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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: "Ent oder weder": Deutschland 2071
Autor: Kelly Copper
Pavol Liska
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Science Fiction; Dystopie
Regie: Kelly Copper
Pavol Liska
Dramaturgie: Christina Hänsel
Übersetzer: Ulrich Blumenbach
Inhalt: Welturaufführung im WDR Funkhaus: Die international gefeierte Theatergruppe Nature Theatre of Oklahoma präsentiert ihre erste Hörspielproduktion - und den Film zum Hörspiel!

Als Auftakt des Theaterfestivals Impulse in Köln sendet WDR 3 das Hörspiel "Deutschland 2071". Entstanden in Kooperation mit Impulse erzählt es eine ebenso dystopische wie humorvoll skurrile Geschichte über Kunst, Liebe und politisches Handeln. Parallel zum Hörspiel drehten die New Yorker Theatermacher den Kunstfilm, dessen Uraufführung am 25. Juni im Kölner Funkhaus stattfindet - live begleitet von einem originalen Trautonium.

Wir schreiben das Jahr 2071: Das Land steht kurz vor dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenbruch, Revolutionen kommen und gehen wie Sonnenstürme. Außerirdische werden erst freudig willkommen geheißen, dann verwurstet.

Die Kinderaufzucht findet bis zur Arbeitsfähigkeit in griechischen Kolonien statt und Gefühle wurden durch Emojis ersetzt. Die international arbeitende New Yorker Theatergruppe Nature Theater of Oklahoma hat "Deutschland 2071" sowohl als Film, als auch als Hörspiel realisiert. Das Retro-Science-Fiction-Projekt zeichnet das düstere und zugleich skurril komische Bild einer neuen, alten, utopischen, dystopischen, nostalgischen, futuristischen Stadt, die deutlich an das bundesrepublikanische Westdeutschland der Nachkriegsjahre erinnert.

Die Ton- und Bildaufnahmen entstanden mit großer lokaler Beteiligung vor der modernistischen Kulisse Kölns sowie diversen Baustellen Berlins - und im WDR Hörspielstudio. Alle Rollen - von den vorab gecasteten Hauptprotagonisten bis zu den Massenszenen - wurden mit Kölner und Berliner LaiendarstellerInnen besetzt: Alle, die zu den zahlreichen öffentlichen Aufnahmen kamen, wurden Teil des Projekts, die Stadt wurde zum Studio, die Live-Aufnahmen zur Performance, die wiederum zum Film - und all das zum Hörspiel.
Sprecher:Michael Rotschopf (Kesselmann)
Samuel Weiss (Halser)
Lavinia Wilson (Sophie von Klettenberg)
Jens Winterstein (Plotzke)
Omar El-Saeidi (Abdul)
Yuko Geiler (Mo-Li)
MusikerEnsemble: Nature Theatre of Oklahoma
Erstsendung: 21.06.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 31
Titel: Dann sind wir Helden
Autor: Jochen Rausch
produziert in: 1962
produziert von: BR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Martin Zylka
Komponist: Mark Lothar
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Inhalt: Jojo will ganz groß rauskommen. Mit seiner Band, die sich Die Helden nennt. Es ist 1979, am Vorabend des Punk. Jojo und die anderen Jungs wollen eine Platte aufnehmen. Sie fahren nach Frankreich in ein Ferienhaus in der Bretagne. Ein paar Mädchen sind auch dabei. Sex, Drogen und Rock'n'Roll, das Leben, das Jojo sich immer erträumt hat. Aber nach ein paar Tagen kippt die Stimmung und alle Träume dieses Sommers enden in einem furchtbaren Desaster. Was bleibt, sind Jojos Tagebücher und die Erinnerungen derer, die die Geschichte von Jojo und seiner Band überlebt haben.
Sprecher:Peter Lühr (Doin, der Mönch)
René Deltgen (Akisuka)
Kurt Horwitz (Fürst Hoshoyi)
Fritz Rasp (Matsu, Lastträger)
Georg Kostya (Jakuren, Lastträger)
August Riehl (Chika, Lastträger)
Leo Bardischewski (Ono, Lastträger)
Hans Leibelt (Jahi)
Hilli Wildenhain (Frau Jahi)
Hans Baur (Samba)
Eva Ingeborg Scholz (Frau Samba)
Gerhard Lippert (Ikka)
Percy Adlon (Kyoden)
Bum Krüger (Inuitschi)
Lina Carstens (Frau Inuitschi)
Paul Hoffmann (Traumgeist)
Inge Wutz (1. Frau aus dem Ort)
Claudia Bethge (2. Frau aus dem Ort)
Edith Volkmann (3. Frau aus dem Ort)
Frithjof Vierock (Junger Mann)
Fritz Wepper (Mann aus dem Ort)
Josef Saxinger (Mann aus dem Ort)
Angelika Bender (Mädchen)
Götz Burger (Kind aus dem Ort)
Daten zu Jochen Rausch:Vita: Jochen Rausch, geboren 1956, ist Programmchef von 1LIVE (WDR), Musiker und Autor. Zuletzt erschienen von ihm der Roman "Restlicht", in Zusammenarbeit mit dem Sänger Udo Lindenberg die CD "Lindenbergtracks", sowie der Erzählband "Trieb".
