• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.178 Einträge, sowie 1.665 Audiopool-Links und 411 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 192 (192/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Treffer 1 von insgesamt 12
Kriterien: Regisseur entspricht 'Peter Kaizar'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Bernhard
Autor: Peter Danzinger
produziert in: 1984
produziert von: SFB
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Am 12. Februar 1989, starb Thomas Bernhard, 58-jährig, in Gmunden. Schon zu Lebzeiten war er sich selbst zur Kunstfigur geworden: Verehrt, berühmt, gehasst - und vielfach imitiert.

Doch die Überhöhung der eigenen Person hat so ihre Tücken. In Peter Danzingers Stück "Bernhard" tritt sich der Dichter als selbstreflexive Trinität - Dichter, Musiker und Produzent - gegenüber, gilt es doch das ultimative Gesamtkunstwerk, ein Bernhardrequiem, zu schaffen. Dabei ist sich der Dichter vor allem selbst Gegenstand seines Monologisierens, wobei das Schreiben und die Existenz als Schriftsteller in Österreich thematisiert werden: "Jedes Mal, wenn ich Österreich schreibe, fürchte ich, dass mir die Schreibhand erlahmt."

Der zur Vertonung bestimmte Text endet mit einer Apotheose, mit der von ihm sogenannten Bernharddämmerung, in der das völlige Verschwinden des Dichters und seines Werkes, des "gesamten Bernhard von A - Z", heraufbeschworen wird. Doch der innere Widerstand dagegen ist unüberwindbar, das Requiem als sich "auslöschende Auslöschung" bleibt Stückwerk. Und so gerät die Übung schließlich zum Scheitern an sich selbst und den eigenen künstlerischen Ansprüchen. Denn gerade beim Schreiben "hat man sein Scheitern immer gleich schwarz auf weiß vor sich".

Erwin Steinhauer arbeitet sich als monomanischer Gesamtkünstler durch alle düsteren Winkel der österreichischen Seele. Bekanntlich ist es ja nur ein sehr kurzer Weg von der Verzweiflung zum Größenwahn ...
Sprecher:Eva Lissa (Mutter)
Heike Schroetter (Tochter)
Uwe Müller (Erzähler)
Isabella Herskovic (Krankenschwester)
Herbert Weissbach (1. Mann)
Helmut Gauß (2. Mann)
Klaus-Peter Grap (3. Mann)
Edith Robbers (Alte Frau)
Rüdiger Wandel (Priester)
Erstsendung: 10.02.2009
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 12
Titel: Das Glashaus
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 2007
produziert von: BR
Laufzeit: 172 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Meinhard Josef heißt der eine, Josef Meinhard der andere. Geboren wurden sie an einem 2. Juli zur Mittagszeit, der eine exakt vier Minuten und 20 Sekunden nach dem anderen. Meinhard Josef und Josef Meinhard sind Zwillinge. Aber was für welche! Nach drei Wochen in der Volksschule können sie lesen, sie maturieren mit 15, mit 16 fangen sie an, Biologie und Biochemie zu studieren. Von ihren geschiedenen Eltern wünschen sie sich, um ihren wissenschaftlichen Neigungen besser nachgehen zu können, ein Glashaus. Ein großes Glashaus. Zehn Meter breit und 15 Meter lang. Sie züchten exotische Pflanzen, bald schon tummeln sich seltsame Tiere in ihrem Labor. Immer seltener zeigen sich die Brüder in der mütterlichen Wohnung, immer häufiger und immer länger verweilen sie in ihrer selbst geschaffenen, künstlichen Wildnis. Manchmal kommen sie in die Wohnung, um Kratz- oder Bisswunden verarzten zu lassen. Eines Tages macht die Mutter der beiden eine Entdeckung. Der Kosmos ihrer Söhne hat sich gedehnt und zu einem Dschungel ausgeweitet. Die Mutter lernt schießen, kauft sich ein Gewehr und bricht auf, um ihre Söhne aus den Fängen der Wildnis zu befreien.

