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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 477
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Titel: "Ab heute heiß' ich Horst" - Ein Stück Winter
Autor: Peter Liermann
Rainer Weiss
produziert in: 1969
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Komödie
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Tilo Müller-Medek
Inhalt: "Alles, was sich abspielt, passiert in einer bewirtschafteten Skihütte. Dementsprechende Geräusche. Die Hütte liegt mitten auf einer Abfahrtstrecke. Hin und wieder klatscht ein Körper gegen die Hütte. Man hört, wie einer das Radio anmacht. Gleichzeitig hört man auch, wie draußen eine gewaltige Lawine abgeht ...". In diesem anheimelnden Umfeld stoßen Mats und Max, zwei rüstige Senioren, mit Veltliner, Eistee und Kirsch auf Mutter Natur an, philosophieren über das Da- und Sosein des Winters und machen sich nach Eintreffen der Katastrophe auf den Heimweg, nicht ohne die Vorzüge der Schweiz gerühmt zu haben.
Daten zu Rainer Weiss:geboren: 1949
Vita: Rainer Weiss, Jahrgang 1949 und Literaturliebhaber, lebt in Frankfurt am Main.
Erstsendung: 12.05.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 477
Titel: A Western memory
Autor: Jean Thibaudeau
produziert in: 1970
produziert von: SDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Helmut Scheffel
Sprecher:Hannelore Hoger (Généviève Lignac)
Volker Spahr (Jacques Surgères)
Willi Kowalj (Pierre Brocas)
Robert Rathke (Wachtmeister)
Wolfgang Reinsch (Inspektor)
Gert Tellkampf (Kommissar)
Daten zu Jean Thibaudeau:geboren: 07.03.1935
gestorben: 18.12.2013
Vita: Jean Thibaudeau, geboren am 7. März 1935 in La Roche-sur-Yon (Vendée), gestorben am 18. Dezember 2013 in Paris, war ein französischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.12.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 477
Titel: Abenteuer einer Leseratte
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 2009
produziert von: SRF
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: Die Leseratte ist Andreas, Lehrjunge beim Buchhändler Ellerbeck zu Hamburg Anno 1817. Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Schmökern in Abenteuerbüchern, in die er sich so hinenvertieft, daß er alles um sich herum vergißt, und die Personen, die in den Büchern vorkommen, lebendig werden und zu reden anfangen. So auch der Termitenahauptmann aus dem "Großen Termitenbuch". - Nun will es der Zufall, daß Andreas eines Tages in ein wirkliches Abenteuer verwickelt wird - aber typisch, er bemerkt es eigentlich gar nicht. Für eine Leseratte wie ihn zählt nur das, was in Büchern steht. Und so ist es auch der Termitenhauptmann aus dem "Termitenbuch", dem Andreas den glücklichen Ausgang seines Abenteuers zu verdanken hat.
Sprecher:Philip Maloney: Michael Schacht
Polizist: Jodoc Seidel
Annette Molinas: Julia Glaus
Flurina Kehrer: Cynthia Coray
Jonas Zeiler: Andrej Togni
Tom Schmutz: Christian Samuel Weber
Erzähler: Peter Schneider
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

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Erstsendung: 06.01.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 477
Titel: Aber das Wort sagte ich nicht
Autor: Alan Steward Paton
produziert in: 1954
produziert von: RSB
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Bearbeitung: Manfred Häberlen
Inhalt: Pieter van Vlaanderen war ein schmucker Polizeioffizier. Er stammte aus einer alten angesehen Burenfamilie. Seine Zukunft schien gesichert, da lernte Pieter das Mädchen Stephanie kennen. Heftige Leidenschaft packte ihn. Er vergaß, daß er verheiratet war und er vergaß noch mehr: er wollte einfach nicht wahrhaben, daß Stephanie eine Farbige war. Die Hautfarbe aber ist im Land der Rassentrennung eine unüberwindliche Schranke. Pieter versuchte, sich darüber hinwegzusetzen. (HörZu)
Erstsendung: 28.09.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 477
Titel: Afrikanische Tierfabeln
Autor: Rudolf Hindenburg
produziert in: 1994
produziert von: BR
Laufzeit: 58 Minuten
Inhalt: Der 1932 in Berlin geborene Rudolf Hindenburg lebt in der Mark Brandenburg und tritt schon seit seiner Jugend als Märchen- und Geschichtenerzähler auf. Im "schwarzen Teil Afrikas", südlich der Sahara, sind Tierfabeln in der Art, wie Rudolf Hindenburg sie erzählt, weit verbreitet. Kennzeichnend für sie ist eine nahezu vollständige menschliche Gestaltung nicht nur einzelner Tiere, sondern der gesamten Tierwelt, die sich z.B. darin zeigt, daß die Tiere in Dörfern beieinander wohnen, ihre Felder bestellen, menschliche Werkzeuge und Geräte benutzen und fähig sind, wie Menschen zu denken, zu sprechen, zu fühlen und zu handeln. Am Beispiel der Tierhelden soll gezeigt werden, daß physische Schwachheit, gepaart mit Klugheit und List, über Macht und Stärke zu triumphieren vermag.
