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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Antoine O'Flatharta
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Die Brüder Pat und Dan sind zusammen alt geworden und leben abgeschieden in einem Haus auf dem Land - scheinbar ein ideales Ziel für die jugendlichen Räuber, die seit einiger Zeit die Gegend unsicher machen und alte Menschen überfallen. John und Tom, ebenfalls Brüder und als Wolldeckenverkäufer durch die Lande unterwegs, nutzen diese Situation schamlos aus. Um zu Geld zu kommen, bedrohen sie den blinden Dan. Als Pat nach Hause kommt, stellt er sich kampfeslustig den Eindringlingen entgegen, um Haus und Lebensrecht zu verteidigen, Gewalt mit Gewalt zu vergelten. Tom wird tödlich verletzt, John will seinen sterbenden Bruder nicht allein zurücklassen. Da spielt Pat seine Macht gnadenlos aus - so wie er auch seinen hilflosen Bruder Dan jahrzehntelang unter Kuratel gehalten hat.
Sprecher:Rolf Schult (Pat)
Klaus Herm (Dan)
Rufus Beck (John)
Daniel Berger (Tom)
Gerhard Wolf (Reporter)
Pit Mildenstein (Nachrichtensprecher)
Daten zu Antoine O'Flatharta:Vita: Antoine O'Flatharta stammt aus der gälisch sprechenden Region Connemara im Westen Irlands und lebt heute in Dublin. Neben zahlreichen Theaterstücken hat er auch Fernseh- und Hörspiele für den irischen Rundfunk und die BBC geschrieben. "Blood Guilty" erhielt beim "Prix Italia" 1994 eine lobende Erwähnung.
Erstsendung: 10.12.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Håkan Nesser
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Rainer Clute
Bearbeitung: Tanja Schmidt
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Acht Monate, nachdem Leopold Verhaven aus der Haft entlassen wurde, entdecken Kinder in einem Graben eine übel zugerichtete Leiche. Alles deutet darauf hin, dass es sich um Verhaven handelt. Verurteilt wurde er wegen zweifachen Mordes. Obwohl er vor Gericht seine Unschuld beteuert hat, saß er vierundzwanzig Jahre im Gefängnis. Kommissar van Veeteren wird den Verdacht nicht los, dass Verhaven wirklich unschuldig war...
Sprecher:Corinna Kirchhoff (Erzählerin)
Hans Teuscher (Kommissar van Veeteren)
Wolfgang Condrus (Kommissar Reinhart)
Tilmar Kuhn (Kriminalassistent Münster)
Petra Hartung (Kriminalassistent Moreno)
Christiane Baechler (Erzieherin)
Burghart Klaußner (Gefängnisdirektor Bortschmaa)
Irm Hermann (Frau Gellnacht)
Barnaby Metschurat (Nachbar Czermak)
Horst Bollmann (Richter Heidelbluum)
Ralf Schermuly (Arnold Jahrens)
Regina Lemnitz (Frau Klimenska)
Friedhelm Ptok (Schachpartner Mahler)
Elfriede Irrall (Schwester Marianne)
Michaela Ziegler-Heim (Schwester Michaela)
Tanja Schmidt (Schwester Tanja)
Maja Ellmenreich (Schwester Maja)
Ingeborg Medschinski (Frau Hoegstraa)
Herbert A. Gornik (Pfarrer)
Daten zu Håkan Nesser:geboren: 21.02.1950
Vita: Håkan Nesser, geboren 1950, war zunächst Lehrer und lebt heute als freier Autor in Uppsala. Seine Van-Veeteren-Krimis sind vielfach preisgekrönt worden. DeutschlandRadio Berlin produzierte zuletzt "Das vierte Opfer" (2001) und "Die Frau mit dem Muttermal" (2002).
Hompepage o.ä.: http://www.nesser.se/
Erstsendung: 30.06.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 19
Titel:
Autor: Jostein Gaarder
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komponist: Andreas Hornschuh
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Kristoffer kommt es selbst merkwürdig vor, dass er nachts im Schlafanzug durch den schneebedeckten Wald läuft. Aber lange hat er nicht Zeit, sich darüber zu wundern. Denn er trifft einen recht eigenwilligen Wichtel, und der nimmt ihn mit in die Sommerwelt, wo sich die Ereignisse rasch zu überschlagen beginnen. Französische Salamander mit Schwertern, eine seltsame Königin, eine Prinzessin, die wie Kristoffers Kusine aussieht, ein Hofmarschall, der Gedanken lesen kann -- und dann wird dem König auch noch das Herz gestohlen, und Kristoffer landet mit dem Wichtel im Kerker. Um die Verwirrung perfekt zu machen, scheinen die Ereignisse zudem alle mit Kristoffers Opa zu tun zu haben, der vor kurzem gestorben ist ...

Bestsellerautor Gaarder hat mit Das Schloss der Frösche eine Geschichte für Kinder geschrieben, die vor fantastischen Figuren und Ideen nur so strotzt. Sie ist witzig, charmant, anrührend, mit herrlich verschrobenen Dialogen gespickt -- und erinnert im besten Sinn an Alice im Wunderland. Aber es geht nicht nur um ein fantastisches Abenteuer: Nach und nach wird klar, dass der kleine Kristoffer auf seiner Traumreise auch auf dem Weg ist, die Trauer über den Tod seines Opas zu bewältigen.
Sprecher:
offen
Vater: Juan Carlos Lopez
Sohn: Luca Kemmer
Christopher Poffer: Kai Hogenacker
Umpin: Alexander Hauff
König: Volker Lechtenbrink
Königin: Anne Moll
Prinz Carolus: Jesco Wirthgen
Hofmarschal: Peter Kaghanovitch
Prinzessin Aurora: Carolin von der Groeben
Salamanderoffizier: Hannes Hellmann
Daten zu Jostein Gaarder:geboren: 08.08.1952
Vita: Jostein Gaarder, geboren 1952, wuchs in Oslo auf. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer schrieb er Romane und Erzählungen, primär für Kinder. Seit seinem Bestseller "Sofies Welt", für den er neben weiteren Auszeichnungen den "Deutschen Jugendliteraturpreis" erhielt, arbeitet er als freier Schriftsteller. Mehrfach geehrt wurde er auch für "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" u.a. mit dem "Buxtehuder Bullen" und dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik". 1999 sendete LILIPUZ die Serie "Das Weihnachtsgeheimnis".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Titel:
Autor: Jostein Gaarder
produziert in: 1999
produziert von: MDR; WDR
Laufzeit: 360 Minuten
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Komponist: Cornelius Schwehr
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: 1. Dezember: ... vielleicht hatten die Zeiger es satt, Jahr um Jahr denselben Weg zurückzulegen, weshalb sie plötzlich die Gegenrichtung einschlugen.... Über eine Rolltreppe aus dem Kaufhaus...
In einem Buchladen entdecken Joachim und sein Vater einen alten, handgearbeiteten Adventskalender, von dem der Buchhändler selbst nicht weiß, wie er in seinen Laden geraten ist. Vermutlich hat ihn der Blumenverkäufer Johannes dort hingestellt, wie schon das Photo, das eine junge Frau vor dem Petersdom zeigt und unter dem der Name "Elisabet" steht. Voller Spannung öffnet Joachim die erste Tür, aus der ihm ein zusammengefalteter Zettel entgegen fällt. Auf dem Bild dahinter stehen mitten in einem Spielwarenladen ein kleines Lamm und ein Mädchen. Auf dem Zettel steht, dass ein Mädchen namens Elisabet kurz vor Weihnachten, während sie mit ihrer Mutter beim Weihnachtseinkauf war, einem zum Leben erwachten Stofflamm nachrannte. Sie wollte das Lamm einholen und sein weiches Fell streicheln, doch das Lamm lief immer weiter aus der Stadt und, wie Elisabet erstaunt feststellte, anscheinend auch rückwärts in der Zeit.


2. Dezember: ...ich kenne eine Abkürzung, gleich hier... Über eine Rolltreppe aus dem Kaufhaus in einen Frühlingswald...
Auf Joachim wartet eine Adventszeit voller rätselhafter Geheimnisse. Er hat einen alten "magischen" Adventskalender. Hinter dessen Türen findet er, statt der üblichen Schokoladenstückchen, handbeschriebene Zettel, die eine Geschichte erzählen. Joachim will die Zettel seinen Eltern zu Weihnachten schenken, und sie bis dahin in einer verschließbaren Schatulle aufbewahren.
Als Joachim an diesem Morgen aufwacht, betrachtet er erst einmal in aller Ruhe das große Bild vorne auf seinem Kalender. Erst jetzt entdeckt er das kleine Stoff-Lamm aus der Geschichte, das zu Füßen eines Hirten liegt. Beim Öffnen der zweiten Tür fällt ihm wieder ein Zettel entgegen, und das Bild dahinter zeigt einen Engel in einem Wald, der seinen Arm um ein kleines Mädchen legt. Immer weiter war Elisabet dem Glockenlamm nachgelaufen und dabei hatte sie bemerkt, dass es nicht dunkler sondern wieder heller wurde. Außerdem war sie im Winter losgelaufen und jetzt in dem Wald war es Frühling. Als Elisabet stolperte, entdeckte sie eine leuchtende Gestalt zwischen den Bäumen.