In ihrem zweiten Hörspiel lässt die junge österreichische Autorin Magda Woitzuck Reales und Irreales mühelos ineinander fließen. Wie schon in ihrem ersten Hörspiel, der preisgekrönten Kriegsparabel 'DogGod', errichtet sie eine Welt, in der das Grauen wie ein Keim im Alltäglichen schlummert.
Sprecher:Jürgen Hentsch (Erzähler)
Wolfram Koch (Pasenow)
Werner Wölbern (Bertrand Müller)
Jürgen Holtz (Vater)
Luise Deschauer (Mutter)
Linda Olsansky (Ruzena)
Cristin König (Elisabeth)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 30.10.2012
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 12
Titel: Das Liebeskonzil
Autor: Oskar Panizza
produziert in: 2011
produziert von: NDR
Laufzeit: 177 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Bearbeitung: Wolfram Berger
Komponist: Martina Eisenreich
Inhalt: Es war der größte Literaturskandal des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Oskar Panizzas antikatholische Satire "das Liebeskonzil" 1894 in einem Schweizer Kleinverlag erschien, war zunächst nicht abzusehen, dass das Werk jahrzehntelang die Gerichte beschäftigen würde. Trotz prominenter Fürsprecher wie Theodor Fontane oder Kurt Tucholsky wurde das Buch beschlagnahmt, verboten, der Autor verurteilt, entmündigt und psychiatriert. Noch in den 1980-er Jahren untersagte die Tiroler Landesregierung eine Aufführung der Verfilmung von Panizzas "Liebeskonzil". Die Darstellung des Vatikans als Ort des Lasters, Gottvater als klappriger Tattergreis, der schließlich den Teufel beauftragt den Menschen die Syphilis zu schicken um sie für ihre Fleischeslust zu bestrafen - das alles war und ist zu viel für so manches sittliche Gemüt.

