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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Roland Schimmelpfennig
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: "Ein alter Mann und eine Frau Mitte Dreißig: Joseph und Ruby, ein ungleiches Paar, sie sind befreundet, aber vielleicht bilden sie auch nur so etwas wie eine Notgemeinschaft, denn beide sind ohne Arbeit, kommen auf dem Markt nicht mehr vor.

Also beschäftigen sie sich so gut es eben geht; sie sind keine Jäger, aber dafür werden sie zu Sammlern, sie sammeln Bilder: sie sammeln Paare von toten Tieren, die sie im Fernsehen gesehen haben, sie sammeln Namen von Lippenstiften, die ihnen im Kaufhaus angeboten werden, sie sammeln Fernsehbilder wie auch Bilder der Warenwelt, sie sammeln Erinnerungen, Wörter und Zeit." (Roland Schimmelpfennig)

In diesem Dialog zwischen Realismus und Phantastik führt die Musik (Klavier, Tableguitar, Tablecello, Triangel und Electronics) in die jeweiligen Imaginationsräume und variiert dabei zwischen der Sprache dienender und absoluter Komposition.
Sprecher:Kommissar: Walter Renneisen
Martha: Sigrun Kilger
Peter: Klaus Hemmerle
Zitator: Andreas Rupniak
Daten zu Roland Schimmelpfennig:geboren: 19.09.1967
Vita: Roland Schimmelpfennig geboren 1967 in Göttingen, lebt in Berlin. Er studierte Regie an der Otto-Falkenberg-Schule in München. Nach einer Zeit als Dramaturg an der Berliner Schaubühne bis 2001 wandte sich Schimmelpfennig ganz dem Schreiben und Inszenieren der eigenen Stücke zu. Er gilt, auch international, als derzeit führender deutschsprachiger Dramatiker. »Der goldene Drache« wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet sowie zum besten Stück des Jahres bei der Kritikerumfrage des Jahrbuchs von »Theater heute« gewählt. Neben seinen Bühnenwerken schreibt Schimmelpfennig auch Originalhörspiele, z.B. »Krieg der Wellen – Club Night Special live mit Wigald Boning« (2000).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.10.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 11
Titel:
Autor: Edgar Allan Poe
Charles Baudelaire
Rainer Römer
produziert in: 1951
produziert von: HR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Rainer Römer
Dramaturgie: Manfred Hess
Übersetzer: Hans Wollschläger
Marthe Roberts
Robert Argrich
Inhalt: 1840 schrieb Edgar Allan Poe seine Erzählung über einen Flaneur, der, im Café sitzend, aus dem Fenster dem vom Gaslicht beschienenen Stadttreiben zuschaut. Plötzlich erblickt er einen geheimnisvollen Mann in der Menge. Er folgt ihm, um sein Geheimnis zu ergründen, nicht wissend, was diesen Mann, der einen Dolch oder einen Diamanten unter dem Gewand trägt, bis frühmorgens durch die düsteren Straßen Londons treibt.

17 Jahre später erschien Charles Baudelaires Gedicht "A une passante", eine Hymne an eine in der großstädtischen Menschenmenge "vorübergehende Frau". Nur im Negativen, als flüchtig Erblickte und dann Entschwindende vermag sie das alte Glücksversprechen der erlösenden Liebe erinnern. Man darf sie nicht ansprechen, und stehen bleiben darf sie auch nicht. Sonst würde die banale Wirklichkeit sie entzaubern.

Städte sind Wirklichkeits- und Möglichkeitsräume, nicht zuletzt für die Einsamen, die sich in ihnen spiegeln. Der Komponist, Hörspielmacher und Schlagzeuger Rainer Römer, Mitglied des Ensemble Modern, hat Poe und Baudelaire in eine heutige großstädtischen Klangsprache übersetzt. Die Stilmittel stehen dabei zwischen Popsong, moderner Elektronik, "musique concrète" und auskomponierten Streichtriopassagen.
Sprecher:Wolf Schmidt (Vater Hesselbach)
Lia Wöhr (Mutter Hesselbach)
Sophie Engelke (Anneliese)
Joost-Jürgen Siedhoff (Willi)
Karl Luley (Hedderich)
MusikerAntonia Rug (Gesang)
Daten zu Edgar Allan Poe:geboren: 19.01.1809
gestorben: 07.10.1849
Vita: Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; † 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science-Fiction und der Horrorliteratur. Seine Poesie wurde zum Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung.