3. Dezember: ... wie mit dem Wind zu laufen - oder eine Rolltreppe hintunterzurennen... Anno 1916 oder Über Halden bis zur schwedischen Grenze...
Joachim hat immer mehr Fragen zu seinem "magischen" Adventskalender. Zum Beispiel, ob der Blumenmann Johannes von den Zetteln hinter den Türen weiß. Vor allem aber wüsste er gerne, ob die Elisabet, deren Photo Johannes ins Schaufenster des Buchladens gestellt hat, dieselbe Elisabet ist, von der der Kalender erzählt. An diesem Morgen zeigt das Bild einen Oldtimer. Der Engel Efiriel und Elisabet liefen noch immer dem Glockenlamm hinterher und kamen durch die Stadt Halden. Als Elisabet ein Auto entdeckte, das aussah wie die alten Gefährte auf Großvaters Photos, rief sie: "Ein Oldtimer!" Aber Efiriel behauptete dieser Wagen sei ganz neu und erklärte Elisabet, dass sie auf dem Weg nach Bethlehem seien, und dass sie bis zur Geburt Jesu noch 2000 Jahre in der Zeit zurückreisen müssten. Efiriel zeigte ihr seine Engelsuhr: Sie waren im Jahre 1916 und kurz vor der schwedischen Grenze.

4. Dezember: ... er konnte nur noch schnell die Augen aufreißen... Anno 1891 bis 1814 oder: Vom Götaälv bis nach Göteborg
An diesem Morgen zeigt das Bild einen Mann in hellblauem Gewand, das ein bisschen wie ein Nachthemd aussieht. In der Hand hält der Mann einen Stab. Im Jahre 1891 vor Christi Geburt, unweit vom Götaälv, trafen Elisabet und der Engel Efiriel auf den Schäfer Josua. Auf seinen Armen brachte er das entlaufene Glockenlamm. "Dann gehörst du zu uns.", sagte Efiriel, und bald darauf stieß auch der Schäfer mit seinem Hirtenstab auf den Boden und rief: "nach Bethlehem, nach Bethlehem!"

5. Dezember: ... Zeiten sind gekommen, und Zeiten sind verstrichen, und eine Generation ist auf die andere gefolgt ... Anno 1789 bis 1703 oder Von Halland bis zum Öresund
Joachim will seine Eltern an Heilig Abend mit der gesammelten Zettelgeschichte überraschen. Allerdings wächst deren Überraschung jetzt schon mit jedem Tag, an dem ihr Sohn ihnen die Kalenderbilder geschichts- und ortskundig und mit einer blühenden Phantasie erläutert. An diesem Morgen entdeckt Joachim, dass der Schäfer vorne auf dem großen Bild einen Hirtenstab in der Hand hält, der vorher nicht zu sehen war. Wie kann das sein? Ist der Kalender wirklich magisch? Kann ein Bild von selber wachsen wie ein Hefebrötchen? Joachim öffnet die fünfte Tür.. Das Bild zeigt ein Ruderboot. In dem Boot sitzen ein Hirte, ein kleines Mädchen, das Schaf und das Lamm. Aus der Kathedrale von Lund ertönte so wunderschöne Orgelmusik, dass Elisabet weinen musste, und sie lernte, dass auch die Musik von Johann Sebastian Bach wie ein kleiner Zipfel der himmlischen Herrlichkeit ist. Eine Herrlichkeit, deren Genuss durch das Erscheinen des Pastors ein jähes Ende nimmt.

6. Dezember: ... aber ein Kamel kann sich dabei zusätzlich noch von einem Ort zum andern bewegen, ungefähr so wie die Türme auf dem Schachbrett ... Anno 1699 bis 1600 oder: Vom Öresund bis nach Korsør am Großen Belt
Gestern war Joachim mit Mama und Papa zum Weihnachtseinkauf in die Stadt gefahren. Im Kaufhaus musste er daran denken, dass es vielleicht genau hier war, wo Elisabet vor vielen Jahren dem Stofflämmchen hinterhergelaufen war. Das Bild hinter der sechsten Tür zeigt einen runden Turm. Am Ende des 15. Jahrhunderts setzten der Engel Efiriel, der Schäfer Josua, Elisabet und drei Schafe mit einem Ruderboot über den Öresund. Als sie auf der dänischen Seite ankamen, wartete dort ein schwarzer Mann auf sie, der die kleine Elisabet mit seinen Weisheiten während der Pilgerreise noch oft in Erstaunen versetzte.

7. Dezember: ... wir im Himmel haben das allerdings immer für eine gelinde Übertreibung gehalten ... Anno 1599 bis 1504 oder: Von der Insel Fünen nach Middelfart
Joachim grübelt: Der alte Buchhändler hatte gesagt, dass der Kalender bestimmt handgemacht sei. War es dann nicht wahrscheinlich, dass der alte Johannes ihn gemacht hatte? Und wenn es so war, konnten dann nicht die Elisabet auf dem Photo im Buchladen und die im Kalender ein und dieselbe Person sein? Als er am nächsten Morgen aufwacht, wartet hinter der siebten Tür das Bild von einem Schaf. Joachim faltet den Zettel auseinander. Der Engel Efiriel und König Kaspar hatten Elisabet Hansen, den Schäfer Josua und die drei Schafe über den großen Belt gerudert. Die Engelsuhr zeigte, dass Jesus Geburt genau 1599 Jahre her war. Als sie die Insel Fünen betraten, entdeckte Elisabet oben bei Schloss Nyborg ein Schaf. "Klar, das gehört zu uns", sagte Efiriel. Doch Soldaten aus dem Schloss rannten herbei und wollten die "Schafsdiebe" verjagen.

8. Dezember: ... ein Zipfel der himmlischen Herrlichkeit, der sich auf die Erde verirrt hat ... Anno 1499 bis 1402 oder: Durch Jütland ins mittelalterliche Deutschland
Heute morgen wird Joachim von Mama geweckt. Er hat verschlafen. Aber damit Mama nichts von den Zetteln merkt, muss die achte Tür bis nach der Schule warten. Doch auch jetzt wird er aufgehalten: Vor dem Gartentor wartet ein Überraschungsbesuch auf ihn. Zu Hause öffnet er schnell den Kalender, bevor Mama von der Arbeit kommt. Das Bild zeigt einen Schäfer, der ein Lamm auf der Schulter trägt. Elisabet war den Tränen nahe. Ihr Glockenlamm war verschwunden. Seit dem Kaufhaus rannte sie hinter ihm her, um sein weiches Fell zu streicheln, und nun ging es zum zweitenmal verloren. Doch da brachte ein Mann das Lamm zurück und reichte Josua die Hand.

9. Dezember: ... sie hatten nämlich ein feierliches Versprechen gebrochen ... Anno 1378 bis 1304 oder: Von Hamburg nach Hameln
Was hatte der alte Johannes im Weggehen gemurmelt? SABET - TEBAS? Joachim schreibt die Wörter in ein Buch und rätselt den ganzen Nachmittag an ihnen herum. Am nächsten Morgen öffnet er die 9. Tür. Das Bild zeigt einen Flöte spielenden Mann. Im Jahre 1378 drängten sich drei heilige Schafe und ein Glockenlamm in Hamburg über den Markt. Ihnen folgten zwei Schäfer. Dahinter versuchte ein kleines Mädchen mit ihnen Schritt zu halten, und hinter dem Mädchen folgte ein Engel. Doch plötzlich stolperte das kleine Mädchen über die Deichsel eines Karrens, während der Rest des Pilgerzuges den Marktplatz schon wieder verließ.

10. Dezember: ... einige Sekunden später hob das, was Elisabet für einen Vogel gehalten hatte, ab und flog in Schlangenlinien auf den Pilgerzug zu ... Anno 1299 bis 1272 oder: Von Paderborn nach Köln
Joachim wacht auf und öffnet gleich die zehnte Tür des magischen Adventskalenders. Heute ist ein Bild von einem Engel auf einer Kirchturmspitze dahinter. Früh am Morgen, gegen Ende des 13. Jahrhunderts, kam der Pilgerzug nach Paderborn. "Das ist die Bartholomäuskirche", sagte Efiriel. Auf der Spitze des Kirchturms sah Elisabet einen weißen Vogel sitzen, doch...

11. Dezember: ... viele Menschen bekommen doch einen Mordsschrecken, wenn sie einen Engel des Herrn sehen ... Anno 1199 bis1119 oder Von Mainz nach Basel
Mama und Papa haben doch tatsächlich die Geheimschatulle geöffnet, obwohl sie ihm hoch und heilig versprochen hatten, niemals dort hineinzusehen. Auch wenn Joachim das sehr wütend macht, ist er doch ein bisschen erleichtert, dass er seinen Eltern die Zettel jetzt nicht mehr verschweigen muss. Heute morgen öffnet er die elfte Tür ganz in Ruhe, denn jetzt muss er keine Angst mehr haben, Mama oder Papa könnten ihn auf frischer Tat ertappen. Das Bild zeigt ein Pferd und einen Reiter. Fünf Schafe, zwei Schäfer, zwei Engel, ein heiliger König und ein kleines Mädchen eilten im Jahr 1199 durch das Rheinthal. Kaum dass Umuriel am Flussufer ein Boot liegen sah, rannte er auch schon los. Und diesmal fürchtete sich der Fährmann wirklich nicht vor der Engelsgestalt, denn er hatte die Pilgerer schon erwartet.

