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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 95
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Titel: Ada
Autor: Marina Dietz
produziert in: 1968
produziert von: BR
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Konrad Elfers
Inhalt: Ada Lovelace (1815-1852) war die Tochter des Dichters Byron und Annabella Milbanke, einer schnell wieder von ihm geschiedenen Dame mit Prinzipien. Zwischen dem kreativen, aber unzuverlässigen Vater und der dominant-betulichen Mutter suchte sich die hochbegabte Tochter ihren eigenen Weg, die Mathematik. Damit fand sie prompt zu einem neuen Übervater, dem genialen Charles Babbage. Mit seinem Projekt eines universalen Rechners, der "Analysis-Maschine", scheiterte dieser Mathematiker ebenso spektakulär an den unterentwickelten technischen Möglichkeiten der Zeit wie Ada mit ihrem Ehrgeiz an den Grenzen eines viktorianischen Frauenlebens. Eine schwarze Komödie wie ein Spiel der Phantasie in den Leerräumen zwischen den gesicherten historischen Fakten.
Sprecher:Peter Pasetti (Sherlock Holmes)
Erik Schumann (Dr. Watson)
Hanns Ernst Jäger (Sir Robert Norberton)
Karl Lieffen (John Mason, Cheftrainer)
Alexander Malachovsky (Fred Stephens, Butler)
Helmut Brasch (Norlett)
Lore Eberhard (Mrs. Norlett)
Max Mairich (Barnes, Wirt vom "Grünen Drachen")
Marlies Schönau (Mrs. Hudson)
Dietrich Thoms (Ein Kutscher)
u.a.
Erstsendung: 30.11.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 95
Titel: Affenliebe in Brandenburg
Autor: Uta-Maria Heim
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Mike Härting
Inhalt: Hermine, verdeckte Ermittlerin beim "Sonderdezernat Organisiertes Verbrechen" in Berlin, wird auf 21 Kigalis angesetzt. Sie sind angeblich illegal in Deutschland und halten sich in einer Kleingartenanlage am Prenzlauer Berg versteckt. Gleichzeitig bekommt Chris, von Beruf Privatdetektivin, ungewollt im märkischen Neu-Kasienow einen Auftrag. Sie soll sieben exotische Tiere, die bei einer Demonstration gegen einen Privatzoo entlaufen sind, wieder einfangen. Dass diese doch so unterschiedlichen Aufgaben die beiden Ex-Geliebten zur Zusammenarbeit zwingen, hätten sie sich nicht träumen lassen. Dabei kommt einiges mit ins Spiel: alte Seilschaften im Osten, kriminelle Aktivitäten im Westen, eine Tante, der Hauptkommissar, der Zoobesitzer. Und nicht zuletzt ein Gorilla, der zur Waffe greift ... Die Kriminalsatire auf die deutsch-deutsche Zusammenarbeit nimmt nichts tierisch ernst, am wenigsten den Ernst der Lage.
Sprecher:Pierre Franckh (Johansen)
Christian Redl (Albanow)
Hermann Lause (Shackleton)
Saskia Fischer (Spielleiterin)
Peer Augustinski (Amundsen)
Matthias Haase (Scott)
Harald Maack (Nansen)
Bodo Primus (Ansager)
Josef Quadflieg (Kapitän)
Volker Lippmann (Hurley)
Felix von Manteuffel (Sig)
Klaus Wirbitzky (Blessing)
Volker Risch (Jerminia)
Daten zu Uta-Maria Heim:geboren: 14.10.1963
Vita: Uta-Maria Heim, geboren 1963 in Schramberg/Schwarzwald, lebt als Hörspieldramaturgin und Autorin in Baden-Baden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.06.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 95
Titel: Alles ist Erpel
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.2010
Autor: Holger Siemann
produziert in: 2010
produziert von: DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: berlinerisches Mundarthörspiel
Regie: Gabriele Bigott
Komponist: Nadja Schöning
Inhalt: Sie stirbt "frisch verheiratet" und ist glücklich darüber. Anna Piontek, 81 Jahre alt, erzählt, wie es dazu kam. Angefangen hat alles, als sie vor lauter Einsamkeit Stimmen hört: die ihres verstorbenen Kindes, die von Ehemann Otto, dem "ollen Geizhals", der schon lange tot ist. Ein Makler will ihr das kleine Siedlungshaus abjagen und eine Mädchenstimme spricht mit sehnsuchtsvollen Versen zu ihr. Sie bekommt Angst "manoli" zu werden und lässt ihr Hörgerät überprüfen. Aber das ist in Ordnung und die Stimmen bleiben. Doch dann trifft sie Asja, die "Balkanperle", die ihr gerade verstorbener Nachbar Kremer als Putze angeheuert hatte und deren Stimme sie an ihre Jugendfreundin Lilli erinnert, die so viel frecher und freier war als sie selbst. Lädt sie deshalb Asja, die ohne Geld und Bleibe ist, zu sich ein? Und welche Motive hat die junge Frau, das Angebot anzunehmen? - Wie auch immer, es kommt zu einer höchst erstaunlichen Beziehung zwischen den beiden Frauen, der alten Urberlinerin und der jungen Ausländerin, voll hochkomischer Geschehnisse und sehr berührender Momente.
