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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 62
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Titel: Alle Tage
Autor: Terézia Mora
produziert in: 2005
produziert von: NDR
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Komponist: Thomas Leboeg
Inhalt: Erzählt wird die Geschichte von Abel Nema, einem Fremdling, einem Entwurzelten unserer Tage. Ihn hat es aus purer Liebessehnsucht in die Stadt B. (Berlin) verschlagen. Dort erfährt er, dass in seiner Heimat auf dem Balkan ein Krieg ausgebrochen ist und er selbst zum Militär eingezogen wurde. Er wird zum Deserteur und Flüchtling. Dieses Trauma bestimmt von nun an sein Leben. Er sucht sich von den schmerzhaften Erinnerungen an seine Vergangenheit zu befreien, wechselt Wohnungen und Beziehungen, geht eine Scheinehe ein. Mit schlafwandlerischer Sicherheit eignet er sich in einem Sprachlabor akzentfrei mehr als zehn fremde Sprachen an. Dennoch kann er sich trotz perfekter sprachlicher Assimilation in der Fremde nicht verständlich machen. Er wird zum Spielball des erotischen Begehrens beider Geschlechter und gerät zunehmend in identitäts- und lebensbedrohliche Konflikte.



Das unter anderem mit dem erstmals vergebenen "Preis der Leipziger Buchmesse" (2005) ausgezeichnete Romandebüt der Autorin ist ein sprachgewaltiger Höllenritt durch unsere Gegenwart. Aus höchst ungewohnter Perspektive beleuchtet die Autorin moderne urbane Befindlichkeiten unserer globalisierten Welt.
Sprecher:Krista Birkner (Bora/Frau 2)
Fabian Hinrichs (Abel/Nema)
Judith Rosmair (Mercedes)
Susanne Wolff (Tatjana)
Peter Striebeck (Tibor)
Ulrike Grote (Erzählerin)
Brita Subklew-Hildebrand (Mira, Abels Mutter/Frau 1)
Alexander Geringas (Thanos)
Ulla Evrahr Ehrenberg (Scheidungsrichterin/Beamtin/Anna)
Helmut Zhuber (Halldor Rose)
Katharina Schmalenberg (Omar, 6-10 J., Kind/Schauspielerin)
Elisabeth Schwarz (Miriam)
Peter Maertens (Alegria)
Ole Schloßhauer (Carlo, Fleischer)
Fjodor Olev (Danko)
Oliver Masucci (Kosma)
Helmut Mooshammer (Beamter/Polizist/3. Patient)
Wolfgang Noack (Herr L./Dankos Vater/1. Patient)
Achim Buch (Arzt/Teamleiter/2. Patient)
Stephan Schad (Erik)
Moritz Grove (Ilia)
Björn Grundies (Konstantin)
Helgo Liebig (Wächter/Mann)
Sven Mattke (Abiturient)
Andreas Kuhlage (Radiostimme, N-Joy-Moderator)
Daten zu Terézia Mora:geboren: 1971
Vita: Terézia Mora, 1971 in Sopron, Ungarn, geboren, studierte zuerst in Budapest, dann an der Berliner Humboldt-Universität Hungarologie und Theaterwissenschaft. Sie übersetzte Werke namhafter Autoren aus dem Ungarischen, u.a. von Péter Esterházy und war u.a. für das ZDF als freie Drehbuchautorin erfolgreich. Für ihre Erzählungen erhielt sie 1997 den "Ingeborg-Bachmann-Preis", 2000 den "Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis", dazu 2002 den "Jane-Scatcherd-Übersetzerpreis". Für das Jahr 2006 erhielt sie ein Auslandsstipendium für die Villa Massimo in Rom. Sie lebt seit 1990 in Berlin.
Erstsendung: 22.03.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 62
Titel: Alles ist erleuchtet
Autor: Jonathan Safran Foer
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 174 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Inhalt: Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer, im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet von den irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte Trachimbrods, und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit.
Sprecher:Wanja Mues (Jonathan)
Samuel Weiss (Alex)
Matthias Habich (Großvater)
Rosemarie Fendel (Lista)
Gunda Aurich (Brod)
Ernst August Schepmann (Jankel)
Friedrich von Bülow (Isaak/Alter Mann 2)
Achim Buch (Schloim/Schalom)
Hubertus Gertzen (Mann 1)
Matthias Haase (Safran)
Gertraud Heise (Frau)
Horst Hildebrand (Menasche/Tankwart/Simon)
Walter Laugwitz (Bitzl Bitzl/Alter Mann 3)
Heinz Meier (Rabbi)
Kirstin Petri (Chana)
Antje Roth (Mädchen)
Heinz Schimmelpfennig (Sofiowka)
Willi Schneider (Anrufer/Alter Mann)
Rebecca Szerda (Hannah)
Berthold Toetzke (Vater)
MusikerCollegium Musicum Baden-Baden
Daten zu Jonathan Safran Foer:geboren: 21.02.1977
Vita: Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie und Literatur. "Alles ist erleuchtet" ist sein erster Roman. Foer lebt und schreibt in New York.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.04.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 62
Titel: Als Mariner im Krieg
Autor: Joachim Ringelnatz
produziert in: 2014
produziert von: DKultur; NDR
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Max Nagl
Inhalt: Die kaum bekannten Tagebuchaufzeichnungen des Schriftstellers und Stegreifpoeten Joachim Ringelnatz aus dem Ersten Weltkrieg, an dem der Erfinder des ständig betrunkenen Seemanns Kuttel Daddeldu in der kaiserlichen Kriegsmarine vom ersten bis zum letzten Tag teilnahm, erschienen erstmals 1928 und erhielten ein großes Echo. Statt Kriegsromantik erlebt Ringelnatz das strenge Kastenwesen in der Marine und öden Drill zu Lande bei den unteren Dienstgraden.

Eingeteilt wird der erfahrene Seemann schließlich zum Dienst auf kleinen Sperr- und Hilfsminensuchbooten. Er ist in Wilhelmshaven, Cuxhaven, Kiel, Warnemünde und im Baltikum stationiert. Kurz vor Kriegsende wird er zum Leutnant und Minensuchboot-Kommandant auf einem ehemaligen Hafenschlepper befördert. Zuletzt kommandiert er eine Flugabwehrbatterie bei Cuxhaven.

