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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2005
produziert von: RBB
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Marguerite Gateau
Inhalt: Anfang der 1960er Jahre: Sie unterrichtet Deutsch an einem Pariser Gymnasium, verbirgt aber ihre Herkunft, vor der Last der Geschichte, der deutschen und ihrer eigenen, ist sie nach Frankreich "geflüchtet". Da bekommt sie eine neue Schülerin, eine Französin, deren Name aber mit dem im Französischen seltenen Buchstaben W beginnt - das ruft in der Lehrerin Erinnerungen an den Krieg wach. Klug, treffend und präzise skizziert Cécile Wajsbrot in ihrem deutsch-französischen Spiel der inneren Stimmen, wie auf Dauer niemand der eigenen Geschichte entfliehen kann, wie die Sprache, auch eine fremde, eine rettende Insel sein und wie mit der Zeit Annäherung möglich werden kann.
Sprecher:Stefan Kaminski
Margareth Kammerer
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Sascha Dickel
produziert in: 1953
produziert von: BR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Katja Langenbach
Komponist: Johannes Weissenbach
Inhalt: Die Frau tanzt für ihn vor der Illusion eines Sandstrandes, in einem Werbefilm, den er auf Dauerloop geschaltet hat. Er lebt im Internet, denn die Welt der Netze hat über die Welt des Fleisches gesiegt. Im Jahr 2072 hat die Menschheit ihre lästigen Körper zurückgelassen und existiert nur noch in Form von Datenströmen im Netz. Jeder kann jederzeit kopiert und überwacht werden, und reich ist, wer viel Speicherplatz besitzt. Während ein Teil seines multitaskingfähigen Bewusstseins die Frau aus dem Werbefilm verfolgt, erhält er ein ungewöhnliches Angebot. Zusammen mit ihr soll er an einem Experiment teilnehmen, das zunächst wie ein anachronistisches Spiel für Bio-Nostalgiker erscheint: Für einen Tag haben sie die Möglichkeit, echte Körper zu erhalten, in die ihr Bewusstsein heruntergeladen wird - die Möglichkeit, an einem unvollkommenen, aber wirklichen Strand zu liegen. Doch als alles für den Download bereit ist, führt ihre Sehnsucht nach der Wirklichkeit zu einer unerwarteten Erkenntnis.

Der Science-Fiction-Monolog 'Bio-Nostalgie' ist das Siegerstück des Jurypreises im internationalen Autorenwettbewerb 'what if - visionen der informationsgesellschaft', den der Bayerischen Rundfunk und das Online-Magazin telepolis.de anlässlich des Informatikjahrs 2006 ausgeschrieben hatten.
Sprecher:Max Eckard (Der Erzähler)
Paul Bildt (Ebenezer Scrooge)
Hans Clarin (Scrooge als junger Mann)
Gertrud Kückelmann (Mary)
Dieter Borsche (Fred)
Dagmar Altrichter (Mabel, dessen Frau)
Edith Teichmann (Tildy, ihre Schwester)
Bum Krüger (Topper)
Bobby Todd (Bob Cratchit)
Ursula Traun (Frau Cratchit)
Friedrich Domin (Powder)
Rudolf Vogel (Tim, Trödler)
Hans Mahnke (Jakob Marley)
Hans Herrmann-Schaufuß (Weihnachtsgeist)
Walter Richter (Weihnachtsgeist)
Fritz Rasp (Weihnachtsgeist)
Daten zu Sascha Dickel:geboren: 1978
Vita: Sascha Dickel, geboren 1978, ist Autor und Wissenschaftler und lebt in Frankfurt am Main. Er studierte Soziologie und Politikwissenschaft und verfasste seine Dissertation zu biotechnologischen Utopien der Gegenwart. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a. "Das Gespenst der Globalisierung" (in: Merkur, 2005) und "Bio-Nostalgie" in der Anthologie "Der Moloch und andere Visionen" (2007).
Erstsendung: 15.06.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 23
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2018
Autor: Francis Ponge
produziert in: 1959
produziert von: Deutsche Grammophon
Laufzeit: 136 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Mark Lothar
Dramaturgie: Peter Liermann
Übersetzer: Peter Handke
Inhalt: Francis Ponge, der leidenschaftliche Apologet der Dinge, beschreibt in der "Einführung in den Kieselstein" sein poetologisches Programm: "Ich sehe nicht ein, weshalb ich nicht anfangen sollte, uneingeschränkt zu zeigen, daß es möglich ist, endlose Abhandlungen über die einfachsten Dinge zu schreiben, die aus ganz neuen, noch ungesagten Erklärungen bestehen würden, weil nämlich, um was es sich auch immer handelt, nicht allein noch nicht alles darüber gesagt worden ist, sondern noch beinahe alles darüber zu sagen bleibt."

Nun also die Kiefer: ihr Holz, ihre Nadeln, ja, ein ganzer Kiefernwald wird mit Ponges sezierendem Blick betrachtet. Es geht darum, "das Ding" mit sprachlichen Mitteln zu erforschen, es "richtig" zu beschreiben, eben das, was ihn erschüttert und bewegt hat, und dabei ist es "unabdingbar", das Permanente und Prozessuale dieser Bemühungen deutlich zu machen, deshalb die immer neuen Ansätze, die unterschiedlichen Varianten, die nebeneinander stehen und das Unfertige, Nicht-Vollendete betonen. Es geht "um den angemessenen Ausdruck der Vielfalt, der Verschiedenartigkeit, der jeweiligen Andersheit, der Dinge einerseits und in der Begegnung mit ihnen seiner eigenen." [Friedhelm Kemp]
"Der Gegenstand ist immer wichtiger, interessanter, ermächtigter: er ist mir gegenüber zu nichts verpflichtet, während ich ihm in jeder Hinsicht verpflichtet bin. […] Niemals versuchen, "die Dinge zu arrangieren". Die Dinge und die Poeme sind unversöhnbar." [Francis Ponge]