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Erstsendung: 02.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 11
Titel:
Autor: Konrad Bayer
produziert in: 1978
produziert von: HR; SDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Nina, Dobyhal, Neuwerk, Franz, Georg ... Figuren, die in fragmentarischen Abschnitten eine Liebesgeschichte aufscheinen lassen, Szenen des literarischen Kabaretts im Wien der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts anreißen, Tagebuchnotizen durchspielen, "den Alltag wahrnehmen" konjugieren, das Leben als Bohème deklinieren, verzweifelt nach Ordnung in der Welt und der Kunst suchen, gemeinsam und alleine oder ... Sie alle zeichnet der "sechste sinn" aus, der Sinn, der die Sinne zum Schwanken bringt, irritiert, einsinnige Bedeutung verneint und Wirklichkeit in surreale Phantastik überhöht. Die Personen werden so zu Namen und lösen sich am Ende in nichts auf, waren und sind nichts als Sprache. Das experimentelle Spiel kann komisch sein, aber auch zum Sterben traurig; eine Geschichte ist nicht rekonstruierbar. Die Hörspielfassung von Konrad Bayers Fragment gebliebenem Roman "Der Sechste Sinn" montiert die Textpassagen zu Geräusch-, Musik- und Stimmenbildern, die spielerisch wie formalistisch, heiter wie ernst die lettristische Sprachartistik Bayers ins Akustische transponieren.
Sprecher:Max Mairich (Animator)
Kyra Mladek (Stenotypistin)
Klaus Herm (Fox)
MusikerRainer Römer (Stimme; Srutibox; Tambura; Rahmentrommel; Klavier; Synthesizer)
Daten zu Konrad Bayer:geboren: 1932
gestorben: 1964
Vita: Konrad Bayer (1932-1964), geboren in Wien, begründete 1958 gemeinsam mit Oswald Wiener, Gerhard Rühm und Friedrich Achleitner ein literarisches Kabarett, aus dem sich die legendäre Dichtergemeinschaft "Wiener Gruppe" konstituierte. Er schrieb Gedichte, Balladen, Dialoge und Prosaarbeiten. Während der Arbeit an seinem zweiten Roman "Der Sechste Sinn" schied Konrad Bayer 1964 freiwillig aus dem Leben.
Erstsendung: 01.06.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 11
Titel:
Autor: Stefan Keim
Leonhard Koppelmann
produziert in: 1971
produziert von: ORF-T
Genre: Groteske
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Fantômas bewegt sich durch die Genres, die Kontexte und die Zeit, für jede Situation bestens ausgerüstet mit einer entsprechenden Maske. Das Live-Hörspiel nimmt die Fährte des Phänomens Fantômas auf - ohne bei der wilden Jagd das Erzählen einer Geschichte zu vergessen: die des größten und gerissensten Verbrechers aller Zeiten. 1911 erblickt er als Geschöpf zweier ehemaliger Rechtsanwälte, Pierre Souvestre und Marcel Allain, das Licht der Welt - erst in Form eines Fortsetzungsromans, später in unzähligen Verfilmungen. Fantômas begeistert fortan ein Massenpublikum und inspiriert eine breite Künstlerschaft.
Daten zu Leonhard Koppelmann:geboren: 1970
Vita: Leonhard Koppelmann, geboren 1970, studierte Theaterregie und realisierte als Bearbeiter und Regisseur zahlreiche Hörspiele.