Sprecher:Stimme A: Friedhelm Ptok
Stimme B: Christian Brückner
Stimme C: Corinna Kirchhoff
Stimme D: Maximilian von Pufendorf
Daten zu Holger Siemann:geboren: 11.06.1962
Vita: Holger Siemann, geboren 1962 in Leipzig, studierte Philosophie in Berlin und arbeitete in verschiedenen Berufen, u. a. als Offizier. Er schreibt Prosa, Drehbücher, Features und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://www.schreiberey.de/
Erstsendung: 19.02.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 95
Titel: Als nicht nur Opas Knie verschwand
Autor: Sabine Ludwig
produziert in: 1988
produziert von: VI
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Dramaturgie: Sonja Kessen
Inhalt: Finja liebt ihren Opa heiß und innig. Sie ist sehr traurig, als er ins Altersheim kommt. Doch auch dort kann der ehemalige Chemielehrer es nicht lassen, waghalsige Experimente durchzuführen, was regelmäßig Schwester Renate in Rage versetzt.

Als Finjas Opa eine selbstangerührte Salbe auf sein rheumatisches Knie schmiert, verschwindet mit dem Schmerz auch gleich das Knie! Finja und ihr Freund Murmel sind begeistert. Es müsste doch möglich sein, nicht nur ein Knie, sondern auch einen Menschen unsichtbar werden zu lassen.
Sprecher:Berry McGovern
Billy Whitelaw
Michael Deacon
Henry Strozier
Tika Viker-Bloss
Daten zu Sabine Ludwig:geboren: 1954
Vita: Sabine Ludwig, geboren 1954 in Berlin, hat Germanistik, Romanistik und Philosophie studiert. Sie war kurze Zeit als Lehrerin tätig, danach arbeitete sie als Regieassistentin, Pressereferentin und Rundfunkredakteurin. Seit 1987 schreibt sie Bücher für Kinde und Jugendliche. Sie erhielt zahlreiche Preise, unter anderem 2005 den Hans-Jörg-Martin-Preis für den besten deutschsprachigen Kinder- und Jugendroman.
Erstsendung: 24.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Kulturradio (RBB)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 95
Titel: Am Boden
Autor: Christine Zander
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Barbara Plensat
Dramaturgie: Siegfried Pfaff
Inhalt: Er, der Fährmann und ehemalige Hochseefischer, liegt im Schnee, hat sich bei einem Sturz verletzt, kann sich nicht bewegen. Die Führer der vorüberfahrenden Autos auf der nahen Straße bemerken ihn nicht. Über seine Situation reflektierend, versucht er sich von der Müdigkeit abzulenken: Seine Frau weist ihn seit dem tödlichen Unfall des Sohnes vor fünf Jahren ab. Zur jungen Geliebten fühlt er sich nicht nur sexuell hingezogen, aber kann er mit ihr alt werden? Schließlich bemerkt er trotz des schwindenden Bewusstseins, dass ein PKW-Fahrer angehalten hat, um ihm zu helfen.
Sprecher:Bernd Stief (Karl Koschinsky)
Regine Vergeen (Erika Koschinsky)
Klaudia Schunck (Gaby, ihre Tochter)
Peter Lohmeyer (Thomas, ihr Sohn)
Heinz Schimmelpfennig (Erich)
Günter Backenecker (Fred)
Hans Künster (Kurt)
Heinz Ostermann (Egon)
Günter Cordes (Alfred)
Wolfgang Grönebaum (Theo)
Erstsendung: 27.07.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 95
Titel: Amadeus und Wolfgang
Autor: Genrich Sapgir
produziert in: 1986
produziert von: Sveriges Radio
Laufzeit: 22 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Rolf Enström
Dramaturgie: Hans Bräunlich
Inhalt: Amadeus reflektiert, dass er von extrem anderer Gemütsart und Individualität gewesen sei als sein Zwillingsbruder bzw. Doppelgänger Wolfgang. Die monologische Fiktion endet zwangsläufig mit der Korrektur jener Legende, dass Antonio Salieri der Mörder Mozarts gewesen sei. Stattdessen gesteht Amadeus, er habe sein Alter Ego getötet.
Erstsendung: 29.06.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 95
Titel: Ampelmännchen sind keine Haustiere
Autor: Anna Luise Böhm
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Auf dem Schulweg müssen Tim und Clärchen eine unerwartete Rettungsaktion starten, denn Orje, ein kleines grünes Ampelmännchen, steckt in der Klemme. Und damit nicht genug. Orjes bester Freund, das rote Ampelmännchen, ist spurlos verschwunden. Tim und Clärchen stellen Nachforschungen an und dabei kommt der schreckliche Verdacht auf, dass der kleine Rote in großer Gefahr ist. Keine Frage - die Kinder müssen helfen, auch wenn Clärchens Papa davon überhaupt nicht begeistert ist. Denn der hat große Pläne mit seiner Tochter.
