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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 283
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Titel: ... und bleibe ich immer Dein dankbar Dich liebendes Weib
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1978
Autor: Valerie Stiegele
Hilde Wittenberg
produziert in: 1975
Genre: Historisch
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Das Lebensbild einer Frau, die in den achtziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts als junges Mädchen in sogenannten gutbürgerlichen Verhältnissen aufwuchs. Durch die Wahl des Ehemanns, eines evangelischen Pastors, schien ihre Zukunft vorausbestimmt: das unauffällige Dasein einer Frau und Mutter in gesicherter Lebenssituation und festgefügten Ordnungen. Backfischbriefe, Brautbriefe, Ehebriefe und die Antwortbriefe von Mutter, Bräutigam und späterem Ehemann spiegeln mit erschütternder Deutlichkeit das Schicksal einer Frau wider, die von den 'normalen' Ansprüchen ihrer Umgebung - ihres Mannes, ihrer acht Kinder und eines großen Haushalts - überfordert, mit 45 Jahren in eine Nervenheilanstalt eingeliefert werden mußte, wo sie noch 30 Jahre lang lebte.

Mit den Worten der heutigen Emanzipationstheorie könnte man diese größtenteils authentischen Briefe 'Dokumente einer Unterdrückung' nennen. Sie sind aber mehr. Sie schildern genauer und hautnaher als jeder zeitgenössische Roman die Bewußtseinsgeschichte einer Frau in der Realität des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Daten zu Valerie Stiegele:Vita: Valerie Stiegele studierte Literaturwissenschaften in München und Hamburg. Seit ihrer Pomotion im Jahre 1966 ist sie ständige Mitarbeiterin für Rundfunk und Fernsehen. Sie schrieb zahlreiche Features, Hörspiele, Funk- und Fernsehbearbeitungen und literarische Übersetzungen (u.a. von de Sade).
Erstsendung: 19.02.1978
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 283
Titel: ... und die Sirenen heulten lichterloh
Autor: Andreas Neumeister
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Seit dem 7. September gehen wir in die 2. Klasse. Unser Klassenzimmer liegt im 1. Stock. Es hat eine gelbe Tür und gelbe Vorhänge. Es stehen zwölf Tische darin und ein Pult für die Lehrerin. Jeder Tisch hat vier Stühle. Die Alte Schule ist an der Schloßbergstraße. Sie wurde 1877 gebaut. Jetzt ist sie schon 91 Jahre. Die Neue Schule ist an der Ferdinand-Maria-Straße. Zu ihr gehören zwei Gebäude und eine Turnhalle. Der Rektor heißt Dirr, und der Schulrat heißt Herr Zitzelsberger. Außer den beiden Volksschulen gibt es noch die Berufsschule in der Von-der-Tann-Straße und die Oberschule in der Rheinlandstraße. Die Mittelschüler fahren nach Gauting. Neben dem Schulwesen besteht das Gemeinwesen im Wesentlichen aus: Polizei- und Rettungswesen (Stadt- und Landpolizei, freiwillige und Berufsfeuerwehr, Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariterbund) - Feuerpolizeiwesen - Wasserrettungswesen (Wasserwacht und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) - Bergrettungswesen (Bergwacht) - Gesundheitswesen - Blutspendewesen - Schlösser- und Seenverwaltung - Fernmeldewesen - Lotteriewesen - Müllabfuhr - Forstwesen. Heute lernen wir zusammengesetzte Hauptwörter. In der zweiten Klasse lernen wir, wie die Dinge der Welt zusammenhängen. Wenn im Gemeinwesen was nicht stimmt, dann heulen die Sirenen. Die Krankenwagensirene ist von allen Sirenen die langweiligste Sirene. Die Feuersirene ist von allen Sirenen die außergewöhnlichste und aufregendste Sirene. (Andreas Neumeister)
Sprecher:Klaus Herm (Mann)
Erika Skrotzki (Frau)
Daten zu Andreas Neumeister:geboren: 1959
Vita: Andreas Neumeister, geboren 1959, lebt in München. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a. "Äpfel vom Baum im Kies" (1988), "Salz im Blut" (1990), "Ausdeutschen" (1994), "Gut Laut"/"Gut Laut Version 2.0" (1998/2001), "Angela Davis löscht ihre Website" (2002). BR-Hörspiele sind: "... und die Sirenen heulten lichterloh" (1992), "Prima Leben Und Sparen" (als "Dolores" mit Ronald und Robert Lippok, 1998).