Das "Notizbuch vom Kiefernwald" entstand zu Beginn der vierziger Jahre, als Ponge aus Paris fliehen musste und sich im Departement Haute-Loire aufhielt.
Sprecher:Faust: Will Quadflieg
Mephistopheles: Gustaf Gründgens
Ariel: Ullrich Haupt
Kaiser: Sebastian Fischer
Kanzler: Gerhard Bünte
Heermeister: Kurt Langanke
Schatzmeister: Fritz Wagner
Marschalk: Benno Gellenbeck
Herold: Ullrich Haupt
Mutter: Maria Becker
Trunkner: Hermann Schomberg
Furcht: Hannelore Koblentz
Hoffnung: Ursula Lillig
Klugheit: Solveig Thomas
Knabe Wagenlenker: Volker Brandt
Narr: Ludwig Linkmann
Helena: Antje Weisgerber
Famulus: Ulrich Erfurth
Baccalaureus: Uwe Friedrichsen
Wagner: Eduard Marks
Erichtho: Maria Becker
Chiron: Hermann Schomberg
Manto: Hannelore Koblentz
Empuse: Ella Büchi
Dryas: Ursula Lillig
Panthalis: Herta-Maria Gessulat
Lynceus: Ullrich Haupt
Euphorion: Volker Brandt
Raufebold: Uwe Friedrichsen
Habebald: Rudolf Fenner
Haltefest: Eugen Klimm
Kundschafter: Hubert Hilten
Wanderer: Hermann Schomberg
Baucis: Elly Burgmer
Philemon: Joseph Offenbach
Mangel: Margund Sommer
Schuld: Herta-Maria Gessulat
Sorge: Maria Becker
Not: Elisabeth Goebel
Pater Ecstaticus: Volker Brandt
Pater Profundus: Hermann Schomberg
Doctor Marianus: Will Quadflieg
Una Poenitentium sonst Gretchen genannt: Antje Weisgerber
Mater Gloriosa: Maria Becker
Daten zu Francis Ponge:geboren: 27.03.1899
gestorben: 06.08.1988
Vita: Francis Ponge (1899-1988), geboren in Montpellier, studierte Rechte und Philosophie an der Sorbonne. Erste Publikationen Mitte der 20er Jahre. Von 1937-1947 Mitglied der KPF, Militärdienst und verschiedene Tätigkeiten in Versicherungsgesellschaften. Ponge gehörte 14 Jahre lang zum Kreis der Literaten um die Zeitschrift "Tel Quel". Zahlreiche Auszeichnungen u.a. 'Grand Prix de poésie' der Académie Francaise, 1984. Kommandant der Ehrenlegion.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.07.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Joseph Roth
produziert in: 2008
produziert von: SRF
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Komponist: Jörg Köppl
Inhalt: Joseph Roths erster Roman Das Spinnennetz beschreibt den unaufhaltsamen Aufstieg der Faschisten im Deutschland der 20er Jahre. Als enttäuschter Kriegsheimkehrer findet sich der ehemalige Leutnant Theodor Lohse nicht mehr zurecht. Zerbrochen sind seine Träume vom militärischen Triumph und seine Hoffnungen auf eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung. Stattdessen lebt er in ärmlichen Verhältnissen als Jurastudent und Hauslehrer bei einem reichen jüdischen Juwelier in Berlin. Sein Ehrgeiz treibt ihn schnell in die Arme einer rechtsradikalen Geheimorganisation, für die er zunächst als einer von vielen Spitzeln arbeitet. Endlich wieder einer klaren Führung verpflichtet, geht er über Leichen, um seine Aufgaben zu erfüllen, übereifrig, getrieben von der Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit und Kleinheit. Morde und militärische Kameradschaftlichkeit, Denunziation, ideologiefreies Kalkül und Paktieren mit politischen Gegnern sowie die Heirat in den deutschen Adel verschaffen ihm in der Folge eine Machtposition. Doch trotz seines gesellschaftlichen Aufstiegs findet Theodor keine Ruhe und leidet unter Verfolgungswahn. Angst und Selbstzweifel dominieren ihn bis zum Schluss, er wird nicht erlöst von dem ihn ewig quälenden Ehrgeiz, unter dem eine große innere Leere liegt. Joseph Roth beschreibt mit Theodor Lohse und den ihn umgebenden Menschen die deutsche Identitätssuche nach dem 1. Weltkrieg. Theodor ist ein Mensch ohne Halt in einer Gesellschaft der radikalen Gegensätze zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, Bürgertum, Adel und Proletariat, Hunger und Überfluss, Militarismus und kultureller Avantgarde, Spitzelwesen und lautstarken nationalen Studentenbewegungen, Antisemitismus und aufkeimender Demokratie, zwischen Gewalttätigkeit und Amüsierlust, zwischen Fortschritt und Reaktion. In dieser verwirrenden, explosiven gesellschaftlichen Gemengelage glaubt Theodor letztlich an nichts und niemanden - außer an sich selbst und sein Emporkommen. Einzig entscheidend ist, auf der Seite der Gewinner zu stehen. So mausert sich Theodor Lohse zum wichtigen Funktionär im sich anbahnenden nationalsozialistischen Deutschland. Das Spinnennetz erschien als Fortsetzungsroman vom 7.Oktober bis 6.11.1923 in der Wiener Arbeiterzeitung und nahm damit die Ereignisse des Hitlerputsches, der sich nur wenige Tage nach dem letzen Abdruck ereignete, auf prophetische Weise vorweg.
Sprecher:Paul Burian
Till Kretzschmar
Herlinde Latzko
Susanne-Marie Wrage
Daten zu Joseph Roth:vollständiger Name: Moses Joseph Roth
geboren: 02.09.1894
gestorben: 27.05.1939
Vita: Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
Joseph Roth hat seine Herkunft zum Gegenstand vielfacher Verschleierungen und Mystifikationen gemacht. Vor allem die Person seines Vaters erschien in mehrfachen schillernden Umgestaltungen: Er sei der außereheliche Sohn eines österreichischen Offiziers, eines polnischen Grafen, eines Wiener Munitionsfabrikanten. All diesen Erzählungen ist gemeinsam der frühe Verlust des Vaters. Dementsprechend zieht sich der Vaterverlust, und in übertragener Form der Verlust des Vaterlandes, nämlich der österreichischen Monarchie, als roter Faden durch Roths Werk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.05.2012
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Daniel Kehlmann
produziert in: 2002
produziert von: Europa
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Eines Nachts macht der Physiker David Mahler im Traum eine merkwürdige Entdeckung. Viele Jahre lang hat er sich mit dem Problem der Zeit beschäftigt, mit der Frage, ob ihre Richtung wirklich ein unumstößliches Naturgesetz ist oder sich nicht doch etwas finden lässt, das ihren Lauf umkehrt. Nun hält er die Lösung in der Hand. Das älteste Gesetz der Natur ist in Frage gestellt, damit die Grundfesten der Welt. Wird endlich ein Menschheitstraum wahr? Mahler will seiner ungeheuren Entdeckung Gehör verschaffen, aber ohne Autorität im Wissenschaftsbetrieb gestaltet sich das ausgesprochen schwierig. Wie gehetzt sucht er den Beistand des Nobelpreisträgers Valentinov, doch seltsame Zufälle verhindern ein Zusammentreffen immer wieder. In suggestivem Ton macht Daniel Kehlmann die Zweifel und Ahnungen seines Helden nachvollziehbar; in Alexander Schuhmachers akustischem Albtraum wird der Hörer zum Zeugen eines Experiments: des Verschwimmens der Zeit. »Für einen Moment wußte er nicht, wo er sich befand. Etwas war geschehen. Vor ihm auf dem Tisch lag ein Stoß von dreißig beschriebenen Blättern, bekritzelt in einer großen, zittrigen Schrift: leicht schiefe Kolonnen von Zahlen, Skizzen, Kurven ... all das war, wenn man es begriff, von leuchtend perfekter Klarheit.«
Sprecher:Lutz Mackensy (Erzähler)
Marco Kraft (Julian)
Jannik Endemann (Dick)
Theresa Underberg (Anne)
Alexandra Garcia (George)
Andreas von der Meden (Onkel Quentin)
Ursula Sieg (Tante Fanny)
Daten zu Daniel Kehlmann:geboren: 13.01.1975
Vita: Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in München) ist ein österreichisch-deutscher Schriftsteller. Er lebt in Wien und Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.kehlmann.com/
Erstsendung: 07.06.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Matthias Karow
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Am 18. August 1903 war der Traum vom Fliegen in Erfüllung gegangen. 30 Jahre später will man zum 60. Geburtstag den Mann ehren, der als erster Mensch mit einem motorisierten Flugzeug aufstieg. Aber der berühmte Flugpionier Karl Jatho aus Hannover will seine Ruhe haben, den Brief von seiner geliebten Nichte Elly lesen und seinen fliegerischen Träumereien nachhängen. Und wären da nicht dieser tote Rabe draußen vor dem Fenster oder die vielen Geburtstagsgäste in seinem Wohnzimmer, so würde der Aviatiker auch genau dies tun. Die rote Flagge am alten Jathoschuppen macht hin und wieder Wehversuche. Das bedeutet: Es wird bestimmt geflogen.
Daten zu Matthias Karow:geboren: 1978
Vita: Matthias Karow, geboren 1978 in Hannover, studierte Tontechnik und Journalistik. Für den Westdeutschen Rundfunk verfasste er die Hörspiele "Der Wanderer und seine Regenhaube" (2006), "Schnaps im Teekessel" (2009) sowie für Deutschlandradio Kultur "Der Mond der fliegenden Enten" (2010). 2008 erschien sein erster Roman "Rodaks Köter".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Edith Nesbit
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Bearbeitung: Mario Göpfert
Dramaturgie: Christina Schumann
Inhalt: Ein seltsames Wesen entdecken Anthea, Robert und Cyrill beim Spielen in der Sandgrube. Es hat ein Fell, Fledermausohren, Stielaugen und es kann sprechen. Es sei ein Sandelf und könne Wünsche erfüllen, behauptet es. Wünsche erfüllt bekommen! Wer hat davon nicht schon geträumt? Aber was soll man sich wünschen, wenn es plötzlich möglich ist? Anthea, Robert und Cyrill müssen bald erkennen, dass ihre Wünsche zwar in Erfüllung gehen, doch auf ganz andere Weise als gedacht und meist mit fatalen Folgen. Das Wünschen scheint eine hohe Kunst zu sein, die kaum jemand beherrscht. Am Ende jedenfalls bringen die drei Kinder ihren kleinen Freund so in Bedrängnis, dass sie ihm selbst einen Wunsch erfüllen müssen.
Daten zu Edith Nesbit:geboren: 15.08.1858
gestorben: 04.05.1924
Vita: Edith Nesbit (* 15. August 1858 in Kennington; † 4. Mai 1924 in New Romney, Kent) war eine englische Autorin, deren Werke für Kinder im englischen Original unter dem „geschlechtslosen“ Namen E. Nesbit veröffentlicht wurden. Sie verfasste über 40 Kinderbücher. Einige davon wurden später verfilmt.

