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Hörspieldatenbank

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Titel: 1984
Autor: George Orwell
produziert in: 1977
produziert von: RIAS; SWF
Laufzeit: 121 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Bearbeitung: Christoph Gahl; Manfred Marchfelder
Komponist: Friedrich Scholz
Übersetzer: Michael Walter
Inhalt: Im Jahre 1949 erschien George Orwells letzter Roman. Er zeigt eine fiktive Welt des Jahres 1984: Es herrschen drei Supermächte, Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Nach außen führen sie einen Scheinkrieg gegeneinander, nach innen unterdrücken sie ihre Völker. In London, der Hauptstadt Ozeaniens, herrscht eine Partei-Oligarchie, unterteilt in den "inneren" und den "äußeren" Bereich, optisch an den schwarzen oder blauen Overalls zu unterscheiden. Von allen Wänden starrt das Bild des "Großen Bruders", eines fiktiven Parteiführers, dessen allgegenwärtige Präsenz den Alltag von Ozeanien bestimmt. Selbst die Gedanken der Staatsbürger werden von einer Gedankenpolizei überwacht. Winston Smith, der mit vielen anderen Mitgliedern der "äußeren" Partei im "Wahrheitsministerium" an der systematischen Verfälschung der Geschichte arbeitet, lehnt sich innerlich gegen das autoritäre System auf. Er flieht in die Erinnerung, aber die bereits verfälschte historische Wirklichkeit lässt keine klaren Erinnerungsbilder mehr aufscheinen.
Sprecher:Ernst Jacobi (Winston)
Angela Winkler (Julia Gordon)
Dieter Borsche (O'Brien)
Helmut Käutner (Mister Charrington)
Erich Schellow (Syme)
Edgar Ott (Parsons)
Hildegard Schmahl (Frau Parsons)
Margit Lutze (Helen Parsons)
Georg Wondrak (Johnny Parsons)
Klaus Herm (Gefangener)
Evamaria Miner (Televisor-Stimmen)
Hermann Ebeling (Televisor-Stimmen)
Daten zu George Orwell:geboren: 25.06.1903
gestorben: 21.01.1950
Vita: George Orwell (* 25. Juni 1903 in Motihari, Bihar, Britisch-Indien als Eric Arthur Blair; † 21. Januar 1950 in London) war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Durch seine Werke Farm der Tiere und 1984 wurde Orwell weltbekannt und zählt heute mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der englischen Literatur. Orwell benutzte zeitweise auch das weitere Pseudonym H. Lewis Always.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.09.1977
Datenquelle(n): dra
dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 106
Titel: Alkestis
Autor: Erwin Wickert
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: "Alkestis" ist die ergreifende Geschichte der Gattenliebe: Apollon gewährt dem König Admetos als Belohnung den Tod. Da er den Tod fürchtet, bestimmt das Schicksal: Admetos kann leben bleiben, wenn ein anderer freiwillig für ihn stirbt. Aber alle Menschen finden Ausreden; nur seine Gattin Alkestis erklärt sich bereit. Der König hat jedoch jetzt die Angst überwunden und will ihr Opfer nicht annehmen. Da Alkestis ohne ihren Gatten nicht leben kann, wirft sie sich dem Tod in die Arme, läßt aber ihren Mann verzweifelt auf der Erde zurück. Herakles gelingt es, sie und ihren Gatten zu erlösen.
Sprecher:Hans Söhnker (Chor)
Siegmar Schneider (Admetos)
Marion Degler (Alkestis)
Franz Weber (Pheres)
Joachim Nottke (Apollon)
Arthur Mentz (Herakles)
Hans Putz (Tod)
Gerda Harnack (Klotho)
Aenne Bruck (Lachesis)
Martha Eichbladt (Atropos)
Otto Stoeckel (Hofmarschall)
Clemens Hasse (Ausrufer)
Jochen Blume (Wache)
Friedrich Maurer (Philosoph)
Klaus Herm (Schüler)
Werner Kessel (Diener)
Walter Bluhm (Soldat)
Daten zu Erwin Wickert:vollständiger Name: Erwin Otto Humin Wickert
geboren: 07.01.1915
gestorben: 26.03.2008
Vita: Erwin Otto Humin Wickert (* 7. Januar 1915 in Bralitz; † 26. März 2008 in Remagen) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.

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Erstsendung: 02.01.1957
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 106
Titel: Andromeda
Autor: John Elliot
Fred Hoyle
produziert in: 1970
produziert von: RIAS; SR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Bearbeitung: Günter Jannasch
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Wie können Intelligenzen aus fremden Galaxien Einfluß auf die Menschheit gewinnen?