Erstsendung: 14.08.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 283
Titel: "Als gäbe es mich nicht"
Autor: Slavenka Drakulic
produziert in: 1969
produziert von: SRF
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Frank Werner
Übersetzer: Astrid Philippsen
Inhalt: Stockholm, Karolinska Krankenhaus, 27. Februar 1993. S., eine junge Lehrerin aus Bosnien, Moslemin und Asylantin, bringt ein Kind zur Welt. Es hat keinen Namen und statt eines Vaters sehr viele: die Soldaten, die S. wie viele andere Frauen immer und immer wieder in einem serbischen Frauenlager vergewaltigten. S. fühlt sich erleichtert. Mit diesem namenlosen Kind könnte auch die Vergangenheit ihren Körper verlassen ... "Ich wollte beginnen, wo die Opfer nicht anders konnten, als in Schweigen zu verfallen, ich wollte ihnen Wörter erfinden, ihrer Stummheit eine Stimme geben." (Slavenka Drakulic)
Sprecher:Edgar: Horst Christian Beckmann
Alice: Regine Lutz
Kurt: Klaus Höring
Daten zu Slavenka Drakulic:Vita: Slavenka Drakulic, geboren 1949 in Kroatien, Schriftstellerin und Journalistin, veröffentlichte Romane und Sachbücher, u.a.: "Das Liebesopfer" (1997), "Marmorhaut" (1998). Für die Übersetzung des dem Hörspiel zugrunde liegenden Romans wurde Astrid Philippsen mit dem "Paul-Celan-Preis 2000" ausgezeichnet.
Erstsendung: 04.02.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 283
Titel: "will nicht mehr weiden" Requiem für Ernst Jandl
Autor: Friederike Mayröcker
produziert in: 1981
produziert von: SWF
Laufzeit: 146 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: "Der Verlust eines so nahen Menschen, eines HAND- und HERZGEFÄHRTEN ist etwas ganz und gar Erschütterndes, aber vielleicht ist es so, dass man weiter mit diesem HERZ- und LIEBESGEFÄHRTEN sprechen kann (...) und vermutlich Antworten erwarten darf." Das schreibt die Autorin Friederike Mayröcker unmittelbar nach dem Tod des Dichters und Hörspielautors Ernst Jandl, im Sommer 2000. Ein halbes Jahrhundert lebten und arbeiteten die beiden zusammen. Friederike Mayröckers Requiem für Ernst Jandl ist Ausdruck des Schmerzes über den Verlust und zugleich der Versuch, ihre Schreibexistenz ohne die tägliche Anwesenheit des ihr wichtigsten, geliebten Menschen zu führen. Schreiben als Trauerarbeit.
Sprecher:Hermann Naber
Fr. Walter Bischoff
Hans Bredow
Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.06.2001
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 283
Titel: (Belo-)Russische Anthologie
Autor: Swetlana Alexijewitsch
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Elisabeth Panknin
Bearbeitung: Lothar Trolle
Inhalt: Erinnerung soll so konkret wie möglich in diesem Poem für das Radio erfaßt werden. Den 13 Monologen und Szenen liegen Tatsachenberichte zugrunde. Bruchstückhaft erinnern sich belo-russsische Bürger an ihre Kindheit im Krieg. Das authentische Material wird durch eine gebundene Rhythmisierung sprachlich überhöht. Die fragmentarisch erzählten Kinderschicksale lösen bedrückende Assoziationen bezüglich gegenwärtiger Kriegshandlungen, wie z.B. im ehemaligen Jugoslawien und anderswo in der Welt, aus.
Sprecher:Andrew Gray (Ulrich Noethen)
Tim Jordan (Thomas Anzenhofer)
Petra Bradley (Anna Magdalena Fitzi)
Peter Robinson (Hendrik Stickan)
PC Evans (Gereon Nußbaum)
Tom West (Alexander Radszun)
Phillida Lytton (Sibylle Kuhne)
Brigadier Henry Bradley (Walter Gontermann)
Contessa Bradley (Angelika Fornell)
Mr. Field (Hans Gerd Kilbinger)
Tennyson (Bodo Primus)
Ron (Wolfgang Rüter)
Ted (Gregor Höppner)
Daten zu Swetlana Alexijewitsch:geboren: 31.05.1948
Vita: Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren, ist mit ihren Büchern "Zinkjungen" und "Im Banne des Todes" zu einer der wichtigsten Zeitzeuginnen der postsowjetischen Gesellschaft geworden. 1996 wurde sie für ihre Dokumentarprosa mit dem Kurt-Tucholsky-Preis des schwedischen PEN ausgezeichnet. "Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft" (Moskau 1997, dt. 1997) erhielt 1998 u.a. den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und den Buchpreis der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2015 erhielt sie den Literatur-Nobelpreis.
