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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 19
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Titel: 243 Tage
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 1990
produziert von: BR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Antonia Gilani
Inhalt: Der Tod ist ein Begleiter im Leben, von Anfang an. Diese grausame Tatsache wird einem besonders bewusst, wenn ein Kind vom Tod bedroht ist. Noch grausamer ist es, wenn dieser Fall während einer Schwangerschaft eintritt. Die Autorin Elodie Pascal erzählt, wie eine Familie versucht, damit umzugehen.

Sie sind eine Familie, zuhause in einem Dorf irgendwo auf dem Land. Eine laute Mutter, ein leiser Vater, sechs Töchter. Eine der Töchter ist schwanger, in der 23.Woche. Das erste Enkelkind soll geboren werden. Darauf hatte die werdende Grossmutter gewartet. Dann ein Frauenarztbesuch. Und eine Diagnose: bilaterale Nierenagenesie. Der Embryo kann keine Nieren entwickeln. Das bedeutet: keine Chance auf Leben. Die junge Frau, die schon fast eine Mutter ist, verliert ihr Lachen. Und sie muss sich entscheiden, wie lange sie das Kind noch in sich tragen will. Ein Kind, dessen Geburtstag auch der Todestag sein wird. Die ausweglose Situation wird zur Prüfung für die ganze Familie, deren Mitglieder dazu neigen, Mitleid für sich selbst zu beanspruchen.

Elodie Pascal begibt sich mit ihrer Hörspiel-Erzählung in einen existentiellen Grenzbereich. Sie zeichnet das eindrückliche Psychogramm einer Familie, die geprägt ist durch eine innige Schwesternliebe. Dabei zeigt sich, wie prekär die Fundamente des familiären Zusammenhalts sind. Die Hörspiel-Inszenierung bringt mit sparsamen Mitteln die vermeintliche Ruhe des unfassbaren Geschehens zum Ausdruck. Und sie stellt sich dem schwierigen Versuch zu verstehen, dass die Frage nach dem Beginn des Lebens eine Frage ist, auf die es keine allgemein gültige Antwort zu geben scheint.
Sprecher:Sabina Trooger
Beate Himmelstoß
Detlef Kügow
Joachim Höppner
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 13.11.2013
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 19
Vorige/nächste Ausstrahlung:12.01.2019 um 20:05 bei DLF  Phonostart Radio Cloud*
16.01.2019 um 20:05 bei NDR Kultur  Phonostart Radio Cloud*
24.01.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: AUDIO.SPACE.MACHINE
Autor: wittmann
zeitblom
produziert in: 1991
produziert von: Funkhaus Berlin
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: wittmann
zeitblom
Inhalt: Ein Bauhaus-Konzeptalbum