Daten zu Anna Luise Böhm:geboren: 1975
Vita: Anna-Luise Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, schreibt Prosa und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.
Erstsendung: 01.05.2012
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 95
Titel: Anna an der Grenze
Autor: Ricarda Bethke
produziert in: 1995
produziert von: SFB
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: Eine Frau verlässt ihren Mann und geht neue Wege. Sie zieht an die Oder, an die Grenze und weiß nicht weiter. Sie hat Angst vor Veränderungen. Ein Rumäne, ein Grenzgänger auf der Flucht, braucht Hilfe. Annas Mann kommt in der Nacht zu ihr, und der Streit entflammt von neuem. Vielleicht muss Anna noch weiter als bis an die Grenze gehen.
Sprecher:Astrid Benner
Stefanie Brummer
Prof. Hans-Peter Dreitzel
Van Dannen Junior
Johannes Groschupf
Vivian Heitmann
Johannes Holdermann
Hartmut Hoppe
Petra Kirberger
Stefan Ripplinger
Iris Roebling
Bernd Wagner
Ralf Zeiseweis
Daten zu Ricarda Bethke:geboren: 1939
Vita: Ricarda Bethke, 1939 in Berlin geboren. Studierte Kunsterziehung und Germanistik. Bis 1988 war sie Lehrerin. Sie lebt in Berlin und schreibt Essays, Reportagen, Features, (Kinder-)Hörspiele: u. a. „Catter“ (DLR 1999), „Meine liebe Änne“ (DLF 2008, Robert-Geisendörfer-Preis). Zuletzt: „Ich bin nicht mal das Volk“ (RBB/DLF 2009). 2001 erschien ihr autobiographischer Debütroman „Die anders rote Fahne“ über ihre Kindheit und Jugend in der DDR.
Erstsendung: 29.06.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 95
Titel: Antals Tier
Autor: Susanne Kornblum
produziert in: 2009
produziert von: HR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Karlheinz Liefers
Komponist: Rainer Römer
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhalt: Antal schlendert von der Schule nach Hause und kickt ein Schneckenhaus vor sich her. Da ertönt eine wütende Stimme: "He, pass doch auf! Du Rüpel!" Antal hebt das Schneckenhaus auf und entdeckt darin ein kleines Pferd. Am anderen Tag nimmt Antal es mit in die Schule, Paul und Wiebke sollen staunen. Doch das Pferdchen versteckt sich im Schneckenhaus. Alle lachen Antal aus. Nur Wiebke lädt ihn am Nachmittag zu sich ein, er bringt das Schneckenhaus mit, und plötzlich strecken sich vier kleine Hufe heraus - und schwupp - steht ein kleines, rotes Pferdchen im Zimmer. Wiebke staunt und erzählt es gleich Paul. Doch Paul wird nun eifersüchtig auf Antal und sein Schneckenpferd. Heimlich nimmt er das Häuschen aus Antals Jacke und will es kaputtmachen. Wiebke und Max bemerken es in letzter Minute.
Sprecher:Peter Jordan (Hauptkommissar Raimund Falk)
Peter Fitz (Zeitungsfotograf Camillo Falk)
Nina Petri (Kriminalrätin Pelz)
Sandra Bayrhammer (Sascha Weiss, Kommissarin)
Ingo Hülsmann (John Jürgens, Türsteher)
Heinz-Werner Kraehkamp (Elmar Kuczinski, Barbesitzer)
Walter Renneisen (Walter Müller, Polizeihauptmeister)
Joost Jürgen Siedhoff (Karl Pasewalk, Polizeiobermeister)
Daten zu Susanne Kornblum:geboren: 1961
Vita: Susanne Kornblum, geboren 1961 in Hohenlimburg, ist Absolventin der Hochschule der Künste und lebt in Berlin. Seit 1995 schreibt sie als freie Autorin u.a. für die SWR-Sendereihe "Pinguin - die Sendung mit Frack". 1997 war sie Preisträgerin des 10. Nordrhein-Westfälischen Autorentreffens in der Sparte Kinder- und Jugendliteratur.