Der Schauspieler Wolfram Berger hat nun für das Radio eine ebenso amüsante wie bissige Version des Liebeskonzils erarbeitet. Begleitet vom Geigenvirtuosen Toni Burger spielt er sämtliche Rollen, gibt den Teufel, den Papst und auch den lieben Gott und turnt akrobatisch und sprachgewandt durch Himmel und Hölle.
Sprecher:Samuel Weiss (Stiller)
Karin Pfammatter (Julika)
Michael Neuenschwander (Staatsanwalt)
Ursina Lardi (Sibylle)
Lukas Holzhausen
Siegfried W. Kernen
Andreas Krämer
Hannes Stelzer
Roger Stilz
Hans-Rudolf Twerenbold
Sybille Wahnschaffe
Daten zu Oskar Panizza:geboren: 12.11.1853
gestorben: 28.09.1921
Vita: Leopold Hermann Oskar Panizza (* 12. November 1853 in Kissingen; † 28. September 1921 in Bayreuth) war ein deutscher Schriftsteller, Satiriker und Publizist.
In seinen Schriften attackierte Panizza den wilhelminischen Obrigkeitsstaat, die katholische Kirche, sexuelle Tabus und bürgerliche Moralvorstellungen. Als literarischer Individualist nimmt er eine Sonderrolle in der deutschen Literaturgeschichte ein: Der Einzelgänger der Münchner Moderne lässt sich nur grob zwischen Naturalismus und Expressionismus einordnen. Panizzas Schreibstil war spontan, flüchtig und unkonventionell – dem späteren Expressionismus ähnlich; dabei benutzte er ab 1893 eine phonetische Orthographie. Er verwendete zwar häufig die Formensprache des Naturalismus, doch ist der größte Teil seiner Erzählungen und seiner Gedichte auf das Innenleben des Erzählers ausgerichtet, das sich häufig stark von der realen Außenwelt unterscheidet. Seine Themen waren häufig autobiografisch geprägt und dienten ausdrücklich auch der Selbsttherapie des psychisch labilen Autors.
Panizzas Hauptwerk ist das 1894 erschienene satirische Drama Das Liebeskonzil – eine in der Literaturgeschichte beispiellose antikatholische Groteske. Bedeutend sind daneben Panizzas bizarre Erzählungen, in denen er Realistik und Phantastik verband. Als äußerst polemischer Publizist setzte Panizza vor allem satirische Mittel ein und gab von 1897 bis 1900 die Zeitschrift Zürcher Diskußjonen heraus, in der er individualanarchistische und atheistische Überzeugungen vertrat. Panizzas lyrisches Schaffen wird in erster Linie als bemerkenswertes Zeugnis seiner zunehmenden Geistesgestörtheit rezipiert. Waren die ersten Veröffentlichungen noch deutliche Nachahmungen romantischer Lyrik, so sind die expressiven Gedichte der 1899 erschienenen Parisjana inhaltliche wie stilistische Provokationen, die selbst von ehemals befreundeten Zeitgenossen als „Material für den Irrenarzt“ gewertet wurden.
Das von spektakulären Literaturskandalen begleitete Werk Oskar Panizzas ist kaum von seiner bewegten Lebensgeschichte zu trennen: Nach einer streng pietistischen Erziehung und einer von Leistungsverweigerung geprägten Schulzeit wurde er Nervenarzt, wandte sich aber bald der Literatur zu. Seine blasphemischen Provokationen brachten ihn nach einem aufsehenerregenden Prozess 1895 ein Jahr lang wegen Gotteslästerung ins Gefängnis. Er gab die deutsche Staatsangehörigkeit auf und ging ins Exil nach Zürich und, nachdem er dort ausgewiesen wurde, nach Paris. Nach Erscheinen seines Gedichtbandes Parisjana 1899 – seines letzten gedruckten Werks – lief eine internationale steckbriefliche Fahndung wegen Majestätsbeleidigung nach ihm, und sein gesamtes in Deutschland verbliebenes Vermögen wurde eingezogen. Deshalb nach Deutschland zurückgekehrt, endete der ehemalige Irrenarzt Panizza, der sich während seines Studiums mit Syphilis infiziert hatte, selbst als paranoider, von Wahnvorstellungen und Halluzinationen beherrschter Geisteskranker in der Nervenklinik. Nach 16 Jahren in der Heilanstalt starb er 1921 im Bewusstsein, als Dichter gescheitert zu sein: „Ich hab umsunst gelebt“.
Kein anderer Autor des wilhelminischen Deutschland – vielleicht Frank Wedekind ausgenommen – war so sehr von der Zensur betroffen, keiner wurde für seine literarischen Werke ähnlich hart durch die Justiz bestraft. Fast alle seine Bücher wurden schon kurz nach ihrer Veröffentlichung verboten und konfisziert, an eine Aufführung seiner Theaterstücke war jahrzehntelang nicht zu denken und seine Familie weigerte sich nach seinem Tod, die Urheberrechte freizugeben. So konnte eine Rezeption seiner Werke erst in den späten 1960er Jahren einsetzen, in größerem Umfang geschah dies erst in den 1980er Jahren.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.04.2014
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 12
Titel: Der arme Spielmann
Autor: Franz Grillparzer
produziert in: 1982
produziert von: SFB; BR; NDR
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Peter Kaizar
Bearbeitung: Brita Kettner
Inhalt: 1848 erscheint die Erzählung "Der arme Spielmann", an der Franz Grillparzer fast 20 Jahre gearbeitet hat und in der er sich mit Musik, Künstlerdasein und dem Scheitern bürgerlicher Existenz auseinandersetzt. Ein Schlüsselwerk, das seine kenntnisreiche Liebe zur Musik, er spielte Klavier und Geige und bewunderte das Genie Schuberts, ebenso wie tragische Facetten und Brüche seines Lebens nachzeichnet. "Es gibt keinen zweiten großen Dichter, der sich so liebevoll und ernstlich mit der Musik befasst, so tiefe Blicke in ihr Wesen getan hätte, wie Grillparzer" urteilt der einflussreiche Musikkritiker Eduard Hanslik.

Bei einem Kirchweihfest in der Brigittenau wird der Erzähler der Geschichte auf Jakob, einen Geiger, aufmerksam und erfährt seine tragische Lebensgeschichte. Die Musik, das Geigenspiel ist für Jakob Herausforderung, Zuflucht und Trost. Als er, Sohn eines strengen und ehrgeizigen Vaters bei einer Prüfung versagt, wird er von der Familie entfernt, verliebt sich wenig später in Barbara. Die Erbschaft des Vaters eröffnet beiden eine gemeinsame Zukunft, doch Jakob wird um sein Vermögen betrogen. Barbara heiratet einen Fleischer. Jakob bleibt mit seiner Geige verarmt und vereinsamt zurück. Eine Überschwemmung verwüstet die Stadt und wird auch für den Spielmann schicksalshaft.