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Erstsendung: 26.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Hans Henny Jahnn
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 110 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Matthieu trifft in einer fremden Stadt den verwundeten Anders, sein jüngeres Ich. Gemeinsam kämpfen sie sich durch einen Schneesturm und landen in Anders' Zuhause, einem Verlies tief unter der Erde. Dort erkennen sie sich und ihre ungeheure Verbindung, unbemerkt geführt und gelenkt von Gari, ihrem nicht greifbaren Begleiter.
Sprecher:Frauke Poolman (Cordelia Gray)
Uta Hallant (Elisabeth Leaming)
Lothar Ostermann (Inspektor)
Hansjoachim Krietsch (Untersuchungsrichter)
Peter Fitz (Sir Ronald Callender)
Ilse Strambowski (Mrs. Markland)
Marianne Mosa (Eleanor Markland)
Bernt Hahn (Sergeant Maskell)
Viktor Neumann (Hugo Tilling)
Anne-Mylène Biehl (Isabelle de Lasterie)
Daniel Berger (Davie Stevens)
Sophie von Kessel (Sophie Tilling)
Volker Niederfahrenhorst (Eduard Horsfall)
MusikerManuel Nawri (Dirigent) Rosetta Ensemble (Ensemble)
ergänzender Hinweis: Jahresangabe aus dem Abspann, dra nennt 2011
Daten zu Hans Henny Jahnn:geboren: 17.12.1894
gestorben: 29.11.1959
Vita: Hans Henny Jahnn, am 17.12.1894 in Stellingen/Hamburg als als Sohn eines Schiffbauers geboren, zählt zu den wichtigsten Vertretern der literarischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Neben Prosaarbeiten ist er Verfasser von Essays und Dramen. 1920 erhielt er den Kleistpreis. Er war ein exzentrischer Gottsucher, Pferdezüchter und Hormonforscher. Bedeutender Beitrag als Orgelbauer ("Orgelsachberater der Stadt Hamburg"). Er lebte von 1934 bis 1950 auf Bornholm (Dänemark). Am 29.11. 1959 ist er in Hamburg gestorben.

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Erstsendung: 26.01.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Wolfgang Hildesheimer
produziert in: 1978
produziert von: WDR; BR; HR
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Stefanie Lazai
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Der erfolglose Maler Philipp Sänger ist seit einem Jahr verschwunden, man geht von Selbstmord aus. Bei seiner Frau treffen zwei Kunsthändler sowie ein Bankiersehepaar aufeinander. Alle wollen möglichst günstig Bilder vom Sänger erwerben, da es als sicher gilt, dass diese nach seinem Tod im Preis steigen werden. Da klingelt es an der Tür...