Sprecher:Jörg Drews
Peter Fricke
Erstsendung: 05.04.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 477
Titel: Alchimons Apfel
Autor: Zora Dirnbach
produziert in: 2008
produziert von: RBB; Radio Artistica Experimental Latinoamericana (RAEL)
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Gert Westphal
Komponist: Iris Disse
Übersetzer: Milo Dor
Inhalt: Der Trojanische Krieg wurde gar nicht um die schöne Helena geführt, sondern um den goldenen Apfel des Paris - so behauptet die jugoslawische Schriftstellerin Zora Dirnbach in ihrem heiteren Hörspiel. Dieser Apfel ist kein Apfel, sondern eine Feige. Das verkündet Apoll dem Wachsoldaten Alchimon im Traum. Und dieser erzählt es weiter. Die Folgen sind unabsehbar...
Sprecher:Reiner Heise (Glasbläser)
Jule Böwe (Frau)
David Höner (Autor)
Robert Niederer (O-Ton)
Daten zu Zora Dirnbach:geboren: 22.08.1929
Vita: Zora Dirnbach (geboren in Osijek, am 22. August 1929), ist ein bekannter kroatischer Schriftsteller, Autor, Herausgeber und Journalist.

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Erstsendung: 17.07.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 477
Titel: Alice im Wunderland
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1965
produziert von: SRF
Laufzeit: 80 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Marcel Wall
Bearbeitung: Kurt Kusenberg
Komponist: Emil Moser
Übersetzer: Kurt Kusenberg
Inhalt: Die Abenteuer eines kleinen britischen Mädchens namens Alice, die mit zurückhaltender Höflichkeit durch ein Kaninchenloch in eine extravagante Traumwelt von teetrinkenden Tieren und streitenden Spielkarten schlüpft, wurden von einem kinderlieben Oxforder Mathematik-Professor, einem gewissen Dr. Dodgson, um die Mitte des letzten Jahrhunderts geschildert und unter dem Pseudonym Lewis Carroll veröffentlicht.
Sprecher:Walter Richter (Monsieur Perrichon)
Eva Maria Duhan (Madame Perrichon)
Gabriele Marti (Henriette Perrichon)
René Scheibli (Armand Desroches)
Wolfgang Schwarz (Daniel Savary)
Klaus Steiger (Majorin)
Johannes von Spallart (Hauptmann Mathieu)
Karl Wagner (Diener Jean)
MusikerHans Zuther (Fagott) Hans Helmut Boehm (Oboe; Englischhorn) Hans Lemser (Klarinette) Helmut Müller (Fagott) Martin Linder (Oboe; Englischhorn) Otto Voigt (Flöte) Walter Gleissle (Trompete) Eugen Oschatz (Schlagzeug) Karl Hofmockel (Schlagzeug) Hans-Dieter Sonntag (Flöte)
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

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Erstsendung: 25.12.1958
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 477
Titel: Alkestis
Autor: Erwin Wickert
produziert in: 1949
produziert von: ORF-K oder ST
Regie: Hans Bernd Müller
Inhalt: Einer thessalischen Sage zufolge war der griechische König Admet von den Göttern mit einer besonderen Gnade ausgezeichnet worden. Wenn seine Stunde gekommen sei, hatte ihm Apollon versprochen, könne er dennoch dem Tod entgehen, falls irgend ein anderer freiwillig an seiner Stelle sich ins Reich des Todes aufmache. Doch nur ein einziger Mensch ist dazu bereit - derjenige, der dem König am liebsten ist, seine Frau Alkestis. Anders als in der Urfassung des Euripides lässt der Autor Admet das Opfer seiner Gemahlin nicht annehmen, und es gelingt dem wundermächtigen Herakles auch nicht, Alkestis wieder aus dem Totenreich zu Admet zurückzubringen. Doch obgleich der Autor darauf verzichtet, Götter oder Helden zu bemühen, bringt auch er seine Geschichte zu einem heiteren Ende.