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Erstsendung: 09.09.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 11
Titel:
Autor: Rainer Römer
Albert Camus
produziert in: 1974
Regie: Rainer Römer
Inhalt: "Um einer angeborenen Gleichgültigkeit die Waage zu halten, wurde ich halbwegs zwischen das Elend und die Sonne gestellt. Das Elend hinderte mich zu glauben, dass alles unter der Sonne und in der Geschichte gut sei; die Sonne lehrte mich, dass die Geschichte nicht alles ist." In seinem späteren Nachwort zu "Licht und Schatten", das er 1938 im Alter von 24 Jahren geschrieben hatte, bekennt Camus sich zu seiner Jugend in Algerien als Quelle seines künstlerischen Schaffens. "Impuls zu meinem Hörstück war das Nachwort von Camus zu seinen Jugendschriften. Daraufhin las ich sie wie auch seine Texte aus "Hochzeit des Lichts" voller Bewunderung und mit fremdem Blick, gleich einem Künstler, der frühen Arbeiten eines Kollegen begegnet und sie auf seine Arbeit überträgt. Die Texte verselbständigten sich und wurden für mich Anleitungen zur Komposition. Dabei orientierte ich mich an Natur- und Ortsbeschreibungen, die als Stationen den Zeitrahmen für musikalische Prozesse bilden. Fieldrecordings an den Originalschauplätzen der ausgewählten Camus-Textpassagen, ermöglicht durch einen Aufenthalt beim dortigen Goethe Institut, dienen als Material für eine musique concrète, in die sich die zeitliche Distanz zum Heute einlagert. Konzentrationspunkte des Seins entstehen - sei es Text, Geräusch oder Musik." (Rainer Römer)
Daten zu Rainer Römer:geboren: 1956
Vita: Rainer Römer ist Komponist und Schlagzeuger; er errang diverse Preise mit dem Percussion-Quartett; er ist Mitglied des Ensemble Modern, lebt in Frankfurt am Main.
Daten zu Albert Camus:geboren: 07.11.1913
gestorben: 04.01.1960
Vita: Albert Camus (* 7. November 1913 in Mondovi, Französisch-Nordafrika, heute Dréan, Algerien; † 4. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph. 1957 erhielt er für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Camus gilt als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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Erstsendung: 07.11.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 11
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 16)
Autor: Helmut Krausser
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Der zweite Fall des hessischen Ermittlerteams: der Wiesbadener Zeitungsfotograph Camillo Falk und sein Sohn Raimund, Hauptkommissar beim Mordderzernat der Landeshauptstadt.

Im noblen Wiesbadener Stadtteil Neroberg werden binnen dreier Tage zwei einsame Damen, beide um die 60, in ihren Wohnungen erwürgt. Beide wurden vor mehr als drei Jahrzehnten von Camillo in einem Bildband porträtiert, der junge Damen der gehobenen Gesellschaft kontrastierend neben Junkies und Prostituierte stellte. Das muß, denkt man, ein absurder Zufall sein, dennoch wird Raimund Falk wegen möglicher Befangenheit von dem Fall abgezogen, durch Kriminalrätin Dr. Ursula Pelz. Zu ihr aber hatte Camillo ebenfalls in dieser Zeit eine durchaus persönliche Beziehungen.

Die unerfahrene Kommissarin Sascha Weiss leitet fortan die Ermittlungen, auch wenn Raimund ihr aus dem Hintergrund assisitiert. Bald stellt sich heraus, daß der alte Charmeur Camillo mehr mit den Morden zu tun hat, als ihm lieb ist. Während er in den Sünden seiner Vergangenheit wühlt, wird er immer dringender verdächtig, bis Sascha Weiss sich letztlich gezwungen sieht, einen Haftbefehl zu beantragen ...
Sprecher:Karin Anselm (Mutter)
Christiane Rossbach (Elke)
Michael Tregor (Sohn)
Daten zu Helmut Krausser:geboren: 1964
Vita: Helmut Krausser, geboren 1964 in Esslingen, wuchs in München auf. Er lebt als Schriftsteller in Potsdam. Er veröffentlichte Gedichte, Theaterstücke, Erzählungen und Romane, z.B. "Fette Welt" (1989), "Melodien" (1993), "Ultrachronos" (2003). Krausser zählt zu den vielseitigsten und sprachmächtigsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren und ist nicht zuletzt ein passionierter, turniererfahrener Schachspieler.