Diese Standardfrage der Science-Fiction-Literatur wird von Fred Hoyle und John Elliot in ihrem Roman "Andromeda" auf interessante Weise variiert. Der Physiker Dr. Fleming hat ein Radioteleskop entworfen, mit dem Signale aus 150 Millionen Lichtjahren Entfernung, etwa vom Sternbild Andromeda herkommend, aufgefangen werden. Es gelingt, die Signale zu entschlüsseln: sie enthalten Bauplan und Programm für einen riesigen Computer. Der Computer wird gebaut und erweist sich bald als selbsttätig operierendes Elektronengehirn, das unbeirrbar ein Ziel verfolgt: die Lebensbedingungen auf der Erde zu erforschen und danach selbst Leben hervorzubringen. Nach seinen Berechnungen gelingt es, eine lebende Zelle herzustellen, und bald entsteht ein menschliches Wesen aus der Retorte, das den Namen Andromeda erhält. Dr. Fleming erkennt als erster die Gefahr: Andromeda und der Computer könnten zwar eine enorme Bereicherung des menschlichen Wissens und Hilfe für die Menschheit bedeuten, ebenso gut aber aufgrund ihrer Überlegenheit für totale Unterwerfung oder gar Zerstörung der Menschheit sorgen.
Sprecher:Christoph Quest (Dr. Fleming)
Siegmar Schneider (Prof. Reinhart)
Sibylle Gilles (Madeleine Dawney)
Christa Witsch (Andre)
Theresa Söhnker (Judy)
Friedrich W. Bauschulte (Osborne)
Henning Schlüter (General)
Rolf Schult (Geers)
Reinhard Bülow (Sprecher)
Erstsendung: 08.06.1970
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 106
Titel: Anika auf dem Flugplatz
Autor: Gert Loschütz
produziert in: 1975
produziert von: SDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Friedrich Scholz
Klaus Dieter Mäurich
Inhalt: Anika liegt zu Haus auf dem Rücken und langweilt sich. Ihr Bauch ist ein Berg, und ihre Hände sind zwei Puppen, die winken und zu ihr sagen: Komm mit zum Flugplatz, dort ist was los, der Flugplatz ist voller Abenteuer und Menschen. So kommt Anika auf den Flugplatz - und wirklich: Hier passieren die komischsten Dinge. Am Abend ist Anika erstaunt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Morgen wollen sie und ihre zwei Hände wieder so etwas Interessantes unternehmen.
Sprecher:Heike Wilken (Anika)
Ingeborg Wellmann (Anika I, Puppe)
Eva-Maria Bauer (Anika II, Puppe)
Peter Striebeck (Der Erzähler)
MusikerJoy Unlimited
Daten zu Gert Loschütz:geboren: 09.10.1946
Vita: Gert Loschütz (* 9. Oktober 1946 in Genthin) ist ein deutscher Schriftsteller.
Gert Loschütz, 1946 in Genthin geboren, lebt in der Nähe von Frankfurt. Er schrieb Hörspiele und Drehbücher zu Filmen, Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke. 1985 erhielt Loschütz für seine Erzählung "Das erleuchtete Fenster" den "Georg Mackensen-Literaturpreis". In der Sendereihe des SDR "Hörspiele für Kinder von acht bis achtzig" wurden bis dato fünf seiner Stücke realisiert: "Anika auf dem Flugplatz" (1975), "Johannes, der Seefahrer" (1976), "Das sprechende Bild" (1979), "Ludwigs Meise" (1981).

