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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Hugo Rendler
produziert in: 2014
produziert von: SR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Inhalt: Susi ist der klassischer Verlierer-Typ: Schul-Versagerin, Mobbing-Opfer und sehr, sehr dick. Aber Susi hat Biss. Und Susi bekommt ihre Chance: als Detektiv-Praktikantin in einem Warenhaus zur Adventszeit. Der «Morgengeschichten»-Autor Hugo Rendler hat für SRF einen schaurig-schönen Mundart-Radio-Krimi mit Engel und Weihnachtsmann geschrieben.
Sprecher:Elfriede Irrall
Hans Peter Hallwachs
Martin Schwab
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 23.12.2016
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Flavio Steimann
produziert in: 1957
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi; Lesung
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Ein an der Realität zerbrochener Kriminalkommissar, ein im Luzerner Hinterland ermordetes altes Bauernpaar sowie die Überfahrt auf der «Liberté» in das gelobte Land Amerika; dies sind die kargen Ingredienzen, mit denen Flavio Steimann wortgewaltig verschiedenste Welten und Schicksale aufzeigt.

Kriminalkommissar Gauch ermittelt im Luzerner Hinterland. Auf dem abgelegenen Gandhof sind der Bauer und seine Frau erschlagen worden. Aber die Dorfleute schweigen. Einzig der Totengräber gibt einen Hinweis auf einen italienischen «Verdingbub«, der nur «Bajass» genannt wurde. Ein Prospekt führt Gauch schliesslich auf ein Auswandererschiff nach Amerika.

Der Autor bedient sich zwar des Genres Kriminalroman, aber «Bajass» ist vor allem eines: eine zwar düstere aber dennoch grossartige Milieu- und Gesellschaftsstudie, die letztlich illusionslos Partei für die Aussenseiter dieser Welt nimmt.
Sprecher:Ronald Feit
Heinz Stoewer
Daten zu Flavio Steimann:geboren: 1945
Vita: Flavio Steimann, geboren 1945, wächst in Emmen bei Luzern auf. Nach der Ausbildung zum Primar- und Sekundarlehrer arbeitet er auf allen Stufen der Volks- und Berufsschule. Daneben schreibt er Gedichte, Kurzgeschichten und Theaterstücke. Seine Erzählungen «Passgang» und «Aperwind» finden viel Resonanz und er steuert der Schweizer Literatur einen eigenen, elegisch dichten Tonfall bei. 1987 erhält er den Schweizerischen Schillerpreis. Dann jahrelanges Schweigen bis er jetzt mit dem in Deutschland und soeben in Frankreich erschienenen «Bajass« für internationales Aufsehen sorgt.
Erstsendung: 07.07.2018
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Elisabeth Tova Bailey
produziert in: 1991
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Bearbeitung: Elisabeth Putz
Übersetzer: Kathrin Razum
Inhalt: «Selbstporträt mit Schnecke»: Durch eine seltene Krankheit ist Elisabeth Tova Bailey ans Bett gefesselt. Eine Freundin bringt ihr aus einer Laune heraus eine Schnecke mit, die sie im Wald gefunden und zusammen mit ein paar Ackerveilchen in einen Terrakottatopf gesetzt hat. Bailey beginnt das Tier zu beobachten. Zuerst ohne grosses Interesse, doch dann entdeckt sie in ihm einen faszinierenden biologischen Kosmos. Und Hoffnung.

Später hat Elisabeth Tova Bailey die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben. Mit wachsender Hingabe beschreibt sie die Bewegungen der Teleskopfühler und die Windungen des Gehäuses ihrer Schnecke. Sie findet heraus, was ihre kleine Freundin am liebsten frisst, wann sie schläft, wie sie sich fortpflanzt – und sie hört das Geräusch, das die Schnecke beim Essen mit ihren über zweitausend winzigen, scharfen Zähnen macht. Dank ihrer buchstäblichen Langsamkeit wird die Schnecke für die Erzählerin zur Begleiterin auf dem Weg der Genesung.

Regisseurin Elisabeth Putz hat die Geschichte, die 2014 auf Deutsch erschienen ist, fürs Hörspiel bearbeitet: «Ich verliebte mich schnell in dieses Buch, das autobiografisch und somit authentisch ist und an das ich immer wieder denken muss, vor allem dann, wenn mir – als einer ungeduldigen und zur Hetze neigenden Person – die Schnelligkeit wieder einmal zu viel wird.»

