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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 18
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Titel: Beckett in Hamburg und Lübeck, 1936
Autor: James Knowlson
produziert in: 2001
produziert von: RB
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: 1936/37 reiste Samuel Beckett nach Deutschland. Aus seinen Tagebüchern geht hervor, dass er den 6-monatigen Aufenthalt als eine Kunst-Wallfahrt betrachtete, die man schnell machen musste, bevor es zu spät war. Er war davon überzeugt, dass ein bewaffneter Konflikt zwischen Deutschland und seinen europäischen Nachbarstaaten fast unvermeidlich war. Er war sicher, dass es nicht mehr lange möglich sein würde, die wichtigsten deutschen Galerien zu besuchen. Beckett war ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber, dessen spätere, höchst originellen Theaterbilder von den in Deutschland und anderswo gesehenen Bildern beeinflusst oder gar direkt angeregt wurden. Beckett hatte zunächst vorgehabt, nur zwei Wochen in Hamburg zu verbringen. Allerdings gestaltete sich sein Aufenthalt in Norddeutschland für ihn derart faszinierend, dass er erst nach zwei Monaten, über Hannover und Braunschweig, nach Berlin weiterfuhr.
Sprecher:Dieter Hufschmidt
Sebastian Hufschmidt
Daten zu James Knowlson:Vita: James Knowlson ist Leiter des Beckett Archivs in Reading bei London und lehrt an der dortigen Universität modernes französisches, englisches und irisches Theater. Knowlsons Spezialgebiet ist das Theater- und Prosawerk Samuel Becketts. Er hat zehn Bücher zu Beckett veröffentlicht und wird als Kenner seiner Arbeiten weltweit zu Vorträgen gebeten.
Erstsendung: 10.06.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 18
Titel: Der Abgrund
Autor: Raymond Federman
produziert in: 1997
produziert von: DKultur
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Komponist: Kim Kübler
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Jeden Tag treffen sie sich an der Klippe über dem Abgrund und spielen Karten. Zwei Männer namens Buvard und Papier. Kommt jemand, um zu springen, unterbrechen sie ihr Spiel, eine willkommene Abwechslung. Dennoch, auch sie selbst kennen den Wunsch, sich hinunterzustürzen.


Vielleicht muß man, um die eigene Todessehnsucht und die unerträgliche Versuchung des Schwindelgefühls zu bewältigen, Überzeugungsarbeit leisten, damit ein anderer den Mut faßt ... Federman hat sein "richtungsloses Augenblicksdrama" Samuel Beckett gewidmet.
Sprecher:
offen
Buvard: Jürgen Holtz
Papier: Klaus Herm
Junger Mann: Viktor Neumann
Stimme: Kim Kübler
Daten zu Raymond Federman:geboren: 15.05.1928
gestorben: 06.09.2009
Vita: Raymond Federman (* 15. Mai 1928 in Montrouge, Frankreich; † 6. Oktober 2009 in San Diego, Kalifornien) war ein französisch-amerikanischer Schriftsteller und Gelehrter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.05.1997
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 18
Titel: Die Farm
Autor: Raymond Federman
produziert in: 2005
produziert von: DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Gaby Hartel
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: 1942: Raymond war 13 Jahre alt, als er sich in die "unbesetzte Zone" Frankreichs durchschlug und als billige Arbeitskraft auf einem Bauernhof unterkam. Ein "zufällig Überlebender". Als einziger seiner Familie entging er dem Zugriff von Polizei und Gestapo. Über ein halbes Jahrhundert später reist Federman mit seiner Frau nach Südfrankreich. Als amerikanischer Tourist erlebt er ein komisches Roadmovie, eine seltsame Reise in die Vergangenheit. Vielstimmig sind die Erinnerungen an die Zeit auf der Farm: Kollaboration, Landarbeit und Liebeserlebnisse. Wie hat sich Frankreich während der Besatzung verhalten, wie geht es heute mit dieser Vergangenheit um? "Die Farm" ist Federmans jüngster, noch unveröffentlichter Roman.