Ein Lied, "Der Leiermann" aus Schuberts Winterreise, verbindet in diesem von Peter Kaizar inszenierten Hörspiel die unglückliche Liebesgeschichte Jakobs mit der existenziellen Suche nach dem Universum der Musik.
Sprecher:Ilse Ritter (Frauenstimme)
Lore Brunner (Frauenstimme)
Ortrud Beginnen (Frauenstimme)
Franziska Walser (Frauenstimme)
Sabine Andreas (Frauenstimme)
Herbert Weissbach (Lexikograph)
Magdalena Montezuma (Lexikographin)
Wanda Bräuninger (Alte Frau)
Erich Schwarz (Vater)
Ernst Jacobi (Friedrich Hebbel)
Lieselotte Rau (Elise Lensing)
Elfriede Irrall (Karoline von Günderode)
Sabine Sinjen (Bettina von Arnim)
MusikerToni Burger (Geige) Peter Kaizar (Keyboards)
Daten zu Franz Grillparzer:geboren: 15.01.1791
gestorben: 21.01.1872
Vita: Franz Grillparzer (* 15. Januar 1791 in Wien; † 21. Januar 1872 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker hervorgetreten ist. Aufgrund der identitätsstiftenden Verwendung seiner Werke, vor allem nach 1945, wird er auch als österreichischer Nationaldichter bezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.11.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 12
Titel: Die Fackel-Neurose
Autor: Gerhard Naujoks
produziert in: 1982
produziert von: SWF; BR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Er sei, heißt es in den Protokollen der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, ein "Mann von großer Begabung" und ein ebenso "witziger" wie "talentierter Schriftsteller". Eigentlich aber war Dr. Fritz Wittels, geboren 1880 in Wien, Arzt und Psychoanalytiker. Und er hatte das Pech, zwischen zwei Heroen seiner Zeit zu geraten. Als Schriftsteller machte er bald die Bekanntschaft von Karl Kraus - und teilte sich mit ihm eine junge Geliebte. Als Psychoanalytiker wurde er in den erlauchten Kreis um Sigmund Freud aufgenommen. Mit beiden überwarf er sich allerdings. Als Kraus ihn fallen ließ und in der "Fackel" böse Aphorismen über Wittels druckte, rächte sich dieser mit einem Schlüsselroman. In seinem Buch "Ezechiel der Gekränkte" rechnet Wittels mit seinem ehemaligen Förderer ab. Freud wiederum findet es gar nicht gut, "wenn zwei ehemalige Freunde sich mit Dreck bewerfen" und will die Veröffentlichung des Romans verhindern. "Sie sind", dekretierte er, "für meinen Kreis untragbar, wenn Sie dieses Buch herausbringen." Gerhard Naujoks hat die Geschichte des Dr. Wittels auf der Basis gesicherter historischer Quellen nun in ein turbulentes Hörspiel verwandelt. In seinem Sittengemälde treten - neben Wittels, Freud, Kraus und der jungen Prostituierten Irma - unter anderem auch zwei Chöre auf: Der "Chor der Gerüchte" und der "Chor der Innenstadthuren". Letztere sind nicht gut zu sprechen auf den Begründer der Psychoanalyse. Denn sie "wollen auch soviel Gewinn / wie der Herr Professor Freud / dafür, dass er nur red' mit die Leut / Denn wir arbeiten uns wund / und nicht nur mit dem Mund."
Sprecher:Helmut Zierl (Friedrich Schlegel)
Brigitte Röttgers (Dorothea Veit)
Peter Kortenbach (Schleiermacher)
Helmut Stauss (Hardenberg/Novalis)
Lisi Mangold (1. Leserin)
Yvonne Brosch (2. Leserin)
Christel Körner (Caroline Schlegel)
MusikerToni Burger; Tristan Schulze
Daten zu Gerhard Naujoks:geboren: 1958
Vita: Gerhard Naujoks wurde 1958 in Grieskirchen (Österreich) geboren. Er arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.gerhard-naujoks.at/
Erstsendung: 24.09.2013
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 12
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.12.2018 um 14:00 bei Ö1
21.12.2018 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Schuhe der Braut
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2018
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 1965
produziert von: SFB
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Peter Kaizar
Philip Scheiner
Inhalt: Der syrische IS-Soldat Said wird in ein Loch voller Leichen abgeseilt, um den Körper eines ermordeten Journalisten zu bergen. Er begegnet dort unten einer geköpften Braut, sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie für ihre Hochzeit Lippenstift aufgetragen hatte. Im Zwiegespräch mit der toten Frau erkennt Said, dass sie den falschen Weg gehen, er, seine Kameraden, der IS. Als Soldat ging er in dieses Loch, als Deserteur kommt er heraus. Er flüchtet, Richtung Deutschland, er schwimmt nach Griechenland, wo er als Leiche angespült wird. Er erwacht von den Toten und schwimmt weiter bis Rimini. Dort trifft er auf eine Burnout-geplagte Journalistin, die ihn, nicht uneigennützig, in sein Bestimmungsland bringen will. Doch am Ende kommt alles anders.

