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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 31
Kriterien: Regisseur entspricht 'Werner Cee' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Luis Buñuel
produziert in: 2010
produziert von: DKultur
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Werner Cee
Bearbeitung: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: »Falls ich noch einen letzten Film drehen würde, dann über das Zusammenspiel von Wissenschaft und Terrorismus.« (Luis Buñuel) Kurz vor seinem Tod zieht sich Luis Buñuel gemeinsam mit Jean-Claude Carrière zum letzten Mal in sein mexikanisches Lieblingshotel zurück, um an einem Drehbuch zu arbeiten. Enttäuscht stellen beide fest, dass die Bar des Hauses verschwunden ist. Der Film wird nie gedreht. 30 Jahre später konfrontiert der Klangkünstler Werner Cee das apokalyptische Skript mit dem Sound der Karfreitagsprozessionen aus Buñuels Heimatstadt Calanda: »Dieses Trommeln, ein unglaubliches, mächtiges, kosmisches Phänomen, das das kollektive Unterbewusstsein anrührt, lässt den Boden unter den Füßen beben.« (Luis Buñuel)
Sprecher:Viviane de Farias
Neville Tranter
Jürgen Holtz
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: Die Hardangervidda im südlichen Norwegen ist eine raue, von Gletschern abgeschliffene Hochebene. Hier trainierten die frühen Polarforscher für ihre Expeditionen, hier ermöglichte die Wasserkraft erstmals die Produktion von schwerem Wasser, das für den Bau von Atombomben benötigt wird. Eine von norwegischen Wissenschaftlern errichtete Anlage in Rjukan wurde im Zweiten Weltkrieg heiß umkämpft und zerstört. Dieses Spannungsfeld zwischen urgewaltiger Natur und kurzlebigen menschlichen Eingriffen nutzt Werner Cee für ein akustisches Land-Art-Projekt. Der norwegische Perkussionist Terje Isungset setzt artifizielle Klänge in die Landschaft, bespielt vorgefundene Materialien, kommuniziert mit der vorhandenen Soundscape.
MusikerTerje Isungset (Percussion)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 02.01.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Inhalt: Zum vierten Mal wurde der Wettbewerb Acustica International des WDR für Audio-Künstler ausgeschrieben. Zusätzlich ausgeschrieben war ein Wettbewerb für bereits produzierte, noch nicht gesendete kurze Hörstücke (bis zu 10 Minuten). Sprache, Musik und Geräusch konnten als kompositorische Elemente eingesetzt werden. Die Stücke sollten jedoch ohne Übersetzung international gesendet werden können.
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 12.12.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1999
produziert von: HR; SFB
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Es seien allein noch die Müllmänner, die in dieser Zeit einen poetischen Gedanken zu verwirklichen vermochten. Nur noch zu ihnen sprachen die Dinge von ihrem Verfall." (Wolfgang Hilbig) Werner Cee schreibt zu seinem Hörspiel: "Den ersten Anstoß für dieses Stück gab Wolfgang Hilbigs Prosatext 'Die Kunde von den Bäumen'; auf der sprachlichen Ebene führen Fragmente dieses Textes durch das Hörstück. Thema ist nicht der reale Müll im Sinne einer Umweltproblematik, sondern Müll als Metapher für die ständige Wandlung der Dinge, ihre Entstehung und ihren Zerfall. Die Textfragmente sind in eine Komposition eingebunden, die ausschließlich konkrete, geräuschhafte Aufnahmen verwendet. Gemeinsam ist diesen Klängen, daß ihr Erzeuger nicht die Absicht verfolgt, ein akustisches Ereignis zu schaffen. Vielmehr sind sie Abfallprodukte unterschiedlich motivierter Tätigkeiten. Aus diesem akustischen Müll, der fast ständig als dicke Schicht über unserem Alltag liegt, entstehen ständig sich wandelnde Klanglandschaften, die weite Assoziationsfelder öffnen. Zusätzlich bringt der Berliner Schlagzeuger Peter Hollinger Schrottobjekte zum Klingen; die Aufnahmen mit ihm entstanden in ausgeräumten Fabrikhallen. Der Londoner Sänger Phil Minton reagiert mit Vokalimprovisationen auf das Geschehen."
Sprecher:Martin Schwab
Angelika Sieburg
Juan Esteller
Amine Yohanes
Vedat Ozcan
Poyraz Zeki
Rusello Francesco
MusikerPeter Hollinger (Schlagzeug) Phil Minton (Singstimme)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 21.04.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2000
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: Live-Version "intermedium 1"