Sprecher:Matthias Habich
Maren Kroymann
Daten zu Raymond Federman:geboren: 15.05.1928
gestorben: 06.09.2009
Vita: Raymond Federman (* 15. Mai 1928 in Montrouge, Frankreich; † 6. Oktober 2009 in San Diego, Kalifornien) war ein französisch-amerikanischer Schriftsteller und Gelehrter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.05.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 18
Titel: Die Kadaver - Eine Fabel in 6 Bildern und einer Liste
Autor: Raymond Federman
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist: zeitblom
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Ein Mann in seinem kalifornischen Arbeitszimmer mit Traumaussicht: Die Sonne strahlt, die Vögel durchziehen das wolkenbetupfte Himmelsblau und keiner hetzt ihn, denn sein einziger Job ist das Schreiben. Ein Luxuszustand? Nicht ganz, denn der Schriftsteller Raymond Federman denkt in seinem letzten Prosatext über das Sterben nach. Genauer: über das Leben nach dem Tod.

Das Thema ist an sich nichts Neues in seinem Schaffen, denn zwei Dinge haben das Schreiben Federmans seit jeher bestimmt: die traumatische Erfahrung als Überlebender des Holocaust und seine unbändige Lust, diese Erfahrung in eine vitale, verspielte Literatur einzuschreiben. Oberstes Handlungsgesetz war dabei immer die überzogene Erfindung, die Abschweifung und das selbstironische Lachen über den unbeholfenen Versuch, angesichts des großen schweigenden Nichts eine Sprachwelt erschaffen zu wollen.

Genauso hat Federman sein letztes Wort über die "letzten Dinge" angelegt: als polyphon erzählte, vital wuchernde Fabel, die sich in sechs Bildern und einer Liste vor den Ohren seines Publikums entfaltet. Getrieben und getragen von drei munter durcheinander redenden Stimmen, entwickeln sich Science-Fiction-Phantasien aus abstrakten Bildern, Fragen nach dem Aussterben der Dinosaurier folgen Echos philosophischer Trostmechanismen. Nur um immer wieder fröhlich demontiert zu werden, denn eine Antwort auf die Frage nach dem "Danach" wollte der Autor nicht geben. Vielmehr der Nachwelt das komischste Buch über den Tod hinterlassen.
Sprecher:Oliver Nägele
Rene Dumont
Stefan Wilkening
Daten zu Raymond Federman:geboren: 15.05.1928
gestorben: 06.09.2009
Vita: Raymond Federman (* 15. Mai 1928 in Montrouge, Frankreich; † 6. Oktober 2009 in San Diego, Kalifornien) war ein französisch-amerikanischer Schriftsteller und Gelehrter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.08.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 18
Titel: Die Therapeuten-Story
Autor: Carey Harrison
produziert in: 1999
produziert von: DKultur
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Mitten in der Nacht erreicht den braven Steven der verzweifelte Anruf eines ehemaligen Patienten. Mit erstickter Stimme meldet der sich per Mobiltelefon aus dem eigenen Sarg und wähnt sich lebendig begraben. "Sie sind nicht im Sarg. Verstehen Sie?... Wir telefonieren doch gerade", beruhigt der Psychiater und zitiert Sigmund Freud. Aber was tun gegen den eigenen Zweifel? Muß man nicht doch auf den Friedhof von St. Catherine's im irischen Malahide fahren und den klaustrophobischen Kneipenbesitzer Paddy O'Gorman ausgraben? Ein Notturno für zwei Mobiltelefone.