Die niederösterreichische Schriftstellerin Magda Woitzuck legt mit "Die Schuhe der Braut" ihr fünftes Hörspiel vor, erneut voll von Absurdität, Weisheit und Poesie, das Schreckliche trifft hier wieder auf das Menschliche, Verzweiflung trifft auf Zynismus.
Said wird von seinem Kameraden Faisal in ein Loch in der Wüste abgeseilt. Dort haben IS-Kämpfer ihre - höchstwahrscheinlich zivilen - Opfer hineingeworfen. Said soll einen geköpften ausländischen Journalisten aus dem Loch holen, dessen Frau will den Leichnam begraben und ist bereit, dafür zu bezahlen. Dort unten trifft Said auf eine ebenfalls kopflose Braut. Sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie bei ihrer Hochzeit Lippenstift getragen hatte. Dieses Erzählelement hat Woitzuck aus realen Begebenheiten bezogen, so wie viele ihrer Erfindungen in der Realität fußen, meist teilweise ins Phantastische überhöht. So auch in diesem Fall, die Braut beginnt mit Said zu sprechen. Sie suche ihre Schuhe, ohne diese könne sie ja nicht heiraten. Said, zunächst naturgemäß verständnislos, sucht die Schuhe und findet sie. Zum Dank darf er einen Finger der Braut essen, er muss, denn damit verzeiht die Braut, die in Saids Phantasie bald zu einer Gottheit mutiert, ihm und seinen Kameraden alles, auch dass man sie geköpft hat.

Als Kämpfer ging er in das Loch, als Deserteur kommt er heraus. Sie hätten einen Fehler gemacht, sagt er, sie haben die Braut geköpft, sie haben Unschuldige getötet, sie haben gemordet. Said beschließt, den IS zu verlassen und nach Deutschland zu flüchten. Auf diesem Weg begegnen ihm ein abgestumpfter Polizist, ein abgewrackter Arzt und eine Journalistin mit Schreibblockade, die sich dem Thema Flüchtlinge widmen soll und in Said ein willkommenes Opfer im Wortsinn sieht, zunächst jedenfalls.