Die Hörspielgeschichte ist meist eine Geschichte der einmaligen Inszenierung. Werner Cees "Die Kunde vom Müll", 1999 als Studioproduktion urgesendet, erlebte in veränderter Besetzung 1999 auf der "intermedium 1" in Berlin eine zweite Fassung. "Den ersten Anstoß für dieses Stück gab Wolfgang Hilbigs Prosatext 'Die Kunde von den Bäumen'; auf der sprachlichen Ebene führen Fragmente dieses Textes durch das Hörstück. Thema ist nicht der reale Müll im Sinne einer Umweltproblematik, sondern Müll als Metapher für die ständige Wandlung der Dinge, ihre Entstehung und ihren Zerfall, die Unbeständigkeit von Macht. Die Textfragmente sind in eine Komposition eingebunden, die über Zuspielungen konkrete, geräuschhafte Aufnahmen verwendet. Gemeinsam ist diesen Klängen, dass sie Abfallprodukte sind unterschiedlich motivierter Tätigkeiten. Neben diesem akustischen Müll, aus dem ständig sich wandelnde Klanglandschaften entstehen, agieren live die Sprecher Rainer Domke und Patricia Schäfer mit ihren Texten, bringt der Berliner Schlagzeuger Peter Hollinger Schrottobjekte zum Klingen, reagiert der Londoner Sänger Phil Minton mit Vokalimprovisationen auf das Geschehen. - Die Live-Bedingungen verlangten im Vergleich zur Studioproduktion eine andere Form der textlichen und musikalischen Strukturierung." (Werner Cee)
Sprecher:Rainer Domke
Patricia Schäfer
MusikerPeter Hollinger (Schlagzeug; Schrottobjekte) Phil Minton (Vokalimprovisationen)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 07.06.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Können Sie mir beschreiben, was Sie gerade hören?" Diese Frage stellte Werner Cee gezielt dreizehn Personen, alle erfahren im Hinhören, im Nachdenken über die Klänge. Jede zog sich an einen selbst gewählten Hör-Ort zurück, ausgerüstet mit Kopfbügelmikrophon und Recorder, und zeichnete ihre Gedanken auf. So entstanden die Aufnahmen etwa an 70 Meter hohen Atlantikklippen, in großstädtischen Hinterhäusern, in frostkalten Gartenlauben etc. Doch beim Durchhören der Ergebnisse zeigte sich, dass niemand die eigentliche Frage beantwortet hatte. Jeder Befragte ließ sich von ganz eigenen Erinnerungen treiben oder formulierte seine persönliche Haltung zur Klangwahrnehmung. So zeichnen die Hörprotokolle zwar Bilder von Klanglandschaften, aber gleichzeitig auch Portraits der beteiligten Menschen. In "Die Kunde von den Klängen" sind Auszüge aus dieser sehr umfangreichen Sammlung von Monologen zu hören. Stimmen verweben sich zu vielschichtigen Bedeutungsebenen. Hör-Schauplätze und Orte tauchen auf, um im nächsten Moment wieder zu verschwiden. Klangflächen werden zu Projektionswänden für die Imagination der Hör-Orte. "Wirklicher" Klang, Imagination und Erinnerungen wirken in dieser Klangkomposition untrennbar zusammen.
Sprecher:Christina Kubisch
Folkmar Hein
Jo Truman
Werner Fritsch
Walter Baumgartner
Peter Pannke
Kurt Diedrich
Shige Yamakata
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 31
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.03.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2016
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Dramaturgie: Manfred Heß
Übersetzer: Bettina Obricht
Inhalt: Eine sizilianische Trilogie der genreübergreifenden radiophonen Erzählformen.
Eine Ars Acustica-Pastorale nach sizilianischen Motiven.