Erstsendung: 15.04.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 11
Titel:
Autor: Tennessee Williams
produziert in: 1963
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Annette Kurth
Übersetzer: Renate Wiens
Inhalt: Bram leidet nach vielen Jahren im dunklen Bergwerk in den Red Hills von Alabama an einer Sehschwäche - aber er ist auch blind gegenüber der Zukunftslosigkeit seines Metiers. Für seine Söhne kann er sich keine andere Existenz vorstellen. Seine Frau Hester dagegen will sie fortschicken, ihre Kinder sollen woanders etwas Besseres finden. Ihren Ältesten, John, hat sie schon bei einem Grubenunglück verloren, jetzt muss sie ihre Schwiegertochter Fern und den Enkel aufnehmen. Fern schuftet Tag und Nacht, um ihren Sohn aufs College schicken zu können. Als es zu einem Streik kommt, schließt die Bergwerksgesellschaft den einzigen Laden der Siedlung, um die Bergleute auszuhungern. Der Streikführer will Lebensmittel heranschaffen, braucht aber Geld. Er wendet sich an die Einzige, die etwas gespart hat - an Fern.
Sprecher:Fred Düren (John D., Vorsitzender des Standard Oil Trusts)
Helmut Müller-Lankow (Andrews)
Erik S. Klein (Flagler)
Klaus Piontek (Kid, sein Privatsekretär)
Christoph Engel (John Reed, Journalist)
Daten zu Tennessee Williams:vollständiger Name: Thomas Lanier Williams III
geboren: 26.03.1911
gestorben: 25.02.1983
Vita: Tennessee Williams, eigentlich Thomas Lanier Williams III, (* 26. März 1911 in Columbus, Mississippi; † 25. Februar 1983 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Den Spitznamen „Tennessee“ erhielt er von Collegefreunden an der University of Missouri, weil er den im Bundesstaat Tennessee verbreiteten Akzent sprach. Seine Großeltern, die er oft und gern besuchte, lebten immer noch dort, was für seinen Akzent prägend war. 1944 führte das in Hollywood zunächst abgelehnte Script für Die Glasmenagerie in Chicago zu Williams’ erstem Bühnenerfolg. Das Stück Die tätowierte Rose (seinem Lebensgefährten Frank Merlo gewidmet) erhielt den Tony Award als bestes Schauspiel. Es wurde 1950 ebenfalls in Chicago uraufgeführt. Kritiker definieren den Stil seiner Schauspiele als „Southern Gothic“ („Südstaatengotik“). 1948 und 1955 wurde Williams für seine Stücke Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire) und Die Katze auf dem heißen Blechdach (Cat On a Hot Tin Roof) mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

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Erstsendung: 30.05.2010
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 11
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2006
Autor: Etienne Pivert de Sénancour
produziert in: 1974
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Rainer Römer
Bearbeitung: Rainer Römer
Übersetzer: Jürg Peter Walser
Inhalt: »'Oberman', 1804 erschienen, in Deutschland weitgehend unbekannt, gilt als eines der wichtigsten Werke der französischen Frühromantik und Nachrevolutions-Zeit. Diese 'Rêveries' Obermans in der Schweizer Hochgebirgswelt zeichnendie Fluchtbewegung des romantischen Gefühls. Dabei aber fällt die Erfahrung der Erhabenheit der Natur oder der Freiheit von gesellschaftlicher Bedrängnis ins Nichts zurück: Lebensverneinung oder - gleichmut anstatt euphorischer Lebensbejahung à la Rousseau. Der monodische Monolith Oberman gleicht dem leisen Summen eines Nachdenkenden. Es formt sich für mich im Spiel mit Gesang, Alphorn, Trompete, Klavier, Elektronik und modernen Stadtklängen zu einem Arrangement um das Alleinsein als aufrechte und unsentimentale Haltung.« (Rainer Römer)
Sprecher:
offen
Peter Reusse (Leiser)
Ingolf Gorges (Noack)
Christoph Engel (Mandel)
Siegfried Göhler (Schütze)
Kaspar Eichel (Tessmer)
Angelika Waller (Servierenn)
Dorothea Meißner (Sibylle)
Hans-Peter Reinecke (Köster)
Uwe Karpa (Wolfgang)
Hans Bergermann (Buchhalter)
Helga Hahnemann (Frau)
Erich Brauer (Wachtmeister)
Hanna Donner (Verkäuferin)
Carl Heinz Choynski (Hartmann)
Eckhart Strehle (Kode)
Hermann Hiesgen (Mann)
Gert Hänsch (Arzt)
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Treffer 9 von insgesamt 11
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 28)
Autor: Gesine Danckwart
produziert in: 1997
produziert von: SR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Heinz von Cramer
Inhalt: Hauptkommissar Raymond Falk wird nachts zu einem Mordfall gerufen, der die Wiesbadener Kripo an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt: Das Opfer ist männlich und ebenso brutal wie irrational-verspielt getötet worden. Dieser Mord ist nur der Auftakt zu einer Serie gleichen Musters. Auf der Suche nach dem oder der Täterin finden sich die Ermittler Raimund, seine junge Kollegin Sascha Weiss und Raimunds Vater, der Pressefotograf Camillo, in falschen Betten wieder, vollgepumpt mit falschen Drogen. Das Böse in seiner alltäglichen Horrorgestalt ist da - hinter und neben der ganz normalen heilen Welt, die nicht mehr das ist, was sie nie war.