Erstsendung: 13.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 31
Vorige/nächste Ausstrahlung:31.03.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Der Alltag des Herrn Held
Autor: Jan Georg Schütte
Wolfgang Seesko
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Jan Georg Schütte
Wolfgang Seesko
Komponist: Christina Cordelia Messner
Inhalt: Thorsten Held, Schrauber in einer Autofabrik, lebt ein ruhiges, konventionelles Leben mit Frau und halbwüchsigem Sohn, gefangen und stumpf geworden in den Routinen des Alltags. Doch eines Tages wird er jäh aus seiner Umlaufbahn geschleudert. Plötzlich kann er den Zugangs-Bestätigungston nach der Codewort-Eingabe am Werkseingang nicht mehr ertragen. Autohupen, Daddelautomaten in Kneipen, Kindergeschrei, das Mahlen der Kiefer beim Essen, das Umrühren mit dem Löffel: Die ganze Welt verwandelt sich in einen lärmenden Alptraum. Schließlich kommt es zum großen Knall: Held erleidet einen akustischen Infarkt - und erlebt eine Art Wiedergeburt, gefolgt von einer kindlichen Neuentdeckung der Welt.
Sprecher:Birte Schnöink (Mira)
Carmen Birk (Schwester)
Rafael Stachowiak (Eph)
Oda Thormeyer (Mutter)
Boris Koneczny (Nachbar)
Benjamin Grüter (Mann)
Susanne Heydenreich (Lehrerin)
Anna Windmüller (Moderatorin)
Markus Lerch (Moderator)
Linnea Saure (Kind)
Jonathan Saure (Kind)
Jill Huss (Kind)
Anna Hort (Kind)
Daten zu Jan Georg Schütte:geboren: 1962
Vita: Jan Georg Schütte, geboren 1962 in Oldenburg, Schauspieler, Theater- und Filmregisseur, hat sich einen Namen gemacht mit Kinofilmen, die er mit hochkarätigen Schauspielern in freier Improvisation entwickelte. Mit dem NDR Hörspiel produzierte Schütte 2010 "Seitenspringer"; für "Altersglühen oder Speed Dating für Senioren" erhielt er 2011 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Auch seine Hörspiele entstehen aus Improvisationen der Schauspieler. Wolfgang Seesko, geboren 1970 in Hamburg, studierte Musik- und Kunstwissenschaft in Oldenburg und beschäftigt sich seit 2001 mit dem Genre Hörspiel. Er arbeitet als freier Radiojournalist und -regisseur.
Daten zu Wolfgang Seesko:geboren: 1970
Vita: Wolfgang Seesko, geboren 1970 Hamburg. Nach seinem Studium der Musik- und Kunstwissenschaft arbeitet er bei Radio Bremen, seit 2006 ist er als freier Regisseur und Autor von Hörspiel- und Featureproduktionen für verschiedene Sender und Verlage tätig. Die erste Staffel „Der Paartherapeut“, die zusammen mit Jan Georg Schütte entstand, wurde von der ARD 2017 für den Prix Europa sowie den Prix Italia 2018 nominiert.
Erstsendung: 26.08.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 31
Titel: Der goldene Handschuh
Autor: Heinz Strunk
produziert in: 1973
produziert von: SFB; HR
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist: Wolfgang Wölfer
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Fritz Honka: Für die in den 70er Jahren aufgewachsenen Deutschen das Schreckgespenst ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht. Honka rekrutierte seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe „Zum Goldenen Handschuh“. In dieses Milieu taucht Strunk tief ein, leuchtet die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier bis in die letzten schäbigen Winkel aus, skizziert die Profile der Verlorenen, die hier umherschlurfen und sich ins Koma saufen. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und Mitgefühl zeichnet er das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch seine unglücklichen Opfer.
Sprecher:Christoph Quest (Diamond)
Heiner Schmidt (Florian)
Hans-Georg Panczak (Sepp-Uwe)
Martin Rosen (Petersen)
Wolfgang Unterzaucher (Assessor)
Siegmar Schneider (Schauspieler)
Gerd Martienzen (Direktor)
Daten zu Heinz Strunk:geboren: 17.05.1962
Vita: Heinz Strunk ist das Alter Ego von Mathias Halfpape aka Jürgen Dose. Dieser trat schon als Mitglied der Telefonterrororganisation Studio Braun und als Gastmusiker der Hip-Hop-Gruppe "Fettes Brot" in Erscheinung. Nun hat er seinem Mucker-Ich eine tragikomische Autobiographie geschrieben.
Hompepage o.ä.: http://www.heinzstrunk.de/
Erstsendung: 27.11.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 31
Titel: Die Haarschublade
Autor: Emmanuelle Pagano
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Bearbeitung: Beatrix Ackers
Übersetzer: Nathalie Mälzer-Semlinger
Inhalt: Eine Kleinstadt in Südfrankreich. Dort wächst die junge Ich-Erzählerin als Tochter eines Gendarms auf. Der häuslichen (Str)Enge setzt sie Regelverstöße entgegen, indem sie mit Gleichaltrigen herumzieht, die Schule schwänzt, mit 14 schwanger wird. Diese Schwangerschaft verheimlicht sie, bis es fast zu spät ist: Pierre kommt behindert zur Welt. Jetzt, gerade volljährig, lebt sie mit Pierre und dem zwei Jahre jüngeren Sohn Titouan in einer winzigen Dachwohnung. Ihre Leidenschaft gilt Haaren, denen ihrer Söhne, denen der Haarschublade im Friseursalon des Ortes, wo sie aushilft.

