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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 74
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Titel: 81
Autor: Sibylle Lewitscharoff
produziert in: 2005
produziert von: DLR; RB
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Angenommen, jemand ist die Traurigkeit in Person und dreht am großen Zeiger einer Uhr, dreht und dreht, bis der Zeiger landet auf der - 9. So wäre er wohl gern ein allwissender Säugling geblieben und ist leider sorgenvoll emporgewachsen, um ein Grübler zu werden, der über die Störung im ursprünglichen Plan der Schöpfung nachdenkt.

Über jenen winzigen Anfall von Lachlust, jenes krampfige Öffnen, Schließen und wieder Öffnen, das den Schöpfer überkam und das Chaos auf den Plan rief. Von allen Geschöpfen setzt dieses Chaos dem Menschen am härtesten zu. Er ist leider auch so ein Mensch - Im Uhrzeigersinn dreht er von Ziffer zu Ziffer alle fünf Minuten weiter. Ein Stafettenlauf.
Sprecher:Rosemarie Fendel (F1)
Ernst Konarek (M1)
Donata Höffer (F2)
Samuel Weiss (M2)
Evamaria Salcher (F3)
Gottfried Breitfuß (M3)
Michael Riessler (Klarinette)
Michael Kidaisch (Perkussion)
Daten zu Sibylle Lewitscharoff:geboren: 16.04.1954
Vita: Sibylle Lewitscharoff (* 16. April 1954 in Stuttgart) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie wurde 2013 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.01.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 74
Titel: Album
Autor: Hans Magnus Enzensberger
produziert in: 2011
produziert von: RB; DLR
Laufzeit: 235 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Was hat der "Maier am Himalaya" mit Karl Marx oder Denis Diderot mit Edward Lear oder Margaret Thatcher zu tun? Was verbindet Kuba, Kometen, Poeten mit Pflanzenforschern und Mathematikern, Chefökonomen mit Cocktailrezepten?

Texte von nahezu jeder Spielart (Verse, Lieder, Sprüche, Essays, Abhandlungen ...) über all dies oder jene, selbst verfasst oder aus fremder Feder, hat Hans Magnus Enzensberger in seinem "Album" (v.lat. albus, weiß, weißes Blatt) zusammengetragen. Er selbst schreibt darüber: "Wir haben es nicht nur mit einem Tagebuch zu tun, sondern mit einem Capriccio, einem Quodlibet, einem Potpourri, besser gesagt mit einem mixtum compositum oder schlicht und einfach mit einem Allgemeinen Brouillon. Bin ich verständlich? Ich meine ein hotchpotch, ein maremagno, ein salmagundi. Mit anderen Worten: was hier vorliegt, ist wahrscheinlich eine olla podrida, ein Kuddelmuddel, ein Sammelsurium oder (...) kurz und gut, und damit fertig, es ist ein scrap-book.

Oder ist es doch zu hoch gegriffen? Vielleicht handelt es sich ja nur um eine Wundertüte. Damit wir uns recht verstehen, meine Lieben: so und nicht anders geht es zu in unserem Gehirn, einem undisziplinierten Organ, das sich an keine Reihenfolge hält, ohne Inhaltsverzeichnis auskommt und keine Chronologie kennt."

Entsprechend vielfältig und offen in der Form kommt das Hörspiel als eine bunte Collage aus Stimmen und Musik daher, die dem Hörer auf vergnügliche Art gedankliche und sprachliche Spielräume eröffnet.
Sprecher:Hans Magnus Enzensberger (Autor)
Friedhelm Ptok (Sprecher 10)
Uta Hallant (Sprecherin 9)
Peter Kaempfe (Sprecher 11)
Heidi Jürgens (Sprecherin 5)
Guido Gallmann (Sprecher 2)
Susanne Schrader (Sprecherin 8)
Jürgen Uter (Sprecher 14)
Andreas Krämer (Sprecher 7)
Mark Lyndon (Sprecher 1)
Sascha Icks (Sprecherin 3 (A))
Willy Schwarz (Sprecher 15)
Samuel Weiss (Sprecher 4)
Eva Gosciejewicz (Sprecherin 3 (B))
Theo Krämer (Kinder)
Anastasia Stichnoth (Kinder)
Michael Riessler (Musiker)
Jean-Louis Matinier (Musiker)
Daten zu Hans Magnus Enzensberger:geboren: 11.11.1929
Vita: Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München und ist einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und an der Sorbonne in Paris, war Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk und lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" und der Buchreihe "Die andere Bibliothek". Er veröffentlichte zahlreiche Essays, Aufsätze, Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (1963), den Heinrich-Böll-Preis (1985), den Heinrich-Heine-Preis (1998), den Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.12.2011
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 74
Titel: Aponivi
Autor: Susanne Amatosero
Michael Riessler
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Michael Riessler
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: "apónivi" bezeichnet in der Sprache der Hopi-Indianer "Wind, der die Schlucht hinabbläst", Wind, der durch die riesigen Canyons ihrer Reservate zieht. Er führt die Geister der unsichtbaren Lebenskräfte mit sich, die "Kachinas". Aber erst im Tanz und in kunstvolle Masken gehüllt, werden diese sichtbar. Das Hörspiel ist eine akustische Auseinandersetzung mit den rituellen Maskentänzen der Kachinas, deren symbolträchtige Bedeutung sich in musikalischen Bildern spiegelt. Eingebettet in den Rhythmus vor allem des virtuosen Schlagzeugers Terry Bozzio spielt das Libretto mit dem Klang der Hopi-Sprache, mit Assoziationen, Bedeutungen und Missdeutungen ihrer Kultur.
