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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 5
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Titel:
Autor: Jakob Wassermann
produziert in: 1949
produziert von: SDR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Karlheinz Schilling
Bearbeitung: Karl-Heinz Rabe
Inhalt: Die vielfältig verknüpften Handlungen und Motive dieses "Buches der Gerechtigkeit" werden durch die Funkfassung auf die Figur des Staatsanwalts von Andergast konzentriert. In seiner Gestalt wird der tragische Riß sichtbar, der zwischen den Gesetzen auf der einen und der Gerechtigkeit auf der anderen Seite besteht. Der Staatsanwalt Andergast hat Maurizius auf Grund von Indizien des Mordes überführt. Da erfährt Andergasts Sohn Etzel, daß Maurizius unschuldig im Gefängnis sitzt. Der Schuljunge Etzel macht sich auf, den wahren Mörder zu suchen. Und er findet ihn.
Sprecher:Paul Hoffmann (Herr Philipp)
Uta Rücker (Frau Ingeborg)
Wildis Heydt (Steffi)
Ferry Dittrich (Johann)
Daten zu Jakob Wassermann:geboren: 10.03.1873
gestorben: 01.01.1934
Vita: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; † 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit.
Erstsendung: 03.01.1950
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Jakob Wassermann
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Regie: Wilm ten Haaf
Bearbeitung: Karl Heinz Rabe
Komponist: Alex Grimpe
Inhalt: Ausgelöst durch die hartnäckigen Nachforschungen des von unerbittlichem Gerechtigkeitswillen getriebenen Sohnes des Mannes, der als Staatsanwalt den Privatdozenten Leonhart Maurizius wegen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft ins Gefängnis gebracht hat, wird schließlich ein falscher Zeuge enttarnt und der Mann wegen erwiesener Unschuld nach 18 Jahren Haft entlassen. Der Staatsanwalt muß in einem Gespräch mit dem Verurteilten erkennen, daß die Grundlagen allen juristischen Urteilens, Kategorien wie Verantwortung, Gerechtigkeit, Schuld und Bestrafung, die auch die Basis seiner eigenen Existenz sind, in einem Chaos von Konvention, Leidenschaft, Verlogenheit und Promiskuität ihre Geltung einbüßen, daß die Grenze zwischen Recht und Unrecht verwischt, ja ganz aufgehoben zu werden droht. Er bricht darüber zusammen. Maurizius begeht bald nach seiner Haftentlassung Selbstmord, da er mit seiner Umwelt nicht mehr zurechtkommt. (Nach Kindlers Neuem Literaturlexikon)
Sprecher:
offen
Eva Maria Bodenstedt (Kassiererin)
Margarete Carl (Moira)
Kurt Ehrhardt (Der Fremde)
Gerhard Hölther (Piccolo)
Gerhard Just (Oberkellner/Der Kellner Apollo)
Hans Günter von Klöden (Der Gast)
Helmut Wildt (Chorillo)
Daten zu Jakob Wassermann:geboren: 10.03.1873
gestorben: 01.01.1934
Vita: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; † 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit.
Erstsendung: 15.05.1952
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Jakob Wassermann
produziert in: 1954
produziert von: ORF-ST
Regie: Gustav Bartelmus
Inhalt: 1924 wurde der Rechtsanwalt Karl Hau, der 1906 in einem sensationellen Prozeß wegen Mordes zum Tode verurteilt und zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt worden war, aus der Haft entlassen. Bald danach beging er Selbstmord. Seine Schuld, die er stets geleugnet hatte, blieb umstritten. Dieser authentische Kriminalfall hat Jakob Wassermann zu seinem berühmten Roman inspiriert.

