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Hörspieldatenbank

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Titel: 7 Dances of the Holy Ghost
Autor: Andreas Ammer
Ulrike Haage
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Andreas Ammer
Komponist: Andreas Ammer
Ulrike Haage
Inhalt: Heilige werden angesprochen, wie das Radio selbst spricht: "Du geistige Rose - Erhör uns!" Worauf hören aber Jungfrauen? Was strahlt 'Eternal Radio', die Radiostation des Herrn, eigentlich aus? Ist Gott Welle, Teilchen oder Klang? Eine Weile lang sprach er, wenn es nötig wurde, wenigstens noch in Rätseln - via seinen Lautsprecher, den Heiligen Geist. Dieser allerdings redete - wie es in den alten Schriften heißt - vornehmlich in Zungen, mithin reichlich unverständlich und vornehmlich mit anderen Heiligen. Seit Begegnungen mit dem Heiligen Geist immer seltener geworden sind, tritt - wenn Heiliges beschworen werden soll - die Musik in ihr ureigenstes Recht. '7 Dances of the Holy Ghost' ist der Versuch, die heilige Rede mit den Mitteln von Musik, Trommel und Bass (Drum'n'Bass) zu rekonstruieren. Denn wenn heute noch etwas den Planeten im Glauben vereint, dann ist das - jenseits der Live-Konferenzschaltung quer um den Globus - allein der Viervierteltakt. All dies passiert in den '7 Dances of the Holy Ghost'. Erhört uns! - in sieben profanen Gesängen versuchen die Autoren das Heilige aus seinen Restbeständen zu rekonstruieren. Voraus geht eine lauretanische Anrufung "aller" Heiligen. Dann wird neu gehört werden, wie in den heiligen Kontinenten (Italien, Altötting, USA und Südamerika) in Kapellen und Fernsehkanälen gebetet wird. Ammer und Haage schalten zu 'Radio Maria', dem italienischen Gebetskanal oder in brasilianische Hütten, und sie geben ihren Beat dazu. Es gibt Übertragungen aus den kuriosen Kabelkanälen der USA und aus einer Kapelle auf dem römischen Trastevere. In deutsch, englisch, portugiesisch, auf lateinisch oder eben - "in Zungen". Sie erzählen von den endlosen und kuriosen Martern der Heiligen und ihrer immerwährenden Verehrung. Die heilige Maria wird ohne Worte besungen. Sonstige Säulen-Heilige sind: die vielsingende Cecilie (die Heilige der Musik), der oftmals versuchte Antonius, natürlich die nackt gekreuzigte Sklavin Julia und der so grausam von Ureinwohnern gemarterte Gabriel Lallemand.
Sprecher:Katharina Franck (Sprecherin)
Ben Becker (Sprecher)
Phil Minton (Sprecher)
MusikerSebastian Hess (Violoncello) Robert Sailer (Oboe) Konrad Holzapfel (Singstimme) Markus Lamml (Singstimme) Sascha Vetterlein (Singstimme) Michael Schwabe
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 18.12.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 27
Titel: Alle Vögel fliegen hoch, alle Schafe fliegen hoch, alle Engel fliegen hoch
Autor: Leonora Carrington
Ulrike Haage
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: In ihrer Erzählung Die Debütantin schickt die Surrealistin Leonora Carrington eine Hyäne auf einen Ball. Als einzige Tochter in einer wohlhabenden englischen Industriellenfamilie wie im goldenen Käfig aufgewachsen ("Meine Mutter sah ich am Tag nur ein einziges Mal: wenn ich von meiner Gouvernante zum Tee geführt wurde"), mutet bereits Carringtons Kindheit und Jugend wie eine Gartenparty mit Hyänen an: Sie vertreibt sich die Langeweile mit Märchen, Gespensterund Horrorgeschichten und den Erzählungen von Lewis Carroll. Schon als Kind beginnt sie selbst zu malen und zu erfinden. Nachdem sie von ihren Eltern am englischen Hof vorgestellt wurde, beschließt sie: "Ihr habt euren Spaß gehabt, jetzt werde ich den meinen besorgen" und beginnt in London Kunst zu studieren. Durch ihre dreijährige, intensive Liebesbeziehung mit dem erheblich älteren Max Ernst kommt sie in Kontakt mit den Surrealisten im Paris der 30er Jahre. Auf der großen Surrealisten Ausstellung von 1938 ist sie 21jährig mit eigenen Werken vertreten. Bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs wird sie von Max Ernst getrennt, was bei ihr vorübergehend eine Angstpsychose auslöst, die sie literarisch verarbeitet. Sie geht nach Mexiko, wo sie bis auf wenige Jahre, die sie in New York verbringt, bis zu ihrem Tod 2011 lebt und Gemälde und Skulpturen erschafft, die oft mystische Motive, Tier- Menschgestalten, Fabelwesen, manchmal auch Engel aufweisen. Neben ihrem großen bildnerischen Werk, hinterließ Leonora Carrington auch zahlreiche Erzählungen, Romane, Theaterstücke.

Die Komponistin Ulrike Haage verwebt zwei Erzählungen Der Unscheinbare und Wie man ein Unternehmen gründet mit Motiven aus der Debütantin, englischen Abzählreimen und nonsens-Gedichten von Edward Lear, einem Zeitgenossen von Lewis Carroll, in ein Hörstück.

Ein soundtrack, der Carringtons Welt akustisch wieder erstehen lässt, ein Soundtrack, in dem sich Harmonien und exzessive Atonalität ganz selbstverständlich durchdringen. Rhythmischer Sprech-Gesang, zarte Melodien, vorbeitrudelnde Akkorde, Elektronik, verwandeln die überbordenden short stories in lange songs und treiben die seltsamen Begebenheiten eines magischen Maskenballs und eines utopischen Picknicks vor sich her.

"Das Faszinierende an diesen Geschichten sind ihre erfundenen und doch aus der Wirklichkeit entliehenen und ins Phantastische gesteigerten Dialoge und Kulissen. Wie in ihren Gemälden haben die Menschen tierische Züge, sind die Farben verdreht und wird die Wirklichkeit um mystische Elemente angereichert. Und nur die Werwolfjungen von Anubeth können diese Dokumente fortsetzen, bis der Planet wieder mit Katzen, Bienen, Werwölfen und Ziegen bevölkert ist. Die Protagonisten erklingen mit surrealen Eigenheiten wie einem Vogellachen, sie sind ganz in weiß oder sprechen in halben Sätzen." (Ulrike Haage)
Sprecher:Bernhard Schütz
Antje Greie
Ken Yamamoto
Daten zu Leonora Carrington:geboren: 06.04.1917
gestorben: 25.05.2011
Vita: Leonora Carrington (1917-2011) war Malerin und Schriftstellerin. Zu ihren Werken zählen u.a. "Das Haus der Angst" (1938), "Die ovale Dame" (1939), "Das Hörrohr" (1976), "Das Fest des Lamms" (Drama, 1940) und "Ein Flanellnachthemd" (Drama, 1951). Ulrike Haage ist eine Komponistin, Musikerin und Hörspielmacherin. Zu ihren BR-Hörspielen zählen u.a. "ding fest machen" (2003), "Die Stille hinter den Worten" (2008) und "alles aber anders" (2009).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 17.06.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 27
Titel: alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 2008
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: 12 Miniaturen über Eva Hesse