Sprecher:Matthias Brenner
MusikerTerry Bozzio (Schlagzeug) Klaus Burger (Tuba) Bill Forman (Trompete) Jean-Jacques Justafré (Horn) Bobby Ranchall (Flöte) Michael Riessler (Klarinette)
Daten zu Susanne Amatosero:geboren: 29.07.1952
Vita: Susanne Amatosero (geb. Susanne Klippel), wurde 1952 in Wittlich an der Mosel geboren. Sie studierte Malerei und war nach ihrem Studienabschluß 1976 als freie Fotografin für renommierte Magazine, u.a. " Zeit ", "Der Stern" tätig. Seit 1983 hielt sie sich läng in der Karibik ( Lucia, Grenada, Jamaica) auf. Hier entstand ihr erster Dokumentarfilm "Die Reise der Pilgrim Number One, 1988 in Paris ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury der "Septieme Bilan du Film Ethnographique". Auf Materialien dieses Films basierte auch ihr erstes Hörspiel "Die Buchstabenhütte" (NDR 1988). Seitdem entstanden ca. 25, z.T. international ausgezeichnete Hörspiele u.a. "38,0 Grad" (NDR 1991), "Mrs. Patience geht aus dem Haus" (NDR 1993), "Apollo Hotel" (NDR 1994), "Delta" (NDR /SR1995, Hörspiel des Monats März 1995) , "funky yard" (BR/NDR 1996, Goldmedaille bei The New York Festivals), "Phönixhouse" (NDR/BR 1997), "Licht" (1998), "Asylanten " (DLR Berlin/NDR/SR 1999, als Theaterstück 1998 uraufgeführt am Hamburger Schauspielhaus, Hörspiel des Monats November 1999), "dogs" (DLR Berlin 2000), "art aud" (BR/NDR 2001),"The Girl from Ipanema" (DLR Berlin/NDR 2003), " Fool’s Büttel" (NDR/DLR Berlin 2004), "Fremde Männer Rocken das Haus (Deutschlandradio Kultur 2004), "Flamme und Phon" (NDR 2005), "Klagenfurt" (DLR Kultur | SWR 2007) " Global Player" - (DLR Kultur 2008), "Voodoo Child und die Musik als fünftes Element" (DLR Kultur 2011)," Mercury" (NDR 2012). Hörspielbearbeitungen und Regie u.a.: "Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen" von Armando Llamas (SR 1996) , "Von Menschen, die sich fressen - All you can eat von Paula Köhlmeier "(WDR/ORF 2008), Die Palette" von Hubert Fichte (NDR 2010).: Musikal. Komposition u. Libretto für : "Aponivi" von Michael Riessler (DLR 2003). Sie lebt als Autorin, Regisseurin und Filmemacherin in Hamburg.

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Daten zu Michael Riessler:geboren: 1957
Vita: Michael Riessler, geboren 1957 in Ulm, ist Komponist und Klarinettist. 1992 Jazzpreis des SWF und Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2000 Schneider-Schott-Musikpreis Mainz. Zahlreiche Hörspiel- und Filmmusiken. Lehrt an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Erstsendung: 20.02.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 74
Titel: Auf der Birnbaumwiese
Autor: Gert Loschütz
produziert in: 2011
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Michael Riessler
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhalt: Die Erzählerinnen des Kinderhörspiels von Gert Loschütz sind Hexen. Sie heißen Luzi, Heta und Vera. Die eine schaut, die andere schreibt, die dritte formuliert, was Heta ins große Birnbaumwiesenbuch schreiben soll. Die drei beobachten Wladimir und Hanspeter, zwei Brüder, die sich mit ihren Steckenpferden auf die Birnbaumwiese verirren. Während der eine weiterreitet, muss der andere, wie die Helden im Märchen, eine Aufgabe lösen und dem Schnitzer am Rand der Wiese einen Birnbaumast bringen. Der Schnitzer schnitzt kleine Pferde daraus und haucht ihnen Leben ein. In der Geschichte vergeht nur eine Nacht, und doch scheinen Jahre vergangen zu sein, als die Brüder sich wiedersehen. Ein Märchen über Trennung und Wiederfinden, über Naturschönes und Kunstschönes.
Sprecher:Céline Fontanges (Luzi)
Marie Leuenberger (Vera)
Sascha Icks (Heta)
Jens Wawrczeck (Hans)
Florian Mania (Wladi)
Regine Vergeen (Elfe)
Walter Renneisen (Fuchs)
Nina Danzeisen (Frau Wiesel)
Peter Kaghanovitch (Specht)
Heinrich Giskes (Frosch)
Marianne Rogee (Eule)
Daten zu Gert Loschütz:geboren: 09.10.1946
Vita: Gert Loschütz (* 9. Oktober 1946 in Genthin) ist ein deutscher Schriftsteller.
Gert Loschütz, 1946 in Genthin geboren, lebt in der Nähe von Frankfurt. Er schrieb Hörspiele und Drehbücher zu Filmen, Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke. 1985 erhielt Loschütz für seine Erzählung "Das erleuchtete Fenster" den "Georg Mackensen-Literaturpreis". In der Sendereihe des SDR "Hörspiele für Kinder von acht bis achtzig" wurden bis dato fünf seiner Stücke realisiert: "Anika auf dem Flugplatz" (1975), "Johannes, der Seefahrer" (1976), "Das sprechende Bild" (1979), "Ludwigs Meise" (1981).

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Erstsendung: 17.09.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 74
Titel: Auf der Plaça del Diamant
Autor: Mercé Rodoreda
produziert in: 2007
produziert von: RB; DLR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Übersetzer: Hans Weiss
Inhalt: Beim Tanz auf der Plaça del Diamant verliebt sich Colometa in Quimet. Sie stürzt sich in eine Ehe, die der völlig Ahnungslosen zum Albtraum wird, bringt zwei Kinder zur Welt, schlägt sich allein durchs Leben, als Quimet auf der Seite der Volksfront in den Bürgerkrieg zieht und fällt.

Sie findet schließlich ihren Frieden in einer neuen Ehe mit einem älteren Mann, der als Invalide aus dem Krieg heimgekehrt ist. Colometa erzählt ihre Geschichte selbst, naiv, sie weiß nichts von Liebe oder Sexualität und von Politik schon gar nichts. Die Dinge geschehen ihr einfach: die Ehe, die Schwangerschaften, der Bürgerkrieg.