Der 16jährige Etzel ist ein leidenschaftlicher Befürworter menschlicher Gerechtigkeit. Er leidet unter der kalten, moralisch selbstgerechten Weltanschauung seines Vaters, des Oberstaatsanwaltes Freiherr von Andergast. Als Leonhart Maurizius vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, nimmt Etzel die Gelegenheit wahr, sich gegen seinen Vater aufzulehnen. Er will den 20 Jahre alten Prozeß wieder aufrollen. Damals hatte sein Vater als junger Staatsanwalt den Kunsthistoriker Maurizius des Mordes an seiner Frau angeklagt und war maßgeblich an dessen Verurteilung beteiligt, obgleich Maurizius stets seine Unschuld beteuert hatte. Etzel will die Wahrheit über den Fall Maurizius herausfinden und reist zu Georg Warschauer, genannt Waremme, der in dem Prozeß als Kronzeuge aufgetreten war. Von seinem Gewissen gepeinigt, gesteht ihm Waremme, ein Vertreter des emanzipierten Judentums aus dem Deutschland der Zeit vor und nach dem Ersten Weltkrieg, meineidig gewesen zu sein. (HR-Programmheft)
Daten zu Jakob Wassermann:geboren: 10.03.1873
gestorben: 01.01.1934
Vita: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; † 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit.
Erstsendung: 09.07.1954
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 5
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.03.2019 um 20:10 bei DLF (Folge 4 von 4)
Titel:
Autor: Jakob Wassermann
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Bearbeitung: Palma
Komponist: Hanna Hartman
Inhalt: Im Mittelpunkt der zweiteiligen Funkbearbeitung stehen Waremme, der faszinierende Vertreter des intelektuellen Judentums, und der 16jährige Etzel von Andergast, der den Fall Maurizius nach zwanzig Jahren von Neuem aufrollt, weil er es nicht ertragen kann, daß einem Menschen Unrecht geschieht. Leonhart Maurizius war des Mordes an seiner Frau angeklagt worden, hatte aber stets seine Unschuld beteuert. Etzels Zweifel an dem damals gefällten Urteil, an dem sein Vater als junger Staatsanwalt entscheidenden Anteil hatte,ist zugleich ein Zweifel an der ganzen Welt des Vaters mit ihrer unmenschlichen Kälte. Etzel muß die Wahrheit über den Fall Maurizius finden, weil er sich selbst finden muß. Deshalb sucht er Waremme auf, der in dem großen Prozeß vor zwanzig Jahren als Kronzeuge aufgetreten war.
Sprecher:Manfred Breitenstein (Bernd)
Eva Straka (Hanna)
Christoph Krix (Chris)
Astrid Meyerfeldt (Franca)
Ute Hannig (Anne)
Judica Albrecht (Frau Steinig)
Daten zu Jakob Wassermann:geboren: 10.03.1873
gestorben: 01.01.1934
Vita: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; † 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit.
Erstsendung: 25.04.1960
Datenquelle(n): dra
dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 5
Titel:
Autor: Jakob Wassermann
produziert in: 1982
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Gert Westphal
Bearbeitung: Gert Westphal
Inhalt: Als Jakob Wassermann am Neujahrstag 1934 sechzigjährig starb, war sein Werk dem Autodafé der Nationalsozialisten bereits anheimgefallen. Nach dem Krieg hat es trotz einer 1948 abgeschlossenen Werkausgabe den Ruhm von einst nicht wiedergewinnen können, der mit den Romanen "Caspar Hauser" (1908), "Christian Wahnschaffe" (1919) und dem "Fall Maurizius" (1928) auch in breite Leserkreise gedrungen war. Thomas Mann bewunderte an Wassermann die "großartige Mischung von Virtuosität und heiligem Ernst". An den Erkenntnissen der zu seiner Zeit noch jungen Psychologie modernen Zuschnitts geschult, beobachtete und schilderte er die symptomatischen Gebrechen seiner Zeit, gegen die er seine idealen Vorstellungen von Menschenliebe, von Wahrheit und Gerechtigkeit vertrat, getrieben von einem, wie er selbst einmal sagte, "Heißhunger nach Reinlichkeit und Menschenwürde".

"Der Fall Maurizius" beruht auf einem berühmten Justizirrtum, dem Fall Hau. Wassermann wehrt sich gegen einen oberflächlichen Vergleich. "Ähnlichkeit ist ja unleugbar vorhanden, allerdings mehr in der psychischen Konstellation als im äußeren Verlauf; ... es ist eine Ähnlichkeit, die aus der Zeitverfassung hervorgeht, auch aus der allgemeinen Rechtsverfassung; die Motive, die speziell und individuell gewesen sind, werden... typisch und generell. Der ungeheure Vorgang beschäftigte mich schon vor zwanzig Jahren, er blieb mir inneres Bild und reifte langsam zum Symbol."

Henry Miller, den von Wassermann literarische Welten trennen, schreibt: "Ich glaube, ich habe über den Fall Maurizius mehr nachgedacht als über jedes andere Buch. Das Thema des Romans ist nicht allein die Unzulänglichkeit menschlicher Rechtsprechung, sondern die Unmöglichkeit, jemals zu einem gerechten Urteil zu gelangen. Alle Personen bezeugen das auf ihre eigene Weise, sogar die "Säule der Gerechtigkeit", Herr von Andergast selbst. Das Recht, so scheint es, war nur ein Vorwand, den Schwächeren grausam zu behandeln. Gerechtigkeit ohne Liebe wird zur Rache. Deshalb kann es keine Lösung geben, kein Ende der Verbrechen, kein Ende der Ungerechtigkeit des Menschen gegen den Menschen, außer durch zunehmendes Verständnis, durch Mitleid und Verzeihung, was jedoch langwierig und schmerzlich ist. Selbst, wer die Gerechtigkeit liebt - vielleicht besonders gerade der -, steht als Verurteilter vor dem höheren Gerichtshof der Liebe und des Erbarmens."
Daten zu Jakob Wassermann:geboren: 10.03.1873
gestorben: 01.01.1934
Vita: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; † 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit.
Erstsendung: 21.02.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3993 Microsekunden.
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553655020
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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