MusikerGert Zeumer (Celesta) Erhart Ellbogen (Cembalo) Ernst Bodensohn (Flöte) Ernst Hermann (Flöte) Otto Voigt (Flöte) Karl-Heinz Bender (Schlagzeug) Maria Kindler (Harfe) Hans Häßlein (Trompete) Reinhold Heller (Schlagzeug)
Daten zu Erwin Wickert:vollständiger Name: Erwin Otto Humin Wickert
geboren: 07.01.1915
gestorben: 26.03.2008
Vita: Erwin Otto Humin Wickert (* 7. Januar 1915 in Bralitz; † 26. März 2008 in Remagen) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.

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Erstsendung: 06.05.1961
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 477
Titel: Allemande oder die eiskalte Geschichte des Tags
Autor: Frank Werner
produziert in: 1974
produziert von: SRF
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Arturo Möller
Inhalt: In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verpflichtet ein hoher Staatsbeamter, genannt "Der Condor"' den Studenten Elis als Hauslehrer für seinen 18-jährigen Sohn Georg. Das geschieht nicht ohne Vorbehalte und Mißtrauen: der autoritäre, einzig den Interessen des Staates dienende Condor hegt jungen Leuten gegenüber den grundsätzlichen Verdacht, den Staat und seine Gesetze in Frage zu stellen. Den sensiblen Georg interessiert freilich nur sein FIötenspiel, und Elis müht sich mit lateinischen Satzkonstruktionen ab. Dennoch, der Condor wittert Gefahr und überwacht den Unterricht. Eine Textstelle bei Plinius dem Jüngeren wird der Anlaß zum Konflikt. Elis flieht aus dem Haus; der Condor veranlaßt, daß seine Einstellung als Lehrer verhindert und der Flüchtige verfolgt wird. Georg versteckt sich in der Dachkammer seines Bruders Karl, eines Arztes; aber auch hier kommt er nicht zur Ruhe. Denn Karl betrachtet den verstörten Elis als Patienten, als psychischen Fall, der sich hervorragend eignet als manipulierbares Objekt seiner Studien. Elis flieht ein weiteres Mal, und wie eine 1884 geschlossene Gerichtsakte mitteilt, verliert sich seine Spur in den Wäldern. Frank Werner, 1944 in Sangershausen geboren und in West-Berlin als freier Schriftsteller lebend, schreibt Hörspiele, Prosa und Gedichte. 1981 erschien seine Erzählung "Der Anfang der Wildnis"; 1983 veröffentlichte er die Erzählung "Herzland".
MusikerRudolf-Heinz Streich (Flöte)
Daten zu Frank Werner:geboren: 1944
Vita: Frank Werner, geboren 1944, studierte Geschichte und Philosophie in Hamburg und Berlin. Er arbeitete als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen und Hörfunkanstalten, war von 1974-1984 Hörspieldramaturg in Berlin und lebt als freier Autor und Bearbeiter in Berlin und Schleswig-Holstein.
Erstsendung: 13.08.1983
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 477
Titel: Aller Anfang ist schwer
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1984
produziert von: BR
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Urs Widmer
Inhalt: Die deutsche Sprache ist reich an Sprichwörtern, die bis heute überliefert sind und angewendet werden. Das Sprichwort zielt nicht gerade auf den "gesunden Menschenverstand". Es dient der Beschwichtigung, auch der Einschüchterung, es erinnert an "gottgewollte" Hierarchien. Das Sprichwort hebt auch Tugenden hervor: Fleiß, Gehorsam, Armut. Das Sprichwort steht in aller Unschuld da. Alberto Sarrabandini sen., der Unvergleichliche, wird in seinem Programm "Sprichwörter live" nun beweisen: "die unumstößliche Richtigkeit der herrlichsten, der seltensten, der bekanntesten Sprichwörter".