12. Dezember: ... denn es ist totaler Quatsch, das Richtige zu glauben, wenn es einen nicht dazu bringt, Menschen in Not zu helfen ... Anno 1079 bis 1045 oder: Entlang der Rhône und über den Alpenpass
Als Papa gestern von der Arbeit nach Hause kam, hat er das Photo von der Frau vor dem Petersdom aus dem Buchladen mitgebracht. Und er hat herausgefunden, dass das Mädchen, das 1948 aus einem Norwegischen Kaufhaus verschwand, Elisabet Hansen hieß. Konnte sie dieselbe Elisabet sein, die auf dem Photo zu sehen war? Inzwischen hat auch Papa ein paar dringende Fragen an Johannes. Als Joachim am 12. Dezember die Augen aufmacht, stehen Papa und Mama schon vor seinem Bett. Gemeinsam öffnen sie den Kalender. Auf dem Bild ist ein Mann in einem roten Kittel. Gerade erst hatte sich Balthasar dem Pilgerzug im Rheinthal angeschlossen, da eilten sie auch schon in Richtung Alpen. Die Engelsuhr zeigte das Jahr 1045 vor Christus. Hoch oben auf einem Bergpass wartete Cyrenius, ein Landpfleger aus Syrien. In seiner Hand hielt er ein Plakat mit der Aufschrift: "Nach Bethlehem!" - "Wahrlich", sagte Efiriel, "dieser Wegweiser gehört zu uns." Und dieser Wegweiser birgt eine Überraschung für Elisabet.

13. Dezember: ... so, wie der Blitz über den Himmel jagt und für ein oder zwei Sekunden einen Strom aus Licht über die Landschaft ergießt ... Anno 998 bis 904 oder: Vom Aostatal in die Po-Ebene
Als Joachim am 13. Dezember aufwacht, stehen seine Eltern bereits im Zimmer. "Nun mach schon den Kalender auf", sagt Papa. Joachim fischt als erstes den Zettel heraus. Dann betrachtet er das Kalenderbild. Es zeigt einen Regenbogen. Während der Pilgerzug über den Sankt-Bernhard-Pass lief, dachte Elisabet über ihren Adventskalender nach. Hinter der 12. Tür war das Bild von einem Kalender gewesen, der genauso aussah wie ihr großer Kalender. Aber die Türchen im kleinen Kalender ließen sich nicht öffnen. Kaspar verriet ihr die geheime Botschaft, die sich dahinter verbarg.

14. Dezember: ... lange bevor noch der Zeigefinger des Kindes sich ausstrecken konnte ... Anno 899 bis 800 oder: Von der Lombardei nach Padua
Hinter den Türchen in Elisabets winzigem Kalenderbild, das hinter der 12. Tür vom großen Kalender zu sehen war, stand also, wie Kaspar verriet, JESUS, ROMA, AMOR und auch ELISABET und TEBASILE. Joachim wusste nun, was der alte Johannes neulich im Weggehen vor sich hingemurmelt hatte: SABET - TEBAS, das war die Abkürzung von Elisabet, vorwärts und rückwärts. Wenn also Tebasile die Spiegelschrift von Elisabet war, konnte dann dahinter nicht auch die gleiche Person stecken? Am 14. Dezember zeigt das Bild ein Floß. Auf dem Floß sind Menschen, Tiere und Engel zu sehen. Gegen Ende des 9. Jahrhunderts segelten Kaspar, Balthasar, Cyrenius, Josua, Jakob, eine kleine Schafherde, ein kleines Mädchen, Umuriel und Efiriel auf einem Floß über den Po. Als sie sich der Stadt Padua näherten, erblickten sie einen Mann in einem blauen Kittel.

15. Dezember: ... fürchte dich nicht, sagte er mit seidenweicher Stimme ... Anno 797 bis 718 oder: Von Venedig über Triest nach Kroatien
Am 15. Dezember denkt Joachim: "Nur noch 10 Tage bis Weihnachten". Und jetzt, da er die Zettel aus dem Kalender jeden Morgen mit seinen Eltern gemeinsam lesen kann, ist jeder Tag bis Weihnachten wie Geburtstag haben. Inzwischen brauchen Joachim und seine Eltern schon zwei Atlanten, einen neuen und einen historischen, um die Reiserute der Pilgerer auf der Landkarte zu finden. Heute zeigt das Bild Inselchen mit kleinen Häusern, und heute ist Papa mit Lesen dran. Im Jahre 797 vor Christus erreichte der Pilgerzug eine Gruppe von 118 Inseln. Efiriel erklärte, dass diese Inselgruppe bald Venedig heißen wird. Plötzlich sahen sie einen kleinen Nachen über das Wasser fahren. Als der Mann im Nachen die Pilgerer sah, erschrak er so sehr, dass er ins Wasser fiel.

16. Dezember: ... als ob das Engelskind an einem heiligen Schluckauf litte ... Anno 688 bis 602 oder: Von Dalmatien nach Byzanz (Albanien)
Am Nachmittag fährt Joachim mit seinen Eltern in die Stadt. Papa hat beschlossen, am Markt eine Pizza zu essen, um dort nach Johannes Ausschau halten zu können. Als er nicht auftaucht, fahren sie enttäuscht nach Hause zurück. Immerhin haben sie von dem Buchhändler erfahren, dass Johannes aus Damaskus, der Hauptstadt Syriens stammt. "Vielleicht war Elisabet ja seine Freundin", denkt Joachim laut. Und Mama fällt ein, dass hinter den Türchen in dem winzigen Kalender in Elisabets Adventskalender ja auch die Worte Roma und Amor standen. Roma ist das lateinische Wort für Rom. In Rom vor dem Petersdom wurde das Photo von der jungen Frau gemacht, die laut dem Namen am Photorand auch Elisabet heißt. Und Amor ist das lateinische Wort für Liebe. Hinter der 16. Tür verbirgt sich heute das Bild einer alten Burg. Fünf Schafe und zwei Lämmer sprangen durch die Stadt Ragusa. Ihnen folgten drei Schäfer, zwei Weise, zwei Engel, ein römischer Landpfleger und ein kleines Mädchen aus Norwegen. "Bekommt jetzt nicht den allerkleinsten Schrecken, denn vor 688 Jahren ist ein spitzenmäßiger Erlöser in Davids Stadt geboren. Und jetzt kommen wir aus allen Winkeln der Welt, um ihn anzubeten," sagte Umuriel, und schwirrte dabei den vielen Menschen um die Köpfe, die die Pilgerschar endeckt hatten.

17. Dezember: ... sehr viel ist in Jesu Namen geschehen, was dem Himmel überhaupt nicht gefällt ... Anno 599 bis 551 oder: Durch Mazedonien nach Konstantinopel
Immer fiebriger rätseln Joachim und seine Eltern am "Weihnachtsgeheimnis". Wenn Johannes aus Damaskus das Photo von der erwachsenen Elisabet in Rom gemacht hat, kann es dann nicht sein, dass sie dieselbe Elisabet Hansen ist, die 1948 aus einem norwegischen Kaufhaus verschwunden ist? Joachims Vater befragte die Polizei, ja sogar die Mutter von der verschwundenen Elisabet Hansen hat er ausfindig gemacht. Doch auch sie weiß nichts über den Verbleib ihrer Tochter. Die 17. Tür hat Joachim zum Entsetzen seiner Eltern alleine geöffnet. Diesmal enthält sie das Bild des ganzen Pilgerzuges. Zu dritt lesen sie was auf dem Zettel steht. Gestern war ein dritter Schäfer mit Namen Daniel zu den Pilgern gestoßen. Heute zeigte die Engelsuhr schon 551 vor Christus. Der Zug erreicht Thessaloniki und schließlich Phillipi, wo sie schon lange erwartet wurden.

18. Dezember: ... Gottes Reich steht allen offen, auch denen, die ohne Fahrkarte reisen ... Anno 495 bis 451 oder: Von Konstantinopel über den Bosporus
Endlich hat Johannes angerufen. Er sagt, die Elisabet auf dem Photo nannte sich auch Tebasile. Joachim hatte die Idee, dass sie sich vielleicht Elisabet Tebasile nannte, also beide Namen zugleich benutzte. Damit Joachim den Kalender nicht wieder allein öffnen kann, steht Papa heute besonders früh im Zimmer. Hinter dem 18. Türchen ist ein Bild von einem Stab mit einer glänzenden Goldkugel an der Spitze zu sehen. 494 nach Christus erreichten Elisabet und die anderen Pilgerer Konstantinopel, wo Kaiser Augustus sie mit einem dicken Buch auf dem Arm bereits erwartete. Im Eilschritt reisten sie vorbei an der größten Kirchenversammlung in der Geschichte der Menschheit. Nun entbrannte auch im Pilgerzug ein Streit.