"Am Ende ist man geradezu verzaubert - von dem Respekt und der Wärme, die Emmanuelle Pagano mit Hilfe ihrer Kunst ihrer Heldin angedeihen lässt." (WDR)
Sprecher:
offen
Hans Clarin (Pumuckl)
Alfred Pongratz (Meister Eder)
August Riehl (Erzähler)
Karl Obermayr
Willi Anders
Hans Winninger
Irene Kohl
Hans Stadtmüller
Luise Deschauer
Ado Riegler
Rudolf Baumeister
Peter Hohenemser
Maria Stadler
Alois Maria Giani
Ludwig Wühr
Inge Schulz
Rudolf Neumann
Walter Holten
Vera Rheingold
Franziska Liebig
Franz Loskarn
Traudel Schenk
Butzi Clarin
Daten zu Emmanuelle Pagano:Vita: Emmanuelle Pagano wurde 1969 im südfranzösischen Aveyron geboren, wo sie als Lehrerin für Bildende Kunst lebt. Sie hat Filmwissenschaft und -ästhetik studiert und bisher vier Roman geschrieben, von denen "Der Tag war blau" (2008) und "Die Haarschublade" (2009) auf deutsch erschienen sind. Sie wurde unter anderem mit dem Europäischen Literaturpreis 2009 ausgezeichnet.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 31
Titel: dripping
Autor: Andreas Bick
produziert in: 1998
produziert von: DLF; SFB
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Bick
Komponist: Benjamin Rinnert
Inhalt: "'Dripping' entführt den Zuhörer in imaginäre Räume, deren physikalische Strukturen durch die Komposition von klangauslösenden Tropfen erfahrbar werden. Die Tropfen können als Echolote eines Ortungssystems gedacht werden, mit dem sich der Zuhörer aus der Insektenperspektive einen Mikrokosmos leisester Geräusche erschließt. Die melodischen und rhythmischen Strukturen wurden mit eigens für dripping konstruierten Tropfvorrichtungen erzeugt, in denen mehrere Tropföffnungen durch symmetrisch angeordnete Schläuche mit einer Wasserzufuhr verbunden sind. Die Anordnung von Klangkörpern unterschiedlicher Tonhöhe unter den Tropföffnungen schließlich erzeugt melodische Strukturen - ein freilaufendes System selbst generierter musikalischer Muster entstand. Mehrere Tropfmuster wurden zu dichten Strukturen verwoben, die sich aus den konkreten Räumen und 'virtuellen' Klanglandschaften entwickeln. 'Dripping' gliedert sich in fünf Teile, wobei als formgebendes Prinzip die chinesische Theorie der Wu Xing oder fünf Phasen zugrunde liegt. Diese fünf Wandlungszustände erzeugen sich in einem endlosen Zyklus gegenseitig und werden ihren Eigenschaften nach den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zugeordnet. Die verwendeten Klangkörper eines jeden Teils korrespondieren mit diesen Elementen und beschreiben einen imaginären Raum, der anfänglich durch spärliche und punktuelle Tropfen abgetastet wird. Zwischen den einzelnen Tropfimpulsen bilden sich dann im Laufe der Zeit rhythmische Bezüge, und es bauen sich komplexe Strukturen auf, ein ständiger Wechsel von Kontraktion und Entspannung, von geordneten und ungeordneten Zuständen durchzieht die Komposition." (Andreas Bick). "Dripping" ist eines der drei Projekte, die von der internationalen Jury des Ars Acustica Wettbewerbs zur Produktion ausgewählt wurden.
Sprecher:Ekkehard Schall
Horst Weinheimer
Margit Bendokat
Dieter Mann
Nina Rauschenbach
Stefan Kaminsky
Bärbel Röhl
Axel Wandtke
Rainer Sellien
Matti Rauschenbach
Klaus Bieligk
Alexander Zschiedrich
Franz Laake
Friedrich Schorlemmer
Volker Braun
Daten zu Andreas Bick:geboren: 1964
Vita: Andreas Bick, geboren 1964, Komponist von Filmmusik und Audio-Art-Hörstücken. Toningenieur und Musikproduzent. WDR Prix Ars Acustica 2001 für "Dripping". Lebt in Berlin.
