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Hörspieldatenbank

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Titel: Städtebeschimpfungen
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 2017
produziert von: HR; BR; ORF
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: "Ich gehöre zu den Menschen, die im Grunde keinen Ort auf der Welt aushalten, und die nur glücklich sind zwischen den Orten, von denen sie weg- und auf sie zufahren", schrieb Thomas Bernhard (* 9. Februar 1931 in Heerlen, Niederlande; † 12. Februar 1989 in Gmunden) in "Wittgensteins Neffe".

"Die Stadt Wien ist eine einzige stumpfsinnige Niederträchtigkeit", heißt es in "Heldenplatz" und "In Graz muss niemand gewesen sein". Und Altaussee? "Altaussee habe ich immer gehasst. ... Ich weiß schon, warum ich in Altaussee keine Luft bekomme. Es ist nicht nur wegen der Berge. Es ist wegen der vielen Nazis, die dort ansässig sind. Die schönsten Gegenden Österreichs haben immer die meisten Nazis angezogen: Salzburg, Gmunden, Altaussee." (aus "Elisabeth II.").

Raimund Fellinger, langjähriger Lektor bei Suhrkamp, hat aus unterschiedlichen Werken Thomas Bernhards dessen "Städtebeschimpfungen" kompiliert. Peter Simonischek liest Bernhards Beschreibungen von Altaussee, Bad Gastein, Bad Ischl, Bruck an der Leitha, Goldegg-Wenig, Graz, Innsbruck, Kitzbühel, Krottendorf bei Weiz, Leoben, Linz, Mattighofen, Salzburg, Schwarzach und Wien. Michael König ergänzt Reaktionen der Zeitgenossen.
Sprecher:Peter Simonischek
Michael König
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
Erstsendung: 10.02.2018
Datenquelle(n): ORF
YaGru
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Titel: Städtebeschimpfungen revisited
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 2018
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Ruthard Stäblein
Inhalt: Thomas Bernhard war ein Meister der Schimpfrede. Er selbst und seine Figuren auf der Theaterbühne machten sich frei durchs Austeilen. Neben Personen wurde auch die Existenz von Städten zum literarischen Abschuss freigegeben, ob es nun Augsburg oder Wien war. Ebenso renommierte Theater mit ihrem Wohnsitz blieben nicht von seinen Attacken verschont, vor allem wenn sie eines seiner Dramen widersinnig inszenierten. Er beschwerte sich dann beim Suhrkamp Verleger Unseld, damit das Stück verhindert und die Stadt, z. B. München, verdammt werde. Das konnte bis zur Wirklichkeit der gerichtlichen Auseinandersetzung führen.

Grundlage dieses Stimmenspiels ist eine ca. 180minütigen inszenierte Lesung, die aus einer Collage aus Bernhards Bühnenszenen, Erzählpassagen und Briefen besteht. Auf 55 Minuten verknappt und pointiert, entsteht hingegen ein Hörspiel, ergänzt um Fiktionales wie Dokumentarisches. Reale Verteidiger und Kritiker reagieren da auf O-Ton-Sequenzen aus einer seiner seltenen Lesungen, hier der Erzählung »Die Mütze« von 1969. Die Welt Bernhards ist großes Wirklichkeits-Theater. Und ob dieses Hörspiel eine Tragödie oder Komödie ist, das mag der Hörer entscheiden.
Sprecher:Peter Simonischek
Michael König
Thomas Bernhard
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550382233
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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