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Hörspieldatenbank

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Titel: Die Wunder der Mademoiselle Stella
Autor: Philippe Soupault
produziert in: 1983
produziert von: BR
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Stefan Dutt
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Vaudeville in 4 Akten und einem Prolog

"Philippe Soupault hat sein Stück im Untertitel als Vaudeville bezeichnet. Es ist ein Boulevard-Stück über die Welt des Boulevards, der kleinen Leute und ihrer billigen Sensationen. Die treibende Kraft ist das bewußt naive Bestehen auf dem Wunder im Alltag gegenüber dem materiellen Denken der Moderne. Paquerette - mit Künstlernamen Madmoiselle Stella - tut ein Wunder, das alle Zweifler von ihrer Gabe überzeugt. Aber nirgends wird geschildert, welcher Art das Wunder ist. Es hat sich ereignet und bleibt unbekannt. Was danach kommt, ist die Vermarktung. Alle Personen in ihrem Umkreis wollen die Wunderkraft der Madmoiselle Stella für sich arbeiten lassen" (Hans Thill).
Sprecher:Sofie Keeser
Daten zu Philippe Soupault:geboren: 02.08.1897
gestorben: 12.03.1990
Vita: Philippe Soupault (1897-1990), Mitbegründer des literarischen Surrealismus, lebte hauptsächlich in Paris, zeitweilig auch in den USA und schrieb viele Texte fürs Radio.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.06.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 12
Titel: Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2003
Autor: Peter Steinbach
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Marguerite Gateau
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Der Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) gilt in Frankreich bis heute als berühmter Vertreter einer anschaulichen Wissenschaft. Seine Nähe zu den Menschen und sein unakademischer Stil eröffneten einem breiten Publikum die zauberhafte Welt der Insekten. In seinem Werk "Souvenirs Entomologiques" fasste der Forscher seine Lebensgeschichte zusammen, die eng mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft ist.

Fabre war Autodidakt und fand in der Provence, den Wiesen und Wäldern Südfrankreichs das Forschungsfeld seines Lebens. Er legte großen Wert darauf, die Insekten in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten und ihre Verhaltensweisen zu studieren.



Episode 1: "Oh schöne Natur, wie freigebig bist du" - Die Ingenieure der Finsternis (23:43)

Fabre erklimmt mit seinem Schüler Jérôme einen Pinienhügel. Sie erkunden die Umgebung, beobachten Insekten, gehen unter die Erde, um den Zikaden bei ihren Vorbereitungen zum Aufstieg zuzusehen. Fabres Tochter Aglaé kommt zu Wort, sie stellt die Mitbewohner des "Harmas" vor.



Episode 2: "Oh, unermessliche Schätze der Natur" - Die Athleten des Altertums stellten sich nackt zum Kampf (23:51)

Fabre ist mit einem wissenschaftlichen Experiment beschäftigt, er erforscht Tümpel, sitzt dort stundenlang und beobachtet Würmer und Kaulquappen. Ein Telegramm von Pasteur kommt an, alle geraten in Aufregung und bereiten sich auf seinen Besuch vor. Pasteur reist an. Er läßt sich die Seidenraupen zeigen.



Episode 3: "Oh, Wissenschaft, du bist alles" - Die Besteigung des Mont Ventoux und die wunderbare Chemie (22:06)

Heute macht Fabre mit Jérôme und Favier eine Bergtour. Sollte eine Wissenschaft aus den Vorstellungen der Forscher oder aus empirischen Experimenten bestehen, das diskutiert er mit seinen Weggefährten. Außerdem erfährt Fabre, daß Jérômes Mutter ihn sich als Ehemann vorstellen kann.



Episode 4: "Oh, Zeit und unbeugsamer Wille" - Auf der Suche nach dem Stein der Weisen (17:53)

Fabre und die Gefährten sind immer noch auf Bergwanderschaft. Pflanzen und Tiere werden entdeckt. Im Wirtshaus kosten sie fremde Speisen. Aglaé erzählt Geschichten aus Fabres früherem Leben, als er noch Lehrer war: Er unterrichtete die Söhne von Gerbern, Likörherstellern und Krämern, um die Familie zu ernähren.



Episode 5: "Oh, Himmel, reiße auf, zeige deine rosigen Schimmer" - Über den entomologischen Scharfblick (19:36)

Aglaé ist empört über die Heiratspläne ihres Vaters. Der ist mit seiner Arbeit beschäftigt, in seinem Arbeitszimmer zwischen Gläsern und Aquarellen, widmet sich seinen Forschungen oder malt Pilze. Er wird von einem seltsamen Traum überrascht. Und Skorpione kämpfen als Gladiatoren im Glaskäfig.