100 Jahre Bauhaus. Der ehemaliger Direktor Walter Gropius braucht eine Festrede. Er trifft Moholy-Nagy, Mies van der Rohe und andere Weimarer Kollegen auf der Suche nach Inspiration. Doch die Realisierung der Moderne hat nicht nur die Bauhaus-Ideen verändert. Selbst seine Künstlerfreunde scheinen nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern in der Maschinerie aufgegangen zu sein. In 18 Tracks beleuchten die Autoren 100 Jahre Maschine-Mensch-Beziehung, das idealistisch-utopische Denken der Bewegung, ihre Mythen und Manien. Dafür schaffen sie ein mechanistisch-digitales Klanguniversum, assoziative Soundlabore und kombinieren Texte von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und weiteren Bauhaus-Künstlern der 1920er-Jahre mit Zitaten u.a. von John Cage, Bazon Brock und dem KI-Experten Martin Rees.
Sprecher:Christine Harbort (Frau Mellentin)
Ulrike Krumbiegel (Frau Pannert)
Jürgen Watzke (Dr. Klingstein)
Gudrun Ritter (Frau Zompe)
Marc Hetterle (Olaf Mellentin)
Sewan Latchinian (Mattuschek)
Christine Heinze (Schwester)
Irma Münch (Frau)
Margot Ebert (Frau Meixner)
Astrid Meyerfeldt (Frau Glasmann)
Herbert Spiller (Mann)
MusikerMaria Goja (Gesang) Gemma Ray (Gesang) Christian Wittmann (Gesang) Achim Färber (Schlagzeug) Falk Breitkreuz (Bassklarinette) zeitblom (Keybord)
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.01.2019
Datenquelle(n):
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 19
Titel: Das verlorene Paradies
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2011
Autor: Tim Staffel
produziert in: 1993
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Tim Staffel
Komponist: Georg Katzer
Inhalt: Halim hat alles verloren - seine Familie, sein Zuhause, seinen Job. Um zu überleben geht er anschaffen, bis er entscheidet, dass Überleben kein Leben ist. Nur mit John Miltons Buch "Paradise Lost" im Gepäck geht er auf Wanderschaft; er will herausfinden, ob irgendwo noch etwas anderes als Schuld und Verlust existiert, ob auf ihn noch etwas anderes wartet als der Tod. Mitten in einer Wald- und Seenlandschaft trifft er auf Zoe. Ohne viele Worte spüren die beiden eine tiefe Verbundenheit. Als Zoes Mann Simon auftaucht, erkennen er und Halim sich sofort wieder. Die nichts ahnende Zoe überredet die beiden zu einem Ausflug. Doch je tiefer sie in die Wildnis eindringen, desto mehr wird ihr Trip zu einer existenziellen Auseinandersetzung. Das Klangdesign des Hörspiels, aufgenommen an Originalschauplätzen, zeichnet die Seelenlandschaften der Figuren in ihren Bewegungen zwischen Zivilisation und Wildnis nach.
Sprecher:Peter Matic (Joseph Fouché)
Joachim Tomaschewsky (Jean Pierre, sein Diener)
Dieter Wien (Baron de Vitrolles)
Klaus Piontek (Lord Wellington)
Otto Mellies (Charles Maurice Talleyrand)
Hans-W. Hamacher (Ludwig XVIII)
Hans Teuscher (Lazare Carnot)
Martin Seifert (Junger Mann)
Daten zu Tim Staffel:geboren: 02.10.1965
Vita: Tim Staffel, geboren 1965 in Kassel, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen bei Andrzej Wirth. Er ist Autor von Hörspielen, Short Stories, zahlreichen Theaterstücken und den Romanen "Terrordrom" (1998) und "Heimweh" (2000). Seit 1993 lebt er in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.tim-staffel.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 19
Vorige/nächste Ausstrahlung:19.12.2018 um 21:05 bei HR 2 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
21.11.2019 um 21:30 bei DLF Nova (Folge 8 von 8)
Titel: Der nasse Fisch. Die Hörspielserie zu Babylon Berlin
Autor: Volker Kutscher
produziert in: 1987
produziert von: SFB
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Thomas Böhm; Benjamin Quabeck
Dramaturgie: Holger Rink; Nina Koukali
Inhalt: 1929: Gereon Rath ist von Köln nach Berlin versetzt worden. Als Mord-Ermittler wurde er in der Domstadt untragbar, die Berliner Polizei ermöglicht ihm einen Neuanfang, allerdings nur bei der ‚Sitte‘. Der Ton in Berlin ist rau und auch hier verfolgen ihn die Dämonen aus seinem früheren Leben. Gleich bei seinem ersten Einsatz in der Hauptstadt wird geschossen und Rath auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Seine Kollegen von der ‚Mord‘ fischen derweil einen Toten aus dem Landwehrkanal. Da kann Rath noch nicht ahnen, wie sehr ihn diese Leiche noch beschäftigen wird. Während der Mai-Unruhen ist er im Einsatz, als Polizisten gegen demonstrierende Kommunisten brutal vorgehen. Es gibt zahlreiche Tote, die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt, die Polizei wird von der Presse hart attackiert.
Sprecher:Eduard Linkers (Der alte Vaclav)
Gerd Wameling (Helmut)
Martina Krauel (Inge, seine Frau)
Jiri Bores (Polizeibeamter)
Erstsendung: 22.10.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 19
Titel: Die Existenz der Haut
Autor: Christian Wittmann
zeitbloom
produziert in: 2001
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Hörcollage
Regie: Christian Wittmann
zeitbloom
Inhalt: Unter Verwendung von Zitaten aus Marguerite Duras' "Hefte aus Kriegszeiten" und "Der Schmerz" sowie "Das Menschengeschlecht" von Robert Antelme

Marguerite Duras erlebt das Warten auf ihren Mann Robert Antelme, der als Politischer im KZ Buchenwald interniert ist, als Ausnahmezustand.