Hompepage o.ä.: http://www.alexievich.info/indexEN.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.11.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 283
Titel: A Hard Heart
Autor: Howard Barker
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Hilde Berger
Inhalt: Hörspielprojekt mit Studierenden der HFF "Konrad Wolf" (Deutsche Erstsendung)

"A Hard Heart" erzählt die Situation einer von "Barbaren" belagerten Stadt, die nach und nach alle Errungenschaften ihrer Zivilisation aufgibt, um wenigstens das nackte Leben zu retten. Die Strategin Riddler leitet die Verteidigung mit kaltblütiger Professionalität. Sie selbst wird von Seemore belagert, einem beharrlichen Mann, der ihr an List und Schlauheit ebenbürtig ist.

Howard Barker kennt die verborgenen Spannungen im Kern jeder sozialen Ordnung, entblättert unsere Wünsche, Ausflüchte und Lügen, fragt nach dem Fehler, der all unsere Pläne vereitelt.
Sprecher:Hilla: Bianca Nele Rosetz
Yannick: Wolf-Niklas Schykowski
Staatsanwältin: Heide Benz
Ninja: Mira Partecke
Steff: Ludwig Trepte
Oskar: Christoph Ortmann
Chili: Rosalie Thomass
Kai: Bernd Gnann
Dr. Kovac: Berthold Toetzke
Christiane Bachschmidt
Nicole Boguth
Andreas Szerda
Daten zu Howard Barker:geboren: 1946
Vita: Howard Barker, geboren 1946, galt lange Zeit als das "Enfant terrible" des englischen Theaters. Seine frühen Stücke zeichnete eine unübersehbare Unerbittlichkeit in Hinsicht auf Sexualität und Macht aus. "Und - was soll's?" schrieb der Autor 2004 über seine Arbeit. "Theater ist keine Massage. Theater muss uns ernst nehmen". Über 30 seiner Theaterstücke wurden in zahlreichen europäischen Ländern, aber auch in Übersee aufgeführt.
Erstsendung: 04.11.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 283
Titel: Abel & Luise
Autor: Gerd-Peter Eigner
produziert in: 2001
produziert von: MDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Benjamin Rinnert
Inhalt: Das Hörspiel versetzt Abälard und Heloise in dichterischer Weise in die moderne Zeit und macht ihre Geschichte - das Schicksal einer gesellschaftlich verbotenen Liebe - dadurch allgemeingültig: Abel und Luise, wegen einer verbotenen Liebe in ein Irrenhaus gesperrt, entfliehen von dort und mieten sich in einem zwielichtigen Hotel ein. Doch der Portier weiß, wer sie sind, und will Abel erpressen. Während Luise nur weiter einzig für ihre Liebe leben will und dafür alles in Kauf nähme, erkennt Abel, daß er in der Welt leben muß. Er trennt sich von Luise, um wieder zu arbeiten.
Sprecher:Hermann Beyer (Kurt)
Jutta Hoffmann (Marie)
Irm Hermann (Carola)
Herbert Bötticher (Hellmich)
Daten zu Gerd-Peter Eigner:geboren: 21.12.1942
Vita: Gerd-Peter Eigner, geboren 1942 in Malapane/Oberschlesien, lebt als freier Schriftsteller in Paris. Neben zahlreichen Hörspielen veröffentlichte er mit "Golli" (DVA 1978), "Brandig" (Hanser 1985) und schließlich "Mitten entzwei" (Hanser 1988) einen - von der Kritik auch als "Spaltungs-Trilogie" bezeichneten - Romanzyklus. Er erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter den Hörspielpreis des Österreichischen Rundfunks 1978 (für "Abel & Luise") und das Villa-Massimo-Stipendium, Rom 1979/80.
Hompepage o.ä.: http://www.gerdpetereigner.de/
Erstsendung: 20.02.1979
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 283
Titel: Abel und Luise
Autor: Gerd-Peter Eigner
produziert in: 1979
produziert von: SDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Der Autor adaptiert in seinem Stück eine der klassischen abendländischen Liebestragödien, die Geschichte von Abaelard und Heloise. Die Frage, ob eine Liebe bestehen kann innerhalb einer Gesellschaft, die das Prinzip Liebe verneint, wird am Beispiel von Abel und Luise verdeutlicht, einem Paar, das lieben konnte, solange es sich in der Klausur einer Nervenheilanstalt bewegte. Unter den auftretenden Zwängen einer total verwalteten Welt bekommt ihre "unvollkommene", sich selbst genügende Liebe etwas Unstatthaftes, "Obszönes" - gesellschaftliche Widersprüche programmieren das Scheitern von Liebesbeziehungen.