Sprecher:Felix von Manteuffel (Dr. Stephen Partridge)
Maria Hartmann (Martha, seine Frau)
Thomas Neumann (Paddy O'Gorman)
Otto Sander (Hochwürden Neville Keefe)
Daten zu Carey Harrison:geboren: 1944
Vita: Carey Harrison, 1944 in London als Sohn des Schauspielerpaares Rex Harrison und Lilli Palmer geboren, lehrt am Brooklyn College/New York und schreibt Romane, Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://careyharrison.net/
Erstsendung: 17.10.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 18
Titel: Frühstück mit Stalin
Autor: Carey Harrison
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Thomas Leutzbach
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Die Jüdin Hanna Rosenzweig arbeitet vor dem Zweiten Weltkrieg als Licht-Double für Marlene Dietrich. Das bringt sie nach Kalifornien, wo der britische Geheimdienst auf sie aufmerksam wird. Als Margot Ross gelangt sie in die höchsten Nazi-Kreise, wird verraten und kommt nach einem Gefangenenaustausch in ein sibirisches Arbeitslager. Neue Verbindungen führen sie schließlich 1953 direkt in den Kreml. Stalin ist auf sie aufmerksam geworden, er hat sie in einem seiner Lieblingsfilme erkannt. Eine winzige Nebenrolle bringt die Agentin Margot in die Höhle des Löwen.
Sprecher:Doris Gallart (Margot Ross)
Lambert Hamel (Stalin)
Wolfgang Pregler (Lawrenti Beria)
Martin Armknecht (Ronnie Parker)
Jonas Baeck (Geheimdienstmann)
Christian Schramm (Geheimdienstmann)
Marylu-Saskia Poolman (Geheimdienstfrau)
Tobias Schormann (Wache/Junger Angestellter des Auswärtigen Amtes)
Daten zu Carey Harrison:geboren: 1944
Vita: Carey Harrison, 1944 in London als Sohn des Schauspielerpaares Rex Harrison und Lilli Palmer geboren, lehrt am Brooklyn College/New York und schreibt Romane, Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://careyharrison.net/
Erstsendung: 29.06.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 18
Titel: Hitler in Therapie
Autor: Carey Harrison
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Thomas Werner
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Als dem 47-jährigen Geoffrey sein Job als Universitätsdozent zu langweilig wird, fragt er seine alte deutsche Tante, ob er Psychoanalytiker werden soll, schließlich ist Anna Maria von Doderer eine Schülerin Freuds und eine berühmte Kinderpsychologin. Als Antwort überreicht sie ihm ein Manuskript, das eine ungeheuerliche Offenbarung enthält: Geoffreys Tante hat Adolf Hitler therapiert. Der Führer suchte Anna Marias Hilfe, als er sich in seine Nichte verliebt hatte, die Nichte den Onkel aber nicht lieben konnte und sich schließlich umbrachte. Danach hatte Anna Maria von Doderer sich die Sorgen und Nöte des Führers angehört und gehofft, er könne mit ihrer Hilfe ein "großer Heiler" werden wie Sigmund Freud. Daraus wurde offenbar nichts. Geoffrey wird misstrauisch, vor allem, als er liest, dass sich die Geschichte zwischen seiner Tante und dem Führer zu einer ernsthaften Affäre entwickelte.
Sprecher:Dietmar Mues (Geoffrey)
Rosemarie Fendel (Anna-Maria)
Daten zu Carey Harrison:geboren: 1944
Vita: Carey Harrison, 1944 in London als Sohn des Schauspielerpaares Rex Harrison und Lilli Palmer geboren, lehrt am Brooklyn College/New York und schreibt Romane, Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://careyharrison.net/
Erstsendung: 24.06.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 18
Titel: Jacobs Zimmer
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 214 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist: Jakob Diehl
