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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Gregor Glogowski
produziert in: 1976
produziert von: HR; SWF
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Gregor Glogowski
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Übersetzer: Tobias Scheffel
Inhalt: Der französische Komponist und Toningenieur Pierre Schaeffer schuf Mitte des 20. Jahrhunderts eine neuartige Form der Musik aus vorgefundenen Objekten und Klängen. Nicht zuletzt der technische Fortschritt seiner Zeit, vor allem im Bereich des Radios, ermöglichte seine Experimente mit Plattenspielern und Tonbandgeräten.
Dabei bezeichnete Schaeffer sich selbst nie als Musiker, sondern als jemanden, der (wenn überhaupt) mit wissenschaftlicher Methode an den Partikeln der Musik forscht. Auch wenn Schaeffers Klänge oft im Alltag und beim Naheliegenden beginnen, seine Verfahren der Verfremdung sind die Einladung zu einer Reise ins innere Ausland.
Heute wird er oft als Urvater der DJs und Klangkünstler genannt. Das Hörspiel "Schaeffer unterwegs" möchte die Fremdartigkeit seiner Klangwelten neu erforschen. Pierre Schaeffer notierte seine Gedanken in einem zentralen Tagebuch: "A la recherche d'une musique concrète“, eine Collage disparater Gedanken, Haltungen und Perspektiven. Er reicht von philosophischer Reflexion über Alltägliches bis hin zu poetischen Gedankengängen, inspiriert von Erfahrungen seiner radikalen Klangexperimente. Glogowskis Hörspiel begreift diese Texte als Klangmaterial und wendet die Methoden und Strategien des Komponisten auf ihn selbst an, als würde er von seinen eignen Ideen und Konzepten heimgesucht.
Sprecher:Alexander May (Johannes Broch)
Edda Seippel (Martha, seine Frau)
Tobias Lelle (Hans, sein Sohn)
Friedrich von Bülow (Lehrer)
Hermann Treusch (Chef)
Anfried Krämer (Arzt)
Erstsendung: 04.04.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Vorige/nächste Ausstrahlung:18.05.2019 um 23:04 bei HR 2
Titel:
Autor: Gregor Glogowski
produziert in: 1969
produziert von: HR
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Gregor Glogowski
Dramaturgie: Cordula Huth
Inhalt: Das italienische »subito« heißt soviel wie »sofort« oder auch »plötzlich«. Mit dieser Doppelbedeutung setzen sich die Schauspielerin Lisa Charlotte Friedrich und die Perkussionistin Yuka Ohta zusammen mit dem Regisseur und Autor Gregor Glogowski in seinem gleichnamigen Hörspiel auseinander. Im Stakkato einer sich immer weiter beschleunigenden Welt, werden unsere Ohren im schnellen Wechsel von Geräuschen, Tönen und Sprach-informationen umspielt; die Schauspielerin Lisa Charlotte Friedrich erforscht dabei, was jene abrupten Übergänge und Brüche mit unserem Sprechen und Denken machen. Sie bewegt Sprache und wird vom Sprechen bewegt, getrieben von den Rhythmen der Perkussionistin Yuka Ohta und Bruchstücken von Geräuschen, spricht sie sich in einen Geschwindigkeits-rausch. Erst scheint es, als ordne sie Begrifflichkeiten wie für ein Lexikon, dann verselbständigt sich ihr Sprechen immer mehr zu einem assoziativen Gedankenstrom, bis es ins Stolpern gerät und zusammenfällt, nur um wieder von neuem anzusetzen. Dabei trifft Lisa Charlotte Friedrichs artistische Rede auf Yuka Ohtas improvisiertes Spiel: Stimme, Geräusch und Klang setzen sich in Bewegung, berühren, begleiten und konterkarieren sich. Die Sprache entkoppelt sich von der Information, wird selbst Klang, und im Ausgesprochenen eröffnet sich plötzlich ein Freiraum für unsere eigenen Vorstellungen und Gedanken. Die Sprache wird zur Spielwiese unserer Imagination.
Sprecher:Werner Kreindl (Er)
Andrea Dahmen (Sie)
Otti Ottmar (Wirtin)
Josef Wageck (Wirt)
Erstsendung: 18.05.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1558301425
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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