Erstsendung: 18.11.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 31
Titel: Ein Held unserer Zeit
Autor: Michail Jurjevic Lermontov
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Elisabeth Panknin
Komponist: Mario Peters
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: "Ein Held unserer Zeit, meine Herrschaften, ist in der Tat ein Porträt, aber nicht das eines einzelnen Menschen: Es ist ein Porträt, zusammengesetzt aus den Lastern unserer ganzen Generation, in ihrer vollen Entfaltung." Als Michail Lermontov sein Prosawerk "Ein Held unserer Zeit" schrieb, war er Anfang zwanzig, ein gestrandeter Soldat, verbannt in den Kaukasus, wo ein Großteil der Regimenter durch Krankheiten und Scharmützel mit den abtrünnigen Bergvölkern dahingerafft wurde. Die fünf Novellen seines Buchs, erzählt aus drei unterschiedlichen Erzählperspektiven, kreisen um die Person eines jungen Offiziers, Grigorij Alexandovic Pecorin, in dem man viele Züge von Lermontov selbst entdecken kann. Für die Nachfolgegeneration der russischen Autoren wurde er zum Typenvorbild eines ,überflüssigen` Menschen: "Ich habe nie genug: an den Kummer gewöhne ich mich genauso wie an den Genuss, und mein Leben wird von Tag zu Tag inhaltsleerer."
Sprecher:Martin Trettau (Alfred)
Jürgen Rothert (Gustav)
Peter Borgelt (Schmied)
Daten zu Michail Jurjevic Lermontov:geboren: 15.10.1814
gestorben: 27.07.1841
Vita: Michail Jurjevic Lermontov (1814-1841) besuchte eine Militärschule, obwohl sein Hauptinteresse der Dichtung galt. Als er 1837 in seinem Gedicht "Der Tod des Dichters" Zar Nikolaus indirekt beschuldigte, verantwortlich für Puschkins Tod zu sein, wurde er in den Kaukasus strafversetzt. Er starb bei einem Duell.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.03.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 31
Titel: Fire Pattern
Autor: Andreas Bick
produziert in: 1998
produziert von: DLF; SFB
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Bick
Komponist: Benjamin Rinnert
Sprecher:Ekkehard Schall
Horst Weinheimer
Margit Bendokat
Dieter Mann
Nina Rauschenbach
Stefan Kaminsky
Bärbel Röhl
Axel Wandtke
Rainer Sellien
Matti Rauschenbach
Klaus Bieligk
Alexander Zschiedrich
Franz Laake
Friedrich Schorlemmer
Volker Braun
Daten zu Andreas Bick:geboren: 1964
Vita: Andreas Bick, geboren 1964, Komponist von Filmmusik und Audio-Art-Hörstücken. Toningenieur und Musikproduzent. WDR Prix Ars Acustica 2001 für "Dripping". Lebt in Berlin.
Erstsendung: 09.11.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 31
Titel: Fragmente einer Sprache der Liebe
Autor: Roland Barthes
produziert in: 2007
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Bick
Bearbeitung: Andreas Bick
Übersetzer: Hans-Horst Henschen
Inhalt: In Form alphabetisch geordneter Sequenzen beschreibt der französische Schriftsteller und Philosoph Roland Barthes Szenen und Figuren des Liebesdialoges mit einem geliebten Subjekt. Durch die willkürliche Aufeinanderfolge von Begriffen wie Abwesenheit, anbetungswürdig, Begegnung, Bejahung etc. entsteht ein Text, dem keine Erzählung, keine Hierarchie und keine Entwicklung zu Grunde liegt. Barthes schreibt nicht über Liebe, sondern mit Liebe. Andreas Bick unterstützt das Rauschen der Sprache durch hypnotisch-rhythmische Elemente und öffnet dem Text erotisch-körperliche Dimensionen.
Sprecher:Rolf Kanies (Ricardo)
Daniela Hoffmann (Maria)
Udo Kroschwald (Inspector Alvares)
Lisa Adler (Carima)
Markus Gertken (Pablo Bosch)
Jörg Thieme (Justo)
Gunda Aurich (Mariana Bosch)
Viktor Neumann (Espe)
Matthias Scherwenikas (Fede)
Peter Schiff (Colacho Artega)
Helmut Rühl (Dr. Gomez Elizaga)
Fritz Hammer (Rafael)
Daten zu Roland Barthes:geboren: 12.11.1915
gestorben: 26.03.1980
Vita: Roland Barthes, geboren am 12. November 1915 in Cherbourg, starb 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Der französische Philosoph, Schriftsteller und Literaturkritiker gilt als einer der markantesten Wissenschaftler im Bereich der strukturalistischen Semiotik. Als Kritiker zu aktuellen und im Wesentlichen literarischen Ereignissen löste er oft scharfe Auseinandersetzungen aus.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 31
Titel: Frost Pattern
Autor: Andreas Bick
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Bick
Inhalt: Die abweisende Kargheit und Schönheit arktischer Wüsten sind der Ausgangspunkt der Klangkomposition "Frost Patterns". Ausschließlich durch Eis erzeugte Klänge stehen im Mittelpunkt einer akustischen Reise.

Sie führt von den gewaltigen Gletschern Grönlands bis zu dem kaum hörbaren Klirren vereister Bäume in einheimischen Gefilden. Es wird akustisch eine festgefrorene, erstarrte Welt beschrieben, unter deren Oberfläche enorme Spannungskräfte wirken. In faszinierenden Originalaufnahmen wird das Wirken dieser Kräfte vorstellbar: bei kalbenden Gletschern, rollenden und berstenden Eisbergen und bei der Rissbildung in Eisflächen auf zugefrorenen Seen. Diesen extrem lauten explosionsartigen Geräuschen werden mikroskopische Klänge bei der Entstehung von Frostgebilden gegenübergestellt.
