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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Autokino
Autor: Albert Ostermaier
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Bert Wrede
Komponist: Bert Wrede
Inhalt: - Standphoto
- Straßenfilm
- Klimawechsel
- Lullaby
- Perlen und Frösche
- Dandy Warlord
- o.m.u.
- Seppukku
- Le tigre
- Erotique
- Feindliche Übernahme
- Fernsehabend
- Leitkultur
- Lust Luggage
- Mississippi
- Sharks
- Im Wendekreis des Tachos
- Umkehrschluss

"Autokinos liegen an der Peripherie, wo die Straßen und Geschichten enden, sie sind Grenzstationen für den Austausch von Wirklichkeit und Illusion, Enge und Weite. Die Motoren sterben ab, doch die Bilder beginnen zu laufen und verbrennen den Treibstoff der Träume. Die Menschen sitzen hinter ihren Windschutzscheiben, während die Augen auf der Leinwand verschmelzen mit dem Reflex ihres Gesichts im Rückspiegel, und sie ahnen: die Dinge, die du im Spiegel siehst, sind näher als du glaubst. Am Ende bleibt nur die Leere der Parkplätze, ein Strohhalm, den der Wind davon trägt. Die Gedichte erzählen von den Momenten, da die Filme reißen, den Orten, wo die Rollen wechseln, den Schnitten ins Bewusstsein, vom Aufblenden der Hoffnung vor dem Abspann. Sie drehen sich im Wendekreis des Tachos, beschleunigen vom Stillstand der Verhältnisse in das Tempo der Veränderung, vom Stau der Gefühle in den Geschwindigkeitsrausch der Sinne: 'ein gedicht beginnt in der lobby eines hotels und endet mit der wimper auf einem kotflügel' (mississippi). Und, wenn alles gut geht, die Autos in der nächsten Nacht wieder auf ihre Plätze zurückkehren, die Scheinwerferaugen sich schließen und die Leinwand zu leuchten beginnt, dann 'ist das leben ein kleiner billiger film, den du nicht mehr nachsynchronisieren musst (o.m.u)' und die Geschichte beginnt von neuem." (Albert Ostermaier)
Sprecher:
offen
Albert Ostermaier