"Vielleicht stellen Worte die beste Möglichkeit zu kommunizieren dar, aber ich war nicht in der Lage das zu erreichen. Ich habe mehr Praxis im Visuellen. Ich weiß mehr darüber, und ich habe mehr Vertrauen zum Visuellen. Aber ich würde das alles gerne mit Worten erreichen" schrieb Eva Hesse in eines ihrer Tagebücher. Tatsächlich zählt sie heute zu den wichtigsten bildenden Künstlerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts. Geboren 1936 in Hamburg, gestorben 1970 in New York: ihr kurzes, intensives Leben ist von so vielen traumatischen Erlebnissen geprägt, das es mehrere Biografien ausfüllen könnte. Im Alter von zwei Jahren wird sie mit ihrer Schwester Helen auf dem Bahnhof Altona von den Eltern getrennt, die Emigration der jüdischen Familie gelingt nur, da die Eltern die Töchter alleine vorschicken und für Monate in einem niederländischen Kinderheim unterbringen. Später wird die Familie in New York wieder vereint. Die Mutter, die ihre eigenen Eltern im Holocaust verliert, kommt mit der neuen Lebenssituation im fremden Land nicht klar und springt von einem Hochhaus, als Eva zehn Jahre alt ist. "Mein Vater war Strafverteidiger und meine Mutter war die schönste Frau der Welt. Sie sah aus wie Ingrid Bergmann, und sie war depressiv" schreibt Eva Hesse später über ihre Familie. Ihr Vater heiratet wieder. Mit der Stiefmutter wird Eva Hesse zeit ihres Lebens nicht warm. Nach der Schule beginnt sie ein Studium der Grafik, wirft dieses aber hin, da es ihr mit zu vielen Normen behaftet scheint. Sie beschließt, Künstlerin zu werden, da es das einzige zu schein scheint, das ihr leicht fällt. Anfang der sechziger Jahre erhält sie wesentliche Impulse durch die Arbeit von Marcel Duchamp. Doch bald verfolgt sie einen eigenständigen künstlerischen Ansatz: "Nicht-Kunst, nicht assoziativ, nicht anthropomorph, nicht geometrisch, nicht Nichts. Alles, aber anders, als Vision von einem ganz anderen Referenzpunkt." Sie wendet sich Objekten und Skulpturen zu, experimentiert mit Stoffen, Latex, Seilen, Polyesterharz, Fiberglas und mit sich zersetzenden Materialien. Sie lebt für ihre Kunst und versucht mithilfe ihrer Kunst am Leben zu bleiben. Als ihr mit 33 Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert wird, und sie sich operieren lassen muss, arbeitet sie weiter. 1970 stirbt sie, gerade mal 34 Jahre alt. Ihr Verhältnis zum Schreiben ist trotz ihrer Selbstzweifel ausgeprägt vorhanden. Es erscheint in Form von Notizen, Listen, Stichwortsammlungen, Aufzählungen und nicht zuletzt in Form von Titeln, die sie ihren Werken gibt. Textgrundlage des Hörspiels bildet eine Auswahl unkommentierter Zitate aus ihren Aufzeichnungen und Interviews. Die Produktion folgt den Grundgedanken und der Materialbesessenheit Eva Hesses und transformiert die Sinnlichkeit ihrer Skulpturen und ihrer Materialien unmittelbar ins Akustische.
Sprecher:Anna-Lena Zühlke
Cristin König
Ingo Hülsmann
Myra Davies
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 08.05.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 27
Titel: Apocalypse Live
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1995
Autor: Andreas Ammer
FM Einheit
produziert in: 1994
produziert von: BR; Bayerisches Staatschauspiel, Marstall; Bayerische Staatsoper, Labor
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Frank Martin Einheit
Komponist: FM Einheit
Ulrike Haage
Inhalt: "Apokalypse Live" ist ein Hörspiel nach der biblischen Offenbarung des Evangelisten Johannes. Es funktioniert wie eine Rockoper aus lauter Geräuschen - oder aber wie ein barockes Oratorium. Das heißt "Conversionen" von alten Bibelvertonungen (Telemann, Bach, Schütz gespielt von einem Streichquartett) sind ebenso Bestandteil des Materials wie Schlager (von Hank Williams "I'll never get out of this world alive" bis Gloria Gaynor "I will survive") oder aber vor allem lautstarke Improvisationen einer Band (FM Einheit, Steine & Schlagwerk, Alex Hacke, Gitarre & Verstärker - Ulrike Haage, Flügel & Keyboards & Astronauten). So wie einstmals Maler die Apokalypse auf wenige Holzstiche reduziert haben, so wird in "Apokalypse Live" der biblische Weltuntergang auf eine Abfolge von Songs reduziert. (Die apokalyptischen Reiter / Die Hure Babylon / Das Buch mit sieben Siegeln / Das Weib kä mpft mit dem Drachen / Der Zorn Gottes). Geräuschcollagen und instrumentale P assagen sind Bestandteil des Geschehens. Sie tragen die Spannung zwischen einem ehrwürdigen Text und seiner heutigen Darstellung noch einmal in sich aus: Feedback der Gitarre zum Klang des Cellos. Steine zum Gesang des Countertenors. Ab und zu wird der Weltuntergang durch Werbeblöcke unterbrochen. Die Songs für die Apokalypse sind laut, elektrisch, manchmal