Sprecher:Ernst F. Wiedemann (Peter)
Ruth Fleischmann (Paula)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

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Erstsendung: 18.12.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 477
Titel: Alles muß man selber machen
Jelka - eine Familienserie
Autor: Peter O. Chotjewitz
produziert in: 1976
produziert von: SFB
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Bernd Lau
Sprecher:Wolfgang Spier (Der Gefeierte)
Edda Seippel (Die Ausgeschlossene)
Dieter Borsche (Der Großmogul)
Renate Danz (Das gescheiteste Zuckerstück)
Kurt Schmidtchen (Nasenstüber-Maxi)
Daten zu Peter O. Chotjewitz:geboren: 14.06.1934
gestorben: 15.12.2010
Vita: Peter Otto Chotjewitz (* 14. Juni 1934 in Berlin-Schöneberg; † 15. Dezember 2010 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Jurist.

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Erstsendung: 16.01.1977
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 477
Titel: Am Abend kommt Crispin
Autor: Karl Otto Mühl
produziert in: 1979
produziert von: SDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Schirmer, ein älterer Mann, nimmt Abschied von seiner Berufslaufbahn, von einer langjährigen, geheimen Freundin im Büro, von seiner Machtposition. Er hat den Tag selbst bestimmt, ja, er hat sogar geholfen, seinen Nachfolger auszusuchen. Doch an dem Abend, an dem "Crispin kommt", will er nichts davon wahrhaben. Angeblich erinnert er sich an den Mann nicht, angeblich hat er ihn nicht eingestellt, angeblich war alles ein Irrtum. Schirmer demonstriert Stärke und unternimmt eine Reihe von Attacken auf den Nachfolger, von denen jede darauf gerichtet ist, ihn auszuschalten, ihn zu vertreiben. Den schwersten Angriff führt er mit der Behauptung, daß Crispin sehr krank sei.
Sprecher:Ingeborg Engelmann (Eva Naumann)
Ernst Jacobi (Rainer Zerbst)
Alf Marholm (Konsul Eberhard Naumann)
Heinz Schacht (Albert Töpfer)
Christel Timerding (Frau Dvorcak)
Lotte Betke (Trudi)
Daten zu Karl Otto Mühl:geboren: 16.02.1923
Vita: Karl Otto Mühl (* 16. Februar 1923 in Nürnberg) ist ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 08.12.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 477
Titel: Am Magnetberg
Autor: Klaus Hoffer
produziert in: 1977
produziert von: HR; SFB; BR
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Urs Widmer
Komponist: Helmut Cromm
Inhalt: Rätselhafte Funksprüche dringen aus dem Gebirge, Lebenszeichen eines monströsen Einsiedlers, der sich auf seinen unlokalisierbaren Magnetberg zurückgezogen hat und seine Lebensbeichte in die bewohnte Welt hinabsendet.