Erstsendung: 26.12.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 95
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.04.2019 um 21:30 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Außer Kontrolle
Autor: Volker Heise
produziert in: 1995
produziert von: ORB; SDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Judith Lorenz
Inhalt: Berlin-Wedding, Edelrestaurant Paris. Für Jan ist es der alles entscheidende Abend. Er hat nur diese eine Nacht, um die schöne Nadine zu überzeugen, dass ihre verrückte Liebe eine Zukunft hat. Denn ihre Koffer sind gepackt. Auf dem Land wartet der Verlobte mit dem Einfamilienhaus. Eine letzte Nacht, in der alles möglich scheint, wäre da nicht dieses groteske Missgeschick. Wäre da nicht Chefkoch Naujoks, ein Choleriker mit Starallüren, der nur darauf wartet, Möchtegern-Romantiker wie Jan zu demütigen. Wäre da nicht Hentschel, ein Streifenpolizist auf dem Abstellgleis, der seinem jungen Kollegen endlich zeigen möchte, wo der Hammer hängt. Wäre da nicht diese Großstadt mit all ihren brutalen Zufällen.
Sprecher:Manfred Steffen (Lone Ranger)
Alois Garg (Hawkeye)
Wolfgang Condrus (Kojote)
Margit Bendokat (Babo Jones)
Katrin Klein (Alberta)
Martin Seifert (Charlie)
Christian Berkel (Jo Hovaugh)
Hilmar Eichhorn (Sergeant Cereno)
Horst Bollmann (Gott)
Gerd Grasse (Dr. John Eliot)
Katja Teichmann (Mary)
Gerald Schaale (Busfahrer)
Solveig Müller (Angestellte)
Kerstin Faude (Grenzerin)
ergänzender Hinweis: Ton: Martin Eichberg
Daten zu Volker Heise:geboren: 1961
Vita: Volker Heise, geboren im August 1961, wuchs in Hoya in Niedersachsen auf. Er studierte Politische Wissenschaften in Hannover und Berlin, Abschluss am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Während des Studiums engagierte er sich beim alternativen Radiosender „Radio 100“ in Berlin, später war er als Reporter und Redakteur bei den Radiosendern „Fritz“, „inforadio“ und „Radio Eins“ von ORB und SFB – heute RBB. Bei „Radio Eins“ war er zuletzt Leiter der Prime-Time-Programme. Ab Mitte der 1990er-Jahre arbeitete Heise eng zusammen mit Thomas Kufus und der Berliner Produktionsfirma zero film; anfangs als Texter und Dramaturg für dokumentarische Fernsehserien und abendfüllende Dokumentarfilme. Er verantwortete die Konzeption für einige der ersten deutschen Doku-Soaps, die für ARTE und verschiedene ARD-Sender nach englischem Vorbild entwickelt wurden (Geburtsstation, Neue Heimat Berlin, Tanzpalast u.a.). Als Dramaturg betreute er unter anderem „Black Box BRD“ von Andres Veiel, „Reporter vermisst“ von Johann Feindt sowie „Die 50er-Jahre – wie wir wurden, was wir sind“.
Erstsendung: 15.04.2019
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 95
Titel: Bellas Briefe
Autor: Hans Zimmer
produziert in: 1971
produziert von: SRF
Laufzeit: 76 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Karlheinz Liefers
Komponist: Emil Moser
Inhalt: Klara ist acht Jahre alt. Seit ihre Eltern geschieden sind, hat sie alles doppelt, einmal bei Mama, einmal bei Papa. Nur ihre Puppe Bella nicht, die ist fast so alt wie sie und einmalig. Doch gestern hat Klara ihre Puppe auf der Bank im Park vergessen. Und heute sitzt sie nicht mehr dort. Klara hat schon überall gesucht. Sie weint. Herr Engel sammelt Papier auf im Park. Er hat die Puppe gesehen, sie wollte sich mal die Welt ansehen und sie hat versprochen, Briefe zu schreiben. Klara ist misstrauisch, doch schon am nächsten Tag hat Herr Engel einen Brief von Bella in der Hand. Sie ist auf großer Fahrt nach Südamerika, hat wunderbare Menschen kennen gelernt und lässt Klara herzlich grüßen.
Sprecher:Rosel Schäfer (Charlotte Heckendorf)
Lilian Westphal (Cäcilie Heckendorf)
Anne-Marie Blanc (Clementine Heckendorf)
Klaus Schwarzkopf (Rudolf Moosdenger)
Daten zu Hans Zimmer:geboren: 1946
Vita: Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, ist Theaterpädagoge, schreibt Texte für Kabarett, Theater und Rundfunk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.03.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 95
Titel: Blumen für Otello
Autor: Esther Dischereit
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Giuseppe Maio
Komponist: Malte Preuss
Inhalt: Der Generalbundesanwalt übernahm zehn Jahre nach dem ersten rassistisch motivierten Mord am 11.11.2011 die Ermittlungen.

Damit wurden die Verbrechen als Taten angesehen, die die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder gefährdeten. Am gleichen Tag verschwanden in Bundes- und Landeskriminalämtern und den Organen des Verfassungsschutzes Akten zu diesen Verbrechen.

Auf den Spuren der NSU-Mordserie sucht Esther Dischereit in einer assoziativen Szenenfolge nach den Hintergründen und fragt nach dem Schicksal der Opfer.