Während Hitlers totaler Krieg in die Endphase geht, werden Tausende Häftlinge vom KZ Buchenwald zum KZ Dachau verbracht. Der politische Gefangene Robert Antelme ist in einem der Waggons. Seine Frau, die Schriftstellerin Marguerite Duras, befindet sich zur gleichen Zeit in Paris im Widerstand und erlebt ihr Warten auf Robert als Ausnahmezustand. In ihren Protokollen entblößt sich Duras schonungslos als Opfer wie als Täterin und zeigt, wie der Krieg ihr eigenes und das Leben ihrer Nächsten irreversibel vergiftet und zersetzt. "Ich erinnere mich plötzlich an etwas, das man mir über die Angst gesagt hat. Dass man im Maschinengewehrfeuer die Existenz seiner Haut wahrnimmt. Ein sechster Sinn, der zum Vorschein kommt."
Sprecher:Johannes Nikolussi (Erzähler)
Günter Rainer (Professor Waschl)
Brigitte Schmuck (Turm)
Andreas Hofer (Schorschi)
Bernhard Werth (Clemens)
Peter Riegler (Fluffi)
Moritz Buchmann
Johanna Bachbauer
Moritz Cosa
MusikerJochen Arbeit Gina D'Orio (Vokalist) Blake Worrell (Vokalist) Annika Line Trost (Vokalist)
Daten zu Christian Wittmann:geboren: 1967
Vita: Christian Wittmann, geboren 1967, lebt als Schauspieler und Regisseur in Berlin.
Daten zu zeitbloom:geboren: 1962
Vita: zeitblom (Georg Falk-Huber), geboren 1962, lebt als Komponist, Bassist, Produzent in Berlin.
Erstsendung: 17.08.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 19
Titel: Die letzten Worte von Dutch Schultz
Autor: William Seward Burroughs
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: zeitblom
Bearbeitung: zeitblom
Inhalt: New York, 1935: Gangsterkönig Dutch Schultz liegt von Kugeln durchsiebt im Sterben. Ein Polizei-Stenograph notiert seine letzten Worte, 1200 Wörter. William S. Burroughs macht 1970 aus diesem Dokument ein Drehbuch. Er zerschneidet es, klebt es wieder zusammen. Am Ende wird aus der Beschreibung der letzten 20 Stunden vor dem Tod ein nie realisierter Film über den Aufstieg und Fall des Königs der Bronx. 2013 wird aus dem Drehbuch ein Hörspiel: Der Text über das Leben des "Dutchman" ist ein Prototyp weltweiter Verbrecher-Biografien. Doch im Gegensatz zu den heutigen Oligarchen und "Konzernchefs" kannte Dutch Schultz noch keine globalisierte Welt, keine Netzwerke. Für ihn war New York City das Zentrum der Macht, an dem er um jeden Preis festhielt. Einer der Gründe für seinen Untergang.
Daten zu William Seward Burroughs:geboren: 05.02.1914
gestorben: 02.08.1997
Vita: William Seward Burroughs (* 5. Februar 1914 in St. Louis, Missouri; † 2. August 1997 in Lawrence, Kansas) war ein amerikanischer Schriftsteller, der der Beat Generation zugerechnet wird.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.07.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 19
Titel: Gadji Beri # 2016
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.2016
Autor: Christian Wittmann
zeitblom
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Dada-Oper
Inhalt: 100 Jahre nach dem legendären Eröffnungsabend des Cabaret Voltaire in Zürich, konfrontiert "Gadji Beri # 2016" die heutige Lebenswirklichkeit mit DADA. Gegenwärtige Kunstrevolten, Rebellionen gegen den Sinn, Utopien zur Rettung der missbrauchten Sprache, das Beleuchten alternativloser Produktionsprozesse und konsumistischer Freizeitzwänge, sowie das Aufdecken und Umdeuten leerer Signifikanten in Politik, Werbung und Kriegsrethorik: Homo oeconomicus meets gadji beri bimba glandridi lonni cadori. In der alltäglichen Geräuschkulisse der heutigen Welt findet sich das Material für diese Radio-Oper.
Sprecher:Erich: Uli Tharner
Franjo: Bernd Artmann
Teipels Uli: Augustin Upmann
Gustav: Hermann Fischer
Mia: Lioba Albus
Theo: Norbert Alich
Richard: Ansgar Schäfer
Walburga B/Navi: Tirzah Haase
Martha: Uschi Niehues
Kampschulte: Josef Tratnik
Jungmann: Irmhild Willenbrink
Valerie: Alexandra Loebe
Fritz: Hannes Demming
Miriam: Franziska Mense-Moritz
Ralle: Ludger Burmann
Hanni: Elisabeth Georges
Denter: Georg Bühren
Statisten der Niederdeutschen Bühne Münster
MusikerJochen Arbeit Achim Färber
Daten zu Christian Wittmann:geboren: 1967
Vita: Christian Wittmann, geboren 1967, lebt als Schauspieler und Regisseur in Berlin.
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.02.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 19
Titel: Heldentaten und Lehren des Dr. Faustroll
Autor: Alfred Jarry
produziert in: 1984
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: zeitblom
Bearbeitung: zeitblom
Komponist: Ralf Hoyer
Übersetzer: Irmgard Hartwig
Klaus Völker
Inhalt: Der Roman Die Heldentaten und Lehren des Dr. Faustroll (Pataphysiker) des französischen Schriftstellers und Bohèmien Alfred Jarry ist Parodie einer Heldenreise, Ansammlung wissenschaftlich-mathematischer Traktate, neowissenschaftlicher Roman und vor allem Gründungsdokument der ‚Pataphysik‘, der „Wissenschaft von den imaginären Lösungen“, mit der Jarry zahlreiche Künstler und Theoretiker des 20. Jahrhunderts beeinflusste. Zwischen 1898 und 1903 in diversen Zeitschriften fragmentarisch erschienen, wurde die erste Gesamtausgabe von Die Heldentaten und Lehren des Dr. Faustroll erst 1911 postum veröffentlicht. Die im Deutschen vorliegende Fassung erschien 1968 und wurde aus verschiedenen handschriftlichen Quellen erstellt. Narrativer Kern des von Paradoxie und Irrwitz geprägten Textes ist die Reise des Pataphysikers Dr. Faustroll in seinem Boot As „Zu Wasser von Paris nach Paris“, also eine Schiffsreise auf festem Land. In Begleitung des Gerichtsvollziehers und Erzählers Panmuffel sowie des Pavians Backenbuckel vollzieht Dr. Faustroll eine Irrfahrt durch surreale Kopf- und Traumwelten. Daneben setzt sich der Roman aus Abhandlungen, Briefen und mathematischen Formeln zusammen, allesamt Bestandteile der Lehren des Pataphysikers Dr. Faustroll. Geprägt von Intertextualität, lustvollem Sprachspiel und Bezügen auf diverse theoretische Diskurse ist Die Heldentaten und Lehren des Dr. Faustroll nicht nur ein Text über die Pataphysik, sondern zugleich deren Vollzug. Im Gedankenkosmos Jarrys und Faustrolls ist die Pataphysik die Wissenschaft von der Vorstellungskraft, ihr liegt alles zugrunde. In dieser Wissenschaft jenseits von Physik und Metaphysik sind die Ausnahmen die Regel und alle Dinge vom Zufall bestimmt.