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Eine Schriftstellerin um die Vierzig im Prozess, ihren scharfen Blick auf die Welt, deren Politik und innere Mechanik in erfahrungsnaher Literatur darzustellen. Eine untergehende Gesellschaftsform im England der (Vor-)Kriegszeit und ein junger Mann, der im Ersten Weltkrieg stirbt, noch bevor er seine Persönlichkeit voll entfalten konnte. Virginia Woolf, ihr Gegenstand und der Wunsch nach einem neuen, unmittelbaren Ausdruck: Das sind die äußeren Koordinaten des Romans Jacobs Zimmer, der 1922 erschien und ein wenig bekanntes Meisterwerk der Moderne ist. Aus der inneren Logik des Romans entsteht eine faszinierende literarische Erfahrung, eine multisensorische Folge von atmosphärischen Ausschnitten, kurzen Einblicken, vielstimmigen Einschätzungen, die lose chronologisch aneinandergereiht sind. Wir begegnen Jacob als Kleinkind am Strand, erhaschen Eindrücke aus seiner Schulzeit, seinem Studentenleben in Cambridge, sehen ihn durchs nächtliche London zu einer Geliebten gehen oder nachGriechenland reisen. Das Unerhörte daran: Jacob selbst spricht nie und genau das war Virginia Woolfs Schlag gegen die viktorianische Erzählkonvention, in der sie sozialisiert wurde, und deren autoritäre Vorgaben sie zeitlebens angriff. Ihre gelungene Romanerfindung arbeitet erstmals mit einer Art fotografischer Schnitttechnik und zeigt, dass Jacob durchaus da ist: heraufbeschworen, nicht aus der Aufzählung von charakterbestimmenden Fakten und gedrechselten Sätzen eines allwissenden Erzählers, sondern auf geisterhafte Weise in Facetten gespiegelt: in den Blicken, Gedanken- und Gesprächsfetzen seiner Umgebung. Es ist, als blättere man mit angehaltenem Atem durch das Fotoalbum eines Fremden.



So stehen wir heutzutage im Leben, meinte Woolf, so erfahren wir die Welt: Wir gleiten durch eine Abfolge von symbolischen Räumen, durch sprechende Atmosphären, angerissene Szenen und Gesprächsfetzen, und wenn wir sie lesen lernen, verstehen wir vielleicht ein bisschen besser, wer wir sind. Virginia Woolf ist bekannt für ihre schonungslose Selbstkritik, doch mit Jacobs Zimmer, das die Reihe ihrer berühmten Romanexperimente einleitete, war sie durchaus zufrieden: "Ich habe keinen Zweifel mehr, dass ich (mit 40!) herausgefunden habe, wie ich die Dinge in meiner eigenen Stimme ausdrücken kann, notierte sie beim Erscheinen des Romans in ihr Tagebuch.
Sprecher:
offen
Erzähler: Friedhelm Ptok
Erzählerin 1: Britta Hammelstein
Erzählerin 2: Wiebke Puls
Kommentatorin: Sylvana Krappatsch
Mrs. Flanders: Annette Paulmann
Jacob / Kind: Benedikt Lückenhaus
Jacob / junger Mann: Johannes Zirner
Archer: Alexander Lückenhaus
Timmy Durrant: Dominik Kaschke
Mrs. Durrant: Michaela Steiger
Clara Durrant: Julia Loibl
Frauenstimme 1: Andrea Wenzl
Rebecca: Andrea Wenzl
Frauenstimme 2: Caroline Ebner
Mrs. Jarvis: Caroline Ebner
Mrs. Plumer: Caroline Ebner
Frauenstimme 3: Sabine Kastius
Mrs. Norman: Sabine Kastius
Mrs. Barfoot: Sabine Kastius
Männerstimme 1: Oliver Losehand
Mr. Steele: Oliver Losehand
Bonamy: Oliver Losehand
Männerstimme 2: Stefan Merki
Mr. Plumer: Stefan Merki
Männerstimme 3: Hans Kremer
Captain Barfoot: Hans Kremer
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 9 von insgesamt 18
Titel: Jenseits der Sonne
Autor: Carey Harrison
produziert in: 2005
produziert von: DKultur
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: London in der Silvesternacht 1899/ 1900. Während die Stadt den Jahreswechsel feiert, wacht der Journalist Daniel Bacon am Nachrichtenticker der London Times, ob es Neuigkeiten aus Afrika gibt. Denn das British Empire steht mitten im Burenkrieg - und die London Times ist aktuell dabei. Kurz nach Mitternacht trifft tatsächlich eine Nachricht aus Afrika ein, allerdings aus einer ganz unvermuteten Ecke: Kairo vermeldet den Tod des Afrika-Forschers Sir Thomas Harrell.