Seine detaillierten und häufig tragikomischen Schilderungen eines "Krieges in der Etappe" karikieren die Großmachtsehnsüchte der kaiserlichen Marine. Als "entstellende Kriegsliteratur" stuften die Nazis 1934 Ringelnatz' "Kriegstagebuch" ein und setzten es auf die vorderen Plätze der zur Verbrennung bestimmten Bücher. Es gilt heute als eines der wichtigsten autobiographischen Zeugnisse des Seekriegs der Kaiserlichen Marine in der Nord- und Ostsee.
Sprecher:Jens Harzer
Paul Herwig
Thomas Niehaus
André Szymanski
Matthias Leja
Achim Buch
Florian Anderer
Nina Petri
Michael Wittenborn
Heidi Kriegeskotte
Matthias Bundschuh
Victoria Trauttmansdorff
Bettina Stucky
Daten zu Joachim Ringelnatz:vollständiger Name: Hans Bötticher
geboren: 07.08.1883
gestorben: 17.11.1934
Vita: Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher), 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Er übte unzählige Berufe aus, fuhr als Schiffsjunge und Freiwilliger der Marine von 1901 bis 1905 zur See. War Hausdichter des Künstlerlokals ,Simplicissimus‘ in München. Machte Bekanntschaft mit der Bohème um Erich Mühsam und Frank Wedekind. Von 1910 bis 1934 veröffentlichte er fast 20 Bücher meist humoristischen Inhalts. 1933 Auftrittsverbot durch die Nazis. 1934 in Berlin gestorben.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.07.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 62
Titel: Artemis Fowl
Autor: Eoin Colfer
produziert in: 2004
produziert von: SWR; NDR
Laufzeit: 91 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Andrea Otte
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Claudia Feldmann
Inhalt: Ein genialer Meisterdieb, eine kampfbereite Fee und das geheime Buch der Elfen: Artemis Fowl ist gerade mal zwölf Jahre alt, hat aber den Verstand eines Erwachsenen. Der durchtrainierte Computerfreak trägt stets Anzug und Krawatte, darunter hat er jedoch das Herz eines Meisterdiebs - und im Kopf einen unglaublichen Plan: Er will das Vermögen seiner kriminell veranlagten Familie aufbessern. Doch statt wie jeder andere eine Bank zu überfallen, bringt er das Buch der Elfen in seinen Besitz und beschließt, mit einem Haufen Feengold Stammsitz und Ehre der Fowls zu retten. Und so entdeckt er ein Geheimnis. Tief unter der Erde leben sie, die Unterirdischen, die Elfen und Trolle, Gnome und Zwerge, Feen und Kobolde aus den Märchen. Als es ihm gelingt, Holly Short vom Polizeikorps der Unterirdischen gefangen zu nehmen, wird allen bewusst, dass sie es zu tun haben mit Artemis Fowl, dem Meisterdieb.
Sprecher:Hermann Lause (Erzähler)
Jens Harzer (Artemis Fowl)
Laura Maire (Holly Short)
Helmut Krauss (Butler)
Hans-Peter Hallwachs (Comander Root)
Ilja Richter (Foaly)
Hedi Kriegeskotte (Angeline Fowl)
Nicole Boguth (Ticker-Sprecherin)
Gottfried Breitfuß (Corporal Help)
Nikolaj Alexander Brucker (2. Officer)
Achim Buch (Nguyen Xuan)
Christine Davis (Fee)
Peter Eisinger (Ein italienisches Kind)
Nadine Geyersbach (Juliet)
Horst Hildebrand (1. Offizier)
Berth Wesselmann (3. Offizier)
Daten zu Eoin Colfer:geboren: 14.05.1965
Vita: Eoin Colfer wurde 1965 in Wexford, Irland, geboren, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Er ist Lehrer und hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet. Mit seinem ersten Roman "Artemis Fowl" gelang ihm der große internationale Durchbruch.
Hompepage o.ä.: http://www.eoincolfer.com/
Erstsendung: 22.05.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 62
Titel: Assault/Anschlag. Sonographie eines Ortes
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1996
produziert von: BR
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: "Ich hatte 'nen Traum - 's geht über Menschenwitz zu sagen, was es für ein Traum war. Der Mensch ist nur ein Esel, wenn er sich einfallen läßt, diesen Traum auszulegen ... des Menschen Auge hat's nicht gehört, des Menschen Ohr hat's nichtgesehen, des Menschen Hand kann's nicht schmecken, seine Zunge kann's nicht begreifen und sein Herz nicht wiedersagen, was mein Traum war" (Shakespeare, 'Sommernachtstraum'). Sonographie ist die Kunst der Lautsphärenaufzeichnung. Mit Hilfe von Sonogrammen (d.h. der Aufzeichnung und Analyse von Lautereignissen) und/oder anderer Aufzeichnungs-Methoden wird der Versuch einer akustischen Zustandsbeschreibung der Umgebung in Abhängigkeit von Zeit und Ort unternommen. Vergleichbar vielleicht mit dem Vorgang, wenn mittelalterliche Kartographen den höchsten Hügel bestiegen, um die geographische Situation der Gegend zu erfassen oder die Maler in der Renaissance den höchsten Turm, um die perspektivische Tiefe ihrer Bilder zu erweitern.
Sprecher:Achim Buch
Chris Pichler
George Tabori
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 29.11.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 62
Titel: Auf fremdem Terrain
Autor: Alexandra Marinina
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 94 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Mehrländer
Bearbeitung: Stefan Ripplinger
Komponist: 440 Hertz
Übersetzer: Felix Eder
Thomas Wiedling
Inhalt: Eigentlich wollte Anastasija Kamenskaja sich im Edelsanatorium "Doline" mal so richtig erholen, ihr Rückenleiden auskurieren und nichts anderes tun, als Krimis übersetzen. Kriminalstatistisch ist die kleine Provinzstadt auffallend unauffällig - was in Russland in der Regel heißt, dass es nicht mehrere sich bekämpfende Mafiagruppen am Ort gibt, sondern nur eine. Damit kann Anastasija gut leben, sie hat schließlich Urlaub. Doch bald sind es nicht mehr nur die Avancen diverser männlicher Kurschatten, die der Moskauer Kripobeamtin ihre Ruhe rauben. Ein ermordeter Kurgast lenkt nicht nur das Interesse der Polizei, sondern auch das der Lokalmafia auf das Geschehen im Sanatorium. Die Leiche geht offensichtlich nicht auf das Konto der Mafia - auf wessen also dann? Anastasija beginnt nachzuforschen, wer sich denn nun auf fremdem Terrain bewegt. Was genau spielt sich hinter den verspiegelten Wänden des Schwimmbeckens ab? Eine Prostituierte und ein drogenabhängiger Liliputaner bringen sie auf die Spur einer dubiosen Filmcrew, die unter dem Deckmantel des Kurbetriebs maßgeschneiderte Snuff-Pornos für reiche Psychopathen dreht ...
Sprecher:Donata Höffer (Anastasija Kamenskaja)
Elisabeth Scherer (Regina Walter)
Felix von Manteuffel (Damir Ismailow)
Helmut Krauss (Eduard Denissow)
Rolf Becker (Starkow)
Walter Renneisen (Doktor)
Reinhard Schulat (Semjon)
Michael Habeck (Wlad)
Katharina Palm (Swetlana (Sweta))
Heinrich Giskes (Shenja Schachnowitsch)
Wolfgang Rüter (Nikolai Alferow)
Karlheinz Tafel (Pawel Dobrynin)
Ralf Dittrich (Juri Marzew)
Leopold von Verschuer (Sarip)
Peter Harting (Assanow)
Doris Plenert (Jelena Jakowlewna)
Klaus Mehrländer (Schwiegervater)
Philipp Schepmann (Jura Korotkow)
Justus Fritzsche (Andrei Golowin)
Nora Düding (Verotschka)
Rainer Will (Arzt)
Achim Büchner (Igor)
Daten zu Alexandra Marinina:geboren: 16.07.1957
Vita: Marina Alexejewa, die sich hinter dem Pseudonym Alexandra Marinina verbirgt, ist promovierte Juristin und Krimiautorin. In ihrer Heimat Russland eroberte die Moskauerin in kürzester Zeit die Bestsellerlisten. Zwanzig Kriminalromane mit der Heldin Anastasija Kamenskaja sind seit 1995 erschienen, mit einer Gesamtauflage von mehr als 15 Millionen Exemplaren. Der WDR hat die beiden ersten in Deutschland erschienenen Krimis "Auf fremden Terrain" und "Der Rest war Schweigen" bereits im Jahr 2000 als Hörspiel inszeniert.
Hompepage o.ä.: http://marinina.ru/
Erstsendung: 18.05.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 62
Titel: Ausgestopft
Autor: Maree Gutterson
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Übersetzer: Sabine Hübner
Michael Walter
Inhalt: Josephine McRae betrachtet die Welt von ihrem Sofa aus, umgeben von ausgestopften Tieren, mit denen sie gelegentlich spricht. Josephine ist so dick, dass ihr Hausarzt sie mit einer Bowling-Kugel auf zwei Pfeifenreinigern vergleicht. Somit wird jede Bewegung zur Gefahr. Die Arbeit im Haus erledigt ihr Mann, der sich liebevoll um sie kümmert. Seine einzige Leidenschaft sind Preisausschreiben mit Kreuzworträtseln, bei denen man Reisen gewinnen kann. Auch Sohn Paul liebt seine Mutter und hat wenig Verständnis dafür, dass seine Freundin Yvette die familiäre Situation unerträglich findet.