Sprecher:Victor Deiß - Uhrmacher
Ruth Kommerell - alte Feder
Marie Gruber - neue Feder
Hansjürgen Hürrig - Zahnrad
Ingeborg Krabbe - Schraube
Jalda Rebling - Unruhe
Carl-Heinz Choynski – Staub
Daten zu Alfred Jarry:geboren: 08.09.1873
gestorben: 01.11.1907
Vita: Alfred Jarry, (1873–1907), franz. Autor und Vorläufer des Surrealismus, Dadaismus und des Absurden Theaters. 1896 Uraufführung seines König Ubu am Theater de L'OEuvre, die einen Skandal auslöste und wegen Tumulten abgebrochen wurde. Abgesehen von diesem theaterhistorischen Skandal keine breite Anerkennung seiner Werke und finanziellen Erfolge. Leben am Rande des Existenzminimums. 1907 Tod in Paris. Erst ca. 50 Jahre nach seinem Tod Wiederentdeckung und Anerkennung u.a. durch die Gründung des Collége de ‘Pataphysique 1948, das bis heute besteht. Werke u.a. König Ubu (1896), Ubu Hahnrei (1898), Ubu in Ketten (1899), Messalina (1900), Der Supermann (1902).

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Erstsendung: 24.08.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 19
Titel: Im Garten des Teufels
Autor: Eberhard Petschinka
produziert in: 1999
produziert von: WDR; ORF Wien
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Eberhard Petschinka
Komponist: Wolfgang Mitterer
Inhalt: Ein Seifenblasenfiebertraum