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Erstsendung: 12.01.1975
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 106
Titel: Berlin und das Romanische. Von der schöpferischen Bohème
Autor: Georg Zivier
produziert in: 1960
produziert von: RIAS
Laufzeit: 97 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Komponist: Friedrich Scholz
Sprecher:Hans Nielsen (Herr Zett)
Hermann Ebeling (Journalist Bertel)
Erstsendung: 28.09.1960
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 106
Titel: Berlin und Samuel Fischer - Schicksalsbilder im Wandel einer Weltstadt
Autor: Friedrich Luft
Hans Scholz
produziert in: 1959
produziert von: RIAS
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Die Geschichte eines ehrwürdigen Verlagshauses

Samuel Fischer, der Verleger, hat, an der Jahrhundertwende beginnend, bis in die dreißiger Jahre das geistige Gesicht und den literarischen Ruhm der Stadt Berlin prägen helfen. Ein Mann mit einem außerordentlichen Spürsinn für das Neue und Bleibende zog wie mit einer unerklärlichen Wünschelrute die Talente seiner Epoche an. Er hat die großen nordischen Poeten den Deutschen entdeckt. Er stand als Helfer, Förderer und Entdecker den Dichtern des umstürzenden Naturalismus bei. Er hat zahllosen Begabungen jener drei talent-überfüllten Jahrzehnte die Stätte in der Öffentlichkeit bereitet. Er war, wie man heute sagen würde, ein Manager der Literatur. Aber er war immer mehr: Er war ein Vater und Bruder der Schreibenden, war nicht nur der geniale Impressario der Talente, er zog die Außerordentlichen mit einer fast magischen Kraft an und gab ihrem Schaffen durch seine Freundschaft und seinen ehrenden Anspruch entscheidende Impulse. Eine Verlegerpersönlichkeit, die den Poeten und Literaten genau so ihre Wirkungsmöglichkeit gab wie zur gleichen Zeit Reinhardt den Dramatikern. Die Sendung, die dem fast legendär gewordenen Verleger S. Fischer gilt, wird zwangsläufig das Berlin jener literarisch so fruchtbaren Jahre wiederspiegeln (Pressetext)
Sprecher:Richard Bohne (Samuel Fischer)
Erstsendung: 21.12.1959
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 106
Titel: Bisamrücken nach Büroschluß
Autor: Hans Rothe
produziert in: 1963
produziert von: RIAS
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Wolfgang Spier
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Das Hörspiel erzählt von der seltsamen, vergnüglichen und beinahe abenteuerlichen Wanderung eines Pelzmantels, den Blanquita, eine junge Ehefrau in Madrid, - nicht etwa von Ramon, ihrem Mann, sondern von ihrem Freund Pablo geschenkt bekommt. Die erste Station seiner Reise ist die Gepäckaufbewahrungsstelle auf dem Bahnhof, wo er aus Tarnungsgründen ein vorläufiges Quartier findet. Von dort kehrt er aber nicht, wie geplant, zu seiner Besitzerin zurück, sondern gerät auf merkwürdige Abwege, während einem Regenschirm die traurige Rolle zufällt, ihn bei Blanquita zu vertreten. Und dies alles geschieht nur, weil Ramon ihr keinen Pelzmantel schenken wollte, und weil sie deshalb - zum ersten Mal in ihrem Leben, wie glaubwürdig versichert wird - mit der Straßenbahn der Bisschen-was-dazu-Verdienerinnen gefahren ist, um ihren Freund Pablo nach Arbeitsschluß in seinem Büro zu besuchen. Mit dieser nach Semiramis und Genfer See duftenden Bahn hat es eine eigene pikante Bewandtnis, von der in dem Hörspiel des näheren berichtet wird.
Sprecher:Wolfgang Spier (der Aufdringliche)
Hans Putz (Ramon)
Ilse Kiewiet (Blanquita, seine Frau)
Peer Schmidt (Pablo)
Christa Oenicke (Pepita)
Klaus Miedel (Ausländer)
Erstsendung: 13.02.1963
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 106
Titel: Chanteclair oder Das Geheimnis des Sonnenaufgangs
Autor: Hellmut von Cube
Edmond Rostand
produziert in: 1962
produziert von: SWF; BR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Peter Schulze-Rohr
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Chanteclair, stolzer Hahn und Herr eines Hühnerhofes, glaubt, dass die Sonne allein durch sein Krähen aufgehe. Seine Hennen beten ihn an, bis sie einsehen müssen, dass der Hahn ein simples Naturereignis falsch deutet. Chanteclair aber hält wider alle Erkenntnis und trotz aller Enttäuschungen daran fest, dass die Welt sich allein um ihn drehe.
Sprecher:Hanns Ernst Jäger (Chanteclair)
Peter Capell (Jacques, Amselmännchen)
Max Mairich (Patou, Hund)
Dagmar Altrichter (Almaide, Goldfasanin)
Ursula Langrock (Juliette, Henne)
Anneliese Benz (Babette, Henne)
Else Hackenberg (Yvette, Henne)
Ernst Jacobi (Leander, Täuberich)
Dietlinde Hillebrecht (Euridike, Perlhuhn)
Heinz Rabe (Waldkauz)
Maja Scholz (Fledermaus)
Kurt Ebbinghaus (Totenkopffalter)
Dieter Hufschmidt (Der weiße Javaner)
Karlheinz Schilling (Erzähler)
Daten zu Hellmut von Cube:geboren: 31.12.1907
gestorben: 29.09.1979
Vita: Hellmut von Cube (* 31. Dezember 1907 in Stuttgart; † 29. September 1979 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Autor von Hörspielen.