sogar tanzbar. Sie arbeiten zugleich mit den Mitteln liturgischer, ernster und populärer Musik. So wie der Engel dem Johannes die himmlische Weissagung verkündet (beide Rollen werden gesungen und gesprochen von dem englischen Stimmartisten Phil Minton), so wird "Apokalypse Live" nicht wie sonst in abgeschlossenen Hörspielstudios produziert, sondern während eines Hörspielkonzerts von der Bühne des Marstalltheaters herab dem Publikum dargeboten. Alex Hacke (Einstürzende Neubauten) liest die Bibel, ein Countertenor singt sie, und ein Kommentator begleitet das Geschehen via TV. Die Aufnahme dieses K onzerts (samt den Publikumsreaktionen) bildet das Material für das Hörspiel. "Apokalypse Live" ist nach dem mehrfach preisgekrönten Hörspiel "Radio Inferno" (BR/hr 1993) die zweite Zusammenarbeit zwischen dem Hörspielmacher Andreas Ammer und F M Einheit, dem Soundtüftler und Schlagwerker der "Einstürzenden Neubauten" und wurde am 14. Oktober 1994 im Bayerischen Staatsschauspiel/Marstall uraufgeführt. "So jemand zu diesem Buch etwas dazusetzt oder davontut, so wird ihm zugesagt mit den Plagen, die in diesem Buch beschrieben." (Offenbarung 22. 18-19)
Sprecher:Phil Minton (Sänger: Hl. Johannes/The Angel)
Alex Hacke (Sänger: Die Bibel)
David Greiner (Sänger: Der Kastrat)
Hanns-Joachim Friedrichs (Sänger: Das TV)
Pater Karl Kleiner (Sänger: Der alte Grieche)
Alex Hacke (Elektrische Gitarre)
Ulrike Haage (Flügel/Keyboards)
FM Einheit (Schlagwerk/Feuer)
Sebastian Hess (Cello)
MusikerPhil Minton (Singstimme) Alex Hacke (Singstimme) David Greiner (Singstimme) Hanns-Joachim Friedrichs (Singstimme) Pater Karl Kleiner (Singstimme) Alex Hacke (E-Gitarre) Ulrike Haage (Klavier; Keyboard) FM Einheit (Schlagwerk; Feuer) Sebastian Hess (Violoncello)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Daten zu FM Einheit:geboren: 1958
Vita: FM Einheit, geboren 1958, Komponist und Musiker (u.a. Einstürzende Neubauten), lebt nahe dem Chiemsee. Zusammen mit Andreas Ammer wurde er für viele seiner Produktionen national und international ausgezeichnet. Den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden konnte er sogar schon zweimal entgegennehmen.
Erstsendung: 09.12.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 27
Titel: Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.1999
Autor: Jane Bowles
Katharina Franck
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Bearbeitung: Katharina Franck
Komponist: Ulrike Haage
Katharina Franck
Übersetzer: Pociao
Inhalt: und dann nichts... Jane Auer Bowles wurde am 22. Februar 1917 in New York geboren. Sie starb am 4. Mai 1973 im spanischen Málaga, in der Clínica de Los Angeles. In der Zeit dazwischen war sie Schriftstellerin und Reisende: Mexiko und Vermont und Florida, Connecticut und Paris, Tanger, Ceylon, Lissabon, New York, von Tanger nach Málaga und zurück von Tanger nach Málaga und Goodbye - sie machte sich Sorgen - und dann nichts... Obwohl bewundert von Tennessee Williams und Truman Capote, von William S. Burroughs, Carson McCullers und von ihrem Mann Paul Bowles, hielt sie selbst nichts davon, wie sie lebte, und sie hielt nichts von dem, was sie schrieb. So schrieb sie vor allem Briefe: an Virgil Thompson, an Libby Holman, an ihren Mann, an vermißte Freunde, die überall dort waren, wo sie gerade nicht war, wo sie gerade nicht das tat; sie schrieb davon, was sie eigentlich unternehmen wollte und würde, wenn sie nicht dort wäre, wo sie gerade war: "Vielleicht kannst Du mir schreiben, was ich meine..." Im Hörspiel 'Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden' verknüpft Katharina Franck Auszüge aus Jane Bowles' Briefen mit Bruchstücken ihres Lebens. Weitere Spuren bilden eigene Überlegungen und Vorstellungen sowie eine ausgedachte Korrespondenz zwischen "meiner Jane, einer anderen und mir". Die Musik von Ulrike Haage verweist mit Zitaten aus dem Jazz, der marrokanischen Musik und mit filmmusikartigen Kompositionen auf die Zeit, in der Jane Bowles geschrieben hat, und auf die Orte, an denen sie schrieb. Sie nimmt sich einzelne Sätze und Worte, um sie auf einer anderen Ebene fortzuführen und schließlich wieder aus den labyrinthischen Gedankengängen der Briefe der beiden Verfasserinnen herauszuführen - zurück zu der Einfachheit und Klarheit, die dieser Verquickung von Leben und Schreiben unterliegt.
Sprecher:Judith Engel
Katharina Franck
Tatja Seibt
Daten zu Jane Bowles:vollständiger Name: Jane Stajer Auer
geboren: 22.02.1917
gestorben: 04.05.1973
Vita: Jane Bowles (1917-1973), amerikanische Erzählerin und literarische Kultfigur, lebte in New York, Mexico, Paris und Tanger. Ihr erster Roman "Two Serious Ladies" entstand 1943, erschien aber erst 1984 in deutscher Sprache.