Ein mit Fritz Lichtenhahn produzierter Funkmonolog des Grazer Autors Klaus Hoffer, der an Kafka geschult - zum souveränen Fortsetzer der modernen Erzähltradition Österreichs geworden ist. »Insgesamt handelt es sich um den Versuch, die bemerkenswerte Lebensgeschichte eines Mannes ahnen zu lassen, von dem wir, über diese geheimnisvollen, offensichtlich mit einem Amateurfunkgerät gesendeten Lebens- oder Todeszeichen hinaus, nichts in Erfahrung bringen können. Tonscherben - die Scherben eines Lebens.« (Urs Widmer)

"Am Magnetberg" ist ein Hörspiel von Klaus Hoffer, obwohl dieser den Anspruch auf Autorschaft zurückweist und tatsächlich, nimmt man den Inhalt dieser Collage ernst, der Autor auch nicht sein kann. Hoffer ist am Zustandekommen dieser Sendung insofern beteiligt, als er dem SWF zwei Tonbandkassetten mit einer Spieldauer von jeweils einer Stunde zur Verfügung stellte. Er hat sie, sagt er, im Abstand von zwei Jahren aufgenommen; er schreibt dazu: "Im Herbst 1977 kam ich zum ersten Mal nach einem Urlaub in Frankreich nach Airolo" - das ist ein Dorf am Südausgang des Gotthardttunnels" - und habe an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils um halb elf Uhr nachts die auf dem ersten Band aufgezeichneten Monologe gehört. Am dritten Tag nahm ich sie auf. Die zweite Aufnahme stammt aus dem Jahr 1979. Ich habe an Ort und Stelle versucht herauszufinden, welcher der Berge der Umgebung "Magnetberg" genannt wird, kam allerdings zu keinem Ergebnis. Ebenso wenig gelang es mir zu eruieren, ob es früher einmal im Volksmund einen Berg dieses Namens gegeben hat. Meiner Meinung nach kommen drei Berge in Frage..." Und so weiter . - "Sobald uns klar geworden war, daß es nicht gelingen würde, jenen Anspruch auf Authentizität zu erfüllen, den der Hörer einer Dokumentation an diese stellt, entschieden wir uns für den Kunstgriff der 'Verfremdung' und baten Peter Zwetkoff, eine "Musik" für dieses "Hörspiel" zu schreiben. Insgesamt handelt es sich bei dieser Produktion um den Versuch, eine, wie wir glauben, bemerkenswerte Lebensgeschichte eines Mannes ahnen zu lassen, von dem wir, über diese geheimnisvollen, offensichtlich mit einem Amateurfunkgerät gesendeten Lebens- oder Todeszeichen hinaus, nichts in Erfahrung bringen konnten Tonscherben- die Scherben eines Lebens." (Urs Widmer - der Regisseur)
Sprecher:Lieselotte Bettin (Ältere Frau)
Wolfgang Bieger (Sprecher)
Thomas Butz (Student Dohrn)
Marlen Diekhoff (Lehrerin)
Kurt Dommisch (Fischer)
Walter Flamme (Hörer 2)
Karl Friedrich (Foss)
Matthias Fuchs (Hörer 4)
Armas Sten Fühler (Hörer 1)
Melanie de Graaf (Sekretärin Zeuner)
Alexander Hegarth (Hannes T. Heym)
Uwe Koschel (Hörer 3)
Marianne Lochert (Frau Neumeier)
Werner Rundshagen (Klinger)
Wolfram Weniger (Berger)
Lotte Barthel (Mutter)
Sibylle Nicolai (Alice)
Hermann Lenschau (von Franzius)
Christian Redl (Bernd Ziehgler)
Gerhard Retschy (Freiberg)
Erwin Scherschel (Oberkommissar Schulte)
Robert Seibert (Rieder)
Lore Stefanek (Erika-Irena)
Eva-Maria Strien (Frau Löbl)
Sylvia Ulrich (Dame aus dem Hochhaus)
Klaus Wennemann (Fischer junior)
Daten zu Klaus Hoffer:geboren: 27.12.1942
Vita: Klaus Hoffer (* 27. Dezember 1942 in Graz) ist ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer.

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Erstsendung: 10.02.1983
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 477
Titel: Am wunderschönen Flusse Pruth oder Des Zaren Dach
Autor: Hans Carl Artmann
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Otto Düben
Inhalt: Am wunderschönen Flusse Pruth wird Sprache Existenz, gewinnt verschiedene Verkörperungen, sie haben Sprache, also existieren sie und verführen uns aus gewohnten Sprachmustern in einen originellen und originalen Frei-Raum, von dem wir vielleicht träumen können.