19. Dezember: ... es machte ihm nämlich tierischen Spaß, den Leuten Geschenke durchs Fenster zu werfen ... Anno 395 bis 322 oder: Durch Kleinasien auf den Spuren des Paulus
Im Pilgerzug war ein Streit darüber entbrannt, ob es wirklich Engel gäbe. Ein unerhörte Frage, wie Umuriel, Serafiel und Efiriel fanden. Joachim und seine Eltern dagegen waren vor allem unterschiedlicher Meinung darüber, wie viele Elisabets es denn nun eigentlich gab. Eine Elisabet lief mit einer Pilgerschar den weiten Weg durch fast zweitausend Jahre und von Norwegen nach Bethlehem. Eine andere war 1948 bei einem Weihnachtseinkauf verschwunden, und eine dritte Elisabet war um 1960 vor dem Petersdom photographiert worden. Konnten die drei ein und dieselbe Elisabet Hansen sein? Am 19. Dezember zeigt das Bild einen Mann mit einem weißen Bart, einem roten spitzen Hut und einem rotem Umhang. Die Engelsuhr zeigte 322 vor Christus Geburt. Kapsar und Balthasar schlossen ihren Freund Melchior glücklich in die Arme. Bevor es schnell weiter nach Bethlehem ging, versprach Melchior der kleinen Elisabet, würden sie erst noch dem Weihnachtsmann "Guten Tag" sagen.

20. Dezember: ... schien plötzlich etwas vom Himmel zu fallen ... Anno 228 bis 1504 oder: Vom Taurusgebirge in die syrische Stadt Antochien
Joachim öffnet die Tür zum 20. Dezember. Das Bild zeigt einen Mann, der auf dem Boden liegt und zu einem grellen Licht emporblickt. Auf ihrer Pilgerreise nach Bethlehem erreichten sieben Schafe, vier Schäfer, die Heiligen Drei Könige, drei Engel des Herrn, Kaiser Augustus, der Landpfleger Cyrenius und Elisabet die Stadt Antochien. Efiriel erklärte, dass hier die erste Missionsreise des Paulus begonnen habe.

21. Dezember: ... dass der See aussah wie eine blaue Porzellanschüssel mit Goldrand..." Anno 195 bis 107 oder: Von Damaskus nach Nazareth
Gestern Nachmittag rief Frau Hansen, die Mutter der kleinen Elisabet, die 1948 aus einem norwegischen Kaufhaus verschwunden war, an. Joachims Vater hatte ihr eine Kopie von dem Photo geschickt, das der Blumenverkäufer Johannes von einer jungen Frau namens Elisabet oder Tebasile in Rom gemacht hatte. Frau Hansen sagt, dass die Frau auf dem Photo eine gewisse Ähnlichkeit mit ihrer zweiten Tochter Anna habe. Heute morgen wird Joachim von Papa geweckt, der es sehr eilig hat. Schnell öffnen sie den Kalender. Das Bild zeigt ein Dorf, an einem glänzenden See. Das Dorf und die Hügel um den See liegen in Gold gebadet. Auf den Spuren des Evangeliums erfuhr Elisabet so einiges über die unzähligen Wundertaten des Jesus von Nazareth, und ehe sie sich versah, fiel schon wieder etwas vom Himmel, und dieses Etwas hatte eine Trompete in der Hand.

22. Dezember: ... er ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig ... Anno 91 bis 71 oder: Von Samaria über Jericho nach Jerusalem
Joachim zählt: Nur noch drei Tage bis Weihnachten, und noch drei Türen, die im magischen Adventskalender zu öffnen waren. Heute zeigt das Bild einen Mann, der bis zur Taille in einem Fluss steht. Am Oberkörper trägt er nur einige Lumpen. Der Pilgerzug, der inzwischen aus sieben Schafen, vier Schäfern, den Drei Heiligen Königen, Kaiser Augustus, Cyrenius, fünf Engeln und der kleinen Elisabet aus Norwegen bestand, hatte heiligen Boden betreten. Nur wenige Meter von der Stadt Davids entfernt, ritt ihnen ein Mann auf einem Esel entgegen. Er hob Elisabet zu sich auf den Eselsrücken und erklärte, warum er zu ihnen gehörte.

23. Dezember: ... als ob das Engelskind an einem heiligen Schluckauf litte ... Anno 688 bis 602 oder: Von Dalmatien nach Byzanz (Albanien)
Endlich war es so weit. Johannes hatte sich für den Nachmittag zu einer Tasse Kaffee eingeladen. Und deshalb denkt Joachim beim Aufwachen: "Jetzt ist Weihnachten". Das findet Papa auch, und hat sich den Tag frei genommen. Zusammen mit Mama öffnen sie die vorletzte Tür. Das Bild zeigt einen Mann, der neben einem Esel geht. Auf dem Esel sitzt ein rot gekleidete Frau. Die Engelsuhr war im Jahre Null stehengeblieben. Kurz vor Bethlehem steckte Kaiser Augustus sein Zepter in den Boden und schlug sein Buch auf: "Ich befehle, dass sich alle ins Volkszählregister eintragen lassen", sagte er feierlich. Und in der übrigen Pilgerschar machte sich nun eine gewisse Nervosität breit.

24. Dezember: .... wo die Sterne durch die Nacht leuchten wie die Funken eines Feuers in der Ferne ... Bethlehem oder: Der Beginn der christlichen Zeitrechnung
Gestern Nachmittag hatte Johannes Joachim und seinen Eltern erzählt, wie er dazu gekommen war, den magischen Adventskalender zu basteln. Beim Abschied sagte er zu Joachim, dass er morgen vielleicht noch einmal vorbeischauen würde. Joachim konnte es kaum aushalten, den ganzen Tag auf Heilig Abend zu warten. Er hatte Johannes versprochen, die letzte Tür erst zu öffnen, wenn das Fest begann. Jetzt läuten die Kirchenglocken, und zum letzten Mal setzen sich Joachim und seinen Eltern aufs Bett. Hinter der letzten Tür, auf der vorne die Krippe zu sehen war, zeigt das Bild eine Felshöhle. Als es schon Nacht geworden war, schlichen sieben Schafe, vier Hirten, fünf Engel des Herrn, die Drei Heiligen Könige, ein römischer Kaiser, ein Landpfleger aus Syrien und ein kleines Mädchen aus Norwegen durch die dunklen Gassen Bethlehems. Plötzlich zerriss der Schrei eines Neugeborenen die Stille.

Sprecher:Nikolaus Kwasniewski (Joachim)
Christiane Leuchtmann (Mama)
Friedhelm Ptok (Papa)
Wolfgang Condrus (Buchhändler)
Manfred Steffen (Der alte Johannes)
Dorothea Sell (Eliisabet)
Katrin Klein (Elisabets Mutter)
Gerd Wameling (Erzähler)
Daten zu Jostein Gaarder:geboren: 08.08.1952
Vita: Jostein Gaarder, geboren 1952, wuchs in Oslo auf. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer schrieb er Romane und Erzählungen, primär für Kinder. Seit seinem Bestseller "Sofies Welt", für den er neben weiteren Auszeichnungen den "Deutschen Jugendliteraturpreis" erhielt, arbeitet er als freier Schriftsteller. Mehrfach geehrt wurde er auch für "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" u.a. mit dem "Buxtehuder Bullen" und dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik". 1999 sendete LILIPUZ die Serie "Das Weihnachtsgeheimnis".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.12.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 19
Titel:
Autor: Christian Lollike
produziert in: 2008
produziert von: SWR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Antje Vowinckel
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Der Autor Christian Lollike entwickelte seinen Text ausgehend von dem umstrittenen Zitat Karlheinz Stockhausens zum 11. September 2001: "Was da geschehen ist, ist -- jetzt müssen Sie alle Ihr Gehirn umstellen -- das größte Kunstwerk, das es je gegeben hat." Ist es die Wirklichkeit, die heute die größten Kunstwerke schafft? Christian Lollike verwendet theoretische Abhandlungen, journalistische Reportagen, philosophische Diskurse, Reklameslogans und Filmzitate und schickt seine Figuren mit diesem Material auf die Suche nach dem "Wunderwerk". Es soll nicht so falsch und gespielt sein wie die Reality-TV-Shows, die "RE-Mohammed-TY-Shows". Es soll echt sein und wahr: "Das WUNDERWERK wirft die Frage auf: WÜNSCHT SICH DER MODERNE MENSCH IM GRUNDE DIE KATASTROPHE? WEIL DIE KATASTROPHE DIE PANIK ERREGT, DIE DAFÜR SORGT, DASS WIR ENDLICH ETWAS ANDERES ALS GLEICHGÜLTIGKEIT EMPFINDEN?" Es ist das Stück "Die Fremden", das die Figuren proben und mit dem sie ein "Wunderwerk" zu erschaffen hoffen. Das Publikum soll aber nicht lernen, sich in Fremde hineinzuversetzen und toleranter zu werden, sondern es soll sich besser fühlen. Denn hat das Publikum nicht schon allein dadurch, dass es kommt, um sich das Stück anzuhören, alles getan, um sich in Fremde hineinzuversetzen?