Das fünfte Hörspiel der niederösterreichischen Autorin Magda Woitzuck erzählt die Geschichte des syrischen IS-Soldaten Said, der geläutert wird und sich auf den Weg nach Europa macht. Eine Reise als Parabel über Fährnisse und Schikanen, über Zynismus und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit dem Thema Flucht. Dabei bleibt der Text beileibe nicht im Vordergrund des Geschehens, er knüpft vielmehr Fäden aus lyrischen Entwürfen in entlegene Assoziationsräume, in testamentarische Formeln und surreale Bildwelten.
Sprecher:Klaus Miedel (Bless, Kriminalobermeister)
Hans Jürgen Potitz (Ruppin, Kriminalanwärter)
Manfred Grote (Kleinschroth, Lehrling)
Helga Storck (Karin Kleinschroth, seine Schwester)
Eduard Wandrey (Wöhlert, Rentner)
Karl Haas (Breitscheffel)
MusikerPeter Kaizar (Sound Samples)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 10.12.2017
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 12
Titel: Glenns Listen
Autor: Philipp Blom
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Er galt und gilt als Inbegriff eines komplizierten Künstlers: Getrieben und besessen, kompromisslos und genial, neurotisch, exzentrisch und menschenscheu. Mit 32 beschloss er nicht mehr öffentlich aufzutreten. Er war des Reisens überdrüssig und verabscheute zunehmend den Musikbetrieb. Einspielungen, die seinen Ansprüchen gerecht wurden, konnten nur mehr im Studio entstehen. Aus unzähligen Schnipseln, sogenannten "Takes", entstanden unter Mitwirkung seines Tonmeisters jene Aufnahmen, die heute als wegweisend und als "legendär" betrachtet werden. Glenn Goulds Aufnahmen von Johann Sebastian Bachs "Goldbergvariationen" oder sein respektloser Umgang mit Mozart machten ihn zu einer Allzeitgröße der Musikgeschichte. Wobei er es sich nicht nehmen ließ, beim Klavierspiel gelegentlich mitzusummen. Wenige Tage nach seinem fünfzigsten Geburtstag, am 4. Oktober 1982, starb der kanadische Pianist, Organist und Musikschriftsteller Glenn Gould in Ontario an den Folgen eines Schlaganfalls. Der in Wien lebende deutsche Autor, Historiker und Journalist Philipp Blom dringt in seinem Hörspiel tief ein in die Persönlichkeit seines exaltierten Helden. Während einer Aufnahmesession sinniert und reflektiert Glenn Gould über sich, seine Unzulänglichkeiten, seine verqueren Beziehungen und über die von ihm verehrte Petula Clark. In nächtlichen Telefonaten und in Gesprächen mit seinem Arzt listet er sein Leben auf. Er zählt all die Medikamente, die er zum Überleben benötigt, erstellt Listen seiner Ausgaben und memoriert all jene Orte, in denen er als junger Pianist dereinst aufgetreten ist. "Ich bin", sagt Glenn Gould, "ein fragiler Mensch."In der Regie von Peter Kaizar, selbst Musiker, Arrangeur und Komponist, turnt Cornelius Obonya, ein Schauspieler mit starker Beziehung zur Musik, durch die psychischen Tiefen und Untiefen jenes Mannes, der von sich einmal sagte: "250 Tage im Jahr im Aufnahmestudio" - das ist das wahre Glück.
Sprecher:Oliver Krietsch-Matzura
Jonas Baeck
Dustin Semmelrogge
Daniel Wiemer
Martin Bross
Jörg Dippe
Robert Dölle
Edda Fischer
Andreas Grötzinger
Maximilian Hilbrand
Josef Quadflieg
Christian Schramm
Louis Friedemann Thiele
Benno Müller vom Hofe
Roman Podeswa
Erstsendung: 02.10.2012
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 12
Titel: Nur kurze Zeit noch – Zwischen Theogonie und Mythos Apokalypse
Autor: Peter Kaizar
produziert in: 1989
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Hörstück
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Ein lustvolles, musikalisches Spiel mit dem Schöpfungsmythos. Ein grandioser Soundtrack zum Weltuntergang. Dargeboten von Musikern aus aller Herren Länder.

Die Offenbarung des Johannes steht in der Tradition der jüdischen Apokalyptik, wie sie durch das Buch Daniel geprägt worden war, und ist der einzige genuin prophetische Text, der für das Christentum Bedeutung erlangt hat. Das auf der Insel Patmos vor Ephesus ca. 95 n. Chr. entstandene Sendschreiben an die sieben christlichen Gemeinden in Kleinasien, eine Weissagung gegen das römische Imperium und den Kaiserkult, bedient sich universeller Bilder und Chiffren. Die Zahl Sieben steht in der jüdisch-christlichen Tradition für Ganzheit und Vollkommenheit, d.h. gemeint und adressiert war die ganze Welt.

Dementsprechend sind KomponistInnen und MusikerInnen aus verschiedenen Ländern, Kontinenten, Kulturen und Religionen eingeladen, einzelne Abschnitte der Offenbarung zu vertonen. Die Zahlensymbolik wird in die Kompositionen einbezogen. Ausgehend von den Zahlen 3, 4 und 7, die in der Apokalypse besondere Bedeutung haben, werden rhythmische, melodische und harmonische Räume geschaffen.

Der Mythos erzählt vom Ende her. Der Ablauf ist nicht umkehrbar, es gibt kein Entrinnen. Der Mythos folgt der Zeit. Schon die Genesis definiert die Zeit. Sieben Tage braucht die Schöpfung, sieben Trompeten künden vom Ende. Das eine birgt das andere. Sieben ist die Zahl.