Westsizilien – Die Insel ist eine Abrisskante von 2000 Jahren europäischer Geschichte. Sizilien ist alles - und immer auch das Gegenteil davon: Arkadien und Apokalypse, Lärm und Stille, Idylle und Konfusion, Schatzkammer der Phantasie, Dürre, Fruchtbarkeit, Reichtum, Armut und Raub. Werner Cee hat es bereist. Entstanden ist eine Trilogie der radiophonen Erzählformen: Hörspiel, Feature und Klangkunst. Leitfaden ist die Sage der Proserpina. In Sizilien soll Hades sich in Demeters Tochter verliebt und sie in die Unterwelt entführt haben. In ihrem Zorn wollte Demeter alles Leben verdorren lassen. Doch Proserpina darf im Frühling zurückkehren – und damit die Fruchtbarkeit.

Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Hier geht es hauptsächlich um das Hinterland der "Insel". Komponiert ist das Hörstück als moderne Pastorale in Form eines Albums von Klangbildern. Die Geräusche wurden – trotz oder auch wegen des aufwändigen Aufnahmeprozesses - in größtmöglicher Schlichtheit gehalten: Daneben werden panoramaartige „Drone“-Musiksequenzen eingearbeitet, gebaut aus Fieldrecordings, die mit der elektroakustischen Ch'in musikalisiert werden, dazu einfache sizilianische Lieder. Ovids Beschreibung der vier Weltzeitalter aus seinen „Metamorphosen“ werden als eine Beschwörungsformel zitiert, als sei sie dieser Landschaft entsprungen. Sein Text gliedert die vier Klangminiaturen in drei Gruppen, schafft eine übergeordnete dramaturgische Verdichtung und lässt Assoziationsräume frei, auch wenn das Stück eine allmähliche Metamorphose vom Idyll bis zur Dystopie durchläuft.
Sprecher:Stefania Orsola Garello
Giovanni Apprendi
u.a.
MusikerUmberto Leone (Gesang) Patrizia Manuguerra (Gesang) Caroline Junghans (Stimme) Werner Cee
ergänzender Hinweis: Folgenübersicht
Tod und Frühling - Teil 1: I Misteri di Palermo
Tod und Frühling - Teil 2: La Mattanza
Tod und Frühling - Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 05.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2007
produziert von: DKultur
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Die Zeit weht" ist ein Hörstück über Wolken - über das Formlose, Nichtige, Veränderliche und bodenlos Symbolische dieser Himmelserscheinungen, komponiert aus den wehenden Klanggebilden zweier hybrider Instrumente: der E-Chin von Werner Cee und der E-Gitarre von Eivind Aarset.

