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Hörspieldatenbank

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Vorige/nächste Ausstrahlung:13.06.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Schweine-Heinz
Autor: Hermann Bohlen
produziert in: 1956
produziert von: NDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Hermann Bohlen
Judith Lorentz
Komponist: Peter Sandloff
Inhalt: Heinz sucht die Nähe von Wildschweinen. Er will ihre Sprache lernen und Chef der Rotte werden.
"Ich geh mal wieder", sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen und schippt drei Eimer voll Mais. Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hat's mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschließen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist der Typ vollkommen verrückt?
Der eine stalkt Wildschweine und lernt ihre Sprache, der andere schwärmt vom Fortpflanzungsmodus der Erdkröte, der Dritte klagt über den fatalen Siegeszug der Medizin, durch den der Lebensraum für Tiere immer knapper wird.

Dass die Liebe des Menschen zum Tier wenig über das Tier aussagt, aber viel über den Menschen, zeigen die Hörspiele von Hermann Bohlen mit gruseligem Vergnügen.
«Ich geh mal wieder», sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen, und schaufelt drei Eimer voll mit Mais. Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hats mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschliessen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist Schweine-Heinz vollkommen verrückt?
Und was geht eigentlich in Zoodirektor Grzimek und Gymnasiallehrer Behn vor, die mit ihren Originaltönen aus den 50er Jahren in einen sehr seltsamen Dialog über Onager, Kröten und fünf Milliarden Menschen treten?
Sprecher:Willy Maertens (Wihlem Voigt)
Hilde Krahl (Klio)
Heinz Ladiges (Erzähler)
Werner Rundshagen (1. Sprecher)
Georg Eilert (2. Sprecher)
Karl Fleischer (3. Sprecher)
Inge Stolten (Sprecherin)
Hans Paetsch (Landgerichtdirektor)
Helmut Peine (Kriminalkommissar)
Herbert A.E. Böhme (Krminalbeamter)
Wilhelm Grothe (Schutzmann I)
Bernt Werner (SchutzmannII)
Krafft-Georg Schulze (Fielitz)
Hans Zesch-Ballot (Gefängnisdirektor)
Reinhold Nietschmann (Luxemburger Beamter)
Walter Klam (Kaiser Wilhelm II)
Helmuth Gmelin (Alter Herr)
Kurt Klopsch (Hauptmann, Joseph)
Heinz Klevenow (Herr Hoffmeister)
Daten zu Hermann Bohlen:geboren: 04.04.1963
Vita: Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie und lebt als Autor und Hörspielmacher in Berlin. Publikumspreis "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin für "Prozedur 7.7.0." (SFB 1996). Zuletzt Deutscher Hörspielpreis der ARD für "ALFRED C".‹ (DKultur/HR 2012).

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Erstsendung: 06.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550382454
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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