Sprecher:Raphael Clamer (Läubli)
Peter Hottinger (Hauptmann)
Peter Kner (Vater)
Inga Eickemeier (Lisbeth)
Anette Herbst
Päivi Stalder
Christian Heller
Kamil Krejci
Fabian Müller (Chor)
Daten zu Esther Dischereit:geboren: 23.04.1952
Vita: Esther Dischereit, geboren 1952 in Heppenheim, lebt in Berlin und Wien. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele, wurde 2009 mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Deutschlandradio produzierte: "Sommerwind und andere Kreise" (2002), "Nothing to know but coffee to go" (2007) sowie "Wurfsendungen" (2008 und 2012).

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Erstsendung: 21.05.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 95
Titel: Brötchen holen
Autor: Jürgen Lehmann
produziert in: 1998
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: Am Morgen die Brötchen holen und manchmal die Zeitung dazu - kein schlechter Auftakt für den Tag, wenn nicht eben dieser Tag dann regelmäßig im Laufe des Vormittags ins Stocken geriete ... Ein Ehepaar, arbeitslose Intellektuelle, wissen mit sich ebenso wenig anzufangen wie Millionen andere auch. Da entschließt sich der Mann zu einem höchst ungewöhnlichen Schritt: einer Zeitungsannonce folgend, nimmt er einen Job als Hausierer an. Freilich ist der erste Tag sofort auch der letzte, wenn selbst die eigene Frau sich als Kundin verweigert. Doch auch dieser strapaziöse Tag geht einmal zu Ende. Bleibt wieder nur die Frage: Wer darf morgen die Brötchen holen?
Sprecher:Hermann Beyer (Bär)
Catherine Stoyan (Frau)
Thomas Rudnick (1. Kunde/Dachdecker)
Steffen Steglich (2. Kunde/Elektriker)
Peter Groeger (Erster Herr)
Siegfried Pfaff (Zweiter Herr)
Fritz Hammer (Dritter Herr/Arzt)
Tommy Baarke (Grillkönig)
Kassandra Decker (Kind)
Martina Kuß (Kind)
Daten zu Jürgen Lehmann:Vita: Jürgen Lehmann, geb. 1934. Studium der Germanistik in Leipzig. Danach im Verlagswesen tätig. 1986 bis 1991 Lehrer am Leipziger Literaturinstitut. Erzählungen und Romane ("Strandgesellschaft" und "Hochzeitsbilder") in den 80er Jahren. Arbeiten für den Rundfunk ("Der Widerruf", Feature MDR 1993; "Signale der Not", Feature MDR 1994). "Brötchen holen" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 27.05.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 95
Titel: Cortez lernt sprechen
Autor: Hans Zimmer
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Barbara Plensat
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhalt: Nickel ist neun Jahre alt und lebt seit einem halben Jahr allein mit seinem Vater und Cortez, dem Papagei. Alle drei träumen davon, mit einem Schiff auf den Kanälen durch ganz Europa zu fahren. Doch noch haben sie kein Schiff. Erst soll Cortez sprechen lernen, dann kauft der Vater ein Schiff. Für Nickel ist dieser Traum sehr wichtig, er übt jeden Tag mit dem Papagei sprechen, besorgt Schiffskarten und lädt schon mal seine Freundin auf das Schiff ein. Nickel hat Schwierigkeiten in der Schule. Tim, ein Mitschüler, erpresst ihn. In seinen Träumen als Schiffskapitän Nickel kann er mühelos den Piraten Tim besiegen und das hilft ihm letztlich auch in der Wirklichkeit.
Sprecher:Nikolaos Eleftheriadis
Hüseyin Cirpici
Markus Lerch
Oliver Kraushaar
ergänzender Hinweis: Das Produktionsjahr ist dem Abspann des Hörspiels entnommen, dra listet 2004.
Daten zu Hans Zimmer:geboren: 1946
Vita: Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, ist Theaterpädagoge, schreibt Texte für Kabarett, Theater und Rundfunk.

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Erstsendung: 28.03.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 95
Titel: Cuba Super Social Club
Autor: Lorenz Rollhäuser
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Lorenz Rollhäuser
Inhalt: Eine Reise nach Kuba. Für ein paar Wochen, ein paar Tage nur: Unerwartete Nähe. Unterkühlte Hemmung schmilzt in karibischer Glut. Euphorie schlägt Verstand. Kuba war schon immer Projektionsfläche und Traumland: Kolonisatoren-Träume vom großen Reichtum, linke Träume vom neuen Menschen. Heute träumen vereinsamte, abgearbeitete Europäer von einem sinnlicheren, fröhlicheren Leben - "the music, the girls, the cigars ..." Die Dritte Welt wird zum Vitalitätsspender, der Sozialismus zum tropischen Social Club, Sex nach Wunsch inklusive: "Dominikanische, Kenia, alles kein Vergleich!" Kuba hat, was wir uns wünschen. Ob Wirklichkeit oder Theater ist dabei nicht so wichtig. Selbstbedienungs-Symbiose oder Entwicklungshilfe in zwei Richtungen? Den konträren Erwartungshaltungen, dem Misstrauen und dem Schatten der Gegensätze kann selbst wahres Gefühl nur schwer standhalten.