Sprecher:Kathrin Hildebrand (Astra)
Gerd Plankenhorn (Hope)
Petra Afonin (Else)
Imam Cagla (Yilmaz/Türkischer Händler)
Jörg Heinkel (Michael)
Oliver Moumouris (Zorba)
Graziano D' Arcangelo (Italienischer Händler/Schwäbischer Händler)
Christel Freitag (Sabine Eckhardt)
Pia Fruth (Moni)
Susanne Hinkelbein (Schwäbische Hausfrau)
Christiane Patzelt (Frau Spitz)
Helga Siegle (Frau Boden)
Marius Marx (Orakel von Delphi)
Daten zu Hans Carl Artmann:geboren: 12.06.1921
gestorben: 04.12.2000
Vita: Hans Carl Artmann (1921- 2000), Autor. Mitbegründer der sprachexperimentellen "Wiener Gruppe". Zahlreiche Auszeichnungen u.a. Großer Österreichischer Staatspreis (1974), Georg-Büchner-Preis (1997). Weitere Hörspiele u.a. "Interior Fotografico" (SDR 1971), "Einsamer Spiegel, in dem sich der Tag reflektiert" (ORF 1984), "Dracula Dracula - Ein transsylvanisches Abenteuer" (WDR 2006), "Tom Parker oder der falsche Lord" (WDR 2007).

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Treffer 15 von insgesamt 477
Titel: Amerika
Autor: Franz Kafka
Max Brod
produziert in: 1993
produziert von: SWF
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Bearbeitung: Ludwig Cremer
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Der junge Karl Rossmann wird von seinen Eltern wegen einer Verfehlung , für die er nichts kann, nach Amerika abgeschoben. Er sieht sich dort von einem reichen Verwandten umsorgt und gleich wieder verstoßen, schenkt zwei Landstreichern sein Vertrauen und wird von ihnen betrogen, wehrt sich verzweifelt gegen ungerechte Anschuldigungen und wird von Station zu Station getrieben. Doch allen falschen Freundschaften und allen Feindschaften zum Trotz wird er sein Ziel, sich im Leben zu bewähren, erreichen. Der Kampf um das Recht und um einen Platz im Leben wird mit jugendlicher Ungebrochenheit geführt.
Sprecher:Wolfgang Condrus (Erzähler)
Christian Brückner (Steve Grayce)
Verena von Behr (Dolores Chiozza)
Rolf Schult (George Miller)
Klaus Barner (Peters)
Heinz Meier (Gaff Talley)
Heinz Schimmelpfennig (Jake Stoyanoff)
Helmut Wöstmann (Quillan)
Markus Hoffmann (King Leopardi)
Andreas Szerda (harte Stimme)
Bodo Primus (Jumbo Walters)
Hans-Edgar Stecher (Bill Dockery)
Margarete Salbach
Berth Wesselmann
Willi Schneider
Ulrich Lampen
Hermann Naber
Matthias Brüggemann
Horst Hildebrand
Claudia Knupfer
Maria Majewski
Sabine Niethammer
Conchita Soares
MusikerHerbert Rohrer (Violine) Paul Baal (Viola) Albrecht Kuen (Violoncello) Hermann Nobs (Klarinette) Hans Lemser (Saxophon) Hubert Staar (Trompete) Erich Seiler (Schlagzeug) Fritz Zimmermann (Schlagzeug) Hilde Heckel (Harfe)
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
Daten zu Max Brod:geboren: 27.05.1884
gestorben: 20.12.1968
Vita: Max Brod (* 27. Mai 1884 in Prag, ehemals Österreich-Ungarn; † 20. Dezember 1968 in Tel Aviv) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Theater- und Musikkritiker. Sein einst erfolgreiches literarisches Werk ist heute weitgehend unbeachtet. Bedeutungsvoll sind seine Verdienste um den Erhalt der Werke des Schriftstellers Franz Kafka als deren Herausgeber, Bearbeiter und Interpret. Darüber hinaus war Brod Förderer der Komponisten Leoš Janáček und Jaromír Weinberger. Er gilt auch als Entdecker des Dichters Franz Werfel.

