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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 13
Kriterien: Regisseur entspricht 'Philip Scheiner'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: A-moll - Eine Annäherung auf weißen Tasten
Autor: Philip Scheiner
produziert in: 2008
produziert von: ORF
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: In der Musik ist a-moll - mit C-Dur im Zentrum des Quintenzirkels - wie das Salz in der Suppe. Von der Barockzeit bis heute hat der Dreiklang a-c-e viele Deutungen über sich ergehen lassen und alle Moden überdauert. Wer heute anfängt Gitarre zu spielen, kommt ohne a-moll nicht aus, mancher auch nicht darüber hinaus. In einem von der Schauspielerin Chris Pichler fulminant interpretierten Text und nie gehörten Klang- und Soundcollagen porträtiert das Feature jene Tonart, die von Musikfachleuten gerne als "die schlechteste Tonart" von allen bezeichnet wird: a-moll.
Sprecher:Chris Pichler
Daten zu Philip Scheiner:Vita: Geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Wien.
Hompepage o.ä.: http://www.scheinermusik.at/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 13
Titel: Aus meinem Leben
Autor: Franz Michael Felder
produziert in: 2015
produziert von: ORF
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Philip Scheiner
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Philipp Lingg
Inhalt: Er war ein Bauernbub, aber ein lesender. Er wurde keine 30 Jahre alt, war aber einer der berühmtesten Vorarlberger seines, des 19. Jahrhunderts. In seinen Zwanzigern sollte er die Abhängigkeiten der Bauern von Handelsmonopolen und die Rückwärtsgewandtheit der Kirche kritisieren - hier erzählt er aus seinen frühen Jahren. Schon als Kind entdeckte er das Lesen, er verdiente als Weber und Schindelmacher sein Geld, um Bücher zu kaufen. Im Dorf wurde er dafür als Sonderling beargwöhnt, später sollte ihm seine Neigung zur Literatur zugutekommen.

In seiner Autobiografie schreibt Franz Michael Felder auch über seine große Liebe, die er am Ende der Erzählung heiratet. "Aus meinem Leben" ist ein Stück Heimatliteratur mit einem scharfen Blick auf die Verhältnisse des Bauernstandes seiner Zeit.
Sprecher:Michael Dangl (Franz Michael Felder)
MusikerPhilipp Lingg (Akkordeon, Gitarre, Stimme)
Erstsendung: 25.12.2015
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 13
Titel: Baumleberliebe
Autor: Sophie Reyer
produziert in: 2016
produziert von: ORF
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Philip Scheiner
Komponist: Alexander Schuster
Dramaturgie: Edith Ulla Gasser
Inhalt: Sie ist Dramatikerin, Lyrikerin, Buchautorin Komponistin und Bildende Künstlerin. Sophie Reyer, geboren 1984 in Wien, ist eine der interessantesten Erscheinungen des literarischen Lebens. Von hochexperimentellen Kunstinstallationen bis zum berührenden Kindermärchen, vom handfest politischen Theaterstück bis zur zartschwebenden Erzählprosa, vom fragil-hermetischen Lyrikband bis zu provokanten philosophischen Gedankenexperimenten arbeitet sich die junge Autorin genreprägend in immer neue Bereiche vor.