Sprecher:Lore Brunner
Daten zu Gerd-Peter Eigner:geboren: 21.12.1942
Vita: Gerd-Peter Eigner, geboren 1942 in Malapane/Oberschlesien, lebt als freier Schriftsteller in Paris. Neben zahlreichen Hörspielen veröffentlichte er mit "Golli" (DVA 1978), "Brandig" (Hanser 1985) und schließlich "Mitten entzwei" (Hanser 1988) einen - von der Kritik auch als "Spaltungs-Trilogie" bezeichneten - Romanzyklus. Er erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter den Hörspielpreis des Österreichischen Rundfunks 1978 (für "Abel & Luise") und das Villa-Massimo-Stipendium, Rom 1979/80.
Hompepage o.ä.: http://www.gerdpetereigner.de/
Erstsendung: 26.01.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 283
Titel: Abtrünnig
Autor: Reinhard Jirgl
produziert in: 1971
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Komponist: Georg Katzer
Inhalt: Berlin im Jahr 2002, eine riesige Stadt, die sich täglich verändert und stärker ist als die Menschen, die in ihr leben. Zwei Männer stehen am Wendepunkt, sie stehen vor dem plötzlichen Ende ihres bisherigen Lebens. Der eine, Sohn eines Bauern aus dem Wendland und freier Journalist in Hamburg, hat sich scheiden lassen. In einem Fluchtimpuls geht er nach Berlin, wo die Frau wohnt, die er liebt. Sie ist seine Therapeutin. Der andere ist Witwer, seine Frau starb an Krebs. Er war einst DDR-Grenzer in Frankfurt an der Oder und wurde dann vom Bundesgrenzschutz übernommen. Auf der polnischen Seite des Flusses trifft er eine junge Frau aus der Ukraine. Er verliebt sich in sie und verhilft ihr und ihrem Bruder illegaler Weise zuerst über die Grenze und dann nach Berlin.

Mit 'Abtrünnig' kommt Reinhard Jirgl der Gegenwart so nahe wie nie zuvor; eine Gegenwart, die von Macht und Geld, aber auch von den Worten und den Bildern beherrscht wird. Der Schauplatz Berlin tritt gleichwertig neben die Figuren - die Stadt als ein Moloch und als eine Maschinerie, die die Menschen durch die Mangel dreht. Abtrünnig ist ein Text über Menschen im Räderwerk der ungeheuren Stadt und steht damit in der Tradition des Großstadtromans im 20. Jahrhundert.



"Der Schriftsteller Reinhard Jirgl ist der Baal der deutschen Gegenwartsliteratur, ein wütender Dämon und sprachmächtiger Erbe des Expressionismus, ein verlässlicher Verhöhner alles Wohltemperierten, aller 'Coolness', aller neu aufgelegten 'Neuen Sachlichkeit' und aller Selbstfeier des Kosmopolitismus. Abtrünnig ist nicht nur der Titel des Romans, er ist sein Programm. Seine wahre Hauptfigur ist die 'jähe Wut', die alle Energien der Gesellschaftsverachtung, des Nicht-Regiert-Sein-Wollens und der Renitenz zusammenballen. Denn Jirgl ist nicht nur ein Erbe Nietzsches, des jungen Brecht und Alfred Döblins. Er ist zugleich ein Erbe der Spießer- und Untertanenkritik von der Romantik bis Heinrich Mann." (Lothar Müller in der SZ, 18.10.2005)



"Jirgl ist es gelungen: das Kunststück der Kunst. Ihm ist gelungen, in der geballten Trostlosigkeit etwas aufblitzen zu lassen, das weit aus dem Meer der Vergeblichkeit herausragt. Entstanden ist ein trotziges Buch, eine Art Freak Wave der Literatur, die sich hoch aufbaut. Eine seltsame Welle der Wut, die sich auch im Buch immer wieder auftürmt und dessen Phänomen der Erzähler erklärt: Freak Waves sind Wellen, die aus dem Wellenverbund ausscheren, sich 30 Meter hoch aufwerfen und mit 100 Tonnen Druck pro Quadratmeter alles verschlingen, was ihnen in die Quere kommt. Abtrünnig ist zur Schrift geronnene Wut. Ein im eigentlichen Wortsinn herausragendes Buch." (Martina Meister in der FR, 19.10.2005)
Daten zu Reinhard Jirgl:geboren: 16.01.1953
Vita: Reinhard Jirgl, geboren 1953 in Berlin, Schriftsteller. Büchner-Preisträger 2010 und Mitglied des P.E.N.