Alles ändert sich, als Josephine nach einem Herzanfall ins Krankenhaus muss. Yvette besorgt Paul einen Job, gemeinsam mit dem Vater gehen sie nun häufiger abends essen und sind überglücklich, als sie von seinem Gewinn einer Reise nach Neuguinea erfahren.

Mutter Josephine ist über diese Entwicklung nicht glücklich. Sie zieht Stan ins Vertrauen, den Tierpräparator, dem sie "ihre Lieblinge" verdankt. Aber auch Stan kann sie nicht zur Reise nach Neuguinea überreden: "Alles, was ich sehen will, kann ich vom Fenster aus sehen." In Yvette sieht sie die größte Bedrohung, aber das Schicksal wird aus einer anderen Richtung zuschlagen und ihren zweifelhaften Frieden ins Absurde kehren.
Sprecher:Stefan Wigger (Pa)
Ulrike Bliefert (Mutter)
Rufus Beck (Paul)
Martina Gedeck (Yvette)
Klaus Herm (Stan)
Achim Büchner (Pierre)
Daten zu Maree Gutterson:Vita: Die australische Schriftstellerin Maree Gutterson gewann mit "Stuffed"/"Ausgestopft" den internationalen BBC-Hörspielwettbewerb 1999.
Erstsendung: 24.06.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 62
Titel: Ausweitung der Kampfzone
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2000
Autor: Michel Houellebecq
produziert in: 2000
produziert von: WDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist: 440 Hertz
Übersetzer: Leopold Federmair
Inhalt: Michel ist EDV-Fachmann, er führt ein unspektakuläres, gleichförmiges Alltagsleben, das sich insbesondere durch das Fehlen von Bindungen und einer fortgeschrittenen inneren Erstarrung auszeichnet. Sein Dasein ist extrem, es findet jenseits von Glück und Unglück statt, ein Umstand, der - wie der Autor glaubt - nicht wenig mit der Sexualität unserer Tage zu tun hat. "Ausweitung der Kampfzone", erschienen 1994 in Frankreich, hat ebenso wie der nachfolgende Roman "Elementarteilchen" (1998) in kürzester Zeit und über Frankreichs Grenzen hinweg viel Aufsehen erregt. Seine Kunst, der gesellschaftlichen Welt das Stethoskop an die Brust zu halten und ihre Krankheiten zu diagnostizieren, erinnert an Sartre und die Ekelbestände, die jener im menschlichen Dasein ausfindig machte, an Camus und seinen "Fremden" mit Namen Merseault, der sich und der Welt gegenüber gänzlich entfremdet ist; auch in der Nachfolge Célines und dessen apokalyptischer Sichtweise wird er von der französischen Literaturkritik gesehen. Houellebecq stellt dem Existentialismus das Motiv der Sexualität an die Seite und vermittelt ein düsteres und vernichtendes Urteil. Die allein um ihrer selbst willen praktizierte Sexualität ist der Grund für den narzisstischen Ausverkauf des Subjekts, für den gänzlichen Verlust an Liebe, aber auch für die äußerste Form der Bindungslosigkeit und Vereinzelung. Bewusst geht es um den durchschnittlichen Normalbürger mit fester Stelle und einem regelmäßigen Berufs- und Freizeitleben, zwischen deren Fugen der unspektakuläre Erschöpfungszustand durchschimmert.
Sprecher:Sylvester Groth (Erzähler/Michel)
Erich Bar (Tisserand)
Maria Liedhegner (Würstchen 1)
Wieslawa Wesolowska (Würstchen 2)
Hans Jörg Krumpholz (Polizist/Mann)
Steffen Gräbner (Henry La Brette/Arzt/Stimme 1)
Suzanne Ziellenbach (Catherine Lechardoy)
Matthias Haase (Priester)
Camilla Renschke (Mädchen)
Claudia Matschulla (Weibliche Stimme/Sekretärin/Psychologin)
Achim Büchner (Student 1)
Carolin Seeger (Studentin 2)
Galina Freund (Studentin 3)
Alexandra Hökenschnieder (Studentin 4)
Maik Giesbert (Stimme 2)
Mirco Reseg (Stimme 3)
Daten zu Michel Houellebecq:geboren: 26.02.1956
Vita: Michel Houellebecq, geboren 1956 in La Réunion, lebt zur Zeit in Irland. Er ist Preisträger des Grand Prix National des Lettres. 1998 wurde ihm für das Buch "Elementarteilchen" der Prix Novembre zugesprochen. Es wurde inzwischen in 22 Sprachen übersetzt und hat eine Millionenauflage erreicht. "Plattform" ist nach "Ausweitung der Kampfzone" (Hörspiel des Monats August 2000) und "Elementarteilchen" (Hörbuch des Monats Oktober 2001) der dritte Roman Houellebecqs, den der WDR als Hörspiel produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.houellebecq.info/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.07.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 62
Titel: Baba Dunjas letzte Liebe
Autor: Alina Bronsky
produziert in: 2016
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Anja Herrenbrück
Bearbeitung: Anja Herrenbrück
Komponist: Jean-Boris Szymczak
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Tschernobyl, fast 30 Jahre nach dem atomaren Supergau vom 26. April 1986: das kontaminierte Gebiet ist immer noch No-Go-Area, niemand will hier wohnen, außer einer kleinen Gemeinschaft alter, sterbenskranker Sonderlinge. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität nur an guten Tagen, Telefone funktionieren nicht und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Die 80-jährige Baba Dunja, gewissermaßen das Herz dieser Kauz-Kolonie, schreibt seit Jahren Briefe an ihre Tochter Irina nach Deutschland und denkt in zärtlichen Bildern an ihre Enkelin, die sie noch nie gesehen hat.
Sprecher:Barbara Nüsse (Dunja / Erzählerin)
Marianne Sägebrecht (Marja)
Stephan Schad (Jegor)
Peter Striebeck (Petrow)
Wolf-Dietrich Sprenger (Sidorow)
Kathrin Wehlisch (Irina)
Peter Maertens (Gavrilow)
Brigitte Janner (Gavrilowa)
Achim Buch (Mann)
Anne Weber (Mutter)
Anton Pleva (Arkadij)
Benjamin Utzerath (Polizist 1)
Oliver Brod (Polizist 2 / Busfahrer)
Kerstin Hilbig (Aufseherin)
Daten zu Alina Bronsky:geboren: 1978
Vita: Alina Bronsky, 1978 in Jekaterinburg/Russland geboren, hat eine Zeit lang Medizin studiert. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 16.10.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 62
Titel: Baba Jaga, Köpfe, Sarg in Ketten (Hellboy 8)
Autor: Robert Schlunze
produziert in: 2010
produziert von: Lausch
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Horror; Fantasy
Regie: Günter Merlau
Inhalt: Eine Kurzgeschichtensammlung mit 3 Geschichten um den gehörnten Ermittler in Sachen Aufklärung und Abwehr paranormaler Erscheinungen.