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YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 477
Titel: An Alle! Zur Geschichte der Radiokultur
Autor: Gerhard Hay
Klaus Figge
produziert in: 1991
produziert von: SFB
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Johannes Hertel
Inhalt: "Kunst vermittelst des Apparates?" - Dies verkürzte Zitat aus Bertolt Brechts "Rede über die Funktion des Rundfunks" (1932) verdeutlicht seine Skepsis gegenüber dem neuen Medium, das damals noch keine zehn Jahre alt war. Brecht bezweifelte die Bereitschaft der Kunstschaffenden, ihre Werke in eine Institution einzubringen, die ein technischer Mittler war und sich eines Apparates bedienen mußte. Brecht meinte nicht nur den Apparat der Sender und Empfänger, sondern auch den der Redaktionen und Instanzen. Das Problem ist geblieben: die Autonomie der Kunst auf der einen und der Markt des Populären auf der anderen Seite, dazwischen, in vielfachen Zwängen, der Mittler, das Massenmedium Rundfunk. "Kunst vermittelst des Apparates?" Diese Frage hat das Radio in seiner wechselvollen Geschichte mehr als sechzig Jahre hindurch immer wieder aufs Neue beantwortet: es wurde, wofür seine Förderer im Interesse der Allgemeinheit von Anfang an gearbeitet haben, ein "Kulturfaktor", eine öffentliche Institution, die Kultur in allen Lebensbereichen und "für Alle" gleichermaßen widerspiegelt und beeinflußt.
Sprecher:Timo Clarén (Udo)
Helmut Gauß (Erzähler)
Marianne Groß (Mutter)
Marc Hinrichsen (Kinderstimme/Nicky)
Florian Kiesel (Stefan)
Nicola Preinesberger (Friedrich)
Antje Primel (Isabell)
Ulrich Ritter (Onkel Valentin)
Daten zu Klaus Figge:Vita: Klaus Figge, geboren 1934 in Hagen, studierte evangelische Theologie, Geschichte und Politik, ist im Hauptberuf freier Hörfunk- und Fernsehautor und lebt in Baden-Baden. Mehrere Sendungen zur Rundfunk- und Hörspielgeschichte (SWF): "Über den antifaschistischen Ätherkrieg" (1985), "Hörspiele und Rundfunk der DDR" (1987), "Mai '68 und das Hörspiel" (1988), "Alfred Andersch - Porträt des Autors als Radiomacher" (1992)
Erstsendung: 05.10.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 477
Titel: An die Freunde - ein Requiem
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.1986
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1994
produziert von: SWF
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Urs Widmer
Inhalt: "An die Freunde" ist ein Requiem, eins allerdings, das seine eigenen Texte hat und sich auf seine Weise mit dem Ende auseinandersetzt. Es ist eine geballte Ladung Pathos, Trauer und Witz - wenn auch dieser Witz (anders als einst, da er dem Überleben diente) einer geworden zu sein scheint, den einer haben mag, wenn er weiß, endgültig und sicher, daß er keine Chance hat. Die Chance auch - entgegen einem neuen Sprichwort - nicht nutzt, trotzdem. Ein Mann und eine Frau. Aus Gründen, die sie erläutern, sind sie auf zwei Hausdächer geklettert, in Venedig, nahe genug, sich zu hören, fern genug, sich eher nicht zu verstehen. Unten, in den Gassen, wimmeln wie eh und je die Touristen, die vielleicht zu beneiden sind, weil sie nur das Nahe sehen. Singend in Gondeln sitzen! Alte Leidenschaften, endgültige Fehler, Kalauer, die das Allerletzte sind: seltsam eigentlich, daß selbst jetzt diese beiden fiktiven Endzeitler mit einer so enormen poetischen Konzentration sprechen können, daß sogar ihr Autor darüber staunt. Wissen sie doch deutlich mehr, als er. Doch eine Hoffnung?
Sprecher:Berthold Toetzke (Urs Widmer)
Raoul Wolfgang Schnell (Francesco Petrarca)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.07.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 477
Titel: Anahid und der Brokatteppich
Autor: Nina Korn
produziert in: 1994
produziert von: ORB; HR
Laufzeit: 19 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Inhalt: "Anahid und der Brokatteppich" erzählt die Geschichte eines orientalischen Teppichs an dessen Muster man erkennen kann, daß ein junger Prinz ihn gewebt hat. Die Ornamente des Teppichs helfen dem Prinzen schließlich, seine Geliebte wiederzufinden.