"Dieses Spiel ist nicht gegen die Gattungen der Kunsthändler, der Bankiers oder der hysterischen Frauen gedacht, sondern lediglich gegen solche, die sich davon persönlich getroffen fühlen." (Wolfgang Hildesheimer)
Sprecher:Siemen Rühaak (Lenz)
Ernst August Schepmann (Sprecher)
Karl-Heinz Wagner (Sprecher)
Daten zu Wolfgang Hildesheimer:geboren: 09.12.1916
gestorben: 21.08.1991
Vita: Wolfgang Hildesheimer (* 9. Dezember 1916 in Hamburg; † 21. August 1991 in Poschiavo, Graubünden, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller und Maler. Er ist vor allem durch seine Hörspiele und Dramen bekannt geworden.

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Erstsendung: 10.12.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Ernst Toller
produziert in: 1978
produziert von: BR; RB; SWF
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Inhalt: 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller.

1893 geboren in einem behüteten jüdischen Elternhaus erlebt er in Frankreich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Literatur-, Philosophie- und Jurastudent. Sofort reist der Patriot Toller nach Deutschland, meldet sich freiwillig als Soldat und wird Unteroffizier. An der Front lernt er den Krieg aus nächster Nähe kennen. Der Enthusiasmus für den Kampf für das Vaterland schwindet schnell. Von den Grausamkeiten des Krieges und dem Massensterben an der Front erschüttert, erkrankt er schwer und wird kriegsuntauglich. Toller setzt in München sein Studium fort und trifft dort, u.a. Thomas Mann, Frank Wedekind und Rainer Maria Rilke. In Heidelberg lernt er Max Weber kennen und ist Mitbegründer des Kulturpolitischen Bunds der Jugend in Deutschland, der "für eine friedliche Lösung der Widersprüche des Völkerlebens" und "Abschaffung der Armut" kämpfen will. Die Reaktion auf die Gründung folgt auf dem Fuß: alle männlichen Mitglieder des Kampfbundes werden als kriegstauglich in die Kasernen geschickt. Toller aber liegt im Krankenhaus und ist deswegen für die Militärbehörden nicht greifbar. Er kann rechtzeitig fliehen und kämpft, durch seinen Einsatz an der Front zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, in München an der Seite Kurt Eisners gegen die Verantwortlichen des Kriegs. Nach seiner Teilnahme an Kundgebungen wird er verhaftet und nutzt die Zeit im Militärgefängnis, die Schriften von Marx, Engels und Rosa Luxemburg zu studieren. Vom Ausbruch der Revolution Anfang November 1918 erfährt er im Krankenbett. Die Arbeiter in den Fabriken, die Kriegsgeschädigten, Studenten, Bürger, ziehen in die Kasernen der Städte, wo sich die kaiserlichen Militärmächte den rebellierenden Massen ergeben. Der Arbeiter- und Soldatenrat wählt Kurt Eisner zum ersten Ministerpräsidenten des neu ausgerufenen Freistaates Bayern.

Kurt Eisner wird am 21. Februar 1919 auf offener Straße ermordet. Der Zentralrat der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte übernimmt die Regierungsgewalt. Am 7. April 1919 wird die erste Münchner Räterepublik ausgerufen. Sie ist der Versuch, aus dem aus dem Königreich Bayern entstandenen Freistaat einen sozialistischen Staat in Form einer Rätedemokratie zu schaffen. Toller wird der Vorsitzende ihres Zentralrates. Nach nur sechs Tagen wird der von der USPD geführte Zentralrat von den Kommunisten abgesetzt und die zweite Münchner Räterepublik ausgerufen. Auch an dieser zweiten Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der "Roten Armee" an vorderster Front in der Umgebung von Dachau.

Doch auch die zweite Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus; am 2. Mai durch die weißen Truppen mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, nur Toller kann sich verbergen. Er wird polizeilich gesucht, Unterschlupf ist nur schwer auffindbar, und alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.

Auch an der zweiten Münchner Räterepublik beteiligt Toller sich aktiv. Er kämpft als Truppenführer der Roten Armee an vorderster Front in der Umgebung von Dachau. Doch auch diese Räterepublik stellt sich als nicht stabil heraus, sie wird durch Freikorps und Reichswehren mit viel Blutvergießen niedergeschlagen. Alle Mitglieder des Vollzugsrates werden verhaftet, Toller versteckt sich. Er wird polizeilich gesucht. Alle, die ihn decken oder verstecken, schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Er wird in einem seiner Verstecke aufgegriffen und im Juni 1919 zu fünf Jahren Festungshaft wegen Hochverrats verurteilt. Während er in mehreren bayerischen Gefängnissen seine Strafe absitzt, findet an der Volksbühne Berlin die Uraufführung seiner Dramen Die Wandlung (1919) und Masse Mensch (1921) statt. Toller wird ein bekannter Dramatiker. Um ein Zeichen gegen die unmenschlichen Haftbedingungen zu setzen, tritt Toller in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung wird er nach Sachsen abgeschoben.
Sprecher:Rolf Zacher (Erzähler)
Horst Sachtleben (1. Polizist)
Gernot Duda (2. Polizist)
Lambert Hamel (Spitzel)
Hans Quest (Richter)
Wolfgang Büttner (1. Einwohner)
Helmut Stange (2. Einwohner)
Ernst Jacobi (Kaufmann Fonk)
Ilse Neubauer (Frau Fonk)
Wolfried Lier (Faßbinder Hamacher)
Daten zu Ernst Toller:geboren: 01.12.1893
gestorben: 22.05.1939
Vita: Ernst Toller (geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin, Provinz Posen; gestorben am 22. Mai 1939 in New York City, New York) war ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Politiker und linkssozialistischer Revolutionär.