In ihrem neuen Hörstück "Baumleberliebe" verfolgt Sophie Reyer Ideen des 1984 verstorbenen französischen Philosophen Michel Foucault; vor allem Foucaults Begriff der "Biomacht" hat es der Autorin angetan. Im Sinn dieser Machtstrategie gibt es den Einzelnen und seine Interessen nicht mehr, was in Sophie Reyers schräg-schrillem Hörstück dazu führt, dass Menschen in Bäume verwandelt werden, um Papier aus ihnen zu gewinnen. Vater, Mutter, Sohn und Tochter durchlaufen eine Transformation der besonderen Art, und begegnen dabei diversen Figuren aus dem speziellen Reyer´schen Phantasiekosmos
Sprecher:Eva Mayer (Daphy)
Gideon Maoz (Sohn Fawn)
Joseph Lorenz (Vater Penei)
Petra Morzé (Mutter Medy)
Sona MacDonald (Neue Leber)
Ruth Brauer-Kvam (Remote-Control)
Dominic Oley (Dogge)
Erstsendung: 13.12.2016
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 13
Titel: C'est la vie. Ein Lebens-Lauf
Autor: Peter Turrini
produziert in: 2014
produziert von: Ö1
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Philip Scheiner
Komponist: Wolfgang Puschnig
Inhalt: Als dickliches Kind konnte er weder beim Sport noch bei den Mädchen punkten. Es war also seine Kindheit keine leichte. Noch hatte sein Weg in die Literatur nicht begonnen. Zwar las die Mutter den Söhnen zum Einschlafen Geschichten vor, doch der Vater lebte zurückgezogen in seiner Werkstatt, dem Sohn fehlte es an Orientierung. Schon der genaue Zeitpunkt seiner Geburt ließ sich nicht bestimmen. Dann bekam er vergiftete Milch zu trinken und landete in der Totenkammer. Seither hat er das Gefühl, "damals gestorben" zu sein und sich "seitdem lächelnd" zu erfinden.

In dieser Collage aus Prosa und Lyrik, die Turrini sich zu seinem 70. Geburtstag im September 2014 gleichsam selbst widmet, spannt er einen Bogen von der frühesten Kindheit in die Gegenwart eines "alternden Dichters", der nach hunderten öffentlichen Auftritten immer noch unsicher ist – "es ist wie in meiner Kindheit, das Schweigen, die Bedrohung, die Gefahr sind immer da".

Es lesen Sandra Cervik, Herbert Föttinger und Peter Turrini, begleitet vom ebenfalls aus Kärnten stammenden Saxophonisten Wolfgang Puschnig.
Sprecher:Sandra Cervik
Herbert Föttinger
Peter Turrini
MusikerWolfgang Puschnig.(Saxophon)
Daten zu Peter Turrini:geboren: 26.09.1944
Vita: Peter Turrini (* 26. September 1944 in Sankt Margarethen im Lavanttal) ist ein österreichischer Schriftsteller. Er ist bekannt für seine gesellschaftskritischen und, vor allem in seinen frühen Werken, provokanten Volksstücke.
Hompepage o.ä.: http://www.turrini.at/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 13
Titel: Der Hörspielautor Helmut Peschina
Magazin (Folge 3)
Autor: Philip Scheiner
produziert in: 2009
produziert von: ORF
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: Helmut Peschina wurde 1943 geboren. Er studierte Latein, Germanistik, Theater und Film. Ab 1975 begann er, Fernsehspiele, Theaterstücke und Hörspiele zu verfassen. In letzterem Genre hat er sein Können auch bei zahlreichen Bearbeitungen bewiesen, unter anderem in Jules Vernes '20.000 Meilen unter den Meeren', in Elias Canettis 'Die Blendung' und in Heimito von Doderers 'Strudlhofstiege'. Der Dreiteiler wurde 2007 vom Ö1 Publikum zum "Hörspiel des Jahres" gewählt.