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Erstsendung: 11.04.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 106
Titel: Chez nous
Autor: Guy Compton
produziert in: 1962
produziert von: RIAS
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Wolfgang Spier
Bearbeitung: Ruth von Marcard; Hanns A. Hammelmann
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Der Major und seine Haushälterin leben in einem riesigen alten Rolls-Royce und verbringen ihre Zeit mit Kartenspielen, dem Anhören alter Schellackplatten und Erinnerungen an bessere Tage. Sie streiten sich wie ein altes Ehepaar und spießen die Marotten des Anderen genüsslich auf. Die Außenwelt hat so gut wie keinen Anteil an ihrem Leben.

Als ein Polizist, den Nachbarn wegen ruhestörenden Lärms, der aus dem Wagen dringt, gerufen haben, eintrifft, findet er nur ein heruntergekommenes Fahrzeug mit zerschlissenen Polstern, blinden Scheiben und fehlenden Reifen vor. Der Innenraum ist völlig leer, von den angeblichen Ruhestörern keine Spur.
Sprecher:Elsa Wagner (Agnes Gurd)
Hans Nielsen (Major Basset)
Harry Wüstenhagen (Polizist)
Horst Bollmann (Vikar)
Agnes Windeck (Lady Fanny Shelmerdine)
Reinhold Bernt (Händler)
Otto Czarski (1. Polizist)
Arthur Binder (2. Polizist)
Erstsendung: 01.08.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 106
Titel: Das Gasthaus in Aci Cetana
Autor: Günter Jannasck
produziert in: 1958
produziert von: RIAS
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Rolf Purucker
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Leidenschaftliche Liebe und unverbrüchliche Freundschaft stehen im Mittelpunkt der Handlung, die in der kargen Landschaft Siziliens abrollt. In Aci Cetana gibt es das alte Gasthaus, in dessen Wirtsstube nicht allzu oft Fremde einkehren. Wer sich aber dort nierderlässt, kann von dem alten Bruno die Geschichte seines verpfuschten Lebens hören. Einstmals war Bruno, der Weinbauer, jung und wohlhabend. Er fügte sich dem Rat der Mutter, Sylvia zu heiraten, weil das Heiratsgut den Besitz erheblich vermehrte. Aber Bruno spürt bald, daß ihm seine junge Frau nicht so angehört, wie es sein sollte. Da ist der Schatten einer Vergangenheit, eine frühere Bindung an Sesta, den Pächter, die Sylvia nicht überwinden kann. Als Bruno den Markt besucht und abwesend sein muß, taucht Sesta auf und lockt. Er weiß zu gut, daß Sylvia's Gefühl durch die Heirat nicht ganz erloschen ist. Am nächsten Morgen geht der Klatsch durch den Ort. Man hat Beobachtungen gemacht. Paolo, der alte Freund, trägt Bruno die Geschichte zu und sieht sich plötzlich selber in den Strudel der Gefühle gerissen. Er hat ja oftmals Brunos Hilfe in Anspruch genommen, nun will er den Freund rächen und ihm seine Dankbarkeit beweisen. Die letzte Stunde des Eheschänders Sesta hat geschlagen, als Paolo ihn aufstöbert. Hinter dem Rächer schließen sich die Tore des Zuchthauses. Sylvia kann an diesem Ort nicht länger bleiben. Bruno, allein gelassen, ergibt sich dem Trunk und verschleudert seinen Besitz. Nach Jahrzehnten noch muß er sich immer wieder von diesem Erlebnis befreien, indem er die Geschichte seiner Jugend und seiner Enttäuschung preisgibt - für jeden, der ihm in der verräucherten Gaststube von Avi Cetana sein Ohr leiht.
Sprecher:Hans Caninenberg (Der Fremde)
Clemens Hasse (Fuhrmann)
Ernst Sattler (Alter Mann)
Arthur Wiesner (Padrone)
Maria Schanda (Mutter)
Hans Putz (Bruno)
Herbert Stass (Paolo)
Agathe Winkler (Bella)
Peter Mosbacher (Sesta)
Joachim Nottke (Menu)
Eduard Wandrey (Vater)
Anneliese Römer (Sylvie)
Erstsendung: 14.01.1959
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 106
Titel: Das Gesetz
Autor: Wilhelm Michael Treichlinger
produziert in: 1957
produziert von: RIAS
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Hermann Schindler
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: In China herrscht der großmächtige Kaiser. Er diktiert das Gesetz, seine Soldaten vollstrecken es. Er hat sich verhärtet gegen alle menschlichen Regungen, leiht niemandem mehr sein Ohr, gibt keine Audienzen, liest keine Denkschriften. Er richtet nach dem Nutzen und urteilt ohne Liebe. Die Menschen sind für ihn nichts anderes mehr als Steine, mit denen er die Wälle und Türme seiner Macht baut. Doch das Gefühl der Menschen für Recht und Unrecht, das älter ist als alle kaiserlichen Dynastien, läßt sich nicht so leicht unterdrücken. Nachdem der Kaiser seinen Schwiegersohn zum Selbstmord gezwungen hat, bedroht er auch dessen nachgeborenen Sohn mit dem Tode und befiehlt tausendfachen Kindermord, wenn ihm das eine Kind nicht ausgeliefert wird. Da steht ein Arzt auf und opfert sich selbst und seinen Sohn. Besser, einer stirbt als alle, sagt er - und trotzt damit noch im Tode dem allmächtigen Kaiser.