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Erstsendung: 05.10.2008
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Georgi Dimitroff
produziert in: 2008
produziert von: ORF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Wladislaw Hedeler
Birgit Schliewenz
Inhalt: Georgi Dimitroff ist einer der wenigen herausragenden kommunistischen Führer des 20. Jahrhunderts, deren Ruhm sowohl im Osten als auch im Westen zumindest in Teilen bis heute überdauert hat. Der Revolutionär aus Bulgarien wurde - wegen seines Triumphs im Reichstagsprozess - zum antifaschistischen Helden. Seine Tagebücher zeigen, dass der "Steuermann des Komintern" in die großen stalinistischen Säuberungen involviert war. Dabei stand er in der Mitte der kommunistischen Weltbewegung - von hier aus nahm er beobachtend, kommentierend, berichtend und selber tätig an einem Geschehen teil, das die Welt in Erschütterung versetzt hat. Heinz von Cramer hat aus den authentischen Tagebüchern, dieser "Chronik von Menschenverachtung und verratener Revolution" (Bernhard H. Bayerlein, Hrsg. der Edition), ein Hörspiel geschaffen, in dem Dimitroff und Stalin als Antipoden eines Weltkonflikts erscheinen, beide voller Brüche, Widersprüche und Charisma, der Hektik des Geschehens ausgeliefert, die Hektik der Revolution nutzend.
Sprecher:Meriam Abbas (Line)
Jens Wawrczeck (Daniel)
Gerti Drassl (Maren)
Gundula Rapsch (Eva)
Christoph von Friedl (Tom)
Erstsendung: 05.03.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 1989
produziert von: SWF
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Eine Schriftstellerin um die Vierzig im Prozess, ihren scharfen Blick auf die Welt, deren Politik und innere Mechanik in erfahrungsnaher Literatur darzustellen. Eine untergehende Gesellschaftsform im England der (Vor-)Kriegszeit und ein junger Mann, der im Ersten Weltkrieg stirbt, noch bevor er seine Persönlichkeit voll entfalten konnte. Virginia Woolf, ihr Gegenstand und der Wunsch nach einem neuen, unmittelbaren Ausdruck: Das sind die äußeren Koordinaten des Romans Jacobs Zimmer, der 1922 erschien und ein wenig bekanntes Meisterwerk der Moderne ist. Aus der inneren Logik des Romans entsteht eine faszinierende literarische Erfahrung, eine multisensorische Folge von atmosphärischen Ausschnitten, kurzen Einblicken, vielstimmigen Einschätzungen, die lose chronologisch aneinandergereiht sind. Wir begegnen Jacob als Kleinkind am Strand, erhaschen Eindrücke aus seiner Schulzeit, seinem Studentenleben in Cambridge, sehen ihn durchs nächtliche London zu einer Geliebten gehen oder nachGriechenland reisen. Das Unerhörte daran: Jacob selbst spricht nie und genau das war Virginia Woolfs Schlag gegen die viktorianische Erzählkonvention, in der sie sozialisiert wurde, und deren autoritäre Vorgaben sie zeitlebens angriff. Ihre gelungene Romanerfindung arbeitet erstmals mit einer Art fotografischer Schnitttechnik und zeigt, dass Jacob durchaus da ist: heraufbeschworen, nicht aus der Aufzählung von charakterbestimmenden Fakten und gedrechselten Sätzen eines allwissenden Erzählers, sondern auf geisterhafte Weise in Facetten gespiegelt: in den Blicken, Gedanken- und Gesprächsfetzen seiner Umgebung. Es ist, als blättere man mit angehaltenem Atem durch das Fotoalbum eines Fremden.



So stehen wir heutzutage im Leben, meinte Woolf, so erfahren wir die Welt: Wir gleiten durch eine Abfolge von symbolischen Räumen, durch sprechende Atmosphären, angerissene Szenen und Gesprächsfetzen, und wenn wir sie lesen lernen, verstehen wir vielleicht ein bisschen besser, wer wir sind. Virginia Woolf ist bekannt für ihre schonungslose Selbstkritik, doch mit Jacobs Zimmer, das die Reihe ihrer berühmten Romanexperimente einleitete, war sie durchaus zufrieden: "Ich habe keinen Zweifel mehr, dass ich (mit 40!) herausgefunden habe, wie ich die Dinge in meiner eigenen Stimme ausdrücken kann, notierte sie beim Erscheinen des Romans in ihr Tagebuch.
Sprecher:
offen
Lisbeth Felder
Hilde Ziegler
Eberhard Beck
Uli Führe
Ueli Schweizer
Paul Heid
Luc Schillinger
Matthias Spranger
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

