer
Lucas Derycke
produziert in: 2018
produziert von: WDR
Laufzeit: 120 Minuten
Regie: Wederik De Backer
Lucas Derycke
Komponist: Frederik De Clercq
Inhalt: Satire über einen Erlebnispark, in dem Kolonialsierung hautnah erfahren werden kann.
Zuerst war der Park nur ein Tierpark. Ein zugegeben schlecht geführter Zoo. Als die Inhaber ihn schließen müssen, erfinden sie ein neues Geschäftsmodell: einen Spielplatz für Kolonialherren. „Jede Geburt ist eine gute Geburt“, postuliert die Inhaberin des Leopoldparks Katrin so verteidigend wie trotzig. Medien, Tierschützer und potentielle Besucher sehen das anders. Ihr Blick auf das durch Inzucht entstellte Löwenbaby gilt nicht dessen Niedlichkeit, sondern den Lebensbedingungen im Tierpark. Und die sind nicht ideal. Katrin und ihr Sohn Lumana müssen den Leopoldpark schließen - und errichten flugs im Kongo den Leopoldpark 2.0. Diesmal nicht mit Tieren. Eine Art Erlebnispark, in dem Touristen erfahren können, was es heißt zu kolonisieren und kolonialisiert zu werden. An alles ist gedacht: die Villen der Kolonisten, Hütten der Kongolesen, Diamantmine, Schandpfahl. Denn: Viele Europäer wissen nicht, was in der Kolonialzeit alles passiert ist. Im Leopoldpark 2.0 soll die Erinnerung abschreckend lebendig gehalten werden. Nie wieder Kolonialisierung. „Wollen Sie eine Hütte anzünden? Hier ist eine Fackel.“
Sprecher:Ursula Werner (Katrin)
Elvis Clausen (Lumumba)
Eric Kabongo (Moise)
Melodie Wakivuamina (Dalila)
Robert Reuter und Dominic Vratz (Schüler)
Jelle De Beule (Erik)
Sebastian Krähenbühl (Sadistischer Schweizer)
Krunoslav Sebrek (Angehender Bräutigam)
Benjamin Höppner (Dad Ralph)
Vera Turpyn (Mum Claudia)
Daniel Breitfelder (Sohn Andreas)
Mareike Beykirch (Tochter Hannah)
Altine Emini (Sky)
Patrick Rameau (Kongolesischer Mann/Kellner)
Rabea Wyrwich (Mutter mit kleinem Kind)
Greta Gottwald und Paula Fritz (Teenies (weiblich))
Johannes Benecke (Christian)
Pieter Bouwman (Erschöpfter Karnevalsfachangestellter)
Moritz Führmann (Nerviger Mann)
Anna Lucia Gualano
Kordula Leiße
Michael Müller
Andreas Helgi Schmid
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Benedikt Bitzenhofer; Sebastian Nohl
Daten zu Lucas Derycke:geboren: 1990
Vita: Lucas Derycke, geb. 1990, belgischer Radiomacher. Features und Hörspiele für den Belgischen Sender VRT und den Holländischen Sender NPO. Auszeichnungen u.a. NTR Radioprijs für vielversprechende junge Radiomacher (2012), Prix Spéciale Découverte (2014). Screener ist seine erste deutschsprachige Produktion.
Erstsendung: 03.12.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5474 Microsekunden.
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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