Sprecher:Erna: Katarina Tomaschewsky
Braune: Christian Steyer
Fritz: Jörg Gudzuhn
Lotte: Doris Abeßer
Martha: Ursula Staack
Trude: Bärbel Bolle
Grete: Helga Piur
Erika: Ingrid Schwienke
Eva: Madeleine Lierck
von Lortzing: Gerd-Michael Henneberg
Fräulein Tümmler: Irmgard Düren
Wirtin: Elfriede Née
Wirtin: u.a.
Daten zu Andreas Bick:geboren: 1964
Vita: Andreas Bick, geboren 1964, Komponist von Filmmusik und Audio-Art-Hörstücken. Toningenieur und Musikproduzent. WDR Prix Ars Acustica 2001 für "Dripping". Lebt in Berlin.
Erstsendung: 03.11.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 31
Titel: Georg Horvath ist verstimmt
Autor: Saša Stanišić
produziert in: 1987
produziert von: RB
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Dramaturgie: Michael Becker
Inhalt: Georg Horvath hat das Vertrauen in die Sprache verloren. Und auch physisch kommt der Justiziar auf einer Handelsreise nach Brasilien abhanden. In Rio gerät er in die Hände eines Chauffeurs, der ihn überall hinbringt, nur nicht an sein Ziel. Eine Entführung? Eine Verwechslung? Auf der kurvigen Irrfahrt will es Georg Horvath selbst nicht so recht wissen und lässt es mit sich geschehen.
Sprecher:Hille Darjes (Erzählerin)
Julia Wolff (Lore)
Ruth Bunkenburg (Alwine, ihre Mutter)
Rolf B. Wessels (Gregor Lievenstrupp)
Fritz Hollenbeck (Opa)
Klaus-Dieter Stenzel (Onkel Karl)
Wolfgang Schenck (Bote, der Knecht)
Rolf Nagel (Polizeiinspektor)
Gerlach Fiedler (Doktor)
Marlene Achtermann (Frau Haube)
Antje Schröder (Fräulein Bütte)
Jan Behrens (Bolle)
Vera Hoppe (Margot)
Miccu-Daniel Tipke (Chac)
Daten zu Sasa Stanisic:geboren: 07.03.1978
Vita: Saša Stanišić, geb. 1978 in Višegrad (Bosnien-Herzegowina). 1992 Umzug nach Deutschland. Mit "Wie der Soldat das Grammofon repariert" Finalist für den Deutschen Buchpreis 2006, 2014 Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Belletristik für seinen zweiten Roman "Vor dem Fest." Theaterstück "Go West" (2008). Weiteres Hörspiel "Träum! Traum. Traumata" (HR 2005).
Erstsendung: 12.07.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 31
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 21:30 bei DKultur (Folge 3 von 4)
28.01.2019 um 21:30 bei DKultur (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Geronimo
Autor: Leon de Winter
produziert in: 2003
produziert von: SRF
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Übersetzer: Hanni Ehlers
Inhalt: Ein vierteiliges Hörspiel.

Osama bin Laden: Seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan. So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Leon de Winter erzählt eine atemberaubend andere Version der Geschichte.
Sprecher:REPORTERIN: Charlotte Joss
Anna Meier: Alice Brüngger
Max Meier: Leo Roos
MusikerAndreas Bick Paul Brody Markus Schlaffke Tilmann Dehnhard
Daten zu Leon de Winter:geboren: 26.02.1954
Vita: Leon de Winter, 1954 in 's-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden geboren. Seit 1976 freier Schriftsteller und Filmemacher in Holland und den USA. Seine Romane waren überwältigende Erfolge; einige wurden für Kino und Fernsehen verfilmt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.01.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 31
Titel: Geschäftsführersitzung
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 1985
produziert von: SWF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Inhalt: Am Tag nach der Wahl findet eine Leitungssitzung in einem größeren Institut statt, in der man sich die Wunden leckt. Der Geschäftsführer, der Verwaltungsleiter, die Pressechefin, eine Protokollführerin und der Mensch „für die Inhalte“ kommen zusammen und versuchen, die Situation in Griff zu kriegen, die nun von einem autoritären Führer neu bestimmt wird. Es ist klar, dass durch die veränderte politische Situation auch für diese Institution alles anders wird, ja mehr noch, es deutet sich an, dass die gewohnten Verfahrensformen zur Disposition stehen. Das Bemühen um eine Ausrichtung gemäß der Tagesordnung wird ständig konterkariert von den eigenen Paniken, nicht einmal die Bauproblematik des Hauses kann noch zu einem pragmatischen Handeln führen. Es ist wie verhext, zumal die Protokollführerin mehr und mehr auf eigenen Wegen unterwegs ist.

„Legitimation durch Verfahren“ war das Schlagwort, das uns Niklas Luhmann seit den 60ern auf den bundesrepublikanischen Weg zur Demokratiebewahrung mitgab. Heute, in einer Zeit, in der Postdemokratie, Technokratie und eine unverhohlene Sehnsucht nach autoritären Führungsformen uns vor gewaltige politische Herausforderungen stellen, könnten burleske, hysterische Abgesänge auf die Situation sich mit Zerfallsmelodien und hilflosen Slapstick zu einer Gegenwehr des Komischen verbinden.