In der Musikerin Fatima Dunn hat Elisabeth Putz die ideale Partnerin gefunden, um die seelischen Vorgänge der Protagonistin nachzuzeichnen und die Wunderwelt der Schnecke hörbar zu machen.
Sprecher:Susanne Czepl (Sweet Molly Malone, Blondine), Bernd Jeschek (Herr Johnann Palmerston, Liebhaber), Maria Nöstlinger (Ein weiblicher Genius der Freiheit in Jeans und Pullover), Leo Braune (Herr Thomas Agincourt Popper, ein Amerikaner), H. C. Artmann (Der Autor des Stückes in Jeans und Pullover), Antonio Paradiso (Paulette, das Zimmermädchen, ein Transvestit), Karl Walter Diess (Le Commissaire Maigret, Nemesis ex machina)
Daten zu Elisabeth Tova Bailey:Vita: Elisabeth Tova Bailey wurde in New England (USA) geboren. Sie machte zuerst eine Ausbildung als Gärtnerin und arbeitete später als Journalistin, veröffentlichte Essays und Kurzgeschichten. Mit 34 Jahren erkrankte sie auf einer Europareise an einer Virusinfektion und war lange Zeit bettlägerig.
Hompepage o.ä.: http://www.elisabethtovabailey.net/
Erstsendung: 27.08.2017
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:31.05.2019 um 20:03 bei SRF 1  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Robert Seethaler
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Elisabeth Weilenmann
Bearbeitung: Elisabeth Weilenmann
Komponist: Vredeber Albrecht
Inhalt: Es ist fast das ganze 20. Jahrhundert, das Robert Seethaler erzählt, wenn er von Andreas Egger erzählt. In einzelnen Lebensabschnitten beschreibt er den einfachen, schicksalsergebenen Mann so präzise, dass man ihn durch sein ganzes Leben zu begleiten meint.
Andreas Egger ist stark, aber langsam. Als vierjähriger Waise wird er 1902 auf den Hof des Grossbauern Hubert Kranzstocker gebracht. Er sieht zum ersten Mal die Berge und bekommt den Ochsenziemer des Bauern bei jeder Gelegenheit zu spüren – einmal knackt etwas im Bein, und Egger hinkt. Als 18-Jähriger verlässt er den Hof. Ohne zu murren, arbeitet er als Knecht, hilft beim Bau der ersten Seilbahn im Tal und lernt die Liebe seines Lebens kennen: Marie. Er wird sie verlieren und krank und starr vor Traurigkeit sein, wird ihr im 2. Weltkrieg aus Russland einen Brief schreiben und ihr schliesslich wieder begegnen.
Sprecher:Jürgen Thormann (Alfred)
Axel Wandtke (Alfred)
Mandy Rudski (Emmy)
Bernhard Schütz (Baron Hektor von Brendel)
Thorsten Merten (Dr. Lampenbogen)
Almut Zilcher (Friseur)
Hakon Hirzenberger (Kellner Anton)
Daniela Hoffmann (Melitta Lampenbogen)
Zazie de Paris (Torwächter des Traumreichs)
Lars Rudolph (Abgesandter Gautsch/Exzellenz)
Dieter Mann (Herkules Bell, der Amerikaner)
Dimiter Gottchef (Patera)


ergänzender Hinweis: Tontechnik: Martin Leitner, Angelika Körber, Roli Fatzer
Erstsendung: 31.05.2019
Datenquelle(n): SRF-Archiv
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Gabriele Kögl
produziert in: 1990
produziert von: SDR
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Elisabeth Maria Weilenmann
Inhalt: "Sie will Dinge von mir wissen, die sie nichts angehen und die ihr Leben nicht einfacher machen würden. ... Sie will alte Geschichten aus mir herausholen, sie will mein Leben aufschneiden und zerlegen, wie man ein Stück Vieh schlachtet und zerlegt und abpackt und in die Gefriertruhe legt, damit man jeden Tag etwas herausholen kann, wenn man kochen geht".

Selbst an ihrem 80. Geburtstag wird die mittlerweile gebrechlich gewordene Bäuerin nicht von den Fragen ihrer Tochter verschont. Ist die Wahrheit den Kindern zumutbar? Kann man eine Geschichte erzählen, die man jahrzehntelang verschwiegen hat? Gabriele Kögl hat einen großen inneren Monolog geschrieben, der der alten Frau die Stimme gibt, die ihr nie zugestanden wurde.

Die Regisseurin dieses Stückes, Elisabeth Weilenmann, war vor allem von der Sprache gefesselt, die die Autorin Gabriele Kögl gewählt hat: "Rau, faszinierend, kathartisch! Kurz: Man kann und will sich dem Text nicht entziehen!" (Elisabeth Weilenmann).
Sprecher:Reinhart von Stolzmann (Er)
Gabriele Violet (Sie)
MusikerFatima Dunn (Stimme und Effekte)
Daten zu Gabriele Kögl:geboren: 16.04.1960
Vita: Gabriele Kögl (* 16. April 1960 in Graz) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.03.2018
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6710 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555965738
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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