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Daten zu Katharina Franck:geboren: 1963
Vita: Katharina Franck wurde 1963 in Düsseldorf geboren und wuchs in Portugal und Brasilien auf. Sie ist Sängerin, Songwriterin, Hörspielautorin und Live-Performerin. 1986 gründete sie die Band Rainbirds, seit 2000 arbeitet sie als Solo-Künstlerin. Sie hat zahlreiche CDs veröffentlicht, zu ihren Hörspielarbeiten zählen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (BR 1999) und "Ich war fischen" (SWR 2006).
Hompepage o.ä.: https://www.katharinafranck.de/

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Erstsendung: 17.09.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 27
Titel: Bombsong, durchgestrichen: Untitled
Autor: Thea Dorn
Ulrike Haage
produziert in: 2001
produziert von: HR; TAT im Bockenheimer Depot; BHF-Bank-Stiftung
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Ulrike Haage
Christian Esch
Christoph Müller
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Mitschnitt der Uraufführung vom 6.10.2001 aus dem TAT im Bockenheimer Depot Frankfurt am Main

Der kompositorischen Arbeit liegt bei musikalischen Theater- und Hörstücken meist ein bereits abgeschlossener Text zugrunde. Für "Bombsong, durchgestrichen: Untitled" haben die Autorin Thea Dorn und die Komponistin Ulrike Haage von Beginn an ihre Arbeit aufeinander abgestimmt. Eine junge, wohlhabende Frau träumt sich als Jeanne D'Arc. "Sie will einen städtischen Platz in die Luft jagen und sich selber gleich mit. Die Frau ist allein. Und laut. Mit ihrem Hass auf eine Welt, die im perfekt geschmierten Leerlauf sich täglich schneller dreht, täglich weniger Bedeutung produziert, täglich überflüssiger wird, ihrem Hass auf eine Welt, in der die Privilegierten so friedlich, frei und reich leben, bis sie an Frieden, Freiheit Reichtum erstickt sind. Die Tiraden der Frau beschreiben den Selbsthass eines Menschen, der seine eigene Satt- und Sicherheit nicht mehr ertragen kann, ein Ziel jenseits der eigenen Haut sucht und keines findet. In anderen Zeiten hätte die Frau Johanna geheißen, zum Schwert gegriffen und für die Befreiung ihres Landes gekämpft." (Thea Dorn) "Ein Grenzgang zwischen Hörspiel und öffentlicher Klangerzeugung. Text und Musik finden gleichzeitig statt, werden live erzählt, gesampelt und prozessiert. Eine Mischung aus digitalen und analogen Welten, zwischen intelligenter Elektronik und luftigem akustischen Spiel." (Ulrike Haage) - Nachbemerkung von Ulrike Haage: "Der Text wurde im August 2001 fertig. Die Musik habe ich am 22. September 2001 abgeschlossen. Dazwischen fielen in den USA reale 'Bomben'. Natürlich hat dieses Ereignis meine Musik beeinflusst. Dennoch bleibt der Inhalt des Textes für mich eine Reflexion über Verletzungen und Ängste."
Sprecher:Thea Dorn (Frau)
Bobo (Kind)
MusikerBobo (Singstimme) Ulrike Haage (Klavier) Johanna Varner (Violoncello; elt; Geräusche; Stimme) Bodo Strecke (Sound)
Daten zu Thea Dorn:geboren: 23.07.1970
Vita: Thea Dorn, geboren 1970 bei Frankfurt a. M., Gesangsausbildung u. Philosophiestudium, unterrichtet Philosophie an der FU Berlin. Journalistische und wissenschaftiche Veröffentlichungen. Ihr Krimi-Debüt "Berliner Aufklärung" (1994) wurde mit dem Raymond-Chandler-Preis ausgezeichnet. "Marleni" ist ihre erste Hörspielarbeit.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 10.10.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 27
Titel: Die Amnesie der Ozeane
Autor: Stephan Krass
produziert in: 2008
produziert von: SWR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Die Geschichte des Rap ist so alt wie die Rhapsodie. Schon die antiken Wandersänger, die mit Homers Versepen unterwegs waren, folgten in ihren Gesängen einem Regelkanon, der mit Rhythmisierungen, Wiederholungen und Remix-Techniken arbeitete. Der performative Charakter macht beide Künste zu akustischen Medien. Seit wir im Bild des Netzes ein universales Paradigma gefunden haben, können wir die Rückbezüge hör- und sichtbar machen. Auf die Sprünge helfen uns dabei die Zwergkängurus. Mit ihrem arttypischen Krisenmanagement, das sich an einer geheimnisvollen Ordnung ausrichtet, setzen sie uns auf die Spur der Zeichensysteme, des Großen Generators, des Buchs Mythopoiesis, der Suchmaschine, des Passworts und des Wörterwebstuhls. So erscheint die Lesbarkeit der Welt als Patchwork verschiedener Texturen. In die Fäden, mit denen Rhapsodie und Rap verknüpft werden, sind zugleich auch alle Buchstaben verwickelt, die von Alpha (wie in Amnesie) bis zu Omega (wie in Ozean) das Textgeflecht des Schöpfungs-Alphabets umspannen.
Sprecher:
offen
1. Stimme: Andreas Schlager
2. Stimme: Paul Herwig
3. Stimme: Friedhelm Ptok
4. Stimme: Katja Bürkle
Spoken word artist: Dalibor
Gesang: Ute Wille
Daten zu Stephan Krass:geboren: 1951
Vita: Stephan Krass, geboren 1951 in Ochtrup/Westfalen. Er lebt in Karlsruhe und New York und arbeitet als Literaturredakteur (SWR) und Dozent für Literatur an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuletzt erschienen der Band "Konzil der Planeten". Poetische Konstellation (Berlin 2010) und das Hörspiel "Die Amnesie der Ozeane" (SWR 2009). Für "Ponderabilien. Ein Spiel mit Worten und Werten" (SWR 2007) erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 27
Titel: Die magische Pfeilspitze
Autor: Bernd Gieseking
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Annette Kurth
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: "Die magische Pfeilspitze" ist die Zeitreise eines Geschwisterpaares aus der Gegenwart in die Steinzeit. Hannah und Jette leben als Großstadtkinder mit allem, was gegenwärtige Zivilisation ausmacht - von Skateboard bis Spielkonsole. Bei einem Schulausflug klaut Jette im Museum eine Pfeilspitze aus der Steinzeit. Hannah ist entsetzt. Auf dem Heimweg werden sie von einem Gewitter überrascht. Ein Blitzschlag blendet sie und trifft die Pfeilspitze. Als sie ihre Augen öffnen, stehen sie in einer alten, unbekannten Welt und einer fremden Natur, in der sie überleben müssen. Und sie stoßen auf Steinzeitmenschen, für die die "magische Pfeilspitze" eine mystische Kraft entfaltet. Das gefährlichste Abenteuer und die größte Aufgabe aber wird ihre Rückkehr in die Gegenwart.
Sprecher:Elisabeth Juhnke (Hannah)
Seraphina Bujanowski (Jette)
Edda Fischer (Ulrike)
Samuel Weiss (Rolf)
Philipp Schepmann (Michi)
Stefan Kaminski (Mork)
Dagmar Sachse (Frau Drignat)
Peter Nottmeier (Herr Meffert)
Lilian Zahn (Marie)
Tristan Rheinbay (Thorben)
Finn Oleg Schlüter (Max/Claas)
Maya Sezen Suvak (Laura)
Daten zu Bernd Gieseking:geboren: 07.10.1958
Vita: Bernd Gieseking, geboren 1958, Ostwestfale und gelernter Zimmermann, lebt in Dortmung und ist seit 1990 als Kabarettist und Autor tätig. Neben seinen Tourneen schreibt er Kolumnen für die "TAZ" und Bücher für Kinder und Erwachsene. Bernd Gieseking arbeitet regelmäßig für KiRaKa, er macht dort Radiogeschichten und schreibt vor allem Hörspiele, u. a. "Trolle nach Süden" und "Die Honigkuchenbande".
Hompepage o.ä.: http://www.bernd-gieseking.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.10.2013
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 27
Titel: Die Stille hinter den Worten
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 2008
produziert von: BR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: "La vérité est personelle." Ein Autor hat sich davongemacht. Ein paar Worte hat er uns hinterlassen, die nur noch in blassen Erinnerungsfragmenten die Räume beleben; Worte, die wie fern vergangene Reflexe einstiger Ideen aufscheinen. Seine Abwesenheit zeichnet eine tönende Spur des Verschwindens, weckt die Erinnerung an eine schemenhafte Präsenz, die nun nicht mehr Sprache ist, sondern bloßer Nachhall der Worte Gedankenspuren, die sich in Tonspuren verwandelt haben. Wir, die Verlassenen, bleiben zurück in dem Raum des vollen, erfüllten Schweigens. Doch zwischen den Geräuschen, den Satzfragmenten und den Tönen muss ES noch zu finden sein: dieses Gewesene, das so gegenwärtig ist. Jeder Ton, jede Silbe, jedes Wort und jeder Name gleicht einer Anrufung, um den Raum des Schweigens mit einer spürbaren Präsenz zu füllen: Schemen des Realen, der Leidenschaft, des Todes. Nichts verschwindet.