„Das ist doch Humbug, wir werden die laufenden Probleme nicht los mit der Installation eines neuen Systems, das uns Unmengen kostet, solange die Manipulation von beiden Seiten kommt. Von außen und von innen. Denn so ist das doch. Es sind ja nicht nur Außenangriffe, sondern wir erleben … also solange wir nicht verstehen, wie Menschen von der Situation unseres lieben Staatsoberhaupts profitieren … der mittlerweile mit Sicherheit an seinem Knöpfchenpult angekommen sein wird. Aber keine Sorge, der kann ja nicht links von rechts unterscheiden, er denkt nicht an irgendwelche roten Knöpfe, weil er sich ohnehin nicht auskennt in dem Knöpfchenwirrwarr seines Amtes. Es gibt ja so viele, haben wir uns sagen lassen, dort oben auf dem Pult, am Ende drückt er den falschen, und es kommt ewiger Frieden dabei heraus oder zumindest ein solides Krisenmanagement …“
Sprecher:Peter Ehrlich
Siegfried Meisner
u.a.
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
Erstsendung: 18.01.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 31
Vorige/nächste Ausstrahlung:17.02.2019 um 18:30 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Havanna Exit
Autor: Stephan Krass
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: Eine Passagiermaschine auf dem Rückflug von Havanna. Der Pilot reagiert nicht auf die Anweisungen der Flugsicherung. Hier oben hat er sie immer gesucht, die abstrakte Herrlichkeit des Universums. Wo alles gleich schwer und gleich leicht ist. Und gleich gültig. Ein unendlicher Raum voller Erhabenheit und Kontingenz. Ein Raum ohne Demütigungen, ohne Schmerz und ohne Schuld. Die Maschine gleitet dahin wie ein Ahornblatt im lauen Herbstwind. Nur ein leises Fallen spürt man. Sinkflug ist ein viel zu dramatisches Wort dafür. "Can not read you. Say again. What's your destination?"
Sprecher:Holger Hagen (Hermann Krause)
Bruni Löbel (Helma Krause)
Dieter Brücher (Siegfried, ihr Sohn)
Cornelia Weinberg (Inge, ihre Tochter)
Dirk Dautzenberg (Karl Sawitzki)
Roswitha Dost (Marion Sawitzki)
Daten zu Stephan Krass:geboren: 1951
Vita: Stephan Krass, geboren 1951 in Ochtrup/Westfalen. Er lebt in Karlsruhe und New York und arbeitet als Literaturredakteur (SWR) und Dozent für Literatur an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuletzt erschienen der Band "Konzil der Planeten". Poetische Konstellation (Berlin 2010) und das Hörspiel "Die Amnesie der Ozeane" (SWR 2009). Für "Ponderabilien. Ein Spiel mit Worten und Werten" (SWR 2007) erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
Erstsendung: 17.02.2019
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 31
Titel: In Siena, an einem Regentag
Autor: Idalberto Fei
produziert in: 2005
produziert von: MDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Unterhaltung
Regie: Götz Naleppa
Komponist: Mario Schneider
Übersetzer: Renate Lampen
Inhalt: Duccio ist hoffnungslos überfordert. Er hat eine Frau, die ihn liebt, und fünf Kinder. Zudem ist er Geschäftsmann. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als einen ruhigen, ungestörten Tag zuhause. Duccio braucht Schlaf - denn sein Schutzengel spricht nur im Traum zu ihm. Am Wochenende fügen sich die Dinge scheinbar gut: Der Palio steht wieder auf dem Programm. Ein wild berüchtigtes Pferderennen durch die engen Gassen seiner Heimatstadt Siena, das jedes Jahr traditionsgemäß am letzten Juli-Sonntag veranstaltet wird. Die Familie fährt ans Meer, der Rest der Welt wird sich schreiend an der Piazza di Campo versammeln - und Duccio kann endlich einmal ausschlafen. Der Plan ist gut, aber der Tag ist regnerisch und so viel Glas wie in diesem Hörspiel ging noch nie zu Bruch.