Ein Tanz-Tempel an der Copacabana: heiße Rhythmen, Alkohol, Drogen und viel nacktes, junges, pralles Fleisch. Die Nächte sind fiebrig-schwül, ein einziges erotisches Versprechen für die Sex-Touristen aus Europa, die mit ihrer Kohle die Eintrittskarte in den Himmel der Lust zu buchen glauben. Die Sehnsucht hat sie hierher getrieben. Und die Sehnsucht treibt auch die jungen Brasilianerinnen, die sich mit ihnen verlustieren. Ein reicher Europäer schließlich könnte sie von Elend und Armut ihrer unbehüteten Existenz erlösen. Bei Alisia scheint der Traum in Erfüllung zu gehen. Der junge, 22jährige Leo Lang hat sich wahnsinnig in sie verliebt. Er kauft ihr ein Ticket nach Deutschland. Alisia überlegt nicht lange. Doch sie schlägt hart auf. Der lärmigen Betriebsamkeit der Copacabana entrissen, landet sie in der gähnenden Ödnis der deutschen Provinz, inmitten von Kuhscheisse und Schafblöken. Und ihr Prinz verwandelt sich zusehends in einen "Cowboy mit stinkenden Füßen". Heimatlos und verloren versucht Alisia, einen Teil ihres alten Lebens in das neue hineinzuretten. Doch da spielt Leo nicht mit ...
Sprecher:Hans Piesbergen (Showmaster/Operator)
Eleonore Zetsche (Prof. Dr. Emma Podolski)
Bruno Cathomas (Mister Baby)
Norbert Schwientek (Officer)
Svetlana Kolker (Moskau)
Francoise Bendek-Guignet (Paris)
Robin Lee (London)
Katya Adler (Rom)
Yo Snimizo (Tokyo)
Joe Remick (Motherfucker)
Cornelia Lippert (Frau)
Daten zu Eberhard Petschinka:geboren: 19.10.1953
Vita: Eberhard Petschinka (krok & petschinka), geboren 1953, lebt als Maler, Schriftsteller und Regisseur in Wien. Das Hörspiel "krok" wurde 1995 mit dem Prix Futura geehrt. Sein Stück "Santo Subito" wurde 2007 mit dem Prix Europa und 2008 mit dem Prix Italia ausgezeichnet. 2009 wurde Petschinka der Günter-Eich-Preis verliehen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 19
Titel: In meinem Alter rauche ich immer noch heimlich
Autor: Rayhana
produziert in: 2011
produziert von: BR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Alice Elstner
Komponist: Tarwater
Übersetzer: Gabriele Schel
Inhalt: Neun Frauen im Hamam. Hier trifft Islamistin auf Atheistin, Geschiedene auf achtfache Mutter, konservative Großmutter auf naive Träumerin, Emigrantin auf traditionelle Ehevermittlerin. Und in diesem geschützten Raum wird getratscht, gelacht, geschimpft und kontrovers gestritten. Über das patriarchalische System, religiöse Gewalt und immer wieder über die Männer: fundamentalistische Fanatiker, geliebte oder gehasste Ehemänner, geheime Geliebte oder kontrollsüchtige Väter. Die sehr verschiedenen Frauen nehmen kein Blatt vor den Mund, und so entsteht in den Dialogen der schlagfertigen Figuren ein sehr lebendiges, vielschichtiges Bild von neun arabischen Frauenschicksalen zwischen Rebellion und Anpassung, Traum, Flucht und Resignation. Als herauskommt, dass eine junge, unehelich schwangere Frau sich im Hamam versteckt hält, weil ihr fundamentalistischer Bruder sie bedroht, stellt sich die Frage, wie weit die Solidarität zwischen den Frauen geht ... Rayhana gelingt es, ernste Themen ohne moralinsauren Ton, mit viel Humor und Sarkasmus zu behandeln - eine böse Komödie mit tragischem Ende, die die arabische Gesellschaft mit viel Sensibilität aus weiblicher Sicht schildert.
Sprecher:Vincent Leittersdorf (Fotograf)
Maria Kwiatkowsky (Martha)
Otto Mellies (Regisseur)
Lars Rudolph (Mann mit Hupe/An- und Absage)
Andreas Leupold (Bauer / AB-Stimme)
Kathrin Wehlisch (Frau / Traumfrau)
Carl Heinz Choynski (Alter)
Julian Mehne (Milizionär / Traumsoldat)
Daten zu Rayhana:Vita: Die 1964 in Algerien geborene Theaterautorin und Schauspielerin Rayhana floh vor islamistischer Gewalt nach Frankreich. International bekannt wurde sie durch einen Benzinanschlag, den Fundamentalisten 2010 anlässlich der Uraufführung ihres Stückes "In meinem Alter rauche ich immer noch heimlich" in Paris auf sie verübten.
Erstsendung: 23.04.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 19
Titel: Kick-Back
Autor: Herbert Beckmann
produziert in: 1998
produziert von: SRF
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Mark Ginzler
Inhalt: Achtundzwanzig Grad, ein blauer Sommerhimmel und 67.000 Zuschauer im Stadion, ideale äußere Bedingungen für das vorletzte Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor Beginn der Weltmeisterschaft.

Vor allem für einen Neuling im Team von Bundestrainer Ronald Bär geht es buchstäblich um die Wurst: Alex Steinbach von Mainz 04. Er kämpft um die einzige noch vakante Position: die des rechten Außenverteidigers. Und Steinbach kann sich durchsetzen, er kratzt die Kugel förmlich von der Torlinie. Wann zuletzt haben wir einen solch fulminanten Einstand eines Jungnationalspielers erlebt?

Dann wird Steinbach plötzlich von der Presse als "Sinto" identifiziert, im Stadion als "Zigeuner" beschimpft und bald darauf erschlagen. Der Täter ist ein brutaler Rassist  es gibt Drahtzieher im Hintergrund. Denn Alex Steinbachs völlig unerwarteter kometenhafter Aufstieg in die Nationalelf verhindert die Karriere eines weiteren Spielers, Markus Velten, zum international begehrten Topfußballer. Doch nicht er selbst, sondern sein Spielervermittler Oberländer und Bopp, Manager von Veltens Verein, stecken hinter dem Überfall.

Mirko Breuer, ein rassistischer und bekanntermaßen gewalttätiger Fanaktivist, soll in ihrem Auftrag dafür sorgen, dass "der Zigeuner" für eine Weile "aus dem Spiel genommen" wird, so dass er wenigstens für die WM ausfällt. Doch die gewalttätige Aktion eskaliert, Breuer bringt Steinbach um. In der Folge wird der zunehmend unkontrollierbare Breuer zum Risiko für Oberländer und Bopp.