Sprecher:Horst Niendorf (1. Soldat)
Manfred Meurer (2. Soldat)
Karen Wellmann-Eichhorst (Kind)
Heinz Giese (Ning)
Karl Hellmer (Lau)
Conrad Wagner (Kaiser)
Wolfgang Kühne (Rat zur Linken)
Albert Johannes (Rat zur Rechten)
Theodor Rocholl (Dschau-Dun)
Herbert Stass (Dschau-Scho)
Renate Danz (Prinzessin)
Hans Wiegner (Bote)
Eugenie Dengler (Bauersfrau)
Hans Putz (Arzt)
Harry Langewisch (Kung-Sun)
Helmut Ahner (Der junge Dschau)
Fritz Ebert (Descheng)
Edith Robbers (Stimme)
Erstsendung: 18.12.1957
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 106
Titel: Das Hotel
Autor: Peter Tügel
produziert in: 1956
produziert von: RIAS
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Egon Monk
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: "Ihr dürft nicht fragen, Herr, Ihr müßt jetzt scheinen. Wir sind im Hotel. In dem Hotel, das sie das Leben nennen, die Jetztzeit, die moderne Welt, - wie Ihr wollt. Ihr müßt hier scheinen, Herr ..." Mit diesen Worten informiert der Diener Paddy seinen Herrn Martio, als sie nach langer Fahrt am Ziel angekommen sind. Dieses so seltsame Hotel ist voll von Gästen, bemerkt Martio. Es gibt sehr komfortable Räume, Spielsäle, Fahrstühle. Aber bei allem Komfort schwebt kalte Nüchternheit durch die Räume. Da fällt Martio ein, daß er eine Tasche vergessen habe. Eine von der Mutter geschenkte Tasche, in der alles Schöne ist. Martio kommt durch sein Suchen auch in die untern Räume, in die Keller und Heizungsanlagen. Die Menschen dort schuften und mühen sich, gehen in der Tretmühle niedrigster Arbeit und bereiten denen oben das Essen und die Zimmerwärme. Martio erfährt von den beiden Freunden Oje und Karl, wie der Aufseher sie niederdrückt. Es muß einen Ausweg geben, dieses Leben unten besser zu gestalten, überlegt er, und schon ruft er die im Keller auf zu gegenseitiger Hilfe, zur wechselseitigen Ablösung von der schwersten Arbeit. Und da spürt er zum ersten Male Glück: er hat einfach etwas getan ohne Frage nach dem Lohn und ohne Warum. Einfach als Mensch. Und das bringt ihm selber den sonst durch lauter Türen verwehrten Aufstieg in die oberen Regionen des Hotels. Eine Laune führt ihn an den Spieltisch. Mit einem Schlage ist viel Geld sein eigen. Aber die Stimme, die nach der verloren gegangenen Tasche ruft, will nicht schweigen. Und abseits des großen Getriebes, in einem romantischen stillen Garten - dem eigentlichen Bauboden, auf dem das monströse Hotel später entstanden ist - da findet Martio ein Mädchen, das ihm die Tasche reicht. Zu zweit ergehen sie sich in den alten Laubengängen. Ein Lebensbezirk öffnet sich ihnen, in dem menschliche Wärme und Vertrauen herrschen. Hinter ihnen liegt das strahlende Hotel, in dessen oberen Etagen das Scheinen regiert, wo die meisten jungen Leute lieber den glatten, übersichtlichen Weg, den Weg der Seelenlosigkeit benutzen. Das junge Paar im alten Park aber weiß den richtigen Pfad. Man kann ihn sich zeigen lassen, aber gehen muß man ihn selbst ... und sich ab und an ein bißchen umsehen, ob man irgendjemand helfen kann und auch ihm den Weg zeigen, damit er ihn gehe ...