Sprecher:Martin Reinke (Dr. Duca Lamberti)
Helmut Krauss (Ingenieur Pietro Auseri)
Christian Koerner (Davide Auseri)
Klaus Manchen (Kommissar Càrrua)
Irina Wanka (Livia Ussaro)
Reiner Heise (Sergente Mascaranti)
Kathleen Gaube (Alessandra Radelli)
Petra Ehlert (Mariolina)
Corinna Waldbauer (Angelina)
Martin Reik (Fotograf)
Sven Plate (Typ)
Hans-Georg Panczak (Mann)
Siegfried Worch (Bauer)
Erstsendung: 25.07.2003
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 31
Titel: King of Kings
Autor: Oliver Sturm
produziert in: 1961
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 105 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Oliver Sturm
Inhalt: King of Kings – der König der Könige, das war der libysche Herrscher Oberst Muammar al-Gaddafi, nachdem ihn über 200 afrikanische Könige und Stammesherrscher 2008 zum solchen ernannten. König der Könige – das war auch der biblische König Saul, von den israelitischen Stämmen zum Anführer bestimmt, vom Propheten Samuel gesalbt und damit göttlich legitimiert. Ebenfalls von höchster Stelle legitimier fühlt sich Gaddafi. Sein Grünes Buch wird ihm vom Propheten höchstpersönlich in die Feder diktiert, auch wenn nicht alles davon auf den ersten Blick Sinn ergeben mag. Doch für Zweifel ist keine Zeit. Es gilt, die libyschen Stämme vereint in eine große Zukunft zu führen. Wie Sauls Herrschaft verläuft auch die Gaddafis alles andere als geradlinig. Konflikte mit äußeren Feinden, die Intrigen am Hofe, der Schatten, der sich irgendwann über den Geist des Herrschers senkt, seine inneren Dämonen, die ihn quälen. Und dann ist da noch dieser junge Lautenspieler, der dem König die Zuneigung aller streitig macht. Alles läuft auf ein Ende zu, das, mehr kläglich als glorreich, uns allen bekannt ist. Vor dem Hintergrund der religiös geprägten Umsturzbewegungen in Nordafrika und dem Vorderen Orient erscheint die Tragödie Sauls – des von Gott verlassenen Herrschers – in einem erstaunlich zeitgenössischen Licht.
Sprecher:Eric Frey (Der Fremde)
Guido Wieland (Der Graue)
Günther Tabor (Eigen)
Daten zu Oliver Sturm:geboren: 1959
Vita: Oliver Sturm, geboren 1959 in Holzminden, promovierte über Samuel Beckett, arbeitete als Lektor, Dramaturg und Redakteur, war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Deutsche Literatur in Hannover, ist seit 1996 freier Regisseur und lebt in Berlin.
Erstsendung: 01.02.2015
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 31
Titel: Krieger im Gelee
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2016
Autor: Claudius Lünstedt
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Cordula Dickmeiß
Inhalt: Drei Menschen in der Großstadt, jeder auf seine Weise verloren.

Immer nach dem Fechtunterricht schaut sich der 14-jährige Mervin teure Uhren in den Auslagen an. Seine Eltern können sich solche Geschenke leisten und behüten ihren Sohn, der sich nach der weiten Welt und Freundschaft sehnt. Eines Tages bekommt er ein Angebot. Am andern Ende der Stadt sitzt Martin täglich acht Stunden auf seinem harten Holzstuhl und kasteit sich mit Gedanken und geregelten Abläufen. Dann läuft alles aus der Bahn.
Sprecher:Irmgard Först (Mirjam)
Alois Garg (Nicki)
Ingo SchrageErika HalmUta RotermondKlaus CofalkaGünter HänelPeter QuiringMatthias Klotz (Komparserie)
MusikerAndreas Bick (Klavier) Andi Haberl (Schlagzeug) Cosima Gerhardt (Violoncello)
Daten zu Claudius Lünstedt:geboren: 1973
Vita: Claudius Lünstedt, geboren 1973 in München. Zahlreiche Theaterstücke. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis für "Zugluft", Lenz-Preis für "Musst boxen", Niederländisch-Deutscher Jugenddramatikerpreis für "Vaterlos" und Golden Mask Award für das Libretto "Heiliger Franz". Claudius Lünstedt lebt in Berlin und unterrichtet dort auch Szenisches Schreiben an der Universität der Künste und an der Freien Universität. "Krieger im Gelee" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 07.09.2016
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 31
Titel: Manifest 49 - Draußen unter freiem Himmel
Autor: Michaela Falkner
produziert in: 1985
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Hannah Georgi
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: Die Welt gerät aus den Fugen, aber niemand will es wahrhaben. Ida und Ivan sind die einzigen, die verzweifelt versuchen, etwas zu retten - und sei es nur, die Erinnerung an das, was gewesen ist. Doch die Erinnerung, die Ida in sich trägt, ist selbst zerstörerisch.

Schwere Stürme ziehen über Nordeuropa, es ist unerträglich heiß. Menschen drängen ins Landesinnere. Bürgerkrieg droht. Ida will unbedingt nach draußen, aber Ivan lässt sie nicht hinaus. Denn noch gefährlicher als die Welt da draußen ist die Vergangenheit, die Ida buchstäblich verkörpert. Sie wurde gefoltert, seelisch und körperlich gebrochen. Jetzt sucht sie verzweifelt etwas da draußen - Reste der Welt, wie sie sie kannte. Aber die Welt da draußen ist vor allem mit einem beschäftigt: Mit der Auslöschung all dessen, was gewesen ist, einem absoluten, rücksichtslosen Vergessen. Und Ida, ihr Anblick, ihr Wissen, stören die Menschen bei diesem Vergessen.