Episode 6: "Oh, Taube, du hast den Kuss erfunden" - Die Geburt der Skorpione (22:01)

Aglaé belauscht heimlich Gespräche zwischen ihrem Vater und Marie-Joséphine, seiner Haushälterin. Sie soll von ihm schwanger sein, jedenfalls ist eine baldige Hochzeit geplant. Fabre beschäftigt sich mit Skorpionen und hofft, dass nicht die gesamten Familienverhältnisse ins Wanken geraten. Dem Charivari jedenfalls werden sie nicht entrinnen.



Episode 7: "Oh, heilige Mistkugel, du Abbild der Erde" - Geschäftigkeit um einen Haufen Mist (22:19)

Im Garten Fabres wird eine kleine Dampflok vorgeführt. Wer seine Phantasie gebraucht, kann alles. Begeistert unternehmen Jérôme und Fabre eine Fahrt durch den Garten. Marie-Joséphine hat das erste Kind, den Sohn Paul, auf die Welt gebracht und ist zum zweiten Mal schwanger. Aglaé schwelgt in Erinnerungen.



Episode 8: "Oh, ihr zwei Freuden dieser Welt: Arbeit und Familie" - Mit der Mutterschaft hört der Kommunismus auf (25:18)

Der Schulmeister kommt zu Besuch. Darwin hat geschrieben. Er macht Fabre einen Vorschlag, es geht um ein Experiment mit Bienen. Ein Buch von Karl Marx taucht auf. Und Fabre denkt laut über den Zusammenhang von Raupen und Kommunismus nach. Ein Flug im Innern einer Libelle wird nicht ganz freiwillig unternommen.



Episode 9: "Oh, wunderbare Symphonie der Insekten" - Der Darm beherrscht die Welt (23:37)

Die Libelle ist gelandet, Jérôme und sein Vater sind wieder auf der Erde. Die Sklaverei ist abgeschafft, Bildung für Frauen auch erlaubt und Marie-Joséphine denkt sich Berufe für ihre Tochter aus. Fabre hingegen philosophiert über den Zusammenhang von Essen und Moral. Zusammen betrachten sie abends den Sternenhimmel und wieder kommt ein überraschender Brief.



Episode 10: "Oh leidige Politik, bleib draußen und störe uns nicht" - Die Akademie von Sérignan (18:12)

Aglaé und Marie-Joséphine geraten in Fabres Arbeitszimmer in Streit. Aglaé erklärt Marie, ihr Vater könne sich nur in Insekten verlieben, und er träume dann von pelzigen, dicken Hummelmatronen. Fabre flüstert im Schlaf und beschäftigt sich am Tag mit Wespen und Spinnen, dem Kampf ums Dasein, dem Instinkt und dem gesunden Menschenverstand.



Episode 11: "Oh, Dämonie des menschlichen Daseins" - Ein Maikäferpoet ist er (15:38)

Aglaé geht das ewige Kindergeschrei im "Harmas" auf die Nerven. Fabres Kinder kommen mit anderen Dorfkindern in den "Harmas", in Fabres Schule. Kinder sind wie Laubfrösche, sagt Fabre, sie gehören zu meinem Laboratorium. Mit ihnen erkundet er die Umgebung nach seiner phantasievollen Methode. Jérôme ist stolz auf seinen Vater und weiß schon fast so viel wie er.



Episode 12: "Oh, alter Speck, gelb wie Zitronen" - Hoch das Herz (23:47)

Das Geld ist knapp im "Harmas". Über Armut kann Fabre Lieder singen. Er überlegt, ob er seine Aquarelle verkaufen soll, hadert mit der Nachtigall und möchte seine Studien fortsetzen, die "Souvenirs Entomologiques". Mit seinen Kindern beobachtet er das Treiben der Mistkäfer aus nächster Nähe. Aglaé stellt fest, daß ihr Vater zunehmend Selbstgespräche führt und neuerdings auch zu Selbstversuchen neigt.