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Treffer 13 von insgesamt 23
Vorige/nächste Ausstrahlung:11.05.2019 um 15:05 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud*
20.06.2019 um 18:20 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Simon Werle
produziert in: 1955
produziert von: SRF
Laufzeit: 76 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Hans Steingruber
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Die Geschichte einer Emanzipation vor historischem Hintergrund: Québec um 1700. In der Missionssiedlung Kahnawake versuchen der Jesuitenpater Renaude und die Ursuline Victorine, den versprengten Angehörigen vormals verfeindeter indianischer Stämme mit dem Evangelium auch französische Kultur und Zivilisation nahezubringen. Doch der Widerstand des irokesischen Clans ist groß, zu tief ist die Fremdheit der jeweiligen Lebenswelten. Die Aufnahme der jungen Teswiona in den Orden verbucht Renaude deshalb als einen Erfolg, den es mit allen Mitteln zu halten gilt, ist Teswiona doch die Tochter eines verstorbenen Häuptlings. Renaude beauftragt die junge Novizin Parousie, Teswiona auf die anstehende Taufe vorzubereiten und ihre Teilnahme am anstehenden indianischen Traumfest zu unterbinden. Während General Duval sich dafür einsetzt, dass Teswiona für das Fest zu ihrem Stamm zurückkehren darf, zweifelt Schwester Parousie nicht nur an ihrem Auftrag, sondern insgeheim auch an ihrer Berufung. Als dies offenkundig wird, verstößt Pater Renaude sie aus der Ordensgemeinschaft. Zeitgleich wird der prekäre Frieden der Siedlung durch den Krieg zwischen England und Frankreich um die Vorherrschaft in Kanada zerstört. Gegen den erbitterten Widerstand von Pater Renaud beschließt General Duval die Evakuierung der Mission. Nur Pater Renaude und die vormalige Novizin bleiben, aus jeweils entgegengesetzten Motiven heraus, in Kahnawake zurück. Für die junge Frau markiert dieser Ort den Beginn einer Reise, die neben Schrecken und Enttäuschungen auch die Befreiung von tiefen Schuldgefühlen bringen wird.
Sprecher:Ines Torelli (Susi Müller)
Walburga Gmür (Mutter von Susi)
Robert Bichler (Albert Baumann, Personalchef bei Mondres)
Hans Jedlitschka (Direktor des Warenhauses Mondres)
Bruno Cao (Schlagersänger)
Emil Hegetschweiler (August Nägeli)
Lisa Burkhard (Frau Nägeli)
Robert Schwarz (Liftboy)
Ernst Bölsterli (Direktor bei Schwager & Co.)
Hermann Frick (Chef von Schwager & Co.)
Max Haufler (Filmregisseur)
Olga Gebhardt-Erlanger
R. Auer
Sonja Gericke
M. Och
Hans Walther
Stef Diebold
M. Göttisheim
Verena Furrer-Bruggmann
Daten zu Simon Werle:geboren: 1957
Vita: Simon Werle, geboren 1957 in Freisen, studierte Romanistik und Philosophie in München und Paris. Seit 1983 arbeitet er als Übersetzer französischer und englischer Literatur. Simon Werle erhielt für seine Übersetzungen den Preis der Frankfurter Autorenstiftung (1985), den Paul-Celan-Preis (1988) und den Johann-Heinrich-Voß-Preis (1992). Seit Mitte der 1980er-Jahre schreibt er Theaterstücke, Libretti, Romane, Erzählungen und poetische Diskurse. Für seinen Roman »Der Schnee der Jahre« (2003) erhielt er 2003 den Münchner Tukan-Preis. »Kahnawake« ist sein Hörspieldebüt.
Erstsendung: 26.03.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Katharina Gericke
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Jörg Jannings
Komponist: Paul Funk
Übersetzer: Julia Schmidt
Inhalt: "Ich kann mir noch immer nicht vorstellen, dass da am Ende was bei rauskommt." Diesen Satz bekommt, wer mit Jörg Jannings arbeitet, des Öfteren zu hören. Dabei blickt der Regisseur auf einen der reichsten Erfahrungsschätze der deutschen Hörspielgeschichte zurück. Seit 1961 macht er Hörspiele. Einer der nicht aufhören will, nicht aufhören kann. Zum Glück! "Es gehört zu meinem Leben und auch ein bisschen zum Überleben", sagt er. "Ich male auch und mache Collagen, aber das ist nicht das Eigentliche." Die Schauspieler lieben ihn - eine gegenseitige Liebe, wie er betont. Dabei macht er es den Schauspielern nicht besonders leicht, im Gegenteil, wer mit Jörg Jannings ins Studio geht, wird nicht nur stimmlich, sondern auch körperlich gefordert. In Lenz. Fragmente beispielsweise tobt Goethe auf Glasscherben bis er am Boden liegt, Lenz verwandelt sich in säuselnden Wind, indem er in ein Mikrofon spricht, das an einem langen Kabel über ihm in der Luft kreist. Später wird der Komponist Jakob Diehl diese Aufnahmen über Kopfhörer hören, um dazu nach alter Theatermanier mit einer Windmaschine die passenden Windböen zu erzeugen. Geräusche werden hier, soweit es geht, selbst gemacht, die Musik entsteht in Interaktion mit den Sprachaufnahmen. Für Jannings ist die enge Zusammenarbeit mit dem Komponisten unerlässlich: "Die Musik ist so etwas wie die Landschaft, in der ich mich mit den Schauspielern bewege. Und die Landschaft, die muss stimmen."