Baba Jaga:
Tief in den Wäldern der russischen Taiga wartet Hellboy auf ein Phänomen, dass immer zu Vollmond seine grausigen Blüten treibt. Hellboy ahnt nicht, dass diese Begegnung nicht nur für ihn schicksalshaft werden wird.

Köpfe:
Japan während der Kirschblütenzeit. Was könnte es Schöneres geben, als zwischen all den Bäumen umherzuspazieren und…ein paar Dämonen so richtig die Hölle heiß zu machen?

Sarg in Ketten:
Hellboy reist an den Ort des Geschehens, wo seine irdische Geschichte einen Anfang nahm, nach East Bromwich, England, um dort über seine Herkunft und den Sinn seiner Existenz zu meditieren. Die Visionen, die sich ihm dort aufdrängen entpuppen sich allerdings als sehr „handfest“.
Sprecher:Ranja Bonalana
Achim Buch
Gwenyth Dimonye
Cornelia Dörr
Tim Grobe
Dorothea Hagena
Jürgen Holdorf
Bernd Hölscher
Uwe Hügle
Aranka Mamero-Jaenke
Günter Merlau
Tilo Schmitz
Joachim Tennstedt
Erstsendung: 28.05.2010
Datenquelle(n):
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 62
Titel: Blume im Wind
Autor: Annelies Tock
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Susanne Lux
Komponist: Antje Langkafel
Übersetzer: Sylke Hachmeister
Inhalt: Mary lebt mit ihren Eltern in einer einsam gelegenen Blockhütte tief in den Wäldern Nordamerikas. Es ist ein einsames Leben - ohne Nachbarn, weit weg von der nächsten Siedlung. Aber Mary kennt kein anderes Leben und sie liebt den Fluss, die Kuh Rosy und die Einsamkeit der Wildnis. Nur ab und zu träumt sie von der Stadt, die sie nur aus den Erzählungen ihrer Mutter kennt, und von Kleidern, die wie Bäume im Sommerwind rauschen. Aber da sind noch andere Träume und tief vergrabene Erinnerungen an ein anderes Leben, an ein fremd klingendes Schlaflied und einen Überfall von Soldaten. Woher kommen diese Erinnerungen? Und was bedeuten sie?
Sprecher:Maike Hafermann (Mary)
Elisabeth Findeis (Mutter)
Achim Buch (Vater)
Peter Wolf (John)
Juliane Koren (Weise Eichhornfrau)
Hedi Kriegeskotte (Erzählerin)
Erstsendung: 08.05.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 62
Titel: Danziger Tassen
Autor: Mariola Brillowska
produziert in: 2016
produziert von: NDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Mariola Brillowska
Komponist: Günter Reznicek
Dramaturgie: Ulrike Thoma
Inhalt: Um sich um das Erbe ihrer verstorbenen Tante zu kümmern, reist Mariola Brillowska, Performerin, Kunstprofessorin, Hörspielautorin, im Sommer 2015 nach Sopot. Der Danziger Kurort ist ihre Geburtsstätte. 1981, vier Tage vor dem Ausrufen des Kriegsrechts, war sie Hals über Kopf aus ihrer Heimat nach Hamburg geflohen. Jetzt gräbt sie im Garten der Tante nach Hinterlassenschaften. Dabei spült die Macht der Erinnerungen sie zu den Ereignissen von damals zurück, als sie in Deutschland gerade Fuss fasste, sich im Aussiedlerlager Friedland einbürgern ließ, Bildende Kunst mit Schwerpunkt Kleptomanie studierte und diese Spezifikation als „Criminal Art“ definierte. Merkwürdige Wiederbegegnungen begleiten ihre irrwitzige Suche nach dem Erbe der Tante.
Sprecher:Patrycia Ziolkowska (Frau 1 - Lola)
Isabella Golinski (Frau 2 - An- und Absage, Stewardess, Beamtin, Stimme Rotes Kreuz)
Marek Wlodarczyk (Mann 1 - Onkel, Zöllner, Marek, Polizist, Passant 3, Mann, Telefonansage)
Christoph Leszczynski (Mann 2 - Anton, Zivi, Gustav, Passant 1)
Rafael Stachowiak (Mann 3 - Andrzej, Pilot, Adrian, Beamter)
Achim Buch (Mann 5 - Jörg, Passant 2, Polizist, Walkie Talkie, Bahner)

Günter Reznicek (Musiker, Performancekünstler, Komponist)
Bela Brillowska (Tochter von Mariola)
Gloria Brillowska (Tochter von Mariola)
Luca Scardovelli
Mariola Brillowska (polnisch-deutsche Künstlerin, Schriftstellerin und Autorenfilmerin)
Daten zu Mariola Brillowska:geboren: 1961
Vita: Mariola Brillowska, geboren 1961 in Sopot/Danzig, lebt in Hamburg. Studium der Freien Kunst in Hamburg. Seit 1988 in eigener Regie Animationsfilme sowie Performances. 2005- 2013 Professur für Zeichnen und Illustration an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Werke u.a. Roman Hausverbot (2013). Gewinnerin des ARD-PiNball Awards 2014.
Erstsendung: 07.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR plus Kurzvideo
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 62
Titel: Das Ende der Paraden
Autor: Ford Madox Ford
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 351 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Übersetzer: Joachim Utz
Inhalt: Ein 7-teiliges Hörspiel.