"Das Wunderwerk oder The RE-Mohammed-TY-Show" wurde in Dänemark als Meisterwerk gefeiert und war gleichzeitig Anlass für kontroverse öffentliche Diskussionen. Thematisch hochbrisant, mit schwarzem Humor und sprachlich versiert wirft es ein Schlaglicht auf den Komplex von Kunst, Glauben und Terror.
Sprecher:Mira Partecke
Laura Maire
Fabian Busch
Barnaby Metschurat
Daten zu Christian Lollike:Vita: Christian Lollike, geboren 1973 in Dänemark, ist Gründungsmitglied von "The Sheriff", einer Gruppe, die dem vorhersehbaren Theater den Kampf angesagt hat. Im Jahre 2001 schloss er sein Studium des Szenischen Schreibens am Theater Aarhus ab. Zu seinen Werken zählen Hörspiele, Drehbücher und mehrere Theaterstücke, von denen der Einakter "Reunion in Brunau" im Jahre 2000 am Theater Aarhus uraufgeführt wurde. Seine Theaterstücke behandeln Themen, die, so Lollike, in der dänischen Gesellschaft zu selbstgerecht diskutiert werden: "Verzeihung, ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?" (2003), "Sexy Sally" (2004), "Dogville" nach Lars von Triers Film (2005 in Deutschland uraufgeführt). Die dänische Hörspielproduktion von "Das Wunderwerk oder The RE-Mohammed-TY-Show" wurde im Herbst 2006 in Berlin mit dem Prix Europa als "Bestes europäisches Hörspiel des Jahres 2006" ausgezeichnet.
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Titel:
Autor: Ingvar Ambjörnsen
produziert in: 2000
produziert von: SWR
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Patrick Blank
Bearbeitung: Angelika Voigt
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Peter und der Prof, zwei 13-jährige Schüler, sind unzertrennliche Freunde. Als sie eines Morgens auf dem Schulhof Tausende von Flugblättern mit rassistischen und ausländerfeindlichen Phrasen finden, wird ihre Detektivader aktiviert. Und dies umso mehr, als die Sache von der Polizei nicht ernst genommen wird. Wer aber ist verantwortlich für die rechtsradikalen Flugblätter und Graffitis in der Schule? Und was für eine Rolle spielt die rechtsradikale Organisation "Norwegische Riesen" in der Angelegenheit? Bei ihren Nachforschungen stoßen Peter und der Prof auf eine alte Dame, die eine "Organisation gegen farbige Einwanderer" leitet, und geraten in ein Trainingslager für rechte Jugendliche. Dort sitzen sie in der Falle ...
Sprecher:Jona Mues (Peter Pettersen)
Benjamin Reding (Der Prof)
Bernd Gnann (Göran)
Klaus Spürkel (Vater Pettersen)
Andrea Hörnke-Trieß (Mutter Pettersen)
Ingo Biermann (Filla)
Christiane Bachschmidt (Mutter von Filla)
Hubertus Gertzen (Marc)
Peter Espeloer (Bull-Eriksen)
Achim Hall (Knut)
Nicole Boguth (Radiosprecherin)
Holger Heddendorp (Polizist)
Erstsendung: 05.08.2000
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Bernhard Robben
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Hein Bruehl
Übersetzer: Bernhard Robben
Hans Christian Oeser
Eva Bourke
Frin Bourke
Jürgen Schneider
Gabriele Haefs
Sprecher:Bert Oberdörfer (1. Sprecher)
Marianne Lochert (2. Sprecherin)
Reinhart Firchow (2. Sprecher)
Mechthild Großmann (1. Sprecherin)
Erstsendung: 02.11.1993
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Karin Fossum
produziert in: 2004
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Komponist: Thomas Köner
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Chronischer Geldmangel treibt Andreas und Zipp durch die Straßen einer norwegischen Kleinstadt. Sie reißen einer jungen Frau die Tasche weg. Deren Kind fällt dabei aus dem Wagen. Die Beute reicht gerade für einen Joint. Bei einem Einbruch in das Haus der einsamen Irma Funder stürzt Andreas. Bewegungslos bleibt er in ihrem Keller liegen. Von nun an ist er Irma hilflos ausgeliefert. Kommissar Sejer befragt Zipp, erfährt jedoch nichts als Lügen.
Sprecher:Winfried Glatzeder (Kommissar Sejer)
Matthias Walter (Andreas)
Oliver Urbanski (Zipp)
Christine Oesterlein (Irma)
Jens Bohnsack (Robert)
Corinna Kirchhoff (Frau Winther)
ergänzender Hinweis: Es existiert auch eine Langfassung von 59 Minuten, die am 16.11.2015 zum ersten Mal gesendet wurde.
Daten zu Karin Fossum:geboren: 06.11.1954
Vita: Karin Fossum, geboren 1954 in Sandefjord/Norwegen, erfand 1995 die Figur des Kommissars Sejer. Neben dem Rivertonpreis für den Roman "Fremde Blicke" erhielt sie für ihre Bücher mehrere internationale Preise. Übersetzt wurden ihre Werke in zwölf Sprachen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.02.2005
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Jostein Gaarder
produziert in: 1996
produziert von: SWF
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Hartmut Kirste
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Max Jourdain
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Eines Nachts wird die kranke Cecilie von einem seltsamen Besucher geweckt: ein kleines, glatzköpfiges Wesen sitzt barfuß und nur mit einem weißen Kittel bekleidet auf ihrer Fensterbank und erklärt, es sei der Krankenengel Ariel. Ganz so leicht läßt sich Cecilie zwar nicht von der Existenz eines Engels überzeugen, aber sie beginnt, mit ihrem Besucher zu diskutieren - über das Leben, das Erwachsenwerden und die Fortpflanzung, über die Schöpfung und Gott und die Menschen. Und nicht nur sie erfährt dabei Verblüffendes, zum Beispiel, was Gott von seiner Schöpfung eigentlich hält und wie es sich anfühlt, ein Engel zu sein, sondern auch Ariel profitiert eine ganze Menge von den nächtlichen Gesprächen. Durch Cecilie gewinnt er eine Ahnung davon, was es heißt, aus Fleisch und Blut beschaffen zu sein.
Sprecher:Gerd Wameling (Erzähler)
Keren Kashi (Cecilie)
Krista Posch (Cecilies Mutter)
Wolfgang Condrus (Cecilies Vater)
Hedi Kriegeskotte (Cecilies Großmutter)
Charles Wirths (Cecilies Großvater)
Benjamin Marquart (Lasse, Cecilies Bruder)
Jens Wawrczeck (Ariel, der Engel)
Daten zu Jostein Gaarder:geboren: 08.08.1952
Vita: Jostein Gaarder, geboren 1952, wuchs in Oslo auf. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer schrieb er Romane und Erzählungen, primär für Kinder. Seit seinem Bestseller "Sofies Welt", für den er neben weiteren Auszeichnungen den "Deutschen Jugendliteraturpreis" erhielt, arbeitet er als freier Schriftsteller. Mehrfach geehrt wurde er auch für "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" u.a. mit dem "Buxtehuder Bullen" und dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik". 1999 sendete LILIPUZ die Serie "Das Weihnachtsgeheimnis".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.09.1996
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ingvar Ambjørnsen
produziert in: 2003
produziert von: MDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Steffen Moratz
Komponist: Gerd Bessler
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Elling, ein liebenswerter Kerl mit einer kleinen, aber wundervollen Macke, zieht mit Kjell Bjarne in eine eigene Dreizimmer-Wohnung. Zaghaft wagen sie die ersten Schritte in die Selbständigkeit, nachdem sie die Psychiatrie verlassen haben. Zu ihrem Leben gehört auch Frank, der zuständige Sozialarbeiter, den Elling nicht ausstehen kann, weil er so ein "Gemeindeschnüffler" ist. Dramatik kommt ins Geschehen, als sie eines Tages auf der Treppe ihres Hauses Reidun Nordsletten kennenlernen, in die sich Kjell auf der Stelle verliebt. Sie werden eine richtige kleine Familie.
Sprecher:
offen
Elling: Jens Wawrczeck
Kjell Bjarne: Heinz Werner Kraehkamp
Reidun Nordsletten: Jule Böwe
Frank: Götz Schulte
Alfons Jorgensen: Hellmut Lange
Kellnerin: Ramona Libnow
Ansagerin: Ellen Hellwig
Slam-Lyriker: Henning Peker
Slam-Lyrikerin: Corinna Waldbauer
Polizist: Thomas Just
Daten zu Ingvar Ambjørnsen:geboren: 1956
Vita: Ingvar Ambjørnsen, geboren 1956 in Tomsberg/Südnorwegen, absolvierte seine "informelle" Ausbildung zum Schriftsteller als Schriftsetzer, Gärtner, Fabrikarbeiter und Pfleger in der Psychiatrie. Er lebt seit 1985 in Hamburg und hat über zwanzig Romane veröffentlicht. Ambjørnsen erhielt 1996 den hochdotierten Preis des norwegischen Buchhandels und 1999 den renommierten "Riksmalpris".
Erstsendung: 09.12.2003
Datenquelle(n): YaGru
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Titel:
Autor: May B. Lund
produziert in: 2001
produziert von: DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Lillemor Johansen ist um die Fünfzig. Sie ist groß und übergewichtig. Mit ihren zwei Zentnern arbeitet sie als Sekretärin in einem Krankenhaus. Seit vielen Jahren ist sie dort die Seele des Ganzen, glaubt sie. Manch andere glauben das auch. Nur ihre Opfer sehen das anders, denn sie regiert mit eiserner Hand. Unliebsame weibliche Eindringlinge weiß sie zu vertreiben. Vor allem jetzt, wo sie über beide Ohren in Doktor Reiersen verliebt ist. Doch bevor Lillemor seine Frau Rita in die ewigen Jagdgründe schickt, muss sie erst einmal üben.