Ein musikalisches Hörstück mit Textausschnitten aus:
«Theogonie» von Hesiod (Übersetzung: Herbert Kaizar)
«Offenbarung des Johannes» (Übersetzung: Martin Luther)
«Im Fischteich Vogel sein» von Peter Kaizar
Sprecher:Werner Steinmassl
MusikerAnton Burger (Violine, E-Violine, Maultrommel) Georg Graf (Sopran-, Alt-, Tenorsaxofon, Bassklarinette) Patrice Heral (Perkussion, Schlagzeug, Stimme) Peter Kaizar (Keyboard, Sampler, Synthesizer, E-Gitarre,Tanbur) Otto Lechner (Akkordeon) Joanna Lewis (Violine) Helmut Scherner (Sampler, Synthesizer) Akemi Takeya (Stimme) Achim Tang (Kontrabass, Stimme, Klatschen) Dhafer Youssef (Stimme, Oud)
Daten zu Peter Kaizar:geboren: 1952
Vita: Peter Kaizar, geboren 1952 in Wien Komposition, Musikertätigkeit, Regie und Produktion für Theater, Film, TV, Hörspiel
Erstsendung: 25.06.2017
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 12
Titel: Räuberzelle
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis der Kritik: 2013
Autor: Christian Winkler
produziert in: 1982
produziert von: WDR; SDR
Laufzeit: 79 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Mehr als dreißig Jahre verbringt er in verschiedenen Gefängnissen Europas; länger als sechs Monate ist er selten auf freiem Fuß: Karl - "der Haifisch" - Haiberger ist ein Edelgauner, ein begnadeter Einbrecher. Wenn er "draußen" ist, lebt er auf großem Fuß und genießt jede Stunde. Er weiß, dass über kurz oder lang die Handschellen klicken werden. Als Karl mit zweiundfünfzig Jahren aufgrund eines Gehirntumors frühzeitig aus einer weiteren Haftstrafe entlassen wird, entschließt er sich, seine Geschichte aufzuschreiben - die Ärzte geben ihm dafür noch ungefähr ein Jahr an Lebenszeit.