Herbert Beckmann, geboren 1960 im westfälischen Ahaus, lebt als Schriftsteller und Psychologe in Berlin. Er promovierte in Psychologie an der Freien Universität Berlin und veröffentlichte Sachbücher, Erzählungen und Radiogeschichten für Kinder und Erwachsene, Romane, Kriminalromane und Hörspiele.
Sprecher:Rosemarie Pfluger (Rose)
Dietmar Schönherr (Ralph)
Yves Raeber (Masseur)
Ursula Maria Schmitz (Yogalehrerin)
Daten zu Herbert Beckmann:geboren: 1960
Vita: Herbert Beckmann, geboren 1960 im westfälischen Ahaus, lebt als Schriftsteller und Psychologe in Berlin. Er promovierte in Psychologie an der Freien Universität Berlin und veröffentlichte Sachbücher, Erzählungen und Radiogeschichten für Kinder und Erwachsene, Romane, Kriminalromane und Hörspiele.
Erstsendung: 06.06.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 19
Titel: La vie en vogue
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2013
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 2011
produziert von: SRF
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: Sie sind Models. Sie arbeiten in Berlin, London, New York, Tokio, Wien, schlafen fünf Stunden in der Nacht, haben 40 Castings in vier Tagen zu bewältigen und wollen alle eines werden: »The Face of the Future«.

»Am Anfang dachte ich auch: Oh Gott, das ist jetzt genau wie bei "Topmodel".« »Es ist ein Job letztlich. Du musst bestehen und in der Sekunde da sein, mit allem was du hast. Und glaube mir, für jedes Mädchen stehen beim Gong fünf in der Tür. Jünger, größer, genauso hübsch.« Die Autorin lässt Models und Exmodels, aber auch Booker, Designer und Agenten zu Wort kommen und verwebt Dokument und Fiktion zu einem Hörspiel über Faszination und Schattenseiten einer Glitzerwelt. »Ich suche gesunde Körper - Heroin Chic mit einer Prise Angst!«
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 18.03.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 19
Titel: Paradise Revisited
Auszeichnungen (1):Kurd-Laßwitz-Preis: 2018
Autor: Bodo Traber
produziert in: 2015
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bodo Traber
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: „Paradise“, das ist die Reality-Show mit den meisten Klicks: Fünf Kandidaten leben ein ganzes Jahr lang in einer hermetisch abgeriegelten Kapsel unter ständiger Beobachtung, aber ohne Kontakt zur Außenwelt. Nichts für Klaustrophobiker, nichts für schwache Nerven.

Schon bald beunruhigen einige seltsame Zufälle die fünf Insassen und machen die Situation im Innern der Kapsel immer unerträglicher: Jemand spielt ihnen eine Nachrichten-Meldung über den Ausbruch eines nuklearen Kriegs zu. Könnte es wirklich sein, dass dort draußen gerade eine globale Katastrophe stattfindet und sie nichts davon wissen? Könnte es sein, dass dort draußen gerade die Welt untergeht? Aber warum sollte man das vor ihnen verheimlichen?