Es ist der französischen Geräuschemacherin Dominique Aubert zu verdanken, dass neben der Forscherfigur Fabre auch die kleinen und kleinsten Hauptdarsteller zu hören sind. Sie hat die Vielfüßler und Hautflügler akustisch unter die Lupe genommen und stellt uns damit ein kleines, bisher vielleicht unerhörtes Wunderwerk der Natur vor. Sie hat klanglich experimentiert und zum Beispiel herausgefunden, dass sich rohe Linsen, in einer Kaffeemühle gemahlen, am besten für die Imitation von Insektengeräuschen eignen.
Sprecher:
offen
Katharina Thalbach (Frau Kieseier)
Bernd Stegemann (Gulisch)
Hans-Peter Hallwachs (Prof. Meyer-Grieben)
Anne Kanis (Marittel)
Paul Herwig (Achill)
Michael Müller (Radiostimme)
Daten zu Peter Steinbach:geboren: 10.12.1938
Vita: Peter Steinbach wurde in Leipzig geboren und wuchs in Sachsen auf. 1954 erfolgte die Übersiedelung in die Bundesrepublik Deutschland. Er arbeitete in den verschiedensten Berufen, vom Seemann bis zum Taxifahrer, bevor er um 1975 zu schreiben begann. Steinbach verfasste mehr als 30 Hörspiele und wurde u. a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Großen Erfolg hatte er auch als Film- und Fernsehautor: für Drehbücher von Heimat (1984), geschrieben gemeinsam mit Edgar Reitz, erhielt er 1985 den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Bekannt geworden ist Peter Steinbach außerdem für die Bücher zu Joseph Vilsmaiers Kino-Adaption Herbstmilch (1988) und den Fernsehfilm Nächste Woche ist Frieden (1995).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.06.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 12
Titel: Die Zeremonie
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2005
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Christiane Ohaus
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Alljährlich fuhr sie mit der Mutter und der Großmutter nach Beaune-la-Rolande. Hier war ab 1941 ein Durchgangslager für Juden auf dem Weg nach Auschwitz. Für den Großvater die letzte Station auf französischem Boden. Die Vorladung kam von der französischen Polizei am 14. Mai 1941 zur Feststellung der Identität, wie es hieß. Dann mussten die Frauen für ihre Männer einen Koffer packen. So hat es die Großmutter erzählt. Aber wie es genau war, weiß die Enkelin nicht. »Die Fragen kommen später, lange nach dem Tod derer, denen man sie stellen wollte, denn anfangs will man es nicht wissen, wenn sie noch da sind, weil jedes Wort ein Gewicht mehr ist, das sich auf die Waage legt, und später dann wüsste man gerne alles.«
Sprecher:
offen
Martin Engler
Françoise Cactus
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 12
Titel: Fleury, ein Dorf
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2003
produziert von: Claudia Weber
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Marguerite Gateau
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Fleury-devant-Douaumont ist ein Dorf in der Nähe von Verdun, dort spielte sich eine der entscheidenden Schlachten des 1. Weltkriegs ab, in deren Verlauf wechselte Fleury 16 Mal von einer Hand in die andere. "La grande guerre" wird der erste Weltkrieg in Frankreich genannt, in jedem noch so kleinen Dorf gibt es ein Denkmal, das an die Opfer des Krieges erinnert. Ganz anders der 2. Weltkrieg, der für Frankreich nur wenige Wochen dauerte, danach folgte die deutsche Besatzung. Eine französische Schriftstellerin, in den 1950er Jahren geboren, fährt im Nachtzug von einer Lesung in Ostfrankreich zurück nach Paris. Sie denkt darüber nach, was die beiden Kriege für die Franzosen bedeuten, zwischen Traum und Wachen hört sie Stimmen, auch die eines jungen Mannes aus Fleury.
Sprecher:Daniel Pietzuch
MusikerMichael Riessler (Klarinette) Pierre Charial (Drehorgel)
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
Erstsendung: 27.09.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 12
Titel: Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen
Autor: Armando Llamas
produziert in: 1975
produziert von: SR; SFB
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Susanne Amatosero
Bearbeitung: Hans Thill; Stefanie Hoster