20 Jahre lang galt er als verschollen, und jetzt taucht seine Leiche plötzlich mitten in der Wüste auf. Bacon kennt Harrell und soll einen Nachruf für die Times schreiben. Aus den Recherchen dafür wird eine Reise - nach Afrika und in die eigene Vergangenheit?
Sprecher:Otto Mellies (Erzähler)
Hermann Beyer (Daniel Bacon)
Axel Wandtke (Hughes)
Hendrik Arnst (Vanstone)
Jürgen Thormann (Sir Fred. Whitaker)
Monika Lennartz (Mutter)
Wolfgang Rindfleisch (Butler)
Marion van de Kamp (Lady Harrel)
Susanne Sachße (Pflegerin)
Carmen-Maja Antoni (Lady Owen)
Margit Bendokat (Kitty Townsend)
Moritz Wigger (Zeitungsverkäufer)
Martin Seifert (Majid)
Hansjürgen Hürrig (Mutesa, afrikanischer König)
Mark Kofi Asamoah (Afrikanischer Mann)
Daten zu Carey Harrison:geboren: 1944
Vita: Carey Harrison, 1944 in London als Sohn des Schauspielerpaares Rex Harrison und Lilli Palmer geboren, lehrt am Brooklyn College/New York und schreibt Romane, Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://careyharrison.net/
Erstsendung: 29.01.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 18
Vorige/nächste Ausstrahlung:11.05.2019 um 20:05 bei DLF  Phonostart Radio Cloud*
Titel: John Giorno - Soundpoems
Autor: John Giorno
produziert in: 2018
produziert von: DKultur; SWR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Gaby Hartel
zeitblom
Komponist: zeitblom
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Wer sagt, dass eine sich selbst feiernde Pop-Dichtung unpolitisch ist? Lebender Gegenbeweis ist John Giorno (geb. 1936), Poet, New Yorker Undergroundlegende und Miterfinder der Performance Poetry. Als Verstärker seines poetischen Eingriffs in die Gesellschaft nutzte er die jeweils aktuellen Massenmedien und Formen der Entertainmentindustrie: Happening, Schallplatte, Telefon, Ausstellung. Vor einigen Jahren entdeckte Giorno seine "Soundpoems" wieder: technisch forcierte Stimmexperimente, entstanden zwischen 1960 und 1983 im Studio und im Stadtraum New Yorks. Sie sind gleichzeitig Ausdruck des Lebensgefühls einer Szene, Zeitkritik und Zeitgeschichte. Unter Verwendung der Originaltapes übersetzten Gaby Hartel und zeitblom eine Auswahl der Stücke auf Deutsch in die Atmosphäre unserer Zeit.
Sprecher:Gaby Hartel
Martin Engler
Ela Spalding
Sabin Tambrea
Erstsendung: 11.05.2019
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 18
Titel: Liliane Lijn: Glittering in the Sun/Crossing Map
Autor: Liliane Lijn
produziert in: 2015
produziert von: DKultur
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Sprachkunst
Regie: Giuseppe Maio
Bearbeitung: Gaby Hartel
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: 'Crossing Map' (1967-1974) ist ein visionäres, oratorisches, teils autobiografisches Sprach-Kunstwerk.

Liliane Lijn, 1939 in New York geboren, gehört seit Mitte der 60er-Jahren zu den herausragenden Protagonistinnen zeitgenössischer Kunst. Ihre Kindheit verbringt sie im vitalen Umfeld von sechs Sprachen. Diese Vielstimmigkeit begleitet sie auch während ihrer Aufenthalte in Europa. Im Kontakt mit André Breton, William Burroughs, Takis oder Caresse Crosby entwickelt sie ihren Stil. Entscheidend für Lijns Arbeiten ist die Verbindung zwischen Kunst und Physik, z.B. im Austausch mit Physikern der NASA. Mit ihren technisch forcierten Arbeiten, Licht- und Bewegungsskulpturen, wird Lijn eine frühe Vertreterin von Computerkunst.