"Ränder der Musik" ist ein Hörstück über die Poesie des Ungewollten, des Nutzlosen, des Nichtausgedachten und Nichtgemachten. Es besteht aus den Geräuschen von Musikern vor und nach dem Musizieren. Eine Komposition, die die Klänge zeigt wie sie sind: scheinbar zufällig, mühelos. Beide Stücke treten in ein klangpoetisches Zwiegespräch über die Ränder zwischen Form und Auflösung und über die stetige Veränderung im Fortgang der Zeit.
MusikerEivind Aarset (E-Gitarre; Elektronische Klangerzeugung) Werner Cee (Elektronische Klangerzeugung; Qin)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 01.06.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2005
produziert von: HR; Werner Cee 2005 (Auftragsproduktion)
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Ausgangspunkt meines Stückes sind Erlebnisberichte von 'displaced persons'. Ihren Schilderungen wurden einzelne Sätze entnommen, die, ähnlich dem japanischen Haiku, sehr einfach und klar komplexe Welten durchscheinen lassen. Die Textfragmente übersetzte ich in mehrere Sprachen und ließ sie von 'native speakern' vortragen, von Personen, die sich außerhalb ihres Kulturkreises befinden, aber nicht von Verfolgung bedroht sind. Das Prinzip der 'Schein-Authentizität' übertrug ich auf die musikalische Komposition: Isolierte Klangszenen aus meinen für andere Kontexte realisierten Werken mixte ich mit den Texten und folgte dabei bewusst nur meinen Assoziationen, um ihr Warum und Woher zu tilgen. Klangwelt ist Zahlenwelt - und in dieser Klangwelt erfüllt sich nicht die Erwartung, dass eins und eins zwei ergibt. Einzig verbindendes Element im Stück könnte die elektroakustische Ch'in sein. Aber sie ist ebenso 'dis-placed': Es ist ein der chinesischen Ch'in nachempfundenes Instrument, sie ist elektrifiziert." (Werner Cee)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 20.04.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2001
produziert von: HR; Radio Clàsica Madrid
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Als Ausgangsmaterial für das Hörstück dienen vom Rigaer Kamer-Chor gesungene und im Studio bearbeitete Klangflächen, aus denen vokale Landschaften entstehen. Die Komposition schichtet die Flächen übereinander, es bilden sich Strukturen, Reliefs, Verwerfungen, Risse, Muster. Akustische Lichtwechsel sorgen für plötzliche oder allmähliche Verwandlungen der Klanglandschaften. Die Komposition 'driftet' dabei zwischen Geräusch und Klang, zwischen künstlichem und natürlichem Charakter, zwischen gestalteten und ungestalteten Momenten. Die Flächen lösen sich auf, formieren sich neu, verwandeln sich ständig, einmal deutlich, ein andermal fast unmerklich. Wie im Impressionismus der Malerei erzeugt gerade die Unschärfe, die Auflösung ein umso schärferes, klareres Abbild atmosphärischer Prozesse. Zuweilen verliert auch der Hörer die Kontrolle, die Orientierung: Wo verändert sich das Stück, wo verändert sich nur seine eigene Wahrnehmung, seine Perspektive. 'Drift' bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Chormusik, elektroakustischer Musik und Hörspiel." (Werner Cee)
Sprecher:Kamer-Chor Riga (Ensemble)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 27.06.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Bei einer Spanienreise wurde ich zufällig Zeuge einer Karwochenprozession. Die starke Expressivität dieses Rituals, Beschwörung der Vergänglichkeit einerseits,festliche Lebensfreude andererseits, machte einen so starken Eindruck auf mich, daß ich danach immer wieder gezielt solche Prozessionen besuchte und dabei Tonaufnahmen von der ganzen Vielfalt der Klangereignisse machte. In Berichten, in denen Menschen ihr Schicksal in Unruhezeiten schildern, stieß ich auf einzelne, nebenbei formulierte Sätze, die gerade in ihrer scheinbaren Banalität die Tragik des ins Absurde verkehrten Alltags besonders eindringlich vermitteln. Die poetische Kraft dieser Zitate veranlaßte mich dazu, sie zu sammeln. Meine künstlerische Arbeit umfaßt auch Konzerte improvisierter Musik, und so begegneteich Peter Brötzmann. In seinem extrem expressiven Saxophonspiel, das für mich ebenfalls immer wieder schrille Klage und zügellose Lebensenergie verbindet, fand ich ein solistisches Gegenstück zum Massenritual der Karwochenprozessionen.Ich lud Peter Brötzmann ein, im Studio zu improvisieren. Diese drei Elemente bildeten die Grundlinien meiner Komposition. Um die in acht Sprachen übersetzten Textzitate herum entsteht eine bunte Vielfalt von Szenen, deren Bandbreite von der reinen O-Ton-Szene bis zu exakt durchkonstruierten Momenten reicht. Durch die elektroakustische Komposition entstehen Wechselbeziehungen zwischen Lebensäußerungen, die einander räumlich, zeitlich und gesellschaftlich fern sind (Werner Cee).
MusikerPeter Brötzmann (Saxophon; Bassklarinette)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 11.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2005
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Fire and Forget" ist eine militärische Formel aus der modernen Waffentechnologie: Einmal abgefeuert, benötigt die Rakete bzw. Bombe keine weitere Steuerung. Werner Cees Hörstück "Fire and Forget" ist eine Salve von kurzen, extrem verdichteten und dramatisierten Text-Sound-Kompositionen, die in einer akustischen Trümmerlandschaft stehen. Die Texte - Zitate aus Schnittberichten zensierter Horrorfilme, Waffenbeschreibungen, der Lebensgeschichte eines Waffenerfinders und Songtexte von Jimi Hendrix - spricht ein einziger Sprecher, der Puppenspieler Neville Tranter vom Stuffed Puppet Theater, der jedoch jeder Textebene eine eigene Stimme verleiht. Das Ergebnis ist ein surreal überzeichnetes Monolog-Hirngespinst eines Wahnsinnigen oder doch der tägliche "normale" Wahnsinn? Die musikalischen Fragmente der Trümmerlandschaft bestehen aus Rockmusik-Zitaten (E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Live-Elektronik, Elektrische Ch'in, Klavier). So entsteht ein surreal-absurder Liederzyklus im akustischen Niemandsland.
Sprecher:Neville Tranter
MusikerWerner Cee (Bass) Norbert Grossmann (Klavier) Peter Hollinger (Perkussion) Eivind Aarset (Gitarre)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 02.07.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2017
produziert von: DKultur; HR
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Übersetzer: Moshe Khan
Bettina Obrecht
Inhalt: Frei nach Motiven aus dem Roman "I fatti delle Fere" von Stefano d’ Arrigo.