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: "Die Anfangszeilen des berühmten Gefangenenchores geben den Titel des Hörspiels, es gibt allemal einen schönen Opernstoff ab: Ein Panoptikum von Menschen, deren Leben und Gespräche von Liebe, Sex und Einsamkeit bestimmt werden. Der Homosexuelle Serge, der selbst in Pakistan noch seinem Ex-Freund nachtrauert, der Kellner Roger, der Frau und Kind zu Hause läßt, um mit seiner Freundin in Hiroshima Urlaub zu machen, ein Schweizer Ehepaar, das in internationalen Flughafentoiletten lustmordet, die vier jüdischen Prinzessinnen, die durch die Hotelzimmer der Touristenzentren ziehen, das pakistanische Dienstmädchen Lakshmi, das nach Frankreich auswandert: Alle sind in Bewegung. Llamas arbeitet 'schrill' und furchtlos, aber nicht oberflächlich. Dabei schreckt er vor kabarettistischer Zuspitzung nicht zurück. Auch wenn er manchmal trivial ist, wird er doch nie kitschig. Dazu fehlt es ihm an einer Botschaft und vor allem an gutem Willen" (Hans Thill).
Sprecher:Elfe Gerhart
Paul Dahlke
Benno Meyer-Wehlack
Daten zu Armando Llamas:Vita: Armando Llamas, geboren 1950 in Spanien, wuchs in Argentinien auf, das er mit 17 Jahren verließ. In Frankreich arbeitete er lange am Theater. Heute lebt er wieder in Spanien. Llamas schreibt auf Französisch überwiegend fürs Theater. Einige seiner Stücke wurden auch in Deutschland aufgeführt, u.a. "Lisbeth ist total zu". Der SR produzierte 1996 sein Hörspiel "Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen".
Erstsendung: 05.05.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 12
Vorige/nächste Ausstrahlung:06.02.2019 um 21:30 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Jobcenter
Autor: Enzo Cormann
produziert in: 2001
produziert von: WDR; Bellagio ElektroAcoustic Music Studio (BEAMS) Bellagio Pianola Institute 2
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Charles Amirkhanian
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Smec, arbeitsloser Ingenieur, Anfang 50, handelt nicht nach den Regeln des Jobcenters. Er beschafft sich eine Waffe. »Was ist ein Mensch wert ein Mensch der diesen Namen verdient mit jedem Monatsende hielt mir mein Gehaltsauszug seine bezifferte Antwort bereit die nicht zu entziffern war brutto und netto Prämien und Abzüge was ist der Preis eines Lebens meines Lebens dumme Fragen unpassend infantile Fragestellung sinnlos denn auf jeden Fall wie auch immer die Frage lautet Sie werden doch nie eine Antwort erhalten.« (Enzo Cormann)
Daten zu Enzo Cormann:geboren: 1953
Vita: Enzo Cormann, 1953 in der Gascogne geboren, übte nach seinem Philosophiestudium verschiedene Berufe aus wie Rockmusiker, Roady, Sozialarbeiter, Erfinder von Abenteuerspielplätzen für Kinder, Journalist. Er beschäftigte sich vor allem mit dem deutschen Expressionismus. Grundthemen seiner Dramen sind Menschen in extremer Situation. Er verwendet dafür den Begriff des "Paryxistischen Realismus" und des "Theaters in der Krise".
Hompepage o.ä.: http://www.cormann.net/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 12
Titel: No Name Blues
Autor: Etienne Villain
produziert in: 1969
produziert von: SDR
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Stefan Dutt
Komponist: Wilfred Burns
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Ein Cowboy mit Ödipus-Komplex auf Identitätssuche: Wütend streift "dze cowboy" durch die Prärie und schimpft auf alles, was ihm nicht passt im Wilden Westen: Mexikaner, Indianer, Pioniere, Russen. Bald aber zeigen sich Risse in seiner klar geordneten Gut-und-Böse-Weltsicht, und es offenbart sich ein immer abstruseres Bild der Verhältnisse, aus denen der Cowboy stammt. Etienne Villain greift Western-Klischees auf und ironisiert sie, indem zum Beispiel der Tod "dze cowboy" zum Duell fordert - und scheitert. Trotzdem: "dze cowboy" hat den Blues, und seine Sprache, die sich zu immer absurderen Gedanken hochschraubt, ist die Musik. Aber bei aller Komik und Überzeichnung: "No Name Blues" ergibt das dicht gewebte Bild eines Verlierers.
Sprecher:Alexander Kerst (Leo Nelson)
Elisabeth Schwarz (Bobby Nelson)
Heinz Leo Fischer (Richard Schneider)
Edith Teichmann (Rita Schneider)