I. Manche tun es nicht (Teile 1+2)
II. Keine Paraden mehr (Teile 3+4)
III. Der Mann, der aufrecht blieb (Teile 5+6)
VI. Zapfenstreich (Epilog) (Teil 7)

Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zu nehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau.

Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie Das Ende der Paraden das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter.

Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange.
Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die es eben nicht tun.

"Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen.

Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten.

Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt.

Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Sprecher:Jens Harzer (Erzähler)
Felix Goeser (Christopher Tietjens)
Bibiana Beglau (Sylvia Tietjens)
Stefan Merki (Macmaster)
Wiebke Puls (Mrs. Satterthwaite / Miss Wanostrocht / Dame)
Stefan Wilkening (Pater Consett / General O'Hara)
Manfred Zapatka (General Campion)
Anna Drexler (Valentine Wannop)
Caroline Ebner (Mrs. Wannop / Marie Léonie)
Jeanette Spassova (Mrs. Duchemin / Dienstmädchen)
Wolfram Koch (Hochwürden Duchemin / Colonel)
Wowo Habdank (Kutscher / Vorsteher / Stadtstreicher / Gunning)
Oliver Nägele (Polizist / Offizier / Colonel Gillum / Major)
Franz Pätzold (Mann / Ruggles / Kanadier / Pferdebursche / Perowne / Arzt)
Steven Scharf (Mr. Horsley / Mark Tietjens)
Shenja Lacher (Captain McKechnie)
Johannes Silberschneider (Colonel Levin)
Achim Buch (Cowley)
Moritz Kienemann (Sergeant Case / Lance-Corporal / Melder)
Joschka Walser (Sohn)
Daten zu Ford Madox Ford:vollständiger Name: Ford Hermann Hueffer
geboren: 17.12.1873
gestorben: 26.06.1939
Vita: Ford Madox Ford, eigentlich Ford Hermann Hueffer (* 17. Dezember 1873 in Merton, Surrey, England; † 26. Juni 1939 in Deauville, Calvados, Frankreich) war ein englischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 21.01.2018
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 14 von insgesamt 62
Titel: Der Frisör
Autor: Hansjörg Schertenleib
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Gerwig Epkes
Inhalt: Die Situation: Ein Vernehmungsbeamter um die 50 und ein Mann, 25 Jahre. Der Vernehmungsbeamte träumte als Junge, Frisör zu werden. Der junge Mann, Fußballer. "Also so etwas wie ein Star. Halten Sie sich für etwas Besonderes?", fragt daraufhin der Vernehmungsbeamte. Hansjörg Schertenleib gelingt in seinem Hörstück, die lebensgeschichtlichen Daten eines Vernehmungsbeamten, der Spaß daran hat, sein Gegenüber zu quälen, offenkundig werden zu lassen. Für diese "Vernehmungssituation" hat der Autor einen Ton gefunden, der auf ganz neue Art die Ebene zwischen Wirklichkeit und traumatischer Erfahrung einzufangen versteht.
Sprecher:Gerd Andresen
Achim Buch
Daten zu Hansjörg Schertenleib:geboren: 04.11.1957
Vita: Hansjörg Schertenleib, Autor dieser poetischen Studie der "Bestie" Mensch, wurde 1957 in Zürich geboren. Außer Hörspielen veröffentlichte er Gedichte, Erzählungen und einen Roman; zuletzt den Erzählungsband "Die Prozession der Männer". Für seine Arbeiten wurde er u.a. mit dem C. F. Meyer Preis und dem Leonce und Lena Förderpreis ausgezeichnet.

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Erstsendung: 22.04.2003
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Treffer 15 von insgesamt 62
Titel: Der große Baresi
Auszeichnungen (1):Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe: 2012
Autor: Jimmy Docherty
produziert in: 2011
produziert von: NDR
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Heidi Knetsch
Komponist: Rudolf Schmücker
Dramaturgie: Jörgpeter von Clarenau
Inhalt: Was für eine Gemeinheit! Der 13jährigen Jake, wohnhaft in einem heruntergekommenen Stadtteil von Glasgow, wird am hellichten Tag überfallen. Zwei Mädchen nehmen ihn in die Mangel und klauen ihm 20 Pfund. Wie soll er das seiner Oma erklären, die ihn mit dem Geld zum Einkaufen geschickt hatte? Jake ist so wütend und verzweifelt, dass er sich in die Höhle des Löwen wagt: Zum Gangsterboss Cortesi, für den die Mädchen arbeiten. Cortesi ist fassungslos über Jakes tollkühnen Besuch. Er bedroht den Jungen. Und wieder reagiert Jake unerwartet: Mit Freunden heckt er den Plan aus, es Cortesi und seinen Leuten heimzuzahlen. Die Jungen erfinden den "Großen Baresi",einen Phantomgangster, der in der Stadt für große Verwirrung sorgt. Was wie ein verrückter Streich beginnt, wächst Jake und seinen Freunden schnell über den Kopf. Es ist nur noch eine Frage von Stunden, ehe Cortesi und seine bis auf die Zähne bewaffneten Kumpels dem "Großen Baresi" auf die Schliche kommen. Dochertys Buchvorlage trägt den Untertitel: "Ein nicht ganz gewöhnlicher Gangsterroman". Jakes Abenteuer bietet neben Action und Situationskomik auch Einblicke in eine verrohte Gesellschaft, in der die "Guten" es schwer haben, Verbündete in der Erwachsenenwelt zu finden. Und doch wird das Daumendrücken der Hörer am Ende helfen.
Sprecher:Nicholas Jolly (Jake)
Thore Kühl (Harvey)
Leonie Landa (Sofia)
Benjamin Utzerath (Lewis Telford)
Douglas Welbat (Baresi)
Peter Kaempfe (John Josef Scullen)
Udo Jolly (Mann in Werkstatt)
Lutz Herkenrath (Stone)
Markus John (Franco Cortesi)
Erkki Hopf (Surpress)
Dilan Balhan (Demi Dubble)
Sonja Stein (Desiree Dubble)
Achim Buch (Gibbet)
Frank Jordan (Fletcher)
Uta Stammer (Jakes Großmutter)
Daten zu Jimmy Docherty:Vita: Jimmy Docherty studierte Fernsehproduktionstechnik und arbeitete neun Jahre lang als Werbetexter für Radio Clyde, den größten Radiosender Schottlands. „Der große Baresi“ ist sein erstes Kinderbuch. Jimmy Docherty lebt mit seiner Frau Lynn und einem Kind in Coatbridge.
Hompepage o.ä.: https://www.arena-verlag.de/helden/jimmy-docherty
Erstsendung: 22.01.2012
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 62
Titel: Der katholische Bulle
Autor: Adrian McKinty
produziert in: 2015
produziert von: NDR
Laufzeit: 104 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Bearbeitung: Sven Stricker
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Übersetzer: Peter Torberg
Inhalt: 1981. In Belfast, Nordirland, wütet der Bürgerkrieg. IRA-Häftlinge sind im Hungerstreik. Polizisten sind neben Armnee und Katholiken die Hauptfeinde protestantischer Extremisten. Jeder Außeneinsatz birgt Todesgefahr. Der Held dieser Geschichte ist als "katholischer Bulle" ein Exot in diesem Szenario. Sean Duffys erster Fall als leitender Ermittler konfrontiert ihn mit zwei Morden an homosexuellen Männern. Zunächst weist alles auf den Feldzug eines Serienkillers hin. Doch wächst dem Fall auch eine politische Dimension zu. Um die Ermittlungen bis in die höchsten Sphären der IRA hinein zu verfolgen, muss man schon todesmutig sein. Sean Duffy ist es.
Sprecher:Bjarne Mädel (McCrabban)
Franz Dinda (Sean Duffy / Erzähler)
Achim Buch (Freddie Scavanni)
Susanne Bormann (Laura Cathcar)
Felix von Manteuffel (Chief Brennan)
Julian Greis (Matty)
Michael Prelle (McCallister)
Pascal Houdus (Walter Hays)
Fjodor Olev (Seamus Moore)
Hans Löw (Gerry Adams)
Achim Buch (Freddie Scavanni)
Konstantin Graudus (IRA-Lakai)
Sven Stricker (Wärter)
Daten zu Adrian McKinty:geboren: 1968
Vita: Adrian McKinty, 1968 in Carrickfergus, nahe Belfast/Nordirland geboren und aufgewachsen, sammelte nach seinem Studium der Philosophie in Oxford in New York als Wachmann, Vertreter, Rugbytrainer, Postbote jobbend seine Erfahrungen auf der Straße. Schrieb Buchkritiken für namhafte amerikanische und australische Zeitungen. Lebt seit 2008 in Melbourne/Australien. Seine Kriminalromane, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt: "Michael Forsythe-Trilogie" (2003 - 2006), "Lighthouse-Trilogie" (2006 - 2008), "Sean Duffy-Trilogie" (2012 - 2014).