Sprecher:Reinhart Firchow (Scherenschleifer/Klarinette/Flöten)
Hille Darjes (Stefanie Helde)
Wolfgang Höper (Ernst Freundlich)
Daten zu Gesine Danckwart:Vita: Gesine Danckwart, 1969 in Elmshorn (Deutschland) geboren, hat Theaterwissenschaften studiert und in Berlin eine freies Theater gegründet. Ihre zahlreichen Stücke wurden von verschiedenen Theatern produziert. Im Jahr 2009 erlebten gleich drei Texte ihre Uraufführung: «Auto» am Theater Hebbel am Ufer in Berlin, «Und die Welt steht still» und «Walgesänge von Menschen und Tieren» beide am Nationaltheater Mannheim. Ebenfalls 2009 fand die Premiere von Danckwarts erstem Film «UmdeinLeben» (sic) auf dem Münchner Filmfest statt.
Erstsendung: 14.04.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 11
Titel:
Autor: Rainer Römer
produziert in: 2008
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 4 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Rainer Römer
Inhalt: "Musik ist Bewegung in der Zeit. Und ich habe mich gefragt, was geschieht, wenn ich mit meinen Mitteln auf ein unbearbeitetes klanglich gegebenes Kontinuum reagiere. Ausgangspunkt meiner Arbeit ist die knapp 50-minütige Tonbandaufnahme einer sogenannten Zeitenwende, die Atmo der Silversternacht '94/'95 von ca. 23.50 bis 0.40 Uhr, aufgenommen auf dem Fenstersims meiner Wohnung in Frankfurt am Main. Die Aufnahme, die in keiner Weise bearbeitet wurde, nimmt einen hüllkurvenartigen Verlauf, und ich strukturierte sie mit verschiedenen Modulen, mit Improvisationen auf der Table-Guitar, einem von Fred Frith entwickelten Instrument, das einem 'sechssaitigen Monochord' ähnelt und mir eine einzigartige Verbindung von Akkordik, linearer Klangfolge und rhythmischer Artikulation bietet; den unbearbeiteten Glocken des Atmobandes, die wie ein technischer Loop wirken; einem Orchestersmaple mit leichten Einsatzvariationen (aus Puccinis 'Madame Butterfly'); einem Paukenwirbel aus dem Schluss von Verdis 'Requiem'; einer Klavieraufnahme, die eine Tonleiter abtastet und sich mit der Entwicklung von Tonfolgen beschäftigt, die eine Melodie werden könnten (gemäß einem Satz von Morricone: 'Eine Melodie entsteht, wenn man den Hörer von Ton zu Ton führt.'); als Coda das Geräusch einer abbiegenden Straßenbahn. Zusätzlich gliedern drei Samples, auf denen Passanten - ein Mann, eine Frau, mehrere Kinder - auf die Frage antworten, wie sie 7 Sekunden darstellen würden. Zeit ist Zählen und die Primzahl 7 hat etwas Geheimnisvolles - so wie die Zahl 3. In der Musik hat sie eine Bedeutung wie in der Kultur und Religionsgeschichte. Aber eigentlich ist sie nichts, nur eine Zahl, Abzählen. Und so wie hier die Atmo der Solist ist, so mögen meine Hinzufügungen, meine Begleitungen, vielleicht nichts anderes sein als der Versuch, eine kontemplative Zeiterfahrung herzustellen." (Rainer Römer)
MusikerRainer Römer (Table guitar, Klavier, Pauke)
Daten zu Rainer Römer:geboren: 1956
Vita: Rainer Römer ist Komponist und Schlagzeuger; er errang diverse Preise mit dem Percussion-Quartett; er ist Mitglied des Ensemble Modern, lebt in Frankfurt am Main.