Mit der Literatur Joseph Roths hat sich Helmut Peschina schon mehrfach beschäftigt. Im April 2009 bringt Ö1 den Zweiteiler "Die Geschichte von der 1002. Nacht" - ebenfalls in einer Bearbeitung von Helmut Peschina. Grund genug für Philip Scheiner, jenen Mann zu porträtieren, der Weltliteratur wie kein Zweiter in Radioformen zu gießen vermag.
Sprecher:Philip Scheiner
Helmut Peschina
Daten zu Philip Scheiner:Vita: Geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Wien.
Hompepage o.ä.: http://www.scheinermusik.at/
Erstsendung: 07.04.2009
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 13
Titel: Der Tod und das Mädchen
Autor: Philip Scheiner
produziert in: 2007
produziert von: ORF
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: "Alles begann im Spätsommer vor sechs Jahren", schreibt Philip Scheiner. Und weiter: "Dieses Streichquartett wurde zu meinem ständigen Begleiter, in allen Lebenslagen. Als ich mich von meiner Frau trennte, als mein Vater im Sterben lag und bis er dann tot war. Dieses schaurige kleine Märchen, jenes Requiem, das Schubert sich selbst geschrieben hat, würde mich nie wieder loslassen. Es war wie mein perfekter Vater geworden. Mit nichts hatte ich mich jemals mehr identifiziert. Bis ich beschloß, eine Radiosendung darüber zu machen. Es verschwindet seither. Wenn ich danach greife, rückt es weiter von mir ab." (Philip Scheiner)
Sprecher:Philip Scheiner
Daten zu Philip Scheiner:Vita: Geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Wien.
Hompepage o.ä.: http://www.scheinermusik.at/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 13
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.12.2018 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
29.12.2018 um 14:00 bei Ö1  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Schuhe der Braut
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2018
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 2017
produziert von: ORF
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Peter Kaizar
Philip Scheiner
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Der syrische IS-Soldat Said wird in ein Loch voller Leichen abgeseilt, um den Körper eines ermordeten Journalisten zu bergen. Er begegnet dort unten einer geköpften Braut, sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie für ihre Hochzeit Lippenstift aufgetragen hatte. Im Zwiegespräch mit der toten Frau erkennt Said, dass sie den falschen Weg gehen, er, seine Kameraden, der IS. Als Soldat ging er in dieses Loch, als Deserteur kommt er heraus. Er flüchtet, Richtung Deutschland, er schwimmt nach Griechenland, wo er als Leiche angespült wird. Er erwacht von den Toten und schwimmt weiter bis Rimini. Dort trifft er auf eine Burnout-geplagte Journalistin, die ihn, nicht uneigennützig, in sein Bestimmungsland bringen will. Doch am Ende kommt alles anders.

Die niederösterreichische Schriftstellerin Magda Woitzuck legt mit "Die Schuhe der Braut" ihr fünftes Hörspiel vor, erneut voll von Absurdität, Weisheit und Poesie, das Schreckliche trifft hier wieder auf das Menschliche, Verzweiflung trifft auf Zynismus.
Said wird von seinem Kameraden Faisal in ein Loch in der Wüste abgeseilt. Dort haben IS-Kämpfer ihre - höchstwahrscheinlich zivilen - Opfer hineingeworfen. Said soll einen geköpften ausländischen Journalisten aus dem Loch holen, dessen Frau will den Leichnam begraben und ist bereit, dafür zu bezahlen. Dort unten trifft Said auf eine ebenfalls kopflose Braut. Sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie bei ihrer Hochzeit Lippenstift getragen hatte. Dieses Erzählelement hat Woitzuck aus realen Begebenheiten bezogen, so wie viele ihrer Erfindungen in der Realität fußen, meist teilweise ins Phantastische überhöht. So auch in diesem Fall, die Braut beginnt mit Said zu sprechen. Sie suche ihre Schuhe, ohne diese könne sie ja nicht heiraten. Said, zunächst naturgemäß verständnislos, sucht die Schuhe und findet sie. Zum Dank darf er einen Finger der Braut essen, er muss, denn damit verzeiht die Braut, die in Saids Phantasie bald zu einer Gottheit mutiert, ihm und seinen Kameraden alles, auch dass man sie geköpft hat.

Als Kämpfer ging er in das Loch, als Deserteur kommt er heraus. Sie hätten einen Fehler gemacht, sagt er, sie haben die Braut geköpft, sie haben Unschuldige getötet, sie haben gemordet. Said beschließt, den IS zu verlassen und nach Deutschland zu flüchten. Auf diesem Weg begegnen ihm ein abgestumpfter Polizist, ein abgewrackter Arzt und eine Journalistin mit Schreibblockade, die sich dem Thema Flüchtlinge widmen soll und in Said ein willkommenes Opfer im Wortsinn sieht, zunächst jedenfalls.