Zwischen 1967 und 1974 entstand ›Crossing Map‹, ein visionäres, oratorisches und teils autobiografisches Sprach-Kunstwerk. ›Glittering in the Sun‹ gibt über Gespräche eine Einführung in ihr Werk.
Sprecher:Liliane Lijn
Gabriele Blum
Cristin König
Gaby Hartel
Daten zu Liliane Lijn:geboren: 22.12.1939
Vita: Liliane Lijn, 1939 in New York geboren, gehört seit Mitte der 60er-Jahren zu den herausragenden Protagonistinnen zeitgenössischer Kunst.
Hompepage o.ä.: http://www.lilianelijn.com/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.11.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 18
Titel: Making Babies
Autor: Bruce Thomson
produziert in: 1999
produziert von: DKultur
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komponist: Trötsch
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Ein Junge, der mit den Ohren paddeln kann, wird vielleicht Schwimmweltmeister. Daran hat Derek, Vater in spe, gar nicht gedacht. Er hat sich nur gewünscht, dass sein Sohn schnell wächst und bald an den Basketballkorb heranreicht. Die netten Leute vom Ovopax-Befruchtungsprogramm schütteln ihre Reagenzgläser. Dann kommt Brendan zur Welt. Erleben Sie, wie Brendan seine Eltern überrascht und kurz nach seiner Geburt eine Pressekonferenz gibt.
Sprecher:Astrid Meyerfeldt (Carol)
Katrin Angerer (Denise)
Margit Bendokat (Oma)
Michael Klobe (Dr. Maxwell)
Robert Schupp (Brendan)
Monika Lennartz (Judy)
Daten zu Bruce Thomson:geboren: 1965
Vita: Bruce Thomson wurde 1965 in Wellington/Neuseeland geboren, wo Radio New Zealand seit 1988 seine Hörspiele produziert (1993 "Making Babies"). Er studierte "playwriting" in Melbourne, wo seine Theaterstücke aufgeführt wurden (1993 erhielt er den Dramatikerpreis für "The Eye of Martha Needle").
Erstsendung: 02.02.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 18
Titel: Manchmal sind Pilze einfach nur Pilze
Autor: Carey Harrison
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Georg Bühren
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Der Tiefenpsychologe als Pilzsammler, der Schuhplattler als Archetypus? Das Zerwürfnis zwischen Freud und Jung als eine Komödie der Missverständnisse. Historisch überliefert ist der Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Carl Gustav Jung, der nach einem intensiven fachlichen Austausch vor 100 Jahren im Streit endete. Auch das Hörspiel beginnt mit wechselseitigen Briefen und schließlich Schuldzuweisungen, bis man sich einigt, zwischen Zürich und Wien, im Salzkammergut, die direkte Konfrontation zu suchen. Jung wirft Freud unwissenschaftlichen Solipsismus vor, Freud kontert mit Vorwürfen des Mystizismus und des "Rollentheaters". Neben der theoretischen Kontroverse gibt es auch Handfestes: Freuds Plädoyer für das Pilzesammeln oder die Aufforderung zum gemeinsamen Schuhplattlertanz - die Begegnung wird zum absurden Theater.
Sprecher:Felix von Manteuffel (Freud)
Samuel Weiss (Jung)
Daten zu Carey Harrison:geboren: 1944
Vita: Carey Harrison, 1944 in London als Sohn des Schauspielerpaares Rex Harrison und Lilli Palmer geboren, lehrt am Brooklyn College/New York und schreibt Romane, Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://careyharrison.net/
Erstsendung: 03.08.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 18
Titel: My body in 9 parts
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2008
Autor: Raymond Federman
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist: Urban Elsässer
Ludger Singer
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Seit den frühen 60er Jahren zählt Raymond Federman zur amerikanischen Avantgarde. Thema seiner Prosa ist die in immer neuen Varianten erzählte eigene Geschichte: die Rettung des zwölfjährigen französischen Juden vor den Nazis.