Für die Sexualwissenschaftler, die der Polizei zur Hilfe eilen, ist der Fall klar: Der Täter muß ein psychisch gestörter Mann sein, mit unaufgearbeiteter Mutterbindung und unbändigem Frauenhass.
Sprecher:Brigitte Janner (Lillemor)
Felix von Manteuffel (Dr. Haakon Reierschen)
Leslie Malton (Rita Reierschen)
Susanne Kaps (Camilla)
Verena von Behr (Dr. Hilde Holm)
Astrid Meyerfeldt (Anne-Britt)
Kathrin Angerer (Solveig)
Conny Wolter (Helene Vaage)
Ingeborg Medschinski (Frau Lunde)
Gerd Wameling (Torgeier)
Friedhelm Ptok (Erzähler)
Daten zu May B. Lund:geboren: 1949
Vita: May B. Lund, geboren 1949, ist Ärztin und arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt am Rikshospital Oslo. "Fingerübungen" ist ihr Krimi-Debüt, mit dem sie in Skandinavien großen Erfolg hat.
Erstsendung: 04.03.2002
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Karin Fossum
produziert in: 2001
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Komponist: Hanna Hartman
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: In der Nähe eines kleinen norwegischen Dorfes findet man die Leiche eines jungen Mädchens. Es ist die fünfzehnjährige Annie. Sie ist nackt und nur mit einer Windjacke bedeckt. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Sexualmord. Doch die Obduktion ergibt: Tod durch Ertrinken. Spuren eines Kampfes sind nicht vorhanden. Kommissar Sejer übernimmt den Fall. Seine Ermittlungen führen lange nicht zu den entscheidenden Erkenntnissen, wohl aber tief in das Innenleben der Familien in einem modernen norwegischen Dorf.
Sprecher:Winfried Glatzeder (Kommissar Sejer)
Markus Meyer (Halvor Muntz)
Stefan Gossler (Eddie Holland)
Elena Uhlig (Solvi Holland)
Götz Schulte (Henning Johnas)
Reiner Heise (Axel Björk)
Udo Kroschwald (Trainer Knut Jensvoll)
Lars Rudolph (Raymond)
Swetlana Schönfeld (Tante Torben)
Daten zu Karin Fossum:geboren: 06.11.1954
Vita: Karin Fossum, geboren 1954 in Sandefjord/Norwegen, erfand 1995 die Figur des Kommissars Sejer. Neben dem Rivertonpreis für den Roman "Fremde Blicke" erhielt sie für ihre Bücher mehrere internationale Preise. Übersetzt wurden ihre Werke in zwölf Sprachen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.05.2002
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ingvar Ambjørnsen
produziert in: 1994
produziert von: SWF
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Widerwillig besucht Peter mit seinen Eltern deren Freunde in Steinsund in Südnorwegen. Peters einziger Trost ist, daß sein Schulfreund, der Prof, mitkommen darf. Die Tochter der Gastgeber, Gerd, ist bei einer Umweltorganisation aktiv. Von ihr erfahren Peter und der Prof, daß der Eindruck trügt: Der malerische Fjord, an dem Steinsund liegt, ist mit Dioxin, Quecksilber und anderen Giften verseucht. Die beiden Firmen am Fjord können beweisen, daß sie keinen giftigen Abfall ins Wasser kippen. Woher aber stammt dann das Gift? Nicht umsonst hat der Prof seinen Spitznamen, und auch Peter, Gerd und ihr Bruder Espen geben sich nicht mit giftigen Lügen zufrieden
Sprecher:Mark Oliver Bögel (P. Pettersen)
Samuel Weiss (Der Prof)
Peter Rühring (Peters Vater)
Eva Garg (Peters Mutter)
Sabine Niethammer (Kari Sörensen)
Detlef Kügow (Aby, Direktor)
Christiane Bachschmidt (Asa)
Andreas Szerda (Reino)
Rebecca Szerda (Gerd)
Ulrich Binswanger (Espen)
Heinz Schimmelpfennig (Ebersen)
Daten zu Ingvar Ambjørnsen:geboren: 1956
Vita: Ingvar Ambjørnsen, geboren 1956 in Tomsberg/Südnorwegen, absolvierte seine "informelle" Ausbildung zum Schriftsteller als Schriftsetzer, Gärtner, Fabrikarbeiter und Pfleger in der Psychiatrie. Er lebt seit 1985 in Hamburg und hat über zwanzig Romane veröffentlicht. Ambjørnsen erhielt 1996 den hochdotierten Preis des norwegischen Buchhandels und 1999 den renommierten "Riksmalpris".
Erstsendung: 05.11.1994
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Jostein Gaarder
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Komponist: Oliver Biehler
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Es fing alles damit an, dass Joakims kleines Brüderchen nicht mehr in Mamas Bauch sein wollte. Also fuhren Papa und Mama in die Klinik, wo das Baby zur Welt kommen sollte. Joakim freut sich auf seinen Bruder, und er denkt darüber nach, wie er ihm die Welt erklären würde. Plötzlich hört er aus dem Garten lautes Geschrei. Als er nachschaut, findet er einen kleinen Jungen, der mit dem Kopf nach unten im Apfelbaum hängt. Es ist Mika vom fernen Planeten Eljo, der aus seinem Raumschiff gefallen war, weil er sich die Erde, die ihn im schwarzen Weltall mit ihrer blaugrünen Farbe neugierig gemacht hatte, genauer ansehen wollte. Kaum hat Joakim ihn befreit, geht Mika auf Entdeckungstour. Es gibt zwischen den beiden viele interessante Sachen zu besprechen. Warum ist Mikas Blut schwarz und nicht rot und warum hat er keinen Bauchnabel wie die Menschen? Zwischendurch muss er vor Tante Helenes versteckt werden und am Ende bleibt die spannende Frage übrig, wie kommt Mika zurück nach Eljo? Als Joakim am nächsten Morgen zum ersten Mal seinen kleinen Bruder sieht, hat er ihm viel zu erzählen: von der Welt, aber auch von Mika. Und er wird viel Zeit dafür brauchen.
Sprecher:Wolfgang Condrus (Erzähler)
Timon Sitte (Joakim)
Robert von Zander (Mika)
Christian Giese (Vater)
Dagmar Sitte (Mutter)
Beate Jensen (Tante Helene)
Daten zu Jostein Gaarder:geboren: 08.08.1952
Vita: Jostein Gaarder, geboren 1952, wuchs in Oslo auf. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer schrieb er Romane und Erzählungen, primär für Kinder. Seit seinem Bestseller "Sofies Welt", für den er neben weiteren Auszeichnungen den "Deutschen Jugendliteraturpreis" erhielt, arbeitet er als freier Schriftsteller. Mehrfach geehrt wurde er auch für "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" u.a. mit dem "Buxtehuder Bullen" und dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik". 1999 sendete LILIPUZ die Serie "Das Weihnachtsgeheimnis".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.2002
Datenquelle(n): dra
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Vorige/nächste Ausstrahlung:18.05.2019 um 19:04 bei WDR 5 (Folge 4 von 5)
19.05.2019 um 14:04 bei WDR 5 (Folge 4 von 5)
25.05.2019 um 19:04 bei WDR 5 (Folge 5 von 5)  Phonostart Radio Cloud*
26.05.2019 um 14:04 bei WDR 5 (Folge 5 von 5)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Bjarne Reuter
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 167 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus Prangenberg
Bearbeitung: Klaus Prangenberg
Komponist: Andreas Schäfer
Matthias Jahner
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Ein fünfteiliges Hörspiel.

Tom Collins lebt auf der kleinen Insel Nevis in der Karibik. Die Arbeit für den Kneipenwirt Señor Lopéz ödet ihn an, deswegen begibt er sich Nacht für Nacht auf das Meer, um nach Schätzen zu tauchen. Eines Nachts scheint ihm endlich das Glück hold. Er zieht zwei Schiffbrüchige aus dem Wasser. Ramón, der sich selbst "der Fromme" nennt, und einen schwarzen Sklaven, von dem Ramón behauptet, dass er der Sohn des Königs von Kap Verde in Afrika sei. Alles, was sie tun müssen, ist ihn zurückzubringen, um ein Vermögen zu verdienen. Aber nach ein paar Tagen ist Ramón mitsamt Königssohn verschwunden. Tom will sich nicht um seinen Anteil betrügen lassen und macht sich auf die Suche nach den beiden. Eine Suche, die ihn durch die halbe Karibik führt, ihn mehrmals fast das Leben kostet und die sehr viele Überraschungen für ihn bereithält. Eine Suche also, die zum ganz großen Abenteuer wird.