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Erstsendung: 05.09.2015
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 62
Titel: Der Krieg geht zu Ende
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.1995
Autor: Walter Kempowski
produziert in: 1995
produziert von: HR; BR; NDR; SWF
Laufzeit: 766 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: Chronik für Stimmen - Januar bis Mai 1945

Wer es miterlebt hat, kann bis heute nicht sagen: Es ist verarbeitet, vergessen. Von den später Geborenen dagegen ist gelegentlich die Meinung zu hören: Ihr habt genug darüber geredet. 50 Jahre danach - das könnte ein Anlaß sein, noch einmal zuzuhören. Die Älteren werden sagen: So, genau so ist es gewesen! Die Jüngeren werden erfahren, was in dieser Form und in dieser Ausführlichkeit bisher nirgends zu lesen war. In mehreren Jahren intensiver Sammeltätigkeit hat der Schriftsteller Walter Kempowski mehr als 3000 Familiennachlässe zusammengetragen: Briefe, Tagebücher, Alltagsdokumente. Auf diese Weise ist ein bisher einmaliges historisches Archiv entstanden, das "Die 40er Jahre der Deutschen" aus der Perspektive des anonymen Zeitgenossen abbildet. "Auch das epochenprägende Großereignis", sagt Walter Kempowski, "ist die Addition individueller Erlebnisse. Solche privaten Erfahrungen sehen meist völlig anders aus, als die zusammenfassende Geschichtsschreibung sie abbildet. Vielleicht lernen wir so wenig aus der Vergangenheit, weil jeder von uns sein Leben anders erinnert, als die Geschichtsschreibung es tut . Mein ECHOLOT-Projekt ist die Annäherung von Geschichtsschreibung an das Leben." Die erste ECHOLOT-Veröffentlichung, eine 2000-seitige Dokumentation des Jahres 1943, war bei Kritik und Publikum ein ungewöhnlicher Erfolg. Lange vor der Veröffentlichung von ECHOLOT II, der in Arbeit befindlichen Dokumentation des Jahres 1945, ist Walter Kempowski bereit, sein Material für einen Radiotag zur Verfügung zu stellen. Mehrere Sender der ARD werden sich an diesem Sendeprojekt beteiligen. In einem vielstimmigen und vielstündigen Erinnerungschor wird das Schicksalsjahr 1945 noch einmal lebendig. Bomben, Flucht, auseinandergerissene Familien, das Erlebnis der vorbeiziehenden Front, Gefangenschaft, Hunger, Eskalation des Terrors, letzte Wochen und Tage in den Konzentrationslagern, Stunde Null, erste Schritte in Richtung Neubeginn. Ebenso deutlich aber wird, daß trotz Chaos und Zerstörung die Grundmuster des Lebensalltags weiterbestanden: Geburten, Taufe, Liebe und Hochzeit, Geburtstage, Trennungen, Krankheiten, Begräbnis, Ernte, Jahreszeiten, Naturerlebnis. Zu dem vorherigen Hörspiel-Projekt dieser Art, dem zweiteiligen Hörspiel "Stalingrad" von Walter Kempowski und Walter Adler, schrieb die Kritik: "Was jeder, der damals lebte, in der Erinnerung trägt, die Alltäglichkeiten und nur scheinbaren Nebensächlichkeiten der Großgeschichte - hier endlich waren sie anzutreffen. Der Hörer konnte spüren: Ich werde ernst genommen, es geht um mich und meine Geschichte." Das gleiche Ziel verfolgt der Radiotag am 7. Mai 1995.
Sprecher:Walter Adler
Jenny Almendinger
Günther Amberger
Ingrid Andree
Karin Anselm
Hans-Jörg Assmann
Gunda Aurich
Susanne Barth
Angelika Bartsch
Gary Bautell
Ben Becker
Rolf Becker
Verena von Behr
Cira von Behren
Wolf Dietrich Berg
Daniel Berger
Gunter Berger
Tim Bergmann
Christa Berndl
Hermann Beyer
Jan Paul Biczycki
Joachim Bliese
Kirsten Block
Manfred Boehm
Markus Boestfleisch
Edgar M. Böhlke
Kornelia Boje
Markus Boysen
Rolf Boysen
Peter Brombacher
Franziska Bronnen
Christian Brückner
Achim Buch
Saskia Buggert
Traugott Buhre
Johann von Bülow
Hans Caninenberg
Martin Caroll
Dagmar Casse
Artemis Chalkidou
Wolfgang Condrus
Gerd David
Marlen Diekhoff
Andreas Dillschneider
Robert Dölle
Michaela Ehinger
Christoph Eichhorn
Wilfried Elste
Judith Engel
Nicole Ernst
Michael Evers
Sabine Falkenberg
Rosemarie Fendel
Peter Fitz
Wolfgang Forester
Irmgard Först
Barbara Freier
Peter Fricke
Matthias Fuchs
Peter Gavajda
Romy Gehrke
Heinrich Giskes
Brigitte Goebel
Helmut Griem
Jenny Gröllmann
Sylvester Groth
Matthias Haase
Michael Habeck
Bernt Hahn
Gustl Halenke
Hans-Peter Hallwachs
Monika Hansen
Dorothee Hartinger
Gert Hauke
Esther Hausmann
Gert Heidenreich
Irm Hermann
Beatriz Hernandez
Wolfgang Hinze
Thomas Hodina
Donata Höffer
Jutta Hoffmann
Christoph Hohmann
Jürgen Holtz
Thomas Holtzmann
Joachim Höppner
Grischa Huber
Ingo Hülsmann
Sascha Icks
Benno Ifland
Ursula Illert
Luitgard Im
Simion Iwantscheff
Felix von Manteuffel
Thessy Kuhls
Günter Lamprecht
Marianne Lochert
Volker Niederfahrenhorst
Josef Quadflieg
Ernst August Schepmann
Herbert Stass
Ulrich Wildgruber
Jens Wawrczeck
Carmen Renate Köper
Elfriede Kuzmany
u.a.
Daten zu Walter Kempowski:geboren: 29.04.1929
gestorben: 05.10.2007
Vita: Walter Kempowski (* 29. April 1929 in Rostock; † 5. Oktober 2007 in Rotenburg an der Wümme) war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine stark autobiografisch geprägten Romane der Deutschen Chronik bekannt sowie durch sein Projekt Das Echolot, in dem er Tagebücher, Briefe und andere Alltagszeugnisse zu Zeitgemälden collagierte.
Hompepage o.ä.: http://www.kempowski.de/
Erstsendung: 07.05.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 62
Titel: Der letzte Hippie
Autor: Volker Präkelt
produziert in: 2009
produziert von: NDR
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Volker Präkelt
Komponist: Volker Präkelt
Inhalt: Warren S. Noble eignete sich vor mehr als vierzig Jahren die Originalpartitur eines Musicals an, das der Sänger seiner damaligen Band geschrieben hatte. Ein Impresario namens Maurice St. Paul hatte damals vor, das Musical an den Broadway zu bringen. Jetzt ist er angeblich verstorben und Noble bringt das Ganze unter dem Namen "Moses" in Berlin zur Uraufführung. Doch noch vor Vorstellungsbeginn wird er ermordet. Ebenso wie die verbliebenen Band-Mitglieder. Ein reichlich schräger Moderator, selbst involviert in das Geschehen, recherchiert den Fall und reist - nicht ganz freiwillig - nach Woodstock. Die Kultstätten der Popmusik sind Stationen der Handlung: Woodstock, Chelsea Hotel und Fillmore East. Als Puzzlestein bei der Lösung des Falls erweisen sich bekannte Songs.
Sprecher:Harald Jakel (An- und Absage)
Bianca Nele Rosetz (Gini)
Helmut Zierl (Lenny)
Achim Buch (Sledge)
Ugur Tasbilek (Halil)
Wolf-Dietrich Sprenger (Riff Raff)
Gisbert-Peter Terhorst (Taxifahrer)
Lutz Herkenrath (Oberkrämer)
Dietmar Mues (Renner)
Douglas Welbat (Warren S. Noble)
Hendrik Heutmann (Warren 69)
Benedikt Greiner (Jonas 69)
Susanne Hoffmann (Hörerin)
Henning Venske (Nik)
Peter Lohmeyer (Hunter)
Christoph Bantzer (Joker)
Volker Lechtenbrink (Lockwood)
Ulrike Grote (Daphne)
Volker Präkelt (Nachrichtensprecher)
Holger Löwenberg (Jinglesprecher)
Daten zu Volker Präkelt:geboren: 14.05.1956
Vita: Volker Präkelt moderierte bis Ende der Achtziger Sendungen wie den ARD Nachtrock aus Berlin, später den NDR Nachtclub und die Sendung Planet Blue für Radio Eins (RBB). Er baute den Musiksender VH-1 Deutschland auf, schrieb und moderierte für NDR Fernsehen, war Redaktionsleiter diverser TV-Medienmagazine und besetzte das Musikalische Quintett. Mit der mehrfach ausgezeichneten Hörbuchreihe "Marvi Hämmer" kehrte er als Autor und Regisseur zu den Hörmedien zurück. Der NDR produzierte 2009 seine Krimikomödie "Der letzte Hippie".
Hompepage o.ä.: http://www.volkerpraekelt.de/