"Es entsteht eine pausenintensive Zwiesprache mit sich selber, Sätze treffen auf Worte und verschwinden in der Musik. Die Musik reagiert, erschafft einen wort-losen Raum, den Frei-Raum für eigene Gedanken. Die Stille hinter den Worten wird hörbar. Nichts verschwindet spurlos. Nicht in den Rissen der Welt, nicht im Arkanum des Schweigens." (Ulrike Haage)
MusikerCarlos Bica (Kontrabass) Ulrike Haage (präparierter Flügel; Elektronische Klangerzeugung; O-Töne)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 24.02.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 27
Titel: Die Wüste Lop Nor (Langfassung)
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.2000
Autor: Raoul Schrott
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Barbara Schäfer
Ulrike Haage
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Die Wüste Lop liegt in der unberührten, ungefähren Mitte der Erde, an ihrem Rand ein ausgetrockneter See. Das Haus liegt auf einem Hügel. In einem Zimmer stehen ein Eichentisch und eine Truhe; in der Fensternische liegen ein Pinienzapfen, ein Cri-Cri und ein Stein. Einmal in der Woche nimmt Raoul Louper den Bus nach Kairo, und damit aber sind wir schon mitten in der Geschichte. Raoul Schrott ist der Autor dieser Geschichte. Sie erzählt von Wahlverwandtschaften, von der Liebe und den Reisen, die zu Elif, Francesca und Arlette und von ihnen wieder fort führten, von einzelnen Augenblicken und vom Verfließen der Zeit. Sie erzählt, poetisch eindrücklich und in äußerster Einfachheit, von den Orten, wo es sogenannte "singende Sande" gibt, vom Treibsand, von Küstenstrichen und Wüsten. Ulrike Haages Komposition erzählt mit dem Gesang Sussan Deyhims von diesen Klängen. Fast wie von allein verknüpfen sich die Stränge und Handlungsfäden dieser Geschichte, die von der Mitte des Lebens und von drei Frauen berichtet, nicht zuletzt aber vom Fremden. Und die Fragen beginnen: Woran erinnert der Pinienzapfen? Was ist ein Cri-Cri? Woher stammt der Stein? Worum eigentlich kreist das Gespräch an diesen Abenden in Kairo? Und vor allem, wer ist der Erzähler dieser Geschichte?
Sprecher:Sylvester Groth (Erzähler)
Michael Maertens (Raoul)
Peter Fricke (Török)
Julia Stemberger (Elif)
Karin Eickelbaum (Töröks Frau)
MusikerSussan Deyhim (voc)
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Erstsendung: 20.08.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 27
Titel: ding fest machen - nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois
Autor: Ulrike Haage
produziert in: 2003
produziert von: BR
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: "Meine Emotionen sind meiner Körpergröße nicht angemessen. Deshalb stören sie mich. Deshalb übertrage ich sie", sagte Louise Bourgeois 1999 in einem Interview.

Die Bildhauerin, Jahrgang 1911, erreicht im hohen Alter mit ihrem Werk weltweit große Anerkennung. Seit den achtziger Jahren zählt sie zu den bekanntesten Künstlerinnen der Gegenwart. Wie uralte, über Jahrhunderte verlassene Stätten erinnern ihre Skulpturen und Installationen an die Vergänglichkeit der Dinge, gleichzeitig sind sie vertraut wie ein Traum, der einem wieder in den Sinn kommt. Es gibt kaum ein Material, das die Künstlerin nicht bearbeitet und gleichzeitig bezwungen hat: Brot und Spucke, Federn und Tücher, Stahl und Bronze, Marmor und Stein, Latex, Gips, Holz, Klebstoff. An der Vielfalt der Formensprache und der verwendeten Materialien orientiert sich die Komponistin Ulrike Haage. Sie stellt in einem großen Monolog Texte der eigenwilligen Bildhauerin zu Werk und Leben vor. Tagebücher und Aufzeichnungen, zahllose Interviews, begleitende Texte zum bildhauerischen Werk, Poeme und Klangtexte von Louise Bourgeois fließen in die Komposition des Hörstücks ein, das sich mit den zentralen Themen ihres Lebens befasst: der Auseinandersetzung mit dem Vater, mit der Mutter, dem Exorzieren der Vergangenheit und unbewältigter Emotionen.
Sprecher:Monica Bleibtreu
Judith Engel
Benedicte Savoy
Martin Wuttke
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 04.05.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 27
Titel: Erzählung des Gleichgewichts 4:W
Autor: Jean Daive
produziert in: 2012
produziert von: DKultur
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Ulrike Haage
Übersetzer: Werner Hamacher
Inhalt: W ist die Aufschrift auf einem Papierbündel und einem Paket, in dem eine störende Schwester, ein stummer Vater, eine entfernte Mutter auf die Post gebracht und verschickt werden, um vom Adressaten - einem Leser/Hörer - Stück für Stück einverleibt zu werden. W, ein gezahnter Buchstabe, ist sein Biss. Er richtet sich gegen alles, was W sonst noch ist oder andeutet: das Weiß, auf das es geschrieben ist, Wien als den Ort einer bestimmten, Psychoanalyse genannten Hör- und Sprechpraxis, das Weh, das mit der Sprache und mit ihrem Fehlen verbunden ist. W, das Gedicht, ein paranalytischer Parcours, eine Übung in gehemmter Dissoziation, eine stenografische Erzählung von einem, der sich zur Sprache zu bringen versucht (und, da er viele ist, nur zu verschiedenen, geteilten und widersprüchlichen Sprachen kommen kann).
Sprecher:Jean Daive
David Bennent
MusikerJohanna Helm (Cello) Ulrike Haage (Klavier)
Daten zu Jean Daive:geboren: 13.05.1941
Vita: Jean Daive, geboren 13. Mai 1941 in Bonsecours, französischer Lyriker, Romancier und Übersetzer, u.a. von Paul Celan. Er war seit 1975 Redakteur bei France Culture, initiierte das Magazin "Visuelle Künste" und ist Direktor des cipM (centre international de poésie Marseille). Daive lebt in Paris.
Erstsendung: 16.12.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 27
Titel: Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim
Autor: Ulrike Haage
Ulrike Voswinckel
produziert in: 2004
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Ein Vorfilm