Erstsendung: 15.12.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 11
Vorige/nächste Ausstrahlung:24.03.2019 um 18:30 bei DKultur (Folge 2 von 2)
Titel:
Autor: Michel Houellebecq
produziert in: 2014; 2015
produziert von: NDR; SWR
Laufzeit: 443 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Martina Eisenreich
Übersetzer: Norma Cassau
Bernd Wilczek
Inhalt: »Houellebecq trifft den Nerv der Zeit, die Angst vor dem Islam. Aber er bedient nicht die Ängste. Im Gegenteil. Er spießt sie auf.« Ruthard Stäblein in DIE TAGESZEITUNG »Soumission« ist ein radikaler Genreroman. Das Genre: Social Fiction. Radikal, weil nichts weniger als der Untergang unserer libertär-kapitalistischen Konsumgesellschaft im Mittelpunkt steht. Frankreich im Jahr 2022: Die Partei der ›Muslimbrüder‹ entscheidet unter der Führung des charismatischen Ben Abbes die Stichwahl um die französische Präsidentschaft gegen die rechtsnationalen ›Identitären‹ unter Marine Le Pen für sich. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, haben das liberale wie konservative bürgerliche Lager und die Sozialisten den islamischen Politiker Ben Abbes unterstützt. Ein schleichender aber gleichwohl radikaler Gesellschaftswandel ist die Folge. Im Zentrum der Geschichte steht François – Mitte vierzig und nach seinen libertären Ausschweifungen gekennzeichnet vom 'Ennui'. Er arrangiert sich (oder kollaboriert) am Ende mit den Annehmlichkeiten der neuen, demokratisch gewählten islamischen Regierung. Als Literaturprofessor an der Sorbonne ist sein Spezialgebiet der Schriftsteller Joris-Karl Huysmans, ein Exponent der französischen Décadence-Literatur des späten 19. Jahrhunderts. Huysmans Leben und Werk erzählt vom aufgeklärten und sich verfeinernden Geist, dessen Identität sich immer mehr auflöst und nirgendwo Legitimitität findet. Selbstmord oder die Rettung im ästhetischen Katholizismus war hier die konsequente Schlussfolgerung. Genauso wie Huysmans willigt François ein in die Herrschaftsform einer religiös motivierten Domestizierung, die sich dieses Mal Islam nennt und in wörtlicher Übersetzung »Unterwerfung« bedeutet. Schließlich folgt auf jede Revolution eine Phase der Restauration; und die gut situierte der 1968er-Generation mündet eben in die ab dem Jahre 2022. »Wie jeder gute Genreroman ist auch ›Unterwerfung‹ voll drastischer Effekte, ironischer Wendungen und beißender Kritik am Zeitgeist. Und wie es sich für gute (Social)Science Fiction gehört, ist die Zukunft auch hier eigentlich nur eine entrückte Gegenwart: Ich möchte in meiner Hörspielfassung das Gegenwärtige in Houellebecqs Dystopie – oder Utopie, je nach Standpunkt! – mit dokumentarischen Mitteln erzählen. Konterkariert wird dieser Fake-Dokumentarismus von dem atmosphärischen Ästhetizismus, den François‘ Auseinandersetzung mit Huysmans auszeichnet.« (Leonhard Koppelmann)
Sprecher:Jan Hofer (Stimme)
Sebastian Rudolph (Dr. Friedrich Becker)
Jakob Diehl (Johannes Maus)
Laura Maire (Hilde)
Siegfried W. Kernen (Vater von Hilde / Clemenceau)
Victoria Trauttmansdorff (Anny)
Jens Wawrczeck (Schneider)
Imogen Kogge (Mutter von Dr. Friedrich Becker)
Michael Evers (Tauler)
Achim Buch (Colonel / Hugo Haase)
Gerd Baltus (Pfarrer / Baron)
Hanns Zischler (Barrès / Poincaré)