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Erstsendung: 08.05.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 283
Titel: Abweichung und Kontrolle
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: In regelmäßig wiederholten Sitzungen versucht der Neurologe Hamann die Sprachstörungen des Patienten Megitt zu analysieren und zu beheben. Doch die Versuche scheitern, da die Aphasie beim Behandelnden schon weiter fortgeschritten zu sein scheint als beim Patienten.

Kieseritzky zu seinem Hörspiel: "Sagen (schreiben) könnte man, dieses Hörspiel sei eine Variation über die mechanische Natur unserer oder Der Grammatik; zwei verschiedene Maschinen (Strukturen) werden beschrieben und durch verschiedene Aktionsweisen entschieden polarisiert. Man könnte auch A. Bryan Johnson zitieren: 'Die Unkenntnis der richtigen Methode, Sätze auszudeuten, gebiert Streitigkeiten' oder 'Zu Unrecht gibt verbale Kritik sich als wissenschaftliche Untersuchung der natürlichen Welt aus'."
Sprecher:Boltz: Boris Aljinovic
Hornung: Nina Weniger
Harms: Hans Peter Hallwachs
Søborg: Heinrich Giskes
Horn: Michael Rotschopf
Wilfried Hochholdinger
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 23.11.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 283
Titel: Ach du lieber Augustin, wie fröhlich ich bin
Autor: Inge Müller
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Lyrik
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ines Geipel; Heike Tauch
Dramaturgie: Gabriele Bigott
Inhalt: "Gelernt hab ich / Was hab ich gelernt / Was nicht paßt wird entfernt / Was entfernt wird paßt. / Ich bitte mich zu entfernen / ... / Ach du lieber Augustin / Wie fröhlich ich bin." In Inge Müllers Gedichten zerrt "der Reim ... eine Zeile in die andere, aber dem ganzen Gedicht hält er den Mund zu" (Herta Müller), es ist eine "Poesie knapp vor dem Absturz" (Adolf Endler). Die 1925 in Berlin geborene Inge Müller verlebt ihre Kindheit in Berlin-Ostkreuz, wird kurz vor Kriegsende als Luftwaffenhelferin zur Wehrmacht eunberufen, liegt drei Tage verschüttet unter Trümmern. Ihre Eltern birgt sie tot. Nach Kriegsende ist sie Arbeiterin, Sekretärin, wird bekannt mit Kinderreimen und Kinderbüchern. Als sie 1953 Heiner Müller kennenlernt, lebt sie gerade in zweiter Ehe mit dem Zirkusdirektor Herbert Schwenkner. Zwei Jahre später heiratet sie Heiner Müller. Das Trauma des Verschüttetseins blieb. Viele Gedichte, ihre Tagebuchaufzeichnungen und Prosafragmente hielt sie geheim. Die Kommunikation zwischen Außen- und Innenwelt erstarb. Nach vielen mißlungenen Selbstmordversuchen gelang ihr der Abschied am 1. Juni 1966. Die Texte, die dem vorliegenden Hörspiel zugrundeliegen, ergeben ein dichtes und musikalisches Gewebe in unterschiedlichsten Intensitäten und akustischen Räumen, so daß die literarische Seite mit einer semio-dokumentarischen verschmilzt.
Sprecher:Jürgen Thormann (W. Meier-Ziegetsberg)
Friedrich W. Bauschulte (Ernesto Klammer)
Christian Rohde (Kottwitz)
MusikerCathrin Pfeifer (Akkordeon)
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 30.12.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 283
Titel: Agonales Mißgeschick oder Der Backofen
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 2001
produziert von: DKultur; Tom Hannes 2001 (Auftragsproduk
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Zefiro Torna
Inhalt: Wieder mal läßt der Autor eine seltsame Runde spleeniger Individuen sich zusammenfinden: alte Ritter aus dem hohen Mittelalter, Restposten eines Kreuzzugs, traurige Zeugen eines Werteverfalls. Die Feinde und das Ich-Ideal sind abhanden gekommen, es herrscht zu wenig Ordnung und zu viel Friede. Schlamm und Scheiße allüberall. Beim Versuch, sich der Lage zu vergewissern, erinnert man sich an eine Episode aus dem Kreuzzug, die für zwei der Herren einem Schockerlebnis gleichkam: Sie hatten sich auf der Flucht nahe Damaskus in einem alten Feldbackofen versteckt, aus dem sie in ihren sperrigen Rüstungen nicht mehr herauskamen und unter sengender Sonne allerlei Drangsal erleiden mußten. Nun aber geht es darum, wie man eine solche Geschichte erzählen soll. Der Bibliothecarius liefert eine stümperhafte Version, man erörtert, was nun fehlt: die ausschmückende Genauigkeit oder die Erzähltopoi generell. Mußte man's überhaupt niederschreiben? Ist die Geschichte denn wahr? Soll man mit Wahrheiten sparsam umgehen? Wichtige Erkenntnis dieser ritterlichen Poetologie: "Beim Aristoteles, ist das kompliziert mit dem Dichten!"