Sprecher:Hans Putz (Paddy)
Helmut Ahner (Martio)
Hans Stiebner (Fremder)
Friedrich Maurer (Alter)
Gert Haucke (Beamter)
Klaus Becker (Karl)
Erich Dunskus (Oje)
Otto Matthies (Charly)
Albert Johannes (Herr Rat)
Stanislaw Ledinek (Morasow)
Dagmar Sörensen (Sie)
Erstsendung: 24.10.1956
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 106
Titel: Das Kind von Paris
Autor: Alfred Neumann
produziert in: 1957
produziert von: RIAS; HR
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Bearbeitung: Carl Dietrich Carls
Komponist: Friedrich Scholz
Sprecher:Wilfried Schälicke (Pierre Cagnoncle)
Maria Krasna (Pauline, seine Mutter)
Bibiana Zeller (Leonie Leon)
Hanne Hiob (Marie, ihre Schwester)
Elsa Wagner (Die Oberstin Leon, deren Mutter)
Peter Mosbacher (Raoul Rigalut)
Klaus Miedel (Gason de Costa)
Friedrich Maurer (Rochefort)
Karl Hellmer (Grandjean, Papierwarenhändler)
Ilse Laux (Séraphine, Wirtin)
Walter Bluhm (Delegierter)
Franz Weber (Priester)
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Treffer 14 von insgesamt 106
Titel: Das Konversationslexikon
Autor: John Mortimer
produziert in: 1964
produziert von: RIAS
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Wolfgang Spier
Bearbeitung: Heinz Ritter
Komponist: Friedrich Scholz
Übersetzer: Marianne de Barde
Hanns A. Hammelmann
Inhalt: Joshua Hughes, Vertreter eines vielbändigen Lexikons, glaubt an die Bildungsfähigkeit der Menschen. Nicht ohne Grund, denn er selbst, einst in den Niederungen des Geistes hausend, verdankt dem Lexikon "die gesammelte Weisheit aller Zeiten". Daß Mr. Hughes seinen Beruf sehr ernst nimmt, zeigt sich auch in der Art, wie er mit Kunden umgeht; dem jungen, ziemlich leichtfertigen Ehepaar Louth zum Beispiel, dem er mit dem Globus-Konversationslexikon tiefe geistige Belehrung und - damit unweigerlich verbunden - ein besseres Leben ins Haus zu tragen verspricht. Beim zweiten Mal schon sieht Joshua Hughes eine Bestätigung seiner Hoffnung: die junge Familie befindet sich offensichtlich im Aufstieg, sozialer Fortschritt zeichnet sich unverkennbar ab. Der letzte Besuch soll endgültig erweisen, ob Mr. und Mrs. Louth wirklich des Anspruchs würdig sind, der in solch einem Fundus des Wissens beschlossen liegt, und ob Hughes' Glaube an den menschlichen Geist berechtigt ist.
Sprecher:Hans Nielsen (Erzähler)
Leopold Rudolf (Joshua Hughes)
Marion Degler (Sally Louth)
Ludwig Schütze (Mr. Louth)
Daten zu John Mortimer:vollständiger Name: John Clifford Mortimer
geboren: 21.04.1923
gestorben: 16.01.2009
Vita: John Mortimer wurde 1923 geboren. Bekannt wurde er durch zahlreiche Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke.

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Erstsendung: 01.04.1964
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 106
Titel: Das Milchgericht
Autor: Gerlind Reinshagen
produziert in: 1965
produziert von: SFB; SWF; NDR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Peter Schulze-Rohr
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Bevor die in Königsberg geborene Autorin ihr Fabuliertalent entdeckte und in ihren Erzählungen liebenswürdig-skurrilen Gestalten literarisches Leben gab, studierte sie Pharmazie. Ihre Helden sind aber keineswegs einer Retorte, sondern der Phantasie einer typisch ostpreußischen Poetin entsprungen. Dafür zeugen in einer Zuchthauszelle, dem Hauptschauplatz des neuen Hörspiels von gerlind Reinshagen, Shandy, Bandel und der Milchmann. Während Shandy und Bandel, zwei alteingesessene Zuchthäusler, ein Loblied auf das Verbrechen im allgemeinen, den Meuchelmord im besonderen singen, tut der Milchmann, zwar Mörder, aber vergleichsweise harmlos, scheu seine Arbeit und näht Knöpfe mit "Stielchen". Endlich erzählt er, von seinen beiden Zellengenossen dazu angetrieben, aber auch ohr von ihnen unterbrochen, zögernd und keineswegs überzeugt, etwas Ungewöhnliches pexiert zu haben, wie es zur Tat kam.
Sprecher:Henning Schlüter (Milchmann)
Eduard Wandrey (Shandy)
Wolfgang Spier (Bandel)
Ilona Wiedem (Dolly-Molly)
Lina Carstens (Wullenweber)
Gisela Trowe (Lukrezia Raps)
Ingeborg Lapsien (Frau Dr. Knaak)
Balduin Baas (August-Wilhelm)
Daten zu Gerlind Reinshagen:geboren: 04.05.1926
Vita: Gerlind Reinshagen, geboren 1926 in Königsberg, studierte Pharmazie in Braunschweig, danach wechselte sie an die HdK Berlin, seit 1956 ist sie freie Schriftstellerin; sie verfasste zahlreiche Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Sie lebt in Berlin.