Jannings nahm selbst Schauspielunterricht, bevor er über Umwege beim Film zum Radio kam. Den Hang zur Schauspielerei hat er von seinem Onkel, dem Schauspieler Emil Jannings, in dessen Haus er nach dem Krieg aufwuchs und hörte, wie der Onkel Rollen einstudierte. Damals sprang der Funke über: "Ich versuche, die eigene Persönlichkeit der Schauspieler herauszukitzeln, um das zu finden, was für die Rolle wichtig ist." Dazu versetzt er sich mit den Schauspielern zusammen in den Text hinein, macht Leseproben, rezitiert selbst. Als Jakob Diehl ihn nach einer besonders überzeugenden Lenz-Interpretation fragt, warum er nicht selbst den Lenz spiele, antwortet Jannings: "Dafür bin ich zu alt, Lenz ist die Jugend." Die Jugend hat ihn auch zu diesem Hörspiel inspiriert. Das Manuskript erreichte ihn, als die Revolution in Ägypten aufloderte. Die Sprache des Sturm und Drang, Lenz, der ihm so viel näher liege als Goethe - er hätte dieses Stück einfach machen müssen: als Hommage an den Riss, den Bruch, an die alleingelassene Jugend. Annika Erichsen
Sprecher:
offen
Professor: Heinz Hartmann
Eddi: Ingolf Gorges
Jutta: Christl Jährig
Kinder vom Sprecherensemble
Daten zu Katharina Gericke:Vita: Katharina Gericke, 1966 in Kyritz geboren, studierte Wirtschaftswissenschaft und "Szenisches Schreiben". Für ihr Stück "Maienschlager", erhielt sie 1996 den 1. Preis der Frankfurter Autorenstiftung, für "Winterkönig" 1998 den Kleist-Förderpreis. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Erstsendung: 15.07.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 23
Titel:
Autor: A. L. Kennedy
produziert in: 1997
produziert von: DKultur
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Barbara Liebster
Komponist: Rolf Fischer
Übersetzer: Ingo Herzke
Inhalt: Der Verlust des Arbeitsplatzes ist dann unangenehm, wenn er jederzeit eintreten kann, aber noch nicht eingetreten ist. Als Oliver Beauchamp gekündigt wird, verlässt er sein Büro, in dem er 23 Jahre gearbeitet hat, und spürt zunächst nur eines: Erleichterung. Schon am nächsten Morgen sitzt er, in seinem besten Anzug, hoch oben auf einem Baum im Park, der zu einem Wohnblock gehört. »Sind Sie Kunst?«, rufen zwei ältere Damen, die ihn zwischen den Ästen entdecken, »oder eine Demonstration?« Oliver Beauchamp ist keines von beidem. »Sind Sie verliebt?«, das trifft es schon eher, wobei Oliver Beauchamp das niemals zugeben würde. Aber er ist tatsächlich in diesen Garten gekommen, um die Frau wiederzutreffen, mit der er vor Jahren eine Beziehung hatte, die allzu bald unglücklich endete. Er weiß, dass diese Frau in dem Wohnblock lebt und er weiß auch, dass sie gerne durch diesen Park geht. Er weiß nicht, was er ihr sagen soll, aber jetzt ist ohnehin alles egal, er hat keinen Job mehr, nichts, worüber er sich definieren könnte. Er ist nichts. In diesem Zustand findet er den Mut, die Frau zu suchen, vor der er damals davonrannte. Oder ist einfach die Zeit reif, das zu tun, was wirklich wichtig ist?
Sprecher:
offen
Cornelius Obonya (Erzähler)
David Czesienski (Anton Löffel)
Nadja Engel (Antons Mutter)
Udo Kroschwald (Doktor Boll, ein Hund)
Hans Teuscher (Herr Jakubeit, ein Fleischer)
Gudrun Ritter (Frau Jakubeit)
Hermann Beyer (Herr Stenzel, ein Drache)
Margit Bendokat (Fräulein Fischler, eine Katze)
Heike Jonca (Fräulein Hintze, eine Maus)
Martin Seifert (Oberwachtmeister Laublicht)
Evelyn Cron (Chor der Damen)
Rita Feldmeier (Chor der Damen)
Heidemarie Schneider (Chor der Damen)
Christine Schuster (Chor der Damen)
Daten zu A. L. Kennedy:vollständiger Name: Alison Louise Kennedy
geboren: 22.10.1965
Vita: A. L. Kennedy, geboren 1965 in Dundee/Schottland, unterrichtet an verschiedenen Universitäten Creative Writing und lebt als Autorin, Filmemacherin und Stand-up-Comedian in Glasgow. Kennedy wurde u.a. mit dem Somerset Maugham Award ausgezeichnet, erhielt fünfmal den Scottish Arts Council Book Award und wurde vom Magazin "Granta" zweimal zu den "zwanzig besten jungen britischen Schriftstellern" gewählt. Für den SWR schrieb sie bisher die Originalhörspiele "Blood Empire" und "Love, Love, Love – wie die Beatles". "Born a Fox", ihr erstes Originalhörspiel, entstand ursprünglich für die BBC, ebenso wie "That I Should Rise - Und sollt' ich geh'n", das SWR2 2013 produzierte.
Hompepage o.ä.: http://www.a-l-kennedy.co.uk/
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Treffer 16 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Florian Goldberg
produziert in: 1996
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Heike Tauch
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: "Ist deine Familie eigentlich jüdisch?" Als seine Freundin ihm diese Frage stellt, scheint die Antwort klar. "Wir sind keine Juden!" hatte selbst der humanistisch gesinnte Vater versichert, und Großvater Goldberg, ein vermeintlich strammer Nazi, hatte einen Ahnenforscher beauftragt, das zu beweisen. Spätestens seitdem lebte die gesamte Familie in der festen Überzeugung. Die gesamte Familie? Es beginnt ein Befragen und Erzählen, das sich immer tiefer hinein gräbt in Familienschichten und - geschichten. Dabei entspinnt sich ein ebenso skurriles wie tragisches Panoptikum des 20. Jahrhunderts. Gehörtes, Erinnertes, Erdachtes fließen ineinander, verwirren und entwirren sich wieder. "Wen kümmert's", sagt am Ende die Mutter, "ob eine Geschichte stimmt oder nicht - solange sie gut erzählt ist?"
Sprecher:David Czesienski (Rasmus)
Martin Semmelrogge (Oskar)
Willi Kiewitt (Gunnar)
Ingo Hülsmann (Amtmann)
Gudrun Ritter (Fräulein Habicht)
Uwe Kaper (Lif)
Jürgen Watzke (Liander)
Astrid Meyerfeldt (Bäuerin)
Irm Hermann (Frau Nielsen)
Simone von Zglinicki (Martina)
Daten zu Florian Goldberg:geboren: 1962
Vita: Geboren bin ich 1962. Die Schulzeit verbrachte ich, abgesehen von einem Austauschjahr in den USA (Choate Rosemary Hall), in der Schule Schloss Neubeuern in Oberbayern. Vom Studium her Germanist und Philosoph, arbeite ich seit über 20 Jahren als philosophischer Begleiter und Coach für Menschen aus allen Lebensbereichen, in den nuller Jahren überwiegend für Organisationen aus Wirtschaft, Politik und Medien. Von 1986 bis 1994 absolvierte ich eine Ausbildung zum Meditationslehrer in Indien, England und Deutschland. Zwischen 2005 und 2012 unterrichtete ich als Lehrbeauftragter für Handlungskompetenz, Leadership und Konfliktmanagement an den Universitäten St. Gallen, Schweiz, sowie der Leuphana in Lüneburg. Ein mindestens ebenso großes Interesse gilt dem Schreiben fiktionaler und philosophischer Texte. Darüber hinaus spiele ich seit frühester Kindheit leidenschaftlich Klavier.
Hompepage o.ä.: http://www.florian-goldberg.de/
Erstsendung: 21.01.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
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Treffer 17 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Götz Naleppa
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Götz Naleppa
Inhalt: Wie immer am Ende des Quartals wird in der Hörspielwerkstatt der Nachwuchs in der Klangkunst vorgestellt. Götz Naleppa hat wieder die interessantesten und vielversprechendsten Einsendungen von Audio-Art-Künstlern gesammelt und präsentiert sie in seiner Newcomer-Werkstatt. In dieser vierteljährlichen Sendung werden keine vollendeten Meisterwerke präsentiert, sondern es soll noch unbekannten Künstlern ein Podium gegeben werden, deren Hörstücke Begabung für das Genre Klangkunst zeigen.
Sprecher:Otto Mellies
Matthias Haase
Barbara Nüsse
Tatjana Clasing
Horst Bollmann
u.a.
Daten zu Götz Naleppa:geboren: 24.12.1943
Vita: Götz Naleppa, Jahrgang 1943, arbeitet als Dramaturg und Regisseur beim DeutschlandRadio Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.goetz-naleppa.de

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Erstsendung: 29.06.2007
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 23
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.04.2019 um 14:04 bei HR 2 (Folge 1 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
22.04.2019 um 14:04 bei HR 2 (Folge 2 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Jane Austen
produziert in: 1995
produziert von: SR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Silke Hildebrandt
Bearbeitung: Silke Hildebrandt
Übersetzer: Andrea Ott
Inhalt: Die siebzehnjährige Catherine Morland ist als Kind ihrer Zeit eine begeisterte Leserin von Schauerromanen, insbesondere schwärmt sie für „Udolphos Geheimnisse“ von Anne Radcliffe.

Als Catherine von Freunden der Familie eingeladen wird, mit in den mondänen Kurort Bath zu reisen, verlässt sie das beschauliche Landleben ihrer großen Familie und taucht ein in die Vergnügungen des gesellschaftlichen Hotspots Bath. Dort freundet sie sich mit der von allen Männern begehrten Isabella Thorpe an und verliebt sich in den jungen Geistlichen Henry Tilney.