Sprecher:Tom Hannes
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 29.03.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 283
Titel: Akte Null
Autor: Yu Jian
produziert in: 2003
produziert von: HR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Antje Susann Bonhage
Inhalt: Mit dem Ende der Kulturrevolution ging 1976 in China eine von den heroischen Leitbildern des sozialistischen Realismus geprägte Literatur zu Ende. Die jungen Autoren der 80erJahre suchten nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten jenseits von parteipolitischen Richtlinien. Yu Jian, der im Südwesten Chinas, in Kunming, lebt, gehört zu dieser Generation und zu einer Gruppe von Autoren, von denen man sagt, daß sie "am Eßtisch stehen". Sie sind nüchterne Beobachter, die distanziert beschreiben und selbst außerhalb des gesellschaftlichen Lebens stehen. In seinem Text "Akte Null" schildert Yu den gesamten Ablauf eines Lebens, von der Geburt an, so wie es in der Verwaltungsakte einer Person festgehalten ist. Mit protokollarischer Präzision wird vom Wehgeschrei der Mutter, über die Sehnsüchte der Pubertät bis zum beruflichen Scheitern jede Regung dieses Lebens dokumentiert und damit auch kontrolliert.
Sprecher:Ulrich Matthes (Thukydides)
Alexander Lang (Melier)
Ingo Hülsmann (Athener)
Daten zu Yu Jian:Vita: Yu Jian, geboren 1954 in der Provinz Yunnan im Südwesten von China. Nach der Kulturrevolution Studium der chinesischen Sprache und Literatur. Seit 1986 wird Yu Jians Lyrik nach und nach in offiziellen Literaturzeitschri ften gedruckt. Er wird den herausragenden Dichtern der sogenannten 'Dritten Generation' zugerechnet. Yu Jian lebt in Kunming.
Erstsendung: 19.11.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 283
Titel: Anabasis
Autor: Jürgen Haug
produziert in: 1984
produziert von: SRF
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Sprecher:Rainer Zur Linde
ergänzender Hinweis: Dieses Hörspiel wurde zusammen mit Dreißig Jahre ausgestrahlt.
Erstsendung: 25.03.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 283
Titel: Anschriften
Autor: Esther Dischereit
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Nein, sie will nicht umziehen, nur weil ihr Arbeitgeber umzieht. Überhaupt will sie das Rascheln von Seidenblusen im Büro nicht mehr hören und sich die Haltung ihrer Schultern nicht vorschreiben lassen. Sie fragt sich, warum Arbeit immer mit Zwang verbunden sein soll. Vor allem aber will sie nicht in die Provinz, nicht nach Chelmbach. Sie war noch nie dort, aber der Name weckt Erinnerungen an Gewalt - an Deportationen und an eine Jugendpsychiatrie... Je schärfer sie ihre Weigerung formuliert, desto mehr wird die Gewalt, die sie mit Chelmbach verbindet, zu ihrer eigenen, persönlichen Erinnerung.
Daten zu Esther Dischereit:geboren: 23.04.1952
Vita: Esther Dischereit, geboren 1952 in Heppenheim, lebt in Berlin und Wien. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele, wurde 2009 mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Deutschlandradio produzierte: "Sommerwind und andere Kreise" (2002), "Nothing to know but coffee to go" (2007) sowie "Wurfsendungen" (2008 und 2012).