Zu seinem 80sten hat Federman jetzt "Bodyart" geschrieben: in 9 Schritten zoomt er auf sein Haar, die Nase, die Zehen oder den Nabel. Heraus kommt eine selbstironische, existentielle und vielstimmige Körperbiografie. Federman wird sich als Performer im Zusammenspiel mit den Musikern und der Übersetzerstimme wieder einmal neu erfinden.
Sprecher:Raymond Federman
Martin Engler
Aram Schneider
Ludger Singer
Gitta Schäfer
Anja Kowalski
Urban Elsässer
Uwe Böttcher
Daten zu Raymond Federman:geboren: 15.05.1928
gestorben: 06.09.2009
Vita: Raymond Federman (* 15. Mai 1928 in Montrouge, Frankreich; † 6. Oktober 2009 in San Diego, Kalifornien) war ein französisch-amerikanischer Schriftsteller und Gelehrter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 18
Titel: Orlando. Eine Biographie
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 2013
produziert von: BR
Laufzeit: 301 Minuten
Genre: Historisch; Biografie
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist: Ulrike Haage
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: "Ich will die Biographie über Nacht revolutionieren!" notierte sich Virginia Woolf spät im Jahr 1927 euphorisch ins Tagebuch und der Funke war gezündet. Begeistert stürzte sie sich in das "Projekt Orlando", das zum "Rückgrat ihres Herbstes" wurde, ein Buch, das sie leichthändig "vor dem Abendessen schreiben" konnte. Es machte ihr unendlich viel Spaß! Den Lesern übrigens auch, wie die Verkaufszahlen der ersten drei Wochen zeigten, die selbst die kühnsten Erwartungen übertrafen. Orlando war von Anfang an Legende. Was die energetische Dynamik anging, war dieses Buch ein Glücksfall für Woolf. Zwar floss bei dieser Autorin immer Privates mit Beruflichem zusammen, doch jetzt war sie angefeuert von der engen Beziehung, Begeisterung und Liebe zu einer schillernden Abenteurerin, der adeligen Vita Sackville-West. Als schönsten Liebesbrief der Literaturgeschichte hat man Orlando bezeichnet. Und sicher: Sackville-West stand ihrer Freundin in vielem Modell für diese Fantasie. Fakten wurden mit Fiktivem vermischt, zu symbolischen Szenen verdichtet, mit Goldstaub überzogen.

Trotzdem greift die Beschreibung vom Liebesbrief zu kurz. Denn vor allem gelang es Woolf hier unaufgeregt und verspielt, gesellschaftspolitisch und kulturhistorisch relevante Themen aufzugreifen. Die Stellung der Frau, die Aggression des Empire, die rückwirkende Deutung von Geschichte aus machtpolitischen Gründen. Alles, was Virginia Woolf als Denkerin ausmacht, finden wir hier. Scheinbar Unverrückbares wird funkelnd und satirisch zugleich demontiert: Stand, Status, Geschlecht und Geschichtsschreibung, Macht, Posen und Konventionen. Besonders viel Sorgfalt verwendet Woolf auf die Darstellung der Relativität von Zeit und Begebenheit.

Neben ihrer Begeisterung für Sackville-Wests Person, behandelt Orlando eine weitere Leidenschaft Woolfs: ihre Liebe zur Biographie als Genre. Als Leserin verschlang sie diese Bücher und reflektierte in ihren Notizen über die Form. Woher kam der oft anmaßende, allwissende Ton der Autoren? Woher der Glaube, die Figur so gut fassen zu können? Wieso erfahren wir oft mehr über Zeit und Moral des Biographen, als über die Person, die zur Debatte steht? Wieso erstickte oft eine buchhalterische Sprache jedes Gefühl für einen Menschen, der vor langer Zeit sehr lebendig war. Und, ganz zentral: wer legt eigentlich fest, dass Phantasie und Dichtung in einer Biographie nichts zu suchen haben. Woolf selbst gibt in Orlando vielen Positionen eine Stimme.