Durch einen Zufall kontaktiert er den österreichischen Autor und Dramatiker Christian Winkler, der aus seiner Lebensgeschichte Literatur machen soll. Aus unzähligen Interviews entstehen mehrere hundert Seiten Text, die der Autor schließlich zu einem Hörspiel verdichtet. Karl erzählt darin von verschiedenen Leben und Lebensabschnitten, von seinem einzigen normalen Beruf als Beate-Uhse-Vertreter, von filmreifen Einbrüchen und Verfolgungsjagden über den Dächern der Stadt, vom Alltag im Knast, von Träumereien und Utopien, von seiner unheilbaren Krankheit und vor allem immer wieder von Strafe und Sühne.
Sprecher:Barbara Freier (Karoline von Günderrode)
Markus Boysen (Heinrich von Kleist)
Felix von Manteuffel (Clemens Brentano)
Lisi Mangold (Bettina Brentano)
Charles Brauer (Friedrich Karl von Savigny)
Inge Flimm (Gunda, seine Frau)
Rolf Boysen (Wedekind, der Arzt K.s)
Hans-Günter Martens (Kaufmann Merten)
Ernst Wendt (Sprecher)
Erstsendung: 27.03.2012
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 12
Titel: Sieben Leben
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 2011
produziert von: Folgenreich
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Wohin geht die Musik, nachdem sie gehört worden ist? Seltsame Dinge passieren in New York und auf einem eigenartigen, geheimnisvollen Anwesen in Niederösterreich. Tote kehren zurück, große Sehnsüchte und Wünsche erfüllen sich scheinbar, nachdem eine nicht beschreibbare Musik ertönt ...
Sprecher:Jürg Löw (Erzähler)
Sven Plate (Jay Lawrence)
Kim Hasper (Tom Cole)
Gerrit Schmidt-Foss (Derek Ashby)
Horst Lampe (Mr McLaughlin)
Dominik Freiberger (Jimmy Chase)
Sonja Deutsch (Norma D’Arcy)
Martin Treger (Monica Ashby)
Olaf Baden (Jonathan Walcott)
Bert Franzke (Der alte Fry)
Tirzah Haase (Rosie Day)
C.-D. Clausnitzer (Der Doktor)
Herr Steiner (Mr Crowley)
Ernst Meincke (Portier)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 11.04.2015
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 12
Titel: Vom Fehlen des Meeres auf dem Lande
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 1976
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Immer wenn es Frühling wird, kommt sie wieder zurück. Sie war in der Karibik oder am Pazifik, in Thailand oder in Kambodscha, in Indonesien, Australien oder auf Kuba. Die Ich-Erzählerin in Magda Woitzucks jüngstem Stück taucht in allen Meeren dieser Welt nach Schnecken und Muscheln. Zu Hause, in einem idyllischen Dorf in Niederösterreich, tauscht sie ihre Trophäen gegen Naturalien. Sie tauscht seltene Exemplare gegen ein paar Bier, fünf Schnitzel samt Beilagen und eine Stange Zigaretten. Denn die Wirtin des Dorfgasthauses, von Fernweh geplagt und gleichzeitig ans Land gekettet, sammelt. Zuletzt will sie eine Epitonium Scalare, auch die "Echte Wendeltreppe" genannt. Erstmals verzeichnet von Linné, 1758. Man findet sie mit viel Glück im Roten Meer, bei Madagaskar und Südafrika, im Südwestpazifik von Japan bis zu den Fidschis. Am Ende verlässt die Wirtin ihr Dorfgasthaus um selbst nach Schnecken und Muscheln zu suchen. Unglücklicherweise kommt sie gerade zum falschen Zeitpunkt ans Ziel. Der Tsunami, der zu Weihnachten 2004 mehr als 200.000 Menschen das Leben kostete, begräbt auch sie unter seinen Fluten.
Sprecher:Karin Buchali (1. Frau)
Elisabeth Wiedemann (2. Frau)
Marianne Mosa (3. Frau)
Günther Sauer (Doktor Q (Boss))
Karl Friedrich (Heinz Blanz, der stille Mann)
Heinz Schimmelpfennig (Tom Matrix, der harte Mann)
Hans Timerding (Jim Delano, der nächste Mann)
Anfried Krämer (Joe Kowalski, der vierte Mann)
Heiner Schmidt (Der Erzähler Schmidt)
Horst Fritz Bitsching (Der Nachrichtensprecher)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 22.10.2013
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 12
Titel: Wie Sie ein schlechter Liebhaber werden
Autor: Peter Danzinger
produziert in: 1973
produziert von: BR
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Peter Kaizar
Inhalt: Der moderne Mann ist überfordert. Egal ob im Bett oder im Büro - stets steht er auf dem Prüfstand. Er soll geistreich sein und gut aussehen, er soll leistungsbereit sein und willensstark, er soll sanft und zugleich sehr männlich sein. Kein Wunder, dass die Männer reihenweise scheitern. Da hilft, meint der Wiener Autor Peter Danzinger, nur eines: Aussteigen, Verweigern, Boykott.

In seinem Hörspiel erlebt ein Paar alle Tiefen einer längst eingetrockneten sexuellen Beziehung. Da kommt eine einschlägige Fernsehratgebersendung, die die beiden mit Hilfe von Chips und Bier während der allabendlichen Langeweile konsumieren, gerade recht.

Unter der Leitung einer schrillen Moderatorin diskutieren zwei nicht minder schrille Experten die Frage, ob Sex in der modernen Leistungsgesellschaft überhaupt noch wünschenswert ist.
Sprecher:Gert Heidenreich (Chronist)
Fritz Strassner (Kriminalkommissar)
Horst Sachtleben (Obersturmbannführer Kielpinski)
Hans Reinhard Müller (Major Baron von Leonrod)
Joachim Bissmeier (Kaplan Wehrle)
Otto Kurth (Feldmarschall Kundstedt)
Robert Michal (Pfarrer Blumschein)
Hans Jürgen Diedrich (Oberinspektor)
Wolfgang Hess (Sekretär)
Karl Lieffen (SS-Oberführer Piffrader)
Hans Müller-Trenck (Nachrichtensprecher)
Robert Naegele (Ober)
Marlies Compère (Sekretärin Zischka)
Kurt Meisel (Roland Freisler)
Rudolf Neumann (Brösekee, Wärter / Ein Posten)
Erstsendung: 04.10.2011
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5001 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (17.12.2018)  (18.12.2018)  (19.12.2018)  (20.12.2018)  (21.12.2018)  (22.12.2018)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544939012
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.571.721
Top