Das fünfte Hörspiel der niederösterreichischen Autorin Magda Woitzuck erzählt die Geschichte des syrischen IS-Soldaten Said, der geläutert wird und sich auf den Weg nach Europa macht. Eine Reise als Parabel über Fährnisse und Schikanen, über Zynismus und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit dem Thema Flucht. Dabei bleibt der Text beileibe nicht im Vordergrund des Geschehens, er knüpft vielmehr Fäden aus lyrischen Entwürfen in entlegene Assoziationsräume, in testamentarische Formeln und surreale Bildwelten.
Sprecher:Gideon Maoz (Faisal)
Matthias Franz Stein (Said)
Hannah Mensing (Braut)
Vera Borek (Loch)
Rainer Doppler (Polizist)
Florentin Groll (Arzt)
Chris Pichler (Adele)
MusikerPeter Kaizar (Sound Samples)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 10.12.2017
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 13
Titel: DogGod
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis der Kritik: 2010
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 2009
produziert von: ORF
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Philip Scheiner
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Der Soldat Robert ist verschleppt worden. Er sitzt in einem Verlies, nur die Briefe seiner Frau Aster hat er bei sich. Sie schreibt, sie habe mit dem Auto einen Hund niedergefahren, aber dann sei der Hund verschwunden. Ein bizarres Märchen beginnt: Im nächsten Brief ist von einem weiteren Hund die Rede, auch er sei verschwunden, nachdem Aster ihn überfahren habe. Ihm folgen weitere Hunde, am Ende sind es über sechzig. Als Robert befreit wird, trifft ihn ein Querschläger. Er meint zu sterben, es ist jedoch seine Frau, die zum selben Zeitpunkt ums Leben kommt: Bei dem Versuch, einen echten Hund zu überfahren.

Einige Jahre später hat Robert eine neue Partnerin und eine Geliebte. Elisabeth und Renate sind gute Freundinnen. Eines Tages stellen beide fest, dass sie schwanger sind. Als Vater kommt nur Robert in Frage, der sich allerdings per Vasektomie die Zeugungsfähigkeit hat nehmen lassen. Doch damit der Ungereimtheiten nicht genug. Die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen zeigen, dass es sich nicht um gewöhnliche Schwangerschaften handelt. Die Föten der beiden Schwangeren haben nichts Menschliches an sich. Statt Armen und Beinen erkennt der Arzt auf seinem Schirm - Pfoten.
Sprecher:Chris Pichler (Aster)
Hans Piesbergen (Robert)
Hanna Scheiner (Kind)
Michou Friesz (Renate)
Sona MacDonald (Elisabeth)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 22.12.2009
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 13
Titel: Eistau
Autor: Ilija Trojanow
produziert in: 2014
produziert von: ORF
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Philip Scheiner
Komponist: Hans Huyssen
Inhalt: Ein Mann, er heißt Zeno, hat sein Leben den Gletschern gewidmet und muss eines Sommers erkennen, dass das Sterben "seines" Alpengletschers nicht mehr aufzuhalten ist. Er verlässt sein Land, seinen Beruf und heuert auf einem Kreuzfahrtschiff an, um Touristen die Sehenswürdigkeiten der Antarktis näherzubringen. Doch auf seiner Reise verzweifelt er an der Ignoranz der Urlauber, der mangelnden Achtung vor der fremden Welt und der fortschreitenden Schmelze des Eises.

Ilija Trojanows 2011 erschienener Roman "EisTau" ist, wie viele Schriften des in Wien lebenden Weltbürgers, ein engagiertes Plädoyer für eine bessere Welt. "Ich bin immer wieder entsetzt", sagte Trojanow in einem Interview mit dem "Standard", "wenn ich gefragt werde, ob ich Literatur für ein Instrument der Aufklärung erachte. Ja, was denn sonst? Literatur muss gegenwärtig sein in dem Sinne, dass sie den Irrsinn der eigenen Epoche spiegelt und zu überwinden trachtet."

Bald nach Erscheinen des Buchs ging Ilija Trojanow gemeinsam mit einer Combo unter der musikalischen Leitung des südafrikanischen Cellisten Hans Huyssen auf Lesetour. Im Frühsommer 2014 legten der Autor und seine Musiker einen längeren Zwischenstopp im Hörspielstudio des Wiener Funkhauses ein. Seither gibt es "EisTau" auch als Hörspiel.