Sprecher:Gabriela Maria Schmeide (Natàlia genannt Colometa)
Milan Peschel (Quimet)
Regina Lemnitz (Senyora Enriqueta)
Udo Schenk (Hausherr)
Martin Seifert (Antony)
Ingeborg Medschinski
Erstsendung: 16.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 74
Titel: Berenice Tableau
Autor: Michael Riessler
Claude Simon
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Klangkunst
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Als ihr junger Ehemann Ptolemaios Euergetes in den Krieg ziehen musste, weihte die Berenike ihm eine Locke ihres Haupthaares ... So beginnt die Legende der Königstochter von Kyrene, deren Locke sich in ein Sternbild verwandelt. Michael Riessler bezieht sich allerdings weniger auf die antike Sage selbst, als auf ihr Echo in den experimentellen Texturen des französischen Autors und Nobelpreisträgers Claude Simon. Claude Simons schmales Bändchen "Le chevelure de Berenice" mit seiner lebhaften ungebundenen Sprache steht Pate für das, was wir bei Michael Riessler hören können. Für seine Version der Berenike-Legende versammelte der 45-jährige Improvisator, Komponist und Autor im "Berenice Tableau" die Sängerin Elise Caron, den Perkussionisten Jean Pierre Drouet und den Drehorgelmeister Pierre Charial im Studio. "Ich will Unbekanntes hören, etwas aus der Luft greifen und zusammenfügen, und mich dabei immer wieder selbst überraschen". (Michael Riessler)
MusikerElise Caron (Singstimme) Jean-Pierre Drouet (Perkussion) Pierre Charial (Drehorgel)
Daten zu Michael Riessler:geboren: 1957
Vita: Michael Riessler, geboren 1957 in Ulm, ist Komponist und Klarinettist. 1992 Jazzpreis des SWF und Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2000 Schneider-Schott-Musikpreis Mainz. Zahlreiche Hörspiel- und Filmmusiken. Lehrt an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Daten zu Claude Simon:geboren: 10.10.1913
gestorben: 06.07.2005
Vita: Claude Simon (* 10. Oktober 1913 in Tananarive, Madagaskar; † 6. Juli 2005 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Er erhielt 1985 den Nobelpreis für Literatur.

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Erstsendung: 08.03.2003
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 74
Titel: Berenice Tableau
Autor: Claude Simon
Michael Riessler
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Michael Riessler
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Performance-Fassung mit Moderation. Mitschnitt vom 19. April 2004 aus dem Stadtgarten Köln

"Als ihr junger Ehemann Ptolemaios Euergetes in den Krieg ziehen musste, weihte die Berenike ihm eine Locke ihres Haupthaares ..." So beginnt die Legende der Königstochter von Kyrene, deren Locke sich in ein Sternbild verwandelt. Michael Riessler bezieht sich allerdings weniger auf die antike Sage selbst als auf ihr Echo in den experimentellen Texturen des französischen Autoren und Nobelpreisträgers Claude Simon. Claude Simons schmales Bändchen "Le chevelure de Berenice" mit seiner lebhaften ungebundenen Sprache steht Pate für das, was wir bei Michael Riessler hören können. Für seine Version der Berenike-Legende versammelte der 45-jährige Improvisator, Komponist und Autor im "Berenice Tableau" die Sängerin Elise Caron, den Percussionisten Jean-Pierre Drouet und den Drehorgelmeister Pierre Charial im Studio. "Ich will Unbekanntes hören, etwas aus der Luft greifen und zusammenfügen und mich dabei immer wieder selbst überraschen." (Michael Riessler)
MusikerElise Caron (Singstimme) Jean-Pierre Drouet (Percussion) Pierre Charial (Drehorgel)
Daten zu Claude Simon:geboren: 10.10.1913
gestorben: 06.07.2005
Vita: Claude Simon (* 10. Oktober 1913 in Tananarive, Madagaskar; † 6. Juli 2005 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Er erhielt 1985 den Nobelpreis für Literatur.

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Daten zu Michael Riessler:geboren: 1957
Vita: Michael Riessler, geboren 1957 in Ulm, ist Komponist und Klarinettist. 1992 Jazzpreis des SWF und Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2000 Schneider-Schott-Musikpreis Mainz. Zahlreiche Hörspiel- und Filmmusiken. Lehrt an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Erstsendung: 22.05.2004
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 74
Titel: Berlin 45 - Die Tagebücher der Anonyma und des Rotarmisten Wladimir Gelfand
Autor: Anonyma
Wladimir Gelfand
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 94 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Michael Riessler
Übersetzer: Anja Lutter
Hartmut Schröder
Inhalt: Mai 1945: Berlin wird fallen; der Krieg wird zu Ende gehen. Zwei Menschen berichten in ihren Tagebüchern über die Zeit kurz vor, während und nach der Kapitulation. Während der Rotarmist Wladimir Gelfand mit einer der ersten in Berlin einmarschierenden Divisionen, von Osten kommend, auf die Stadt zurückt, erlebt Anonyma auf der Seite der Besiegten das Kriegsende in Kellern und unterschiedlichen Wohnungen. Ihre sich gegenseitig ergänzenden Berichte werden ständig von den Ereignissen überrollt und behaupten sich dennoch als Splitter dieser Zeit. Warum stoßen diese Texte erst fast 60 Jahre nach ihrem Entstehen auf so großes öffentliches Interesse? Im Kontext der Zeitzeugen sollen in diesem Hörspiel die Zeugen der Textgenese hierüber Auskunft geben.
Sprecher:Christiane von Poelnitz (Anonyma)
Paul Herwig (Wladimir Gelfand)
Katharina Döbler (O-Ton)
Elke Scherstjanoi (O-Ton)
Wolfgang Hörner (O-Ton)
Wolfram Wette (O-Ton)
Daten zu Wladimir Gelfand:geboren: 29.10.1923
Vita: Wladimir Gelfand (1923-1983), aufgewachsen als Jude in der Ukraine, berichtet in seinen Tagebüchern als Beobachter und Mittäter in einer Person.
