• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.282 Einträge, sowie 1.820 Audiopool-Links und 390 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 196 (196/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
nächsterTreffer 1 von insgesamt 2
Kriterien: Titel entspricht 'Fünf Mann Menschen'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1973
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Komponist: Manfred Niehaus
Inhalt: Das Kurzhörspiel wurde am 14.11.1968 vom SWF erstgesendet. Widmer äußert sich zur Rezeption des Hörspiels. Er kritisiert die Auffassung von Hörspielredaktionen - deutlich gemacht in einer Vorankündigung für das Hörstück "Fünf Mann Menschen" -, die Versuche einer neuen Hörspieldramaturgie, die gegen Ende der sechziger Jahre begannen, seien schon abgeschlossen, das "Neue Hörspiel" sei schon als eine Art Klassiker zu betrachten. Es besteht eine Konsumwelt, eine Warenwelt, und der Rundfunk handelt immer mehr wie der Warenmarkt. Der alte Schwung ist dahin, Serienwellen werden im Rundfunk eingerichtet, Experimentelles zurückgenommen. Der angebliche Zwang zur Anpassung birgt die Gefahr einer "Verödung der Kultur". In Massenmedien findet ständig der Zusammenprall der individuellen Fantasie mit dem Apparat statt, Kompromisslösungen in der Hörspielproduktion sind die Folge. Die Intentionen der Autoren des Neuen Hörspiels, nämlich "Öffnung der Mikrofone", Realisierungen durch die Autoren und nicht durch die Redaktionen, neue Formen der Gestaltung und neue Formen der menschlichen Zusammenarbeit sind gescheitert. Es gibt eine versteckte Methode der Zensur, angeblich kann vieles den Zuhörern nicht zugemutet werden.
Sprecher:Matthias Ponnier (Ossi)
Hildegard Schmahl (Zita)
Ruth Pera (Frau Gogeissl)
Beate Hasenau (Sissy)
Michael Wirbitzky (Klein-Ossi)
Hans Helmut Dickow (Onkel Bruno)
Alf Marholm (Referent)
Arno Görke (Taxifahrer)
Heinrich Kirchhoff (Autofahrer)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.07.1973
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 2 von insgesamt 2
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1969
Autor: Ernst Jandl
Friederike Mayröcker
produziert in: 1999
produziert von: ORF; WDR; BR
Laufzeit: 26 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Peter Michel Ladiges
Komponist: Christoph Theiler
Inhalt: Im Zeitrafferverfahren werden in "Fünf Mann Menschen" zentrale Lebensereignisse durchgespielt: von der Gebärklinik über Elternhaus, Schule, Kino, Berufsberatung, Kneipe, Militär, Krieg, Spital, Gericht, Gefängnis, Erschiessung... wieder zurück zur Gebärklinik, diesmal in der Vaterfunktion. Denn "solange es Kinder gibt, wird es Kinder geben". Es entsteht das - ironisch simplifizierte - Modell eines an Verwaltungsapparate und inhumane Verhaltenszwänge wehrlos ausgelieferten Daseins, zugleich aber auch ein Spiel mit Worten und Hörkonventionen. - Das Hörspiel, das heute als Klassiker gilt, sorgte zur Zeit seiner Entstehung für erhebliches Aufsehen. 1969 wurde es mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet und eröffnete in seiner Nachfolge die Ära des sogenannten 'Neuen Hörspiels'.

Ein stereophones Sprachspiel, dessen Auszeichnung mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden für 1968 zum spektakulären Auftakt einer neuen Hörspiel-Ära wurde.
Sprecher:Therese Affolter
Ulrich Wildgruber
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.11.1968
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6532 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (24.04.2019)  (25.04.2019)  (26.04.2019)  (27.04.2019)  (28.04.2019)  (29.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555978742
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.722.299
Top