Teil 1: Tom Collins
Teil 2: Joop van den Arle
Teil 3: Ramón der Fromme
Teil 4: Nyo Boto
Teil 5: C. W. Bull
Sprecher:Felix Bold (Tom Collins)
Wolfgang Rüter (Erzähler)
Christian Ingomar (Ramón der Fromme)
Marianne Rogée (Zamora)
Elea Geissler (Feodora Dolores Vasgues)
Sabine Postel (Mutter)
Lutz Reichert (Señor Lopéz)
Christoph Wortberg (Pater Innozenz)
Klaus Prangenberg (Mann 1 / Felix der Koch)
Jochen Kulenda (Mann 2)
Carlos Garcia Piedra (Schmied)
Volker Büdts (Joop van den Arle)
Luisa Bold (Miss Missy)
Elisabeth Clarke-Hasters (Bessy)
Lucca Langen (Sunday Morning)
Ronald Mkwanazi (Sugar George)
Sascha Schiffbauer (Frans Brüggen)
Klaus Nierhoff (Lupo)
Ben Steinhoff (Offizier)
David Kötter (Nyo Boto)
Pierre Shrady (Kapitän)
Peter Fieseler (Pirat)
Jochen Malmsheimer (Indigo Moon)
Hans-Martin Stier (C. W. Bull)
Sigfrido "Sigo" Lorfeo (Gian Lucca)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Olaf Dettinger
Regieassistenz: Katharina Palm
Klanggestalter: Roland Platz
Daten zu Bjarne Reuter:geboren: 29.04.1950
Vita: Bjarne Reuter, geboren 1950 in Kopenhagen, veröffentlichte 1975 sein erstes Buch und gab 1980 seinen Lehrerberuf auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Bekannt wurde er mit seinen Kinderbüchern und Romanen für Erwachsene (u.a. "Das Zimthaus", "Die Himmelsstürmer"). Er gilt heute als einer der beliebtesten und bekanntesten dänischen Schriftsteller. Seine Bücher sind international ausgezeichnet und zum Teil verfilmt worden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.11.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 16 von insgesamt 19
Titel:
Autor: Jostein Gaarder
produziert in: 1995
produziert von: SWF; MDR
Laufzeit: 343 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hartmut Kirste
Bearbeitung: Richard Hey
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: 1. Kapitel: Der Garten Eden
Als die vierzehnjährige Sofie von der Schule nach Hause kommt, findet sie einen anonymen Brief im Briefkasten, auf dem nur eine Frage steht: "Wer bist du?". Wenig später folgt ein zweiter Brief mit wieder nur einer Frage: "Wo- her kommt die Welt?". Schließlich taucht auch noch eine Postkarte auf, die ein UN-Major seiner vierzehnjährigen Tochter Hilde Moller Knag zum Geburtstag schickt - über Sofies Adresse. Doch Sofie kennt keine Hilde Moller Knag und steht damit vor einem weiteren Rätsel. Und als ob das nicht genug wäre, schickt ihr ein Unbekannter wenig später einen dicken Briefumschlag mit der Aufschrift: "Philosophiekurs... Muß mit großer Vorsicht behandelt werden...".

2. Kapitel: Von nichts kommt nichts
Der rätselhafte Philosophiekurs wird fortgesetzt. Sofie sucht den Urstoff, der hinter allen Veränderungen in der Natur auf der Lauer liegt und findet die Antwort auf die Frage, warum Legosteine das genialste Spielzeug der Welt sind. Doch was haben die griechischen Naturphilosophen mit Hilde Moller Knag zu tun, die am selben Tag Geburtstag hat wie Sofie und deren Schal sie unter ihrem Bett findet? Und wer verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Philosophielehrer?

3. Kapitel: Talk-Show im alten Athen
Sofie lernt unverhofft den Überbringer der philosophischen Briefe kennen und erfährt, was Philosophie und Hebammenkunst miteinander zu tun haben. Auf einer 2400 Jahre alten Videoaufnahme, die sie in ihrer geheimen Höhle findet, stellt sich ihr Philosophielehrer als Alberto Knox vor und führt sie über die Akropolis. Unter Mißachtung aller Naturgesetze macht er Sofie mit Sokrates und Platon bekannt. Sofie muß erfahren, daß es leichter ist, eine Antwort auf Platons Frage zu finden, wieso alle Pferde gleich sind, als ihren Philosophielehrer im Wald aufzuspüren.

4. Kapitel: Pferde in den Pferdestall
Auf der Suche nach ihrem Philosophielehrer entdeckt Sofie eine einsame Hütte an einem See mitten im Wald - das Versteck von Alberto Knox! Dort findet sie einen neuen philosophischen Brief. Aber was hat es mit dem verzauberten Spiegel auf sich, aus dem ihr Spiegelbild ihr mit beiden Augen zuzwinkert? Und warum liegt die Brieftasche von Hilde Moller Knag auf der Kommode? Sofie flüchtet nach Hause und beginnt eine ganz einmalige Aufräumaktion, an der Aristoteles schuld ist.

5. Kapitel: Ein Funken vom Feuer
Alberto verhilft Sofie zu einem mystischen Erlebnis, in dessen Verlauf sie über die Steppen Afrikas schwebt. Doch weil die Rätsel um Alberto und Hilde dadurch nicht gelöst werden, macht sie sich mit ihrer Freundin Jorunn noch einmal auf den Weg zu der Hütte im Wald. Als Jorunn in der Hütte einen Stapel Ansichtskarten an Hilde Moller Knag entdeckt, die ihr Vater aus dem Libanon über Albertos Adresse geschickt hat, muß Sofie sie wohl oder übel in ihre Geheimnisse einweihen.

6. Kapitel: Die zehn Stunden des Mittelalters
Sofie trifft ihren Philosophielehrer morgens um vier in einer alten Kirche und erfährt von den dunklen Stunden des Mittelalters und den Visionen der Nonne Hildegard, der Sophia, die weibliche Seite Gottes, erschienen ist. Kann Sofie Hilde erscheinen? Und was meint der UN-Major, wenn er schreibt, daß für Hilde nicht dieselbe Zeit vergehen muß wie für Sofie? Hat Alberto recht, wenn er behauptet, daß sie langsam von Hildes Vater umzingelt werden? Sofies Gegenwart ist kaum erhellender als die Finsternis des Mittelalters - und aus- gerechnet jetzt muß sie auch noch Hildes Goldkreuz unter ihrem Kopfkissen finden.

7. Kapitel: Kompaß, Schießpulver und Buchdruckerkunst
Der Hund Hermes führt Sofie in die Dachwohnung ihres Philosophielehrers und zur Philosophielektion über die Renaissance. Sofie entdeckt das Gesetz der Schwerkraft und verblüfft damit Alberto. Aber was hilft es, fast so genial wie Galilei zu sein und zu wissen, warum der Mond nicht auf die Erde fällt, wenn man nicht dahinterkommen kann, wieso ein UN-Major dauernd rätselhafte Geburtstags-karten über Sofie an seine Tochter schickt? Alberto schwört, daß er nicht Hildes Vater ist, aber warum sagt er "Hilde" zu Sofie?

8. Kapitel: Unregelmäßige Perle mit Computervirus
Mit Hilfe des Computerprogramms Laila versucht Sofie, den UN-Major ausfindig zu machen. Doch Laila verfügt über keine Informationen. Stattdessen meldet sich ein Geburtstagsvirus von Hildes Vater auf der Festplatte. Schließlich kann nur noch der Philosoph Spinoza weiterhelfen, der Sofie auf den Gedanken bringt, daß Hildes Vater womöglich Alberto und sie selbst von innen lenkt. Was sagt ihr Philosophielehrer dazu? - "Nichts kann ausgeschlossen, aber alles muß bezweifelt werden."

9. Kapitel: Schwarze Billardkugeln, weiße Billardkugeln
Einen Tag vor Sofies und Hildes Geburtstag spitzen die Ereignisse sich zu. Der Major bringt Hermes zum Reden und läßt ein Geburtstagsflugzeug starten. Durch Alberto lernt Sofie die englischen Empiristen kennen und findet bei dem Philosophen Berkeley den Schlüssel zu allen Rätseln. Sind Alberto und sie gar keine Menschen aus Fleisch und Blut sondern nur Phantasieprodukte des Majors? Und Hilde ist die, an die der Major sich mit seinen Phantasien wendet? Oder ist alles vielleicht nur ein böser Traum?

10. Kapitel: Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit
Am Morgen ihres 15. Geburtstags findet Hilde ein ganz besonderes Geschenk von ihrem Vater auf dem Nachttisch: einen großen Ordner mit dem Titel "Sofies Welt". Neugierig beginnt sie zu lesen und hört bis zum Abend nicht mehr auf. Sie erfährt von Sofie und Alberto und ihren Philosophielektionen, davon, wie sie durch Berkeley hinter das Geheimnis ihrer Existenz kommen und wie sie einen Plan fassen, um dem Major zu entwischen. Denn eines ist sicher: Ganz so leicht wie sich ihr Vater das gedacht hat, lassen sich Sofie und Alberto nicht zu Phantasieprodukten degradieren.

11. Kapitel: Gefärbte Brillengläser der Vernunft
Unter Zuhilfenahme von Kant arbeiten Sofie und Alberto weiter an einem Plan, wie sie den Major austricksen können. Solange sieben und fünf zwölf ergibt, bleibt Alberto zuversichtlich, auch wenn der Major immer dreister in ihre Wirklichkeit eingreift. Ein Glück, daß er langsam müde wird und mit seinem Geburtstagsgeschenk unter Zeitdruck gerät. Da können sich Fehler einschleichen... Und vielleicht kann ja auch Hilde helfen, wenn sie es ihr nur deutlich genug zu verstehen geben?

12. Kapitel: Der Weltgeist geht um im bankrotten Europa
Hilde beschließt, Sofie und Alberto beizustehen und ihrem Vater einen Denkzettel zu verpassen, wenn er zur Johannisnacht aus dem Libanon heimkommt. Alberto sucht zwischen den Zeilen des Majors nach einem Ausweg aus der geistigen Gefangenschaft und erzählt von Hegel, Kierkegaard und Marx. Während Hilde so gefesselt ist, daß sie fast ihre Mutter verhungern läßt, ärgert sich Sofie über Frauenfeindlichkeit und Kapitalismus und darüber, daß Alberto ihr seinen Plan nicht verraten will.