N’drja versucht dem Krieg zu entfliehen und nach Sizilien zurückzukehren. Doch die Schrecken begleiten ihn.

Oktober 1943. N’drja ist weit gegangen, über die Berge Kalabriens, entlang der Küste, viele tausend Schritte. Fort vom Krieg, fort aus der Fremde, nach Hause. Die Fähren nach Sizilien sind von den Amerikanern versenkt worden, doch im Landstrich der Feminoten bietet ihm die sirenengleiche Hure Ciccina Circe eine Überfahrt in ihrer Barke an. Die brennende Sonne ist Heimat. Das Meer zwischen zwei Meeren ist Heimat. N’drja erreicht sein Dorf, doch nichts ist mehr wie früher.
"Mein Vater hat mich nicht erkannt, als ich ins Dorf gekommen bin, und meine Mutter ist tot, am Grunde des Meeres. Vater, all diese Geschichten, was erzählst du denn für Geschichten, hör auf, Vater ... "

Diese Überfahrt mit ihren Anklängen an die Begegnung mit Charon, dem Fährmann, der ins Jenseits geleitet, ist Leitmotiv des Stückes. Die Welt gerät im Krieg aus den Fugen, die Menschen verlieren ihre Orientierung zwischen Isolation, Kriegstrauma, Lüge, Vorurteil und Fremdheit.
Das Hörspiel zeichnet das Bild des Südens, in dem sich zahlreiche Facetten des menschlichen Lebens widerspruchsfrei verbinden: Archaischer Mythos mit alltäglicher Banalität, tiefe kulturelle Wurzeln mit derber, wilder Burleske, Göttliches und äußerst Menschliches. Es schafft klare akustische Bilder und Tagträume. Epische Gesänge bieten Orientierung, wobei die Semantik der Narration nicht immer durch Worte, sondern auch in Klang, Musik und Geräusch fortgeführt wird. Die Sprache selbst verliert ihren vertrauten Charakter, ihre Verständlichkeit, reduziert sich auf Geste, Klang. Über die ausufernden sizilianischen Cunto-Improvisationen von Gaspare Balsamo und den Aufnahmen archaisch-expressiver Stimmen der "Devoti" aus Catania wird die literarisch/kunstvolle Sprache wieder in ihrem Ursprungsland "ausgewildert".
Und auch die Musik zerfällt in Materie: Die Musik der Kirchenorgel, eine Instanz der abendländischen Kultur, verliert ihre Struktur, zerfällt in Klangflächen, Geräusche, komplexeTonalität diffundiert in Schwebungen, wird zunehmend dissonant in ihrem fortschreitenden Diminuendo.
Sprecher:Gaspare Balsamo (italienische Stimme / Sprechgesang: Cunto)
Norbert Grossmann (Orca)
Sandra Borgmann
Gerd Wameling
MusikerNorbert Grossmann (Kirchenorgel)
ergänzender Hinweis: Field-Recordings: Werner Cee
Ton: Martin Eichberg
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 07.01.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Inhalt: Klanglandschaft Venedig