Anne Weber (Frau Kössel / Edith)
Stephan Schad (Kössel)
Andreas Krämer (Gast / Grayson)
Friedhelm Ptok (Foch)
Burghart Klaußner (Oberstabsarzt / Münchner)
Horst Mendroch (Kralik / Morgen)
Rafael Stachowiak (Soldatenrat / Lyriker)
Rüdiger Hauffe (Georg / Journalist)
Christoph Tomanek (Feldwebel)
Rainer Homann (Stabsarzt)
Gabriela Maria Schmeide (Antonie)
Marion Breckwoldt (Schwester)
Wolfram Koch (Major)
Wolfgang Kaven (General / Maercker)
Konstantin Graudus (Heinz)
Jona Mues (Heiberg)
Eva Meckbach (Hanna)
Jennipher Antoni (Köpp / Minna)
Fjodor Olev (Brose)
Benjamin Kramme (Motz / Leutnant)
Wolf-Dietrich Sprenger (Karl Liebknecht / Arzt)
Tobias Diakow (Karl)
Maresa Lühle (Grete)
Gerhart Hinze (Krug)
Sebastian Zimmler (Passant)
Dietmar Bär (Ebert)
Mathias Lange (Philipp Scheidemann)
Benjamin Utzerath (Emil Barth)
Udo Kroschwald (Otto Wels / Heyne)
Christian Redl (Wilhelm Gröner)
Florian von Manteuffel (Schleicher)
Frank Stöckle (Haeften / Offizier)
Samuel Weiss (Harbou / Günter)
Katharina Matz (Sibylle)
Tino Mewes (Ede)
Astrid Meyerfeldt (Emilie)
Veit Stübner (Imker)
Kamel Bounoura (Kellner)
Hans-Jürgen Mende (Direktor)
Andreas Grothgar (Brasilianer / Löwe / Ratte)
Stefan Haschke (Schmidt)
Hans Peter Hallwachs (Hindenburg)
Berthold Toetzke (Wilson)
Judith Hofmann (Rosa Luxemburg)
Jens Harzer (Hans Düsterberg)
Werner Wölbern (Friedrich Ebert)
Wolfgang Pregler (Gustav Noske)
Markus Hering (Direktor)
Joel Basmann (Heinz Riedel)
Janusz Kocaj (Paul Schröter)
Isabella Bartdorff (Krankenschwester)
Michael Benthin (Franz Krüger / Zentralrat)
Klaus Cofalka-Adami (Georg Ledebour)
Julischka Eichel (Sonja)
Christoph Franken (Klawunde)
Bernd Grawert (Leo Jogiches)
Klaus Hemmerle (Paul Hirsch)
Thomas Höhne (Kanzleirat)
Nico Holonics (Karl Gerstel)
Niklas Kohrt (Heinrich Dorrenbach)
Matti Krause (Lidinski)
Manja Kuhl (Tanja)
Markus Löchner (Delegierter)
Florian Lukas (Fritz Radtke)
Laura Maire (Hilde)
Sascha Nathan (Hugo Simon)
Joachim Nimtz (Robert Emil Eichhorn)
Walter Renneisen (Von Platen)
Steven Scharf (Versammlungsleiter)
Holger Stockhaus (Marinerat)
Daten zu Michel Houellebecq:geboren: 26.02.1956
Vita: Michel Houellebecq, geboren 1956 in La Réunion, lebt zur Zeit in Irland. Er ist Preisträger des Grand Prix National des Lettres. 1998 wurde ihm für das Buch "Elementarteilchen" der Prix Novembre zugesprochen. Es wurde inzwischen in 22 Sprachen übersetzt und hat eine Millionenauflage erreicht. "Plattform" ist nach "Ausweitung der Kampfzone" (Hörspiel des Monats August 2000) und "Elementarteilchen" (Hörbuch des Monats Oktober 2001) der dritte Roman Houellebecqs, den der WDR als Hörspiel produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.houellebecq.info/

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Erstsendung: 08.10.2015
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Abfragedauer: 0,4328 Microsekunden.
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(gestern)  (heute im Radio)  (26.03.2019)  (27.03.2019)  (28.03.2019)  (29.03.2019)  (30.03.2019)  (31.03.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
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1553522677
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    11. Januar 2015
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