"Exakte Vision" erzählt die Geschichte einer Legende gewordenen Liebesbeziehung. Helen Hessel ist die Frau zwischen den Schriftstellern Franz Hessel und Henri-Pierre Roché, sie lernte die beiden engen Freunde 1912 in Paris kennen. Helen heiratete Franz 1913, Pierre wurde später ihr Geliebter. Er schrieb einen Roman, François Truffaut machte daraus mit Jeanne Moreau, Oskar Werner und Henri Serre den berühmten Film "Jules und Jim". München und das oberbayerische Hohenschäftlarn waren die Schauplätze der Affäre in den Jahren 1920/21. Die Liebenden trafen eine Verabredung für ein Tagebuch, in dem Franz, Pierre und Helen die Erlebnisse jeweils in eigenen Worten festhielten. Roché und Franz Hessel dienten ihre Aufzeichnungen als Romanvorlagen. Helen Hessels Schriften blieben Tagebuch, erst 1991 in Französisch erschienen als "Journal d'Helen. Lettres à Henri-Pierre Roché". Jetzt wird ihr Journal ein Hörspiel, ein Vorfilm zu "Jules und Jim", den nur sie gesehen hat: eine exakte Vision. Außerordentlich vielfältig sind die Darstellungsformen ihres Tagebuchs: In lebendiger, fast sprunghafter Abfolge gibt es Zeichnungen, Diagramme, Auflistungen und Dialoge in Englisch, Deutsch und Französisch. Diese Originale werden Spiel- und Soundelemente eines filmischen Szenarios, eingebunden in eine Klavier-Komposition, die Helen Hessels Gedanken verfolgen lässt darüber, wie es hätte sein können, wie es hätte sein sollen und wie es war.
Sprecher:Meret Becker (Helen Hessel)
Andreas Grothgar (Franz Hessel)
Tonio Arango (Pierre-Henri Roché)
Judith Engel (Fanny)
Matthias Matschke (Koch)
Katharina Franck (Bobann)
MusikerUlrike Haage (Klavier; Schreibmaschine; Elektronische Klangerzeugung)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Ulrike Voswinckel:Vita: Ulrike Voswinckel, geboren in Hamburg, lebt seit 1967 in München. Sie hat ein Studium der Germanistik und Romanistik in Tübingen, Paris und München absolviert. Heute ist sie als Autorin und Filmemacherin tätig. Ulrike Voswinckel hat u.a. Funkfeatures über Literatur, Kunst und Bohème in München 1900-1933 und Exilliteratur (Franziska zu Reventlow, Franz Hessel, Helen Hessel) verfasst.
Erstsendung: 08.03.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 27
Titel: For All My Walking
Autor: Ulrike Haage
Eric Schaefer
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Von September bis Dezember 2012 erhielten Ulrike Haage und Eric Schaefer ein Künstlerstipendium des Goethe Institutes Japan. Sie reisten durch Kyoto und das umliegende Japan - und an Orte, die die japanischen Dichter Matsuo Basho und Santoka Taneda in ihren Wander- übungen beschreiben. Diese Orte wirken heute in ihrer Veränderung wie Rissstellen im Gewebe der Zeit. Was Haage und Schaefer hörten, nahmen sie mit dem Mikro auf. Was sie sahen und erfuhren, wandelten sie in Klang. So erzählen sie unter Rückbesinnung auf ihre Tagebücher und Haiku-Dichtungen in abstrakten Lautgemälden und auf knappe poetische Art von ihrer Begegnung mit Japan - und wählten für dieses Musik-Text-Gewebe die Form des Hörspiels.
Sprecher:Masami Sato
Ulrike Haage
Eric Schaefer
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Eric Schaefer:Vita: Eric Schaefer, geboren 1976, lebt als Schlagzeuger und Komponist in Berlin, schreibt Orchester- und Kammermusikwerke.
Hompepage o.ä.: http://ericschaefer.de/
Erstsendung: 01.10.2013
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 27
Titel: Geld
Autor: Gertrude Stein
Ulrike Haage
produziert in: 2016
produziert von: DLF
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhalt: »Es ist schon sehr komisch mit dem Geld«, schreibt Gertrude Stein in einem von fünf kurzen Texten, die 1936 in der ›Saturday Evening Post‹ erstmals veröffentlicht wurden. »Was die Menschen von den Tieren unterscheidet ist Geld. Alle Tiere haben die gleichen Gefühle und die gleichen Gewohnheiten wie Menschen ... Aber was kein Tier kann ist zählen, und was kein Tier kennt ist Geld.« In ihrem ureigenen Stil aus rhythmisierter Prosa, Wiederholungen und Satzschleifen reflektiert Stein Aspekte eines aktuellen Themas: »Ist Geld nun Geld oder ist Geld nun nicht Geld?«

Gertrude Steins Texte bilden die Grundlage für eine Sprach- und Sound-Performance der Berliner Musikerin und Klangkünstlerin Ulrike Haage. Auf zwei Flügeln, einer davon mit Münzen und Geldscheinen präpariert, interpretiert sie ihren Soundtrack, der das Thema »Geld« zunächst in Töne verwandelt.

Gertrude Steins Texte stehen im Dialog mit Einwürfen und Kommentaren von Aesop, Carson McCullers, Marcel Mauss und anderen.
Sprecher:Dörte Lyssewski
Bernhard Schütz
Gerd Wameling
Ken Yamamoto
Daten zu Gertrude Stein:geboren: 03.02.1874
gestorben: 27.07.1946
Vita: Gertrude Stein (1874-1946) verließ mit 28 Jahren die USA und ging nach Paris - dort gründete sie einen Salon, der schnell zu einem beliebten Treffpunkt avantgardistischer Künstler wie Picasso und Matisse wurde. Steins Prosastil war wegweisend für ihre Schriftstellerkollegen, zum Beispiel Hemingway oder F.S. Fitzgerald, für die Stein die Bezeichnung "Lost Generation" prägte.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Erstsendung: 16.01.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 27
Titel: Heimsuchung
Autor: Jenny Erpenbeck
produziert in: 2009
produziert von: BR
Laufzeit: 146 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Kann man Heimat bauen? Ist sie tatsächlich festzulegen auf einen Flecken Erde und den Besitz eines Hauses? Oder ist Heimat die Kindheit in einem anderen Land, die mit Kriegsausbruch für immer verloren ging? Kann Heimat ein Land sein, aus dem man vertrieben wurde? Wie überwindet man das Heimweh, das durch den Verlust politischer Utopien ausgelöst wurde, das unabhängig ist von einem Land? Von der "Heimsuchung" erzählt das zweiteilige Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck. Über ein Jahrhundert hinweg, von der Kaiserzeit bis in die Nachwendezeit, verfolgt es die Lebenssituationen der wechselnden Bewohner, Nachbarn und Besucher eines Hauses im Brandenburgischen. Die Geschichte Deutschlands bzw. Europas spiegelt sich an dieser Heimstatt.