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Treffer 16 von insgesamt 106
Titel: Das Sankt Galler Spiel von der Kindheit Jesu
Autor: Albrecht Goes
produziert in: 1957
produziert von: RIAS
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Hans Korngiebel
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Freie Nachdichtung

Das Passionsspiel ist überliefert in einer St. Galler Handschrift vom Anfang des 13. Jahrhunderts. Es verbindet ein vollständiges Passions- und Osterspiel. Ausführlich schildert es Szenen aus dem Leben Jesu, in denen Christus als Wunderwirkender in den Vordergrund tritt. Das Widerspiel der Mächte zeigt sich in verschiedenen Szenen. Das Hörspiel umfasst die Schilderung der Weissagung an Mose, die Verkündigung, die Heimsuchung, die Geburt Jesu, den Weg der Heiligen Drei Könige, den Kindermord und die Flucht nach Ägypten.
Sprecher:Albrecht Goes (Sprecher)
Ortrud Bechler
Lotte Betke
Milia Fögen
Steffy Helmar
Elsa Pfeiffer
Lieselotte Rau
Uta Rücker
Elisabeth Sanden
Karin Schlemmer
Ludwig Anschütz
Harald Baender
Karl Bockx
Egon Clauder
Curt Condé
Waldemar Dannenhaus
Hans Helmut Dickow
Joachim Engel-Denis
Franz Essel
Kurt Haars
Gerhard Just
Karl Karner
Peter Lühr
Hans Mahnke
Friedrich Mark
Kurt Norgall
Willi Reichmann
Karl Renar
Ernst Ronnecker
Heinz Schimmelpfennig
Walter Schwarz
Benno Sterzenbach
Gert Tellkampf
Walter Thurau
Hans Treichler
Erstsendung: 22.12.1957
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 106
Titel: Das Spiel ist aus
Autor: Jean-Paul Sartre
produziert in: 1961
produziert von: RIAS
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: "Es ist die tragische Geschichte zweier Liebender, die sich im Reich der Toten begegnen, erst hier erkennen, daß sie füreinander bestimmt sind, und dann doch, als ihnen die Rückkehr auf die Erde gewährt wird, einsehen müssen, daß auch ihre Liebe sie nicht vor den Auseinandersetzungen ethischer Forderungen bewahren kann. Das alte Sartresche Thema. Der Mensch ist auf sich allein gestellt. Niemand und nichts bewahrt ihn vor der Entscheidung zur Verantwortlichkeit seines Ichs. Kein göttliches Gesetz, keine Liebe. Aber wie anders, wieviel zarter, rührender und menschlicher ist hier die Sprache Sartres. Kein grausames Zerhacken und Entblößen menschlicher Existenz. Es ist eine Verlorenheit voller Poesie, ein dekadenter Traum wehmütiger Sehnsucht und doch endgültiger Verlorenheit. Die behutsame Regie und die sensible Sprache Marion Dglers und Peter Mosbachers ließen dieses Spiel hervorragend gelingen." Der Kurier, 26.10.1961
Sprecher:Hans Söhnker (Erzähler)
Peter Mosbacher (Pierre Dumain)
Marion Degler (Eve Charlier)
Friedrich Joloff (André Charlier)
Claudia Brodzinska (Lucette, Eves Schwester)
Elsa Wagner (Empfangsdame)
Arthur Schröder (Greis)
Walter Süssenguth (Regent)
Irene Bohr (Geliebte des Regenten)
Werner Stock (Diener des Regenten)
Manfred Meurer (Lalande, Polizeichef)
Erich Gühne (Offizier)
Helmut Bergmann (Ein toter König)
Reinhold Bernt (Dixonne)
Claus Hofer (Poulain)
Edgar Ott (Paolo)
Konstantin Paloff (Lucien)
Heike Balzer (Madeleine)
Gerd Martienzen (Herr im Tanzcafé)
Erik von Loewis (Herr im Tanzcafé)
Eva-Maria Werth (Verliebte im Tanzcafé)
Harald Holberg (Verliebter im Tanzcafé)
Reinhard Kolldehoff (Milizsoldat)
Traudl Haas (Das junge Mädchen)
Klaus Herm (Der junge Mann)
Daten zu Jean-Paul Sartre:vollständiger Name: Jean-Paul Charles Aymard Sartre
geboren: 21.06.1905
gestorben: 15.04.1980
Vita: Jean-Paul Charles Aymard Sartre [ʒɑ̃ˈpɔl saʀtʀ̩] (* 21. Juni 1905 in Paris; † 15. April 1980 ebenda) war ein französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist. Er gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus und als Paradefigur der französischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Seit seinem 25. Lebensjahr war er mit Simone de Beauvoir liiert.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.10.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 106
Titel: Das Telegramm
Autor: Christine Brückner
produziert in: 1963
produziert von: RB
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Eine Lehrerin lebt in der Spannung zwischen Warten und Enttäuschung. Als sie sich eines Tages entschließt, eine Entscheidung herauszufordern, wird sie von einem Taumel kleinmütiger Ängste gepackt.