Peter Roggisch (Ewan MacDonald)
Walter Pott (Paddy Reilly)
Walter Thurau (Jack Baron)
Daten zu Etienne Villain:Vita: Etienne Villain, geboren 1949, absolvierte eine Schauspielschule, arbeitet aber seit langem im öffentlichen Dienst. Bisher hat er zwei Romane veröffentlicht (zuletzt: "Rendezvous à l'hôtel de la nuit", 2002) und fünf Theaterstücke geschrieben.
Erstsendung: 19.10.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 12
Titel: Radio zappen
Autor: Armando Llamas
produziert in: 1989
produziert von: BR; SWF
Laufzeit: 123 Minuten
Regie: Stefanie Hoster
Komponist: Hermann Josephs
Übersetzer: Hans Thill
Gerd Heger
Inhalt: Der Radio-Zapper existierte schon lange bevor jemand dieses Wort fürs Fernsehen erfand. Der schnelle Wechsel zwischen Radiosendern verursacht ein Geräusch, ein Rauschen, ein Knistern, beim einfachen Küchenradio ist das jedenfalls nach wie vor noch so. Vor so ein Radio setzt Armando Llamas seinen imaginären Hörer - und der zappt sich munter durch die Kanäle. Aber Llamas ist kein Naturalist, und so würde wohl das Wenigste von dem, was seinem Hörer aus dem Radio entgegenschallt, tatsächlich jemals gesendet werden. Dazu sind seine Radio-Bruchstücke viel zu komisch, zu verrückt, und viel zu entlarvend wären sie wohl auch.
Sprecher:Matthias von Stegmann (A Zwilling 1)
Wolfgang Mondon (B Zwilling 2)
Cornelia Froboess (W1 Mutter)
Maria Singer (W2 Großmutter)
Daten zu Armando Llamas:Vita: Armando Llamas, geboren 1950 in Spanien, wuchs in Argentinien auf, das er mit 17 Jahren verließ. In Frankreich arbeitete er lange am Theater. Heute lebt er wieder in Spanien. Llamas schreibt auf Französisch überwiegend fürs Theater. Einige seiner Stücke wurden auch in Deutschland aufgeführt, u.a. "Lisbeth ist total zu". Der SR produzierte 1996 sein Hörspiel "Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen".
Erstsendung: 02.12.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 12
Titel: Schrittmuster
Autor: Denise Bonal
produziert in: 1954
Regie: Heidrun Nass
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Schauplatz ist der Bahnhof, ein Bahnhof, alle Bahnhöfe. Bahnsteige, Telefonzellen, Cafés, dunkle Ecken, Areale nur fürs Personal, Schauplätze von Loslassen und Festhalten, Ankommen und Fortgehen, Heimat und Fremde. Anonymität, vermeintliche und tatsächliche Vertrautheit im Unbekannten, Gefühlsausbrüche, Erinnern, Aneinander-vorbei-reden, Dinge endlich zur Sprache bringen - Denise Bonal spiegelt schnörkellos, mit Lupenblick und Ironie menschliche Stereotypien, ohne selbst in solche zu verfallen.
Daten zu Denise Bonal:Vita: Denise Bonal, französische Autorin, Schauspielerin, Dozentin, lebt in Paris. Sie schreibt seit 1945 fürs Radio, Romanadaptionen (George Sand: "Consuelo") und Hörspiele. Sie erhielt u.a. 1980 den "Grand Prix de la Radio". Seit 1974 schrieb sie mehr als zehn Theaterstücke.
Hompepage o.ä.: http://www.hsverlag.com/seite/?autoren/detail/a10690
Erstsendung: 17.06.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 12
Titel: Squatt/Abriss (2-sprachige Fassung)
Autor: Jean-Pierre Milovanoff
produziert in: 1994
produziert von: HR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Marguerite Gateau
Bearbeitung: Marguerite Gateau; Stefanie Hoster; Hans Thill
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: "Squatt" ist eine Wohnung in einem kurz vor dem Abriß stehenden Gebäude. Von den Bewohnern aufgegeben, dient sie jetzt einer Obdachlosen namens Fifille/Backfisch als Unterschlupf. Im Kino lernt sie einen Mörder auf Hafturlaub kennen, der im Stück Le Bouclé/Der Lockenkopf genannt wird. Sie lieben einander. So könnte die Geschichte von Milovanoff lauten, als "fait divers" vom Ende her erzählt. Der Autor erzählt sie aber anders. Er trägt seine Sex-and-Crime-Geschichte von einem 'grauen' Raum zum nächsten: Gefängniszelle, Hotelzimmer, Kino, Gerichtssaal, bis sie schließlich in dem ins kalte Grau eines Wintertags getauchten Squatt ankommt. Die beiden erzählenden Figuren sind Un Homme/Ein Mann und Une Femme/Eine Frau - zweidimensionale Figuren, die keine Schatten werfen. Man könnte sie als Ein-Mann- und Eine-Frau-Chor bezeichnen. Ein Stück, das auf Motivwiederholungen in immer neuen Kombinationen beruht: Eine ideale Vorlage für das Experiment, es in zwei Sprachen zu spielen. Alle Rollen sind doppelt besetzt, ein Ensemble aus deutschen und französischen Schauspielern arbeitet gemeinsam an einem Stück. Wobei nicht immer alles übersetzt wird, aber jeder kann in seiner Sprache verstehen, was geschieht. So zeigen sich am Ende die Unterschiede der beiden Sprachen, aber auch die Unterschiede der Schauspielkultur der beiden Länder. Und doch ist schließlich alles miteinander verschmolzen.