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Erstsendung: 16.06.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 283
Titel: Armut, Reichtum, Mensch und Tier
Autor: Hans Henny Jahnn
produziert in: 2009
produziert von: HR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Ein Werkstattprojekt mit der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam-Babelsberg

Eine Geschichte wie in einem Western. Es geht um Liebe, Rivalität, um Landbesitz, böse Zungen und Mord. Der einsame und wohlhabende, norwegische Bauer Manao, der sein Pferd über die Maßen liebt, will die arme, junge Magd Sofia heiraten. Hinterhältig versucht die reiche Bäuerin Anna, die sich ihm versprochen fühlt, dies zu verhindern. Als Sofia stirbt, rächt sich Manao und geht mit Jytte, einem Elfenmädchen, der Reinkarnation seines geliebten Pferdes, vom Hof.
Sprecher:Marian Funk (Lucien)
Donata Höffer (Manette/Manon/Die alte Dame/Die Verlobte/Die Liebe)
Hille Darjes (Die Angst)
Friederike Ott
Sabrina Simon
Anita Iselin
Sylvia Heid
Axel Eichenberg
Robert Naumann
Matthias Hohn
Moritz Pliquet
Leonard Hohm
Sebastian Klein
MusikerDeutsches Filmorchester Babelsberg (Orchester) Bernd Wefelmeyer (Dirigent)
Daten zu Hans Henny Jahnn:geboren: 17.12.1894
gestorben: 29.11.1959
Vita: Hans Henny Jahnn, am 17.12.1894 in Stellingen/Hamburg als als Sohn eines Schiffbauers geboren, zählt zu den wichtigsten Vertretern der literarischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Neben Prosaarbeiten ist er Verfasser von Essays und Dramen. 1920 erhielt er den Kleistpreis. Er war ein exzentrischer Gottsucher, Pferdezüchter und Hormonforscher. Bedeutender Beitrag als Orgelbauer ("Orgelsachberater der Stadt Hamburg"). Er lebte von 1934 bis 1950 auf Bornholm (Dänemark). Am 29.11. 1959 ist er in Hamburg gestorben.

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Erstsendung: 22.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 283
Titel: Auf daß wir klug werden
Autor: Daniela Dahn
produziert in: 2007
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Vierzig Jahre nachdem sie geschrieben wurde, findet die in der DDR lebende Autorin auf der Müllkippe in Mecklenburg die reichhaltige Familienkorrespondenz einer fünfköpfigen Büdner-Famllie. Daniela Dahn filtert daraus ein beklemmendes akustisches Porträt des ahnungslosen Mitläufertums in der Nazizeit. Drei Söhne verlassen das elterliche Bauernhaus und die karge norddeutsche Heimat, um als Soldaten für neues Siedlungsland im Osten zu kämpfen - oder auch nur, um mit der neuen Waffen-SS-Uniform vor den Mädchen anzugeben. Einer nach dem andern fällt, wird vermißt oder verwundet, aber die jeweils jüngeren Brüder werden davon nicht angefochten und ziehen zunächst unverzagt dem ältesten hinterher in den Krieg. Die Briefe werden immer kleinlauter, und schließlich ist die Einsicht in die deprimierenden Zusammenhänge nicht mehr zu umgehen. Die Kondolationen aus Dorf und Familie klingen bestürzt, aber gottergeben.
Sprecher:Graham F. Valentine
Daten zu Daniela Dahn:geboren: 09.10.1949
Vita: Daniela Dahn, geb. Daniela Gerstner, auch Daniela Zimmer (* 9. Oktober 1949 in Berlin) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin mit Schwerpunkt auf Essayistik.
Hompepage o.ä.: http://www.danieladahn.de/
Erstsendung: 13.12.1983
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 283
Titel: Auf dem Chimborazo
Autor: Tankred Dorst
produziert in: 1996
produziert von: SDR
Laufzeit: 53 Minuten
Kunstkopf:
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Ein Stück Alltag aus der Geschichte der Bundesrepublik. Mehrere Personen besteigen einen Berg nahe der Grenze zur DDR. Wenn es dunkel wird, will man da oben ein Feuer anzünden - als Gruß für die Freunde "drüben", in dem ebenfalls nahe der Grenze liegenden Heimatort, den man vor Jahren verlassen hat. Das gemeinsame Vorhaben regt zu Gesprächen an. Eine ganz normale deutsche Familie, so scheint es. Berta, die Mutter, schwärmt von einer erlebnisreichen Vergangenheit. Ihre beiden Söhne, Tilman und Heinrich, haben es im Leben zu etwas gebracht, sie tragen Verantwortung, wie es sich für Männer in ihrem Alter gehört. Nur Klara, die Freundin Bertas, scheint ein wenig zu kurz gekommen. Doch allmählich zerbröckelt die harmonische Fassade. Sie erweist sich als Selbsttäuschung, hinter der Verbitterung und Lebensangst lauern.