Sprecher:Gisela Peltzer (Isa, eine Lehrerin)
Siegmar Schneider (Georg)
Christine Gerlach (Lu)
Jo Becker (Direktor)
Joosiane Cléry (Stewardess)
Irene Bohr (Fluggast)
Uta Sachs (Elisabeth)
Alice Decarli (Mutter)
Daten zu Christine Brückner:geboren: 10.12.1921
gestorben: 21.12.1996
Vita: Christine Brückner (* 10. Dezember 1921 in Schmillinghausen bei Bad Arolsen, Hessen; † 21. Dezember 1996 in Kassel) war eine deutsche Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.04.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 106
Titel: Das Verhör des Spinoza
Autor: Arthus C. Caspari
produziert in: 1984
produziert von: RIAS
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Robert Matejka
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: Im Mittelpunkt steht der große jüdische Philosoph Baruch de Spinoza. Caspari zeigt ihn als einen Denker, der zwischen allen steht, beargwöhnt von der katholischen Inquisition und mit dem Bannfluch belegt von seinen jüdischen Glaubensgenossen. Die Freiheit, die er dem menschlichen Denken zuerkennt, könnte den Mächtigen allenthalben gefährlich werden.
Sprecher:Klaus Miedel
Rolf Schult
Joachim Bliese
Gerd Wameling
Peter Aust
Volker Brandt
Friedhelm Ptok
Helmut Wildt
Wilhelm Borchert
Heinz Rabe
Rainer Pigulla
Ute Kannenberg
Tina Engel
Werner Rehm
Bruno Ganz
Gunter Berger
Peter Matic
Dieter Ranspach
Moritz Milar
Uwe Müller
Lieselotte Rau
Almut Eggert
Uta Hallant
Monika Hansen
Daphne Moore
Kerstin Sanders-Dornseif
Georg Corten
Otto Czarski
Artur Dan
Herbert Weissbach
u.a.
Daten zu Arthus C. Caspari:Vita: Arthus (C) Caspari, 1921 in Köln geboren. Seit 1945 arbeitet er als freier Regisseur an verschiedenen Theatern sowie als Funk- und Fernsehregisseur. Er veröffentlichte den Roman "Friedhof der Maulwürfe", schrieb Drehbücher und Hörspiele, von denen RIAS "Das Verhör des Spinoza" (Prix Futura 1987), "Kein Märtyrer für die Revolution" und "Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder Haben Sie Shoa gesehen?" produzierte.
Erstsendung: 29.04.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 106
Titel: Das zweite Attentat
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1968
produziert von: SFB; WDR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: "Bring mir die Herren, die mich ermorden wollten!" Dieser Ausruf Julius Cäsars, auf den Stufen des Pompejanischen Theaters in Rom, macht der Historie einen Strich durch die Rechnung. Schon drängen sich die Verschwörer, unter ihnen Cäsars Freund Brutus, um den Imperator, das Volk gafft, man schreibt den 15. März - die Iden des März -, von denen jedes Schulkind weiß, daß sie Cäsars Todestag wurden. Geschichtsschreiber haben diesen Mord an dem Mächtigsten Roms ausführlich beschrieben, Calpurnia, Cäsars Gattin, hatte ihn im Traum vorausgesehen. Der Autor stellt nun mit einem einzigen Satz die Geschichte auf den Kopf. Cäsar, im letzten Moment ahnend, was ihm bevorsteht, ruft der Wache zu, sie solle seine Mörder verhaften. Und nun läuft plötzlich alles in neuen Bahnen. Der Diktator lebt. Er regiert fröhlich weiter. Und diejenigen, die so viel politischen Kummer mit ihm hatten, müssen einsehen, daß die richtige Kraftprobe erst begonnen hat.
Sprecher:Konrad Wagner (Cäsar)
Klaus Nägelen (Cäsarion)
Wolfgang Kieling (Oktavian)
Wolfgang Lukschy (Brutus)
Irmgard Först (Calpurnia)
Gisela Trowe (Kleopatra)
Werner Rundshagen (Catull)
Gert Haucke (Reporter)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.02.1968
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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