Ein literarisch-musikalischer Dialog von und mit Ilija Trojanow, Hans Huyssen, Antoinette Lohmann und Michaela Reingruber. Regie in dieser ORF-Produktion führte Philip Scheiner.
Sprecher:Ilija Trojanow (Sprecher)
Antoinette Lohmann (Barockgeige und Barockbratsche)
Michaela Reingruber (Sopran-, Alt- und Tenorsaxophon)
Hans Huyssen (Barockcello)
Daten zu Ilija Trojanow:geboren: 1965
Vita: Ilija Trojanow wurde 1965 in Sofia geboren. Er kam als Sechsjähriger mit seinen Eltern aus Bulgarien über Jugoslawien und Italien nach Deutschland. Seine Familie zog später mit ihm weiter nach Kenia. Seinen bisher größten Erfolg hatte er mit seinem Roman "Der Weltensammler" im Jahr 2006. Dieser Titel charakterisiert seinen Autor. Er wechselt ständig die Länder, ja die Erdteile. Er studierte kurz in München, gründete dort einen Verlag für afrikanische Literatur. Ging dann nach Mumbai in Indien, von dort nach Kapstadt, lebt inzwischen in Wien. Und pendelt nach London. Außerdem ist Ilija Trojanow Jurysprecher des "Weltempfängers", einer Jury, die viermal im Jahr eine Bestenliste der Belletristik aus Afrika, Asien und Lateinamerika empfiehlt.
Erstsendung: 02.09.2014
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 13
Titel: Elisabeth die Grosse
Autor: Philip Scheiner
produziert in: 2010
produziert von: ORF
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: Sie ist, ohne Frage, eine österreichische Institution, die Kammerschauspielerin und politische Aktivistin Elisabeth Orth. Allein mit ihrem Rollenverzeichnis könnte man ein kleines Telefonbuch füllen. Sie hat mit (nahezu) allen und jedem gearbeitet, der in der Theaterwelt Rang und Namen hat, ist nach wie vor Präsidentin der "Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich", hat ein Buch über ihre Eltern Paula Wessely und Attila Hörbiger geschrieben ("Märchen ihres Lebens") und hält dem Radio seit mehr als einem halben Jahrhundert die Treue.

Bereits 1958 hat sie im Wiener Funkhaus ihr erstes Hörspiel aufgenommen, fünfzig weitere sollten folgen. Dazu kamen Erzählungen, Radiogeschichten, jede Menge Lyrik und zuletzt Reportagen und Feuilletons des von ihr verehrten Joseph Roth.

Am 19. Februar, im Rahmen der "Langen Nacht des Hörspiels", wird Elisabeth Orth als "Hörspiel-Schauspielerin des Jahres 2009" ausgezeichnet und geehrt. Philip Scheiner hat die Künstlerin aus diesem Anlass getroffen und porträtiert.
Daten zu Philip Scheiner:Vita: Geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Wien.
Hompepage o.ä.: http://www.scheinermusik.at/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 13
Titel: Fressen, kaufen, Gassi gehen oder Die Treue hat einen Hund
Autor: Gabriele Kögl
produziert in: 2017
produziert von: ORF
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: "Es gewinnt immer der, der weniger liebt". Frustriert vom Leben sind sie, die beiden in die Jahre gekommenen Frauen in Gabriele Kögls preisgekröntem Stück. Unverhüllt zynisch, liebessehnsüchtig, verzweifelt und konsumbesessen suchen die beiden Damen auf je verschiedene Art nach dem letzten bisschen Glück in einem bürgerlichen Frauenleben.

Die eine trachtet, ihre tiefe Frustration durch den Kauf eines weiteren neuen Mantels zum Verschwinden zu bringen, die andere besorgt sich einen Hund, um doch noch etwas Wärme zu erfahren, denn: "Irgendwer wird mich doch noch einmal lieben wollen müssen".