Sprecher:Angelika Waller (Sie)
Otto Sander (Er)
Daten zu Nina Korn:Vita: Nina Korn wurde 1938 im Allgäu geboren und wuchs in Dresden auf. Von 1961 bis 1989 war sie Dramaturgin für Kinderhörspiele beim Rundfunk der DDR. Schon seit 1970 tritt Nina Korn, die auch zahlreiche Hörspiele und einige Fernsehspiele geschrieben hat, als Märchenerzählerin auf. Mittlerweile umfaßt ihr Märchenrepertoire rund 70 Märchen aus aller Welt, und was einmal als Hobby vor einem kleinen Kreis von Zuhörern begann, ist immer stärker zu ihrem eigentlichen Beruf geworden. Heute lebt Nina Korn als freie Märchenerzählerin und Autorin in Berlin.
Erstsendung: 08.03.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 477
Titel: Anatol und Bruno - Monolog für drei Stimmen
Autor: Elisabeth Plessen
produziert in: 1991
produziert von: SR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: "Ich habe ein Herz, das zwei Herzkammern hat. Ich habe sie Anatol und Bruno überlassen. Sie haben sich in meiner Liebe eingenistet, daß ich wohnungslos bin. Zuerst finde ich das lustig, so wie meistens alles lustig ist, was ich zum ersten Mal erlebe, neu wenigstens, fremd, aber dann henkele ich wieder die Arme und sage, auf der Straße stehend, zu meinen Herzkammerfenstern hinauf schauend: So. Da wohnen jetzt also sie. Nicht einer, sondern zwei, Anatol und Bruno." (Elisabeth Plessen) In ihrem ersten Hörspiel wendet sich Elisabeth Plessen einem Thema zu, das so unerschöpflich ist, wie die archetypische Konstellation, auf der es beruht: eine Frau zwischen zwei Männern. Auf der einen Seite Bruno, der sie jahrelang vereinnahmte und von dem sie sich langsam löst; auf der anderen Seite Anatol, die ganz andere, neue Liebe, vor der sie sich aber sträubt, weil sie sich nicht schon wieder ausliefern will. Sie sucht in den unbewußten und spontanen Bildern ihrer Träume und Erinnerungen nach einem Weg aus diesem komplizierten Zwischenstadium, aus der erneut drohenden Abhängigkeit.
Sprecher:Heinz Meier
Evelyn Hamann
Nikolas Schumacher
Caroline Schreiber
Erstsendung: 08.03.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 477
Titel: Anfang und Ende vom Lied Ein Melodram von Dieter Kühn
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 1973
produziert von: BR; NDR; WDR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: Auf drei ganz unterschiedlichen Textebenen nähert sich dieses Hörspiel dem Thema: Zerstörung von Natur. Zu sprechen beginnt ein sehr alter Schauspieler, der sich von einem Autor den Text zu einem Melodram wünscht - einem Melodram über Johann Günther, den Vater des Dichters Johann Christian Günther, dem es unter anderem gelungen ist, in seinen schlesischen Gärten Zitronen- und Johannisbrotbäume zu ziehen. Auf der zweiten Textebene bittet eine sehr alte Ballett-Tänzerin einen Komponisten um ein "Ballett zur Erlösung der Welt", in dem sie als Primaballerina tanzen will. Doch wird ihr schon beim Sprechen der Atem knapp. Die dritte Textebene schließlich begleitet den Autor des Hörspiels auf einer Fahrt zu einem Hearing des Umweltausschusses des Europaparlaments nach Brüssel.
Sprecher:Walter Bluhm (Kutscher)
Ernst Jacobi (Reisender)
Charles Wirths (Wittlin, ein Opernbesucher)
Max Mairich (Tuwim, der Koch)
Dieter Borsche (Lechon, Bibliothekar)
Willi Trenk-Trebitsch (Jastrun)
Matthias Ponnier (Milosz)
Gisela Trowe (Bronislawa, seine Frau)
Franz Kutschera (Stanislaw, der Schweiger)
Rudi Schmitt (Hofzwerg)
Eva Vaitl (Hofleute)
Alexander Hegarth (Hofleute)
Michael Lenz (Hofleute)
Rudolf Neumann (Hofleute)
Horst Sachtleben (Hofleute)
Walter Sedlmayr (Hofleute)
MusikerPeter Lefor (Violine) Wolfgang Isenhardt (Singstimme)
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.03.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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