Irgendwann scheint es furchtbare Gewissheit: Außerhalb der Kapsel ist offenbar niemand mehr am Leben. Oder doch? Ein Ausbruch ist unmöglich. Wie lange werden sie noch durchhalten, bis die Vorräte aufgebraucht sind?
Sprecher:Peter Fricke (Erzähler)
Arnd Klawitter (Oscar)
Hugo Egon Balder (Pesantes)
Jule Ronstedt (Beatriz)
Tanja Schleiff (Natalia)
Janina Sachau (Grace)
Johanna Gastdorf (Fabiola)
Martin Bross (Flavio)
Sigrid Burkholder (Nereida)
Katherina Wolter (Melissa)
Finn Oleg Schlüter (Matias im Alter von 12 Jahren)
Jonas Baeck (Arbeiter)
Daten zu Bodo Traber:geboren: 1965
Vita: Bodo Traber, geboren 1965, arbeitet als Synchron- und Drehbuchautor und hat deutsche Dialoge für diverse Filme und TV-Serien geschrieben. Für Eins Live schrieb er das Science-Fiction-Hörspiel "Mühlheimers Experiment". Er ist außerdem freier Journalist und Kritiker, Dokumentarfilmer und Co-Herausgeber eines Lexikons zum Thema "Abenteuerfilm".
Erstsendung: 02.11.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 19
Titel: Perpetuum Mobile
Autor: Wittmann
zeitblom
produziert in: 1956
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Wittmann
zeitblom
Komponist: Siegfried Franz
Inhalt: „Eine ewig bewegliche Maschine? – Gibt‘s nicht! Die physikalischen Hauptsätze sprechen dagegen!“ Das ist die gängige Antwort auf die Frage nach dem Perpetuum mobile. – Und doch beschäftigt das Phänomen Wissenschaftler, Tüftler, Erfinder und Poeten. Die Idee dieser hypothetischen Maschine, die einmal angestoßen immer weiterläuft und womöglich dabei sogar Arbeit verrichtet, ist noch immer nicht tot. Kein Wunder. Was könnte man nicht alles mit einer Maschine machen, die – wie der Wasserkreislauf, die Schwerkraft und die Anziehung der Planeten – nahezu unendlich wirken könnte? Paul Scheerbart hat nach eigenen Angaben das Problem der perpetuierlichen mechanischen Bewegung bereits am 12. Juli des Jahres 1910 gelöst und ein Buch darüber geschrieben. Wittmann / zeitblom stellen in ihrem Hörspiel elementare Fragen zum Phänomen des Perpetuum mobile und den damit verbundenen humanen Existenzbedingungen in den Mittelpunkt. Originaltext, aktuelle Beiträge und eine Komposition aus sich ständig transformierenden, elektronisch- akustischen Mustern erzeugen eine sinnlich-diskursive soundscape. Utopistische Visionen des frühen 20. Jahrhunderts verbinden sich mit aktuellen Überlegungen zu künstlicher Intelligenz, dummen und klugen Technologien sowie Gedanken zur Weltwahrnehmung. Dabei wird der überbordende gedankliche Entwurf, das Fantastische über das Diktum der Vernunft gestellt. Ob die Maschine funktioniert oder nicht, spielt hier keine Rolle: Das Perpetuum mobile wird zu gebautem Denken, das das Denken selbst wiederum provoziert.
Sprecher:Hannelore Schroth (Babette Flix)
Jürgen Goslar (Utz Knippenschmidt)
Hanns Lothar (Sigisbert Blendinger)
Evy Gotthardt (Oda Münz)
Heinz Klevenow (Reginald Rauscher)
Edda Seippel (Isabella Nüküll)
Hubert Endlein (Der Sprecher)
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.05.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 19
Titel: Polka Hurricane
Autor: Michael Farin
Zeitblom
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Zeitblom
Michael Farin
Inhalt: Im Norden Mexikos tobt ein Krieg, der nichts anderes als Geschäft ist, dessen Brutalität aber seinesgleichen sucht: der Krieg um Drogen. Er beherrscht die ganze Gesellschaft. Und er zerstört sie. Die Verherrlichung der Gewalt treibt obszöne Blüten in der Musik der Narcocorridos oder der zynischen Zurschaustellung der Mordopfer. "Polka Hurricane" ider der düstere, beklemmende Soundtrack der Drogenkriege: Elf Songs, die von der Perversion und Selbstzerstörung erzählen - nicht nur der mexikanischen Drogenwelt, sondern einer ganzen Gesellschaft. Der Exzess - ob Rausch, Konsum oder Gewalt - ist zum Geschäftsmodell geworden.
Sprecher:Simon Roden
Makke Schneider
Christiane Wedel
Dieter Schiffer
MusikerBela Braumann (Schlagzeug) Achim Färber (Schlagzeug) Jochen Arbeit (Gitarre)
Daten zu Michael Farin:geboren: 1953
Vita: Michael Farin (* 1953 in Rotenburg (Wümme)) ist ein deutscher Germanist, Verleger und Autor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.05.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 19
Titel: Seerauch
Autor: Mischa Zickler
produziert in: 1980
produziert von: SDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Petra Feldhoff
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: Sie nennen sich "PSI-Kader" - Privacy, Security, Intelligence - und sehen sich als eine Mischung aus Wikileaks, Chaos Computer Club und Bürgerrechtsbewegung. Doch, als die fünf Deutschen ein Video ins Internet stellen, lösen sie Ungeahntes aus.

Denn die Bilder von angeblich in Afghanistan folternden Bundeswehrsoldaten lassen das offizielle Deutschland zurückschlagen. Auf der Flucht vor der Polizei wird ein Mitglied des PSI-Kaders erschossen, während sich die anderen über den Bodensee nach Österreich retten und um Asyl bitten.