Den Anfangspunkt dieses historischen Reigens bildet ein Großbauer, der sein Waldgrundstück an einem märkischen See verkauft: unter anderem einem Architekten und einem jüdischen Tuchfabrikant. Der Grund, der stets für die landwirtschaftliche Nutzung und als Mitgift vorgesehen war, wird zu einer Erholungsoase für Berliner Sommerfrischler. Mit großer Liebe zum Detail errichtet der Architekt in den 1920er Jahren für sich und seine Frau ein Sommerhaus und verwurzelt ihrer beider Leben dort. Von den politischen Veränderungen der Nazizeit profitiert er. Dem jungen jüdischen Nachbarn, der seine Familie zurücklässt und emigriert, kauft er sein Erbgrundstück für die Hälfte des Verkehrswertes ab. 1945 wird das Haus von der Roten Armee besetzt und ein junger Major erfährt in der Begegnung mit der Architektengattin in einem Kleiderschrank, wie Fremde und Heimat für einen Moment eins werden können. Nachdem das Architektenpaar in den Westen flieht, pachtet eine Schriftstellerin das Grundstück am See, eine überzeugte Sozialistin, die aus der Emigration zurückkehrt, um mitzuhelfen, in der ehemaligen Heimat eine neue Heimat aufzubauen.

Doch die Realpolitik der DDR treibt sie in die innere Immigration. In der Nachwendezeit fordern die Erben des Architektenehepaars das Grundstück zurück und zwingen die Enkelin der Schriftstellerin zur Räumung des mittlerweile baufälligen Hauses. Dem Gebäude droht der Abriss. Jenny Erpenbeck stellt den historischen und politischen Umwälzungen die Figur eines Gärtners gegenüber. Jahr um Jahr gießt er im Sommer die Blumen, harkt im Herbst das Laub, spaltet Holz für den Winter, beschneidet Obstbäume und mäht im Frühjahr das junge Gras. Katja Langenbach behält in ihrer Hörspiel-Bearbeitung die subjektive Perspektive des Romans bei. Jede Figur erzählt ihre Geschichte in einer eigenen literarischen Form, in die sich mitunter andere Stimmen einmischen. So werden die Motivwiederholungen und Parallelerzählungen hervorgehoben, mit denen Jenny Erpenbeck die Episoden verwoben hat.
Sprecher:Paul Herwig (Ludwig)
Walter Hess (Arthur)
Peter Fricke (Gärtner)
Julia Loibl (Doris)
Christiane Rossbach (Schriftstellerin)
Stefan Wilkening
Ulrike Arnold
Sylvana Krappatsch
Katharina Schubert
Bernd Moss
Nico Holonics
Wiebke Puls
Hildegard Schmahl
Elisabeth Wasserscheid
Daten zu Jenny Erpenbeck:geboren: 12.03.1967
Vita: Jenny Erpenbeck, 1967 in Berlin geboren, lebt als Musiktheater-Regisseurin und Autorin in der Nähe von Graz. 1999 erschien ihr Theaterstück "Katzen haben sieben Leben", 2000 ihr Hörspiel "Geschichte vom alten Kind" (Schweizer Radio DRS) nach dem gleichnamigen Buch. Bei den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur 2001 erhielt sie den Preis der Jury. Ihr Stück "Leibesübungen für eine Sünderin" wurde 2003 uraufgeführt.

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Erstsendung: 06.11.2009
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 27
Titel: Last Words
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2001
Autor: William Seward Burroughs
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Barbara Schäfer
Bearbeitung: Barbara Schäfer
Komponist: Ulrike Haage
Übersetzer: Pociao
Inhalt: Mit dem Wort "love" beendet William S. Burroughs am 30. Juli 1997, wenige Tage vor seinem Tod, sein letztes Tagebuch. Noch kurz zuvor hatte der 83jährige Schriftsteller und Katzenliebhaber Notizen über seine Schießübungen gemacht und einen bissigen Kommentar zum Verfahren gegen den Oklahoma-Attentäter Timothy Veigh in seinen "journals" festgehalten. In "Last words" aus den letzten neun Monaten im Leben von Burroughs sind ein komplexes Selbstportrait des Künstlers als alter Mann. Bis zuletzt wetterte Burroughs unermüdlich gegen das Establishment, ohne aus Selbstironie in seiner Schwäche für "evil old men" zu verzichten. Kritisch und schockierend genau nimmt er den Zustand dieses Planeten und seiner Bewohner unter die Lupe: politisch unbestechlich, manchmal umwerfend komisch und immer brillant in seiner Belesenheit. "Nichts ist. Es gibt kein endgültiges Maß an Weisheit, Erfahrung - irgend so'n Scheiß. Keinen heiligen Gral. Keine endgültige Lösung. Nur Streit."

"Last Words" - das sind Anekdoten aus seinem Leben, Erinnerungen an Freunde und wichtige Stationen seines Lebens, fragmentarische Notizen über Katzen, Arztbesuche, Drogenkonsum oder politische Machenschaften. Immer wieder bilden sie die Plattform für seine berühmten "Routines", die als Treibgut seiner Träume, Lektüre und Vision zurückbleiben.

"Last words" zeigt auch einen nachdenklichen Burroughs, der sich am Ende seines Lebens noch einmal weise den fundamentalen Themen von Verantwortung, Einsamkeit und Schmerz stellt. "Wenn jemand unsterblich wäre, man stelle sich nur den Abschiedsschmerz vor beim Tod der anderen."

Der Schauspieler Gottfried John lässt die scharfen und die zarten Töne von Burroughs auf-leben. In den Kompositionen von Ulrike Haage finden sich die bewegten Lebenssituationen des "hombre invisible" im Rückblick wieder. Gleichzeitig unterstreicht die Musik die Aktualität der Texte des visionären Schriftstellers. Vielfältige elektronische Sounds kombinieren Rhythmen aus Marokko und Amerika, leise Steinklänge schildern den stillen Alltag des alten Mannes mit seinen Katzen. In dem Soundkonzept entsteht aus dem Monolog zeitweilig ein Zwiegespräch, das in einer Abfolge von Tagträumen und Assoziationsketten in die Ferne schweift und immer wieder zurückkehrt zur Nachdenklichkeit und zum Schreiben, der stärksten Besessenheit in Burroughs Leben. In ausgewählten Songs setzt das Hörspiel zu Klavier und Gitarre einigen Lieblingsmusikstücken von Burroughs und seinen gewitzten Wortspielereien ein kleines Denkmal.
Sprecher:Gottfried John
Allen Ginsberg
Brion Gysin

Gerd Krüger
MusikerAlexander Hacke (Singstimme; Gitarre; englische Stimme) Bobo (Singstimme) Ulrike Haage (Klavier; Synthesizer) Kollektiv Z-Urgune (Baskische Txalaparta Spieler) Billie Holiday Spike Jones
Daten zu William Seward Burroughs:geboren: 05.02.1914
gestorben: 02.08.1997
Vita: William Seward Burroughs (* 5. Februar 1914 in St. Louis, Missouri; † 2. August 1997 in Lawrence, Kansas) war ein amerikanischer Schriftsteller, der der Beat Generation zugerechnet wird.