Die 1960 in Graz geborene Autorin Gabriele Kögl zeichnet sprachsicher und in ebenso grellen wie subversiven Bildern das Psychogramm einer ziellosen Gesellschaft, in der die Hunde wichtiger sind, als die Menschen.
Sprecher:Sylvia Haider (Mantelabholerin)
Johanna Orsini-Rosenberg (Hartl)
Katharina Knap (Verkäuferin)
Barbara Petritsch (Frau mit Hund)
Rainer Doppler (Mann mit Hund)
Daten zu Gabriele Kögl:geboren: 16.04.1960
Vita: Gabriele Kögl (* 16. April 1960 in Graz) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.04.2017
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 13
Titel: Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter
Autor: Fritz von Herzmanovsky-Orlando
produziert in: 2015
produziert von: ORF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Philip Scheiner
Bearbeitung: Wolfram Berger
Komponist: Christian Bakanic
Dramaturgie: Wolfram Berger
Inhalt: Ein "parodistisches Spiel mit Musik in einem Akt"

An der Bahnstation Wutzelwang am Wutzel spiegeln sich die letzten Jahre des alten Kaisers. Hier leben Bahnwärter Zwölfaxinger und seine lockige Tochter Innozentia, genannt Nozerl. Das Dasein geht beschaulich vonstatten, täglich passiert nur ein Zug, wenngleich auch nicht zu festgelegten Zeiten, der Zwölfuhrzug kommt gerne einmal um halb acht am Abend. Dennoch: Die Belegschaft hat wenig zu tun - ein Umstand, den das männliche Personal nicht selten nutzt, um in den umliegenden Wäldern wildern zu gehen. Eines schönen Tages fährt ein "schlichter, doch vornehmer Reisender" per Sonderzug ein. Schon bald entwickelt sich ein gewisses Naheverhältnis zwischen Nozerl und dem Herrn. Es handelt sich um den Kaiser persönlich, von Nozerl unerkannt. Jener stellt die heimkehrenden Wilderer zur Rede, er bezichtigt sie, "adlige Jagdlust zu verhöhnen". Schließlich trifft auch noch der britische Botschafter ein - mit einer für Österreich bedeutsamen Mitteilung.

Das zu Lebzeiten seines Autors nicht veröffentlichte Stück wurde postum am 10. Jänner 1957 in den Münchner Kammerspielen in der Bearbeitung von Friedrich Torberg uraufgeführt. Wolfram Berger hat nun für Ö1 eine Hörspielfassung erarbeitet, in der er, musikalisch begleitet von Christian Bakanic, alle Rollen verkörpert.
Sprecher:Wolfram Berger (alle Rollen)
MusikerChristian Bakanic (Akkordeon, Cajon, Glockenspiel, Ratsche)
Daten zu Fritz von Herzmanovsky-Orlando:geboren: 30.04.1877
gestorben: 27.05.1954
Vita: Fritz von Herzmanovsky-Orlando (* 30. April 1877 als Friedrich Josef Franz Ritter von Herzmanowsky in Wien; † 27. Mai 1954 in Schloss Rametz bei Meran) war ein österreichischer Schriftsteller und Zeichner.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.12.2015
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 13
Titel: Klaus Gmeiner. Ein Porträt
Magazin (Folge 5)
Autor: Bernhard Herrman
Philip Scheiner
produziert in: 2009
produziert von: ORF
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: Klaus Gmeiner (Jahrgang 1932) hat als Regisseur nicht nur für die Bühne gearbeitet, sondern auch in seiner langjährigen Funktion als Leiter der Literatur- und Hörspielabteilung des ORF-Landesstudios Salzburg eine Vielzahl an Bühnenstücken und Hörspielmanuskripten realisiert und Prosawerke für das Hörspiel adaptiert.

Im Juli und August 2009 bringt die ORF-Hörspiel-Galerie in acht Folgen eine von Klaus Gmeiner dramatisierte Fassung von Arthur Schnitzlers 1908 erschienenem Roman 'Der Weg ins Freie'. Diese prominent besetzte ORF-Produktion (u.a. mit Susi Nicoletti, Axel Corti und Helmuth Lohner) ist ein Beispiel für Klaus Gmeiners sensible Schauspielerführung und radiophone Umsetzung.
Sprecher:
offen
Präsentation: Philip Scheiner
Daten zu Philip Scheiner:Vita: Geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Wien.
Hompepage o.ä.: http://www.scheinermusik.at/
Erstsendung: 30.06.2009
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,3920 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544640558
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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