Erstsendung: 08.05.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 74
Titel: Bird and Soul
Autor: Werner Stiefele
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Thomas Werner
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Stationen aus der Biographie des Jazz-Saxophonisten Charlie Parker (1920-1955) bieten den äußeren Rahmen für ein dichtes Geflecht aus Musik und Text. Werner Stiefele skizzierte während der Arbeit am Text Klänge. Sie dienen nicht zur Untermalung, sondern tragen eigenständige Bedeutung. Michael Riessler komponierte diese "sprechende Musik" für ein halb klassisch, halb jazzig besetztes Ensemble in seiner eigenen Tonsprache. Der Text allein wäre ohne Musik so unvollständig wie die Musik ohne Worte. Die Hörspielproduktion entstand in Zusammenarbeit der Jazzredaktion und der Hörspielabteilung des WDR.
Sprecher:Otto Sander (Der alte Charlie Parker)
David Lehmann (Charlie Parker als Kind)
Kati Karrenbauer (Mutter)
Christian Brückner (Mann)
Lena Stolze (Frau)
Walter Renneisen (Stimme)
Daten zu Werner Stiefele:Vita: Werner Stiefele, geboren 1953, arbeitet als Jazzpublizist und Kritiker und unterrichtet an der Musikhochschule Mannheim/Heidelberg Jazzgeschichte. 1983 schrieb er für das Staatstheater Stuttgart die szenische Dokumentation "Reichskristallnacht" und 1993 für das Stuttgarter "Theater der Altstadt" das Stück "Wenn's ernst wird". Michael Riessler wurde 1957 geboren. Als Auftragsarbeit der Donaueschinger Musiktage entstanden die Stücke "Héloise" (1992) und "Momentum Mobile" (1993). Er schrieb bereits mehrere Hörspiele.
Erstsendung: 11.12.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 74
Titel: Blutsbande
Autor: Joan Rang Christensen
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 104 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Komponist: Michael Riessler
Dramaturgie: Georg Bühren
Übersetzer: Egon Netenjakob
Louise Emcken
Inhalt: Von dunklen Vorahnungen getrieben, fahren die Geschwister Anne und Frank Milling von Kopenhagen nach Schweden. Sie wollen ihren Vater aufsuchen, von dem sie lange nichts mehr gehört haben. Er war, wie sein Sohn, im Dienst der dänischen Kriminalpolizei und hat sich nach seiner Pensionierung ins nordschwedische Gällivare zurückgezogen. Dort finden Sohn und Tochter die Wohnung verwahrlost - und im Schuppen den ermordeten Vater. Aber es kommt noch schlimmer: Von einem zweiten Besuch im Haus des Vaters kehrt Anne nicht mehr zurück. Auch sie wird Opfer eines Gewaltverbrechens. In Verdacht gerät ihr eigener Bruder. Ein Zeuge identifiziert ihn als Mörder seiner Schwester. Aber Frank kann fliehen. Er muss nicht nur herausfinden, welche dunklen Geheimnisse zum Tod des Vaters und der Schwester geführt haben, er muss auch nachweisen, dass die ihn belastende DNA-Analyse der schwedischen Polizei zu falschen Schlüssen führt.
Sprecher:Hans Kremer (Frank Milling / René Stein)
Karoline Eichhorn (Anne Milling)
Wolf-Dietrich Sprenger (Marck)
Maximilian von Pufendorf (Morten)
Matthias Habich (Louis)
Jens Wawrczeck (Herbert)
Rolf Becker (Ernst Milling)
Tanja Schleiff (Lina)
Bernd Kuschmann (Finne)
Martin Bross (Polizist / 2. Polizist)
Ernst August Schepmann (1. Polizist)
Isis Krüger (Eva)
Anna Bergman (Serviererin / Stewardess)
Daten zu Joan Rang Christensen:geboren: 1976
Vita: Joan Rang Christensen, geboren 1976 in Korea, kam als Adoptivkind nach Dänemark. Sie schreibt seit 1998 - zunächst Gedichte, dann mehrere kurze Theaterstücke. Für ihren Hörspielerstling "Blodets Bånd" erhielt sie im vergangenen Jahr den renommierten Preis des Dänischen Blindenverbandes.
Erstsendung: 17.02.2008
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 74
Titel: Boulevard der Irren
Autor: Patrick Pécherot
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Genre: Krimi
Regie: Philippe Bruehl
Bearbeitung: Sabine Grimkowski
Komponist: Michael Riessler
Übersetzer: Katja Meintel
Inhalt: Juni 1940 in Paris: Die Menschen flüchten vor der deutschen Besatzung, auch die Irrenhäuser werden evakuiert und ihre Insassen wandern im allgemeinen Exodus nach Süden, während Räuber, Nazis und Kollaborateure in Paris Einzug halten. Nestor hat den Auftrag, einen depressiven Psychiater vom Selbstmord abzuhalten. Besteht eine Verbindung zwischen ihm und einem psychisch Kranken, der Nestor um Hilfe bittet? Als der Psychiater stirbt, stößt der anarchistische Privatdetektiv Nestor (eine Hommage an Léo Malet), auf eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte.