Sprecher:Hans Hessling (Dr. Knott)
Helmut Zierl (Greg)
Gerhard Olschewski (Jack)
Esther Hausmann (Jenny)
Helga Bammert (Jennys Mutter)
Siegfried Kernen (Kriminalkommissar)
Gerda Katharina Kramer (Mrs. van Vleet)
Hannelore Hoger (Nickie)
Hans Barein (Polizeiarzt)
Wolfgang Hartmann (Polizist)
Dietmar Mues (Robert)
Almuth Bock (Stimme)
MusikerMomo Djender Mitarbeiterchor des WDR Maximilian Stössel (Chorleiter)
Daten zu Michaela Falkner:geboren: 1970
Vita: FALKNER, geboren 1970 als Michaela Falkner in Österreich, lebt als Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin in Wien und Algier. 2015 wurde mit sie dem ORFHörspielpreis der Kritik ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.12.2015
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 31
Titel: Merkwürdiger Junge, gefunden im Neuwagen
Autor: Christian Bernhardt
produziert in: 1997
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Wolfgang Seesko
Inhalt: Gespräche auf der Autobahn im Deutschen Herbst. Drei Menschen bilden keine Familie.

BRD 1976, Carl und seine Tochter Bettina haben in Stuttgart das neue Auto abgeholt und sind unterwegs auf der Autobahn, als sie bemerken, dass hinten auf der Rückbank ein fremder Junge sitzt, der sich nicht erinnert, wie er heißt und wo er herkommt. Bettina möchte den seltsamen Mitfahrer schnellstmöglich loswerden, aber der Junge will bleiben und schlägt vor, ihr Bruder zu sein. Draußen wimmelt es von Straßensperren und Personenkontrollen, Polizisten suchen nach Terroristen. Ab der nächsten Raststätte fährt auch eine Katze mit.
Sprecher:Wolf Dieter Tropf (Bremmelbach)
Sigrid Seigel (Seine Frau)
Doris Wolters (Frau Dr. Gramlich)
Werner Moser (Nachbar Jagusch)
Erik Rastetter (Herr Kunz)
Barbara Stoll (Venus mit dem Silberblick)
Günther Vetter (Galeriedirektor Rothenfuß)
Daten zu Christian Bernhardt:geboren: 1964
Vita: Christian Bernhardt, geboren 1964 in Köln, studierte Philosophie, Germanistik und Soziologie. Er schreibt Prosa, Theatertexte und Hörspiele.
Erstsendung: 18.10.2017
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 31
Vorige/nächste Ausstrahlung:09.06.2019 um 21:05 bei NDR Info (Folge 1 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
10.06.2019 um 21:05 bei NDR Info (Folge 2 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Mieses Karma
Autor: David Safier
produziert in: 2000
produziert von: NDR; Deutsche Grammophon Gesellschaft
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Beatrix Ackers
Bearbeitung: Susanne Hoffmann
Komponist: Frank Stehle
Inhalt: Kim Lange feiert eine Nacht doppelten Erfolgs - sie hat bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises eine Auszeichnung für die beste Moderation in der Sparte Nachrichtensendung kassiert. Jetzt liegt sie auch noch mit dem heißbegehrten Moderator der Konkurrenz, Daniel Kohn, im Bett. Alles hätte so schön sein können, doch dann wird Kim von einem Absprengsel der russischen Raumstation Foton M3 erschlagen. Kim stirbt auf der Stelle und wird wiedergeboren. Wegen ihres lasterhaften Lebens muss sie sich zunächst als Arbeiter-Ameise in der Welt abschuften. Doch Kim sammelt schnell gutes Karma, so dass sie in der Folge als Meerschweinchen, dann als Hund und schließlich als fettleibige Würstchenverkäuferin in die Schule des Lebens geht. Eigentlich wäre sie jetzt reif fürs Nirwana, aber Kim will zu ihrer Familie, zu Töchterchen Lilly, das sie seinerzeit sträflich vernachlässigte, und zu Ehemann Alex, den sie fröhlich betrog. Das Problem: Alex lebt seit Kims Tod mit Freundin Nina zusammen und will sie heiraten. In letzter Minute gelingt es Kim, ihn davon abzuhalten.
Sprecher:Ernst H. Hilbich (Ameise Hein)
Lutz Herkenrath (Ameise Jan)
Ilja Richter (Zwirbelhoff)
Heidi Kabel (Oma Heidi)
Angelika Thomas (Ameisen-Königin/Lautsprecherdurchsage)
Christoph Stadtler (Niklas (Kinderrolle))
Gesine Gregorzewski (Gesine (Kinderrolle))
Ilse Seemann (Schnecke)
Gerlach Fiedler (Zwerg)
Henning Venske (Koala/Wache 1)
Cornelia Schramm (Wanderameise/Wache 2)
Jörgpeter Ahlers (Känguru)
Kirsten Sprick (Ameise 1)
Marion Elskis (Ameise 2)
Sabine Prinz-Christensen (Lehrerin)
ergänzender Hinweis: Redaktion: Susanne Hoffmann
Technische Realisierung: Katja Zeidler; Angelika Körber
Regieassistenz: Katrin Albinus
Daten zu David Safier:Vita: David Safier, geboren 1966, lebt in Bremen. Er wurde bekannt durch seine Drehbücher zu TV-Hits wie "Berlin, Berlin", "Nikola" und "Mein Leben und Ich". Safier wurde u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Emmy, dem amerikanischen Fernseh-Oscar, ausgezeichnet.
Erstsendung: 01.05.2008
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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