Die Folge ist eine schwere Krise zwischen den beiden Ländern, die sogar militärisch zu werden droht. Als immer mehr Leute sterben, deckt die österreichische Geheimdienstchefin gemeinsam mit dem deutschen Verfassungsschutz eine Verschwörung auf, die bis in höchste Berliner Regierungskreise reicht.
MusikerEnrico Delamboye (Dirigent)
Erstsendung: 18.05.2017
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 19
Titel: Sinn
Autor: Anja Hilling
produziert in: 1995
produziert von: DLR; WDR
Laufzeit: 184 Minuten
Regie: Susanne Krings
Inhalt: Fred ist blind und sieht nicht, wie schön Phöbes blaue Augen sind. Trotzdem erwischt es die beiden bei Tommis Gartenparty ganz plötzlich und ganz unerwartet. Tommi war Karls bester Freund. Trotzdem ist Karl irgendwann mit der von Tommi angebeteten Yasmin zusammen, und Tommi bringt ihn nach diesem Verrat um. Laurent ist Beate auf Tommis Gartenparty vor die Füße gefallen. Beate mag eigentlich keine Menschen, trotzdem sind die beiden seit sieben Wochen ein Paar. Sie kifft gern, sie isst gern, und er kocht für sie. Ein Gericht aus seiner Heimat, von den kapverdischen Inseln. Dann verschwindet er. Drei poetische Liebesgeschichten. Sechs von der ersten großen Liebe Befallene erzählen von ihren neuen starken und widerstreitenden Gefühlen, die sie und ihr ganzes Leben einnehmen und sie hin- und her- und zerreißen.
Daten zu Anja Hilling:geboren: 1975
Vita: Anja Hilling, geboren 1975, studierte bis 2006 Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Sie gilt als eine der erfolgreichsten jungen Dramatikerinnen. Ihre Stücke wurden mehrfach ausgezeichnet und sind an zahlreichen Theatern u. a. in Deutschland, Österreich und Frankreich zu sehen.

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Treffer 18 von insgesamt 19
Titel: T.A.Z. - Temporäre Autonome Zone
Autor: Christian Wittmann
zeitblom
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Christian Wittmann
Komponist: Michael Rodach
Übersetzer: Jürgen Scheider
Inhalt: Die T.A.Z. - Temporäre Autonome Zone ist eine Idee von Hakim Bey alias Peter Lamborn Wilson. Unter diesem Titel ver- öffentlichte der US-amerikanische Schriftsteller und Philosoph 1991 eine Sammlung kulturpolitischer und philosophischer Essays. Auszüge daraus und ein Interview von 1994 bilden die Grundlage der Hörcollage. Hakim Bey nennt sich selbst einen »anarchistischen Ontologisten« und fordert: »Bildet keine Menschenketten - vandalisiert! Protestiert nicht - verunstaltet! Will man euch Hässlichkeit, mieses Design & blöden Müll aufzwingen, übt Vergeltung. Zerschlagt die Symbole des Imperiums im Namen von nichts anderem als dem Herzenswunsch nach Anmut. (...) Die Attacke gilt den Strukturen der Kontrolle, im Wesentlichen den Ideologien.«
Sprecher:Tonio Arango (Elmar Büssow)
Shorty Scheumann (Marco Arnim)
Guntbert Warns (Kurt Magnus)
Janusz Kocaj (Jan Faber)
Herbert Sand (Wilhelm Nogart)
Claudia Eisinger (Antonia Friedrich)
Siir Eloglu (Anwältin)
Andreas Schmidt (Thilo Griebke)
Margit Bendokat (Cordula Zubrot)
Jan Uplegger (Notarzt)
Inka Löwendorf (Annegret Krauser)
Eugenie Kleesattel
Daten zu Christian Wittmann:geboren: 1967
Vita: Christian Wittmann, geboren 1967, lebt als Schauspieler und Regisseur in Berlin.
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 19
Titel: Was mit uns los ist, kann doch kein Mensch verstehen
Autor: Christian Wittmann
Zeitblom
Jean Cocteau
produziert in: 1968
produziert von: SRF
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Christian Wittmann, Zeitblom
Bearbeitung: Christian Wittmann, Zeitblom
Übersetzer: Barbara Engelhardt
Inhalt: Eine synthetisierte Mono-Oper inspiriert von Jean Cocteaus Mono-Drama "La voix humaine".

Das Autorenduo wittmann/zeitblom konfrontiert Motive aus Cocteaus Stück von 1930 mit heutiger Lebenswirklichkeit. In einer Montage von Alltags-Samples, chorischen Loops, klangmanipulierten Stimmen und rhythmisierten Sprachfragmenten entsteht eine synthetisierte Mono-Oper.
Sprecher:Amido Hoffmann
Hanns Ernst Jäger
Wilhelm Borchert
ergänzender Hinweis: Ton: Bernd Friebel
Daten zu Christian Wittmann:geboren: 1967
Vita: Christian Wittmann, geboren 1967, lebt als Schauspieler und Regisseur in Berlin.
Daten zu Zeitblom:vollständiger Name: Georg Zeitblom
geboren: 07.05.1962
Vita: Georg Zeitblom ist Musiker, Komponist, Sounddesigner und Gründer der Band Sovetskoe Foto. 2002 erhielt er den intermedium-Preis für "91v.2.0 - a sophisticated soirée". Zu seinen Veröffentlichungen zählen "bioplex in delay - environments1" (2001) und Kompositionen für Hörspiele, u.a. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (BR/Deutschlandfunk 2003, mit Kalle Laar).
Hompepage o.ä.: http://www.zeitblom.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,7232 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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