Sprecher:Daniel Brühl (Nestor)
Linda Olsansky (Yvette)
Gottfried Breitfuß (Corback)
Wolf-Dietrich Sprenger (Inspektor Bailly)
Wolfgang Pregler (Delletram)
Walter Renneisen (Doktor Ferdière)
Isaak Dentler (Lukas)
Robert Besta (Esculape)
Yassin El Harrouk (Pierrot)
Jonas Fürstenau (Gerichtsmediziner)
Barbara Stoll (Alte Dame)
Toni Jessen (Pfleger)
Benjamin Janssen (Fahrradtaxifahrer)
Berthold Toetzke (Scup)
Uwe-Peter Spinner (Kontrolleur)
Lukas Rüppel (Portier)
Thorsten Majer (Deutscher Soldat)
Ines Martinez (Gesang)
Daten zu Patrick Pécherot:geboren: 11.12.1953
Vita: Patrick Pécherot geboren 1953 in Courbevoie, arbeitet als Journalist. 2002 erhielt er den "Grand Prix de Littérature Policière" für "Nebel am Montmartre", den ersten Band einer Trilogie über das "populäre" Paris zwischen den Weltkriegen. Außer Krimis schreibt er Jugendbücher und Comics zusammen mit dem Co-Autor Jeff Pourquié.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.06.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 74
Titel: Chansons
Autor: Michael Riessler
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Michael Riessler
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Chansons ist das zweite Werk, das der in Köln lebende Musiker und Komponist Michael Riessler für das Studio Akustische Kunst realisiert. Melodramatische Dreiecks- und Mehrecksgeschichten werden hier von zwei Stimmen erzählt: der Klarinette Michael Riesslers und dem Gesang der französischen Künstlerin Elise Caron. Diese treten in einen spielerisch-musikalischen Dialog zu ihren eigenen Doubles und die der anderen Stimme. "Entschuldigung, kann mir jemand sagen, wie man hier herauskommt?"
MusikerElise Caron (Singstimme; Querflöte) Michael Riessler (Bassklarinette; Saxophon)
Daten zu Michael Riessler:geboren: 1957
Vita: Michael Riessler, geboren 1957 in Ulm, ist Komponist und Klarinettist. 1992 Jazzpreis des SWF und Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2000 Schneider-Schott-Musikpreis Mainz. Zahlreiche Hörspiel- und Filmmusiken. Lehrt an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Erstsendung: 08.07.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 74
Titel: Cousine Lisbeth
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 2017
produziert von: DKultur; RB
Laufzeit: 151 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Cécile Wajsbrot
Komponist: Michael Riessler
Dramaturgie: Stefanie Hoster
Übersetzer: Nathalie Mälzer
Paul Zech
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Teil 1 (82:00 Min.):
Paris im Jahre 1838. Madame Adeline Hulot, schöne Lothringerin im besten Alter, könnte die Mittel für die Verheiratung ihrer Tochter Hortense beschaffen, wenn sie dem unverhohlenen Werben des Hauptmanns der Ehrengarde und Parfümfabrikanten Crevel nachgäbe. Das Vermögen der Familie brachte Adelines Ehemann durch. Still folgt dem Geschehen die Cousine Lisbeth, die ihre Tage im Palais der Familie verbringt. Nahe am Louvre in einer dunklen Straße liegt Lisbeths Wohnung. Dort birgt sie ein Geheimnis.

Teil 2 (69:09 Min.):
Madame Marneffe, uneheliches hübsches Kind eines Maréchal, Frau eines Angestellten im Kriegsministerium, baut sich mit Cousine Lisbeths Hilfe einen florierenden Salon mit Aussicht auf gute Renten auf. Von drei Männern erwartet sie dasselbe Kind - ein Detail, das die Ehe von Hortense mit dem polnischen Grafen und Künstler Steinbock zerstört und den Baron Hulot endgültig ruiniert. Die Familie verarmt, der Baron verschwindet. Cousine Lisbeth, scheinbar an der Seite der Familie, übt in aller Stille Rache für eine große Kränkung.
Sprecher:Gerd Wameling (Erzähler)
Astrid Meyerfeldt (Lisbeth)
Imogen Kogge (Adeline)
Gustav Peter Wöhler (Crevel)
Felix von Manteuffel (Baron Hulot)
Leonie Rainer (Hortense)
Katja Sieder (Valérie)
Patrick Güldenberg (Wenceslas)
Lisa Hrdina (Josépha)
Martin Engler (Henri)
Tonio Arango (Marneffe)
Martin Seifert (Kommissar)
Marguerite Gateau (Die Leserin)
Friedhelm Ptok (Balzac)
MusikerJean-Louis Matinier (Akkordeon) Michael Riessler (Bassklarinette)
ergänzender Hinweis: Vorlage: La cousine Bette (Roman)
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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Erstsendung: 04.06.2017
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR 1. Teil
SWR 2. Teil
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 74
Titel: Das Ehrenwort des Henkers
Autor: Christina Calvo
produziert in: 2005
produziert von: WDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Landau, 1777: Scharfrichter Hieronymus Menges wird angeklagt, eine Hinrichtung ohne ordentliches Gericht abgehalten zu haben. Bei der Anhörung berichtet Menges von seiner Anwerbung durch zwei unbekannte Männer, der zweitägigen Kutschfahrt, dem Geheimgericht und der Hinrichtung, verliert jedoch kein Wort über den Grund der Hinrichtung. Auch eine Nacht im Käfigturm kann ihn nicht von seinem Schweigegelöbnis abbringen. Nachforschungen des Gerichts führen zu vier möglichen Hinrichtungsopfern. Eines davon ist die seit kurzem verschwundene Gräfin von Thurben, die des Mordes an ihrem Mann verdächtigt wird. Die Geschichte basiert auf einem wahren Vorfall aus dem späten 18. Jahrhundert, der in einem Kriminalbericht des Gerichtswesens in der Südpfalz festgehalten wurde. Die mysteriöse Geschichte wurde so populär, das es zu einigen literarischen Bearbeitungen kam, u.a. Johann Peter Hebels "Heimliche Enthauptung" (1811).