Musiker: Bert Wrede
Daten zu Albert Ostermaier:geboren: 1967
Vita: Albert Ostermaier, geboren 1967 in München, arbeitete eng mit dem Komponisten und Gitarristen Bert Wrede zusammen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Lyrik-Preis des PEN Liechtenstein (1995) und den Ernst-Toller-Preis (1997). Im Jahr 2000 war er künstlerischer Leiter des Poesiefestivals Lyrik am Lech, 2001 Writer-in-Residence an der New York University. Zu seinen Lyrikveröffentlichungen zählen u.a. "fremdkörper hautnah" (1997), "Herz Vers Sagen" (1995), "Heartcore" (1999), zu seinen Stücken u.a. "Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie" (1993), "Tatar Titus" (1997), "Letzter Aufruf" (2000), "99 Grad" (2001) und zu seinen Hörspielen "Radio Noir" (BR/WDR 1999), "Heartcore" (BR/Marstall 1999), "Erreger" (BR 2001).
Erstsendung: 14.09.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 3
Titel: Calcuttaphonie
Autor: Albert Ostermaier
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Bert Wrede
Komponist: Bert Wrede
Inhalt: Der neue Gedichtband Albert Ostermaiers 'HEARTCORE' enthält einen Zyklus von 10 Indien-Gedichten, die der Autor gemeinsam mit dem Berliner Musiker Bert Wrede an der E-Gitarre als Leseperformance präsentiert. Das Leben in der indischen Millionenstadt Kalkutta übt von jeher eine Faszination aus, die u.a. die Schriftsteller Marguerite Duras, Günter Grass oder Ingeborg Drewitz zu literarischen Stellungnahmen bewegte. Ostermaier schreibt: "Eine Stadt, durch die man barfuß im Herzen geht, die einem die Zivilisationshaut abzieht und die Sinne offen legt für den Angriff des Fremden, eine Stadt, die mit dem Körper erfahren wird, während der Verstand die Eindrücke nicht zu übersetzen weiß ins Vertraute. 'Calcuttaphonie' ist ein Gedichtzyklus, der das festzuhalten versucht, was sich permanent zu verflüchtigen weiß, die Sturmflut an Bildern einer Stadt, die die Netzhaut überschwemmt, wo das Fremde nah wird, und die Nähe befremdet. Es ist die Geschichte einer Reise durch die Zeilen einer Stadt, die sich nur in den Gesichtern ihrer Menschen entziffern lässt, in einem überraschenden Lächeln dort, wo man die Trauer erwartet, in einer Geste, die keine Antwort verlangt außer dem Staunen. Es ist die Reise eines Lyrikers und eines Musikers, die in 'Calcuttaphonie' die Klänge, Stimmen, Geräusche, die Stille und den Lärm rückübersetzen wollen in ihre Sprache: eine Hommage an den Sound einer Stadt und die Symphonie ihrer Menschen."
Sprecher:Albert Ostermaier
Bert Wrede
MusikerBert Wrede (E-Gitarre)
Daten zu Albert Ostermaier:geboren: 1967
Vita: Albert Ostermaier, geboren 1967 in München, arbeitete eng mit dem Komponisten und Gitarristen Bert Wrede zusammen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Lyrik-Preis des PEN Liechtenstein (1995) und den Ernst-Toller-Preis (1997). Im Jahr 2000 war er künstlerischer Leiter des Poesiefestivals Lyrik am Lech, 2001 Writer-in-Residence an der New York University. Zu seinen Lyrikveröffentlichungen zählen u.a. "fremdkörper hautnah" (1997), "Herz Vers Sagen" (1995), "Heartcore" (1999), zu seinen Stücken u.a. "Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie" (1993), "Tatar Titus" (1997), "Letzter Aufruf" (2000), "99 Grad" (2001) und zu seinen Hörspielen "Radio Noir" (BR/WDR 1999), "Heartcore" (BR/Marstall 1999), "Erreger" (BR 2001).
Erstsendung: 07.01.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 3
Titel: Tatsachenreihe
Autor: Andreas Ammer
Andreas Gerth
Martin Gretschmann
produziert in: 2019
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: historischer Krimi
Regie: Andreas Ammer
Andreas Gerth
Martin Gretschmann
Komponist: Andreas Ammer
Andreas Gerth
Martin Gretschmann
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhalt: Wie Brecht und Benjamin einen Krimi schreiben wollten

Svendborg, Dänemark, 1934. Bertolt Brecht und Walter Benjamin treffen sich im Exil. Sie
sind begeisterte Krimileser und entwerfen kurzerhand gemeinsam einen Plot.
Die beiden außerordentlichen Denker und Schreiber entwickeln einen konventionellen Stoff,
eine klassische Krimihandlung: Herr Seifert erpresst Firmen auf Schweigegeld, wenn diese
ihrer Publizitätspflicht nicht fristgerecht nachkommen. Das ist sein Geschäftsmodell, das
ihm schließlich – im Zusammenspiel mit einer eifersüchtigen Ehefrau und einer Geliebten –
zum Verhängnis wird.

Brechts und Benjamins Krimi ist Fragment geblieben. Andreas Ammer, Andreas Gerth und
Martin Gretschmann realisieren ihn als Hörspiel und gehen Stoff und Genre musikalisch an.
Sie verweben Handlungsskizze, Gliederung, Kommentare und theoretische Exkurse
miteinander und mit einem Sound, der die Leerstellen des Krimis weitererzählt.
Sprecher:Frauke Poolman
Albert Ostermaier
Peter Wawerzinek
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 14.02.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5242 Microsekunden.
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550580702
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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