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Erstsendung: 28.09.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 27
Titel: Lockbuch
Autor: Ulrike Haage
Nora Gomringer
Annemarie Bostroem
produziert in: 2016
produziert von: NDR; DLF
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Ulrike Haage
Komponist: Ulrike Haage
Dramaturgie: Ulrike Thoma
Inhalt: Kleine Novelle von der Liebe und dem Verlassen-Werden

In der Liebe hat sich seit 1946 nicht viel verändert. Vielleicht sind ein paar ihrer Anbahnungswege elektronischer geworden. Die Phasen kürzer. Notiert sind sie im "Lockbuch" von Nora Gomringer und Ulrike Haage. In dem Bewusstsein, dass alles eine Einheit bildet und wir weder der Liebe noch dem Schmerz entfliehen können, treffen hier Sprachbilder der Dichterin und Performance-Künstlerin Nora Gomringer auf Gedichte von Annemarie Bostroem aus dem Jahre 1946. Durch die Handschrift der Pianistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage treten sie in einen Dialog. Die Produktion lockt uns in eine Welt aus Sprachperformance und Gesang - auf der musikalisch-akustischen Jagd durch Tag und Nacht, Club und Park. Das Hörspiel ist der Lyrikerin Annemarie Bostroem gewidmet, die im September 2015 starb.
Sprecher:Nora Gomringer
David Bennent
Annemarie Bostroem (O-Tongeberin)
MusikerVokalisten: Christa Diwiak, Christfried Biebrach, NDR Chor Musiker: Ulrike Haage (Flügel), Philipp Scholz (Schlagzeug)
Daten zu Ulrike Haage:geboren: 1957
Vita: Ulrike Haage, geb. 1957, lebt in Berlin. Theaterkompositionen, Konzerte, Feature-Produktionen. BR-Produktionen u.a. "Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden" (1999), "Last Words" (2001), "ding fest machen. Nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois" (2003), "Exakte Vision. Helen Hessels Jules und Jim" (2004), "alles, aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse" (2013).
Daten zu Nora Gomringer:geboren: 1980
Vita: Nora Gomringer (* 1980), Schweizerin und Deutsche, lebt in Bamberg. Sie schreibt, vertont, erklärt, souffliert und liebt Gedichte. Alle Mündlichkeit kommt bei ihr aus dem Schriftlichen und dem Erlauschten. Sie fördert im Auftrag des Freistaates Bayern Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft. Dies tut sie im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Und mit Hingabe. Für SRF 2 Kultur schreibt und interpretiert Nora Gomringer regelmässig poetische «Früh-Stücke».
Erstsendung: 01.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 27
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.12.2018 um 18:30 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Nacht
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.2017
Autor: Etel Adnan
produziert in: 2017
produziert von: DKultur
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Giuseppe Maio
Bearbeitung: Klaudia Ruschkowski; Giuseppe Maio
Komponist: Ulrike Haage
Übersetzer: Klaudia Ruschkowski
Inhalt: "Ich sagte euch, ich bin die Nacht. Aber niemand bemühte sich herauszufinden, was das heißt."

Die Kosmopolitin Etel Adnan gehört zu den wichtigsten Stimmen der arabischen Welt und gilt als Grande Dame der arabischen Literatur. "Wir leben bei Tag und mein Gefühl ist, dass wir das Mysterium der Nacht verloren haben." Für Etel Adnan ist die "Wirklichkeit aus Nacht gemacht": ein Text, bestehend aus Erleben, Erkenntnis und Vorahnung. "Ich sagte euch, ich bin die Nacht. Aber niemand bemühte sich herauszufinden, was das heißt."
Sprecher:Etel Adnan
Angela Winkler
Sandra Borgmann
MusikerMehmet Polat (Ud)
Daten zu Etel Adnan:geboren: 24.02.1925
Vita: Etel Adnan, geboren 1925 in Beirut, lebt in Paris, Sausalito (Kalifornien) und Beirut. Ihre Bilder, Zeichnungen und Künstlerbücher waren 2012 in eigenen Räumen auf der documenta13 zu sehen. Hörstücke: "Schiff im Sturm Berg Mond Meer ganz und gar schwerelos. Etel Adnans Reise durch Leben und Länder" (DKultur 2008), "Arabische Apokalypse" (DKultur/HR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.08.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 27
Titel: Nichts. Was im Leben wichtig ist
Autor: Janne Teller
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Ulrike Haage
Übersetzer: Sigrid C. Engeler
Inhalt: Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden, sagte Pierre Anthon. Die junge Frau Agnes erzählt eine Geschichte aus ihrer Schulzeit in der dänischen Provinz, wo das Leben noch heil und gesund seine gewohnten unaufgeregten Bahnen zu ziehen scheint. Eines Tages jedoch verlässt Pierre Anthon einfach den Unterricht, verweigert jegliches Tun, setzt sich auf einen Baum und spottet auf seine Mitschüler, die wie Agnes weiter zur Schule gehen. Pierre Anthons radikal-nihilistischer Handlungsanweisung, nichts mehr zu tun, da nichts von Bedeutung sei, seinem existenziell-philosophischen Credo in der (vor-)pubertären Lebensphase, wollen seine Mitschüler nicht folgen. Ohne die Erwachsenen ins Vertrauen zu ziehen, beschließt die Klasse, in einem entlegenen Sägewerk die Dinge zu einem kleinen Hügel aufzuhäufen, die für sie von Bedeutung sind. Was als harmloses Spiel beginnt, eskaliert am Ende und rüttelt an den Normen eines friedlichen und zivilen Zusammenlebens. Wem einmal der Boden unter den Füßen entzogen wird, der kann plötzlich in einer Gruppe zu allem gezwungen werden und zu allem bereit sein - bis hin zum Mord. Janne Tellers Roman handelt von dem Verlust der Naivität, von der Macht der Gruppe und den Gefahren jeder Form von Fundamentalismus.
Sprecher:
offen
Pierre Anthon: Kostja Ullmann
Agnes: Anna Fischer
Elise: Maike Jüttendonk
Sofie: Carmen Birk
Jan Johann: Marlon Kittel
Kai: Simon Jensen
Daten zu Janne Teller:Vita: Janne Teller, geboren 1964 in Kopenhagen, lebt als Schriftstellerin in New York. Sie arbeitete als Konfliktberaterin der EU und UN und setzte sich in Krisengebieten für die Menschenrechte ein, bevor sie sich 1995 ganz dem Schreiben widmete. "Nichts" (2000) ist ihr erstes Jugendbuch. Es wurde zunächst an dänischen Schulen verboten und ist inzwischen ein internationaler Bestseller. 2010 erschien es in deutscher Übersetzung, ab Herbst 2011 wird es an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen in einer Theateradaption gespielt.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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