Kaum ein anderer Städtename löst, zumindest in unserem Kulturkreis, so unmittelbar bildliche Assoziationen aus wie Venedig. Doch während sofort Bauwerke und Lichtstimmungen vor dem inneren Auge erscheinen, ist die ganz spezielle Klangwelt der Lagunenstadt für uns kein Begriff. Dabei findet sich in Westeuropa wohl kaum eine zweite Stadt, deren Akustik nicht von Straßenlärm, sondern vom Element Wasser geprägt ist. Wie Inseln tauchen stille oder belebte Plätze aus dieser Wasserwelt auf. Im November, einer Saison ohne Besuchermassen, spürte der Autor dem speziellen, vom Schwanken der Boote bestimmtem Rhythmus der Stadt nach, und ihrem Tempo, das zumindest zu Lande immer "Schritt-Tempo" ist.
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 06.11.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2016
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Dramaturgie: Manfred Heß
Übersetzer: Bettina Obrecht
Inhalt: Eine italienische Fieldrecording-Oper unter Verwendung von Texten aus Goethes "Proserpina" und Ovids "Metamorphosen" sowie Texten von Ugo Foscolo und Werner Fritsch.

Tutto il Teatro des sizilianischen Westens

Eine sizilianische Trilogie der genreübergreifenden radiophonen Erzählformen.
Unter Verwendung von Texten von Ovid, Goethes "Proserpina", Ugo Foscolo und Werner Fritsch.

Westsizilien – Die Insel ist eine Abrisskante von 2000 Jahren europäischer Geschichte. Sizilien ist alles - und immer auch das Gegenteil davon: Arkadien und Apokalypse, Lärm und Stille, Idylle und Konfusion, Schatzkammer der Phantasie, Dürre, Fruchtbarkeit, Reichtum, Armut und Raub. Werner Cee hat es bereist. Entstanden ist eine Trilogie der radiophonen Erzählformen: Hörspiel, Feature und Klangkunst. Leitfaden ist die Sage der Proserpina. In Sizilien soll Hades sich in Demeters Tochter verliebt und sie in die Unterwelt entführt haben. In ihrem Zorn wollte Demeter alles Leben verdorren lassen. Doch Proserpina darf im Frühling zurückkehren – und damit die Fruchtbarkeit.

Teil 1: I Misteri di Palermo
Palermo und die Mysterien der Karfreitagsprozession von Trapani finden Ausdruck in einer überbordenden Fülle von Stimmen, Klängen, Musik, Lärm. Gemeinsam mit der uralten Rezitationsform des »Cunto« verbinden sie sich zu einem sehr diesseitigen Klangstrudel, einem Filmsoundtrack ohne Film mit Anklängen an Morricone und Fellini, zusammengehalten von Goethes Monodrama »Proserpina«.
Sprecher:Stefania Orsola Garello (Italienische Stimme)
Caroline Junghanns (Deutsche Stimme)
Gaspare Balsamo
Ciaccomo Cuticchio
u.a.
ergänzender Hinweis: Folgenübersicht
Tod und Frühling - Teil 1: I Misteri di Palermo
Tod und Frühling - Teil 2: La Mattanza
Tod und Frühling - Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 31.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2002
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: "Eine Brücke über das Goldene Horn verbindet die beiden historischen Viertel von Istanbul: das alte orientalische Stambul und das siebenhundert Jahre alte, europäisch geprägte Genuesenviertel Galata. Die Galatabrücke wurde zum zentralen Punkt meiner akustischen Begegnung mit Istanbul. Dieser Punkt zwischen den beiden Stadtteilen hat im Lauf einer langen Geschichte ein ständiges Crescendo erlebt. Die Stadt zu beiden Seiten des Goldenen Horns ist gewachsen, Brücken sind entstanden, vergangen, wieder neu errichtet worden, die Bevölkerung hat sich vervielfacht, Geschwindigkeit und Dichte des Verkehrs haben sich erhöht, bis in die Gegenwart hinein, in der die Brücke unter dem Lärm und dem Toben zu bersten droht. Wo die beiden Brückenhälften aufeinander treffen, ist ihre Verbindung unterbrochen, die Konstruktionselemente sind nicht fest miteinander verbunden. Und gerade hier materialisiert sich das konstante Rasen, wird sinnlich wahrnehmbar: Asphalt und Beton beben, Tonnen von Stahl schlagen gegeneinander. Hier scheint sich das Epizentrum zu befinden, das in konzentrischen Kreisen seine Wellen und Erschütte rungen über das Stadtgebiet von Istanbul aussendet. Den einzelnen Kreislinien folgend soll mein Hörspiel den nie zur Ruhe kommenden und fortwährend veränderten Klängen der Stadt nachspüren." (Werner Cee)
Sprecher:Patricia Schäfer (Erste Stimme)
Moritz Stoepel (Zweite Stimme)
Heinrich Giskes (Dritte Stimme)
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 22.05.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2004
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Werner Cee
Inhalt: O-Ton-Hörstück