Sprecher:Gabriel Raab (Orlando)
Vera Weisbrod (Autorin)
Wiebke Puls (Biographen)
Paul Herwig (Biographen)
Brigitte Hobmeier
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.07.2013
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 18
Titel: Richards Füße
Autor: Ben Paradise
produziert in: 2001
produziert von: DKultur
Laufzeit: 218 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Hans Schüttler
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Ein Mann verbrennt bei einem Autounfall in Spanien. Zur Identifizierung können nur noch seine Füße herangezogen werden: "Richard's feet".

Richards Sohn Jack, der damals drei Jahre alt war, sucht die Geschichte des verlorenen Vaters zu verstehen. Dieser übernimmt die Rolle des Erzählers und beantwortet im fiktiven Dialog die Fragen des Sohnes. Richards Odyssee reicht weit zurück in die 30er Jahre: Als Jurastudent in London verliebte er sich in Maggie, die dann einen Deutschenheiratete...
Sprecher:
offen
Richard Thurgo: Otto Sander
Jack: Markus Meyer
Maggie Trimble: Effi Rabsilber
Alec Thurgo: Mathias Lange
Peter Graf Lützow: Ulrich Matthes
Alec Thurgo: Friedhelm Ptok
Lisa Adler
Hans Werner Bussinger
Christian Gaul
Herbert A. Gornik
Fred Grätz
Klaus Herm
Beatriz Hernandez
Bernd Hoernle
Claudia Hübbecker
Shelly Kupferberg
Ulrich Lipka
Giuseppe Maio
Florian Martens
Ingeborg Medschinski
Astrid Meyerfeldt
Lieselotte Rau
Nadja Martina Schulz
Tatja Seibt
Mark Philipp Waschke
Gerd Wameling
Karl Edward Johnson
Falk Rockstroh
Gregor Schmidt-Branden
Paul Schmidt-Branden
Michael Trainor
Erstsendung: 23.12.2001
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 18
Titel: Samuel Beckett und die Alten Meister
Autor: James Knowlson
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Samuel Beckett hatte eine große Liebe: die bildende Kunst. Schon als Student in Dublin, Anfang der 30er Jahre, interessierte er sich für Architektur, für moderne Malerei und im Besonderen für die Alten Meister. James Knowlson gibt Beispiele der Wirkung bildnerischen Erlebens und der Einflüsse auf Becketts Werk. Er zeigt, dass bis in Becketts späte Jahre hinein Parallelen zwischen der Beschreibung eines Gemäldes und Becketts literarischen Themen oder Figuren zu entdecken sind.
Sprecher:Friedhelm Ptok
Daten zu James Knowlson:Vita: James Knowlson ist Leiter des Beckett Archivs in Reading bei London und lehrt an der dortigen Universität modernes französisches, englisches und irisches Theater. Knowlsons Spezialgebiet ist das Theater- und Prosawerk Samuel Becketts. Er hat zehn Bücher zu Beckett veröffentlicht und wird als Kenner seiner Arbeiten weltweit zu Vorträgen gebeten.
Erstsendung: 29.09.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 18
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.02.2019 um 22:03 bei SWR 2 (Folge 3 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Zum Leuchtturm
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 2016
produziert von: BR
Laufzeit: 147 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist: Ulrike Haage
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Zum Leuchtturm ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen.
Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt.
"Zum Leuchtturm" wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die im Radio ganz besonders erfahrbar werden.

Folgentitel:
1. Teil: Die Tür aus Glas
2. Teil: Zeit vergeht
3. Teil: Der Leuchtturm
Sprecher:Irina Wanka (Erzählerin)
Wiebke Puls (Erzählerin)
Zoe Hutmacher (Erzählerin)
Krista Posch (Mrs. Ramsey)
Walter Hess (Mr. Ramsey)
Caroline Ebner (Lily Briscoe)
Julia Loibl (Prue)
Christian Löber (Andrew)
Peter Brombacher (Mr. Bankes)
Elisabeth Schwarz (Mrs. McNab)
Sven Gey (James)
Karolina Horster (Cam)
Shenja Lacher
Moritz Zehner
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.11.2016
Datenquelle(n): dra
dra
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YaGru
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1550580535
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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