Daten zu Lorenz Rollhäuser:geboren: 1953
Vita: Lorenz Rollhäuser, geboren 1953 in Marburg/Lahn, lebt in Berlin. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor und produziert Features und Hörspiele. Für "Cuba Super Social Club" erhielt Rollhäuser ein Stipendium der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.
Hompepage o.ä.: http://rollhaeuser.de/

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Erstsendung: 18.09.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 95
Titel: Das Haus
Autor: Shirley Jackson
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Bearbeitung: Marina Dietz
Übersetzer: Wolfgang Krege
Inhalt: Crain's Hall, ein abgelegener viktorianischer Landsitz, steht in dem Ruf, von übersinnlichen Erscheinungen heimgesucht zu werden. Das düstere alte Haus, einst Schauplatz einer blutigen Familientragödie, ist für den Privatgelehrten Dr. Montague ein interessantes Forschungsobjekt. Er will mit Hilfe einiger medial veranlagter Versuchspersonen die parapsychologischen Phänomene des Hauses präzise untersuchen. Sein Projekt führt sehr unterschiedliche Menschen zusammen: Die arbeitslose Lehrerin Elinor, die exzentrische Malerin Theodora und Luke, den leichtsinnigen Erben von Crain's Hall. Und tatsächlich zeigt sich bald, wozu das seltsame Haus imstande ist. Haarsträubende Vorfälle treiben das ungleiche Quartett auf eine Höllenfahrt, an deren Ende wieder ein unnatürlicher Todesfall steht. Shirley Jacksons Roman "The Haunting Of Hill House", nach dem das Hörspiel entstand, ist schon 1960 - also noch vor der Erfolgswelle gehobener Horrorliteratur - erschienen. Ihre bitterböse Abrechnung mit der menschlichen Unfähigkeit gewisser Freunde des Okkulten ist fast prophetisch zu nennen.
Sprecher:Martin Böttcher (He)
Marianne Rogée (Se)
Kristin Zein (De annere)
Elisabeth Georges (An- und Absage)
Erstsendung: 11.07.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 95
Titel: Das Lied von der Eule Lula
Autor: Tschingis Aitmatow
produziert in: 1983
produziert von: NDR
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Achim Scholz
Bearbeitung: Sewan Latchinian
Dramaturgie: Karin Ney
Übersetzer: Charlotte Kossuth
Thomas Reschke
Inhalt: Nordpolarmeer, 1940. Zwei Fischerboote geraten nach erfolgreicher Robbenjagd in ein Unwetter. Ein tagelanger Überlebenskampf im Nebel beginnt. Nach sechs Tagen stürzen sich die Insassen des einen Bootes ins Wasser, um dem Jungen Kirsik das Überleben zu ermöglichen. Dann trifft er auf das zweite Boot, in dem nur noch Alkun sitzt. Da er das überlebenswichtige Wasser von Kirsik haben will, bring er ihn um, wie vorher die anderen Insassen in seinem Boot, dann isst er Fleisch von der Leiche des Kirsik. Am nächsten Tag hat sich der Nebel verzogen, Alkun rudert zur Küste. Da tauscht ein deutsches Spionage-U-Boot auf, Alkun wird erschossen.
Sprecher:Otto Kurth
Richard Münch - Monodialog
Bernhard Minetti - Hyperhypothesen
Daten zu Tschingis Aitmatow:geboren: 12.12.1928
gestorben: 10.06.2008
Vita: Tschingis Torekulowitsch Aitmatow (kirgisisch Чыңгыз Төрөкулович Айтматов – Tschynggys Törökulowitsch Aitmatow, russisch Чингиз Торекулович Айтматов; * 12. Dezember 1928 in Scheker im Talas-Tal, Kirgisistan; † 10. Juni 2008 in Nürnberg) war ein kirgisischer Schriftsteller, der hauptsächlich in russischer Sprache schrieb.