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Erstsendung: 16.08.2009
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 62
Titel: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2004
Autor: Robert Musil
produziert in: 2004
produziert von: BR; Robert-Musil-Institut Klagenfurt; HörVerlag; belleville Verlag
Laufzeit: 1163 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Katarina Agathos; Herbert Kapfer; Klaus Buhlert
Inhalt: Ein Remix im Radio eröffnet neue Zugänge zu einem großen Außenseiterwerk der Weltliteratur. Denn dieses Projekt zeigt den unbekannten "Mann ohne Eigenschaften": Sowohl die zu Lebzeiten des Autors veröffentlichten Romanteile, als auch der wissenschaftlich aufgearbeitete Nachlass Robert Musils bilden die Grundlage des Produktionsmanuskripts. Als kombinierte Audio-und-Print-Version erscheint der Remix in einer Gemeinschaftsausgabe von Hörverlag und belleville Verlag. Fast 20 Jahre lang arbeitete Robert Musil an seinem Romanfragment "Der Mann ohne Eigenschaften". 1930 wurde der erste Band veröffentlicht, 1933 folgte der zweite. Diese beiden Bände - von der Literaturwissenschaft als kanonischer Teil des "Mann ohne Eigenschaften" bezeichnet - umfassen zusammen schon mehr als 1.600 Seiten. Der literarische Nachlass, den man nach Musils Tod 1942 fand, umfasst über 6.000 Seiten. Geldmangel, Krankheit, politische Umstände und das Scheitern an den eigenen Ansprüchen - es gibt viele Gründe, warum der Roman unvollendet blieb. Dennoch hinterließ Musil ein Werk, das an literarischer Brillanz, sprachlicher Präzision, Ideenfülle und Identifikationspotenzial kaum zu überbieten ist. Sein essayistischer, in Exkurse zu Themen wie Logik, Gefühl, Philosophie, Utopie, Sexualität, Kausalität und Kontingenz ausufernder Erzählstil polarisiert noch heute die Kritiker. 1932 notierte Robert Musil: "Die Geschichte dieses Romans kommt darauf hinaus, dass die Geschichte, die in ihm erzählt werden soll, nicht erzählt wird." Dennoch ließe sich die verflochtene Handlung, die in "Kakanien" - Musils Terminus für die österreichische K. u. K.-Monarchie - kurz vor dem Ersten Weltkrieg spielt, wie folgt skizzieren: Ulrich, der Mann ohne Eigenschaften, nimmt nach drei erfolglosen Versuchen, ein bedeutender Mann zu werden, ein Jahr Urlaub vom Leben. Er gerät über Zufälle in den Salon von Diotima, Gattin des Sektionschefs Tuzzi, in dem eine vaterländische Aktion, die sogenannte Parallelaktion, geplant wird. Neben der Parallelaktion beschäftigt der Fall des Prostituiertenmörders Moosbrugger die Gemüter. Ulrich wird von Clarisse, die mit seinem Jugendfreund Walter in einer zerrütteten Ehe lebt, bedrängt, sich für die Begnadigung Moosbruggers einzusetzen, der in einem Irrenhaus auf seine Verurteilung wartet. Für das Anliegen von Clarisse, die selbst immer mehr dem Wahn verfällt, interessiert sich statt Ulrich General Stumm von Bordwehr, der bemüht ist, Ordnung in den Zivilverstand zu bringen. Nicht nur Clarisse versucht Ulrich, der sich aus allem heraushalten will, für ihre Sache einzunehmen, sondern auch Diotima, Graf Leinsdorf, Paul Arnheim aus der Parallelaktion, Bonadea, die gelegentliche Geliebte Ulrichs, sowie Bankdirektor Leo Fischel und seine Tochter Gerda. Die Handlung um Salon-Intrigen, Liebschaften und Politik wendet sich, als Ulrich am Grab seines Vaters seine Schwester Agathe wiedersieht, sich in sie verliebt, vor dem Inzest aber zurückschreckt. Der zweite Band endet abrupt mit einem Fest in Diotimas Salon, bei dem Musil alle seine Figuren auf einmal auftreten lässt. Man spricht von der drohenden Gefahr eines Krieges. Ulrich verkündet nebenbei seinen Ausstieg aus der Parallelaktion. Notizen und Entwürfe aus dem Nachlass zeigen, dass Musil vorhatte, mit der Inverssetzung aller Figuren dem Roman im Finale eine ganz neue Wendung zu geben. Der literarische Nachlass zum "Mann ohne Eigenschaften" ist jedoch über den Inhalt des Romans hinaus von großer Bedeutung. "Der Mann ohne Eigenschaften" wurde von Robert Musil nicht zu Ende geschrieben, die Produktion ist daher als Hörspiel in offener Form, als Remix konzipiert. Einzelne Kapitel bzw. Textsequenzen wurden im Hörspielstudio erzählerisch und szenisch realisiert: Die Stunden 1-11 bilden vorwiegend den kanonischen Teil ab, die Stunden 12-20 basieren auf dem vom Robert-Musil-Institut in Klagenfurt erforschten und textkritisch digitalisierten Nachlass. Auf wissenschaftlicher Grundlage berücksichtigt der Remix alle wichtigen Pläne und Entwürfe - zum Teil in Varianten -, die Musil bis zu seinem Tod für den Abschluss des Romans in Erwägung zog, und präsentiert damit erstmals eine künstlerische Darstellung des Schreibexperiments "Der Mann ohne Eigenschaften" in seiner Gesamtheit. In den Jahren 2003/2004 zeichnete der Bayerische Rundfunk Interviews, Gespräche und Statements von Kritikern, Musil-Forschern und Autoren auf, um diese im Remix als Material zu verwenden und zu den originalen Texten Musils in Bezug zu setzen. Die österreichische Dramatikerin Elfriede Jelinek schrieb für diese Produktion eine Paraphrase auf die Figur des Mörders Moosbrugger, die sie im Studio selbst einlas. Mit den in die Gegenwart überführten Fragestellungen findet Musils Essayismus, wie er den Roman kennzeichnet, eine aktuelle Entsprechung im Remix: "Das Vorher und Nachher ist nicht zwingend. Der Inhalt breitet sich auf eine zeitlose Weise aus." (Musil)
Sprecher:Manfred Zapatka (Musil)
Ulrich Matthes (Ulrich)
Susanne Wolff (Clarisse)
Wolf Bachofner (Stumm)
Ulli Maier (Agathe)
Angela Winkler (Diotima)
Josef Bierbichler (Moosbrugger)
Ignaz Kirchner (Fischel)
Wolfgang Hübsch (Leinsdorf)
Sunnyi Melles (Bonadea)
Achim Buch (Lindner)
Nadine Geyersbach (Rachel)
Michael Rotschopf (Walter)
Peter Fricke (Arnheim)
Dorothee Hartinger (Gerda)
Jens Wawrczeck (Soliman)
Gottfried Breitfuß (Tuzzi)
Oliver Stern (Friedenthal)
Felix von Manteuffel (Meingast)
Daten zu Robert Musil:geboren: 06.11.1880
gestorben: 15.04.1942
Vita: Robert Musil (* 6. November 1880 in Klagenfurt am Wörthersee; † 15. April 1942 in Genf, 1917 bis 1919 Robert Edler von Musil) war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker. Musils Werk umfasst Novellen, Dramen, Essays, Kritiken und zwei Romane, den Bildungsroman Die Verwirrungen des Zöglings Törleß und sein unvollendetes Magnum Opus Der Mann ohne Eigenschaften.
Hompepage o.ä.: http://www.robertmusil.de/