Sprecher:Uwe Koschel
Wolfram Koch
Daten zu Jean-Pierre Milovanoff:Vita: Jean-Pierre Milovanoff, im Jahre 1940 in Nîmes geboren, ist ein französischer Schriftsteller, und Gewinner des Buchhändler-Preises im Jahr 2000.
Hompepage o.ä.: http://www.jeanpierremilovanoff.net/
Erstsendung: 27.10.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 12
Titel: Victoire
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.1998
Autor: Françoise Gerbaulet
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Jörg Schlüter
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: 'Victoire' benennt im Französischen sowohl 'Sieg' als auch den Mädchennamen Victoria. Für ihre Mutter ist Victoire genau das: Der Sieg der Résistance über Vichy, der Sieg des Kommunismus über den Faschismus. Schon als junge Frau war sie in der Résistance aktiv, und der Krieg brachte ihr nicht nur Schrecken, sondern auch Abenteuer. Sie erzieht Victoire ganz im kommunistischen Glauben. Als kleine "Friedenstaube" rezitiert Victoire revolutionäre Gedichte und schreibt einem anderen kleinen Mädchen in Ostberlin Briefe. Ursulas Eltern sind natürlich auch in der Partei, aber in den fünfziger und sechziger Jahren Kommunist zu sein, in der heißen Phase des Kalten Krieges, das ist in der DDR leichter als in Frankreich. Und neben einer Kriegsheldin als Mutter großzuwerden, ist noch weniger leicht. Jahrzehnte sind seitdem vergangen. Victoire verbringt ein paar Tage in Vichy, im Hôtel du Parc, das Marschall Pétain einmal zu seinem Regierungssitz erkoren hatte. Der richtige Ort, um sich zu erinnern - und um mit den Toten und ihrer Macht über die Gegenwart abzuschließen.
Daten zu Francoise Gerbaulet:Vita: Françoise Gerbaulet, geboren 1948 in Niort (Frankreich). Tätigkeit als Lehrerin. Seit 1980 Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. "Das vergessene Pferd" ist 1994 in Frankreich unter dem Titel "Le cheval lourd" mit dem renommierten Hörspielpreis "Grand Prix Paul Gilson de la Communauté des Radios Publiques de Langue Française" ausgezeichnet worden. Eine Bearbeitung für das Theater hatte in diesem Frühjahr in Paris Premiere.
Erstsendung: 01.11.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 12
Titel: Weg ins Leben
Autor: Mariannick Bellot
produziert in: 1997
produziert von: BR
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Stefanie Hoster
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Die 18-jährige Isabel, ein schüchternes Mädchen, lebt allein mit ihrer Mutter in einem heruntergekommenen Haus. Im Zentrum der Geschichte steht ihre fragile Freundschaft zur extrovertierten Clothilde, die gern flirtet, Wodka trinkt und in allem das Gegenteil von Isabel ist.

Zum ersten Mal kann sich Isabel einer Freundin öffnen, sie zeigt ihre Zeichnungen und spricht mit Clothilde über ihren Vater. Aber als die Nähe in dieser Freundschaft zu groß zu werden droht, entzieht sich Clothilde.
Sprecher:Philine Bührer (Martina)
Ingo Zeidler (Michael)
Andreas Wimberger (Vater)
Christiane Rossbach (Mutter)
Conny Glogger (Hüttenwirtin)
Reinhard Glemnitz (Herr Johannes)
Michael Habeck (Sven)
Detlef Kügow (Zöllner)
Daten zu Mariannick Bellot:geboren: 1973
Vita: Mariannick Bellot, geboren 1973, lebt in Paris. Sie ist Drehbuchautorin und Regisseurin für Dokumentationen und Fiktion in Radio, Kino und Fernsehen. Die französische Originalversion "Le Bocal", gemeinsam mit Christophe Rault für ARTE Radio.com produziert, gewann den Prix Europa Spezial 2008.
Erstsendung: 10.09.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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