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Erstsendung: 12.12.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 95
Titel: Das Restoratio-Projekt
Autor: Marina Dietz
produziert in: 1978
produziert von: WDR; SFB
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: 1. Teil: Die Frau in Grün
"Fremde, hört die Botschaft aus der Stadt. Wir haben euch nicht eingeladen, wir brauchen euch nicht. Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt." - Begrüßungsworte des Reiseführers, die keiner ernst nimmt, denn man hat darauf gewartet und dafür bezahlt, das Besuchsrecht für eine Stadt zu bekommen, in der Mittelalter angeblich nicht nur gespielt, sondern - vermischt mit modernem Ökobewußtsein - wirklich gelebt wird. Nichts als ein besonders raffiniertes Touristenspektakel, meinen die Skeptiker, zu denen auch die Restauratorin Martha gehört. Sie hat sich der Reisegruppe nur angeschlossen, weil sie endlich ihren Jugendfreund Nico wiedersehen will. In den letzten Jahren beschränkte sich ihr Kontakt aufs Telefon. Trotzdem besteht zwischen ihnen eine rätselhafte, intensive Verbindung. Nico ist ein prominenter Planer des umstrittenen Restoratio-Projekts und Martha ist genauso neugierig auf seine Arbeit wie auf ihn. Um so tiefer ist die Enttäuschung, als sie nach ihrer Ankunft erfährt, daß Nico gerade an einem auswärtigen Kongress teilnimmt. Und die Begeisterung der Mitreisenden über das bunte Leben und Treiben in den Schenken und Badehäusern der Stadt kommt ihr albern vor. Marthas einziger Lichtblick ist ihre Bekantschaft mit Frau Mendel, einer ungewöhnlichen alten Dame aus den USA, die das Mittelalter aus der Retorte ebenfalls kalt läßt. Beide Frauen merken rasch, wie unecht die Heiterkeit der Einheimischen ist und daß in der Stadt eine Atmosphäre latenter Gewalt herrscht. Vorzugsweise Gewalt gegen Frauen. Martha, die - um sich freier zu bewegen - ein Männerkostüm trägt, fühlt sich nicht bedroht. Aber als sie beim Umherstreifen einer jungen Frau zu Hilfe eilt, passiert etwas, das sie nie für möglich gehalten hätte ...

2. Teil: Der schwarze Baumeister
Martha, die sich aufgemacht hatte, die dunklen Geheimnisse der Stadt zu ergründen, hat nun selbst etwas zu verbergen. Immerhin muß sie ihr Geheimnis - ein blutiger Stein und ein toter Mann - nicht alleine tragen. Bea, die abenteuerlustige junge Frau, der sie spontan beigestanden ist, sieht alles, obwohl sie sich als Esoterikerin versteht, sehr pragmatisch. Bea ist illegal, d.h. nicht mit einer obligatorischen Reisegruppe in die Stadt gekommen, weil sie in ihren unterirdischen Gängen einen verborgenen Kraftstein finden will. Und niemand soll sie daran hindern! Auch Frau Mendel, die kränkelnde alte Dame aus Amerika, entpuppt sich als erstaunlich risikobereit. Sie, die angeblich bloß ihren Geburtsort wiedersehen wollte, ist entschlossen an Ort und Stelle ein politisches Verbrechen aus der Vergangenheit aufzudecken. Und jetzt, mehr als 50 Jahre später, wird wieder vieles vertuscht. Zum Beispiel, daß einige der Touristen spurlos verschwinden ... Martha drängt sich der Verdacht auf, daß ihr alter Freund Nico sich doch in der Stadt aufhält. Aber warum geht er ihr aus dem dem Weg? Oder wird er von ihr ferngehalten? Verschlüsselte Botschaften lassen sie befürchten, daß Nico in großer Gefahr schwebt. Die aggressive Stimmung der Einheimischen wächst stündlich, während Martha sich in einer Suche verliert, die irritierend von Motiven der Schauerromantik überlagert wird - der Geschichte vom schwarzen Baumeister, dem Lied von der Frau in Grün. Aber dann trifft Martha auf einen gewissen Bruder Jakob, der, immer die Armbrust wachsam im Anschlag, davon überzeugt ist, daß eine ganz reale Katastrophe vor der Tür steht ...

3. Teil: Das Hexenspiel
In der Stadt gibt es einen Widerstandskreis, der die Gefährlichkeit des Restoratio-Projekts entlarven will. Martha sympathisiert mit den jungen Leuten, denn auch sie ist davon besessen, das verwirrende Spiel um Täuschungen und Fälschungen endlich zu durchschauen. Ein Spiel, in dem ihr alter Freund Nico Landurian offensichtlich eine wichtige Rolle spielt. Viele der abergläubischen Bürger glauben, daß Nico die Reinkarnation von Conradin Linau, dem "schwarzen Baumeister" aus dem 19. Jahrhundert ist. Als Martha Linaus Grabstätte aufsucht, begreift sie auch, warum. Aber was steckt dahinter? "Die Zeichen an der Wand - komm und sieh!" Ist die unter diesem Motto stehende Veranstaltung ein Holografie-Spektakel oder echt? Martha weiß nicht, ob sie ihren Augen und Ohren trauen soll. Ist es wirklich lebensgefährlich, gegen die mittelalterlichen Regeln der Stadt zu verstoßen, wie sie gerüchteweise hört? Trotzdem wagt sie es, zusammen mit Bea die unterirdischen Gänge, wo der geheimnisvolle Kraftstein verborgen sein soll, zu erkunden. Hier treffen sie auf Fred, einen der verschwundenen Touristen. Er erzählt eine alptraumhafte Geschichte, in der ein seltsamer großer Stein als Opferaltar dient. Aber er ist sich nicht sicher, ob er nur unter Drogeneinfluß halluzinierte. Andi, der junge Einheimische, mit dem Bea ein heimliches Verhältnis hat, zweifelt nicht an seinen Wahnvorstellungen. Er ist überzeugt, daß Bea die gefürchtete Hexe in Grün ist, weil sie ein grünes Kleid trägt. Er weiß nicht, daß es eigentlich Martha gehört. Das wird Bea zum Verhängnis. Und Martha macht eine faszinierende Entdeckung: Plötzlich erscheinen ihr die Schrecken der Stadt in einem völlig neuen Licht ...