Auf Einladung von Henrys Vater reist Catherine mit Familie Tilney auf deren Anwesen Northanger Abbey. Sie ist hocherfreut über diese Gelegenheit und hofft ihre Bekanntschaft mit Henry vertiefen zu können. Außerdem verspricht sie sich einen überaus aufregenden Aufenthalt in dem alten Klostergemäuer – ein Ort, wie aus einem ihrer geliebten Schauerromane, der ihre Phantasie bedenklich anregt. Schon bald glaubt sie tatsächlich, einem dunklen Familiengeheimnis der Tilneys auf der Spur zu sein, wodurch ihr Wunsch Henry näherzukommen plötzlich in Gefahr gerät.
Sprecher:Bernt Hahn (Sprecher 1)
Uwe Koschel (Sprecher 2)
Marianne Lochert (Sprecherin)
Daten zu Jane Austen:geboren: 16.12.1775
gestorben: 18.07.1817
Vita: Jane Austen (* 16. Dezember 1775 in Steventon, Basingstoke and Deane; † 18. Juli 1817 in Winchester) war eine britische Schriftstellerin aus der Zeit des Regency, deren Hauptwerke wie Stolz und Vorurteil und Emma zu den Klassikern der englischen Literatur gehören.

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Erstsendung: 21.04.2019
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 23
Titel:
Autor: Michael Theurillat
produziert in: 1978
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Katrin Wenzel
Inhalt: April 2008: Zwei Monate vor der Fußball-Europameisterschaft wird in Zürich beim Sechseläuten der Winter ausgetrieben. Kommissar Eschenbach besucht das Volksfest und erlebt einen dramatischen Zwischenfall. Eine Frau, in Begleitung eines kleinen Jungen, stirbt. Die ums Leben gekommene Charlotte Bischoff ist Mitarbeiterin des Weltfußballverbandes FIFA. Ein Anwalt des Verbandes sucht die Ermittlungsbehörden auf, er wirft dem Kommissar vor, die Frau falsch reanimiert zu haben. Eschenbach wird vom Dienst suspendiert. Doch der Kommissar ermittelt mit Unterstützung seiner Sekretärin undercover weiter. Der Junge, der mit Charlotte Bischoff das Volksfest besuchte, spricht Jenisch, den Dialekt der Landfahrer.
Sprecher:Günther Ungeheuer
Daten zu Michael Theurillat:geboren: 1961
Vita: Michael Theurillat, geboren 1961 in Basel, studierte Wirtschaftswissenschaft und Geschichte. Er arbeitete für den Schweizerischen Bankverein, war Managing Director der UBS. Mit 42 Jahren begann er zu schreiben. "Sechseläuten" erschien 2009, "Rütlischwur" 2011.
Erstsendung: 24.03.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 23
Titel:
Autor: David Herbert Lawrence
produziert in: 1974
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Historisch
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Hans-Christian Oeser
Inhalt: Der Ende der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts spielende Roman ist im englischen Bergarbeitermilieu angesiedelte; er ist realistische und soziale Studie wie auch Bildungs-, Entwicklungs- und Künstlerroman. Darüber hinaus ist er die präzise psychologische Schilderung einer Obsession. Er handelt von der fesselnden symbiotischen Liebe einer Mutter zu ihren Söhnen, die sie -wie es der Titel des Romans schon impliziert- schließlich (symbolisch) zu ihren Liebhabern macht.

Als Gertrude Coppard Walter Morel heiratet, ist sie zunächst von seiner virilen Vitalität fasziniert. Er ist ein einfacher Bergarbeiter, und sie heiratet unter ihrem Stand. Der Verbindung entspringen vier Kinder, drei davon Söhne. Der Vater kann die Familie, die in ärmlichen Verhältnissen lebt, nur mit Mühe ernähren. Schon nach kurzer Zeit ist die Ehe zerrüttet, der Verzweiflung folgt Verachtung, schließlich Hass. Die Mutter, selbst aus bürgerlich-puritanischen Verhältnissen stammend, ist bestrebt, den Kindern eine bessere soziale Zukunft zu ermöglichen und achtet auf deren Bildung - mit Erfolg.

William, der älteste der Söhne, tritt nach seiner Ausbildung eine Stelle in einer Anwaltskanzlei in London an. Er hat, darin ganz dem Vater ähnelnd, einen Schlag bei Frauen und lernt die attraktive, leichtlebige Lily kennen und verlobt sich mit ihr. Argwöhnisch betrachtet die Mutter diese Verbindung und ihre Missbilligung zersetzt schließlich die Beziehung. William wird krank und stirbt, nicht zuletzt auch aus Gram über diesen kräftezehrenden Loyalitätskonflikt.

Paul, Williams jüngerer Bruder, still und in sich gekehrt, mit großem Talent zur Malerei, ist seiner Mutter in besonderem Maße zugetan. Auch sie richtet nach Williams Tod alle Aufmerksamkeit auf ihn. Als Paul Miriam kennenlernt, entwickeln beide eine intensive Zuneigung füreinander. Doch auch hier beäugt Gertrude misstrauisch und eifersüchtig die Bindung. Ausgerechnet durch Miriam lernt Paul Clara kennen, eine getrennt von ihrem Mann lebende Suffragette. Pauls Mutter reagiert auf Clara gelassener, sieht in ihr keine wirkliche Gefahr für sich, da Pauls Interesse an ihr vor allem erotischer Natur ist. Doch auch mit ihr wird Paul auf Dauer nicht glücklich. Er erkennt verzweifelt, dass seine Mutter ihm in all seinen Beziehungen im Wege steht und erst ihr Tod ihm einen wirklichen Neuanfang ermöglichen könnte. Gertrude Morel ist schwerkrank, ihr Sterben zieht sich quälend lange hin, schließlich hilft Paul mit einer Überdosis Morphium nach. Ihr Tod lässt ihn einsam und verzweifelt zurück - ist er nun endlich frei?
Sprecher:Melcher: Erik S. Klein
Mattausch: Ursula Braun
Strecker: Hans Teuscher
Erwin: Dietmar Richter-Reinick
Wille: Manfred Borges
Zesch: Peter Borgelt
Borchert: Eckhart Strehle
Fahrer: Lothar Dimke
Reporter: Horst Gill
Gottschalk: Erich Brauer
Daten zu David Herbert Lawrence:geboren: 11.09.1885
gestorben: 02.03.1930
Vita: David Herbert Lawrence (11. September 1885 - 2. März 1930) veröffentlichte neben einer Reihe von Romanen auch Gedichte, Essays, Theaterstücke und Reiseberichte. Sein letzter Roman "Lady Chatterley's Lover" ist sein bekanntestes Buch und wurde mehrfach verfilmt.

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Erstsendung: 23.12.2012
Datenquelle(n): dra
dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553522291
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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