Allüberall wird gekauft und verkauft, mit Waren aller Art gehandelt. Die Märkte verschiedener Länder haben neben ihrem optischen Reiz ihren eigenen, unverwechselbaren Klang. Es sind Musiken, Stimmen, Töne und Geräusche, die fremd wie vertraut das lebendige Bild von Märkten bestimmen.
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 15.01.2005
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2000
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: In unregelmäßigen Abständen mixen in "The Artists's Corner", durchaus auch live aus dem Studio, Audiokünstler ihre Vorstellungen von den Sounds der tönenden Welt. Eine Reihe mit Ursendungen, die bewusst mit einem offenen Werkbegriff experimentiert. Werner Cees am eigenen Computer hergestelltes Hörstück mit dem Titel "Klagen" ist ein assoziativ collagierter und bearbeiteter Mix von eigenen Kompositionen, O-Tönen, Klanginstallationen, Ausschnitten von Herbert Fritschs Rezitation aus Texten der "Prinzhorn-Sammlung" sowie Musiken von Peter Brötzmann, Bert Wrede und Jo Truman.
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
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Erstsendung: 17.03.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Bettina Obrecht
produziert in: 2004
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Werner Cee
Komponist: Werner Cee
Inhalt: In dem öden Ferienhaus, in dem Jana mit ihren Eltern Urlaub macht, hat der Klangsammler Egbert heimlich die Töne ausgetauscht. Plötzlich hustet das Auto wie ein alter Mann, der Löffel gackert wie ein Huhn und Janas Fun-Doodle kreischt wie ein Zahnarztbohrer. Als sich Jana bei Egbert einschleicht, stößt sie versehentlich ein Regal um und alle Klänge ziehen in einer dicken Wolke davon. Um zu retten, was zu retten ist, machen sich die beiden zusammen mit Egberts Neffen Phil auf die Suche nach den verlorenen Tönen. Eine aufregende Klangreise rund um den Globus beginnt, bei der Jana altbekannte Klänge völlig neu entdeckt.
Sprecher:Nora Hickler (Jana)
Jan-Henning Voigt (Phil)
Andreas Wellano (Egbert)
Andrea Wolf (Janas Mutter)
Hartmut Volle (Janas Vater)
Walter Renneisen (Ronni)
Daten zu Bettina Obrecht:Vita: Bettina Obrecht wurde 1964 in Lörrach geboren. Sie ist Autorin zahlreicher Kinderbücher und als Übersetzerin tätig.
Erstsendung: 19.11.2005
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 31
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2015
produziert von: DKultur; iem Graz; CITEC Bielefeld
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Inhalt: Der Klangkünstler Werner Cee macht wissenschaftliche Klimadaten in einer radiophonen Klanginstallation erfahrbar.

Alle reden übers Wetter. Diese Binsenweisheit scheint im 21. Jahrhundert eine neue Wendung zu nehmen: Alle reden übers Klima. Die Interpretation von Temperatur, Niederschlag, Luftdruck und Co. ist zunehmend heiß umkämpft, denn sie berührt ökonomische, soziale und politische Interessen. In Zusammenarbeit mit Sonifikationsforschern der Universitäten Bielefeld und Graz hat der Klangkünstler Werner Cee ein begehbares, interaktives Klangobjekt gestaltet. Es kann Klimawerte und Modellrechnungen über Zeiträume zwischen 1860 und 2100 ertönen lassen. So werden Muster und Entwicklungen wesentlich leichter erfassbar als in den herkömmlichen Schaubildern.

Ab Mitte September finden sich die Klimaklänge in unsrer Reihe 'Sonarisationen'. Zum Auftakt bespielt Cee seine Installation in einer Konzertperformance.
Sprecher:Hanns Holger Rutz
Sukandar Kartadinata
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 25.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553095602
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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