Erstsendung: 23.02.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 95
Titel: Das Schiff Esmeralda
Autor: Adolf Schröder
produziert in: 1984
produziert von: SR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: Der eine fährt Taxi, der andere steht an einer Bushaltestelle. Der eine heißt Tom, der andere Samuel. Samuel ist neun Jahre alt. Es ist drei Uhr - nachts! Was macht ein Junge um diese Uhrzeit draußen, allein? Tom hält an, Samuel darf in das Taxi steigen. Es scheint, als habe der Junge endlich einen Erwachsenen gefunden, der ihm Glauben schenkt. Samuel sucht nämlich seinen Vater. Dieser soll sich auf der 'Esmeralda' befinden, einem Schiff im Hamburger Hafen, im Unterdeck, gefesselt an einen Stuhl. Also machen sich beide auf den Weg. Plötzlich hören sie einen Funkruf der Taxizentrale: "Eine Durchsage an alle Fahrer. Ein Junge wird vermißt. Er trägt einen roten Pullover und kurze Hosen. Wenn Sie den Jungen auf der Straße entdecken, verständigen Sie bitte das nächste Polizeirevier!" Tom und Samuel fahren jedoch zum Hafen, zum Schuppen vierundfünfzig. Tatsächlich finden sie die 'Esmeralda'. Nur, wo ist Samuel´s Vater?
Sprecher:Katharina Brauren (Anna Soltau)
Egon Reimers (Karl Soltau)
Walter Kreye (Psychiater)
Günter Reim (Richter)
Bibi Jelinek (Dorit)
Burkhard Heim (Michael)
Christian Meiser (Oliver)
Gunter Cremer (Sprecher)
Regine Ernst (Kassiererin)
Klaus Greinke (Warenhausdetektiv)
Peter König (Lautsprecherstimme)
Volker Wolf (Ein Käufer)
Daten zu Adolf Schröder:geboren: 24.08.1938
gestorben: 08.05.2008
Vita: Adolf Schröder (1938-2008), lebte in Hamburg und schrieb zahlreiche Hörspiele. Sein letztes Hörspiel war: "Mutter Hamburg". Adolf Schröder starb am 8. Mai 2008.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.04.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 95
Titel: Das Zeichen der Drei oder Ein weiteres Radrennen bergan oder Vergeßt Baudrillard
Autor: Chris Cutler
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 82 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Lutz Glandien
Komponist: Fabian Römer
Übersetzer: Kersten Glandien
Inhalt: Das Stück mit dem barocken verwirrenden Titel ist ein Klang- und Gedankenspiel mit den klassischen Motiven und Figuren des Kriminalromans: der geheimnisvolle nächtliche Mord, der fintenreiche, fährtensuchende Detektiv Rex und sein biederer Chef, der Leichenbeschauer ein schräger Vogel, ein braver Sergeant und ein verrückter Hellseher. Das Spiel hat über die simple Plotstruktur Untat - Ermittlung - Aufklärung hinaus keine Handlung. Es sind die Stimmungsbilder, die hier den Reiz ausmachen: Was ist der Sinn des Bösen? Was treibt den Menschen zur Untat? Wieviele Leben hat der Teufel?
Sprecher:Hans Michael Rehberg (Erzähler/Hermann)
Lena Stolze (Maria)
Michael Mendl (Henry)
Lilia Lehner (Susanne)
Dirk Mühlbach (Gerald/Barmann)
Julika Eisinger (Laura)
Irene Kugler (Evelyn)
Astrid Fünderich (Elisabeth/Verkäuferin)
Eva Garg (Frau Lemmer)
Hedi Kriegeskotte (Frau Peters)
Sophie Rogall (Sarah)
Bodo Primus (Polizist/Arbeiter)
Margarete Salbach (Alte Frau)
Daten zu Chris Cutler:geboren: 04.01.1947
Vita: Chris Cutler (* 4. Januar 1947 in Washington, D.C., USA) ist ein britischer Schlagzeuger, Perkussionist, Komponist, Schriftsteller und Musiktheoretiker. Bekannt wurde er vor allem durch seine Arbeit mit den englischen Avantgarde-Rock-Bands Henry Cow und Art Bears, als Initiator der Rock-In-Opposition-Bewegung und als Gründer des Plattenlabels und -vertriebs Recommended Records.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.12.1997
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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