Sprecher:Traugott Buhre (Herzog)
Ernst Konarek (Gronevoldt)
Rufus Beck (Katz)
Daten zu Tankred Dorst:geboren: 19.12.1925
gestorben: 01.06.2017
Vita: Tankred Dorst, geboren 1925 in Sonneberg (Thüringen) und seit 1952 in München ansässig, ist - ausgezeichnet mit dem "Gerhart-Hauptmann-Preis 1964" und dem "Mühlheimer Dramatikerpreis 1989" - vor allem als Dramatiker hervorgetreten. Sein 1968 in Stuttgart uraufgeführtes Stück "Toller" wurde zu einem großen internationalen Erfolg. "Der verbotene Garten", vom SDR als Hörspiel uraufgeführt, gelangte als ARD-Beitrag beim internationalen Wettbewerb um den "Prix Italia 1984" in die engste Auswahl. Auch "Ich, Feuerbach" (Hörspiel des Monats April 1986), "Korbes" (1987) und zuletzt "Grindkopf" (1988) wurden im Hörspielprogramm des SDR uraufgeführt.

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Erstsendung: 27.09.1974
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 283
Titel: Auf der Suche nach Berenike
Autor: Helga M. Novak
produziert in: 1926
produziert von: NORAG - Nordische Rundfunk AG (Hamburg)
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Im Mittelpunkt steht Berenike, eine Frau, die verschwunden ist, nachdem ihr Mann durch eine Gasvergiftung umkam. Was durch Hörensagen laut wird, ist widersprüchlich. Zunächst scheint alles gegen sie zu sprechen. Dann gewinnt langsam das Bild einer Frau Konturen, die zwar ihren Namen erfinden durfte, aber keine Chance hatte, die Person zu werden, die sie sein wollte.
Sprecher:Hermann Hillmann (Peter Pink, erwerbsl. Arbeiter/Ehr (Lisbeths) Jung)
Otto Mensing (Peter Pink, erwerbsl. Arbeiter)
Hannah Jessen (Lisbeth, sien Fro)
Paul Jessen (Johann Boldt, Schlossermeister, ehr Broder)
Willy Martini (Schlüter, Maurermeister)
Albert Glave (Max Döring, Maurerpolier)
Frieda Panzert (Emmy Reinke, sien Brut)
Carl Damann (Eduard Pägelow, sien Unkel)
Bruno Günzel (Tetje Dreyer, Kohlenschieber)
Daten zu Helga M. Novak:geboren: 08.09.1935
gestorben: 24.12.2013
Vita: Helga M. Novak (Pseudonym für Maria Karlsdottir; * 8. September 1935 in Berlin-Köpenick; † 24. Dezember 2013 in Rüdersdorf bei Berlin) war eine deutsch-isländische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 10.03.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 283
Titel: Aufenthalt in Prag
Autor: Marianne Eichholz
produziert in: 1970
produziert von: ORF-B
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Prag, seit alters her kulturelles Sammelbecken und wirtschaftlicher Knotenpunkt zwischen Ost und West, ist eine europäische Stadt, die den zweiten Weltkrieg ohne wesentliche städtebauliche Einbußen überstanden hat. Es ist die Stadt von weltberühmter Schönheit mit eigenem Reiz und architektonischen Einmaligkeiten geblieben, die sie war - inzwischen wieder offen jedem Besucher aus Ost und West.Mit dem jährlichen Strom der Touristen und Geschäftsreisenden ist Marianne Eichholz, die Autorin dieser Sendung, nach Prag gefahren, unvoreingenommen, neugierig, aber mit aufmerksamen Sinnen. Was ihr zufällig begegnete und sie zwanglos erlebte, hat sie zu einem gewiß sehr lückenhaften und unkonventionellen, in manchem vom Zufall diktierten, sehr impressionistischen, nur durch ein paar Daten und Fakten ergänztem Bild geformt, einem Bilde Prags und seiner Menschen von heute.
Sprecher:
offen
Klausjürgen Wussow (Houdini)
Irina David (Bessie)
Heinz Reincke (Wilkins)
Thomas Krinzinger (Parker)
Alma Seidler (Mrs. Cook)
Peter Matic (Reporter)
Adolf Lukan (Hafenarbeiter)
Rolf Truxa (Lautsprecherstimme)
Helmut Randers (Zöllner)
Silvia Lukan (Mary O'Hara)
Paul Hoffmann (Doyle)
Erstsendung: 21.10.1964
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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