Sprecher:Martin Feifel (Menges)
Jean Faure (Philbert)
Walter Renneisen (Schweighard)
Ernst August Schepmann (Keller)
Christian Redl (Heller)
Sylvester Groth (Mann 1)
Jan-Gregor Kremp (Mann 2)
Peter Lieck (Richter)
Gregor Höppner (Wärter)
Oliver Kauss (Bauer)
Anja Laïs (Magdalena / Frau)
Martin Bross (Bote)
Florian Seigerschmidt (Mann / Kutscher)
Céline Vogt # dwi # (Anna / Kinderchor)
Davide Brizzi
Gina Schmitz
Paul Jäger
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 30.09.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 74
Titel: Das Evangelium nach Jesus Christus
Autor: José Saramago
produziert in: 2007
produziert von: NDR
Laufzeit: 179 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Michael Riessler
Übersetzer: Andreas Klotsch
Inhalt: Der portugiesische Nobelpreisträger erzählt die Geschehnisse des Neuen Testaments auf spannende Weise als eine Art Reportagebericht über das Leben Jesu. Darin lässt er Jesus - wie auch Gott und den Teufel - selbst zu Wort kommen. Jesus erscheint als Suchender und zugleich sündiger Mensch, der erst schrittweise seine göttliche Bestimmung erfährt. Er trägt die Schuld seines Vaters Josef mit sich, der, um seinen Sohn zu retten, die Einwohner Bethlehems nicht vor der bevorstehenden Ermordung ihrer Kinder gewarnt hat. Ein Hirte, identisch mit dem Engel der Offenbarung und zugleich dem Teufel, wird zur Schlüsselfigur, Jesus seiner Bestimmung zuzuführen. Der Menschensohn erscheint nur als Teil von Gottes Plan, seine Macht zu erhalten, die er durch die mangelnde Gläubigkeit seines Volkes bedroht sieht. Dafür benötigt Gott einen Märtyrer. Erst am Kreuz und in dem abgewandelten Ruf gipfelnd "Menschen, vergebt ihm, denn er weiß nicht, was er getan hat", erkennt Jesus die ihm zugedachte Rolle. Saramago stellte in seinem 1991 erschienenen und im katholischen Portugal heftig umstrittenen Roman das Evangelium in einen religionskritischen Diskurs, der gegenwärtig hochaktuell erscheint.
Sprecher:Rolf Boysen (Evangelist)
Rosel Zech (Erzählerin)
Walter Renneisen (Erzähler)
Werner Wölbern (Josef)
Céline Fontanges (Maria)
Jens Wawrczeck (Jesus)
Michael Mendl (Bettler)
Harald Jakel (Sprecher)
Hans Diehl (Dotaim)
Douglas Welbat (Zachäus)
Peter Franke (Abiatar)
Peter Kaempfe (Ausrufer, Stimme Micha Hauptmann)
Lutz Herkenrath (Hananias)
Meike Harten (Schua)
Klaus Herm (Simeon)
Brigitte Röttgers (Zelomi)
Thor W. Müller (1. Hirte)
Thomas Roth (2. Hirte)
Klaus Dittmann (Herodes)
Siegfried W. Kernen (Priester)
Robert Eder (Soldat)
Robert Lenkey (Flüchtling)
Wolf Frass (Flüchtender)
Lennardt Krüger (Aufrührer)
Helmut Zhuber (Junger Bursche)
Jörg Gillner (Pharisäer)
Reinhart Firchow (Schriftgelehrter)
Mathias Lange (Fragesteller)
MusikerMarco Ambrosini (Nyckelharpa) Sebastian Schorr (Horn) Scott Roller (Violoncello) Michael Kiedaisch (Percussion) Mike Svoboda (Posaune) Michael Riessler (Klarinette)
Daten zu José Saramago:geboren: 16.11.1922
gestorben: 18.06.2010
Vita: José Saramago (ʒuˈzɛ sɐɾɐˈmaɣu) (* 16. November 1922 als José de Sousa Saramago in Azinhaga, Portugal; † 18. Juni 2010 in Tias auf Lanzarote) war ein portugiesischer Romancier, Lyriker, Essayist, Erzähler, Dramatiker und Tagebuchautor. 1998 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Hompepage o.ä.: http://www.josesaramago.org/
Erstsendung: 04.04.2007
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 74
Titel: Das Geld
Autor: Emile Zola
produziert in: 2013
produziert von: RB; NDR; DLR; SR
Laufzeit: 192 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Übersetzer: Wolfgang Günther
Inhalt: In "Das Geld" beschreibt Zola realistisch und detailgenau die Genese eines großen Krachs an der Pariser Börse, den er zeitlich in die glänzende Endphase des Second Empire unter Napoleon III verlegt. Zola erzählt von Spekulanten, Finanzmaklern, großen Bankiers und kleinen Anlegern, von Zynikern, Aasgeiern, Moralisten, Revolutionären, von all den Opfern und Tätern in dem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen, ihren Sehnsüchten und ihrer Verzweiflung, wenn in einer großen Blase alle Hoffnung zerplatzt. Der eigentliche Protagonist des Romans ist das Geld selbst. Es sind nicht länger die Menschen die Akteure ihres Schicksals, sondern die dingliche Macht des Geldes. Und natürlich sind es am Ende nicht die Macher, die vernichtet werden - die hecken wie Zolas Romanheld Saccard am Ende schon wieder fröhlich-ungeniert weitere Millionengeschäfte aus.

"Nie hatte Saccard die Börse aus der Vogelperspektive in so merkwürdiger Ansicht erblickt, mit den vier schiefen Ebenen ihres mächtigen Zinkdaches, überragt von einem starrenden Wald von Röhren. Die Spitzen der Blitzableiter richteten sich wie riesig lange Spieße drohend himmelwärts. Das Gebäude selbst war nur ein schmutziggrauer, nackter Steinwürfel, über dem eine zerfetzte Fahne flatterte. Einen eigentümlichen, verblüffenden Anblick boten Stufen und Säulengang, welche von schwarzen Ameisen gesprenkelt schienen, als sei der ganze Ameisenhaufen in Aufruhr und von einer hochgradigen Aufregung hin und her bewegt. 'Wie winzig klein erscheint das alles! Man meint, mit einem Griff könnte man sie alle in die Hand schließen.'"