13. Kapitel: Ein Boot zieht gen-beladen durch das Leben
Alberto und Sofie sind philosophisch mittlerweile bei Darwin angelangt und Hilde sieht sich mit den Fragen konfrontiert, ob die beiden mehr sind als elektromagnetische Impulse im Gehirn ihres Vaters und sie etwas anderes als eine Anhäufung von Makromolekülen. Sofie übt sich derweil in Traumdeutung und entdeckt echt Freudsche Motive, ohne dabei ihr philosophisches Gartenfest aus den Augen zu verlieren, das am selben Abend stattfinden soll, an dem der Major nach Hause kommt.

14. Kapitel: Zwischen Müll und Edelsteinen
Während Hilde weiter darüber nachgrübelt, ob Sofie und Alberto tatsächlich existieren, ist Sofies Gartenfest in vollem Gang: Jorunn übt küssen, die übrigen Gäste schmeissen mit Hähnchenknochen und der Philosophielehrer kündigt sich mit Bollerschüssen an. Nach Albertos fulminanter Rede über das tiefste Geheimnis des Daseins und die Erkenntnis, daß ihrer aller Leben sich nur im Bewußtsein eines Majors abspielt, erreicht das Fest seinen Höhepunkt. Alberto und Sofie nutzen die Gelegenheit und machen sich aus dem Staub - so heimlich, daß nicht einmal der Major ihr Verschwinden bemerken kann.

15. Kapitel: Kontrapunkt im Sternenstaub
Alberto und Sofie sind aus dem Buch des Majors verschwunden und befinden sich in der Welt der Unsichtbaren mit ihren sehr gewöhnungsbedürftigen Gesetzen. Während der Major endlich einen Denkzettel verpaßt bekommt, der ihm eine ziemlich unruhige Heimreise beschert, machen sich Sofie und Alberto in einem roten Sportwagen auf den Weg zu Hilde. Als Hilde und ihr Vater sich wiedersehen, sind Sofie und Alberto als unsichtbare Zuschauer dabei und zumindest Hilde ist sich an diesem Abend endlich sicher, daß es die beiden wirklich gibt.
Sprecher:Christoph Bantzer (Erzähler)
Gunda Aurich (Sofie)
Matthias Habich (Alberto)
Ulrike Bliefert (Sofies Mutter)
Peter Fitz (Major Knag)
Annette Ziellenbach (Jorunn)
Julia von Sell (Hilde)
Eva-Maria Hagen (Hildes Mutter)
Christine Davis (1. Sprecherin)
Christine Heiß (2. Sprecherin)
Walter Renneisen (Ingebrigsten)
Anke Hartwig (Fra Ingebrigsten)
Gerd Andresen (Baßstimme)
Matthias Brüggemann (Fernsehsprecher)
Helene Elcka (Alte Frau)
Julia Bräuer (Rotkäppchen)
Friedrich von Bülow (Scrooge)
Rebecca Szerda (Mädchen)
Samuel Weiss (1. Junge)
Benjamin Reding (2. Junge)
Hüseyin Cirpici (3. Junge)
Sigrid Burkholder (1. Mädchen)
Eva Nägele (2. Mädchen)
Claudia Knupfer (3. Mädchen)
Daten zu Jostein Gaarder:geboren: 08.08.1952
Vita: Jostein Gaarder, geboren 1952, wuchs in Oslo auf. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer schrieb er Romane und Erzählungen, primär für Kinder. Seit seinem Bestseller "Sofies Welt", für den er neben weiteren Auszeichnungen den "Deutschen Jugendliteraturpreis" erhielt, arbeitet er als freier Schriftsteller. Mehrfach geehrt wurde er auch für "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" u.a. mit dem "Buxtehuder Bullen" und dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik". 1999 sendete LILIPUZ die Serie "Das Weihnachtsgeheimnis".

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Erstsendung: 07.03.1995
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Karin Fossum
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Komponist: Thomas Gerwin
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Diesmal hat Kommissar Sejer gleich zwei Fälle auf einmal zu klären. Eine alte Frau wurde ermordet und eine Bank überfallen. Zudem ist Erkki Johrma aus der psychiatrischen Klinik geflohen. Der dicke Kannik hat ihn oben bei der alten Halldis gesehen. Für die Leute aus dem Dorf steht das Urteil fest: Erkki hat die Alte auf dem Gewissen. Doch ganz so einfach scheint der Fall nicht zu liegen. Denn Erkki ist plötzlich verschwunden, und Sejer vermutet, dass er die Geisel des Bankräubers ist ...
Sprecher:Winfried Glatzeder (Konrad Sejer)
Lars Rudolph (Errki)
Katharina Zapatka (Sara Struel)
Markus Meyer (Morten)
Jens Bohnsack (Kannick)
Udo Kroschwald (Robert Gurvin)
Daten zu Karin Fossum:geboren: 06.11.1954
Vita: Karin Fossum, geboren 1954 in Sandefjord/Norwegen, erfand 1995 die Figur des Kommissars Sejer. Neben dem Rivertonpreis für den Roman "Fremde Blicke" erhielt sie für ihre Bücher mehrere internationale Preise. Übersetzt wurden ihre Werke in zwölf Sprachen.

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Erstsendung: 15.09.2003
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Bjarne Reuter
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus Prangenberg
Bearbeitung: Klaus Prangenberg
Komponist: Andreas Schaefer
Roland Platz
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Der siebenjährige Max hat Probleme. Denn immer wenn er aus der Schule kommt, wartet ein großer Löwe auf ihn. Wer kann es ihm verdenken, dass er die Beine in die Hand nimmt. Aber damit nicht genug. Keiner will es glauben. Nicht einmal sein bester Freund Benny, von seinen Eltern ganz zu schweigen. Das ist natürlich gar nicht gut für die Nerven. Und sein Konsum von Salzlakritzen wächst immens, das einzige Mittel, das gegen zerrüttete Nerven hilft. Davon sind zumindest Max und Benny überzeugt. Aber es kommt noch schlimmer - glaubt er - denn eines schönen Abends findet er den Löwen in seinem Zimmer vor und er denkt, sein letztes Stündlein habe geschlagen. Aber dann kommt alles ganz anders. Der Löwe kann sprechen, nennt sich Oskar und hat überhaupt keinen Appetit auf Max. Bjarne Reuter bleibt sich auch in dieser fulminanten Geschichte treu. Er erzählt von Kindern, die sich nicht einfach ein- und unterordnen wollen, liebenswürdigen Einzelgängern, die keine Angst haben, ihre Unsicherheiten und Ängste zu zeigen. Und er erzählt das hohe Lied der Freundschaft, der Verlässlichkeit zueinander und wie toll es ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Geschichte nicht nur für Kinder, sondern für alle Menschen mit einem großen Herzen.
Sprecher:Max von der Groeben (Max)
Hans-Martin Stier (Oskar)
Davide Brizzi (Benny)
Beate Bohr (Mutter)
Volker Risch (Vater)
Agnes Pollner (Kioskfrau)
Klaus Prangenberg (Würstchenmann)
Lucca Langen (Dagny)
Daten zu Bjarne Reuter:geboren: 29.04.1950
Vita: Bjarne Reuter, geboren 1950 in Kopenhagen, veröffentlichte 1975 sein erstes Buch und gab 1980 seinen Lehrerberuf auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Bekannt wurde er mit seinen Kinderbüchern und Romanen für Erwachsene (u.a. "Das Zimthaus", "Die Himmelsstürmer"). Er gilt heute als einer der beliebtesten und bekanntesten dänischen Schriftsteller. Seine Bücher sind international ausgezeichnet und zum Teil verfilmt worden.

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Erstsendung: 24.11.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Bjarne Reuter
Charlotte Niemann
produziert in: 1993
produziert von: RIAS
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Charlotte Niemann
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Max ernährt sich hauptsächlich von Lakritzbonbons, lebt in seiner sehr eigenen Welt und wird von niemandem so richtig verstanden. Er schwärmt für Galilei und möchte auch gern Sterngucker werden. Eines Tages, als Max aus der Schule kommt, sitzt da ein Löwe und starrt ihn an. Außer ihm sieht diesen Löwen niemand, woraus Max schließt, daß der Löwe es ganz allein auf ihn abgesehen hat. Dann steht Oskar, so heißt der Löwe, in Max' Zimmer und will ihn durchaus nicht fressen, sondern möchte mit ihm befreundet sein. Man stelle sich vor, was für eine turbulente Geschichte das gibt, wenn man ständig einen Löwen verstecken muß, den niemand sieht...
Sprecher:Ulrich von Bock (Erzähler)
Arno Hensen (Max)
Peter Lieck (Löwe)
Donata Höffer (Mutter)
Dietmar Mues (Vater)
Daten zu Bjarne Reuter:geboren: 29.04.1950
Vita: Bjarne Reuter, geboren 1950 in Kopenhagen, veröffentlichte 1975 sein erstes Buch und gab 1980 seinen Lehrerberuf auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Bekannt wurde er mit seinen Kinderbüchern und Romanen für Erwachsene (u.a. "Das Zimthaus", "Die Himmelsstürmer"). Er gilt heute als einer der beliebtesten und bekanntesten dänischen Schriftsteller. Seine Bücher sind international ausgezeichnet und zum Teil verfilmt worden.

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Daten zu Charlotte Niemann:geboren: 08.03.1915
gestorben: 20.11.2013
Vita: Charlotte Niemann, geborene Timm, war Kinderfunk-Redakteurin und Hörspielautorin.
Erstsendung: 20.05.1993
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 1,1141 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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