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Erstsendung: 27.12.2004
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Treffer 20 von insgesamt 62
Titel: Der Mann schläft
Autor: Sibylle Berg
produziert in: 2010
produziert von: NDR
Laufzeit: 86 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Eine Frau, die zu viele, befremdliche, kurze Liebesgeschichten hinter sich hatte, ist endlich vor vier Jahren einem Mann begegnet, mit dem sie zusammenleben will. Er ist nicht auffallend schön oder reich, kein guter Redner oder charmant, gibt ihr aber das Gefühl, sie sei liebenswert. Da klettert sie eines Morgens auf seinen Bauch und denkt: "Wir sollten verreisen." Es ist der dümmste Gedanke, den sie in ihrem Leben hatte, wie sie rückblickend feststellt. Denn irgendwann auf dieser Reise, die sie nach China auf eine Insel mit gepflegtem Hotelstrand führt, ist der Mann nicht mehr da. Sibylle Berg erzählt eine moderne Liebesgeschichte und zugleich einen Abgesang auf das moderne Singleleben. Mit melancholisch-witzigem, illusionslosem, manchmal bösartigem Blick beschreibt sie eine Welt, in der man nur dann überleben kann, wenn man nicht ganz alleine ist.
Sprecher:Judith Engel (Erzählende/Berichtende/Handelnde)
Leonie Landa (Kim als Kind/als Jugendliche)
Markus John (Der Mann)
Jens Harzer (Der Mann)
Achim Buch (Der Junge)
Marion Breckwoldt (Eine Bekannte)
Christian Redl (Masseur)
MusikerGerd Bessler (Erhu; Klavier) Gabriel Coburger (Bassklarinette; Saxophon)
Daten zu Sibylle Berg:geboren: 02.06.1966
Vita: Sibylle Berg, geboren 1966 in Weimar, übersiedelte 1984 aus der DDR nach Westdeutschland. Zunächst war sie als Werbetexterin und Journalistin tätig, erlangte erste Bekanntheit als Kolumnistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Sybille Berg erhielt 2008 den renommierten Wolfgang-Koeppen-Literaturpreis. Sie schrieb u.a. die Hörspiele "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" (NDR 2004), und "Das wird schon. Nie mehr lieben!" (NDR 2006). Sie lebt als Schriftstellerin und Dramatikerin in Zürich.
Hompepage o.ä.: https://www.sibylleberg.com/de

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    11. Januar 2015
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