"Das Geld' erzählt alles, was man über den Börsenwahn wissen muss." (Der Tagesspiegel)
Sprecher:Burghart Klaußner (Erzähler)
Andreas Grothgar (Saccard)
Markus Meyer (Mazaud)
Boris Aljinovic (Pillerault)
Hans Peter Korff (Moser)
Bernd Stegemann (Busch)
Max Hopp (Jantrou)
Roman Knizka (Hamelin)
Gerd Grasse (Berthier)
Michael Hanemann (Dejoie)
Horst Mendroch (Sédille)
Otto Mellies (Kolb)
Peter Kaempfe (Jacoby)
Michael Evers (Kellner)
Benjamin Kramme (Makler)
Christian Gaul (Charles)
Carmen-Maja Antoni (Mme Méchain)
Chris Pichler (Caroline)
Lisa Hrdina (Baronin)
Sabin Tambrea (Maxime)
Gerd Wameling (Huret)
Hans Diehl (Gundermann)
Patrick Güldenberg (Sigismond)
Matthias Walter (Massias)
Friedhelm Ptok (Daigremont)
Jennipher Antoni (Mme Mazaud)
Wilfried Hochholdinger (Marquis)
Alberto Fortuzzi (Sabatani)
Alexander Radszun (Delaroqaue)
Janusz Kocaj (Angestellter)
Katharina Matz (Gräfin)
Florian Anderer (Kommissionär)
Gabriele Blum (An-, Absage)
Gilles Chevalier (Schlagzeilen)
Robert Levin (Schlagzeilen)
Daten zu Emile Zola:vollständiger Name: Émile Édouard Charles Antoine Zola
geboren: 02.04.1840
gestorben: 29.09.1902
Vita: Émile Édouard Charles Antoine Zola (* 2. April 1840 in Paris; † 29. September 1902 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.
Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte.
Sein Artikel J’accuse …! (Ich klage an …!) spielte eine Schlüsselrolle in der Dreyfus-Affäre, die Frankreich jahrelang in Atem hielt, und trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.2013
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 74
Titel: Das leise Pochen im Herzen der Ameise
Autor: Dietmar Guth
produziert in: 2008
produziert von: RB
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Eine noch junge Frau ist an Krebs gestorben, 'viel zu früh', wie es dann so heißt, und: Warum gerade dieser Mensch? Tod und Vergangenheitsbewältigung: Wie geht einer um mit seiner Trauer und Verzweiflung, der sich jetzt - allein, verstört -, wiederfindet in einer Welt ohne seinen geliebten Partner? Was bleibt für Gottfried von dem gemeinsamen Leben mit Anna, seiner Frau; ist ohne Anna eine Zukunft noch lebbar? Gottfried umkreist den Tod seiner Frau in Worten, sprechend, mit seiner Sprache - in Rückblenden, erinnerten Momenten, Gegenwartsbildern. Was tritt hervor hinter seinen Worten, und was bleibt dennoch zurück an Nicht-Sagbarem, bleibt verborgen, unaussprechbar im dauerhaften Strom von Gegenwart, die immer beides zugleich ist: Vergangenheit und Zukunft? Zu hören sind Anna, Rosemarie, ihre Schwester, Herr Horst, ein älterer Nachbar, der Hand an sich gelegt hat. Und dann ist da noch eine Frau, zu der Gottfried hin und wieder geht, die ihm zuhört, wenn er ihr erzählt.
Sprecher:Bernhard Schütz
Michaela Caspar
Astrid Meyerfeldt
Traugott Buhre
Regina Lemnitz
Daten zu Dietmar Guth:Vita: Dietmar Guth, geboren 1959, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster und Freiburg. Er hatte diverse Jobs in der Industrie inne und ist seit Beginn der 80er Jahre als freier Autor tätig. Guth schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele (für RB u.a. "Boulevard", 1992, "Alte Geschichten", 1995, "Lyrikertraum. Farce", 1998). Er lebt in Güstrow.
Erstsendung: 10.10.2008
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 74
Titel: Das rote Gras
Autor: Boris Vian
produziert in: 2004
produziert von: DLR; NDR
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: Saphir Lazuli lebt mit Folavril zusammen, der Ingenieur Wolf mit Lil. Das Gras ist rot und die Liebe kompliziert, denn immer sind störende Gäste dabei. Nur der greise Hund Senator weiß genau, was er sich wünscht: Er hätte gern ein Ouapiti. Wolf erfüllt ihm den Wunsch prompt. Seitdem ist der Senator stumm, also glücklich. Was, wenn es keine Ouapitis für alle gäbe? Wolfs einzige Hoffnung ist die Maschine, in der er alles erinnern kann, was er fühlte, und die ihm zugleich erlaubt, seine Erinnerungen loszuwerden. Leider kann er Lil nicht davon erzählen, und sie stellt fest: In Wirklichkeit sind die Männer nicht für uns geschaffen, sondern für sich selber. Und wir für nichts.

"Das rote Gras" zeigt grotesk und satirisch auf eine Nachkriegsgesellschaft, in der die Suche der Männer nach persönlichem Glück aussichtslos ist.
Sprecher:Bernhard Schütz (Wolf)
Roman Knizka (Saphir)
Liv-Juliane Barine (Lil)
Kathrin Angerer (Falovril)
Markus Meyer (Erzähler)
Hans Teuscher (Senator)
Margit Bendokat (Ouapiti)
Horst Bollmann (Monsieur Perle)
Hans Diehl (Monsieur Brul)
Otto Mellies (Abbé)
Irm Hermann (Mlle Heloise)
Ingeborg Medschinski (Mlle Aglaè)
Klaus Herm (Alter)
Daten zu Boris Vian:geboren: 10.03.1920
gestorben: 23.06.1959
Vita: Boris Vian wurde 1920 in Ville-dAvray geboren. In der Nachkriegszeit war er eine zentrale Figur im französischen Kulturleben: Als Verfasser von Romanen, Gedichten, Libretti und Liedern. Noch heute kennt man ihn für den Roman «Der Schaum der Tage» (1946) und seine Chansons, die von Juliette Gréco, Yves Montand und Nana Mouskouri gesungen wurden. Immer wieder sorgte Boris Vian für Skandale sei es mit deftigen Texten wie «Die kapieren nicht» oder pazifistischen Liedern («Le déserteur» 1954). Er starb 1959 im Kino es lief die Verfilmung seines Romans «Ich werde auf Eure Gräber spucken».
Erstsendung: 31.05.2004
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 74
Titel: Der Glückliche
Autor: Roswitha Quadflieg
produziert in: 2012
produziert von: RB; WDR
Laufzeit: 61 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Der Arzt Leopold Wagner wird 1938 wegen einer Führer-Beleidigung auf Veranlassung der Gestapo verhaftet. Gefängnis und KZ bleiben ihm erspart, er wird in eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke eingewiesen. Hier verbringt er die nächsten 21 Jahre. Drei Tage nach seiner Entlassung 1959 stürzt Leopold Wagner auf einer Gebirgswanderung in Begleitung seiner Schwester unter rätselhaften Umständen in den Tod. 25 Jahre später kommt es zu einem Treffen der Angehörigen, eingeladen sind auch ein Rechtsanwalt, ein früherer Arzt der Heilanstalt und ein ehemaliger Mitinsasse. Verhandelt wird die Lebensgeschichte von Leopold Wagner. War er verrückt oder nur ein streitbarer, unangepasster Charakter? Wurde er in den Tod gestürzt, war es Freitod oder doch ein Unfall? Die eigentliche Tragödie jedoch ist die Familie selbst.
Sprecher:Katharina Matz (Cordula)
Doris Kunstmann (Hannah)
Sabine Orléans (Gesche)
Angelika Thomas (Rose)
Gabriela Maria Schmeide (Charlotte)
Gustav Peter Wöhler (Lorenz)
Jörg Pohl (Kevin)
Jürgen Uter (RA Klose)
Dietrich Mattausch (Dr. Schmidt)
Christoph Bantzer (Weiß)
ergänzender Hinweis: Es existiert eine Kurzfassung (53 Minuten), sowie die ungekürzte Fassung von 61 Minuten.
Daten zu Roswitha Quadflieg:geboren: 1949
Vita: Roswitha Quadflieg, geboren 1949 in Zürich, studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typographie in Hamburg. Von 1973 bis 2003 arbeitete sie für die Raamin-Presse. Als letzter Band (28. Druck) erschien das bis dahin unveröffentlichte Hamburg-Kapitel aus Samuel Becketts „German Diaries“ 1936, „Alles kommt auf so viel an“. Ab 1985 und seit 2003 ausschließlich ist die Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Essays, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Seit 2012 lebt sie in Berlin.
Erstsendung: 30.11.2012
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 74
Titel: Der Steppenwolf
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2002
Autor: Hermann Hesse
produziert in: 2002
produziert von: HR; BR
Laufzeit: 205 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: "Der Steppenwolf", vor 75 Jahren, kurz vor Hesses 50. Geburtstag im Juni 1927 ohne Gattungsbezeichnung erschienen, gilt zweifelsohne als sein größter Erfolg. Die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs und der politischen wie wirtschaftlichen Wirren in den 20er Jahren sind der Zeithintergrund des Romans, auf den Hesse selber nachdrücklich verweist. Bereits bei seinem Erscheinen von Thomas Mann als Meisterleistung modernen Erzählens gepriesen, von Publikum und Kritik jedoch zwiespältig aufgenommen, wurde der Roman in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts weltweit das Kultbuch einer revoltierenden Jugend. Eine neue Hesse-Rezeption begann, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Harry Haller, der Prototyp des mit sich selber und der bürgerlich-etablierten Welt streitenden melancholischen Intellektuellen, lebt in bewusst gewählter Einsamkeit. Als er auf einem seiner nächtlichen, vom Alkohol begleiteten Streifzüge durch die Stadt beschließt, Selbstmord zu begehen, fällt ihm auf geheimnisvolle Weise ein Büchlein in die Hände. "Der Traktat vom Steppenwolf" beschreibt seine Krise aus höherer Warte und zeigt ihm einen Weg auf, der seine Leidenszeit beenden könnte. Der weltfremde und missmutige Harry begegnet daraufhin den schönen und jungen Kurtisanen Hermine und Maria sowie dem Musiker Pablo, die ihn Lebenslust und städtische Gewandtheit lehren. Nach der Einnahme von Halluzinogenen entführen sie ihn ins "Magische Theater": Hier lebt er seine widersprüchliche Natur aus und begeht einen möglicherweise befreienden "Mord". Das Hörspiel mit seinen Möglichkeiten des Stimmenspiels, der Verschränkung von Innen- und Außenwelt und dem Bau eines musikalischen Klangraumes eignet sich wie kein anderes Medium, die psychische Zerrissenheit des "Steppenwolfs", die surrealen Szenen des "Magischen Theaters" oder auch die "höhere, unvergängliche Glaubenswelt der Unsterblichen", für die Goethe und Mozart stehen, suggestiv erlebbar zu machen.
Sprecher:Manfred Zapatka (Harry Haller)
Dieter Mann (Traktatstimme)
Werner Wölbern (Neffe)
Witta Pohl (Tante)
Belinde Ruth Stieve (Erika, die Geliebte)
Markus Meyer (Plakatträger)
Fried Gärtner (Trauergast)
Hermann Lause (Professor)
Cornelia Schramm (Professorengattin)
Anna Thalbach (Hermine)
MusikerMichael Riessler (Saxophon; Klarinette) Vincent Courtois (Violoncello) Scott Roller (Violoncello)
Daten zu Hermann Hesse:geboren: 02.07.1877
gestorben: 09.08.1962
Vita: Hermann Karl Hesse (Pseudonym Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw, Königreich Württemberg, Deutsches Reich; † 9. August 1962 in Montagnola, Kanton Tessin, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen. Als Sohn eines deutsch-baltischen Missionars war Hesse durch Geburt russischer Staatsangehöriger. Von 1883 bis 1890 und erneut ab 1924 war er schweizerischer Staatsbürger, dazwischen besaß er das württembergische Staatsbürgerrecht.
Hompepage o.ä.: http://www.hermann-hesse.de/
Erstsendung: 21.07.2002
Datenquelle(n): dra
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    11. Januar 2015
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